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Corona-Soforthilfen: Start der Stichproben-Prüfung in Rheinland-Pfalz

Region/Mainz – In den nächsten Tagen startet die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) die stichprobenartige Überprüfung der ordnungsgemäßen Verwendung der Corona-Soforthilfen des Bundes. Hierzu verschickt die ISB einen Fragebogen an über eine Stichprobe ausgewählte Zuwendungsempfängerinnen und -empfänger. Diese müssen den Fragebogen ausfüllen und an die ISB zurückschicken, damit ein Abgleich zwischen dem bei Antragstellung geschätzten und dem tatsächlich entstandenen Liquiditätsbedarf erfolgen kann. Die Teilnahme an der Stichprobe ist für die ausgewählten Antragstellenden bindend.

Unabhängig von der Stichprobe sind alle Bezieherinnen und Bezieher von Corona-Soforthilfe zu einer entsprechenden Selbstprüfung verpflichtet; zu viel erhaltene Soforthilfe ist unaufgefordert zurückzuzahlen. Dies kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn der bei Antragstellung prognostizierte Liquiditätsengpass niedriger ist als der tatsächlich eingetretene. Spätere Einzelfallüberprüfungen sind auch nach Abschluss des Stichprobenverfahrens möglich. Informationen zur Rückzahlung sind auf der Internetseite der ISB unter www.isb.rlp.de/corona erhältlich.

 

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Zusätzliche Bußgeld-Vorschriften für Verstöße gegen EU-Sanktionen traten gestern in Kraft

Region/Berlin – Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat die Außenwirtschaftsverordnung novelliert und die Vorschriften zu den Bußgeldern ergänzt und konkretisiert.

Ziel der Achtzehnten Novelle der Außenwirtschaftsverordnung ist es, die Durchsetzung der Sanktionspakete, die die EU als Reaktion auf die völkerrechtswidrige Aggression Russlands beschlossen hat, wirksamer zu ahnden.

Konkret kommen neue Bußgeldvorschriften für den Finanzsektor hinzu. Wer etwa verbotene Einlagen- oder Börsengeschäfte für russische Personen tätigt, kann mit einer Geldbuße bis zu 500.000 EUR belegt werden.

Verstöße gegen „klassische“ Sanktionsvorschriften, wie Ein- und Ausfuhrverbote oder gegen das „Einfrieren“ von finanziellen Vermögenswerten stellen Straftaten dar und können wie bisher mit Freiheitsstrafe bis zu fünf  Jahren bestraft werden.

Bei der Novelle handelt es sich um eine Ministerverordnung des BMWK, die auf Grundlage des Außenwirtschaftsgesetzes ergeht. Die Novelle wurde in den letzten Wochen erarbeitet und verabschiedet und trat gestern in Kraft.

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Jetzt bewerben für „Europa bei uns zuhause“

Region/Düsseldorf – Bis zu 5.000 Euro für Städtepartnerschaftsprojekte. Eine Zeitreise von Schülerinnen und Schülern zur deutsch-belgischen Eifel der letzten Kriegstage, ein Festival mit rumänischen Puppenspielern oder eine länderübergreifende Umweltschutzaktion für Bienen: Es gibt bereits viele Beispiele für gelungene grenzüberschreitende Ideen, die den Menschen in Nordrhein-Westfalen die Vielfalt Europas näherbringen. Kommunen, Städtepartnerschaftsvereine und zivilgesellschaftliche Organisationen können sich ab sofort beim Wettbewerb „Europa bei uns zuhause“ bewerben und bis zu 5.000 Euro erhalten.

Europaminister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner: „Nach dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine erleben wir eine unglaubliche Solidarität unter den Bürgerinnen und Bürgern überall in Europa. Daran müssen wir auch in Zukunft festhalten und unsere Werte geschlossen verteidigen. Städte- und Projektpartnerschaften kommt dabei eine wichtige Rolle zu. Diese wertvolle Arbeit unterstützt die Landesregierung mit ‚Europa bei uns zuhause‘.“

Die Landesregierung prämiert innovative, beispielgebende und öffentlichkeitswirksame Projekte europäischer Städtepartnerschaften und Projekte der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit Partnern aus einem oder mehreren der 46 Mitgliedsstaaten des Europarats, die den europäischen Gedanken bei kulturellen Ereignissen vermitteln – etwa bei Jubiläen, Workshops, Festivals oder sportlichen Begegnungen. Besonders willkommen sind in diesem Jahr Projektideen mit Partnern aus oder mit Bezug zur Ukraine.

