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Besuche ab heute Samstag 21. Mai in der Paracelsus Klinik Bad Ems wieder möglich

Region/Bad Ems – Nach langem Besuchseinschränkungen können Patientinnen und Patienten der Klinik nun wieder Besuch empfangen. „Endlich ist es so weit! Die gesunkene Inzidenz lässt es zu, dass unsere Patientinnen und Patienten wieder Besuch empfangen dürfen“, freut sich Michael Krug, Klinikmanager der Paracelsus Klinik Bad Ems. Nach langen Besuchseinschränkungen öffnet die Klinik ihre Türen für Besucher ab dem heutigen Samstag, den 21.5.2022. Erlaubt sind pro Tag und Patient jeweils ein Besucher. Die Besuchszeit ist weiterhin begrenzt: Besuche sind in montags bis freitags von 14:00 bis 17:30 Uhr möglich, am Wochenende von  10-12:30 und 14:00-17:30 Uhr.

Besucher müssen neben ihrem Personalausweis einen tagesaktuellen negativen Schnelltest einer offiziellen Teststelle an der Rezeption vorlegen. Das gilt auch für Geimpfte und Genesene. Es gilt im gesamten Gebäude und auf dem Klinikgelände die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Am Eingang der Klinik erfolgt eine Symptomabfrage mittels Fragebogen. Bei  Erkältungssymptomen wie Husten, Schnupfen, Fieber, Schüttelfrost usw ist ein Besuch der Klinik nicht möglich. „Wir halten weiterhin hohe Hygienestandards aufrecht, freuen uns aber für unsere Patientinnen und Patienten. Denn zu einem möglichst angenehmen Krankenhausaufenthalt gehört nun einmal auch der Besuch von Freunden und Verwandten. Das kann durchaus zur schnelleren Genesung beitragen“, so Klinikmanager Michael Krug.

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Beim 5. Deutschen Kita-Preis kamen drei der zehn Finalisten aus dem Bistum Trier

Berlin/Gillenfeld/Sulzbach/Plaidt – Gleich drei katholische Kitas aus dem Bistum Trier sind im Finale des Deutschen Kita-Preises am Montag, 16. Mai, in Berlin ausgezeichnet worden. So erhielt die Familien-Kita Emmaus aus Gillenfeld in der Eifel einen der vier mit jeweils 10.000 Euro dotierten zweiten Plätze. Die Kitas Pastor Hein aus Sulzbach-Altenwald und St. Willibrord in Plaidt nahe Andernach teilen sich mit drei weiteren Einrichtungen den dritten Platz und erhalten je 1000 Euro.

Freuen sich über den Publikumspreis: Das Team der Kita Pastor Hein in Sulzbach-Altenwald Nicole Merten, Sabine Betz, Moderatorin Barbara Schöneberger, Hanna Heemann, Rainer Borens und Christel Dörrenbächer (von links) bei der Preisverleihung in Berlin. Foto: Kita Pastor Hein

Der erste Platz samt Titel „Kita des Jahres 2022″ und 25.000 Euro Preisgeld gingen an das Familienzentrum Olgakrippe in Heilbronn. Die Kitas aus dem Bistum Trier in Trägerschaft der katholischen KiTa gGmbH Trier, Koblenz und Saarland hatten sich deutschlandweit gegen 1200 Mitbewerber durchsetzen können und es unter die zehn Finalisten geschafft.

„Als unsere KiTa genannt worden ist, habe ich Freude und Erleichterung gespürt – und großen Stolz auf die Mitarbeitenden, die diese Arbeit umgesetzt und jetzt dafür eine wertschätzende Anerkennung erfahren haben“, sagt die Gillenfelder Kita-Leiterin Manuela Schenk. Cordula Scheich, Geschäftsführerin der katholischen KiTa gGmbH Trier, ergänzt: „Es ist ein besonderer Moment, da es selten eine solche öffentliche Wertschätzung der Arbeit in unseren Kindertageseinrichtungen gibt. Ich danke herzlich allen, die durch ihr Engagement und ihr Herzblut dazu beigetragen haben.“ Für die Verwendung des Preisgeldes gibt es bereits Pläne: So sollen mit dem Geld der Bau einer Waldküche im Gillenfelder Wald finanziert, Projekte mit Künstlern und Künstlerinnen umgesetzt, und neue Spielsachen gekauft werden.

