Mit einem neuen Format überzeugten die 24h Qualifiers in diesem Jahr alle Beteiligten. Foto: ADAC Nordrhein Sportpresse
Nürburgring – Spannende Rennen beim letzten Testlauf vor den 24h Nürburgring. Mit Rennsiegen für BMW und Mercedes-AMG endete der große Prolog für die ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring vom 26. bis 29. Mai. Bei den ADAC 24h Nürburgring Qualifiers war der Vorteil lange aufseiten der BMW-Teams, die das Geschehen mit dem brandneuen BMW M4 GT3 dominierten.
Augusto Farfus im BMW #99 von Rowe Racing sowie Jesse Krohn im Cockpit von Walkenhorst Motorsport (#101) konnten in den Top-Qualifyings die Pole-Positions für die beiden 3h-Rennen am Samstag und Sonntag holen, bevor am Samstag der erste Rennsieg an das BMW-Junior-Team (#72) ging. Das wechselvolle Rennen 2 entschied dann aber der Mercedes-AMG GT3 #3 des Mercedes-AMG Team Getspeed für sich. Aber auch Teams auf Audi, Ferrari, Lamborghini und Porsche mischten in den beiden getrennt gewerteten Läufen jeweils in der Spitzengruppe mit.
Die Vorzeichen für eine spannende 50. Jubiläumsauflage der 24h Nürburgring sind also bestens. Wer sich sein Ticket im Vorverkauf sichern möchte, der wird im Ticketshop des Nürburgrings (www.nuerburgring.de) fündig. News und Informationen rund um das Jubiläumsrennen gibt es auf der offiziellen Homepage unter www.24h-rennen.de
Das Finale um den Bitburger Rheinlandpokal zwischen dem FV Engers und dem FC Karbach im Koblenzer Stadion Oberwerth wird um 12.15 Uhr angepfiffen. Foto: Fußballverband Rheinland e. V.
Region/Koblenz – Der 21. Mai 2022 wird ein Festtag für den deutschen Fußball: Der Finaltag der Amateure kehrt in seiner siebten Auflage mit einer siebenstündigen TV-Livekonferenz im Ersten zurück, ehe sich abends das DFB-Pokalfinale zwischen dem SC Freiburg und RB Leipzig im Berliner Olympiastadion anschließt. Erstmals sind alle 21 Landesverbände des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) mit ihren Pokalendspielen am selben Tag dabei. Nachdem die Finaltage in den vergangenen beiden Jahren aufgrund der Pandemie ohne bzw. nur mit einer begrenzten Anzahl von Zuschauer/ -innen in den Stadien stattfinden mussten, kehren die Fans in diesem Jahr bundesweit zurück und bereiten den teilnehmenden Teams eine große Bühne.
Die Übertragung der ARD am Samstag, 21. Mai 2022 beginnt um 12:05 Uhr und gliedert sich in drei Teilkonferenzen mit vier verschiedenen Anstoßzeiten. Die ersten sechs Begegnungen werden um 12:15 Uhr angepfiffen. Die zweite Livekonferenz beginnt um 14:15 Uhr mit sieben weiteren Partien. Die verbliebenen acht Landespokalendspiele starten um 16:15 und 16:40 Uhr. Die späteste Anstoßzeit ist für die Landesverbände reserviert, die ihr Finale ohne Verlängerung austragen und im Falle eines Unentschiedens nach 90 Minuten direkt ins Elfmeterschießen gehen. Die Übertragung des Finaltags der Amateure endet nach fast sieben Stunden Livefußball um 18:55 Uhr. Das Erste setzt den langen Sporttag anschließend mit der Liveberichterstattung vom DFB-Pokalfinale fort.
Das Finale um den Bitburger Rheinlandpokal zwischen dem FV Engers und dem FC Karbach im Koblenzer Stadion Oberwerth wird um 12.15 Uhr angepfiffen. Walter Desch, Präsident des Fußballverbandes Rheinland, sagt: „Der FV Rheinland ist froh, wieder beim großen Amateurfußballtag mit seinem Rheinlandpokalfinale dabei zu sein. Mit den Vereinen FV Engers und FC Karbach kommt es wieder zu einem Duell aus der Oberliga, das hoffentlich viele Zuschauer im nahen Koblenzer Stadion Oberwerth sehen möchten. Beiden Mannschaften wünsche ich viel Erfolg und in der 1. DFB-Hauptrunde einen attraktiven Gegner.“
Der Ticketvorverkauf für diese Partie hat bereits begonnen. Erhältlich sind die Eintrittskarten in der Geschäftsstelle des Fußballverbandes Rheinland (während der regulären Öffnungszeiten) sowie bei den beiden Finalteilnehmern. Außerdem werden am Spieltag die Tageskassen geöffnet sein.
Nach erfolgreicher Anstellung kürt eine unabhängige Experten-Jury auch im Jahr 2022 den „Ahrwein des Jahres“ in sechs Kategorien.
Foto: Ahrwein e.V.
