Freuen sich über den VW-Bus, der künftig in der Flüchtlings- und Integrationsarbeit im Stadtgebiet Zülpich eingesetzt wird (v.l.): Annette Jülich-Meiser (Teamleiterin Soziales Stadt Zülpich), Marianne Komp (Katholischer Seelsorgebereich Zülpich), Prädikant Patrick Kisselmann (Evangelische Christusgemeinde), Bürgermeister Ulf Hürtgen, Barbara Breuer (Geschäftsbereichsleiterin Schulen, Soziales, Sport und Kultur Stadt Zülpich), Pfarrer Ulrich Zumbusch (Evangelische Christusgemeinde) und Joachim Berg (FairZülpich e.V.). Foto: Stadt Zülpich / Torsten Beulen
Zülpich – Stadt Zülpich beschafft VW-Bus mit Hilfe von Landesfördermitteln. Gut funktionierendes Hilfsnetzwerk innerhalb des Stadtgebietes. Im Stadtgebiet Zülpich gibt es zahlreiche Unterstützer, zum Beispiel katholische und evangelische Kirche,
den Verein „Fair Zülpich“ sowie die Zülpicher Tafel, die sich in einem gut funktionierenden Netzwerk in enger Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung in der Flüchtlings- und Integrationsarbeit engagieren.
In einer Flächenkommune wie Zülpich ist diese Arbeit jedoch mitunter eine logistische Herausforderung, beispielsweise wenn es darum geht, eine Familie mit mehr als zwei Kindern oder eine größere Gruppe samt Gepäck adäquat zu befördern. Die Stadt Zülpich hat deshalb einen VW-Bus mit neun Sitzplätzen angeschafft, der in der Flüchtlings- und Integrationsarbeit eingesetzt wird.
Finanziert wurde das Fahrzeug mit Fördermitteln des NRW Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration. Mit dem Bus können geflüchtete Menschen zukünftig beispielsweise zu Sprachkursen oder anderen Integrationsangeboten gefahren werden. Auch die gemeinsame Fahrt zu einer Veranstaltung wird erheblich
erleichtert. Damit auch jüngere Personen problemlos befördert werden können, hatte Patrick Kisselmann, Prädikant der evangelischen Christusgemeinde, einen öffentlichen Aufruf nach Kindersitzen für
verschiedenen Altersklassen gestartet, der auch prompt erfolgreich war.
„Es ist schön zu wissen, dass wir in der Stadt Zülpich eine so gute und unkomplizierte Zusammenarbeit im Bereich der Flüchtlings- und Integrationsarbeit haben.
Dank der kurzen Wege innerhalb des Netzwerkes können alle Beteiligten schnell und flexibel agieren“, sagt Bürgermeister Ulf Hürtgen. „Durch das neue Fahrzeug erreichen wir nun eine deutliche bessere Mobilität bei der Integrationsarbeit.
Freuten sich zum Ende der „Welt-fair-Änderer“-Woche über einen großen Projekterfolg: (Hinten, v. l.) Einer der Jugendbeauftragten des Bistums Aachen in der Region Eifel Gunnar Simon, Pia Wollseifen, Katharina Blens, Luis Kampshoff, Larissa Räuchle, die zweite Jugendbeauftragte des Aachener Bistums in der Region Eifel Rebekka Narres, (vorne) Boris Kassebeer mit Jascha, Lauri Simon, Daniel Schmitz und Mandy Brendel. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Kall-Steinfeld/Mechernich – Eine Woche voller Kursangebote, praktischen Projekten, Brainstorming, Gemeinschaft und Spaß ist in Steinfeld zu Ende gegangen. Im Zentrum der Aktion: Unsere Welt und wie wir sie positiv verändern können. Denn das ist das Kredo der Gruppe „Welt-fair-Änderer“, zusammengeschlossen aus verschiedenen Bistümern: „Das Wenige, was Du tun kannst, ist viel!“ (Albert Schweizer). Das Projekt ist Bestandteil der schulbezogenen Arbeit im Fachbereich „Kirchliche Jugendarbeit in den Regionen Düren und Eifel“.