Zusätzlichen Grund zum Jubeln hatte die saarländische Kita Pastor Hein, die neben dem 3. Platz den Sonderpreis der Zeitschrift ELTERN erhalten hat. In einem bundesweiten Online-Voting hatte die Öffentlichkeit einen Monat lang die Möglichkeit, für ihren Favoriten unter den Finalisten abzustimmen. Am Ende lagen die Saarländer mit 3148 Stimmen vorn. Die Redaktionsleiterin der Gruner- und Jahr-Familienredaktion, Rosa Wetscher, überreichte Kita-Leiterin Sabine Betz gemeinsam mit Gala-Moderatorin Barbara Schöneberger die Trophäe für den Sonderpreis. Die Kita darf sich neben der Auszeichnung in den kommenden Monaten auf mehrere Überraschungspakete mit Kinderbüchern freuen. „Wir freuen uns wahnsinnig über diesen Preis. Wir haben die besten Eltern, die alles gegeben haben“, sagte Betz, die mit drei Kolleginnen sowie dem Geschäftsführer der KiTa gGmbH Saarland, Rainer Borens, zur Preisverleihung angereist war.

Das Team der Kita St. Willibrord blickt dankbar auf die vergangenen Monate des Bewerbungsverfahrens zurück. „Die Teilnahme am Deutschen Kita Preis war für uns als Kita ein Weg nach innen und nach außen. Es war ein Weg, um sich zu präsentieren, zu reflektieren und um Rückmeldung und Wertschätzung für unsere Arbeit zu erhalten. Das hat sich für uns richtig gelohnt. Wir haben für uns den dritten Platz mitgenommen – auch ohne Pokal“, sagt Standort-Leiterin Miriam Grothe.

„Wir sind unglaublich stolz, dass von den zehn Finalisten des Deutschen Kita-Preises gleich drei aus unserem Bistum kommen. Wir danken unseren hoch motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und unseren Trägern für ihr ganz besonderes Engagement. Ohne ihr kompetentes Wirken in der Qualitätsentwicklung unserer katholischen Kindertagesstätten wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen“, dankte die Aufsichtsratsvorsitzende der Katholischen KiTa gGmbHs Mechthild Schabo, Direktorin des Bereichs Pastoral und Gesellschaft im Bischöflichen Generalvikariat.

Worte der Anerkennung gab es während der Preisverleihung am Montag auch von Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne): „In den ersten fünf Jahren wird das Fundament gelegt. In dieser Zeit gilt es, Kindern das Bestmögliche mit auf den Weg zu geben. Die Bedeutung frühkindlicher Bildung wird zu Recht immer wichtiger. Ihre inspirierenden Ideen sind beispielhaft.“ Lob kam auch von Schirmherrin Elke Büdenbender: „Sie machen Qualität sichtbar. Ihr unermüdliches Engagement beeindruckt mich sehr.“

Der Deutsche Kita-Preis ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung in Partnerschaft mit der Heinz und Heide Dürr Stiftung, der Marke ELTERN, der Soziallotterie freiheit+ und dem Didacta-Verband. Die Auszeichnung setzt Impulse für Qualität in der frühkindlichen Bildung und würdigt das Engagement der Menschen, die tagtäglich in Kitas zeigen, wie gute Qualität vor Ort gelingt. „Qualität ist etwas ganz Konkretes. Man muss auch über Herausforderungen und Probleme reden, aber es braucht Bilder des Gelingens, die ausgezeichnete Praxis, die Sie leben“, sagte Anne Rolvering, Geschäftsführerin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS).