Bad Neuenahr-Ahrweiler – Weinerzeuger aus dem Anbaugebiet Ahr können ihre Weine bis zum 19.05.2022 online anmelden. Die neue Wettbewerbsrunde für den Weinpreis „Ahrwein des Jahres“ ist gestartet. Die Weinerzeuger aus dem Anbaugebiet Ahr haben auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, sich mit ihren Weinen in den insgesamt sechs Kategorien „Kultweine“, „Premiumweine“, „Klassiker“, „Bester Frühburgunder“, „Bester Blanc de Noir“ und „Bester Rosé“ zu bewerben. Der vom Land Rheinland-Pfalz anerkannte Wettbewerb wird jährlich von der Kreissparkasse Ahrweiler, dem im Ahrtal ansässigen International Wine Institute und dem Ahrwein e.V. durchgeführt.
Die Weinerzeuger können ihre Weine bis zum 19. Mai 2022 online über die kürzlich neu gestaltete Internetseite www.ahrweindesjahres.de anmelden. Die Probenflaschen sind am Freitag, 20. Mai 2022 zwischen 12 und 18 Uhr beim Ahrwein e.V. (Oberstraße 8 in Bad Neuenahr-Ahrweiler) abzugeben. Am Donnerstag, 9. Juni 2022, findet die Blindverkostung und Bewertung durch eine unabhängige Jury statt. Das Gremium unter dem Vorsitz von Autor und Journalist Carsten Henn ist mit ausgebildeten Sommeliers und internationalen Spätburgunder-Experten hochkarätig besetzt.
„Es ist uns eine Herzensangelegenheit, die Weinwirtschaft an der Ahr nachhaltig zu fördern. Die Leidenschaft der Ahrwinzer und die einmalige Qualität ihrer Spätburgunder rücken mit dem Wettbewerb einmal mehr in den Fokus der Öffentlichkeit. Besonders jetzt nach der verheerenden Flutkatastrophe ist dies wichtiger denn je“, so Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler.
„Ohne das besondere Engagement der Kreisparkasse Ahrweiler wäre die Durchführung des Wettbewerbs auch in diesem Jahr nicht möglich. Wir sind stolz, einen solchen Partner an der Seite zu haben und freuen uns auf den Wettbewerb. Besonders gespannt sind wir auf den Jahrgang 2021, der bereits im letzten Jahr durch die enorme Unterstützung zahlreicher Helferinnen und Helfer bei der Traubenlese in die Geschichte des Ahrtals eingegangen ist“, erläutert Christian Senk, Geschäftsführer der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH, der mit seinem Team die Geschäfte des Ahrwein e.V. führt.
„Der in Deutschland einmalige Weinpreis ist nicht nur für die Winzerinnen und Winzer aus dem Ahrtal von großer Bedeutung – auch den Endkunden bietet er eine hilfreiche Orientierung. Wir freuen uns sehr, die Verkostung und Bewertung der Weine zum elften Mal zu organisieren und durchzuführen“, ergänzt Alexander Kohnen vom International Wine Institute.
Im letzten Jahr feierte der Weinpreis „Ahrwein des Jahres“ sein 10-jähriges Jubiläum. Aufgrund der Flut verband die Kreissparkasse Ahrweiler die Auszeichnung der Sieger mit einer großen Spendenaktion, bei der über 100.000 € zugunsten der betroffenen Winzerbetriebe gesammelt werden konnte.
Wie der europäische Gedanke gelebt wird zeigte auch dieser Motto-Wagen beim Blumencorso, der die Nyonser Städtepartnerschaften mit Mechernich, Nules (Spanien), Manciano (Italien) und Nyon (Schweiz) darstellt. Foto: Ewa Bochynek/pp/Agentur ProfiPress
Nyons/Mechernich – Big Band der Prinzengarde Mechernich beim Blumenkorso mit Konfettiregen – Erinnerung an verstorbene Chantal Gougouzian. Krieg in Europa, erstarkende Rechtsnationalisten in Frankreich, Distanz zum Schutz vor der Coronapandemie – es sind schwierige Zeiten, in denen wir leben. Umso wichtiger ist es, Zeichen zu setzen für Frieden, Freundschaft, Gemeinschaft. Was könnte dafür besser geeignet sein, als ein Freundschaftsbesuch von Mechernicher Bürgern in der südfranzösischen Partnerstadt Nyons anlässlich des Ostercorsos – einem Frühlingsfest aus bunten Blumen und Konfetti?
Drei Bürgermeister beim Fackelzug durch die Nyonser Altstadt (v. r.): Daivid García (Nules), Pierre Combes (Nyons) und Dr. Hans-Peter Schick (Mechernich). Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress
Es war der erste größere Freundschaftsbesuch nach fast drei Jahren, denn aufgrund der Coronapandemie waren auch die deutsch-französischen Freundeskreise zumindest räumlich auf Abstand geblieben. Dass die Krisen den Zusammenhalt der Menschen eher noch gestärkt haben, davon konnten sich mehr als 70 Mechernicher bei ihrem Besuch zu den Osterfeiertagen in Nyons überzeugen.
