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Verbandsvorsteher Jörg Lempertz begrüßt die Chefin von über 240 Quadrat-Kilometer Waldfläche

Mendig – Im Rahmen der öffentlichen Sitzung des Forstzweckverbandes Ettringen-Rieden begrüßte Verbandsvorsteher Jörg Lempertz, die neue Leiterin des Forstamtes Ahrweiler, Christina Haensch. Sie hat jüngst die Amtsgeschäfte übernommen und übernimmt eine Aufgabe mit vielen Herausforderungen.

„Der Wald ist nicht zuletzt aufgrund der Klimaeinflüsse auch in unseren Breiten im Wandel. Der Forstzweckverband Ettringen-Rieden ist ein Gebiet mit vielen Herausforderungen, mit viel Privat- und Gemeindewald, dass es nun zu betreuen und klimagerecht aufzustellen gilt. Ich wünsche Frau Haensch als neue Forstamtsleiterin alles Gute und viel Erfolg bei ihrer Aufgabenwahrnehmung“, hob der Verbandsvorsteher des Forstzweckverbandes Ettringen-Rieden, Jörg Lempertz, während der jüngst zurückliegenden Sitzung hervor.

Das Forstamt Ahrweiler erstreckt sich über eine Fläche von 24.000 Hektar, führt durch zwei Landkreise, Ahrweiler und Mayen-Koblenz, sowie vier Verbandsgemeinden, Bad Breisig, Brohltal, Vordereifel und Mendig. 54 Prozent der Waldfläche sind derzeitig im Privatbesitz und 46% im Kommunalen- bzw. Staatsbesitz. Das Forstamt ist in elf Reviere eingeteilt und hat nicht nur kilometermäßig eine große Ausdehnung, sondern auch höhentechnisch. Der höchste Punkt im Forstamtsbereich befindet im Revier Langenfeld und ist zugleich der höchste Berg der Eifel: Mit 747 Metern liegt die „Hohe Acht“ 687 Meter über dem niedrigsten Punkt im Forstamt, welcher sich am Rhein (60 m ü. NN) befindet.

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Treffen Sie Aachens OBin Sibylle Keupen im Bürger*innentreff am morgigen Dienstag 10. Mai

Aachen – Bürger*innen, die Ideen, Impulse oder Anregungen für die Zukunft unserer Stadt oder Fragen zu den Aktivitäten der Verwaltung haben sind herzlich gebeten in den Dialog zu treten. Am morgigen Dienstag, 10. Mai, trifft sich Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen von 19 bis 20.30 Uhr im Bürger*innentreff im Öcher Lab mit Aachens Bürger*innen, um Ideen, Anregungen und Fragen zu erörtern.

Die Oberbürgermeisterin freut sich über Anmeldungen per E-Mail an buerger_innentreff@mail.aachen.de. Interessierte Bürger*innen werden gebeten auch ein gewünschtes Zeitfenster mit anzumelden.

Weiter Informationen sind unter www.aachen.de/buerger_innentreff einsehbar.

 

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Bühne frei für Büchel, Theaterplatz und Fahrradtag am Samstag 14. Mai in Aachen

Aachen – Die Stadt Aachen richtet zum bundesweiten Aktionstag am 14. Mai die Scheinwerfer auf die Innenstadt mit zwei zentralen Stadtentwicklungsprojekten. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen eröffnet das ZwischenFest am Büchel, zuvor gibt es bereits Talks, Infos und viele Aktionen rund um das Theater. Stadtbaurätin Burgdorff: „Besuchen Sie uns, wir freuen uns auf Sie!“ Parallel lädt auch der Aachener Fahrradtag am Elisenbrunnen die Bürger*innen dazu ein, die City anzusteuern.

Aachens Stadtbaurätin Frauke Burgdorff freute sich bei der Vorstellung des Programms zum diesjährigen „Tag der Städtebauförderung“ im Rahmen einer Pressekonferenz am Freitag, 6. Mai ganz besonders: „Es gibt so viele gute Gründe, am 14. Mai in die Aachener City zu kommen. Wir stellen mit dem Theaterplatz und dem Altstadtquartier Büchel zwei zentrale und aktuelle Projekte der Stadtentwicklung in den Mittelpunkt. Zudem laden Dr. Stephanie Küpper und ihr Team wieder zum beliebten Aachener Fahrradtag am Elisenbrunnen ein.“ Die Verwaltung hat ein buntes Programm zusammengestellt, das alle Menschen dazu einlädt, mitzufeiern, ins Gespräch zu kommen, spannende Infos über Aachens Großprojekte zu erfahren und in entspannter urbaner Atmosphäre einige schöne Stunden in der Stadt zu verbringen. „Nutzen Sie die Gelegenheit und besuchen Sie uns am Theaterplatz, am Büchel und am Elisenbrunnen. Wir freuen uns auf Sie!“, so Burgdorff.

Überall in Deutschland finden am Samstag, 14. Mai, Veranstaltungen unter dem Motto „Wir im Quartier“ zur Städtebauförderung statt. Das Aachener Organisationsteam rund um Annika Kubbilun, Leiterin der städtischen Abteilung Stadterneuerung und Stadtgestaltung, hat in den vergangenen Monaten intensiv daran gearbeitet, alle Fäden zusammenzuführen. Nun richten sich die Scheinwerfer auf die zwei großen Stadtentwicklungsprojekte mitten in der Aachener City: am Vormittag ab 11 Uhr auf den Theaterplatz, nachmittags ab 15 Uhr auf den Büchel. Und wer Bewegung sucht, ist ebenfalls richtig in der City. Denn die 14. Auflage des Aachener Fahrradtags am Elisenbrunnen bietet von 11 bis 16 Uhr viele weitere Attraktionen und Angebote – inklusive einer Sternfahrt aus den Außenbezirken ins Zentrum.

