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Aachener Bischof Dr. Helmut Dieser feiert am Sonntag 15. Mai seinen 60. Geburtstag

Aachen – Pontifikalamt im Aachener Dom um 11.45 Uhr. Bischof Dr. Helmut Dieser feiert am 15. Mai seinen 60. Geburtstag. Seit 2016 ist er Bischof von Aachen. Das Bistum Aachen hat rund 900.000 Katholiken. Als Mitglied des Synodalen Weges und Co-Vorsitzender des Synodalforums IV spricht er sich auf der Ebene der Deutschen Bischofskonferenz für weitreichende Reformen der Katholischen Kirche in Deutschland aus. Im Bistum Aachen hat er Ende 2017 den synodalen Gesprächs- und Veränderungsprozess „Heute bei dir“ ausgerufen. Inzwischen sind gemeinsam errungene weitreichende Richtungsentscheidungen von den Räten auf der Synodalversammlung bestätigt worden.

Kirche, so die Überzeugung des Bischofs, müsse auf die Menschen in ihren Lebenswirklichkeiten zugehen und ihnen auf Augenhöhe begegnen. Dabei kann Seelsorge ihnen ermöglichen, mit ihrem Glauben und Jesus Christus neu in Berührung zu kommen. Über ihren weiteren Weg können sie dann frei entscheiden. So kann es gelingen, in der säkularen, pluralen und liberalen Gesellschaft wieder gemeinsam Kirche zu sein. „Angesichts der aktuellen Situation vor allem: dass Krieg und Gewalt bald ein Ende haben! Ich hoffe für die Welt, dass wir die Werte der Europäischen Union – Rechtsstaatlichkeit, Freiheit und Demokratie – sichern können“, betont der Aachener Bischof und ergänzt: „Für unser Bistum erhoffe ich mir, dass unser „Heute bei dir“-Prozess tatsächlich der Beginn eines Paradigmenwechsels ist. Wenn wir uns als Kirche neu herausfordern lassen, und die Zeit, in der wir stehen, rundum bejahen, dann können wir uns verändern. Dazu müssen wir auch akzeptieren, dass es heute andere Bedingungen für das kirchliche Leben gibt, als es sie noch vor zehn oder 20 Jahren gab. Aber die Chancen, die darin liegen, sollten wir nutzen! Ich hoffe, dass ich meine Kraft behalte für alle Aufgaben, die vor uns liegen! Und dass wir sie weiterhin gemeinsam bewältigen werden!“

Der runde Geburtstag bietet den willkommenen Anlass, dem Aachener Bischof einmal ein paar ganz persönliche Fragen zu stellen. „Freundschaft bedeutet für mich ein verlässlicher Halt im Leben“, erzählt Dr. Helmut Dieser. Das gesamte Interview mit Bischof Dr. Helmut Dieser lesen Sie unter: www.bistum-aachen.de

Im Anschluss an den Gottesdienst im Aachener Dom wird es auch die Gelegenheit geben, Bischof Dr. Helmut Dieser zu gratulieren. Für Austausch und Begegnung kommt der Aachener Bischof auf den Domhof.

Zur Person
Dr. Helmut Dieser wurde am 15. Mai 1962 in Neuwied geboren. Aufgewachsen ist er in seinem Heimatort Heimbach-Weiß. Nach seinem Abitur in Bendorf studierte er Katholische Theologie und Philosophie in Trier und Tübingen. Am 8. Juli 1989 empfing er die Priesterweihe und war zunächst Kaplan in Bad Neuenahr-Ahrweiler. 1992 wurde er Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Dogmatik an der Theologischen Fakultät Trier. 1998 promovierte er in Theologie an derselben Fakultät. 2004 wurde er zum Pfarrer in Adenau, Dümpelfeld und Kaltenborn ernannt. Zudem war er als Dozent für Homiletik am Studienhaus St. Lambert in Lantershofen tätig. Papst Benedikt XVI. ernannte Monsignore Helmut Dieser am 24. Februar 2011 zum Titularbischof von Narona und zum Weihbischof in Trier. Am 5. Juni 2011 empfing er die Bischofsweihe im Trierer Dom. In der Deutschen Bischofskonferenz ist er Mitglied der Glaubenskommission sowie der Pastoralkommission. Dr. Helmut Dieser ist – nach der Wiedererrichtung des Bistums im Jahre 1930 – der siebte Bischof von Aachen.