Gruppenbild mit Vertretern der Nyonser Partnerstädte beim Blumencorso. Für Mechernich waren Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick (5. v. l.), Dezernent und Vorsitzender der Mechernich-Stiftung Ralf Claßen (5. v. r.), Teamleiterin Manuela Holtmeier (3. v. r.), die für die Städtepartnerschaft zuständige Sachbearbeiterin Ewa Bochynek (Mitte) und der Freundeskreis-Vorsitzende Wilfried Hamacher (6. v. l.) dabei. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress
Zu den Gästen in Nyons gehörten auch die Mechernicher Verwaltungsspitze mit Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Dezernent Ralf Claßen, Teamleiterin Manuela Holtmeier und der für die Städtepartnerschaft zuständigen Sachbearbeiterin Ewa Bochynek sowie etliche Mitglieder des Freundeskreises Mechernich-Nyons mit dem Vorsitzenden Wilfried Hamacher und seinem Stellvertreter Andreas Sack – den „Mechernicher Gesichtern“ in Nyons. „Im 55. Jahr der Städtepartnerschaft Mechernich-Nyons ist die Freundschaft zwischen den Menschen so groß wie nie zuvor“, berichtet der Freundeskreis-Vorsitzende Wilfried Hamacher.
Dank für großzügige Spende nach der Flut
Dabei nutzten Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Dezernent Ralf Claßen als Vorsitzender der Mechernich-Stiftung den Besuch auch dazu, den Nyonser Freunden persönlich zu danken. Denn der Gemeinderat des nur knapp 6.800 Einwohner zählenden Ortes hatte im Dezember entschieden, die Opfer der Flutkatastrophe mit der außergewöhnlichen Spendensumme von 100.000 Euro an die Mechernich-Stiftung zu unterstützen.
„Diese Spende war Gold wert für die Menschen hier in der Region. Mit den gesammelten Geldern konnten wir schon viele in Not geratene Familien, Kinder und Senioren unterstützen“, bedankt sich Ralf Claßen im Namen der Mechernich-Stiftung.
Die Osterfeiertage standen dann ganz im Zeichen des 120. Blumencorsos – der ebenfalls coronabedingt zum ersten Mal nach drei Jahren wieder stattfinden konnte. Ähnlich wie im Karnevalszug ziehen dabei mit bunten Papierblumen geschmückte Wagen durch den Ort. Statt Kamelle regnet es dort allerdings Konfetti auf die Zuschauer am Straßenrand.
Im Konfettiregen zog die Big Band der Mechernicher Prinzengarde im Blumencorso durch die südfranzösische Partnerstadt Nyons. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress
Konfetti statt Kamelle
Nachdem zuvor am Abend des Karsamstags im Anschluss an einen Fackelzug durch die Gassen der Altstadt die Corsokönigin mit ihren „Demoiselles d’honneur“ (Ehrendamen) gekrönt worden war, konnte der Blumencorso am Ostersonntag feierlich durch die Straßen ziehen. Angeführt wurde der Corso von 30 Musikern der Big Band der Prinzengarde Mechernich, frenetisch gefeiert von den tausenden Zuschauern. „Auch wenn wir die Kamellen beim Straßenumzug vermisst haben, war der Konfettiregen eine lustige Erfahrung“, erzählt Bürgermeister Dr. Schick.
Die Mechernicher Delegation konnte sich den Blumencorso von der Ehrentribüne aus ansehen – gemeinsam mit Vertretern der Stadt Nyons sowie der Nyonser Partnerstädte Nules (Spanien) und Manciano (Italien). Zahlreiche mit Papierblumen geschmückte Mottowagen zogen, begleitet von Musik- und Fußgruppen sowie dem Jubel der Zuschauer, bei strahlendem Sonnenschein an der Tribüne vorbei. „Ein großartiges Feuerwerk an der romanischen Brücke bildete den Abschluss eines äußerst gelungenen Ostersonntags“, erzählt Wilfried Hamacher.
Zusammenhalt und Gemeinschaft
Nachdem der Corso am Ostermontag ein zweites Mal durch Nyons gegangen war, endeten die Festlichkeiten auf Einladung des Comité des Fêtes (Festkomitee) bei einem gemeinsamen Essen zur Musik der Mechernicher Prinzengarde. Zu vorgerückter Stunde zeigten kleine Gesangsgruppen aus den jeweiligen Partnerstädten ihr musikalisches Talent, indem sie Lieder aus ihren Regionen vortrugen. Die Mechernicher Besucher um Bürgermeister Dr. Schick gaben bei dieser Gelegenheit ihre Version des Bläck Fööss-Klassikers „Drink doch ene met“ – und wurden dafür mit großem Applaus von den 250 Gästen bedacht.
Für den Zusammenhalt in der Gemeinschaft, den dieses Mundart-Lied vermittelt, setzte sich in der Mechernich-Nyonser Freundschaft kaum jemand so ein, wie die langjährige Vorsitzende des Comité de Jumelage, Chantal Gougouzian. Im vergangenen Oktober war sie im Alter von nur 67 Jahren verstorben. Zu ihren Ehren wurde am Karfreitag im Collège Barjavel, in dem sie als Deutschlehrerin tätig gewesen war, ein Mehrzwecksaal zu ihren Ehren eingeweiht als „Salle Polyvalente Chantal Gougouzian“.