Auftakt um 11 Uhr am Theaterplatz

Zum Auftakt hebt sich der Vorhang am Theaterplatz: Um 11 Uhr startet dort das Programm mit der Siegerehrung zum Fotowettbewerb, der im Jahr 2020 im Rahmen des Reallabors ausgelobt wurde und als Inspirationsquelle für die Umgestaltung dient. Die Fotos sind im Anschluss noch einen Monat lang in der Planbar am Theaterplatz 7 zu sehen.

Städtebautag-Organisatorin Kubbilun erläutert: „Der Siegerentwurf des Planungswettbewerbs wird dort ebenfalls ausgestellt und von 12 bis 17 Uhr stehen die Planer*innen der Stadtverwaltung zum offenen Dialog mit den Bürger*innen über den Theaterplatz und seine zukünftige Gestaltung gerne zur Verfügung.“ Zwischendurch sorgt die Hochschule für Musik und Tanz mit dem von Simon Bales geleiteten Blechbläser-Ensemble für eine musikalische Erfrischung und gibt auf dem Theatervorplatz um 15 Uhr ein kleines Konzert.

Noch ein wichtiger Hinweis: Die Fachverwaltung wird in der Planbar ab Dienstag, 17. Mai, wieder regelmäßig für Bürger*innen ansprechbar sein: immer am Dienstag von 16 bis 18 Uhr.

Stadtspaziergänge

Die Stadt bietet darüber hinaus zwei geführte Stadtspaziergänge an. Ziel ist es, auf die Bedeutung der Freiräume in der Innenstadt aufmerksam zu machen und die Rolle der Städtebauförderung zu verdeutlichen – und dabei ganz ungezwungen miteinander ins Gespräch zu kommen.

Der erste Spaziergang mit dem Thema „Konzert der Plätze in der Innenstadt“ soll die Vielfalt der Plätze in der Aachener Innenstadt beleuchten und startet um 11 Uhr am Theaterplatz. Der zweite Spaziergang mit dem Thema „Städtebauförderung in der Aachener Innenstadt – wo ist das Geld verbaut worden?“ führt durch verschiedene öffentliche Räume, die mit Unterstützung der Städtebauförderung aufgewertet wurden. Startpunkt ist um 13.30 Uhr ebenfalls am Theaterplatz.

Es wird gebeten, sich zu den Spaziergängen mit einer E-Mail an theaterplatz@mail.aachen.de anzumelden; die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt.

Der Theaterplatz soll mithilfe von Städtebaufördermitteln ein lebendiger Ort mit hoher Aufenthaltsqualität im Herzen der City werden. Aus dem Planungswettbewerb im vergangenen Jahr ist der Entwurf „Bühne des städtischen Zusammenlebens“ des Teams „Club L94 / OBERMEYER“ als Gewinner hervorgegangen. Die Jury lobte in ihrer Entscheidung die Ideen, wie die seitlichen Platzbereiche als grüne Theatergärten mit vielfältigen Aufenthaltsbereichen entwickelt, die Theaterstraße als Baumallee wiederhergestellt und das Thema Wasser gekonnt in das Konzept integriert werden soll. Als Reallabor vermittelt der Theaterplatz zudem bereits seit Frühjahr 2020 ein Gefühl davon, wie der Stadtraum künftig genutzt werden kann. Der Umbau startet voraussichtlich im Jahr 2024.

Um 15 Uhr startet die Sause am Büchel

Genügend Gründe zum Feiern gibt es ab dem Nachmittag am Büchel. Mit dem ZwischenFest Büchel läuten Stadt und die Städtische Entwicklungsgesellschaft (SEGA) ein neues Kapitel im Quartier ein. Das Parkhaus ist weg, noch läuft zwar der Abtransport des Bauschutts. Doch schon jetzt steht fest: Das rund 5000 Quadratmeter große Areal soll in den kommenden Jahren mit dem Schwerpunkt „Wiese“ entwickelt werden. Dafür erhält die Stadt Aachen eine millionenschwere Förderung über das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“. Damit bis zum Beginn der Arbeiten keine ungeliebte Baubrache entsteht, stand für die Verantwortlichen früh fest, dass die große Fläche temporär genutzt werden soll. So wurde der Begriff „ZwischenZeit am Büchel – kurz ZZAB – geboren. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen wird am Samstag, 14. Mai, um 15 Uhr den Startschuss für das Straßenfest am Büchel geben. „Wir haben für unser Auftaktfest ein buntes Programm zusammengestellt“, sprüht SEGA-Organisatorin Antje Eickhoff vor Tatendrang. „Kommen Sie vorbei, feiern Sie mit uns, seien Sie neugierig auf all die vielen spannenden Geschichten, die bei uns am Büchel derzeit vor und hinter den Kulissen passieren.“ Die Besucher*innen erwarten neben Talks und Infoständen auch Livemusik und weitere Programmpunkte. Bis in den Abend hinein kann gemeinsam getanzt, gelacht und geklönt werden. Immer im Blick: die spannende Zukunft des neuen Büchel.

