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Studierende der Michigan State University wieder zu Besuch in Mayen

Mayen – Bereits zum 47. Mal besuchen Studentinnen und Studenten der Michigan State University (MSU) im Rahmen ihres Sommerprogramms die Eifelstadt Mayen. Seit Anfang vergangener Woche sind die Studierenden in Mayen und lernen die deutsche Kultur kennen. Durch den Deutschunterricht im Alten Rathaus, erweitern die US-Amerikaner und Amerikanerinnen ihre Deutsch Kenntnisse.

In diesem Jahr übernimmt Professor Matthew Sikarskie zum Ersten Mal die Leitung des Sommerprogramms. Er kann seine gesammelten Erfahrungswerte weitergeben, denn auch er hat bereits 2002 als Student am Programm teilgenommen. Unterstützt wird er von seiner Assistentin Mary-Ellen Rutemeyer.

Oberbürgermeister Dirk Meid hat die Gruppe im Rathaus begrüßt. „Ich wünsche Ihnen allen eine schöne Zeit hier bei uns, viele positive und interessante Erfahrungen und dass Sie hoffentlich nicht das letzte Mal in Deutschland zu Besuch waren“, so der Stadtchef.

Das Programm erfreut sich bei den Studierenden großer Beliebtheit. Doch ohne die Gasteltern aus Mayen, die teilweise seit vielen Jahren ein Teil des Programms sind, wäre dieser Austausch nicht möglich. Auch neue Gastfamilien sind dabei, und integrieren die Studenten und Studentinnen in das Familienleben.

Im Gegenzug organisieren die Teilnehmer und Teilnehmerinnen als „Dankeschön“ für die Gasteltern mit Unterstützung der Mitarbeiter/innen der Tourist-Information einen „Gasteltern-Abend“.

Das Austauschprogramm beinhaltet darüber hinaus noch zahlreiche Fahrten, Besuche und Gespräche, die den jungen Studentinnen und Studenten die Kultur, Landschaft und Mentalität der Deutschen näher bringen sollen. So lernten die Studierenden bereits Mayen im Rahmen einer Stadtführung kennen. Weitere Exkursionen zum Beispiel nach Koblenz oder Maria Laach sind geplant.

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Neuer Technischer Beigeordneter in Euskirchen gewählt

Euskirchen – In der letzten Ratssitzung wurde Wolfgang Honecker einstimmig zum neuen Technischen Beigeordneten der Stadt Euskirchen gewählt. Der 49-jährige ist zur Zeit Leiter des Fachbereichs Grundstücksnutzung bei der Stadt Bergisch Gladbach und wird voraussichtlich am 1. August seine Stelle in Euskirchen antreten.

„Ich freue mich sehr über die einstimmige Wahl durch unseren Stadtrat. Ein solch starkes Signal erleichtert den Einstieg erheblich.“, sagte Bürgermeister Sacha Reichelt. Mit Wolfgang Honecker, so der Bürgermeister weiter, bekomme die Stadt einen ausgewiesenen Fachmann für die Stelle des Technischen Beigeordneten mit jahrelanger Expertise in den Kernbereichen Bauplanung und Bauaufsicht.

Wolfgang Honecker hat in Aachen Architektur mit Vertiefungsrichtung Städtebau studiert. Er hat in einem Kölner Büro für Stadtplanung gearbeitet danach ein Referendariat zum Bauassessor in Frankfurt am Main absolviert. Dort war er im Anschluss als Planer für öffentliche Räume zuständig. Später war er Bezirksplaner für den Kölner Bezirk Mülheim. 2014 wurde er Leiter der Stadtplanung in Bergisch Gladbach und später Fachbereichsleiter.

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43jähriger Bürgermeister-Kandidat der Monschauer Union unterliegt bei Stichwahl

Monschau/Mechernich – Kreitz bleibt am GAT. 43jähriger Bürgermeisterkandidat der Monschauer Union unterliegt bei Stichwahl deutlich gegen 35jährige, den Grünen nahestehende Philosophiedozentin – Partei- und Fraktionsvorsitz niedergelegt.

Der Mechernicher Gymnasialdirektor Micha Kreitz ist bei der Stichwahl um den Monschauer Bürgermeisterposten auch bei der Stichwahl unterlegen. Dr. Carmen Krämer, die parteilose Kandidatin der Grünen, gewann nach Einschätzung der Aachener Tageszeitungen „mehr als deutlich“ mit 62,62 zu 37,38 Prozent.