Auch im nächsten Jahr wird wieder der Deutsche Kita-Preis verliehen. Bis zum 15. Juli können Kitas und lokale Bündnisse für frühe Bildung, die Kinder konsequent in den Mittelpunkt ihrer pädagogischen Arbeit stellen und bei denen Kinder, Eltern und Fachkräfte aktiv mitwirken, unter www.deutscher-kita-preis.de/bewerbung ihre Bewerbung einreichen. (uk)

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Jetzt ganz offiziell – Alsdorf ist „Fairtrade-Stadt“

Alsdorf – Jetzt hat die Stadt es schriftlich: Weil das Angebot fair produzierter und fair gehandelter Produkte in Alsdorf zunehmend im Fokus steht, darf die Stadt sich nun ganz offiziell „Fairtrade-Stadt“ nennen. Die entsprechende Urkunde nahm Bürgermeister Alfred Sonders bei einer Feierstunde in der Alsdorfer Stadthalle entgegen.

Dort war er als Empfänger nicht allein: Auch die Städteregion Aachen wurde erstmals zertifiziert und die Stadt Eschweiler durfte ihre Zertifizierung, die jeweils zwei Jahre lang gültig ist, zum wiederholten Mal entgegennehmen. „Immer mehr Kommunen auch in NRW entdecken den Wert, faire Produktionsbestimmungen zu unterstützen“, freute sich Manfred Holz, Ehrenbotschafter von Fairtrade Deutschland.

Alfred Sonders unterstrich bei seiner Begrüßung den großen Rückhalt in Politik und Bevölkerung. „Der Rat hat zunächst einstimmig den Start der Zertifizierungsphase beschlossen, aber uns war in Alsdorf immer wichtig, dass dieses wertvolle Projekt im Anschluss durch bürgerschaftliches Engagement mit Leben gefüllt wird. Das ist nichts, das durch eine Verwaltung reglementiert werden sollte, sondern das gemeinsam mit Herzblut vorangebracht werden muss!“ Dafür dankte er stellvertretend zwei Hauptakteurinnen. Zum einen Janine Ivancic, „die bereits ganz früh für Fair Trade geworben und diesen Gedanken bei öffentlichen Anlässen mit Infoständen immer wieder nach vorn gebracht hat“. Zum anderen Gertrud Kutscher, die jahrelange Erfahrung im Anbieten fair gehandelter Waren im Weltladen an der Marienstraße in Mariadorf hat und nun Teil der Steuerungsgruppe Fair Trade in Alsdorf ist. Im Weltladen nahm der Bürgermeister übrigens gleich nach der Feierstunde Platz und verkaufte drei Stunden lang Waren aus fairem Handel. Und am Tag darauf war das Thema auch am Infostand beim Frühlingfest in der City präsent. Mitten in der neuen „Fairtrade-Stadt“. (apa)

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Mehr als 530 Priester ausgebildet – Studienhaus Lantershofen feiert 50. Geburtstag

Lantershofen/Ahr – Traditionell findet Anfang Mai ein mehrtägiges Fest im Studienhaus St. Lambert in Lantershofen statt. Diesmal gab es etwas Besonderes zu feiern: 50 Jahre Studienhaus und damit auch 50 Jahre Priesterausbildung in der Ahr-Gemeinde. Viele ehemalige Studenten reisten nach Lantershofen und feierten mit Regens Dr. Volker Malburg und kirchlichen wie kommunalen Gästen, die mit dem Haus eng verbunden sind.

Darunter waren unter anderem der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, Bischof Dr. Stephan Ackermann aus Trier sowie die Weihbischöfe Robert Brahm und Jörg Michael Peters, der Münsteraner Bischof Dr, Felix Genn sowie der 1. Kreisbeigeordneten Horst Gies und Bürgermeister Achim Juchem Bischof Ackermann, der vor mehr als 20 Jahren selbst Regens im Haus war, würdigte im Rahmen einer feierlichen Vesper die Leistung des Studienhauses, welches als „Wagnis“ gestartet und als „Erfolgsprojekt“ bezeichnet werden könne, in dem über 530 Priester ihren Studienabschluss absolvierten.

Bischof Bätzing verwies in seiner Predigt während eines gemeinsamen Pontifikalamtes in der Kirche St. Lambertus auf wichtige Eckpunkte der Priesterausbildung und betonte insbesondere die Glaubwürdigkeit als wichtige Eigenschaft priesterlichen Lebens. Den Abschluss der Feierlichkeiten bildeten ein geselliger Austausch und die Matinée einer Kunstausstellung von Bibliothekarin Barbara Boos.
(red)

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Bürgerentscheid zur Umbenennung im Kreis Düren

Düren – Die Würfel sind gefallen, die Politik hat gerade entschieden: Die Bürger werden darüber abstimmen, ob der „Kreis Düren“ in „Rurkreis Düren-Jülich“ umbenannt wird oder nicht.