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Stadtmuseum Euskirchen ab Sonntag 15. Mai 2022 wieder geöffnet

Euskirchen – Nach flutbedingter Zwangspause ist das Stadtmuseum ab dem 15.05.2022 endlich wieder für den Besucherverkehr geöffnet. Passend zum Motto des diesjährigen Internationalen Museumstages „Museen mit Freude entdecken“ und zum beliebten Aktionstag „Zu Gast in der eigenen Heimat“ werden am 15. Mai Führungen durch das Museum und die Stadt angeboten.

Um 11:30 Uhr und um 13:00 Uhr stellt Museumsleiterin Dr. Heike Lützenkirchen die Ausstellung vor. Um 14:00 Uhr startet vom Museum aus ein Stadtrundgang mit Museumspädagogin Petra Goerge. Die Teilnahme an den Führungen ist ebenso wie der Eintritt kostenfrei.

Die Öffnungszeiten sind:
Di – Fr 15 – 18, Sa 11 -15, So u. Feiertage 11 – 18 Uhr

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Chefarzt im St. Elisabeth Krankenhaus Mayen informiert am Montag 16. Mai in Online-Vortrag

Mayen – Gelenkersatz an Hüfte oder Knie: Wer benötigt ein neues Gelenk? Knorpelverschleiß an Knie- und Hüftgelenk endet immer häufiger mit einem Gelenkersatz. Das bedeutet für viele Betroffene nicht nur das Ende eines langen Leidensweges, sondern meist auch eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität. Doch wann ist ein künstliches Gelenk sinnvoll? Worin unterscheiden sich die Implantate?

Gibt es noch Alternativen zur Operation? Diesen und weiteren Fragen geht Dr. Horst Kray, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Elisabeth Mayen, am Montag, 16. Mai, im Rahmen eines Online-Vortrags nach. Interessierte können zwischen 17 und 18 Uhr am Online-Vortrag des zertifizierten Endoprothetikzentrums teilnehmen und im Anschluss ihre Fragen an den Experten richten. Eine weitere Gelegenheit, den Vortrag zu hören, gibt es am Montag, 27. Juni.

Der Online-Vortrag ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Es genügt eine E-Mail mit dem Thema des Vortrags im Betreff an veranstaltungen@gk.de. Über alles weitere wird dann rechtzeitig vor der Veranstaltung persönlich per E-Mail informiert.

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e-Bürgerauto ist startklar – Ab Dienstag 17. Mai – Pellenzer können kostenfrei Elektroauto ausleihen

Plaidt – Das „e-Bürgerauto“ ist in der Pellenz angekommen. Ab dem 17. Mai steht das Elektrofahrzeug für einen Zeitraum von drei Jahren allen Bürgerinnen und Bürgern der Verbandsgemeinde Pellenz kostenfrei zur Verfügung. Voraussetzung ist lediglich eine gültige Fahrerlaubnis!

Durch die Initiative sollen die Nutzer die Möglichkeit erhalten, ein Elektroauto testen und so ein besseres Verständnis für den Umgang mit Elektrofahrzeugen entwickeln zu können. Die Nutzer können durch ihre „Probefahrt“ herausfinden, inwieweit solch ein Fahrzeug ihren Bedürfnissen entsprechen könnte. Vorgesehen ist das Fahrzeug für regionale Alltagsfahrten, die maximale Nutzungsdauer beträgt 48 Stunden. Damit möglichst viele Menschen die Gelegenheit haben, den Wagen zu testen, wird darauf geachtet, dass das Fahrzeug nicht nur von einer Person dauerhaft oder für regelmäßige Fahrten gebucht wird. Erwünscht sind kürzere Ausleihzeiträume von ein paar Stunden bis hin zu ein- oder zweitägigen Buchungen.