Aachener Fahrradtag am Elisenbrunnen
„Der Aachener Fahrradtag am Elisenbrunnen versteht sich nicht als reine Informationsveranstaltung, sondern als buntes Fest rund um das Radfahren, bei dem alle Besucher*innen – Erwachsene wie Kinder – einen abwechslungsreichen Tag erleben“, erläutert Dr. Stephanie Küpper. An zahlreichen Ständen und Aktionsflächen wird von 11 bis 16 Uhr Wissenswertes, Interessantes und Innovatives rund um das Thema Fahrrad präsentiert. Und es lockt ein buntes Programm unter anderem mit dem Schülerzirkus Configurani und Livemusik der Schüler*innenband der Viktoriaschule. Der Fahrradtag findet in diesem Jahr zum 14. Mal statt.

Neben den Informationsständen bietet der Aachener Fahrradtag verschiedene Möglichkeiten selber aktiv zu werden. Kinder können beim Fahrradparcours der Stadt Aachen mitmachen und in der Rotunde gibt es für die Kleinen einen Nostalgiespielplatz. Die Fahrradhändler ermöglichen Probefahrten mit Pedelecs und Lastenfahrrädern und es wird ein Pedelec-Fahrradtraining angeboten. Bei der Hochradschule kann man ausprobieren, wie schwierig früher Radfahren war.

Eine Sternfahrt aus den verschiedenen Bezirken wird in diesem Jahr ebenfalls am 14. Mai organisiert. Die Fahrt führt ab 13 Uhr jeweils entlang der bestehenden bzw. geplanten Rad-Vorrang-Routen zur Innenstadt und erreicht gegen 14.30 Uhr den Elisenbrunnen.

Das Programm

rund um den Tag der Städtebauförderung und den Fahrradtag in Aachen am Samstag, 14. Mai:

Theaterplatz: Das wird angeboten:

  • Offener Bürger*innen-Dialog mit den Stadtplaner*innen am Pavillon (Planbar, 12 bis 17 Uhr)
  • Ausstellung des Fotowettbewerbs und der Siegerentwürfe des Planungswettbewerbs Theaterplatz

Programm:

11 Uhr: Siegerehrung Fotowettbewerb (Planbar, Theaterplatz)

11 Uhr: Stadtspaziergang „Konzert der Plätze in der Innenstadt“: Vom Theaterplatz führt die Route über die Stationen Elisengarten, Münsterplatz und Katschhof über den Marktplatz zum Büchel, wo die Entwicklung des Altstadtquartiers Büchel in einem gemeinsamen Dialog diskutiert wird (nur mit Anmeldung)

12 bis 17 Uhr: Ausstellung zum Foto- und Planungswettbewerb

12 bis 17 Uhr: Offener Bürger*innen-Dialog mit dem Planungsteam
13.30 Uhr: Stadtspaziergang „Städtebauförderung in der Aachener Innenstadt – wo ist das Geld verbaut worden?“: Ausgehend vom Theaterplatz geht es ab 13 Uhr über den EIisengarten und die Ursulinerstraße durch verschiedene Straßen und Plätze der Altstadt, um dann über die Krämerstraße und den Hof wieder am Büchel anzukommen. (nur mit Anmeldung)

15 Uhr: Pausenkonzert der Hochschule für Musik und Tanz (Theaterplatz)

ZwischenFest Büchel: Das wird angeboten:

  • Stand SEGA Info zur ZwischenZeit und Variante Bebauung Büchel, Ideensammlung „was braucht die künftige Grün- und Freifläche am Büchel?“
  • Bürgerstiftung Lebensraum Aachen (Thermalwasser und Platz für Demokratie)
  • Infostände TABEA und Inklusiv Wohnen mit Ape und Wanderausstellung Lebenshilfe
  • Stand Fraunhofer Institut Geothermie mit Experiment zu Gesteinen
  • Stand Urban Gardening Hirschgrün
  • Stand und Wissensbank der VHS (Tanz und Lesung am Stand)
  • Stand Baumschutzbund Aachen mit der „Cradle to cradle“-Ortsgruppe Aachen (Bau von Wurmkisten)
  • Stand low-tec Beschäftigungsgesellschaft
  • Wanderbäume (der Initiative Wanderbaumallee Aachen)
  • Infostand zur Semesterarbeit ZwischenZeit der RWTH Aachen, FB Architektur/ Landschaftsplanung
  • Lukas Waffelstand – Solidar PopUp Improtheater
  • Stand „Hi, wir sind die Meffis!“
  • Stand ZwischenMahlzeit (künftige Foodmärkte in der ZwischenZeit Büchel)

Programm:

15 Uhr: Eröffnung ZwischenFest durch Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen

anschließend: Rede von Vertreter des Sponsors STAWAG und „Beste Aussichten für den Büchel“ – ein Gespräch mit Stadtbaurätin Frauke Burgdorff und SEGA-Chef Christoph Vogt

15.15 Uhr: Hi, wir sind die Meffis e.V.“: Vorstellung des Transformationszentrums Mefferdatisstraße

15.30 Uhr: Verein FloodLight Musicals gibt Kostproben aus den aktuellen Stück en „Jan Eyre“ und „Urinetown“

16 Uhr: Rede „Platz für Demokratie“ von Norbert Greuel (Bürgerstiftung Aachen)

16.15 Uhr: Volkshochschule Aachen stellt ihr Programm „Zusammen in Vielfalt“ vor, Musikbeitrag „College Drums“

17 Uhr: Livemusik von der Band „Allesgönner & The Tasty Jams“, anschließend DJ Chris Kukulis

18 Uhr: Die ZwischenZeit: Interviews mit Büchel-Akteuren

19 Uhr: Livemusik von der Beatles-Coverband „Ringo“

  1. Aachener Fahrradtag am Elisenbrunnen:

Das wird angeboten:

