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SGD-Nord-Präsident Wolfgang Treis würdigt ehrenamtliches Engagement von Günter Tretschok aus Bell im Landkreis Mayen-Koblenz

Bell/Mayen-Koblenz – Der Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, Wolfgang Treis, händigte in Vertretung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz für besonderes ehrenamtliches Engagement aus. Sie ging an Günter Tretschok aus Bell im Landkreis Mayen-Koblenz. „Mit Herzblut und viel persönlicher Hingabe hat Herr Tretschok gezeigt, dass kein Ziel unerreichbar bleibt. Seit über 50 Jahren engagiert er sich für den Volleyballsport im Rheinland und ist Mitglied des SV „Eintracht“ Mendig 1888 e.V. sowie Gründungsmitglied des VC Eintracht Mendig 1996 e.V., “ so SGD-Nord-Präsident Wolfgang Treis.

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Blutspenden im Kreis Euskirchen dringend benötigt!

Euskirchen – Rotes Kreuz im Kreis Euskirchen bittet Frauen und Männer von 18 bis 75 Jahren dringend um Blutspenden – Termine und Infos unter www.blutspende.jetzt – 3G-Regelung für Blutspende-Termine aufgehoben. Die Blutspendedienste des Roten Kreuzes bitten gesunde und grundsätzlich blutspendefähige Bürger unter www.blutspende.jetzt, unbedingt die nächstmöglichen Blutspendetermine wahrzunehmen. Rotkreuz-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker: „Es herrscht akuter Mangel an Blutkonserven und Blutfraktionen zur Krebsbehandlung!“

„Mit einer einzigen Blutspende kann bis zu drei kranken oder verletzten Menschen geholfen werden“, so Edeltraud Engelen, die Blutspende-Beauftragte des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen: „Blutspenden sind eine wichtige Hilfe, schwerstkranken Patienten eine Überlebenschance zu geben. Allein in NRW, Rheinland-Pfalz und dem Saarland werden täglich bis zu 3500 Blutkonserven gebraucht, auch im Kreis Euskirchen.“

Doch nun sehen sich die DRK-Blutspendedienste als Hauptversorger der Kliniken mit lebensnotwendigen Blutpräparaten vor große Herausforderungen gestellt, da der anhaltend hohe Bedarf der Kliniken einem aktuell geringen Bestand an Blutpräparaten gegenübersteht. Dies gefährde eine stabile Versorgungslage.

Schwankende Spenderzahlen

„Die Institutionen im Blutspende-Wesen kennen den schwankenden Verlauf der Vorräte an Blutkonserven über das Jahr, es gibt immer Zeiten, in denen es schwierig wird. In diesem Jahr zeigen sich die Auswirkungen jedoch sehr früh!“, so Stephan David Küpper, Sprecher des DRK-Blutspendedienstes West.

Rolf Klöcker betont: „Auch wenn wir uns im Kreis Euskirchen auf unsere treuen Blutspender verlassen können und bei uns die Spenderzahlen derzeit noch stabil sind, steht auch uns aufgrund der bevorstehenden Sommer- und Urlaubszeit der Rückgang der Spenderzahlen bevor, den es möglichst abzufedern gilt.“

Blut spenden kann jeder gesunde Mensch ab dem 18. Lebensjahr bis einen Tag vor seinem 76. Geburtstag. Wer zum ersten Mal Blut spendet, darf dabei allerdings nicht älter als 68 sein.

Innerhalb von zwölf Monaten können Frauen viermal und Männer sechsmal spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss dabei ein Mindestabstand von 56 Tagen liegen. Mitgebracht werden muss ein amtlicher Ausweis wie Personalausweis, Reisepass oder Führerschein.

Blutspenden vor oder nach einer (Booster-) Impfung gegen SARS-CoV-2 sind generell problemlos möglich, das Rote Kreuz empfiehlt allerdings, nach der Impfung einen Tag bis zur Blutspende zu warten, um eventuell auftretende Nebenwirkungen abgrenzen zu können.

Die 3G-Regelung auf allen vom DRK-Blutspendedienst West angebotenen Blutspende-Terminen entfällt ab sofort, die Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes bleibt aber bestehen.