Freundschaft zwischen Nationen
Der neue Vorsitzende des Comités, Nicolas Eibner, hob die Verdienste Chantal Gougouzians um die Städtepartnerschaft hervor und auch Bürgermeister Pierre Combes sowie die stellvertretende Schulleiterin Estelle Capuano würdigten ihre Leistungen im besonderen Maße. Für emotionale Momente sorgte Wilfried Hamacher, der auf die 30-jährige enge Freundschaft zwischen ihren beiden Familien einging und seine Trauer um den schweren Verlust zum Ausdruck brachte.
Mechernichs Bürgermeister Dr. Schick überreichte der Familie Gougouzian einen Abdruck des von dem Mechernicher Künstler Tom Krey gemalte Portrait von Chantal Gougouzian, welches dieser anlässlich der 50-Jahr-Feier der Städtepartnerschaft im vor fünf Jahren angefertigt hatte. In berührenden Worten würdigte Bürgermeister Dr. Schick das Engagement Chantal Gougouzians für die Partnerschaft beider Städte. „In Anbetracht der aktuellen Situation in Europa ist die Freundschaft zwischen Nationen wichtiger denn je, insbesondere zwischen Frankreich und Deutschland“, betonte er.
Weitere Programmpunkte an den Osterfeiertagen in Nyons waren unter anderem der Besuch der Fotoausstellung „120 Jahre Corso“ sowie eine Stadtführung durch Nyons. Dabei entpuppte sich Bürgermeister Pierre Combes als sachkundiger Gästeführer, der seinen deutschen Freunden die Sehenswürdigkeiten „seiner Stadt“ auf lebendige Art und Weise präsentierte.
Hoffnung für friedvolles Europa
Bei einem gemeinsamen Abendessen kamen schließlich die Delegationen der Nyonser Partnerstädte Mechernich, Nules und Manciano zusammen. Wilfried Hamacher: „Dass der europäische Gedanke in Nyons gelebt wird, zeigten nicht zuletzt auch die Grußworte der jeweiligen Bürgermeister oder deren Stellvertreter. Vive l’Europe, es lebe Europa!“
Er betont, dass die Feierlichkeiten in Nyons wieder einmal gezeigt hätten, wie tief die deutsch-französische Freundschaft – besonders die Freundschaft zwischen Mechernich und Nyons – sei. So sieht es auch Ralf Claßen: „Von der Hilfsbereitschaft und Solidarität der Menschen aus Nyons nach der Hochwasserkatastrophe im vergangenen Jahr sowie von der überwältigenden Gastfreundschaft während des Besuchs in unserer Partnerstadt bin ich tief beeindruckt.“
Beide sind sich einig: Friedliche, fröhlich feiernde Menschen aus verschiedenen europäischen Ländern zu sehen, sollte gerade in diesen schwierigen Zeiten Hoffnung und Zuversicht für ein freiheitliches, gemeinschaftliches und friedvolles Europa geben.
Livestream ADAC 24h Nürburgring Qualifiers. Auf youtube.com/24hNBR und www.24h-rennen.de/live können Sie die ADAC 24h Nürburgring Qualifiers im Livestream verfolgen. Die Videoübertragung läuft am heutigen Sonntag von 09:00 bis 17:15 Uhr. Während des ganzen Wochenendes liefert die Live-Seite der offiziellen Homepage außerdem Livetiming und Rennticker. Foto: ADAC Gruppe C
Nürburg – Erstes von zwei Rennen bei den ADAC 24h Qualifiers. Top-Qualifying für alle Teams und zweites 3h-Rennen am heutigen Sonntag. Action erleben: Livestream im Netz – Eintritt an der Nordschleife frei. Die starke Vorstellung von BMW bei den ADAC 24h Nürburgring Qualifiers geht weiter. Im ersten der beiden 3h-Rennen des Wochenendes konnten sich Dan Harper, Max Hesse und Neil Verhagen im BMW M4 GT3 des BMW-Junior-Teams (#72) vor ihren Markenkollegen Connor de Phillippi, Phillip Eng, Augusto Farfus und Nick Yelloly (#99) durchsetzen.
Die zweitplatzierten Pole Setter von Rowe Racing hatten im Ziel nur 7,333 Sekunden Rückstand. Dritte wurden Maro Engel, Jules Gounon und Daniel Juncadella (Mercdes-AMG GT3 #4) vor dem zweiten Rowe-Racing-BMW #98. Bereits am heutigen Sonntag geht es weiter, wenn ein Top-Qualifying für alle Teams sowie das zweite 3h-Rennen des Wochenendes auf dem Programm stehen (Start 14:00 Uhr).
Informationen rund um die ADAC Total 24h Nürburgring sowie den Livestream vom finalen Renntag gibt es auf der offiziellen Homepage unter www.24h-rennen.de…
„Auf Wiedersehen am 24. Juni in Solferino“: Rotkreuz- und Feuerwehr-Leute winken Donnerstagabend am Blankenheimer Weier, von links Sascha Suijkerland vom Rotkreuz-Ortsverein Mechernich, Kreisvorsitzender Karl-Werner Zimmermann und Blankenheims Bürgermeisterin Jennifer Meuren. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Schleiden/Blankenheim – Fiaccolata 2022 – Der Fackellauf nach Solferino geht quer durch den Südkreis über Vogelsang und von Blankenheim aus weiter nach Rheinland-Pfalz. Auf dem Weg nach Solferino und zu den Wurzeln des Internationalen Roten Kreuzes durchquerte das „Licht der Menschlichkeit und Hoffnung“ am Donnerstag und Freitag den Euskirchener Südkreis vom Rotkreuz-Stützpunkt Vogelsang ip aus nach Blankenheim.
