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Flaggen in Nordrhein-Westfalen werden zum Montag 20. Juni 2022 auf Vollmast gesetzt

Region/Düsseldorf – Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung – Reul ordnet Beflaggung an. NRW Innenminister Herbert Reul hat für Montag, 20. Juni 2022, Beflaggung angeordnet. An diesem Tag sollen in Nordrhein-Westfalen die Flaggen an allen Dienstgebäuden des Landes, der Gemeinden und Gemeindeverbände sowie der übrigen Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht des Landes unterliegen, auf Vollmast gesetzt werden.

Anlass ist der Gedenktag für die weltweiten Opfer von Flucht und Vertreibung und insbesondere der deutschen Vertriebenen, der seit 2015 jährlich zeitgleich mit dem Weltflüchtlingstag begangen wird.

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Prinzengarde und „Tafel“ feiern Geburtstag und gemeinsames Sommerfest am Samstag 18. Juni

Mechernich – 50 Jahre Prinzengarde, 40 Jahre Big Band, 20 Jahre „Tafel“ – Alle Mechernicher sind herzlich eingeladen. „Endlich wieder!“, schreiben Heinz Kranz (Prinzengarde) und Wolfgang Weilerswist („Die Tafel“) unter ihre gemeinsame Einladung zum Sommerfest hinter der Alten Schule (Vereinshaus) im Sande am Samstag, 18. Juni, ab 15 Uhr.

Gruppenbild am Rande eines früheren Sommerfestes der Mechernicher „Tafel“. Diesmal feiert der Sozialverein gemeinsam mit der Prinzengarde und der Big Band der Prinzengarde. Foto: pp/Archiv ProfiPress

Nach zwei Jahren Corona-Pause will die Prinzengarde Mechernich zusammen mit der „Tafel“ ihr traditionelles Sommerfest begehen. Es soll ein dreifaches Jubiläumsfest werden: Die Prinzengarde feiert 2022 50jähriges Bestehen, die 1982 aus der Taufe gehobene Big Band der Prinzengarde wird 40 Jahre jung und die „Tafel“ für Bedürftige immerhin schon 20 Jahre.

Das Fest findet am Samstag, dem 18. Juni, auf dem Hof des Vereinshauses, Im Sande, statt und beginnt um 15 Uhr. Für die musikalische Unterhaltung sorgen der Musikverein St. Martin Eicks, die Bergkapelle 1870 Mechernich und die Big Band der Prinzengarde.

Heinz Kranz und Wolfgang Weilerswist: „Für das leibliche Wohl ist in Form von Kaffee und Kuchen, kühlen Getränken und leckeren Speisen gesorgt.“ Alle Mechernicher Bürgerinnen und Bürger seien herzlich willkommen und sollen Hunger, Durst und gute Laune mitbringen.

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Endspurt bei den „Sternen des Sports“ – Bewerbungs-Zeitraum endet am 30. Juni 2022

Region/Berlin/Frankfurt – Auch in diesem Jahr rufen der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Volksbanken und Raiffeisenbanken die rund 90.000 Sportvereine in Deutschland gemeinsam dazu auf, sich noch bis zum 30. Juni 2022 mit ihrem besonderen gesellschaftlichen Engagement bei den „Sternen des Sports“ zu bewerben. Bereits seit dem 1. April 2022 können sich alle Sportvereine, die unter dem Dach des DOSB organisiert sind, mit ihren Initiativen – zum Beispiel aus den Bereichen Bildung und Qualifikation, Gesundheit und Prävention, Gleichstellung, Integration und Inklusion, Klima-, Natur- und Umweltschutz, Digitalisierung oder Mitgliedergewinnung – für eine der begehrten Auszeichnungen bewerben.

Zu gewinnen gibt es mit attraktiven Preisgeldern verbundene Auszeichnungen auf drei verschiedenen Ebenen: Auf der lokalen Ebene wartet auf den Sieger der „Große Stern des Sports“ in Bronze, ausgezeichnet von der Volksbank oder Raiffeisenbank und dem Kreis- und Stadtsportbund vor Ort. Der Gewinner qualifiziert sich für die Landesebene. Bei der Preisverleihung des „Großen Stern des Sports“ in Silber, die von den Landessportbünden und den regionalen Genossenschaftsverbänden ausgerichtet wird, konkurrieren die Sportvereine dann um das Ticket zum Bundesfinale der „Sterne des Sports“ in Gold 2022. Beim Bundesfinale am 23. Januar 2023 in Berlin werden die Finalisten für ihr besonderes gesellschaftliches Engagement mit den „Sternen des Sports“ in Gold ausgezeichnet. Der bundesweit Erstplatzierte erhält neben dem „Großen Stern des Sports“ in Gold ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro.