Auf App registrieren lassen

Personen, die mit leichtem Krankheitsverlauf an Corona erkrankt sind, beispielsweise Schnupfen oder Erkältungssymptome haben, müssen bis eine Woche, Personen mit schwerem Krankheitsverlauf, beispielsweise Fieber, bis 4 Wochen nach Abklingen der Symptome warten, bevor sie wieder zur Spende zugelassen werden. Alle Informationen und aktuellen Regelungen unter https://www.blutspendedienst-west.de/corona

Alle Termine sowie eventuelle Änderungen, aktuelle Maßnahmen und Informationen rund um das Thema Blutspende in Zeiten von Corona sind unter 0800 11 949 11 zwischen 8 und 18 Uhr oder unter www.blutspende.jetzt abrufbar. Die DRK-Blutspendedienste empfehlen außerdem ihre Blutspende-App für Android und iOS, auf der man sich unter www.spenderservice.net registrieren lassen kann und die individuelle Spendeinformationen, Terminerinnerungen und ein Blutspende-Forum liefert.

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Mache Dich auf – Bischof Ackermann eröffnet die 22. Heilig-Rock-Tage in Trier

Region/Trier – Nicht in den eingefahrenen Bahnen bleiben, sondern sich öffnen zu neuen Horizonten: Dazu ermutige das Leitwort der diesjährigen Heilig-Rock-Tage „Mache Dich auf“. Das hat Bischof Dr. Stephan Ackermann bei der Eröffnung des Bistumsfestes am 29. April im Trierer Dom betont. Dieser Ruf Gottes habe durch die Zeit schon vielen Menschen gegolten, angefangen von Abraham über das Volk Israel bis hin zu Maria. Sie könnten Vorbild sein, denn „sie haben sich zuerst innerlich geöffnet für Gottes Wirken“. Zunächst gehe es darum, „dass Du den Ruf Gottes hören kannst“. Die Heilig-Rock-Tage könnten dabei helfen, neue Orientierung zu erhalten, sagte Ackermann.

„Wir wollen aber kein Fest feiern, dass uns aus der Realität fliehen lässt“, mahnte der Bischof, „sondern ein Fest, das der Realität standhält“. Von dieser Art seien das Osterfest und auch das Fest des Heiligen Rocks, der Tunika Christi. Und so rief Ackermann der Gottesdienstgemeinde den Krieg in der Ukraine ins Gedächtnis. „Wir haben in den letzten Wochen von so viel Gräuel gehört; wir haben gebetet, dass die Waffen schweigen – da kann einen die Wut packen“, sagte Ackermann: „Wo ist in all dem Gott? Kann er nicht eingreifen?“. Die Jesaja-Lesung vom Heilig-Rock-Fest erinnere daran: „Da, wo Menschen unterdrückt werden, packt Gott der Zorn. Das ist eine gute Nachricht.“ Denn Gott habe den Menschen die Welt geschenkt, die genug für alle bereithielte, „wenn wir sorgsam und friedlich damit umgehen“. Im Alten Testament sei von radikalen Maßnahmen Gottes zu lesen, etwa der Sintflut. Doch danach schließe Gott den Bund mit den Menschen und verspreche, solch radikale, zerstörende Maßnahmen nicht mehr zu nutzen. „Dieses Versprechen hält Gott bis zum Schluss“, sagte der Bischof: „ Gott wird Mensch in Jesus Christus.“