Bei der Wahl vor 14 Tagen hatte der Oberstudiendirektor aus Konzen 32,09 Prozent der Stimmen geholt, Dr. Carmen Krämer 40,42 Prozent. Während die 35jährige Philosophiedozentin an der Uni Kiel bei der Stichwahl 969 neue Stimmen hinzugewann, konnte Micha Kreitz nur 66 Kreuze mehr erreichen als im ersten Wahldurchgang.

Politische Verantwortung

Der 43-Jährige übernahm noch am Wahlabend die politische Verantwortung und legte sowohl den Fraktionsvorsitz im Monschauer Stadtrat als auch den Parteivorsitz in der Monschauer Union nieder. Seine Mandate will Kreitz behalten.

Seit sechs Jahren ist er Schulleiter des Gymnasiums am Turmhof in Mechernich. „Ich habe immer gerne am GAT gearbeitet“, sagte er dem Mechernicher „Bürgerbrief“ vor der Wahl. Ganz gleich, wie die entschieden werde, für ihn sei eins klar: „Ich freue mich auf die kommenden Herausforderungen – im Rathaus in Monschau oder weiter am Gymnasium in Mechernich.“

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LG Laacher See stark vertreten beim Murrelauf in Sinzig-Westum

Laacher See/Sinzig – Mit 47 Aktiven war die LG Laacher See die stärkste Gruppe beim Vatertagslauf in Sinzig-Westum. Nachdem der Lauftreff SV Westum eine zweijährige Pause einlegen musste, konnte der 45. Murrelauf planmäßig starten. Allerdings war Sinzig im vergangenen Jahr so stark von der Flut betroffen, dass die Strecke an der Ahr nicht passierbar. Zuviel ist noch immer beschädigt und kaputt. Bisher führte der Halbmarathon zum Rhein und anschließend an der Ahr entlang. Auf die lange Distanz wollte der Verein jedoch nicht verzichten und bot einen neuen Kurs an. Wer schon einmal in Westum gelaufen ist, weiß, dass die Strecken nicht ohne sind. Es galt einige Höhenmeter zu bezwingen. Belohnt wurden die Sportler mit tollen Aussichten auf Sinzig und das Ahrtal.

Für die LG Laacher See startete Julia Ringel als Erste und absolvierte 850 m in 4:13 Min. Danach fiel der Startschuss für die Jedermann-Läufer über 5 km. Bettina Junglas und Barbara König sind Teilnehmerinnen des Anfängertraining bei der LG Laacher See. Für Bettina war es der erste Wettkampf sein. Dass kurz nach dem Start eine heftige Steigung kommt, wussten die beiden nicht. Sie ließen sich nicht beirren und spulten ruhig ihre Kilometer ab. Ganz glücklich liefen die beiden nach 55 Min. ins Ziel und belohnten sich mit leckerem Kuchen.

Bei Wettkampf über 10 km setzte sich Corinne Törper durch und gewann mit 57:26 Min. die Altersklasse (AK) wU23. Eine Erstplatzierung in den jeweiligen AK erkämpften sich Elisabeth Kaiser (W55, 53:39 Min.), Anita Massion (W60, 57:53 Min.), Ulrike Große (W65, 65:53 Min.) und Bärbel Monschauer (W70, 61:26 Min.). Platz Zwei wurde von Karin Breslauer (W50, 49:09 Min.), Petra Schulz (W55, 61:24 Min.) und Damiano Pörtner (MKH, 71:05 Min.) belegt. Karin lief als dritte Frau der Gesamtwertung ins Ziel.

Der Halbmarathon wurde von sechs LG’lern bestritten. Nicole Fratzen (W40, 2:07:29 Std.), Michael Krämer (M50, 1:35:14 Std.) und Klaus Jahnz (M70, 2:42:25 Std.) liefen in ihren AK auf Platz Zwei. Daniel Breslauer erreichte mit 1:54:28 Std. den 3. Platz der M50.