  • Roller- und Fahrradparcours vom Vorschulparlament
  • Hochschulradschule mit Nostalgiespielplatz
  • Fahrradhändler ermöglichen Probefahrten mit Pedelecs
  • Probefahrten auf einer Rikscha
  • Fahrradparcour durch Geländefahrer e.V.
  • Slowbiking und Funbiking

Programmpunkte:

10.45 Uhr: Schülerzirkus Configurani

11.30 bis 13 Uhr: Girls-Skate-Kurs

13 bis 14.30 Uhr: Livemusik FH Big Band

14 Uhr: Eintreffen der Sternfahrt am Elisenbrunnen

  1. 14.30: Eintreffen der Sternfahrt am Rathaus mit Urkundenverleihung durch Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen
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Viele Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Mechernich für langjährige Treue in Floisdorf geehrt

Mechernich-Floisdorf – Über 50 Ehrungen an einem Abend. Stadtbrandmeister Jens Schreiber führte durch den Abend und wurde geehrt – Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick verlieh persönlich Urkunden und gratulierte – Kreisbrandmeister Peter Jonas verlieh Orden. Eigentlich werden jedes Jahr langjährige und treue Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Mechernich geehrt.

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick (r.) überreichte dem Stadtbrandmeister Jens Schreiber (l.) persönlich eine Urkunde zur 35-Jährigen Mitgliedschaft (seit 1985, wäre 2021 ausgezeichnet worden). Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Nun hatten aber die drei vergangenen, pandemiegezeichneten Jahre dafür gesorgt, dass dies nicht stattfinden konnte. Als Resultat wurden jüngst alle Ehrungen der letzten drei Jahre sozusagen „auf einen Schlag“ vorgenommen – bei (endlich wieder) voller Hütte und bester Stimmung im Floisdorfer Dorfgemeinschaftshaus.

Die über 50 Feuerwehrleute aus dem gesamten Mechernicher Stadtgebiet hätten größtenteils schon in den letzten zwei Corona-Jahren geehrt werden sollen. Der Erste Beigeordnete Thomas Hambach (v. l.) hatte eine 500-Euro Spende an die Mechernicher Kinderfeuerwehr übergeben, Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick vielen ihre Urkunden überreicht und persönlich gratuliert. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Ausgezeichnet wurden Mitglieder, die 25, 35, 50, 60, 70 und 75 Jahre dabei sind. Insgesamt waren dies hier 55 Mitglieder, vier davon hatten sich im Vorfeld entschuldigt. Hinzu kamen auch die Ernennungen neuer Amtsträger – die Verabschiedungen eben solcher haben bereits im Vorfeld stattgefunden. Neun Mitglieder wurden für Positionen als Löschgruppenführungen, deren Stellvertreter und als Jugendwart eingesetzt. So zum Beispiel in Weiler am Berge und Eiserfey.

Als „Ehrengäste“ waren Vertreter aus Politik und Verwaltung geladen: Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, der Erste Beigeordnete Thomas Hambach, Oliver Totter (FDP), Dustin Gemünd (SPD), Bertram Wassong (ebenfalls SPD), Peter Kronenberg (CDU) sowie Silvia Jambor (Leiterin des städtischen Ordnungsamtes) und Constantin Hochgürtel (Teamleiter beim Ordnungsamt für Ordnungswesen und Feuerschutz).

Versorgt wurde die Veranstaltung mit Essen und Getränken vom Kommerner „Löschzug fünf“.

„Helden unserer Zeit“

Stadtbrandmeister Jens Schreiber leitete den Abend mit einer Begrüßungsrede ein und betonte: „Nach drei Jahren pandemiebedingter Abstinenz können wir endlich wieder in unserem Stammquartier hier in Floisdorf zusammenkommen, um unseren Kameraden gemeinsam zu danken und sie zu feiern. Dies gilt auch ganz besonders den Löschgruppen- und Zugführer sowie meinen Stellvertretern!“ Auch thematisierte er lobend die neue Jugendfeuerwehr in Weiler am Berge oder die neue Mechernicher Kinderfeuerwehr.

Mittlerweile gäbe es 464 Mitglieder: „Das ist euer aller Verdienst und dafür gebührt Euch allen der allergrößte Dank!“, so Schreiber und ergänzte: „Die Flut im vergangenen Jahr nicht mit eingerechnet haben wir rund 380 bis 400 Einsätze im Jahr. Das zeigt, wie gut wir als Team zusammenarbeiten können.“ Die Zahl der Einsätze werde in den nächsten Jahren voraussichtlich auch bedingt durch Wachstum von Wohn- und Gewerbegebieten in Mechernich mehr, doch sei er mehr als zuversichtlich dies weiterhin stemmen zu können.

Schreiber ist zwar selbst bereits seit 35 Jahren aktiv und wurde dafür auch geehrt, wies jedoch darauf hin, dass der Abend besonders im Zeichen der älteren Mitglieder stände, die beispielsweise schon 50 bis 75 Jahre dabei seien.