Gott stehe nach wie vor zu den Menschen; er sei nicht nur der, der Recht und Unrecht unterscheide, sondern der, der Gerechtigkeit schafft und einen neuen Anfang möglich macht. Und das tut er nicht dadurch, dass er mit seiner Macht die Gewalt bekämpft: „Gott lässt zu, dass sich das Böse an Jesus regelrecht austobt und damit selbst totläuft, doch am Ende siegt die Macht der göttlichen Liebe.“ Ackermann betonte mit Blick auf den Ukrainekrieg: „Es ist völlig gerechtfertigt, sich zu verteidigen. Denn es geht darum, Menschen zu schützen. Und es ist richtig, den Angegriffenen zu helfen.“ Doch selbst wenn irgendwann die Waffen schweigen, „wird der Weg zu Dialog und Frieden unendlich weit sein. Was hat sich in den letzten Monaten an Wut, an Hass, an Trauer aufgestaut. Alle, die an diesem Krieg beteiligt waren, werden jahrelang daran zu tragen haben“. Doch Gott sei dabei kein unbeteiligter Zuschauer; „bei ihm verbinden sich der Einsatz für Gerechtigkeit und Liebe. Er eröffnet uns Menschen als Erlöser Wege zu Lösungen, zu denen wir aus uns heraus nicht die Kraft hätten“.

Im Anschluss an den Gottesdienst zog die Gemeinde zur Heilig-Rock-Kapelle, wo die Tunika Christi aufbewahrt wird, und betete das große Trierer Pilgergebet. Die Kapelle ist während der Heilig-Rock-Tage zum Gebet geöffnet. Mit Bischof Ackermann feierten den Gottesdienst der Limburger Bischof und Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Dr. Georg Bätzing und Weihbischof Dr. Karlheinz Diez (Fulda) sowie die Weihbischöfe Robert Brahm, Franz Josef Gebert und Dompropst Jörg Michael Peters, Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg und Pfarrer Marco Weber unter der Assistenz von Diakon Franz-Rudolf Junge. Grüße ließen die ehemaligen Trierer (Weih-)Bischöfe Dr. Helmut Dieser (Aachen), Dr. Felix Genn (Münster) und Dr. Reinhard Kardinal Marx (München-Freising) ausrichten. Die musikalische Gestaltung übernahmen der Mädchenchor am Trierer Dom unter der Leitung von Domkantorin Gabriele Sichler-Karle sowie Josef Still an der Schwalbennest-Orgel.

Die Heilig-Rock-Tage sind das Bistumsfest der Diözese Trier. Sie finden in diesem Jahr vom 29. April bis 8. Mai statt und stehen unter dem Leitwort „Mache Dich auf“. Das gesamte Programm ist unter www.heilig-rock-tage.de zu finden. Dort gibt es auch Informationen zum Heiligen Rock. (JR)

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Merbag wird offizieller Mobilitäts-Partner des Eifeler Haupt Racing Teams

Meuspath/Nürburgring – Das Haupt Racing Team hat eine strategische Kooperation mit der Schweizer Unternehmensgruppe Merbag geschlossen. Der europaweit vertretene Mercedes-Benz-Händler unterstützt das erfolgreiche GT3-Motorsportteam aus Meuspath offiziell als Mobilitätspartner mit verschiedenen Team-Fahrzeugen von Mercedes-Benz. Zudem sind weitere gemeinsame Projekte und Corporate Events geplant, unter anderem der Aufbau eines Kunden-Servicecenters am neuen HRT-Standort am Nürburgring.

Mobilität ist für das Haupt Racing Team ein wichtiger Erfolgsfaktor, da es seine Rennen in ganz Europa und darüber hinaus bestreitet. Aus diesem Grund setzt das GT3-Team von Hubert Haupt ab sofort auf Merbag als professionellen Mobilitätspartner. Merbag ist der größte Mercedes-Benz Händler in der Schweiz und zählt zu den führenden Vertretern der Stuttgarter Marke in Europa. Als offizieller Mobilitätspartner stellt Merbag dem Haupt Racing Team Fahrzeuge aus dem breiten Mercedes-Benz Produktportfolio als Teamfahrzeuge zur Verfügung. Im Gegenzug bringt HRT den Namen Merbag auf die Rennstrecke: Das Merbag Logo wird auf allen Mercedes-AMG GT3 für den Renneinsatz von HRT beidseitig an den A-Säulen zu sehen sein. Für die Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) ist ab Juni 2022 zudem der Einsatz eines Mercedes-AMG GT3 im Merbag Komplettdesign geplant.