Die weiteren Ergebnisse siehe https://my.raceresult.com/140778/results

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ADAC Nordrhein, Polizei und Nürburgring Betreiber-Gesellschaft zufrieden

Nürburg – Es war die emotionale Rückkehr der Fans: 230.000 Besucher haben bei den ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring eine riesige Motorsport-Party gefeiert. Veranstalter, Polizei und Nürburgring Betreibergesellschaft blicken zufrieden auf ein erfolgreiches Wochenende – mit großartiger Atmosphäre und ohne nennenswerten Zwischenfälle. Gleichzeitig war das 24h-Rennen ein starker Auftakt in den Nürburgring Event-Sommer. Die nächste Großveranstaltung steht bereits in den Startlöchern: Schon am kommenden Wochenende werden 90.000 Festival-Fans an den Nürburgring strömen – dann für Rock am Ring (3. -5. Juni).

„Ich hatte Gänsehaut. Volle Tribünen und eine tolle Stimmung rund um die Strecke. Für solche Momente arbeitet man das ganze Jahr. Das treibt uns als Rennstrecke und Event-Location an“, zeigt sich der Geschäftsführer der Nürburgring Betreibergesellschaft, Christian Stephani, nach dem Wochenende begeistert. „Diese Atmosphäre konnte man wirklich überall spüren. Vom Campingplatz an der Nordschleife bis in die Lounges.“ Diese Emotion teilt auch der sportliche Leiter des Veranstalters ADAC Nordrhein, Mirco Hansen: „Die Fans bieten den emotionalen Rahmen für unser einzigartiges Rennen. Die Bilder der Startaufstellung, die vollen Tribünen und die Fans rund um die Nordschleife – das war sensationell. Das hat alle beflügelt. Das bestätigen uns auch Fahrer und Teams.“

Die Polizeidirektion Mayen blickt ebenfalls zufrieden auf das vergangene Wochenende. „Die erste offizielle Großveranstaltung seit zwei Jahren ist aus polizeilicher Sicht absolut zufriedenstellend verlaufen“, erklärt Pressesprecher Nils Christ. „Bis auf geringe Verkehrsbeeinträchtigungen kam es zu keinen nennenswerten Störungen. Wir waren mit starken Kräften im Einsatz und verzeichneten trotz der hohen Besucherzahlen nur wenige niederschwellige Straftaten.“ Für die Polizei gibt es nun nur eine kurze Verschnaufpause. Pünktlich zu Rock am Ring sind die Beamten wieder im Einsatz. Gleiches gilt für das Team der Nürburgring-Betreibergesellschaft. Geschäftsführer Ingo Böder, der gemeinsam mit Stephani die Geschicke der Rennstrecke verantwortet, spricht von einem organisatorischen und operativen Kraftakt: „Ich bin stolz auf das ganze Team. Während die eine Hälfte für das 24h-Rennen im Einsatz waren, haben die Anderen bereits Rock am Ring weiter vorbereitet. An zwei Wochenenden hintereinander haben wir hier jeweils fast eine Großstadt zu Gast. Diese Aufgabe können wir nur mit Engagement und langjähriger Event-Erfahrung stemmen.“

Ab Freitag, 3. Juni werden 90.000 Festival-Besucher am Nürburgring erwartet. Im Mittelpunkt stehen dann internationale Top-Bands wie Green Day, Volbeat oder Muse. Gemeinsam mit den Fans werden sie die Geschichte des Nürburgring Event-Sommers weiterschreiben.

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Neuer Grünen-Vorstand in Mechernich

Mechernich – Nachdem der alte Vorstand entlastet worden war, hat die Mitgliederversammlung der Mechernicher Grünen im Biergarten des Mühlenparks einen neuen Vorstand gewählt. Es war die erste Mitgliederversammlung in Präsenz seit Ausbruch der Corona-Pandemie.

Gerd Altmeier von Bündnis 90/Die Grünen: „In dieser Zeit hat sich die Anzahl unserer Mitglieder fast verdoppelt und so war es nicht verwunderlich, dass das Interesse an dem Abend sehr groß war.“

Harry Großwendt trat nach 38 Jahren als Kassierer des Grünen-Stadtverbands nicht mehr zur Wahl an. Neu in dieses Amt wurde Peter von Wilcken gewählt, der damit sein Sprecheramt abgab. Als Sprecher/innen wurden Ingrid Volkmer und Gerd Altmeier gewählt.

Das Amt der Schriftführerin nimmt jetzt Dagmar Leibner wahr und als Beisitzer/innen wurden Karla Langer, vorher Sprecherin, Agnes Langeneck und Ingo Burbach gewählt.