Für die Nutzer ist das Ausleihen kostenfrei. Das „E-Bürgerauto“ ist unter anderem mit Heckfahrkamera, Parksensoren, Navigation und genügend Stauraum für den Alltag ausgestattet. Nach Angaben des Herstellers soll es eine Reichweite von ca. 300 Kilometer bieten.
Nach einer einmaligen Registrierung mit Personalausweis und Führerschein bei dem Carsharing-Anbieter Regio.Mobil auf https://sharing.regiomobil.net, kann das e-Bürgerauto anschließend einfach online oder per App gebucht werden. Der Zutritt zu den Autos erfolgt in der Regel ebenfalls per App. Darüber hinaus besteht für Bürgerinnen und Bürger ohne Smartphone die Möglichkeit, mittels einer Karte das Auto freizuschalten. Diese kann im Rahmen der Registrierung angefordert werden.

Bürgermeister Klaus Bell: „Während sich in den Städten das Carsharing längst etabliert hat, hinken wir auf dem Land noch weit zurück. Wir sind sehr froh, dass wir das e-Bürgerauto nun endlich unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern anbieten können. Die positiven Erfahrungen im Rhein-Hunsrück-Kreis mit dem „Dorfauto“ seit 2019 zeigen, dass diese Autos sehr gut angenommen werden. Wir hoffen sehr, dass dieses kostenfreie Angebot auch hier bei uns in der Pellenz intensiv genutzt wird.“

Regio.Mobil-App
Für Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=coop.vianova.regiomobil&hl=de&gl=US
Für iOS: https://apps.apple.com/de/app/regio-mobil/id1554860031

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Museen im Kreis Düren fahren auf zum Museumstag am Sonntag 15. Mai

Düren – Bereits zum 45. Mal findet am morgigen Sonntag, 15. Mai, der Internationale Museumstag statt. So öffnen natürlich auch die Museen im Kreis Düren ihre Pforten und bieten bei freiem Eintritt und kostenfreiem Pendelverkehr ein buntes und vielfältiges Programm für alle Interessierten.

„Die Museen im Kreis Düren haben sich für die Bürgerinnen und Bürger sehr viel einfallen lassen. Vor allem nach den von der Corona-Pandemie gezeichneten Jahren freuen sie sich nun, ihre Inhalte, Kunstwerke und Ideen wieder unter Menschen zu bringen“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. „Wie ginge das besser als beim Internationalen Museumstag.“

Ziel dieses Tages ist es, auf die Museen in Deutschland und in der Welt aufmerksam zu machen und Besucherinnen und Besucher dazu einzuladen, die Vielfalt der Museen zu entdecken. Dies sollte am 15. Mai gelingen, denn die Museen im Kreisgebiet werden einiges auffahren. In diesem Jahr steht alles unter dem Motto „The Power of Museums“ – im Kreis Düren ergänzt durch „Museen mit Freude entdecken – im dritten Jahr der Pandemie“. Daher hat jedes Museum ein individuelles Programm auf die Beine gestellt und heute (25. April) bei einer Pressekonferenz vorgestellt. So geht das Töpfereimuseum Langerwehe auf Entdeckerreise mit anschließender Möglichkeit zum Töpfern. Die Internationale Kunstakademie Heimbach bietet eine Führung durch die Ausstellung der diesjährigen Kunstpreisträgerin Anica Hauswald sowie Drucker-Workshops für die ganze Familie und das Burgenmuseum zeigt die Ausstellung „Flotte Reifen und illustre Kappen“ – dabei geht es um die Rad- und Reifenentwicklung sowie Kopfbedeckungen der Fahrerinnen und Fahrer vom 12. Jahrhundert bis heute. Im Glasmalereimuseum Linnich kann man einer Glasschmuckdesignerin über die Schulter schauen, im Stadtmuseum Düren griechischen Volkstanz bewundern, sich im Museum Zitadelle in Jülich über das „Spanische Jahrhundert“ informieren und im Leopold-Hoesch-Museum Kunst und Musik im Dialog erleben – bei einem Jazzkonzert. Ergänzt wird das Programm vom LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen, das aus aktuellem Anlass das ukrainische Judentum in den Fokus nimmt (das LVR-Kulturhaus bittet aufgrund der kleineren Raumgröße um vorherige Online-Anmeldung auf der Website).

Der Internationale Museumstag wird im Kreis Düren erneut von der Rurtalbahn GmbH und der Rurtalbus GmbH mit der freien Fahrt zu den Museen und zurück unterstützt. „Den interessierten Bürgerinnen und Bürgern steht das Komplettangebot der Rurtalbahn zur Verfügung“, sagte Walter Weinberger, Geschäftsführer der Rurtalbahn GmbH. Dies gilt ebenso für die Busfahrten mit der Rurtalbus. Insbesondere von Langerwehe aus sollte das Busangebot genutzt werden, da die Rurtalbahn dort nicht hält.