Überglücklich vom gelungenen Projekt im Kloster: Die Teamer (v. l.) Mandy Brendel, Lauri Simon, Larissa Räuchle, Luis Kampshoff, Pia Wollseifen, Katharina Blens und Daniel Schmitz. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Das Team, hauptsächlich bestehend aus jungen Erwachsenen aus dem Mechernicher Raum, war erstmalig eine ganze Woche lang am Hermann-Josef-Kolleg im Kloster Steinfeld zu Gast und bot ein niedrigschwelliges Bildungsangebot in Sachen Nachhaltigkeit und sozialem Miteinander.
Luis Kampshoff, einer der „Teamer“ im Fachbereich kirchliche Jugendarbeit in den Regionen Düren und Eifel, berichtete der Agentur ProfiPress freudig: „Die Woche war sehr cool. Genauso wie die Kinder und Jugendlichen haben auch wir viel neues gelernt. Als Auftakt war das genial, auch Steinfeld als wirklich schöner Standort. So kann es doch weitergehen!“ So sei auch der Kontakt zur Schulleitung problemlos möglich gewesen und Anfangsschwierigkeiten als Verbesserungsmöglichkeiten gesehen worden.
Besonders gut, so waren sich die sieben „Teamer“ einig, sei der zentrale Kreis aus Sitzsäcken und Liegestühlen sowie das „Fair-Café“ bei den Kindern angekommen und auch in den Pausen gut angenommen worden.
Seinen Ursprung nahm das Projekt im Bistum Mainz, nun soll es „möglichst groß und bekannt“ werden, um viele ins Boot zu holen, neue Methoden zu entwickeln und sich dann einmal im Jahr auf einem großen „Welt-fair-Änderer“-Netzwerktreffen austauschen zu können.
„So macht lernen Spaß“
Die Lehrer des Herrmann-Josef-Kollegs hätten ihnen bei der Bearbeitung der meisten Themen oftmals auch einfach das „Feld überlassen“. Eine der „Teamerinnen“, Pia, sagte dazu: „Von ihrer Seite hat es wirklich großes Interesse gegeben, unsere Inhalte auch mit in den eigenen Unterricht zu integrieren. Denn: So macht Lernen ganz einfach Spaß!“ Mit verschiedenen Einheiten, beispielsweise rund um das Thema „Plastik“, wurde hier niedrigschwellig vermittelt und weitere, wichtige Handlungsansätze für Zuhause gegeben.
Im „Fair-Café“ konnte man darüber hinaus fair produzierte und regionale Lebensmittel erwerben, Kuchen aus der Klosterbäckerei essen oder sich in den Pausen zwanglos austauschen. „Gerade auch mit dem »Fair Café« wollten wir einfach mal Alternativen aufzeigen. Es muss schließlich nicht immer bewährt oder Markenprodukte sein, zumal diese meistens sehr schädlich fürs Klima sind“, so der Jugendbeauftragte der Region Eifel im Bistum Aachen, Gunnar Simon.
Das Herrmann-Josef-Kolleg hätte laut den „Welt-fair-Änderern“ auch schon weitere Ideen für den bisher ungenutzten Platz, auf dem die kirchliche Jugendorganisation eine Woche lang kampiert hatte, da es so gut angekommen sei – für mehr soziales Miteinander auf dem Schulhof.
Eine Mülltonne tut Gutes
Eine ganz besondere Aktion, die zu Beginn der Woche ins Leben gerufen wurde, führte zu ungeahnten Resonanzen. Was montags mit der Wette begann, gemeinsam einen Eimer mit Kronkorken zu füllen, endete freitags mit einer fast ganz gefüllten Mülltonne. Im Handumdrehen wurde die Wette schließlich verändert: Sollte erst ein Baum bei Nichterfüllung gepflanzt werden, wollten die Kinder und Jugendlichen schließlich als Belohnung einen pflanzen! So würden ab sofort auch weiterhin Kronkorken an der Schule gesammelt und der Recycling-Erlös daraus der Kinderkrebsstation des Aachener Krankenhauses zugutekommen. Gunnar Simon dazu: „Dass das Interesse daran so groß werden würde, hätten wir nie geahnt. Umso schöner ist es zu sehen, wie die Kinder und Jugendlichen Initiative ergreifen und diese Welt aus eigener Kraft zu einem besseren Ort machen.“
So schenkten sie der Schule kurzerhand eine ganze Mülltonne zum Sammeln der metallischen Flaschenverschlüsse und betonten, dass wenn jeder an jedem Tag wenigstens einen Kronkorken hineinwerfe, den Kindern und dem Klima bereits sehr geholfen sei.