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Toyota-Delegation lernt Kreis Düren als Wasserstoff-Kreis kennen

Düren – Dass der Kreis Düren mit großen Schritten auf dem Weg zur Wasserstoff-Modellregion unterwegs ist, hat sich mittlerweile auch weit über die Regionsgrenzen hinaus herumgesprochen. Eine Delegation des Automobilkonzerns Toyota hat nun den Kreis besucht, um sich über den aktuellen Stand der Wasserstoffaktivitäten zu informieren.

Die international besetzte circa 30-köpfige Delegation war angetan vom ganzheitlichen Konzept, das der Kreis verfolgt. Am Brainergy Park wird bald Wasserstoff (H2) mit Hilfe von Sonnenenergie hergestellt. Zudem werden H2-Tankstellen im Kreisgebiet errichtet und Busse und Bahnen mit Wasserstoff betrieben. Die ersten fünf Busse sind seit wenigen Wochen im Einsatz. Die Toyota-Delegation war mit einem dieser Busse unterwegs und steuerte vom Standort der Rurtalbus GmbH an der Kölner Landstraße in Düren aus den Indemann und den Brainergy Park an. So konnte sich die Gruppe einen guten Eindruck von den Fahreigenschaften verschaffen.

„Wir wollen das Thema Wasserstoff noch mehr als bisher zu den Menschen bringen“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Wichtig sei, diese innovative Technologie sichtbar zu machen. Weniger abstrakt, sondern vielmehr konkret. Der große Solarpark zur Produktion von grünem Wasserstoff ist am Brainergy Park im Bau, die erste H2-Tankstelle wird an der Autobahn A 4 spätestens im Hebst fertig, die ersten Busse fahren, Züge werden folgen. Der Kreis Düren setzt längst selbst die ersten Wasserstoffautos ein. Mittlerweile gibt es auch Schulprojekte, die der Kreis Düren vorantreibt, so mit der Europaschule Langerwehe.

Alles Schritte auf dem Weg zum Wasserstoff-Kreis. Die Delegation des Autobauers Toyota, der selbst Wasserstofffahrzeuge im Angebot hat, erhielt einen nachhaltigen Eindruck und zeigte sich entsprechend beeindruckt.

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Marion Traut feiert 25-jähriges Dienstjubiläum bei der Verbandsgemeinde Wittlich-Land

Wittlich – Bürgermeister Manuel Follmann gratulierte im Rahmen einer kleinen Feierstunde Marion Traut zum 25-jährigen Dienstjubiläum. Neben dem Ausdruck von Dank und Anerkennung für die der Allgemeinheit geleisteten treuen Dienste, bedankte er sich für die persönliche Unterstützung im Sekretariat und freut sich auf eine hoffentlich noch lang andauernde und gute Zusammenarbeit.

Den Glückwünschen schlossen sich Büroleiter Leo Merges, Sachgebietsleiter Dennis Kinne, Personalratsvorsitzende Jürgen Heinz sowie Mitarbeiterin Carina Alt-Linden an.

1997 begann Marion Traut ihre Laufbahn bei den Verbandsgemeindewerken und wechselte 2016 schließlich ins Sekretariat unter Bürgermeister Dennis Junk, wo sie seither verantwortungsvoll und serviceorientiert ihre vielfältigen Aufgaben wahrnimmt.

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Junge Menschen gestalten die Innenstadt Euskirchens

Euskirchen – 750 Bilder musste die Jury bewerten, um die Auswahl für Ausstellung für die Jugendkunstgalerie „Freestyle NRW“ zu treffen. „Euskirchen hat dieses Jahr das erste Mal an dem Projekt teilgenommen und direkt einen neuen Rekord gesetzt“, erzählt die Projektleiterin des Ensible e.V. Dorothea Hudaszek.

Bürgermeister Sacha Reichelt besuchte die Ausstellung und nahm die Kunstwerke der Jugendlichen in Augenschein. Foto: Tim Nolden

Kinder und Jugendliche zwischen 13 und 20 konnten Bilder auf digitalem Wege einreichen. Zuvor hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich von Experten und Expertinnen im Bereich der Fotografie wichtige Tipps und Tricks abzuholen: So wurden am Emil-Fischer-Gymnasium, der Kaplan-Kellermann-Realschule und der Marienschule insgesamt 12 Workshops mit über 400 Teilnehmenden durchgeführt. Aus dem Pool der eingereichten Bilder wurden 80 Fotos ausgewählt, die am vergangenen Freitag der Öffentlichkeit im Alten Casino vorgestellt wurden.