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick übernahm nach Schreiber das Wort und betonte nach eingehender Begrüßung: „Aufopferungsvoll haben Sie sich während Corona und Flut um die Menschen und ihr Hab und Gut gekümmert. Besonders möchte ich hier auch nochmal die gute Organisation loben. Viele von Ihnen sind dabei auch an die Belastungsgrenzen gegangen, doch dank Ihrer äußerst guten Arbeit konnten wir auch unseren Nachbarkommunen nach wenigen Tagen bereits helfen. Sogar bis an die Ahr hat die Hilfe gereicht und darauf können wir und besonders sie alle sehr stolz sein!“

Zum Abschluss zitierte er den ehemaligen Bundestagspräsidenten Wolfgang Schäuble: „Polizisten und Feuerwehrleute gehören zu den Helden unserer Zeit!“

Ehrungen, Ernennungen und Ehrengäste

Schreiber leitete die Verleihung ein: „Besonders wollen wir auch unseren Dienstältesten Willi Prast grüßen. Mit 89 Jahren pflegt er noch die Kameradschaft. Wir sind stolz darauf, Dich in unseren Reihen zu wissen!“ Auch Bürgermeister Dr. Schick begrüßte ihn an diesem Abend persönlich.

Kreisbrandmeister Peter Jonas dankte ebenso für die wichtige und ehrenamtliche Arbeit aller nominierter „Kameraden“. Gedacht wurde auch dem verstorbenen Löschgruppenführer Gerd Dederichs, dessen Sohn René zu seinem Nachfolger in Weiler am Berge ernannt wurde.

Nacheinander traten die verschiedenen Jahrgänge, beginnend bei 25-jähriger bis hin zu 70-jähriger Mitgliedschaft nach vorne. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick überreichte ihnen nacheinander ihre Urkunden und gratulierte persönlich. Kreisbrandmeister Jonas verlieh indes die entsprechenden Orden an die Preisträger.

Eines der Highlights des Abends war die Verleihung der „Ehrenmedaille des Kreisfeuerwehrverbandes“ an Hauptbrandmeister Willi Zervos für seine 30-jährige Funktion als Löschgruppenführer in Harzheim durch Kreisbrandmeister Jonas.

Ein weiteres Highlight: Die Verleihung des „Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuzes in Silber“ an Stadtbrandinspektor Thomas Wolff. Stadtbrandmeister Schreiber rekapitulierte: „Er ist lange schon begeisterter Feuerwehrmann. Erst war er in der Jugendfeuerwehr, dann Leiter der Jugendgruppe. Später stellvertretender Zugführer, Löschgruppenführer und ist seit 2018 als mein Stellvertreter tätig. Darüber hinaus engagiert er sich für die Beschaffung von Fahrzeugen und technischem Gerät, auch über Stadt- und Kreisgrenze hinaus. Das gilt es einfach ganz besonders zu würdigen!“

Nach den Ehrungen ließen es sich auch die Ehrengäste aus Politik und Verwaltung nicht nehmen, persönlich ein paar Worte an die Anwesenden zu richten. Peter Kronenberg begann, überreichte einen symbolischen Scheck und betonte: „Das ist für die neu gegründete Kinderfeuerwehr, denn da ist es gut angelegt. In den letzten Jahren war unter hohem Einsatz leider nur wenig Kameradschaft möglich, und dies solltet ihr nun nachholen. Mit unserem größten Dank überreichen wir Euch hiermit das Geld.“

Nach ihm übernahm Bertram Wassong das Wort: „Auch von unserer Seite gilt Euch natürlich allen unser größter Dank. Nun sind wir hier, um Ihnen allen unsere Wertschätzung zu zeigen und einen kleinen Obolus zu überreichen.“

Nach ihm sprach Oliver Totter: „Das wichtigste ist das ehrenamtliche Engagement und sich und die Gemeinschaft zu feiern. Sie leben die Gemeinschaft, daher gilt Ihnen auch von unserer Seite der größte Dank!“

Thomas Hambach überreichte für das Planungsbüro Schmidt eine 500- Euro-Spende für die neugegründete Kinderfeuerwehr Mechernich und betonte die Relevanz einer solchen für den Nachwuchs der städtischen freiwilligen Feuerwehr.

„Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!“

Zum Schluss betonte Stadtbrandmeister Jens Schreiber das Wort: „Das waren ein paar spannende Jahre. Die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung, dem Ordnungsamt und anderen Fachbereichen hat dabei immer sehr gut funktioniert und wir hoffen natürlich, dass das auch weiterhin der Fall ist und möchte mich hiermit auch noch einmal im Namen des gesamten Feuerwehrverbandes bei Ihnen bedanken! Und auch bei Euch allen, denn euer unermüdlicher Einsatz während der Flutkatastrophe, so zum Beispiel teilweise »Harakiri«-artig in Satzvey unter Einsatz eures Lebens, verdient größten Respekt.“

Und er fasste weiter zusammen: „Waren wir 2016 noch blauäugig, haben wir im vergangenen Jahr dort angepackt, wo andere aufgegeben haben. Nun freue ich mich darauf, mit euch gemeinsam wieder Zeit verbringen und unser gutes Niveau in den nächsten Jahren halten und noch weiter verbessern zu können. Denn mit dem Wachstum unserer Stadt und den Gewerbegebieten werden auch unsere Herausforderungen wachsen.“

Den offiziellen Teil des Abends beendete er mit dem Leitspruch der freiwilligen Mechernicher Feuerwehr: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!“

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Die Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler fördert die Anschaffung von Tonies

Ahrweiler/Niederzissen – Pfarrbücherei St. Germanus Niederzissen bietet Tonie-Figuren an. In viele Kinderzimmer sind sie bereits eingezogen – die bunten Tonieboxen mit den kleinen magnetischen Figuren, den sogenannten „Tonies“, mit denen die Boxen gesteuert bzw. zum „Tönen“ gebracht werden. Die katholisch öffentliche Bücherei in Niederzissen bietet Tonie-Figuren zur Ausleihe an. Die Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler unterstützte die Bücherei bei der Anschaffung neuer Tonies mit einer Spende.