„Unwahrscheinlich wertvoll!“
Teilweise kannten sich die „Teamer“ schon, wuchsen laut eigener Aussage an ihren Aufgaben, konnten sich abends an der Feuerschale in Ruhe austauschen und haben die gemeinsame Woche genossen. Pia dazu: „Hier wird ein theoretisches Ding erfolgreich mit Leben gefüllt, ganz einfach.“
Mit Lauri Simon und Mandy Brendel waren direkt auch zwei „Praktikantinnen“ an Bord, das sie sich gerne für die gute Sache einsetzten und von der Aktion begeistert waren.
Hauptsächlich hatten die „Welt-fair-Änderer“ ihre mitgebrachten Dinge gespendet oder ausgeliehen bekommen, die laufenden Kosten bedienten sie selbst. Möglich gemacht hatte dies unter anderem eine beantragte Förderung des Kreises Euskirchen. Das Team hatte die Woche über auch vor Ort gezeltet. Von 7 Uhr morgens bis nachmittags gab es reichlich Programm mit den verschiedenen Klassen zu betreuen, abends dann weitere Angebote in der Freizeit. Die zweite Jugendbeauftragte der Region Eifel im Bistum Aachen, Rebekka Narres betonte: „Gerade der private Bezug, sei es zu mitgebrachten Gegenständen oder ganz einfachen sein eigenes Wissen beizutragen, ist unwahrscheinlich wertvoll für das Projekt!“
Hintergründe und Ausblick
Narres ergänzte: „Uns wurde hier während der Woche wirklich große Wertschätzung entgegengebracht, auch der Eröffnungsgottesdienst war sehr gut besucht. Ein sehr großes Dankeschön gilt auch unbedingt den Pfadfindern aus Rohr, die uns viel Material und sogar ein ganzes Zelt zur Verfügung gestellt und mit aufgebaut haben. Auch möchten wir dem „Hermann-Josef-Kolleg“ und dem Salvatorianer-Orden ganz besonders für den großen Vertrauensvorschuss danken, Insbesondere auch Marlies Knoll, Benni Schaafstall und Thomas Juncker, die uns wirklich gut betreut haben und bei Fragen immer da waren. So ist das eben in der Eifel: Jeder hilft jedem!“
Ein Team aus dem Ursprungsbistum der Aktion, Mainz, bestehend aus Anna Ditschler und Henrik Jourdan, reisen für die Ausbildung neuer „Teamer“ ehrenamtlich durch ganz Deutschland, um das Projekt weiter voran zu bringen. Waren sie vorher in Rheinbach, sind sie als nächstes in Magdeburg unterwegs. „Es geht immer weiter, sie bilden selber aus und sind eine super Hilfe!“, so die Gruppe.
Mit dabei war auch die Gruppe „Primaklima“, die Bildung für nachhaltige Bildung unterstützt. Luis Kampshoff dazu: „Wir haben die kleine Organisation einst gegründet, um etwas Gutes zu tun. Und wir können es jedem auch nur bei diesem »neuen« Projekt sehr empfehlen: Macht mit, beteiligt Euch und werdet mit uns und viel Spaß zu »Welt-fair-Änderern«“
Auch aus Düren und anderen Regionen kamen interessierte Pädagogen und Seelsorger, um sich das Projekt einmal „live“ anzuschauen. Sie waren begeistert und bestätigten: „Hier ist es wirklich super und wir freuen uns, wenn dieses Projekt zukünftig auch an anderen Schulen angeboten wird!“
Der neue Audi R8 LMS evo II hat in einem enorm harten Wettbewerb bewiesen, dass er ein absolutes Siegfahrzeug ist. Foto: ADAC Gruppe C
Nürburgring – Audi-Triumph beim spektakulären Jubiläumsrennen. Die Lokalmatadoren von Phoenix haben sich nach einem spektakulären Jubiläumsrennen die 50. Auflage der ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring den insgesamt sechsten Gesamtsieg beim „Eifel-Marathon“ gesichert.
Der Südafrikaner Kelvin van der Linde, die beiden Belgier Dries Vanthoor und Frederic Vervisch sowie der Niederländer Robin Frijns setzten sich nach 24 Stunden in der „Grünen Hölle“ im Audi R8 LMS evo II mit einem Vorsprung von 0:55.276 Min. vor den Meuspather Nachbarn im #3 Getspeed-Mercedes-AMG durch, der von DTM-Champion Maximilian Götz, Fabian Schiller und dem Briten Adam Christodoulou durch. Nach zwei Corona-Jahren mit stark eingeschränkten Besucherzahlen erlebten 230.000 Zuschauer am gesamten Wochenende den 50. „Eifel-Marathon“ und sorgten für eine beeindruckende Kulisse.
