Kategorien
News

Landkreis Ahrweiler soll ein Dorf-Büro erhalten

Ahrweiler/Mainz – Der Landkreis Ahrweiler soll ein Dorf-Büro erhalten. Das Innenministerium hat die Gemeinden im Landkreis Ahrweiler aufgerufen, sich um die Einrichtung des Dorf-Büros zu bewerben. Betreut wird das Modellprojekt auch im Jahr 2022 weiterhin von der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz. Bei den Dorf-Büros handelt es sich um Gemeinschaftsbüros, sogenannte Coworking Spaces, in ländlich geprägten Regionen.

„Mit der Einrichtung eines Dorf-Büros unterstützen wir die von der Flutkatastrophe  schwer betroffenen Gemeinden im Landkreis Ahrweiler. Pendlerinnen und Pendlern aus dieser Region wird mit einem Dorf-Büro ermöglicht, sich lange Pendelwege zu sparen und stattdessen wohnortnah zu arbeiten. Das ist insbesondere vor dem Hintergrund wertvoll, dass viele Menschen im Ahrtal neben ihrer Erwerbsarbeit mit dem Wiederaufbau ihrer persönlichen Häuser und Wohnungen beschäftigt sind. Zudem befinden sich viele Verkehrswege in der Region noch im Wiederaufbau. Durch das Dorf-Büro können die Menschen eine Menge Zeit sparen“, sagte Innenminister Roger Lewentz.

In einem Dorf-Büro können zeitlich flexibel einzelne Arbeitsplätze und Besprechungsräume gebucht werden. Sie werden von Privatleuten, Unternehmen oder auch Vereinen genutzt. Auf lange Sicht kann aus ihnen so auch ein Treff- und Ortsmittelpunkt entstehen. Perspektivisch kann ein Dorf-Büro für die Gemeinden ein Schritt in eine moderne Zukunft sein.

„Das Einzige was wirklich grundlegend wichtig ist, ist eine sichere Internetverbindung. Dann kann das Dorf-Büro ein professioneller Ersatz für die Arbeit im Homeoffice oder im Büro sein und den Ort beleben. Gleichzeitig kann es ein gutes Angebot für die Bürgerinnen und Bürger sein, Beruf und Familie oder Ehrenamt miteinander zu vereinbaren. Gerade für die Menschen im Landkreis Ahrweiler, die mit dem Wiederaufbau alle Hände voll zu tun haben, kann es eine Erleichterung sein, nicht jeden Tag ins Büro pendeln zu müssen“, sagte Rainer Zeimentz, Vorstand der Entwicklungsagentur.

Bei den „Dorf-Büros – Coworking Spaces in Rheinland-Pfalz“ handelt es sich um ein erweitertes Modellprojekt der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz mit Unterstützung des Innenministeriums. Die Idee der Dorf-Büros ist eine Weiterentwicklung des Modellprojektes „Schreibtisch in Prüm“, das seit 2017 von der Entwicklungsagentur in Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde Prüm und dem Eifelkreis Bitburg-Prüm betrieben wird. Dabei ermitteln die Projektpartner, unter welchen Rahmenbedingungen das im urbanen Raum bereits etablierte Konzept der Coworking Spaces auch im ländlichen Raum von Rheinland-Pfalz funktionieren kann. Seit 2019 sind bereits acht Dorf-Büros in Rheinland-Pfalz entstanden.

Das Angebot richtet sich an die Verbandsgemeinden Altenahr und Adenau sowie die Städte Bad Neuenahr-Ahrweiler und Sinzig. Ortsgemeinden können sich mit Unterstützung ihrer Verbandsgemeinde bewerben. Unterlagen zur Bewerbung, Informationen zum Ablauf und der Zeitplan werden ab dem 26. April auf www.dorfbueros-rlp.de zur Verfügung gestellt.

Kategorien
News

Abiturprüfungen 2022 in Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – NRW Ministerin Gebauer: Auch in diesem Jahr machen alle Abiturientinnen und Abiturienten in Nordrhein-Westfalen einen vollwertigen Schulabschluss. Ab dem heutigen Dienstag, 26. April werden in Nordrhein-Westfalen rund 73.000 Schülerinnen und Schüler an 968 öffentlichen und privaten Gymnasien, Gesamtschulen, Weiterbildungskollegs und Waldorf-Schulen ihre Abiturprüfungen ablegen. Insgesamt gibt es in 40 Fächern zentrale schriftliche Prüfungen. Auch an 234 öffentlichen und privaten Berufskollegs werden in diesem Jahr rund 9.500 Schülerinnen und Schüler an den Abiturprüfungen teilnehmen. Wegen der beruflichen Ausrichtung der Schulen gibt es hier eine höhere Zahl an Prüfungsfächern von insgesamt 47.

Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer: „Hinter den Schülerinnen und Schülern liegen herausfordernde Zeiten und auch dieses Jahr haben wir sichergestellt, dass alle Prüflinge in Nordrhein-Westfalen unter fairen Bedingungen ihre Abiturprüfungen ablegen und zu einem vollwertigen und erfolgreichen Abschluss ihrer schulischen Laufbahn kommen. Dafür wurden erneut Anpassungen vorgenommen, die die Schülerinnen und Schüler bei der Vorbereitung und dem Ablegen der Prüfungen unterstützen und den pandemiebedingten Herausforderungen der letzten Jahre Rechnung tragen.“

Um die besondere Situation der Abschlussjahrgänge 2022 in geeigneter Weise zu berücksichtigen, hat das Ministerium für Schule und Bildung bereits Maßnahmen ergriffen, damit den Schülerinnen und Schülern keine pandemiebedingten Nachteile entstehen. Dazu zählt eine besondere Prüfungsvorbereitungszeit. Vom 1. bis zum 7. April 2022 fand zur Vorbereitung auf die Prüfungen nur noch Unterricht in den Abiturfächern statt. Darüber hinaus gibt es auch in diesem Jahr das Angebot einer erweiterten Aufgabenauswahl. Die Aufgabenkommissionen haben zusätzliche Aufgaben erarbeitet, sodass in ausgewählten Fächern erweiterte Auswahlmöglichkeiten für Prüflinge bzw. Lehrkräfte bestehen. Dadurch bietet sich vor allem den Lehrkräften ein größerer Spielraum zwischen fachlich anspruchsvollen Aufgaben jene auszuwählen, die zum erteilten Unterricht bestmöglich passen.

An den Beruflichen Gymnasien gab es vergleichbare Anpassungen, so wurden die Prüfungsthemen gezielt fokussiert, um eine bestmögliche Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten.

Die schriftlichen Abiturprüfungen werden zwischen dem 26. April und dem 10. Mai geschrieben. Die mündlichen Prüfungen finden ab dem 11. Mai statt. Der letztmögliche Tag der Zeugnisausgabe ist der 25. Juni.

Abschließend erklärte Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer: „An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal ausdrücklich allen Schulleitungen und Lehrkräften danken, die in den vergangenen Monaten und Jahren die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten unter diesen besonderen Herausforderungen begleitet, unterstützt und vorbereitet haben. Es waren herausfordernde Jahre, aber ich kann nur allen Schülerinnen und Schülern mit auf den Weg geben: Vertrauen Sie auf sich und auf Ihre Fähigkeiten. Ich wünsche allen Prüflingen viel Erfolg für die anstehenden Prüfungen.“

Kategorien
News

Meet & Greet für Kita-Jobs am Samstag 30. April in Aldenhoven

Düren/Aldenhoven – In lockerem Umfeld, direkt vor Ort den zukünftigen Arbeitgeber kennenlernen? Das ist möglich am Samstag, 30. April, in der Kita Regenbogen in Aldenhoven. Denn an diesem Tag stellt sich die Kindertagesbetreuung Kreismäuse AöR in einem Kita-Jobs Meet & Greet vor.

Alle interessierten pädagogischen Fachkräfte, Erzieherinnen und Erzieher sowie angehende Nachwuchskräfte können von 10 bis 14 Uhr in der Kita Regenbogen, Pestalozziring 45a, vorbeischauen und sich ganz unkompliziert vorstellen. Vor Ort erwarten die Bewerberinnen und Bewerber kompetente Ansprechpartner, die Fragen rund um die Kreismäuse, das Team, das berufliche Umfeld und die Kitas des Kreises Düren beantworten.

Die Kindertagesbetreuung Kreismäuse AöR (Anstalt des öffentlichen Rechts) stellt sich in lockerem Umfeld als Arbeitgeber vor und wer möchte, kann auch schon Bewerbungsunterlagen mitbringen. Dies ist aber nicht unbedingt nötig. Fachpersonal wird übrigens für mehrere Kitas im gesamten Kreisgebiet gesucht, da sollte für jeden Interessenten das Richtige dabei sein. Weitere Infos gibt es auf www.kita-kreis-dueren.de.