Die Kooperation von Merbag und HRT umfasst auch die Unterstützung bei Corporate Events. Im Rahmen der europäischen Rennen – u. a. am Nürburgring, der Heimstrecke von HRT – bietet das Team beispielsweise Fahrtrainings und Mitfahrerlebnisse an und realisiert exklusive VIP-Events, Produktpräsentationen sowie ähnliche Veranstaltungen mit Motorsportbezug. Ein weiteres Partnerschaftsprojekt von Merbag und HRT betrifft den Aufbau eines gemeinsamen Kunden-Servicezentrums am Nürburgring. Es soll ein breites Serviceportfolio für Autoenthusiasten abdecken, darunter Fahrevents für Merbag Kunden. Standort des Zentrums ist der Gewerbepark am Nürburgring, wo derzeit auch die neue HRT Race Base entsteht.

Thomas Kast, CEO Autohandel Merbag-Gruppe:
„Die Partnerschaft bedeutet uns sehr viel. HRT hat vergangenes Jahr auf Anhieb den Fahrertitel in der DTM gewonnen und vertritt darüber hinaus sehr erfolgreich die Marken Mercedes-AMG und Mercedes-Benz. Wir freuen uns, hierzu nun einen Beitrag zu leisten. Wir wollen mit Merbag in Europa weiter wachsen und noch bekannter werden – hierfür ist HRT ein idealer Partner. Ich schätze das Team wegen seiner Rennstrecken-Performance und als hochprofessionell geführte Motorsport-Firma mit unternehmerischem Weitblick.

Ulrich Fritz, Geschäftsführer Haupt Racing Team:
„Mit DTM, GT World Challenge Europe, NLS und den 24-Stunden-Highlights Nürburgring und Spa sind wir während der Saison fast jedes Wochenende auf einer anderen Rennstrecke im Einsatz. Da ist es wichtig, einen starken Mobilitätspartner an seiner Seite zu haben. Als einer der größten Mercedes-Benz Händler Europas ist Merbag ein großartiger Support für unser Team. Unsere gemeinsamen Pläne sind langfristiger Natur und gehen über das reine Racing hinaus. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!“

Über Merbag
Merbag steht für „Mercedes-Benz Automobil AG“ und ist die Dachmarke der Schweizer Merbag Holding AG, deren Wurzeln in Zürich bis ins Jahr 1912 zurückreichen. Heute ist die Gruppe europaweit mit 21 eigenständigen Unternehmen in der Automobil- und Immobilienbranche tätig. Kerngeschäft ist der Automobilhandel. Als autorisierter Vertriebs- und Servicepartner für die Marken Mercedes-Benz, Mercedes-AMG, Mercedes-EQ, smart und Fuso ist das Unternehmen auf den Verkauf sowie die Aftersales-Betreuung von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen spezialisiert. In Europa gehört Merbag zu den führenden Mercedes-Benz Vertretern und betreibt 27 Standorte in der Schweiz, fünf in Italien, fünf in Luxemburg, sechs in Österreich und sieben in Deutschland. Rund 3.000 Mitarbeitende sorgen mit ihrem Engagement, ihrer Fachkompetenz und Erfahrung tagtäglich für zufriedene Kundinnen und Kunden. merbag.com

Über HRT
HRT steht für Haupt Racing Team. Das im Juli 2020 von dem Rennfahrer und Unternehmer Hubert Haupt gegründete Team ist im internationalen GT3-Sport erfolgreich. Unter anderem sicherte sich HRT bereits in seiner zweiten Motorsport-Saison die Fahrermeisterschaft in der DTM. Bei zahlreichen Einsätzen geht HRT mit erweiterter Werksunterstützung durch Mercedes-AMG an den Start. Die Vorbereitung der Einsätze und Fahrzeuge erfolgt unweit des Nürburgrings in Meuspath. Darüber hinaus engagiert sich HRT im professionellen Sim Racing und ist ein gefragter Partner für Motorsport-Events aller Art. HRT verfügt über zahlreiche Experten mit großer Motorsport- und Engineering-Erfahrung, mit denen das breit aufgestellte Motorsport-Unternehmen unter anderem auch technische Entwicklungsprojekte für und mit seinen Partnern durchführt. Unternehmenssitz der Haupt Racing Team GmbH ist Grünwald bei München. Neben dem Motorsport ist Hubert Haupt vor allem als erfolgreicher Projektentwickler bekannt. Mit seiner Immobilien Holding realisiert er im süddeutschen Raum hochwertigste Wohn- und Gewerbekonzepte – von innovativen Gebäuden bis hin zu kompletten Stadtteilen.