Das Phoenix-Team um Chef Ernst Moser rückte mit dem sechsten Erfolg wieder etwas näher an die sieben Siege von Rekordgewinner Manthey heran. „Wir sind gut durch die Nacht gekommen und vorhin haben die Ingenieure einen guten Job bei den Reifen gemacht. Da konnten wir einen großen Vorsprung auf den Mercedes herausfahren. Wir haben den Sieg verdient, denn wir hatten immer die richtigen Reifen drauf“, erklärte Dries Vanthoor.
Für Kelvin van der Linde (2017) sowie für Dries Vanthoor und Frederic Vervisch (beide 2019 ebenfalls mit Phoenix) war es jeweils der zweite Sieg bei den 24h Nürburgring, für Robin Frijns war es die Premiere. „Dieser Sieg ist wieder einmal eine großartige Mannschaftsleistung“, sagt Julius Seebach, der für den Motorsport bei Audi verantwortliche Geschäftsführer der Audi Sport GmbH. „Unser neuer Audi R8 LMS evo II hat in einem enorm harten Wettbewerb bewiesen, dass er ein absolutes Siegfahrzeug ist.“
Philipp Eng und Jordan Pepper waren die prägenden Figuren einer packenden Startphase der 50. ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring. Foto: ADAC Gruppe C
Nürburgring – Packende Überholmanöver des #99 Rowe-BMW und #7 Konrad-Lamborghini. Philipp Eng und Jordan Pepper waren die prägenden Figuren einer packenden Startphase der 50. ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring. Hinter dem Schweizer Jonathan Hirschi, der zunächst die von Luca Ludwig herausgefahrene Pole-Position des #26 octane126-Ferrari behauptete, gingen der Österreicher im #99 Rowe-BMW und der Südafrikaner im #7 Konrad-Lamborghini schon in der ersten Kurve zum ersten Mal auf Tuchfühlung. Eine Runde später kam Pepper dann an Eng vorbei auf Rang zwei und übernahm dann am Bergwerk – mit zwei Rädern im Gras – auch die Führung vom Ferrari. Eng konterte dann erfolgreich in der dritten Runde auf der Grand-Prix-Strecke vor der Ravenol-Kurve und schob sich seinerseits auf Platz eins. Hirschi dagegen verlor noch weitere Positionen.
„Das war einfach total geil. Es war so schön, so viele Fans an der Strecke zu sehen“, sagte DTM-Pilot Eng, nachdem er nach sieben Runden und knapp einer Stunde den #99 Rowe-BMW an den Brasilianer Augusto Farfus übergeben hatte.
Für Action sorgten in der Anfangsphase vor vollbesetzten Tribünen und Zuschauerplätzen an der Nordschleife auch Tim Heinemann, der den #116 True Racing-KTM von Startplatz 22 in den Bereich der Top-10 nach vorne brachte, und Kevin Estre im #1 Manthey-Porsche. Der Franzose machte für die Titelverteidiger von Startplatz 35 schon in der ersten Runde neun Plätze gut. Bei seinem Vormarsch beschädigte er sich aber auch die Frontschürze, die beim frühen ersten Boxenstopp getauscht werden musste.
Die Action am Nürburgring wird von einer umfangreichen Liveberichterstattung begleitet. Als Free-TV-Partner überträgt NITRO bis Sonntag 16:40 Uhr jede Minute direkt vom Ring. Zusätzlich sind die 24h als Livestream zu empfangen, der bei YouTube (www.youtube.com/24hNBR) sowie über die offizielle Homepage (www.24h-rennen.de/live) zu sehen ist.
Bei vielen Zuschauern wurden so Erinnerungen wach an die Ära der DTM-Rennen auf der Nordschleife im Rahmen der 24h Nürburgring. Foto: ADAC Gruppe C
Nürburgring – Schon vor dem Start zum Rennen freuten sich die Zuschauer über ein volles Programm mit vielen Höhepunkten. Den Weckdienst am Morgen übernahmen die Tourenwagen Legenden, in deren Rennen nicht nur Fahrzeuge, sondern auch bekannte Piloten aus der ehemaligen DTM zu den Hauptdarstellern gehörten. Nachdem der FIA Tourenwagen-Weltcup WTCR die beiden ursprünglich geplanten Läufe wegen technischer Probleme absagen musste, gingen die Piloten später noch einmal zu einem umjubelten Korso auf die Nordschleife.