Kategorien
News

Die Wahl von Emmanuel Macron ist gut für Europa und gut für Rheinland-Pfalz

Region/Mainz – Ministerpräsidentin Malu Dreyer: „Ich gratuliere Emmanuel Macron und freue mich sehr, dass er für eine weitere Amtszeit Präsident der Französischen Republik bleibt. Mit ihm haben wir einen Partner an unserer Seite, der für Demokratie und ein starkes Europa steht. Mir scheint die Französinnen und Franzosen haben erkannt, dass wir genau das brauchen, in diesen unruhigen Zeiten, in der Europa, aber auch Frankreich und Deutschland vor großen Herausforderungen stehen.

„Der russische Angriffskrieg und die Invasion der Ukraine fordern von der Europäischen Union und der NATO ein gemeinsames und entschlossenes Handeln“, so die Ministerpräsidentin. „Emmanuel Macron ist nicht nur ein engagierter Kämpfer und Verteidiger der europäischen Werte, er sucht auch den deutsch-französischen und den transatlantischen Schulterschluss – beide Stränge sind für den Frieden in Europa unverzichtbar.“

Rheinland-Pfalz ist direkter Nachbar von der Region Grand Est in Frankreich und arbeitet seit 60 Jahren mit der Region Burgund in einer lebendigen Partnerschaft. „In unseren Grenzregionen teilen die Menschen den Alltag. Deshalb lösen wir auch Probleme gemeinsam, sei es beim Thema Mobilität, Pandemiebewältigung oder der Anerkennung von Berufsabschlüssen. Das ist gelebtes Europa. Dieses Miteinander wollen wir pflegen und weiter ausbauen. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und wünschen dem neuen alten Präsidenten und Frankreich nur das Beste.“

Kategorien
News

NRW Ministerpräsident Hendrik Wüst gratuliert Emmanuel Macron zur Wiederwahl

Region/Düsseldorf – Wüst: Macrons Wahlsieg ist ein wichtiges Zeichen für Europa in Zeiten, in denen das Friedensprojekt Europa und damit unsere europäischen Ideale des 21. Jahrhunderts herausgefordert sind. Der Bevollmächtigte der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrags über die deutsch-französische Zusammenarbeit teilt mit:

Der Ministerpräsident und Bevollmächtigte der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrags über die deutsch-französische Zusammenarbeit Hendrik Wüst gratuliert Emmanuel Macron zu seinem Wahlsieg in der Stichwahl der französischen Präsidentschaftswahl am 24. April 2022 und damit zu seiner zweiten Amtszeit als Präsident der Französischen Republik.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Die Französinnen und Franzosen haben an der Wahlurne ihre Stimme abgegeben für ein in die Zukunft gerichtetes Frankreich und für eine enge Zusammenarbeit mit seinen internationalen Partnern, gegen nationalen Rückzug und Extremismus. Emmanuel Macrons Wiederwahl ist ein wichtiges Zeichen für Europa in Zeiten, in denen das Friedensprojekt Europa und damit unsere europäischen Ideale des 21. Jahrhunderts herausgefordert sind.“

Als deutsch-französischer Kulturbevollmächtigter vertritt Ministerpräsident Hendrik Wüst die Interessen des Bundes und der 16 deutschen Bundesländer in bildungspolitischen, kulturellen und Medienangelegenheiten gegenüber Frankreich. Beide Länder haben sich zuletzt 2019 im Vertrag von Aachen dazu verpflichtet, die Kultur- und Bildungsbeziehungen noch weiter zu vertiefen.

Der Ministerpräsident: „Ich freue mich, die in den vergangenen Jahren unternommenen Schritte, die unsere Bildungssysteme von der Kita bis zum Ausbildungsbetrieb und zur Hochschule noch enger verzahnen sollen, gemeinsam mit Emmanuel Macron weiterzuführen. Denn wenn die deutsch-französische Versöhnung eines gezeigt hat, dann ist es dies: Für dauerhaften Frieden in Europa brauchen wir den gegenseitigen Austausch, müssen wir jungen Menschen Begegnungen mit dem Nachbarn ermöglichen, von klein auf. Nur so entstehen Verständnis, Offenheit und Toleranz als Basis für ein friedliches Miteinander. Wie wichtig unser entschlossener Einsatz dafür ist, wird uns in Europa gerade wieder deutlich vor Augen geführt. Deutschland und Frankreich ziehen an einem Strang: Darauf können wir uns mit Emmanuel Macron als Präsident unseres Nachbarlandes verlassen.“

Schwerpunkte der derzeitigen Mandatszeit des deutsch-französischen Kulturbevollmächtigten sind unter anderem die Erarbeitung einer deutsch-französischen Strategie zur Förderung der Partnersprache im Sinne von Artikel 10 des Vertrags von Aachen, die Weiterentwicklung der deutsch-französischen Sekundarabschlüsse, die Förderung von Austausch und Mobilität von Schülern sowie von Lehramtsstudierenden und Lehrern und außerdem die Vertiefung von Partnerschaften in der beruflichen Bildung.