Die Blankenheimer Bereitschaftsleiterin Angela Tack und Radstaffel-Kapitän Peter Weidenfeld halten die Fackel, die am Freitag von Markus Hilgers, Maurice Schildhauer, Juli Etzkorn und Elisabeth Willems sowie Rebecca Krings mit ihrem siebeneinhalb Monate alten Töchterchen Emilia weiter bis zu den Rotkreuzkameraden im benachbarten rheinland-pfälzischen Dorsel transportiert wurde. Am 24. Juni kommt sie im norditalienischen Solferino an. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Und zwar als brennende Fackel auf den Zweirädern der Fahrradstaffel des Rotkreuz-Ortsvereins Mechernich, getreten und gesteuert von Peter Weidenfeld und seinem türkischen Studienfreund Sarp Günsel.
Am Blankenheimer Weier wurde das Friedenslicht am Abend unter anderem von Bürgermeisterin Jennifer Meuren und dem Rotkreuz-Kreisvorsitzenden Karl-Werner Zimmermann sowie zahlreichen Kamerad/inn/en des Roten Kreuzes und des Feuerwehr-Löschzuges Blankenheimerdorf unter Brandinspektor Frank Klassen in Empfang genommen.
Freitagmorgen transportierten es die Blankenheimer Bereitschaftsleiterin Angela Tack und ihre Rotkreuz-Gefährten Markus Hilgers, Maurice Schildhauer, Juli Etzkorn und Elisabeth Willems sowie Rebecca Krings mit ihrem siebeneinhalb Monate alten Töchterchen Emilia weiter bis zu den Rotkreuzkameraden im benachbarten rheinland-pfälzischen Dorsel. Von dort wird sie von Etappe zu Etappe weitergegeben, zunächst bis Altenahr und von dort bis zur Ahrmündung in den Rhein in Sinzig.
16.Februar war Start in Berlin
Am 24. Juni, dem Jahrestag der blutigen Schlacht von Solferino 1859, kommt die Fackel schließlich in Norditalien an, im Burghof der Stadt Solferino, wo an ihr Tausende andere Fackeln entzündet – und von Rotkreuzlern aus aller Welt in einem weltberühmten Fackelzug, der „Fiaccolata“, zur Kathedrale von Castiglione getragen werden. Gestartet ist der Fackellauf am 16. Februar in Berlin beim DRK-Generalsekretariat.
Die Schlacht von Solferino am 24. Juni 1859 prägte den zufällig anwesenden Schweizer Geschäftsmann Henry Dunant tief. Zehntausende Verwundete waren zu beklagen, ein geordnetes Sanitätswesen gab es nicht. Unter dem Ruf „Tutti Fratelli!“ („Wir sind alle Brüder“) organisierte Dunant mit den Frauen von Castiglione sponate Hilfe für die geschundenen Soldaten aller beteiligten Streitkräfte.
Es war die Geburtsstunde der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, die seit 1992 von jungen Rotkreuzlern aus aller Welt, vorrangig aber aus Italien und Deutschland mit der Fiaccolata begangen wird. Die Rotkreuzler aus dem Kreis Euskirchen sind seit vielen Jahren dabei, allen voran der frühere Rotkreuz-Kreisgeschäftsführer Rolf Zimmermann.
Inspiration für Museum der Humanität
Er brachte aus Castiglione und dem dortigen Rotkreuzmuseum die Inspiration zur Gründung des Internationalen Rotkreuzmuseums für Humanität und internationales Völkerrecht mit nach Vogelsang. Das Museum ist heute in zwei ehemaligen Kameradschaftshäusern auf Vogelsang längst eine etablierte Einrichtung für ganz Deutschland.
Rolf Zimmermann freut sich, dass der Fackellauf nach Solferino konsequenterweise jetzt immer über Vogelsang führe, den Ort, der wie kein anderer in Deutschland gleichzeitig an die Verletzung wie an die unbedingte Wahrung der Menschenrechte erinnere.
Da nicht alle Rotkreuzler an der eigentlichen Fiaccolata von Solferino nach Castiglione teilnehmen können, hat das Rote Kreuz im Vorjahr erstmals ähnlich einem Staffellauf die Weiterreichung des „Lichts der Hoffnung und Menschlichkeit“ von Rotkreuzgliederung zu Rotkreuzgliederung auf jährlich unterschiedlichen Routen initiiert.
Pünktlich zur Fiaccolata 2022 erreicht die Fackel Solferino in Norditalien und wird an dem internationalen Fackelzug teilnehmen. Viele auf dem Weg nach Italien beteiligte Rotkreuzgliederungen nutzen die Weitergabe der Flamme, um ihre Arbeit und Leistungsfähigkeit für die Mitbürger darzustellen.
Entlang der Ahr von der Quelle zum Rhein
„Als wir erfuhren, dass diese besondere Fackel des Lichtes der Hoffnung und der Menschlichkeit zur Fiaccolata 2022 dieses Jahr durch den Kreis Euskirchen und den Kreis Ahrweiler befördert wird, war uns sofort klar, dass wir das Gedenken an die Opfer der Flutkatastrophe mit bedenken werden“, sagten die Kreisvorsitzenden Karl Werner Zimmermann (Euskirchen) und Achim Haag (Ahrweiler).