Bei vielen Zuschauern wurden so Erinnerungen wach an die Ära der DTM-Rennen auf der Nordschleife im Rahmen der 24h Nürburgring. Ein großes Ausrufezeichen vor dem Startprozedere setzte schließlich die BMW M GmbH, die mit einem prominent besetzten Einladungsrennen ihren 50. Geburtstag feierte.
Unvergessene Piloten wie Johnny Cecotto und Steve Soper, Harald Grohs, Arturo Merzario und Eddie Cheever boten mit spektakulären Aktionen einen stimmungsvollen Prolog für die Startaufstellung, den der US-Amerikaner Bill Auberlen als Sieger beendete. An der Nordschleife und vor den komplett gefüllten Tribünen entlang der Start-Ziel-Geraden zeigte außerdem Red-Bull-Motorradartist Aras Gibieza seine Stuntriding-Einlagen, bevor schließlich ab 16:00 Uhr das größte Rennen der Welt endlich in seine Jubiläumsausgabe startete.
Eröffnung der Ausstellung zu Ehren von Sabine Schmitz im ring°werk: Klaus Abbelen, langjähriger Lebensgefährte, Ursula Schmitz, Mutter von Sabine, Alexander Gerhard, Sprecher Nürburgring Betreibergesellschaft und Ralf Zensen, Freund von Sabine und Unterstützer der Ausstellung. Foto: Gruppe C
Nürburg – Eröffnung mit Mutter Ursula Schmitz und langjährigem Lebensgefährten Klaus Abbelen. Würdigung für Sabine und ein besonderer Anlaufpunkt für alle Fans. Dauer-Ausstellung ab sofort im ring°werk zu erleben. Emotionale Einweihung der Ausstellung zu Ehren von Sabine Schmitz am Nürburgring: Mutter Ursula Schmitz und Sabines langjähriger Lebensgefährte Klaus Abbelen eröffneten gemeinsam den neuen Bereich des Motorsport-Erlebnismuseums ring°werk. Unter dem Titel „Königin des Nürburgrings – Kind der Eifel“ erleben nun Fans private und rennsportliche Momente aus ihrem Leben.
Neben Hintergrund-Informationen gibt es in der Ausstellung Exponate, Fotos und Zitate von Sabine Schmitz – wie den Pokal für den Gesamtsieg beim 24h-Rennen 1996. Foto: Gruppe C
Zur Eröffnung kamen Familien- und Teammitglieder, Freunde und Begleiter. Darunter Johannes Scheid, mit dem sie zwei Mal das 24h-Rennen gewinnen konnte, Motorsportgröße Bernd Schneider oder langjährige Freunde wie Ralf Zensen. Er half gemeinsam mit Sabines Familie bei der Umsetzung der Ausstellung: „Sabine war einzigartig und vielseitig. Gut, dass das alles nun hier seinen Platz hat“, erklärte er und erinnerte im Rahmen der Eröffnung an viele Momente aus Sabines Leben: Ihre ersten Runden auf der Nordschleife mit gerade mal 17 Jahren, ihre Fahrten im BMW-Ringtaxi, ihre Liebe zu Tieren und zur Malerei – und auch zur Musik. „Sie hat an Weihnachten auf dem Klavier gespielt, das hier in der Ausstellung steht. Sie hat dabei zwar nicht jeden Ton getroffen, aber es sind tolle Erinnerungen an eine schöne Zeit mit ihr.“
Wie Sabine so war – eben ein Original –zeigt die Ausstellung mit Hintergrund-Informationen und vor allem mit persönlichen Fotos und Zitaten. „Das gesamte Projekt ist eines der Emotionalsten, das wir begleiten durften – von der ersten Auswahl der Fotos und Ausstellungsstücken bis zur heutigen Eröffnung. Sabines Familie und Freunde haben uns bei diesem Prozess wirklich offenherzig unterstützt“, sagte Alexander Gerhard, Kommunikationsleiter der Nürburgring Betreibergesellschaft. „Diese Ausstellung im ring°werk ist eine tolle Würdigung für Sabine und ein besonderer Anlaufpunkt für alle Fans, die sich an sie erinnern möchten.“
Ab sofort ist die Ausstellung im Rahmen der Öffnungszeiten des Motorsport-Erlebnismuseums ring°werk zu sehen. Alle Infos hierzu gibt es unter: www.nuerburgring.de
Eine Übersicht aller Veranstaltungsangebote gibt es unter www.gk.de/infos-zum-corona-virus/. Foto: GK-Mittelrhein
Mayen – Multiple Sklerose: Welche aktuellen Therapien gibt es? In Deutschland leben rund 240.000 Menschen mit der noch unheilbaren chronischen Erkrankung Multiple Sklerose (MS). Sie betrifft das zentrale Nervensystem. Das Immunsystem richtet sich gegen den eigenen Körper, was zum Abbau von Nervenzellen führen kann. Anlässlich des Welt-MS-Tages bietet Dr. Marcus Mondroch, Leiter der Sektion für Neurologie des St. Elisabeth Mayen, am Montag, 30. Mai, zwischen 16.30 und 17.30 Uhr einen Online-Vortrag an.