Der Kreistag sprach sich am Donnerstag Nachmittag mit breiter Mehrheit für einen Bürgerentscheid aus: Es gab vier Gegenstimmen (SPD) und eine Enthaltung (FDP). Der Bürgerentscheid wird nun innerhalb von drei Monaten per Brief-Abstimmung stattfinden.

Bereits im Dezember vergangenen Jahres hatte sich der Kreistag mit großer Mehrheit für die Umbenennung ausgesprochen. Daraufhin war es zu einem erfolgreichen Bürgerbegehren gekommen, das mit der heutigen Entscheidung der Politik in den Bürgerentscheid mündet.

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Unser Bundesland hat Geburtstag!

Region/KoblenzDie Jubiläumsausstellung „Die frühen Jahre am Deutschen Eck – 1946 bis 1956“ ist in der SGD Nord zu sehen. Am Donnerstag, 19. Mai 2022 begrüßte SGD-Nord-Präsident Wolfgang Treis gemeinsam mit Dr. Elsbeth Andre, Leiterin der Landesarchivverwaltung, und Dr. Annette Gerlach, Leiterin des Landesbibliothekszentrums, die rheinland-pfälzische Kulturministerin Katharina Binz sowie zahlreiche weitere geladene Gäste in der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord.

Dort wurde die Eröffnung der Ausstellung „Die frühen Jahre am Deutschen Eck – 1946 bis 1956“ gefeiert. Diese stellt die Alltagsgeschichte der Menschen in den Fokus, die diese Anfangsjahre des Landes erlebt und geprägt haben. Sie wurde federführend vom Landeshauptarchiv und vom Landesbibliothekszentrum in Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Stadtarchiv Koblenz erarbeitet. Anhand zahlreicher Exponate wird anschaulich gezeigt, wie sich das Leben mit Hunger, Wohnungsnot und zerstörter Infrastruktur, zwischen Trümmern, Besatzung und Wiederaufbau, zwischen Währungsreform und Wirtschaftswunder, gestaltete.

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DRK-Kita Blankenheim öffnet am Sonntag 22. Mai Türen

Blankenheim/Blankenheimerdorf/Ripsdorf – Die Rotkreuz-Kindertagesstätte Blankenheim (Nonnenbacher Weg 5, 53945 Blankenheim) veranstaltet am Sonntag, 22. Mai, von 13 Uhr bis 16 Uhr einen Tag der offenen Tür. Agnes Trapp, Leiterin der Einrichtung, betonte: „Da sich unsere Eltern der drei Standorten pandemiebedingt noch nie gegenseitig gesehen haben, haben wir uns dazu entschlossen den Tag gemeinsam zu feiern. Erkunden Sie gerne gemeinsam mit Ihren Kindern unseren Kindergarten mit seinen vier Gruppen und informieren Sie sich über die Angebote des Familienzentrums!“

Mit Schminkangebot, einer Zaubershow mit „Jacomo“ im Haupthaus ab 13.30 Uhr, Wasserspielen, einem Karussell und weiteren Kreativangeboten in den Gruppen stände einem spaßigen Tag nichts mehr im Wege. Und an Verpflegung ist selbstverständlich auch gedacht: Nudeln mit Rinder- oder Linsenbolognese und Eis warten auf hungrige Kinder und Eltern.

„Unsere Besonderheit ist, dass wir auf Grund der hohen Kinderzahlen in der Gemeinde Blankenheim derzeit zwei Außennotgruppen haben“, so Trapp weiter. Zudem sei der Bau einer neuen, fünfgruppigen Einrichtung auf dem Weg. Ab 14 Uhr seien dann auch die Notgruppen, eine in Blankenheimerdorf (Nürburgstraße 44) und eine in Ripsdorf (Hauptstraße 51a), für Gäste geöffnet.