„Kultur lebt in besonderem Maße von den Begegnungen der Menschen. Daher öffnen die Museen im Kreis Düren nach zwei Jahren pandemiebedingter Einschränkungen mit größter Freude ihre Türen für Besucherinnen und Besucher“, sagte Dr. Anne Krings vom Stadtmuseum Düren. „In der Corona-Krise haben wir mit gutem Sicherheits-Konzept das persönliche Erleben für die Besucher und den persönlichen Kontakt zu den Besuchern gehalten und um digitale und mediale Interaktionen erweitert: Kunst und Kultur als Lebensbegleiter mit und für die Besucher, dies zu gestalten war und ist unser Auftrag – besonders am

Internationalen Museumstag“, sagte Luzia Schlösser, Leiterin des Burgenmuseums Nideggen und des Deutschen Glasmalereimuseum Linnich.

Teilnehmen werden das Burgenmuseum Nideggen, das Deutsche Glasmalereimuseum Linnich, die Internationale Kunstakademie Heimbach, das Leopold-Hoesch-Museum Düren und das Papiermuseum Düren, das LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen, das Museum Zitadelle Jülich, das Stadtmuseum Düren sowie das Töpfereimuseum Langerwehe. Auf den jeweiligen Webseiten präsentieren die Museen ihr ausführliches Programm. Bei kostenfreiem Eintritt gibt es teilweise kostenfreie Führungen, Mitmach-Aktionen und weitere Highlights für die ganze Familie. Das Aktions-Voucher zum kostenlosen Bus- und Bahnverkehr ist in den hiesigen Printmedien, auf Webseiten der Medien sowie online auf den Webseiten der Museen zu finden und kann einfach ausgeschnitten, ausgedruckt und vorgezeigt werden. Die Tickets werden dann in den Museen abgestempelt. Ein Voucher gilt für die gesamte Familie.

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Über 50 Jahre gute Taten – GlücksSpirale feiert Geburtstag

Region/Koblenz/Mainz – Seit über 50 Jahren gibt es die GlücksSpirale, die staatliche Soziallotterie der Gesellschaften des Deutschen Lotto- und Totoblocks. Anlass genug für das Glücksspielunternehmen Lotto Rheinland-Pfalz, dieses Jubiläum – wenn auch durch die Corona-Pandemie zwei Jahre verspätet – angemessen zu feiern: Bei einer Jubiläumsveranstaltung im Kurfürstlichen Schloss zu Mainz war reichlich Prominenz aus Politik, Gesellschaft und Sport dabei, unter anderem Landtagspräsident Hendrik Hering und Kanu-Olympiasiegern Ricarda Funk.

Als die Lotterie Glücksspirale 1970 gegründet wurde, um zur Finanzierung der Olympischen Spiele 1972 in München und Kiel beizutragen, konnte niemand wissen, dass sie über 50 Jahre später noch immer eine der erfolgreichsten Soziallotterien in Deutschland ist. Mit dem Slogan „Die Lotterie, die Gutes tut“ hat sie in über fünf Jahrzehnten alleine in Rheinland-Pfalz über 145 Millionen Euro für die Nutznießer, die sogenannten Destinatäre, eingespielt.

Die GlücksSpirale gehört somit zu den wichtigsten und langjährigsten Förderern des Gemeinwohls in Deutschland. Bundesweit unterstützt die Lotterie neben dem Sport auch die Wohlfahrtspflege und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. In Rheinland-Pfalz profitieren zudem die landeseigene Stiftung Natur und Umwelt sowie der Landesmusikrat von den Spieleinsätzen.

Kein Wunder, dass bei der Jubiläumsfeier im Kurfürstlichen Schloss zu Mainz viel Prominenz anwesend war und Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner unter anderem auch zahlreiche Vertreter aller Destinatäre begrüßen konnte.

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Polizeiinspektion Bad Neuenahr-Ahrweiler wiedereröffnet

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Innenminister Roger Lewentz hat nur zehn Monate nach der Flutkatastrophe im Ahrtal das Dienstgebäude der Polizeiinspektion (PI) Bad Neuenahr-Ahrweiler wieder in Betrieb genommen. Ab sofort wird die Polizeiinspektion an ihrem angestammten Platz inmitten der Kreisstadt wieder rund um die Uhr und an sieben Tagen in der Woche besetzt sein.