Der Online-Vortrag ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Es genügt eine E-Mail an veranstaltungen@gk.de mit dem Thema des Vortrags im Betreff. Über alles weitere wird dann rechtzeitig vor der Veranstaltung persönlich per E-Mail informiert.
Den Mayener Festwagen zierte, passend zum diesjährigen Motto, ein riesiger Bienenkorb. Foto: Stadt Mayen
Mayen – Auch beim Umzug zum 36. Rheinland-Pfalz-Tag in Mainz am 22. Mai durfte ein Beitrag der Stadt Mayen nicht fehlen: Der Mayener Festwagen wurde mit viel Liebe zum Detail von den „Jeckeje Pänz“ unter dem Motto “Stadt der Bienen“ gebaut. Die Schaustellerbetriebe Wingender stellten sowohl Anhänger als auch Zugmaschine und fuhren den Festwagen durch die Mainzer Straßen.
Die Fußgruppe bestand in diesem Jahr aus Mitgliedern der ‚Lewe Mädcha‘ und den Blauen Funken. Charmant und mit viel guter Laune warben sie mit Flyern für Mayen. Auch die Ministerpräsidentin Malu Dreyer bekam „ein Stück Mayen mit Nachhause“ und erhielt ein Set bestehend aus Mayen Tasse, Brettchen und Schirm.
„Die Teilnehmer haben mit Ihrem Auftritt nicht nur die Stadt Mayen erfolgreich repräsentiert, sondern auch dem ganzen Umzug zu einem tollen und attraktiven Bild verholfen. Vielen Dank dafür!“, resümiert Oberbürgermeister Dirk Meid.
Teilnehmer sparen in der Regel einen Großteil der Inspektionskosten. Foto: DEKRA
Region/Stuttgart – Die DEKRA Automobil GmbH sucht Testkunden für Werkstatt-Tests. Im Auftrag von Fahrzeugherstellern oder Autohäusern überprüft die Expertenorganisation DEKRA Automobil GmbH regelmäßig die Qualitätsstandards von Werkstätten. Der Kunde wünscht sich von seiner Werkstatt im Prinzip das gleiche wie der Autohersteller von seinem Vertrags-Autohaus: erstklassigen Service und beste Qualität. Um das zu gewährleisten, beauftragen viele Hersteller – aber zunehmend auch Autohäuser selbst – die DEKRA Experten mit Werkstatt-Tests.
Dafür werden an den jeweiligen Kundenfahrzeugen einige kleine Veränderungen vorgenommen, die im Rahmen der fälligen Inspektion behoben werden sollten. Nach dem Test wird das Auto nochmals durch DEKRA geprüft und, wenn nötig, die Veränderungen wieder zurückgebaut. Für seinen zeitlichen Aufwand bekommt der Testkunde in der Regel einen Großteil der Inspektionskosten erstattet.
Wer sich dafür interessiert, mit seinem Fahrzeug an einem solchen Test teilzunehmen, kann sich online unter www.inspektion-kostenlos.de als Testkunde registrieren. Dort gibt es auch ein Erklärvideo mit allen Informationen, wie ein solcher Werkstatt-Test aus Kundensicht abläuft. Alternativ können Interessenten unter der Telefonnummer 0711.7861-1919 direkt im DEKRA Service Center anrufen.