„Einfach ein cooles Gefühl, dass das, was einen erfüllt und etwas bedeutet, andere interessiert“, freut sich der 19-jährige Maximilian Sperling darüber, sein Bild in der Ausstellung zu entdecken.

Die Bilder werden nun ihren Weg in die Euskirchener Innenstadt finden, wo sie vom 23.05. – 23.06.2022 in den Schaufenstern der Innenstadt sowie in Schulbuslinien und an Haltestellen zu sehen sind.

„Mit Kunst erobern und gestalten junge Menschen in Euskirchen unsere Stadt und machen ihre Perspektiven durch ihre Fotografien sichtbar. Durch dieses Jugendkulturprojekt werden auch wir alle angehalten, nicht zu verlernen, die Welt mit den Augen der Jugend zu sehen”, fasst Bürgermeister Sacha Reichelt zusammen.

Die Ausstellung umfasst ein weites Spektrum an Fotografien von Landschaftsaufnahmen über Tierfotografien bis hin zu kunstvollen Arrangements. „Die Qualität der Einsendungen aller Altersstufen zeigt, dass viele in den Workshops erlernte Methoden direkt umgesetzt wurden. Unter den Fotografien sehen wir viel Spiel mit Schärfe und Lichteinfall“, sagt Projektleiterin Hudaszek und fügt hinzu: „Die Werke sind eine Hommage an diese Region, die nach dem letzten Jahr so viel mitmachen musste. Es ist bewegend zu spüren, wie viel Lust die jungen Menschen haben, ihre Stadt aktiv mitzugestalten und ihrer Perspektive Ausdruck zu verleihen.“

Musikalisch begleitet wurde die Vernissage von der „Mary´s Phonatic Big Band“ der Marienschule Euskirchen.

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Die letzte Hexe kommt aus Jülich

Jülich – Nebelschwaden, finstere Gestalten, kalte Burgen, Schlachtengetümmel, verarmte Bauern und Hexenverbrennungen – so stellen wir uns das Mittelalter vor. Auch in Jülich, der historischen Festungsstadt, ging es einst so zu. Doch auch das Mittelalter hatte seine schönen Seiten, Liebesgeschichten, Schönheit und Glanz, Ehre und Wohlstand.

Der Hexenturm, die Zitadelle, der Brückenkopf, Schloss Kellenberg und Schloss Merode sind Orte in unserer Region, die uns aus dieser Zeit erhalten geblieben sind. Sie sind authentische Kulissen, denn sie beherbergen all jene faszinierenden Geschichten und ihre Mauern sind stumme Zeugen dieser Zeit. Genau diese Orte werden Schauplatz des Films „Die letzte Hexe“ sein. Erzählt wird die wahre Geschichte der Grete Bogen. Sie ist eine naturverbundene junge Frau und durchstreift auf der Suche nach frischen Kräutern die Wälder des Fürstentums.

Dort trifft sie auf den trauernden Leibarzt des Fürsten, Dr. Weyer, der trotz seiner medizinischen Fähigkeiten seiner eigenen Mutter nicht helfen konnte und sie in den Tod begleiten musste. Er verliebt sich in die herzerfrischende Greta, die ihn sofort bezaubert. Doch Greta wird als vermeintliche Kräuterhexe entlarvt und gejagt. Der menschfreundliche Herzog will mit den alten Ritualen brechen, der jungen Frau das Leben retten und eine neue Zeit einläuten: die Renaissance. So gerät der Kostümfilm zur spannenden, kulissenstarken, herzöglichen Trendwende.

„Die letzte Hexe“ wird unter Regisseur Ömer Pekyürek als Spielfilm in Jülich und Umgebung produziert. Schauspieler wie Joe Bausch als Herzog von Jülich (u.a. bekannt als Forensiker im Kölner Tatort), René Blanche als sein Leibarzt Dr. Weyer und Johanna Withalm als Grete, um nur einige zu nennen, garantieren eine gelungene Inszenierung. Weitere Informationen unter www.dieletztehexe.com.