Minister Holthoff-Pförtner: „Unsere Wertegemeinschaft ist keine ab-strakte Theorie. Sie ist erlebbar und erfahrbar in der persönlichen Begegnung mit Menschen aus Europa. Wer das einmal erlebt hat, wird mit neuer Begeisterung und tieferem Verständnis für ein wehrhaftes Europa bei uns zuhause eintreten.“

Beispiele bereits prämierter Projekte sowie detaillierte Informationen, die Wettbewerbsbedingungen und der Bewerbungsbogen sind hier abrufbar. Einsendeschluss für Projekte, die im Zeitraum vom 1. November 2022 bis 31. Oktober 2023 durchgeführt werden müssen, ist der 1. September 2022.

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Über 17.000 Besucher erleben die Dankwelle in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Klangwelle-Sondershow in Bad Neuenahr-Ahrweiler ein voller Erfolg. Einwohner, Helfer und Ahrtal-Fans erleben acht emotionale Abende. Über 17.000 Besucher haben in den letzten zwei Wochen die Dankwelle, die Klangwelle-Sondershow, im Kurpark Bad Neuenahr-Ahrweiler besucht. Rund die Hälfte der Zuschauer waren Einwohner von Bad Neuenahr-Ahrweiler. Daneben waren Helfer vom Helfer-Shuttle, private Helfer sowie zahlreiche Ehrenamtliche von Organisationen wie Feuerwehr, Deutsches Rotes Kreuz, Technisches Hilfswerk und vielen anderen aus ganz Deutschland zu Gast. Auch zahlreiche Ahrtal-Fans wollten das besondere Showereignis nicht verpassen.

Bürgermeister Guido Orthen zeigte sich froh und dankbar über den großen Zuspruch: „Ein Event, das viele noch einmal zusammenbringt, dem Gedenken Raum gibt, unsere große Dankbarkeit zum Ausdruck bringt und zudem auch Zuversicht für die Zukunft vermittelt: Diesen Spagat haben wir mit der Dankwelle in einem würdevollen und Mut gebenden Rahmen geschafft.“ Einen besonderen Dank sprach er der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH aus, die das Event zusammen mit den Klangwelle-Machern von Consortium Wien in nur 10 Wochen umgesetzt hat.

Geschäftsführer Christian Senk zeigt sich ebenfalls erfreut vom Verlauf der Dankwelle: „Jeden Abend habe ich am Ende der Show in viele Gesichter geblickt und durchweg große Lebensfreude und Zuversicht gesehen. Dieses Event war einmalig im Hinblick auf seine Inhalte und wird sicherlich lange im Gedächtnis des Ahrtals bleiben.“

Orthen und Senk dankten allen Kooperationspartnern von der Technik, über die Gastronomieanbieter bis zu ehrenamtlichen Helfern vor Ort, die zum Gelingen der Dankwelle beigetragen habe, allen voran dem Klangwelle-Team von Consortium aus Wien rund um Firmenchef Daniel Ploil. „Die Dankwelle war für uns eine besondere Herzensangelegenheit. Auch wir Österreicher waren geschockt von den Ereignissen im vergangenen Juli. Als die Idee der Dankwelle aufkam, haben wir buchstäblich alles stehen und liegen lassen, um für das Ahrtal die Dankwelle zu ermöglichen“, sagte Ploil. Dem künstlerischen Leiter Roland Nenzel aus Bonn ist es zu verdanken, dass die Dankwelle die passenden musikalischen Antworten bereit hatte – mal emotional und nachdenklich und dann wieder fröhlich und beschwingt. „Unser ausdrücklicher Dank geht auch an unsere drei langjährigen Sponsoren, Coca Cola Deutschland, die Kreissparkasse Ahrweiler und die Volksbank RheinAhrEifel, die uns seit dem Start der Klangwelle in Bad Neuenahr-Ahrweiler 2014 treu zur Seite stehen und auf die wir stets zählen können“, machte Senk deutlich.