Tonies sind zum einen Spielfiguren und zum anderen ein Audiosystem für Kinder ab drei Jahren. Jeder Tonie ist einer Figur aus einer Geschichte nachempfunden. Obwohl das Toniesystem auf digitaler Audiotechnik beruht, ist die Bedienung denkbar einfach und für Kinder gar ein haptisches Erlebnis. Die Figuren haften magnetisch auf der Toniebox und können so Geschichten wie „Die Olchis“, „Benjamin Blümchen“, „Bibi Blocksberg“ und Lieder für jeden Geschmack in digitaler Qualität abspielen. Somit gibt es dabei keine verkratzten und springenden CDs mehr, die gerade bei oft ausgeliehenen Titeln aus der Bücherei ärgerlich sein können.

Die Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler unterstützt seit über 30 Jahren die Jugendarbeit im Kreis Ahrweiler. Sie ist zu einem verlässlichen Partner für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen geworden.

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„Aachen bewegt sich“: Deutsches Sportabzeichen am Sportstützpunkt Haaren

Aachen – Jeder kann es erwerben: Das Deutsche Sportabzeichen ist die offizielle Auszeichnung für sportliche Leistungen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Ohne die 45 ehrenamtlichen Sportabzeichenprüfer*innen des Stadtsportbundes Aachen e.V. wäre dieses Angebot nicht zu realisieren. Als Teil der Engagementkampagne „Aachen bewegt sich“ hat Nadine Frey, Geschäftsführerin des Stadtsportbundes Aachen e.V. die Ehrenamtler*innen vorgestellt.

Dieter Fischer, Sportabzeichen-Beauftragter des Stadtsportbundes Aachen e.V., ist stolz auf sich und seine ehrenamtlichen Kolleg*innen. Bei Wind und Wetter stehen sie draußen und spornen die Prüflinge zu Bestleistungen an. Im letzten Jahr haben sie das an 149 Terminen getan, vor der Pandemie haben sie hier im Jahr rund 1.800 Urkunden verliehen. „Viele kommen jedes Jahr wieder“, sagt Fischer und verweist auf Wiederholungstäter*innen, die mehr als 25 Sportabzeichen erlangt haben. „Die werden dann sogar im weißen Saal des Rathauses für ihre Leistungen geehrt“, begeistert sich Fischer.

Jürgen Glaubitz, Sportabzeichen Beauftragter für Menschen mit Beeinträchtigung, ist wichtig, dass im Sport alle Menschen die Chance bekommen ihr Können zu zeigen. Und so ist es nicht verwunderlich, dass es Menschen mit Beeinträchtigungen am Sportstützpunkt Haaren möglich ist, sich in allen leichtathletischen Disziplinen prüfen zu lassen und zu zeigen, was auch mit Beeinträchtigung möglich ist.

Für alle etwas dabei: Die Disziplingruppen

Die Prüflinge können aus vier Disziplingruppen jeweils eine Disziplin und ihr Leistungsvermögen unter Beweis stellen. Die Übungen verlangen dabei Fertigkeiten wie motorische Grundlagen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination. Ein Nachweis über die Schwimmfertigkeit muss ebenfalls vorgelegt werden, zum Beispiel über die Vorlage des Schwimmausweises.

Die engagierten Prüfer*innen vor Ort geben Auskunft zu den Anforderungen und unterstützen die Teilnehmenden beim Training mit Tipps zu Technik und Bewegungsabläufen.

Frey beeindruckt das alles und für sie repräsentieren die ehrenamtlichen Sportabzeichenprüfer*innen die „Familie des Sports“. Sie fügt hinzu: „Es ist wunderschön zu sehen, wie die Ehrenamtler*innen hier mit Herzblut dabei sind und damit das Sportangebot in Aachen überhaupt erst möglich machen. Für Ihr ehrenamtliches Engagement möchte ich mich im Namen des Stadtsportbundes bedanken.“

Am Sportstützpunkt Haaren sind Sportabnahmen jeden Dienstag zwischen dem 19. April und 18. Oktober von 16 bis 18.15 Uhr ohne vorherige Terminabsprache möglich. Gruppen ab vier Personen sollten aber vorher anrufen.

Alle Aachener Standorte mit den jeweiligen Terminen und grundlegenden Informationen zum Deutschen Sportabzeichen finden Sie online unter: https://www.sportinaachen.de/unsere-handlungsfelder/sportabzeichen/abnahmetermine

 

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Regionalliga gesichert – Erster Spieltag am Mittwoch 11. Mai in Gahmen

Mechernich – Heimspiele finden immer mittwochs, 25. Mai, 01. Juni und 29. Juni, statt – Eintritt kostenlos. In der letzten Saison schafften es die „Herren 65“ des Tennisclub „Schwarz-Weiß“ zum ersten Mal seit neun Jahren wieder in die Regionalliga aufzusteigen.

In der kommenden Freiluftsaison treten die „Herren 65“ gegen die Mannschaften aus Hagen, Münster, Oberhausen und den aktuellen deutschen Meister aus Gahmen, an. Zwar erwarteten sie nicht, Meister zu werden, verfolgten jedoch das Ziel, einige Siege gegen die Mitaufsteiger Reichswalde (Kleve), Marienburg und Oberhausen zu erlangen. Deswegen breche ein Großteil der Mannschaft am 20. April in ein Trainingscamp nach Spanien auf.