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Tanz in den Mai am heutigen Samstag 30. April ab 15 Uhr im Neubaugebiet Kommern Süd

Mechernich-Kommern Süd – In Kommern Süd steht der Tanz in den Mai in diesem Jahr unter einem besonderen Motto. „Wir tanzen uns einen Spielplatz“, lautet das Credo, denn ein Spielplatz vor Ort wäre toll, da ist die Dorfgemeinschaft sich einig. Aus diesem Grund soll der Erlös aus dem Dorffest in einen neuen Spielplatz investiert werden.

Die Idee dazu kam von Tom Ley, der selbst in Kommern Süd lebt. Mit Grillwürstchen sowie von den Anwohnern gespendeten Salaten und Kuchen möchte man die Besucher des Dorffestes verpflegen. Dazu gibt es Musik und eine große Hüpfburg, damit es ein tolles Fest für Groß und Klein wird. Der Erlös fließt dann komplett auf das Konto für den neuen Spielplatz.

Nachhaltig: Teller und Besteck selbst mitbringen

„Im Sinne der Nachhaltigkeit und um auch jeden Cent in die Kasse fließen zu lassen, bitten wir darum, dass sich hungrige Besucherinnen und Besucher einfach einen Teller und Besteck mitbringen“, so Ortsbürgermeisterin Nathalie Konias.

Das Fest im Neubaugebiet Kommern Süd gegenüber der Wellenbank beginnt um 15 Uhr. Um 15.30 Uhr sind die Dorfkinder mit ihren Eltern eingeladen, gemeinsam einen kleinen Maibaum mit Selbstgebasteltem zu schmücken. Nathalie Konias zeigt sich begeistert: „Alle waren angetan von der Idee, gemeinsam zu feiern. Der Zusammenhalt ist fantastisch und wir freuen uns schon alle sehr auf den 30. April.“

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Maiherzen für Mechernich und Kommern am heutigen Samstag 30. April

Mechernich/Kommern – Frauen und Männer des Gewerbevereins „Mechernich aktiv“ haben Maiherzen gebastelt. Sie sollen gut im Straßenbild erkennbar im Laufe des heutigen Samstag, 30. April aufgehängt werden und ab dem morgigen Sonntag Mai und Frühling in der Stadt begrüßen.

Es sind 2022 eine Menge mehr Herzen als 2021 bei der Premiere der Aktion hergestellt worden. „Dieses Mal sind es genau 50 Herzen, jeweils 25 für Mechernich und 25 für Kommern“, erklärte Margret Eich, mit Petra Himmrich zusammen Sprecherin des Aktivistenvereins, am Freitag vor Pressevertretern am Rathaus.

Dort präsentierten die beiden Mechernich-Chefaktivistinnen die Maiherzen-Aktion gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, dem Dezernenten Ralf Claßen, den Brunnenfest-Mitorganisatoren Heinz Schmitz, Ewa Bochynek und Christian Habrich, der Kommerner Ratsfrau Nicole Reipen und Kommerns Ortsbürgermeister Rolf Jaeck.

Stadtfest am 13./14. August

Die Aktion soll auf die Goldene Hochzeit hinweisen, die Kommern und Mechernich sowie 42 weitere und zum Teil einst selbständige Orte in diesem Jahr fünf Dekaden nach der Zweiten Kommunalen Neugliederung 1972 feiern können. „Und zwar mit der 25. Auflage des Brunnenfestes“, so Heinz Schmitz, der Cheforganisator.

Es wird am Samstag, 13. August, in Kommern und am Sonntag, 14. August, in Mechernich in Verbindung mit einer Reihe von Musikevents und einem großen Stadtfest gefeiert. Viele Vereine, Schulen, Kindergärten, Institutionen und Organisationen wollen mitmachen.