Vor dem nächsten Werkstatt-Test in der jeweiligen Region nimmt DEKRA mit Besitzern entsprechender Fahrzeuge Kontakt auf, die dann endgültig entscheiden, ob sie teilnehmen wollen. Aktuell werden beispielsweise Fahrzeuge der Marken VW (Pkw und Nutzfahrzeuge), BMW / MINI, Volvo, Opel, Škoda, Fiat und Mazda für Werkstatt-Tests gesucht.
Offizielle Eröffnung des Bühnenprogramms auf dem Arenbergplatz mit (v.r.) Björn Schäfer, dem Kommerner Ortsvorsteher Thomas Müller, dem aus Sötenich stammenden Kommerner Ortsbürgermeister Rolf Jaeck und Dezernent Ralf Claßen, dem Vorsitzenden der Mechernich-Stiftung und Vertreter des Bürgermeisters Dr. Hans-Peter Schick. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich-Kommern – Etwa 700 mitfeiernde Menschen aus allen Generationen wurden an Christi Himmelfahrt auf dem Arenbergplatz in Kommern gesichtet. Dort fand der traditionelle Vatertag des Kommerner Vereinskartells unter Schäfchenwolken und strahlendem Sonnenschein nach dreijähriger Unterbrechung erstmals wieder statt. Es herrschte eine „schöne Stimmung“, so Mitorganisator Björn Schäfer: „Stressfrei und gelöst!“
„Et fussisch Julche“, Marita Köllner aus der Domstadt, bei ihrem Auftritt vor der gemütlich feiernden Vatertags-Gesellschaft auf dem Arenbergplatz in Kommern. Nach einem fulminanten Musikprogramm traten am Schluss der Kommerner Kinderliedermacher Uwe Reetz und der in Hostel lebende „Brings“-Bassist Stephan Brings gemeinsam zu einem Abschiedskonzert auf. Foto: Björn Wassong / pp / Agentur ProfiPress
Ortsbürgermeister Rolf Jaeck als Vorsitzender des Vereinskartells Kommern e.V., sein Kommerner Mitaktivist und Organisator Björn Schäfer, Dezernent und Mechernich-Stiftungs-Vorsitzender Ralf Claßen in Vertretung des Bürgermeisters Dr. Hans-Peter Schick und der Sötenicher Ortsvorsteher Thomas Müller eröffneten das musikalische Spektakel gemeinsam.
Über Kommunalgrenzen hinweg
Der Erlös, so hatte Ortsbürgermeister Rolf Jaeck im Vorfeld verkündet, sollte diesmal an das in der Flutnacht 2021 untergegangene Dorfgemeinschaftshaus Sötenich in der Nachbargemeinde Kall gehen. „Wir helfen über Kommunalgrenzen hinweg, die Flut kannte auch keine Grenzen“, sagte Ralf Claßen.
Im heftig beklatschten Musikprogramm traten der Kommerner Kinderliedersänger Uwe Reetz, die Coverband „Shout“, die auch beim Stadtfest am 13. August agieren soll, „Et fussisch Julche“, Marita Köllner aus der Domstadt, der Musikverein „Hast Du Töne?“ aus Scheven, Solotrompeter Markus Rey und als unangekündigte Superüberraschung nochmals Uwe Reetz gemeinsam mit „Brings“-Bassist Stephan Brings aus Hostel auf.
„Die beiden haben uns nach einem großartigen Vatertag ein emotionales und begeistertes Abschiedskonzert gegeben“, sagte Björn Schäfer dem Mechernicher „Bürgerbrief“. Die Bewirtung der Hunderte Menschen übernahmen die Kommerner Vereine und die Dorfgemeinschaft Sötenich zusammen.
Die Grill-Mannschaft aus Sötenich und das Kuchen-Buffett der Frauengemeinschaft Kommern boten Nahrung zu bürgerlichen Preisen. Die Bedienmannschaften der Bierwagen wurden von Kommerner Vereinen gestellt. Der genaue Erlös muss in den nächsten Tagen ermittelt werden.
„Es herrschte eine Superstimmung, die Atmosphäre war gelöst und unverkrampft, wir danken allen, die zu diesem tollen Vatertag beigetragen haben“, sagten Björn Schäfer, Ortsbürgermeister Rolf Jaeck und Dezernent Ralf Claßen dem „Bürgerbrief“.
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