„Die zügige Wiederinbetriebnahme der Polizeiinspektion an ihrem ursprünglichen Platz ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass es mit dem Wiederaufbau im Ahrtal vorangeht. Wir haben bewusst die Sanierung dieses Dienstgebäudes fokussiert, damit die Polizei wieder fußläufig in der Innenstadt zu erreichen ist. Das war der große Wunsch vor Ort. Auch, wenn die Polizei in den zurückliegenden Monaten jederzeit präsent war, trägt die Ansprechbarkeit am gewohnten Ort gerade im Ahrtal zum Sicherheitsempfinden bei“, sagte Innenminister Lewentz, der gemeinsam mit der Wiederaufbaubeauftragten, Staatssekretärin Nicole Steingaß, nach Bad Neuenahr-Ahrweiler gekommen war.

Vor allem der Wechselschichtdienst wird ab sofort wieder in der sanierten Polizeiinspektion beheimatet sein. Andere Einheiten wie der Kriminaldienst oder das Sachgebiet Jugend werden in den kommenden Wochen nach und nach in das Dienstgebäude zurückkehren.

Mit der Inbetriebnahme sind die Sanierungsmaßnahmen an der Dienststelle noch nicht abgeschlossen. Die Polizeiinspektion soll so ertüchtigt werden, dass zukünftige Hochwasserereignisse keine größeren Auswirkungen auf das Gebäude haben. So werden alle sensiblen Bereiche wie Serverräume und Heizungsanlage zukünftig in das zweite Obergeschoss verlegt. Auch eine autarke Notstromversorgung ist geplant. Mit einem Ende des Umbaus und der Sanierung wird Anfang des kommenden Jahres gerechnet. Das Dienstgebäude war durch die Flut erheblich beschädigt worden. Dabei wurden unter anderem Funk- und Telefontechnik, IT-Server sowie weitere technische Einrichtungen zerstört. Mehrere Räume, darunter Zellen und Umkleiden, standen unter Wasser.

Der Minister dankte den Zuständigen im Polizeipräsidium Koblenz und den weiteren Stellen im Land für das Engagement bei der zügigen Umsetzung. Zwischenzeitlich waren die Polizeibeamtinnen und -beamten in der Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung (BABZ) und in der Kreisverwaltung Ahrweiler untergebracht. Für diese Unterstützung richtete er seinen Dank im Rahmen der Eröffnung an den Leiter der BABZ und die Landrätin.

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Stadtarchäologie entdeckt Reste der alten Römerstraße Aachen – Heerlen – Xanten

Aachen – Seit Jahrzehnten wurde die alte Römertrasse im Aachener Nordwesten vermutet. Beim Kanalbau für das Bürogebäude „Office West“ fand ein Expertenteam nun Belege. Die Straße wurde noch bis weit ins späte Mittelalter hinein genutzt. Zudem entdeckten die Expert*innen Spuren einer bis dato völlig unbekannten mittelalterlichen Siedlung. Stadtbaurätin Frauke Burgdorff lobt die vorbildliche Zusammenarbeit von Projektentwickler und Archäologen.

Bei archäologischen Untersuchungen im Nordwesten der Aachener Innenstadt sind spannende Entdeckungen gemacht worden. Dort, im Süsterfeld, errichtet die Aachener Firma DERICHS u KONERTZ gemeinsam mit Famos Immobilien aus Korchenbroich derzeit das Bürogebäude „Office West“, welches die RWTH Aachen University langfristig angemietet hat. Schon bevor die ersten Bagger für die Kanalbaumaßnahme anrückten, vermuteten die Experten um Stadtarchäologe Andreas Schaub, dass in dem Bereich Interessantes über Aachens Geschichte im Erdreich schlummern könnte. „Grund dafür ist eine römische Siedlung, die beim Bau von Pariser bzw. Toledoring Anfang der 1980er Jahre entdeckt und deren Fortsetzung im Baufeld vermutet wurde“, erklärte Schaub bei einem Pressetermin am Freitag 13. Mai vor Ort.