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Gasspeichergesetz tritt heute in Kraft – wichtiger Beitrag für Versorgungs-Sicherheit

Region/Berlin – Nach der Bestätigung im parlamentarischen Verfahren ist das Gesetz zur Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes zur Einführung von Füllstandsvorgaben für Gasspeicheranlagen (Gasspeichergesetz) gestern im Bundesanzeiger veröffentlicht worden und tritt heute, 30.04.2022 fristgemäß in Kraft.

Damit sollen alle Betreiber in Deutschland verpflichtet werden, ihre Speicher schrittweise zu füllen. Vor allem mit Blick auf den kommenden Winter soll so die Vorsorge weiter gestärkt werden und auch und heftige Preisausschläge eingedämmt werden.

Deutschland verfügt in Mittel- und Westeuropa über die mit Abstand größten Speicherkapazitäten für Erdgas. Die Kapazitäten reichen aus, um Deutschland für einen längeren Zeitraum zu versorgen. Das setzt allerdings voraus, dass die Speicher zu Beginn der Heizsaison gut gefüllt sind.

Die Füllstände der Speicher waren im Winter 2021/2022 historisch niedrig – auch deswegen stiegen die Preise an den kurzfristigen Handelsplätzen stark.

Mit dem neuen Gasspeichergesetz soll jetzt die Vorsorge für den nächsten Winter verbessert werden. In einem mehrstufigen Verfahren soll zunächst die Speicherbefüllung marktbasiert erfolgen und, wenn erforderlich, durch Ausschreibung von Gas-Optionen angereizt werden. Wenn Mindestfüllstände absehbar nicht erreicht werden, greifen zusätzliche Instrumente, damit definierte Mindestfüllmengen zu verschiedenen Terminen erreicht werden.

Konkret soll der sogenannte Marktgebietsverantwortliche, die Trading Hub Europe GmbH, das ist eine Tochtergesellschaft aller Gaspipeline-Betreiber in Deutschland, verpflichtet werden, die Gasspeicher schrittweise zu füllen.

Zum 1. Oktober 80 Prozent zum 1. November zu 90 Prozent und am 1. Februar zu 40 Prozent.

Mit dem Inkrafttreten steht das komplette Sommerhalbjahr zur Befüllung der Speicher zur Verfügung.

 

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Dieter Lukas erhält Landes-Verdienstmedaille für sein ehrenamtliches Engagement im Brohltal

Niederzissen/Koblenz – Dieter Lukas aus Niederzissen engagiert sich seit Jahrzehnten mit viel Herzblut für das Brohltal und die Menschen, die dort leben. Seine ehrenamtliche Arbeit würdigte die Ministerpräsidentin Malu Dreyer mit der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz. Wolfgang Treis, Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord überreichte die Ordensinsignien im Rahmen einer Feierstunde: „Ich möchte mich bei Ihnen dafür bedanken, dass Sie sich so intensiv dafür einsetzen, dass der Charme Ihrer Wahlheimat nicht verloren geht. Mit Ihren Projekten tragen Sie dazu bei, dass die Lebensqualität der Menschen in Niederzissen und der gesamten Verbandsgemeinde Brohltal erhalten bleibt.“

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Neue Ausstellung im Centre Charlemagne Aachen – Eröffnung am heutigen Freitag 29. April 19 Uhr

Aachen – „Alle für Eine – 50 Jahre kommunale Neuordnung in Aachen!“ 2022 jährt sich die kommunale Neugliederung in Aachen zum 50. Mal. Das sogenannte Aachen-Gesetz, mit dem die Neugliederung des Kreises Aachen beschlossen wurde, trat am 1. Januar 1972 in Kraft.