Die Dankwelle habe auch im Hinblick auf den Tourismus im Ahrtal positive überregionale Zeichen gesetzt. „Unsere Botschaft, dass das Ahrtal einen Besuch wert ist und dass wir hier im Flutgebiet nach wie vor tolle Erlebnisse bieten, konnten wir sogar  deutschlandweit platzieren. Denn auch das Interesse der Presse war enorm.“ So hatten unter anderem verschiedene TV-Sender wie SWR, WDR und SAT1 und große deutsche Tageszeitung, wie die Süddeutsche Zeitung und die WELT in ihren Online-Portalen von der Dankwelle berichtet.

„Mit dem Besucherergebnis reichen wir nahezu an die Klangwelle-Zahlen vor Corona heran. Das macht uns auch im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung des Tourismus Mut“, so Senk. Die letzte Klangwelle vor Corona hatte im Jahr 2019 insgesamt rund 18.000 Gäste gezählt.

Im kommenden Oktober wird es wieder die Klangwelle Bad Neuenahr-Ahrweiler geben. Vom 6. bis 9. und vom 13. bis 16. Oktober werden neue Themen in einer perfekt synchronen Show aus Wasser, Feuer, Laser, Licht und Musik im Kurpark umgesetzt. Der Vorverkauf läuft bereits. Tickets aus den Vorjahren 2020 und 2021, als die Klangwelle nicht stattfinden konnte, bleiben gültig. „Wir alle freuen uns darauf, im Oktober erneut Tausende Besucher im Kurpark zu begrüßen. Jetzt werden wir mit großem Elan an der neuen Show arbeiten“, so Senk.

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IHK Aachen ehrt 75 Top-Auszubildende aus der Städteregion Aachen

Aachen – 125 von insgesamt 1.491 Auszubildenden im Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen haben ihre Prüfung mit der Note „Sehr gut“ abgeschlossen. 75 von ihnen haben ihre Ausbildung in einem kaufmännischen, 50 in einem gewerblich-technischen Beruf absolviert. 75 der Top-Auszubildenden stammen aus der Städteregion Aachen. Die IHK ehrte sie mit einer Feierstunde für ihre besondere Leistung.

So sehen „sehr Gute“ aus: Andreas Bauer (rechts), Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer Aachen, überreichte den 75 Top-Auszubildenden aus der Städteregion Aachen eine Urkunde und ein kleines Präsent.
Foto: IHK Aachen / Heike Lachmann

„Nur acht Prozent der Auszubildenden haben die Note ‚Sehr gut‘ erzielt. Sie zählen somit zur Spitze ihres Ausbildungsjahrgangs“, sagt Andreas Bauer, Vizepräsident der IHK Aachen. „Wir freuen uns mit jedem Einzelnen von ihnen über ihr hervorragendes Ergebnis.“ Bauer dankte allen Ausbildern, Prüfern und Lehrern der Berufsschulen: „Ihr ehrenamtliches Engagement macht unser weltweit renommiertes, duales Ausbildungssystem erst möglich.“ Zugleich würdigte er die ausscheidenden Ausbildungsbotschafter und die Betriebe, die ihre Auszubildenden für diese Tätigkeit freigestellt haben. Während ihrer Ausbildung haben sie in Schulklassen über ihren Berufsalltag und die Vorzüge der dualen Ausbildung berichtet.

Bauer machte die Absolventen auch auf das Weiterbildungsstipendium der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung aufmerksam: Nach ihrem hervorragenden Abschluss können sie bei fachlichen und fachübergreifenden Weiterbildungen mit bis zu 8.100 Euro unterstützt werden. „Ein Weiterbildungsabschluss ist ein zusätzlicher Booster für jede Karriere. Aktuelle Studien belegen, dass sich das Lebenseinkommen von Hochschulabsolventen im Vergleich zu Absolventen mit einer höheren Berufsbildung nicht wesentlich unterscheidet“, sagte der IHK-Vizepräsident.

 

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Vielseitig und kreativ – Clara Zins-Grohé in den Ruhestand verabschiedet

Gerolstein – Dem Gerolsteiner Wasser stets verbunden – so könnte man Clara Zins-Grohés Werdegang auch beschreiben. Nach einer Ausbildung zur Industriekauffrau und vielen Jahren Tätigkeit u.a. in der Anlagen- und Finanzbuchhaltung beim Gerolsteiner Brunnen, wagte sie 2008 den Sprung in die Selbständigkeit und arbeitete im Kreativ- und kaufmännischen Bereich für verschiedene Agenturen und Unternehmen.