Gute Abstimmung zwischen allen Beteiligten

Die römische Siedlung lag unmittelbar an der römischen Straße Aachen – Heerlen – Xanten. Um deren exakten Verlauf im Plangebiet zu ermitteln, wurden seitens der Stadtarchäologie zwei Sondierungsgräben angelegt. Dieses Vorgehen war schon in einem frühen Planungsstadium des Projektes mit den Verantwortlichen der beiden Investoren und gemeinsam mit dem LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland abgestimmt worden. „Die frühzeitige, transparente Einbindung aller Beteiligten sorgte dafür, dass wir einerseits einen hoch spannenden Einblick in die Historie unseres Grundstücks erlangen konnten und andererseits unplanmäßigen Verzögerungen im späteren Hochbau vorgebeugt werden kann“, so Dr. Achim Buschmeyer, Geschäftsführer bei DERICHS u KONERTZ. „Die Römerstraße wurde tatsächlich in der östlichen der beiden Sondierungsflächen in rund zwei Metern Tiefe angetroffen. Sie bestand aus einer kompakten Schicht aus Feuersteinkies“, erläuterte Schaub. Durch die intensive Nutzung der Straße hatten sich tiefe Karrenspuren in die Trasse eingegraben. Dort fand sich unter anderem ein zerbrochenes Hufeisen. Andreas Schaub: „Dieser Fund stammt sicher aus nachrömischer Zeit und zeigt an, dass die Straße auch noch lange nach den Römern bestanden hatte. In Flurkarten des 18. und 19. Jahrhunderts lebte sie als ‚Süstergasse‘ fort. Diese führte weiter nach Nordwesten, an der Ölmühle vorbei über den Wildbach. Knapp neben dem Wildbachübergang lag auch das seit der Karolingerzeit bestehende Hofgut Schurzelt.“ Die erneut spannende Entdeckung des Aachener Archäologieteams freut auch Stadtbaurätin Frauke Burgdorff, die sich vor Ort gemeinsam mit Geva Aschhoff, Leiterin des RWTH-Dezernats Facility Management, ein Bild machte. Burgdorff sagte: „Neben dieser fachlichen Entdeckung ist wirklich zu betonen, dass hier die Zusammenarbeit zwischen Bauherren und Stadt vorbildlich, Hand in Hand und in wechselseitiger Unterstützung gelaufen ist. So gut abgestimmt muss man vor den Römern keine Angst haben.“

Sogar Hinweise auf vorrömische Siedlung gefunden

Die Grabungen zeigen, dass die Straßentrasse nach der Römerzeit mindestens zweimal grundlegend erneuert wurde. Mindestens in einem Fall geschah dies, nachdem sich anstelle der Straßentrasse eine Art Teich gebildet hatte. Es wird derzeit an der RWTH (Lehr- und Forschungsgebiet Neotektonik und Georisiken) untersucht, ob es sich dabei um die Folge einer seismisch beeinflussten Bodenverschiebung handelte, die einen natürlichen Abfluss anfallenden Hangwassers vom Hörnhügel verhinderte. Im zweiten Sondierungsschnitt fanden sich überraschenderweise Spuren einer bis dato völlig unbekannten mittelalterlichen Siedlung. Nach den Funden zu schließen, bestand sie etwa zwischen dem 12. und 15./16. Jahrhundert.

Einzelne Keramik- und Feuersteinfunde deuten zudem auf eine vorrömische Besiedlung im näheren Umfeld hin, von der sich in den Sondagen aber keine weiteren Spuren nachweisen ließen. War für die Sondagen die Stadtarchäologie verantwortlich, so erfolgt die weitere archäologische Begleitung des Bauvorhabens durch die archäologische Fachfirma sk ArcheoConsult aus Aachen. Diese konnte bereits bei ersten Kanalbauarbeiten ebenfalls die Römerstraße untersuchen. Völlig überraschend wurde dabei auch eine römische Holzwasserleitung gefunden, die möglicherweise eine unweit des Plangebiets liegende Badeanlage speiste.