Hintergrund

Die enge Zusammenarbeit Deutschlands und Frankreichs ist der Motor der europäischen Integration und geht auf den Élysée-Vertrag von 1963 zurück, an den der Vertrag von Aachen aus dem Jahr 2019 mit einem Bekenntnis zu einem starken, zukunftsfähigen und souveränen Europa anknüpft.

Darüber hinaus ist Frankreich Deutschlands engster und wichtigster Partner in Europa. Die Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und Frankreich haben eine besondere Qualität: In Nordrhein-Westfalen leben rund 20.000 Französinnen und Franzosen. Zahlreiche Einrichtungen, Institute und Programme tragen zu einem intensiven Dialog und kulturellen Austausch bei. Im Rahmen einer Partnerschaft ist Nordrhein-Westfalen zudem seit vielen Jahren eng mit der französischen Region Hauts-de-France verbunden. Gemeinsam mit der polnischen Woiwodschaft Schlesien arbeiten Nordrhein-Westfalen und Hauts-de-France auch trilateral im Format des Regionalen Weimarer Dreiecks zusammen – die bilateralen Abkommen wurden erst 2021 erneuert.

 

Kategorien
News

Stadt Jülich stellt einsatzfähigen Krankenwagen für die Ukraine zur Verfügung

Jülich – Die Stadt Jülich konnte dank der großen Spendenbereitschaft der Jülicher Bürgerschaft einen Krankenwagen anschaffen und in Kooperation mit der Initiative „Jükrainer“ diesen zum Einsatz an einem Krankenhaus im Osten der Ukraine auf den Weg schicken.

„Wir sind so dankbar für diesen Einsatz der Jülicherinnen und Jülicher, die so gezeigt haben, dass sie solidarisch mit den unter dem Krieg leidenden Menschen in der Ukraine sind“, freut sich Rayisa Fits sowohl als Casemanagerin bei der Stadtverwaltung und gleichzeitig Vertreterin der Initiative „Jükrainer“. Ihr Dank gilt auch Bürgermeister Axel Fuchs, der Verwaltungsspitze und Koordinator Mo Khomassi, „ohne deren Engagement diese Hilfe für die Helfer nicht möglich gewesen wäre“.

Dank guter persönlicher Kontakte zwischen Mo Khomassi und Guido Keuschel von einem Dürener Pflegedienst konnte ein großer und voll ausgestatteter Krankenwagen, der bis jetzt bei einer Tagespflege in Nettersheim im Einsatz war, kostengünstig erworben werden. „Ich freue mich, dass die Menschen in der Stadt Jülich ihre Solidarität mit Kriegsflüchtlingen, die sie auch schon 2015 gezeigt haben, auch jetzt beweisen“, so Mo Khomassi bei der offiziellen Übergabe des Fahrzeugs durch Michael Fink aus Nettersheim vor dem Jülicher Rathaus.

Rayisa Fits berichtete, dass das Fahrzeug in Kooperation mit dem ukrainischen Gesundheitsministerium direkt an ein Krankenhaus angebunden wird, das dieses einsetzt, um Menschen aus dem Rand des Kampfgebietes direkt zum Krankenhaus fahren zu können. Die professionelle Ausstattung des Wagens ermöglicht es aber auch, direkt im Krankenwagen mit der Behandlung beginnen zu können – vor allem auch von Kindern und selbst Entbindungen sind möglich.

 

Kategorien
News

Projekt Jugend-Berufsagentur plus ist in Mayen-Koblenz gestartet

Region/Mayen-Koblenz – Hilfen für Jugendliche und junge Erwachsene aus einer Hand. Der Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf stellt junge Menschen oft vor große Herausforderungen. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass nicht allen Jugendlichen ein nahtloser Übergang ins Berufsleben gelingt. Eine Phase der Orientierungslosigkeit tritt ein und betroffene junge Menschen sind auf der Suche nach Unterstützung.