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GK-Mittelrhein ist Gastgeber der 28. Sana Datenschutz-Konferenz

Region/Koblenz – Experten beraten über datenschutzkonformes Miteinander im Gesundheitswesen. Auch wenn es kein allseits beliebtes Thema ist, ist es wichtig: Datenschutz. Dies gilt insbesondere auch bei Einrichtungen der Kritischen Infrastruktur im Gesundheitswesen.

An zwei Tagen tauschten sich die Datenschutzbeauftragen aus ganz Deutschland in Koblenz rund um Themen wie Datenschutz-Folgenabschätzung oder Telematik-Infrastruktur aus. Foto: GK-Mittelrhein

„Ich freue mich daher sehr, Sie alle aus ganz Deutschland hier im GK-Mittelrhein in Koblenz  begrüßen zu dürfen“, sagte Melanie John, Geschäftsführerin des GK-Mittelrhein anlässlich der 28. Sana-Datenschutz-Konferenz, und ergänzte: „Der Schutz sensibler Daten ist für uns als Anbieter von Gesundheitsleistungen und Teil der Kritischen Infrastruktur sehr wichtig und beschäftigt uns täglich – auch vor dem Hintergrund des Krankenhauszukunftsgesetzes, das die Digitalisierung von Krankenhäusern weiter vorantreibt.“

„Unsere Aufgabe ist es, den datenschutzkonformen Rahmen zum Miteinander zu gestalten. Der Datenschutz schützt unser aller Recht auf informationelle Selbstbestimmung – und somit unser Individualinteresse – auch auf dem Weg zur integrierten Gesundheitsversorgung“, betonte der Sana-Konzerndatenschutzbeauftragte Lukas Mempel zum Auftakt.

Für die Experten aus dem Sana-Konzern stand eine Reihe wichtiger und zukunftsweisender Themen auf dem Programm. Exemplarisch zu nennen wären zum Beispiel die Datenschutzfolgeabschätzung oder auch technische und organisatorische Maßnahmen, die zum Schutz der personenbezogenen Daten ergriffen werden. Für Krankenhäuser mit einer Kinderklinik war der Vortrag rund um rechtliche Fragestellungen im Kontext der Behandlung von Minderjährigen besonders relevant.

Neben den Fachvorträgen ging es auch darum, sich anhand von aktuellen Fallbeispielen umfassend auszutauschen. „Ich bin begeistert von der Qualität der Vorträge und dem fachlichen Austausch unter den Kollegen“, resümierte Gabriele Schwarz, die als Stabstellenleiterin Recht und Versicherungswesen auch Datenschutzbeauftragte im GK-Mittelrhein ist.

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Kreisverwaltung Ahrweiler und Stadt Remagen beziehen Stellung zur geplanten Schließung des Gymnasiums Nonnenwerth

Ahrweiler – Landrätin Weigand und Bürgermeister Ingendahl: „Die Gespräche sind gescheitert“. Nach Monaten des Hoffens und zahlreicher Versuche, den Schulbetrieb am Privaten Franziskus-Gymnasium Nonnenwerth noch zu retten, sind die Verhandlungen mit dem Geschäftsführer der Gymnasium Nonnenwerth gGmbH, Peter Soliman, nun endgültig gescheitert. Das teilen Landrätin Cornelia Weigand, und der Bürgermeister der Stadt Remagen, Björn Ingendahl, mit. Damit scheint ein Weiterbetrieb der seit fast 170 Jahren bestehenden Schule zum jetzigen Zeitpunkt ausgeschlossen.

Landrätin Weigand und Bürgermeister Ingendahl zeigen sich enttäuscht: „Wir haben bis zuletzt dafür gekämpft, den historischen Schulstandort des Privaten Franziskus-Gymnasiums Nonnenwerth zu erhalten. Nun müssen wir leider feststellen, dass aufgrund der Ablehnung des direkten Austauschs mit potentiellen Schulträgern die Gespräche mit dem Geschäftsführer der Gymnasium Nonnenwerth gGmbH endgültig gescheitert sind.“

Peter Soliman hatte in der Vergangenheit mehrfach – auch öffentlich – den Wunsch und das Angebot geäußert, die Trägerschaft in Teilen an die öffentliche Hand übergeben zu wollen. Vor diesem Hintergrund hatten die Stadt Remagen gemeinsam mit der Verbandsgemeinde Unkel und einem Träger einer Reihe von weiterführenden Schulen bundesweit ihr Interesse bekundet, Gespräche zur Übernahme der Trägerschaft des Privaten Gymnasiums Nonnenwerth führen zu wollen. Dabei hätten Unkel und Remagen jeweils eine Minderheitsbeteiligung übernommen, da Kommunen in Rheinland-Pfalz eine alleinige Trägerschaft beziehungsweise eine Mehrheitsbeteiligung an einer Privatschule nach den Vorgaben des Privatschulgesetztes untersagt ist.