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„Königin des Nürburgrings – Kind der Eifel“ Ausstellung über Leben und Erfolge der Sabine Schmitz

Nürburg – Emotionale Exponate und Momente aus ihrem Privat- und Rennfahrerleben. Eröffnung am 27. Mai 2022 – am Freitag der ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring. Mit einer sehr persönlichen Ausstellung würdigt der Nürburgring die ehemalige Rennfahrerin Sabine Schmitz. Unter dem Titel „Königin des Nürburgrings – Kind der Eifel“ werden private und rennsportliche Momente aus ihrem Leben für Fans erlebbar. Pünktlich zu den ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring, am Freitag, 27. Mai, öffnet die Ausstellung im Rennstrecken-eigenen Museum ring°werk.

Lebensfroh, immer mit einem lockeren Spruch auf den Lippen und für ein Erinnerungsfoto zu haben – so kannten die Fans Sabine Schmitz, so bleibt sie allen in Erinnerung. Ihre Rennfahrerkollegen kannten dagegen oft nur das Heck ihres Fahrzeuges. Insbesondere auf der legendären Nordschleife fuhr die unweit der Rennstrecke geborene Nürburgerin vielen davon – alleine 15 Jahre lang im Porsche von Frikadelli Racing. Als erste Frau gewann sie das 24h-Rennen und den Mitfahrern im BMW-Ringtaxi zeigte sie die Grüne Hölle in ihrer einzigartigen Art und Weise. Durch ihre Erfolge und ihre unverwechselbare Art wurde Sabine Schmitz weltweit zur Sympathieträgerin und durch ihre gelebte Heimatverbundenheit zum Aushängeschild des Nürburgrings. Fans auf der ganzen Welt tauften sie schließlich „Königin des Nürburgrings“.

Persönliche Ausstellung – vom Rennanzug bis zum Klavier
Nach ihrem viel zu frühen Tod im vergangenen Jahr würdigte der Nürburgring Sabine Schmitz für ihre Erfolge und Verdienste bereits mit einem eigenen Streckenabschnitt auf der Nordschleife – die größte und äußerst seltene Ehre. Nun folgt mit Unterstützung ihrer Familie und Freunde eine Ausstellung im Motorsport-Erlebnismuseum ring°werk. Sie gibt den Fans einen sehr persönlichen Einblick in das Leben von Sabine Schmitz. Zu sehen sind motorsportliche Stationen und Erfolge. Aber auch private Momente und Ausstellungsstücke, die es in der Öffentlichkeit noch nicht zu sehen gab. Ihre Rennanzüge, ihr Klavier auf dem sie an Weihnachten spielte, ihre Liebe zur Malerei und zu Tieren. All das gehörte zu Sabine Schmitz, das machte sie unverwechselbar und all das zeigt die Ausstellung „Königin des Nürburgrings – Kind der Eifel“.

Ab dem 27. Mai können Besucher die Ausstellung im ring°werk sehen. Darüber hinaus warten viele weitere Ausstellungsbereiche mit Siegerfahrzeugen und Rennfahrern sowie Mitmach-Attraktionen und 4D-Kinos rund um die Historie des Nürburgrings.

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Brüder Klitschko bedanken sich persönlich für die große Hilfe aus Jülich

Jülich – Gespendeter Krankenwagen ist in der Ukraine angekommen. Dank der großen Spendenbereitschaft der Jülicher Bürgerschaft konnte ein Krankenwagen angeschafft und befüllt mit Material und Medikamenten auf den Weg in die Ukraine geschickt werden. Realisiert wurden Anschaffung und Transport in enger Kooperation zwischen Stadt Jülich und der Initative „Jükrainer“.

Nun hat das Fahrzeug die Ukraine erreicht und wird dank Kooperation mit dem ukrainischen Gesundheitsministerium direkt an ein Krankenhaus angebunden werden, das dieses einsetzt, um Menschen aus dem Rand des Kampfgebietes direkt zum Krankenhaus fahren zu können. Die professionelle Ausstattung des Wagens ermöglicht es aber auch, direkt im Krankenwagen mit der Behandlung beginnen zu können – vor allem auch von Kindern und selbst Entbindungen sind möglich.

Vitali Klitschko, Bürgermeister von Kiew dankt in einem Video gemeinsam mit seinem Bruder Wladimir den Jülicherinnen und Jülichern für diese große Hilfe. Das Video finden Sie hier:

https://www.juelich.de/lw_resource/layoutfiles/video/PR116-Video_Gespendeter-Krankenwagen_in-der-Ukraine-angekommen.mp4