Die Heimspiele beginnen um 13.00 Uhr und finden immer mittwochs an den folgenden Terminen statt: 25. Mai (TC „Schwarz-Gelb“ Hagen), 01. Juni („Marienburger SC“) und 29. Juni („Grün-Weiß“ Reichswalde). „Wir würden uns sehr über viele Zuschauer freuen!“, ließen die „Herren 65“ bestens gelaunt verlauten, der Eintritt sei kostenlos.

 

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Jülicher InHK-Projektstände werden am Tag der Städtebau-Förderung präsentiert

Jülich – Bürgernah und nachvollziehbar. Die Stadt Jülich will den landesweiten Tag der Städtebauförderung am 14. Mai nutzen, um über die aktuellen Umbaupläne und Förderangebote für private Bauherren und Investoren zu informieren und mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen.

„Unsere Stadt ist im Prozess der Umgestaltung, an dem seit Anbeginn die Menschen der Stadt beteiligt worden sind. Der Tag der Städtebauförderung bietet ihnen nun eine tolle Gelegenheit, sich über das bisher gemeinsam Erreichte, den Stand der Dinge bei einer Vielzahl von miteinander verbundenen Projekten und den Ausblick auf zeitnahe Umsetzung ihrer eigenen Beschlüsse zu informieren“, freut sich Bürgermeister Axel Fuchs auf das abwechslungsreiche und bürgernahe Programm zum Tag der Städtebauförderung.

Dieser soll am Samstag, 14. Mai, von 10 bis 16 Uhr zahlreiche Menschen in die Innenstadt locken, die nicht nur Fragen stellen und beantwortet bekommen, sondern sich auch fundierte Auskünfte geben und vor Ort konkrete Maßnahmen erklären lassen können. Ein abwechslungsreiches Programm soll bürgernah die Maßnahmen rund um das InHK nachvollziehbar und Ergebnisse sichtbar machen sowie den weiteren Zeitplan vorstellen.

An der Straßenecke Köln-/Schloßstraße wird von 10 bis 16 Uhr das Infomobil der Stadt Jülich stehen. Mit Schautafeln wird präsentiert, wie der Prozess der Umgestaltung auf Basis der bisherigen Bürgerbeteiligung fortgeschritten ist.  Es gibt Informationen zum Lesen, zum Anschauen und natürlich auch reichlich Gelegenheit zum persönlichen Gespräch. Dabei stehen nicht nur die schon in Angriff genommenen Projekte Markt- und Kirchplatz sowie Schlossplatz im Mittelpunkt, sondern auch die Frage, wie private Haus- und Grundeigentümer sowie Gewerbetreibende von der Förderung profitieren können.

Am Infopoint startet um 11 Uhr für alle Interessierten ein Rundgang über Markt- und Kirchplatz mit Mitarbeitenden von der Planungsgruppe MWM Aachen und der Stadtverwaltung, die die bereits beschlossenen Maßnahmen direkt vor Ort vorstellen – ob Böden, Bäume oder Bänke.  Wann kommend die Bagger? Wo kann ich dann parken, welche Bäume werden gepflanzt und wo steht dann der Brunnen? Wo findet der Wochenmarkt statt, komme ich noch in alle Geschäfte?  Die Fülle der Fragen wird so groß sein wie das Bemühen von Planern und Verwaltung, auf alle eine Antwort zu finden.

Um 15 Uhr startet – ebenfalls am Infopoint – der zweite Rundgang zum benachbarten Schlossplatz. Für diesen ist der Planungsstand noch nicht so weit fortgeschritten wie für den Markt- und Kirchplatz. Damit liegt vor allen Beteiligten ein noch etwas weiterer Weg bis zur Umsetzung – auch vor der Bürgerschaft mit ihren Mitwirkungsmöglichkeiten. Erste Anregungen sind bereits eingeholt. Weitere sollen folgen – aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet: von Senioren über Kinder oder im Sinne der Inklusion. Gibt es wieder einen Pavillon? Wie soll eine Veranstaltungsfläche aussehen? Wächst endlich wieder Rasen? Kann ich irgendwo mein Fahrrad sicher parken und wo sind öffentliche Toiletten? Auch hier werden durch Planer und Verwaltung zahlreiche Anregungen und Gestaltungswünsche aus der Bürgerschaft erhofft.

Der Tag der Städtebauförderung wird außerdem eine gute Gelegenheit sein, der Bevölkerung das neue Jülicher Citymanagement vorzustellen, dessen Besetzung aktuell im Vergabeverfahren ist und zum Tag der Städtebauförderung voraussichtlich besetzt sein wird. Das Citymanagement wird dann bei der Stadtentwicklungsgesellschaft in der Poststraße 14 angesiedelt. In Kooperation mit der Bauberatung wird das Citymanagement rund um Themen wie Innenstadtbeirat, Verfügungsfond Innenstadt und das Haus- und Hofprogramm für private Investoren innerhalb des InHK-Bereiches vorgestellt.

„Der Tag der Städtebauförderung soll dazu einladen, sich beim bisher erfolgreich praktizierten Prozess der Bürgerbeteiligung auch zukünftig einzubringen“, so Petra Dören-Delahaye vom Jülicher Planungsamt. Weitere Information rund um den Tag der Städtebauförderung erteilt sie unter 02461-63279 oder unter pdoeren-delahaye@juelich.de.