2014 dann, nach ihrer Fortbildung zur Betriebswirtin, der Wechsel zur Verbandsgemeinde Gerolstein und damit zurück zum Gerolsteiner Wasser: Bei den Verbandsgemeindewerken war Clara Zins-Grohé unter anderem verantwortlich für die Prüfung von Baurechnungen, dem Erstellen von Einnahme- und Ausgabeanweisungen, Rechnungsprüfung, Schriftverkehr und Digitalisierung. „Ich durfte in einem systemrelevanten Betriebszweig mitarbeiten, dessen Schwerpunkt hauptsächlich in Neuaufbau, Erhaltung und Schutzmaßnahmen von Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung besteht“, beschreibt sie die Ausrichtung ihrer Arbeit. „Team war dabei immer Trumpf“, blickt sie dankbar zurück. „Ich freue mich, dass jetzt auch in der Öffentlichkeit verstärkt wahrgenommen wird, welchen Anteil die Werke am Trinkwasser- und Gesundheitsschutz haben.“

Werkleiter Harald Brück ergänzt: „Die Übertragung von Sonderaufgaben war für Clara Zins-Grohé nie ein Problem. Ihr Organisationstalent, ihre Kreativität sowie ihr Einsatz bei der Betreuung der Auszubildenden als fürsorgliche Beraterin und Ansprechpartnerin ist erwähnenswert.“ „Auch die Fusion war ein ‚hartes Stück Arbeit‘“, so Brück rückblickend.

„Die Umstellung auf neue Programme kann man durchaus als Pilotprojekt des Software-Anbieters sehen, an dem das ganze Team einen großen Verdienst hat. Da war manchmal auch ein ‚Fels in der Brandung‘ nötig“, weiß Clara Zins-Grohé zu berichten.

Bei der offiziellen Verabschiedung ging Bürgermeister Hans Peter Böffen auch auf ihr Engagement für die Städtepartnerschaft Gerolstein-Digoin ein: „Clara Zins-Grohé war aktive Ansprechpartnerin in der Verwaltung und hat sich im Vorstand des ‚Vereins zur Förderung der Städtepartnerschaften der Stadt Gerolstein e. V.‘ eingebracht.“ Weiterhin aktiv bleibt sie auch in der Website-Redaktion „gerolstein.org“ der Stadt Gerolstein.

Er dankte Clara Zins-Grohé für die Jahre zuverlässiger Mitarbeit in der Verwaltung: „Ihre helfende Hand und ihre kollegiale Art wird dem Rathausteam in guter Erinnerung bleiben – neben ihrer Leidenschaft als Fotografin unter anderem für die Stadt Gerolstein.“

Mit den besten Wünschen für den neuen Lebensabschnitt überreichte Böffgen zum Abschied als kleines Dankeschön u.a. einen Gutschein für ein ortsansässiges Fotofachgeschäft, „da Du sicherlich noch etwas für Deine Leidenschaft ‚Fotografie‘ gebrauchen kannst.“ Den guten Wünschen schlossen sich Werkleiter Harald Brück und der Personalrat mit den Kolleginnen und Kollegen der Werke und im Rathaus an.

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Wiedereröffnung der Stadtbibliothek Euskirchen am vergangenen Samstag 30. April

Euskirchen – Nach rund neun Monaten öffnet die Stadtbibliothek Euskirchen wieder ihre Türen am bewährten Standort im Kulturhof in der Wilhelmstraße. Viele Menschen aus Euskirchen und Umgebung sind sicher schon ganz gespannt auf das Ergebnis der Neugestaltung des Erdgeschosses nach der Überflutung im Juli 2021.

Am Samstag, 30. April 2022, wurde das Geheimnis gelüftet: Anlässlich des Euskirchener Frühlingfests in der Innenstadt können alle Interessierten die Räume erstmals in Augenschein nehmen – mit erweiterten Öffnungszeiten von 11 – 18 Uhr. Die Buchauswahl und Ausleihe in der Bibliothek ist dann wieder ohne Einschränkungen möglich, genauso wie der Aufenthalt vor Ort zum Lesen, Lernen oder Spielen.