Das Licht wurde entlang der Ahr von der Quelle in Blankenheim zur Mündung in Sinzig transportiert. In Bad Neuenahr-Ahrweiler fand eine zentrale ökumenische Gedenkstunde für alle Flutopfer im Kurpark statt. Von Sinzig reist das „Licht der Hoffnung und Menschlichkeit“ mit Rotkreuzlern weiter nach Mayen-Koblenz.
Zusätzlich zu den Gedenkkerzen für die Flutopfer wurden weitere Kerzen für Opfer anderer Naturkatastrophen, Opfer bewaffneter Konflikte sowie für alle Menschen in Not mit angezündet.
Große Freude bei Groß und Klein beim Spatenstich zum Festbau für die "Indelandmäuse" in Inden. An den Schaufeln: Peter Kaptain (Kreis Düren), Ortsbürgermeister Hermann-Josef Schmitz, Elke Ricken-Melchert, Christoph Siebertz, Stephanie Wentz (AöR), Kita-Leiterin Sandra Paratsch und Indens Bürgermeister Stefan Pfennings (v.l.) Foto: Kreis Düren
Düren – Bis Weihnachten soll das neue Gebäude fertig sein, die Bauarbeiten dazu haben am gestrigen Freitag, 6. Mai symbolisch begonnen: Die Kinder der Kita „Indelandmäuse“ feierten heute gemeinsam mit Eltern, Vertreterinnen und Vertretern der Kita, des Trägers Kindertagesbetreuung Kreismäuse AöR sowie aus der Politik den Spatenstich für den neuen Festbau ihrer Einrichtung. „Wir freuen uns, dass der Bau beginnt“, sagte Peter Kaptain, allgemeiner Vertreter des Landrats beim Spatenstich. „Das Kind steht hier im Mittelpunkt, dafür setzen wir auch mit dem neuen Gebäude hier in Inden ein wichtiges Zeichen.“
Derzeit werden bei den „Indelandmäusen“ 64 Kinder im Alter von eins bis sechs betreut. Mit dem Neubau, der in Zukunft alle Gruppen beherbergen wird, können dort weitere zehn Kitaplätze geschaffen werden. „Wir freuen uns schon sehr auf den Januar, wenn der Umzug ansteht und wir in unser neues Kita-Zuhause können“, sagte die Kita-Leiterin Sandra Paratsch. Der Festbau wird dank der Unterstützung der kreiseigenen Gesellschaft für Infrastrukturvermögen (GIS) in Holztafelbauweise auf dem gleichen Grundstück mit mehr als 1000 Quadratmeter Nutzfläche gebaut. Diese Bauweise erlaubt es, den Rohbau aus Holzrahmen in rund sechs Wochen staubarm zu errichten. Die Kosten belaufen sich auf rund 3,8 Millionen Euro. Nachhaltigkeit spielt beim Baum eine große Rolle. So wird das Gebäude unter anderem mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe sowie einer Photovoltaikanlage ausgestattet.
„Heute ist ein besonderer Tag“, sagte Elke Ricken-Melchert vom Vorstand der Kindertagesbetreuung Kreismäuse AöR. „Das neue Gebäude wird den höchsten Anforderungen mit vielen verschiedenen Räumen entsprechen. Durch die partizipative Pädagogik werden die Kinder zudem in ihrer Selbstständigkeit gestärkt und unterstützt. Der Dank gilt hier besonders auch dem Kita-Team.“ Die Selbstständigkeit der Kinder zeigte sich auch bei der Aufführung der „kleinen Bauarbeiter“, die zu dem Song „The Final Countdown“ mit ihren Schaufeln tanzten. „Wir wissen unsere Kinder in sehr guter Trägerschaft“, sagte Indens Bürgermeister Stefan Pfennings und bedankte sich bei der Kindertagesbetreuung Kreismäuse AöR für das Engagement.
Die „Indelandmäuse“ starteten im August 2018 als zweigruppige Kita in Modulbauweise. Ein Jahr später wurde die Einrichtung um eine weitere Gruppe erweitert. Seit August 2020 gibt es vier Gruppen in der Einrichtung. Die Einrichtung ist eine von 31 Kitas in der Trägerschaft der Kindertagesbetreuung Kreismäuse AöR. Insgesamt werden rund 2000 Kinder betreut. Der Träger freut sich immer über neue Teammitglieder in den Einrichtungen und hat ein großes Stellenangebot. Wer auf der Suche nach einem neuen Job ist, wird sicherlich unter www.kreis-dueren.de/kreismaeuse fündig.
Die Freude im Rowe-Team über die Bestzeit im ersten Top-Qualifying war groß, doch Pole-Fahrer Augusto Farfus (BRA) hat bereits das große Ziel vor Augen. Foto: ADAC Gruppe C
Nürburgring – Rowe Racing hat im Top Qualifying 1 die Nase vorne. Der Showdown läuft: Bei den ADAC 24h Nürburgring Qualifiers geht es an diesem Wochenende um das letzte Kräftemessen, bevor vom 26. bis 29. Mai 2022 bei den ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring das Rennen des Jahres auf der legendären Nürburgring-Nordschleife ansteht.