Um Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter 25 Jahren künftig eine Anlaufstelle bei ihren Anliegen und somit Hilfen aus einer Hand bieten zu können, ist der Landkreis Mayen–Koblenz dem Projektaufruf des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefolgt und wird in der Förderperiode 2021 – 2027 sogenannte Jugendberufsagenturen plus (JBA+) im Landkreis etablieren. Mitarbeitende des Jobcenters Landkreis Mayen-Koblenz, der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen sowie der Jugendämter der Städte Mayen und Andernach sowie des Kreisjugendamtes möchten in enger Kooperation ein übersichtliches Angebot für alle jungen Menschen im Landkreis etablieren, um den Einstieg ins Berufsleben so leicht wie möglich zu gestalten. Gemeinsam wollen sie so die rechtskreis- und trägerübergreifende Zusammenarbeit am Übergang Schule-Beruf optimieren. „Jugendliche und junge Erwachsene erhalten in der Jugendberufsagentur passgenaue Unterstützung aus einer Hand für ihren individuellen Weg in Ausbildung und Beruf“, freut sich Burkhard Nauroth, der als Erster Kreisbeigeordnete für das Projekt des Kreises verantwortlich zeichnet.

Das Projekt JBA+ MYK vereint zwei Projektziele: Projektkoordinatorin Isabel Kuhn kümmert sich um die Verbesserung der Netzwerkarbeit aller im u25-Bereich tätigen Akteure im Kreis. Zu ihren ersten wichtigen Aufgaben und Tätigkeitsfelder gehört die Optimierung der rechtskreis- und trägerübergreifenden Zusammenarbeit sowie die Einbindung der Schulen.

U25-Coach Yvonne Huth arbeitet an der Verbesserung der aufsuchenden Arbeit am Übergang Schule und Beruf im Landkreis Mayen-Koblenz. Sie hilft in Beratungsstellen vor Ort den jungen Menschen bei Fragen rund um ihre berufliche Orientierung und auch schon mal bei der Bewältigung von persönlichen und sozialen Problemen. Gemeinsam mit den Netzwerkpartnern unterstützt sie Jugendliche auf dem Weg in die Ausbildung, das Praktikum oder den Beruf sowie bei Entscheidungen bezüglich des schulischen Bildungsweges.

Das Team der JBA+ ist erreichbar über jba@kvmyk.de oder auch telefonisch über 02651-7055308 (Isabel Kuhn, Projektkoordination) und 02632-925466 (Yvonne Huth, Coach u25).

Das Projekt „Jugendberufsagentur plus Landkreis Mayen-Koblenz“ wird durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung Rheinland-Pfalz aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) gefördert. Mehr Infos unter www.kvmyk.de/jugendberufsagentur

Kategorien
News

Eifelkreis vergibt erneut zwei Stipendien für Humanmedizin

Bitburg – In einer kleinen Feierstunde händigte der Erste Kreisbeigeordnete Michael Ludwig der erfolgreichen Bewerberin Maria Cäcilia Nosbüsch aus Dingdorf im Eifelkreis die Urkunde für ihr Medizinstipendium aus. Maria Nosbüsch studiert bereits seit September 2021 Medizin im ungarischen Szeged. Die zweite Stipendiatin Janina Renner aus Niedersachsen macht zurzeit ihr Abitur und bemüht sich aktuell um einen Studienplatz, ehe ihr die Stipendiumsurkunde ausgehändigt wird.

Um dem drohenden Hausärztemangel entgegen zu wirken, hatte der Ausschuss für Kreisentwicklung und Klimaschutz bereits im letzten Jahr beschlossen, zwei weitere Stipendien in Höhe von je 48.000 Euro für ein Auslandsstudium der Humanmedizin zu vergeben. Im Herbst 2021 erhielten zuletzt zwei Stipendiatinnen ein Stipendium der Medizin; sie studieren zurzeit in Varna/Bulgarien und in Vilnius/Litauen.

Voraussetzung für die Förderung ist die Verpflichtung, nach erfolgreicher Approbation und Facharztausbildung anschließend 10 Jahre als Hausärztin oder Hausarzt im Eifelkreis Bitburg-Prüm tätig zu sein. Die Auswahl der Bewerberinnen für die beiden Stipendien erfolgte nach einem vom Ausschuss für Kreisentwicklung und Klimaschutz festgelegten Kriterienkatalog. Beide Bewerberinnen wurden aufgrund der erreichten Punktezahl von der Verwaltung für das Stipendium vorgeschlagen.