Die Buch- und Medienrückgabe ist bereits ab sofort wieder möglich. Bitte nutzen Sie dazu den Einwurf über die Außenrückgabe. Die Bücher und Medien werden bei Einwurf automatisch zurückgebucht. Der Einwurf-Schlitz befindet sich im Durchgang zum Innenhof, links vom Bibliothekseingang.

Alle entliehenen Bücher und Medien wurden automatisch zum 3.5.2022 verlängert. Bitte denken Sie an eine rechtzeitige Rückgabe oder Verlängerung ihrer entliehenen Bücher und Medien.

Vormerkungen auf entliehene Bücher und Medien sind ebenfalls ab sofort wieder möglich.

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„Eifel Myzel“ erhält das Gründungs-Stipendium Start.in.RLP

Bitburg – Nadine Stalpes und Dominik König haben die rheinland-pfälzische Jury in einem Pitch von ihrem Gründungsvorhaben Eifel Myzel überzeugt. Das Eifel Myzel setzt mit dem „Gemeinschaftsbasierten Wirtschaften“ auf ein innovatives und krisensicheres Geschäftsmodell.

Beim gemeinschaftsbasierten Wirtschaften wird ein Produkt oder eine Dienstleistung nicht nach einem festgelegten Preis verkauft, sondern das Angebot wird durch eine solidarische Gemeinschaft finanziert. Die Teilnehmenden schließen sich dabei zusammen und finanzieren gemeinsam das Angebot für einen festgelegten Zeitraum. Die wichtigsten Leitlinien des Eifel Myzels sind Kooperation statt Konkurrenz, gelingende Beziehungen und gegenseitige Unterstützung, verbunden mit unternehmerischer Aufbruchstimmung. Das Angebot des Eifel Myzel besteht dabei aus drei Komponenten:

  1. Bildungsangebote in Form von Workshops und Vorträgen
  2. Gründungs- und Unternehmensbegleitung von Gründerinnen und Gründern sozial-ökologischer Unternehmen und Projekte
  3. Regionale Vernetzungs- und Verbindungskultur.

Weitere Informationen zum Angebot des Eifel Myzels sowie die Kontaktdaten sind auf der Homepage https://eifel-myzel.de/ abrufbar.

Landrat Andreas Kruppert gratulierte Nadine Stalpes und Dominik König in einem persönlichen Austausch zur erfolgreichen Bewerbung und freut sich nun auf die aktive Umsetzungsphase des Pionierprojektes Eifel Myzel.

Hintergrund:

Durch das Gründungsstipendium Start.in.RLP, das in der frühen Phase der Gründung greift, soll die Konkretisierung und Marktfähigkeit von Gründungsvorhaben – vor allem auch als Anschub nach der Pandemie – ermöglicht werden. Gründerinnen und Gründer werden ein Jahr lang finanziell mit 1000,- Euro pro Monat unterstützt. Außerdem gehört ein intensives Coaching zum Programm, das in Netzwerke aus Startups und Akteuren des Gründungs-Ökosystems einführt. Insgesamt gibt es in Rheinland-Pfalz nun 105 Stipendiaten mit 69 Vorhaben. Weitere Informationen unter https://gruenden.rlp.de/de/startinrlp/

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Künstler rufen zur Mahnwache vor Mechernicher Rathaus am heutigen Montag 2. Mai auf

Mechernich – Künstler laden zur Mahnwache für Frieden und Solidarität am heutigen Montag 2. Mai von 17.30 bis 19.00 Uhr vor dem Mechernicher Rathaus ein. Die Kunstausstellung der einheimischen Künstler auf der Mechernicher Rathausgalerie hatte es sich zum Ziel gesetzt, den Menschen in Zeiten der Pandemie Trost und Hoffnung zu schenken. Am Montag, 2. Mai, geht sie nun angesichts des Krieges in der Ukraine mit einer Mahnwache für Frieden und Solidarität zu Ende. Dazu laden die Künstler im Anschluss an den Abbau der Ausstellung von 17.30 bis 19 Uhr vor dem Rathaus ein.