Zu etwaigen Gesprächen ist es hingegen erst gar nicht mehr gekommen. Peter Soliman begründet dies in einem Schreiben an den Kreis Ahrweiler damit, dass er ein Beratungsunternehmen exklusiv mit der Suche nach einem anderen Schulträger beauftragt habe und deswegen „etwaige Vermittlungsbemühungen durch andere Institutionen“ aktuell nicht fördern könne.

Soliman hatte stets die Aufnahme entsprechender Übernahmegespräche mit der Voraussetzung verknüpft, dass Interessenten belegen müssten, bereit und in der Lage zu sein, sowohl laufende Verluste als auch anfallende Kosten für die Brandschutzsanierung finanzieren zu können.

Für die Schülerinnen und Schüler, die Eltern, das Lehrerkollegium, alle Mitarbeitenden und Ehemaligen würde das Aus für das Franziskus-Gymnasium Nonnenwerth das Ende einer Ära bedeuten. Die Schulgemeinschaft hatte sich seit Bekanntwerden einer möglichen Schließung mit zahlreichen Aktionen und auch Demonstrationen für den Erhalt stark gemacht. „Wir danken Ihnen allen für Ihren unermüdlichen Einsatz und Ihren aufopferungsvollen Kampf für den Erhalt des Schulstandortes auf der Insel. Wir bedauern sehr, dass es uns allen gemeinsam nicht gelungen ist, den Geschäftsführer für eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung zu gewinnen“, betonen Weigand und Ingendahl.

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Ausbildungsbörse in der Arena Kreis Düren ein voller Erfolg

Düren – Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause fand am gestrigen Freitag, 20. Mai in der Arena Kreis Düren wieder die beliebte Ausbildungsbörse für Schülerinnen und Schüler statt. Über 90 Unternehmen, Institutionen, Behörden und Schulen stellten sich vor, darunter auch viele Ämter des Kreises Düren.

Für viele Schülerinnen und Schüler ist im Laufe der Schulbahn noch offen, welche berufliche Richtung sie einschlagen möchten. Bei der Suche nach der passenden Ausbildung oder dem passenden Werdegang ist die Ausbildungsbörse des Kreises Düren stets eine gute Anlaufstelle, um sich einen Überblick über die Möglichkeiten zu verschaffen. Dieses Angebot nahmen auch sehr viele Schüler aus dem Kreis wahr, denn die Messe war äußerst gut besucht. Dabei konnten sie mit den Ausstellern ins Gespräch kommen, Bewerbungsmappen abgeben, Flyer und weitere Infobroschüren mitnehmen und das Angebot ganz individuell erkunden. „Insbesondere nach den Schuljahren während der Pandemie ist es uns wichtig, den Schülerinnen und Schülern wieder bei der Berufsfindung zu helfen und sie auf ihrem Weg zu unterstützen“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Die Börse biete demnach eine erste Orientierung und häufig sei auch der Ausschluss von bestimmten Berufsfeldern schon eine große Hilfe. „In lockerem Umfeld konnten die Schüler nach eigenem Bedarf erkunden, was zu ihnen passt und erste, wichtige Kontakte knüpfen“, so Landrat Spelthahn weiter.

Die Ausbildungsbörse fand von 10 bis 15 Uhr statt. Und damit möglichst viele Schüler daran teilnehmen konnten, stellte die Rurtalbus GmbH einen kostenfreien Shuttle-Service in Form eines Wasserstoffbusses vom Kaiserplatz Düren zum Veranstaltungsort zur Verfügung.

Die Ausbildungsbörse soll natürlich auch im nächsten Jahr wieder angeboten werden.