Der erste von drei Tagen bei den 24h Qualifiers gehörte den BMW von Rowe Racing, die mit der Startnummer #98 im Qualifying 1 die Bestzeit holten. Beim abschließenden Top-Qualifying lagen dann die Teamkameraden in der #99 vorne, die mit einer Zeit von 8:08.421 Min. die zweitplatzierten Markenkollegen des BMW Junior-Teams #72 um 0,304 Sekunden in die Schranken wies. Die Mannschaft aus St. Ingbert wird damit beim ersten der beiden dreistündigen Rennen des Wochenendes am Samstag (Start 18:30 Uhr) das Feld anführen.
Hinter ihnen gehen 90 weitere Teams in diesen ersten Teil des Prologs, der am Sonntag mit einem getrennt gewerteten zweiten Heat fortgesetzt wird (Start Sonntag: 14:00 Uhr). Tickets für Tagesbesucher gibt es an den Kassen des Nürburgrings, auf den geöffneten Zuschauerplätzen an der Nordschleife ist der Eintritt frei. Wer das Geschehen von zu Hause aus verfolgen will, kann den umfassenden Livestream vom Nürburgring genießen, der hier auf de offiziellen 24h-Homepage (www.24h-rennen.de/live) sowie über YouTube (youtube.com/24hNBR) ausgestrahlt wird.
Die Freude im Rowe-Team über die Bestzeit im ersten Top-Qualifying war groß, doch Pole-Fahrer Augusto Farfus (BRA) hat bereits das große Ziel vor Augen. „Es macht immer viel Spaß, hier zwei Runden ohne Verkehr bei diesen guten Bedingungen zu fahren. Aber diese Pole-Position ist nur kleiner erster Schritt für uns. Unser großes Ziel ist in drei Wochen das 24h-Rennen.“ Nach einer starken Leistung am ersten Tag konnte auch das BMW Junior Team hoch zufrieden sein. Dan Harper (GBR), der den M4 GT3 in Startreihe eins fuhr, strahlte nach dem Top-Qualifying: „Ich hatte viel Spaß. Wir sind derzeit richtig schnell unterwegs, und es ist ein großes Vergnügen, den neuen M4 GT3 zu fahren. Ein tolles Auto.“ Für ein großes Ausrufezeichen sorgte octane126 aus der Schweiz. Der gebürtige Bonner Luca Ludwig fuhr mit dem Ferrari 488 GT3 #26 auf Platz 4 und teilt sich beim ersten Rennen am Samstag die zweite Startreihe mit dem BMW M4 GT3 von Walkenhorst Motorsport.
BMW-Teams geben starke Vorstellung
Das starke Wochenende für BMW hatte sich bereits in den beiden Qualifyings am Nachmittag angekündigt. Schon in der ersten der beiden zweistündigen Sessions setzte Rowe Racing mit dem BMW M4 GT3 #98 früh die Bestzeit. Erst eine Fabelrunde der Markenkollegen im BMW Junior Team #72 verhinderte eine Doppelführung der Rowe-Mannschaft. Im zweiten Qualifying war es dann der junge Kelberger Nico Menzel, der im Porsche 911 GT3 R von Huber Motorsport einen Coup landete und sich vor den schnellen Rowe-BMW #98 setzte: Als einer der ersten stürmte er auf die Strecke, hatte damit eine komplett freie Runde und landete nach 8:09.232 Minuten und 25,378 km auf dem ersten Platz, der bis zum Ende nicht mehr in Gefahr geriet.
Das Programm am Samstag startet bereits um 8:15 Uhr, wenn eine Gleichmäßigkeitsprüfung auf der Nordschleife ansteht. Ab 12:15 Uhr gehen die Teams der 24h Qualifiers zum Warm-up auf die Strecke. Nach einer Leistungsprüfung der RCN steht dann ab 18:30 Uhr das erste der beiden 24h-Qualifiers-Rennen auf dem Programm. Es führt über drei Stunden bis in die Abenddämmerung hinein. Fans am Nürburgring sind danach von 22:00 bis 23:00 Uhr eingeladen, die Boxengasse bei einem Pitwalk zu erkunden.
Niederzissen/Ahrweiler – So geht es in den nächsten Tagen für die Kunden der Kreissparkasse Ahrweiler weiter. In der Nacht zum Freitag wurde ein Geldautomat im BeratungsCenter der Kreissparkasse Ahrweiler in Niederzissen von unbekannten Tätern gesprengt. „Glücklicherweise ist es zu keinerlei Personenschäden gekommen, allerdings zu erheblichen Sachschäden.
Das Gebäude ist aber Stand heute nicht einsturzgefährdet“, fasst Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler das Ausmaß der Verwüstung zusammen.