Die Mahnwache soll unter dem Motto „Sag mir wo die Blumen sind“ stattfinden. Dazu wollen die einheimischen Künstler um die Organisatorinnen Ela Rübenach, Donata Reinhard und Petra Hansen Plakate, Friedensfahnen und einen großen Strauß mit gehäkelten blau-gelben Rosen mitbringen. Auch Friedenslieder sollen an dem Abend gesungen werden.

„Wir laden Kinder aller Nationen ein, mit Straßenkreide Blumen auf die Bürgersteige zu malen um daran zu erinnern, dass Krieg nie die Lösung ist – nirgendwo auf dieser Welt“, heißt es in der Einladung zur Mahnwache.

„… dann sieht man keine Grenzen mehr“

Mitte Dezember hatte Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick die Ausstellung „Kopf hoch: Zeitgeist 2.0“ mit einem chinesischen Sprichwort eröffnet: „Hebt man den Blick, dann sieht man keine Grenzen mehr.“ Ein Sprichwort, das heute aktueller denn je erscheinen mag.

Die Outdoorausstellung am Mechernicher Rathaus hatte den „Zeitgeist“ zum Thema. In der Art, wie die Künstler dieses Thema ganz individuell interpretierten zeigte sich, wieviele Gesichter der Zeitgeist haben kann. Dem Zeitgeist entsprach auch die Wahl der Rathausgalerie als Ausstellungsfläche: „Im Zeitalter von Corona ist es eine Kunst, unsere Kunst den Kunstinteressierten und Banausen kunstgerecht und kunstvoll zu präsentieren“, so die Organisatorinnen.

Zum Abschluss war nun eigentlich eine festliche Finissage mit vielen Gästen und Musik geplant. „In Absprache mit der Stadt Mechernich haben wir uns dazu entschieden, dass ein solches Fest durch die Situation im Weltgeschehen nicht angebracht ist“, erklären die Künstler in einem Statement. Stattdessen wollten sie zur Mahnwache für Frieden und Solidarität aufrufen „um unsere Verantwortung als Künstler wahrzunehmen“.

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Mit Engagement und Herzblut – Claudia Häfner wird Kaufmännische Direktorin der Brohltal-Klinik

Burgbrohl – Mit einer gehörigen Portion Engagement setzt sich Claudia Häfner bereits seit 2019 für die Brohltal-Klinik St. Josef, Fachklinik für Geriatrische Rehabilitation, in Burgbrohl ein. Nun wurde die 42-jährige zur Kaufmännischen Direktorin der Fachklinik ernannt, die zum Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler gehört. Aktuell treibt sie mit viel Herzblut den Ausbau und die Erweiterung des geriatrischen Rehabilitationsangebotes voran – sowohl am Standort Burgbohl als auch an weiteren Standorten der Marienhaus-Unternehmensgruppe. Bereits im Juni wird die Klinik um eine moderne Station mit weiteren 25 stationären Rehabilitationsplätzen erweitert.

Nach einer Ausbildung und noch während ihres wirtschaftswissenschaftlichen Studiums an der FH Bonn-Rhein-Sieg startete Häfner 2005 ihre Karriere am Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler. Zunächst im Rahmen eines Praxissemesters am Standort Bad Neuenahr, später als Sekretärin der Geschäftsleitung. Mitte 2006 wechselte sie zur Edith-Stein-Akademie und übernahm dort Aufgaben im Bereich Seminar- und Eventorganisation. Nach einer Elternzeitpause kehrte sie 2016 in das Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler zurück und übernahm bis Mitte 2021 den Bereich Marketing. Berufsbegleitend erwarb sie 2019 den MBA in Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule Koblenz. Bereits 2019 wurde sie zusätzlich kaufmännische Leiterin der Brohltal-Klinik und im Oktober 2021 Leiterin des Geschäftsfelds Rehabilitation der Marienhaus-Gruppe.

Die gebürtige Bonnerin lebt mit ihrem Mann und den drei Kindern, die alle in Ahrweiler das Licht der Welt erblickten, in Rheinbach-Merzbach. Sie sorgt mit täglichem Sport (Laufen, Radfahren, Kraftsport) für einen gesunden Ausgleich zum Berufsleben, reist gerne und verbringt ihre restliche freie Zeit mit der Familie.