Aachen wuchs dadurch nicht nur auf etwa das Dreifache seiner Fläche, sondern gewann auch rund 63.000 Einwohner hinzu. Die ehemaligen Gemeinden Brand, Eilendorf, Haaren, Kornelimünster, Laurensberg, Richterich und Walheim wurden durch die Eingemeindung zu neuen Stadtteilen der Stadt Aachen. Anlässlich des Jubiläums zeigt das Centre Charlemagne – Neues Stadtmuseum Aachen vom 30.04.2022 bis 14.08.2022 die Ausstellung „Alle für Eine – 50 Jahre kommunale Neuordnung in Aachen!“ Professor Dr. Frank Pohle, der Leiter der Route Charlemagne und des Centre Charlemagne, freut sich besonders über diese Ausstellung, „welche diese vor 50 Jahren durchaus kontrovers und auch emotional empfundene behördliche Entscheidung behandelt, denn schließlich passt dies wunderbar in unser Aachener Stadtmuseum.“

Zeitzeugen berichten
Die kommunale Neuordnung von 1972, bei der die sieben Gemeinden ihre Eigenständigkeit verloren, war nichts völlig Neues, fand jedoch in einem bisher nicht gekannten Ausmaß statt. Bereits 1897 wurde die Stadt Burtscheid mit der Stadt Aachen zusammengeschlossen, 1906 folgte die Eingemeindung der Gemeinde Forst.

Die Ausstellung stellt die vielgestaltigen Hintergründe und Auswirkungen der Neugliederung sowie die unterschiedlichen Perspektiven von Stadt, Gemeinden und Bürger*Innen vor. Für Kurator Lars Neugebauer und das beteiligte Team war es „eine große Herausforderung, eben nicht staubtrocken meterweise Aktenordner zu präsentieren, sondern diese Neuordnung anders, nämlich bunt und spannend darzustellen, und dies ist uns gelungen.“ Dabei stehen die sieben eingemeindeten Orte mit ihrer jeweiligen historischen Entwicklung, ihren Gemeinsamkeiten und Unterschieden im Zentrum. Gezeigt werden Dokumente verschiedenster Art, Pläne und Karten, Foto- und Filmmaterial sowie dreidimensionale Exponate wie Einrichtungsgegenstände aus den alten Gemeindesälen und Modelle historischer Gebäude. Infografiken und Karten erläutern anschaulich die wichtigsten Aspekte, darüber hinaus gibt es Medienstationen mit Zeitzeugeninterviews mit Beteiligten aus Politik und Verwaltung, die von ihren persönlichen Erfahrungen berichten. Die Ausstellung entstand in enger Zusammenarbeit mit den Heimat- und Geschichtsvereinen der eingemeindeten Orte, welche laut Co-Kuratorin Katrin Bündgens „sehr kooperativ und unterstützend und mit vielen Leihgaben interessant begleiteten. Deshalb ist so viel Interessantes und vor allem Menschliches in der Ausstellung zu sehen.“

Kurator: Lars Neugebauer
Co-Kuratorin: Katrin Bündgens

 

 

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Wechsel im Vorstand der Unfallkasse Rheinland-Pfalz

Wittlich – Der Wittlicher Bürgermeister Rodenkirch ist neuer Vorstandsvorsitzender – Peter Labonte, Oberbürgermeister a. D. verabschiedet. Joachim Rodenkirch ist neuer Vorstandsvorsitzender der Unfallkasse Rheinland-Pfalz (UK RLP). Das beschloss der Vorstand in seiner jüngsten Sitzung im Seehotel Maria Laach.

Rodenkirch ist seit 2009 Bürgermeister der Stadt Wittlich. Gemeinsam mit der Vertretersammlung bildet der Vorstand die Selbstverwaltung der UK RLP. Die Vertretungen der Arbeitgebenden und der Versicherten werden durch die Sozialwahlen bestimmt. Im neuen Ehrenamt bringt Rodenkirch die Interessen der Arbeitgebenden ein. Alternierender Vorsitzender ist Volker Euskirchen, Vertreter der Versicherten.

In Vertretung für die Versicherten gehören Rebecca Liebig als Vorsitzende und Landrat Frank Puchtler als derzeit alternierender Vorsitzender der Vertreterversammlung an.

Anlässlich der Neuwahl verabschiedete der Vorstand den langjährigen alternierenden Vorsitzenden Peter Labonte in den wohlverdienten Ruhestand. Der ehemalige Lahnsteiner Oberbürgermeister war seit 1999 im Vorstand der UK RLP aktiv, nachdem er bereits seit 1996 Mitglied war.