Zurückzuführen ist dies seiner Meinung nach im Wesentlichen auf die Automatensicherheit. „Ihr ist es zu verdanken, dass die Täter nach derzeitigem Kenntnisstand keine Beute machen konnten. Mit jeder Sicherheitsvorkehrung wird aber auch die Brutalität, mit der man versucht Bargeld zu erbeuten, höher und damit auch die Schäden am und im Gebäude.“
Bis auf Weiteres sieht er nicht die Möglichkeit, das Erdgeschoss der Filiale für den Geschäftsbetrieb zu nutzen. Wie lange die Wiederherstellungsarbeiten dauern werden, kann aktuell noch nicht beurteilt werden, sie werden aber sicherlich „einige Wochen in Anspruch nehmen“, so Dieter Zimmermann.
Bis dahin stehen den Sparkassenkunden die Filialen in Burgbrohl und Kempenich mit verlängerten Öffnungszeiten zur Erledigung ihrer Bankgeschäfte zur Verfügung. Dort werden sie auch ihre bisherigen Ansprechpartner aus der Filiale in Niederzissen antreffen. Zur Bargeldversorgung stehen die benachbarten Geldautomaten der Kreissparkasse Ahrweiler in Oberzissen, Burgbrohl und Kempenich zur Verfügung. Darüber hinaus können Sparkassenkunden kostenfrei über die Geldautomaten der Volksbank Rhein-Ahr-Eifel in Niederzissen und Königsfeld Bargeld beziehen.
Die Berater des Firmenkunden-Centers Brohltal werden bis auf Weiteres in der Sparkassenhauptstelle in Ahrweiler anzutreffen sein. Die Berater des Immobilen-Centers stehen den Kunden in der Filiale in Remagen mit ihrer Expertise rund um die Immobilienfinanzierung zur Verfügung. Unabhängig davon, sind die bekannten Ansprechpartner für ihre Kunden in der gewohnten Weise per Mail und Telefon erreichbar.
Auf dem weitläufigen Gelände in Vogelsang können Besucher am Weltrotkreuztag die ganze Vielfalt des Roten Kreuzes an den verschiedenen Stationen – vom Rotkreuz Museum über das Fluchthaus bis zum Friedenspfad – erfahren. Archivfoto: pp / Agentur ProfiPress
Schleiden-Vogelsang – Zum Weltrotkreuztag am Sonntag, 8. Mai, lädt das Deutsche Rote Kreuz im Kreis Euskirchen zur Saisoneröffnung am internationalen Platz Vogelsang IP ein. Dabei soll der Gründungstag in diesem Jahr im wahrsten Sinne des Wortes „begangen“ werden: Besucher sind eingeladen, bei einem gemütlichen Spaziergang „die Vielfalt der Rotkreuz-Welt auf diesem einzigartigen Campus der Humanität, inmitten des Nationalparks Eifel“ zu erleben, so Karl Werner Zimmermann, der DRK-Vorsitzende.
Den Auftakt in den Weltrotkreuztag mach die Eröffnung unter dem Motto „Stationen der Menschlichkeit“. Anschließend gewähren die verschiedenen Stationen des Roten Kreuzes auf dem weitläufigen Gelände von 11.30 bis 16 Uhr spannende Einblicke und interessante Ausblicke.
Von Ausstellung bis Rollenspiel
Hier kann das Rote Kreuz in allen seinen Dimensionen erlebt werden: in den Ausstellungen im Museum, entlang der Friedensbotschaften auf dem Friedenspfad Eifel, im Jugend-, Natur- und Umweltbildungshaus „Transit 59“, in der Akademie und beim Rollenspiel im Fluchthaus.
Darüber hinaus soll es an diesem Tag verschiedene Mitmachaktionen für Jung und Alt und natürlich auch leckeres Essen geben. Um 17 Uhr können die Besucher den „besonderen Tag im Zeichen der Menschlichkeit“ schließlich gemeinsam ausklingen lassen.
Der Weltrotkreuztag wird jedes Jahr am 8. Mai, dem Geburtstag von Henry Dunant, begangen. Dunant gründete die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung 1863 in Genf. Er fand am 24. Juni 1859, nach dem Ende einer Schlacht zwischen den Truppen Napoleons III. und der Armee Österreichs, auf dem Schlachtfeld in der Nähe von Solferino etwa 38.000 Verwundete, Sterbende und Tote vor – und niemand leistete Hilfe. Deshalb organisierte er spontan mit Freiwilligen aus dem benachbarten Dorf die notdürftige Versorgung der Soldaten.
Vision wird Wirklichkeit
Seine Vision: In allen Ländern sollten Hilfsorganisationen gegründet werden, die sich um Verwundete kümmern. Die Genfer Gemeinnützige Gesellschaft griff einige Jahre später seine Ideen auf und begründete das „Internationale Komitee der Hilfsgesellschaften für die Verwundetenpflege“, das seit 1876 den Namen „Internationales Komitee vom Roten Kreuz“ trägt.
Die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung ist mit 192 Nationalen Gesellschaften die weltweit größte humanitäre Organisation. In Deutschland engagieren sich etwa drei Millionen Mitglieder für das Rote Kreuz. Das DRK ist zum Beispiel im Rettungsdienst, der Altenhilfe oder im Katastrophenschutz im Einsatz – nach den humanitären Grundsätzen ihres Gründers Dunant. So heißt es auch in der Einladung zum Weltrotkreuztag in Vogelsang: „Engagement – für Frieden, für Klima, für Menschen – im Roten Kreuz“.
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