Mit der finanziellen Unterstützung setzt der Eifelkreis darauf, für die Zukunft die prekäre Situation des Hausärztemangels etwas entschärfen zu können. Der Eifelkreis wünscht den beiden Stipendiatinnen viel Glück und Erfolg für ihr Vorhaben.

 

Kategorien
News

Mit „Rolli“ auf Reisen

Mechernich – Hochmoderner Bus des Mechernicher Traditionsunternehmens Schäfer-Reisen verschafft auch Rollstuhlfahrern Reisemobilität zu allen denkbaren Zielen – Auch in gemischten Gruppen: 13 Rollstühle plus 15 „normale“ Sitzplätze“ oder sechs Rollstühle plus 35 Sitzplätze.

Die Bestückung mit Rollstühlen und normalen Zweiersitzbänken im „Rollibus“ ist flexibel und reicht von Kombinationen aus 49 Sitzplätzen und einem Rollstuhl bis zu 13 Rollstühlen und 15 Normalsitzplätzen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Egal ob eine komplette Rollstuhl-Basketballmannschaft oder eine gemischte Reisegruppe aus zehn Rollstuhlfahrern und 23 nicht gehandicapten Urlaubern oder Ausflüglern: Der neue hochmoderne Rollstuhlomnibus („Rollibus“) des Mechernicher Traditions-Reisebusunternehmens „Schäfer-Reisen“ ist für alle diesbezüglichen Reisegelegenheiten gerüstet.

Und zwar inklusive Hebebühne, Küche und ebenerdig zu begehender Reisetoilette ganz hinten im Bus. Die Bestückung mit Rollstühlen und normalen Zweiersitzbänken ist flexibel, sie reicht von Kombinationen aus 49 Sitzplätzen und einem Rollstuhl bis zu 13 Rollstühlen und 15 Normalsitzplätzen.

Rolf Schäfer und Guido Bauer, Geschäftsführer bei „Schäfer Reisen“: „Wir organisieren und betreuten auch Reisen, suchen adäquate barrierefreie Hotels aus und organisieren Pflege und Hilfe am Urlaubsort.“

„Wir bringen Sie überall hin…“

Die mitreisenden Rollstuhlfahrer müssen ihren Untersatz nicht einmal verlassen, wenn sie den „Rollibus“ besteigen. Fahrer Werner Lang oder einer seiner speziell geschulten Kollegen befördert sie mittels Lifts (Hebebühne) in den Fahrgastraum und schieben sie auf den gewünschten Platz, wo der Rollstuhl auf Schienen im Bus fest und sicher verankert wird.

Guido Bauer: „Wir entwerfen ein individuelles Programm für Sie und Ihre Gruppe, von der Tagestour an den Rhein bis zur mehrtägigen Deutschland- und Europareise.“ Dazu gehören Städtetouren, Kreuzfahrten oder die Traumreise zum persönlichen Wunschevent. Rolf Schäfer: „Buchen Sie Weinprobe, Ritteressen, Musical, Museumsbesuch oder was auch immer… Wir bringen Sie hin! Nichts ist unmöglich.“

Kontakt (0 24 43) 1000, reisen@schaefer-mechernich.de www.schaefer-mechernich.de

Kategorien
News

Stadtverwaltung Mayen begrüßt neue Mitarbeiter

Mayen – Die Stadt Mayen hieß kürzlich fünf neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter willkommen. Oberbürgermeister Dirk Meid begrüßte Anja Steinböck als Mitarbeiterin im Vorzimmer des Oberbürgermeisters, des Bürgermeisters sowie der Beigeordneten.

Weiterhin traten Lukas Freudendahl, als Mitarbeiter im städtischen Betriebshof, sowie Volker Lung, als Hausmeister für die Genovevaburg – ihren Dienst bei der Stadt Mayen an. Darüber hinaus wurden Evgeniya Hense und Alexander Michel als Integrationskraft zur Unterstützung ukrainischer Geflüchteter vom Oberbürgermeister Meid begrüßt.

„Ich freue mich, dass Sie sich alle für die Stadt Mayen einbringen möchten und wünsche Ihnen allen einen guten Start“, so Oberbürgermeister Dirk Meid. Den guten Wünschen schlossen sich Büroleiter Christoph Buttner, stellvertretende Personalratsvorsitzende Svenja Schäfges-Zimmer, sowie der Leiter des Betriebshofes Wolfgang Saur an.