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Bad Honnefer Verein „Aalkönig“ spendet 2500 Euro nach Euskirchen

Euskirchen – „Wir sind selten über die Grenzen von Bad Honnef hinaus aktiv“, erzählte der Staatssekretär a. D. und frühere Chef des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung Friedhelm Ost, der zum Komitee des Aalkönigs gehört. Mit dem jährlichen Fest zur Ernennung des Aalkönigs werden Spenden für wohltätige Zwecke gesammelt. Der begehrte  royale Posten wurde bisher u.a. an Hans-Dietrich Genscher, Jean-Claude Juncker, Theo Waigel, Eckart von Hirschhausen, Maybritt Illner, Rosi Mittermaier oder Malu Dreyer besetzt. Jedes Jahr bringt das Aalkönigkomitee so Projekte mit einem Gesamtvolumen von ca. 25.000 € auf den Weg. 2500 Euro davon wurden nun nach Euskirchen gespendet.

„Wir waren erschüttert von den Bildern der Flut und haben beschlossen, dass wir hier helfen wollen“, so berichtete Friedhelm Ost. Der konkrete Kontakt kam über Markus Töpler aus dem Euskirchener Stadtrat zusammen, der mit Fabian Ost, der ebenfalls im Aalkönigkomitee tätig ist, zusammenarbeitet.

Das gespendete Geld soll nun in die Neugestaltung des Spielplatzes an der Kita in Kreuzweingarten fließen. Die Tagesstätte und der angrenzende Spielplatz wurden heftig von Flut getroffen, weshalb die Spielgeräte nun erneuert werden müssen.

Der Erste Beigeordnete Alfred Jaax bedankte sich für die Spende und berichtete Friedhelm, Erika und Fabian Ost davon, wie der Wiederaufbau voranschreitet.

„Wir haben viel Hilfe bekommen – von Bund und Land – aber auch von vielen Freiwilligen. Darüber sind wir sehr dankbar“, so Jaax.

„Wir sind auf einem guten Weg – aber von einem Normalbetrieb kann noch längst keine Rede sein“, so der Erste Beigeordnete weiter.

Als Dankeschön für das Engagement überreichte Jaax der Familie Ost zwei Flaschen des „Heimatstädtche“-Weins, den die Stadt Euskirchen mit einem flutbetroffenen Weingut aus dem Ahrtal erstellt hat.

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Vom Dienst in der Sakristei – Vergabe der Prüfungs-Zertifikate an neue Küsterinnen und Küster

Region/Trier – Man kann sich einen besseren Start in einen neuen Job vorstellen, als in der Corona-Zeit Küster in einer katholischen Kirche zu werden. „Das waren schon auch Einschränkungen, für die Besucher der Gottesdienste, wie auch für uns“, erzählt Susanne Dietrich aus der Pfarreiengemeinschaft Sinzig. Seit eineinhalb Jahren ist sie dort angestellt. Jetzt kam sie, wie rund 30 weitere Küsterinnen und Küster der zurückliegenden Ausbildungskurse, zu den Heilig-Rock-Tagen nach Trier, um feierlich ihre Prüfungszertifikate in Empfang zu nehmen.

Wissen zur Feier der Liturgie erweitern

In den Kursen werden angehenden Küsterinnen und Küstern die Grundkenntnisse zum Dienst in der Sakristei vermittelt und in praktischen Übungen vertieft. In weiteren theoretischen Einheiten können die Teilnehmenden ihr Wissen zur Feier der Liturgie erweitern. „Küster zu werden war für mich ein sehr folgerichtiger Weg“, erzählt Thorsten Weyand. Er ist seit Dezember 2019 Küster in der Pfarrei St. Josef in Völklingen. Er war dort früher Messdiener, später Lektor, Leiter der Knabenschola, Vorsitzender des Kirchenchors, dann auch im Verwaltungsrat – und ist jetzt halt Küster. „Ich arbeite gerne mit meinen Händen“, erzählt Weyand. Und bei einer großen Kirche gebe es auch immer etwas zu tun. „Wir möchten, dass die Teilnehmer eines Gottesdienstes diesen als angenehm empfinden.“ Ein gut eingespieltes Team komme dann noch hinzu. „Hier geht niemand seinen Weg alleine.“

Susanne Dietrich freut sich heute nicht nur auf die Begegnung mit den Kolleginnen und Kollegen aus dem Ausbildungskurs, sondern auch auf das Pontifikalamt im Dom. „Ich gebe zu, ich gehe gerne in Gottesdienste“, sagt sie. Vor 20 Jahre war sie schon ein erstes Mal gefragt worden, ob sie nicht Küsterin werden wolle. Damals sagte sie nein. Es war dann in der Zeit des ersten großen Lockdowns 2020, als sie sich entschloss, diesen Weg doch zu gehen. Unterstützt wurde sie von ihrer Familie, „das passt zu dir“, so fasst sie deren Reaktion zusammen. Als Vorsitzende der Ortsgruppe der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) und nach einer Ausbildung als geistliche Begleiterin, war ihr die Arbeit in der Kirche sehr vertraut.

Nach dem Pontifikalamt und vor der Abendandacht überreicht Pfarrer Carsten Rupp vom Arbeitsbereich Liturgie im Bischöflichen Generalvikariat die Prüfungszertifikate. Er ist für die Kurse verantwortlich. Rupp dankte allen neuen Küsterinnen und Küstern und wünschte ihnen einen frohen und segensreichen Dienst – gerne auch ohne Corona. (tef)