Marija Kolak, Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR): „Bereits seit 2004 loben wir gemeinsam mit dem DOSB erfolgreich die ‚Sterne des Sports‘ aus und konnten den teilnehmenden Sportvereinen so bisher mehr als 7,5 Millionen Euro für die Förderung ihres gesellschaftlichen Engagements zukommen lassen. Es freut mich daher besonders, dass Bundeskanzler Olaf Scholz die Auszeichnung der diesjährigen Bundessieger in Aussicht gestellt hat und den Gewinnerinnen und Gewinnern somit erneut Anerkennung und Wertschätzung auf höchster Ebene zuteil wird.“

DOSB-Präsident Thomas Weikert: „Wir haben gerade in den vergangenen Wochen immer wieder die besondere gesellschaftliche Bedeutung des organisierten Sports hervorgehoben. Diese gesellschaftliche Bedeutung wird bei den ‚Sternen des Sports‘ besonders sichtbar und greifbar. Ich bin schon sehr gespannt auf die Vereine und ihre Engagements, die in diesem Jahr am Wettbewerb teilnehmen, und ermutige alle, sich zu bewerben. Bis zum 30. Juni ist noch genügend Zeit zu zeigen, was unsere Sportvereine tolles bewirken.“

Die Teilnahme am Wettbewerb ist denkbar einfach und voll digitalisiert. Bewerben können sich die Sportvereine mit ihren bereits umgesetzten Initiativen entweder über die jeweiligen Internetseiten der teilnehmenden Volksbanken und Raiffeisenbanken oder – falls sie keine teilnehmende Bank in ihrer Nähe haben – direkt über www.sterne-des-sports.de.

Als Weiterentwicklung können Sportvereine nun zusätzlich im Vorfeld ihrer Bewerbung Gelder für die Umsetzung ihrer Engagementidee über Crowdfunding einsammeln. Dies erfolgt über die aus der genossenschaftlichen FinanzGruppe heraus bereitgestellte Crowdfunding-Plattform „Viele schaffen mehr“.

Um zukünftig noch mehr Sportvereinen die Gelegenheit zur Teilnahme am Wettbewerb zu geben, wird der bisherige dreimonatige Bewerbungszeitraum (April bis Juni) durch eine Stichtagsregelung zum 30. Juni ersetzt. Die Bewerbungsphase für den Wettbewerb 2023 startet somit nahtlos am 1. Juli 2022 und endet am 30. Juni 2023. Mit dieser neuen Regelung können die teilnehmenden Sportvereine ihre Bewerbungen zukünftig ganzjährig einreichen und nehmen somit entweder an der Wettbewerbsrunde im laufenden Jahr (bei Bewerbungseinreichung bis zum 30. Juni) oder im drauffolgenden Jahr (bei Bewerbungseinreichung ab dem 1. Juli) teil.

Weitere Informationen zu den „Sterne des Sports“ 2022 gibt es auf www.sterne-des-sports.de

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50 Jahre Kreis Euskirchen – Foto- und Malwettbewerb gestartet – Einsendeschluss ist der 05. August 2022

Euskirchen – In diesem Jahr wird der Kreis Euskirchen 50 Jahre alt. Eine gute Gelegenheit, innezuhalten und auf das Vergangene zurück, aber auch in die Zukunft zu schauen. Der Kreis Euskirchen ruft daher zum Foto- und Malwettbewerb auf! Der Fotowettbewerb richtet seinen Blick in die Vergangenheit.

Vieles hat sich in den letzten 50 Jahren geändert: die Mode, die Autos und unser Leben. Der Kreis Euskirchen hat aus diesem Anlass in seinem Fotoarchiv gestöbert und eine Auswahl an Fotos aus der Zeit von vor 50 Jahren zusammengestellt. Aber wie sieht es heute im Kreis Euskirchen aus? Wissen Sie wo das Motiv aufgenommen wurde? Wie würde die Aufnahme heute aussehen? Für den Fotowettbewerb sucht der Kreis Euskirchen neue Interpretationen der alten Bilder. Zahlreiche alte Fotomotive finden Sie bereits auf der Homepage, neue Motive erscheinen im Wochenspiegel im wöchentlichen Rhythmus. Teilnahmeberechtigt sind sowohl Amateurfotograf*innen als auch professionelle Fotograf*innen.

Der Malwettbewerb richtet sich insbesondere an Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre. Unter dem Motto „Die Zukunft des Kreises Euskirchen“ soll gezeigt werden, wie man sich den Kreis Euskirchen im Jahr 2072 vorstellt. Wie sehen Autos, Straßen und Gebäude im Jahr 2072 aus? Wie kleiden sich die Menschen? Was für Tierarten gibt es? Den Kreis Euskirchen interessieren eure Ideen und Phantasien! Alle Techniken und Materialien sind erlaubt, die Bilder müssen mindestens DIN A4 Größe aufweisen.

Das Mitmachen lohnt sich bei beiden Wettbewerben: Die Gewinner werden jeweils durch eine Jury um Landrat Markus Ramers ausgewählt und mit attraktiven Preisen, wie Eintrittskarten oder verschiedenen Gutscheinen prämiert. Der Einsendeschluss ist für beide Wettbewerbe der 05.08.2022.

Weitere Teilnahmebedingungen und Informationen über beide Wettbewerbe sowie die historischen Bilder finden Sie unter: www.kreis-euskirchen.de/fuenfzigjahre

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„Farbe, Form und Fantasie“ in Mayen – Ausstellung noch bis 26. Juni geöffnet

Mayen – ‚Farbe, Form und Fantasie‘ – so lautet der Titel der aktuellen Ausstellung der Montagsmaler Gretel Kiesewetter, Svenja Kalenborn und Wolfram Sauerbrei, die am 10. Juni in der Stehbach-Galerie im Alten Arresthaus eröffnet wurde. Zu sehen sind abstrakte Bilder aus Acryl, Marmormehl, Aquarell- und Ölfarben.

Als Gastausstellerin präsentiert Hannelore Herbst aus Neuwied ihre ausdruckstarken Werke. Das „Rocking Chair Trio“ verlieh der Vernissage mit seiner Musik den passenden Rahmen.

„Die Werke sind sehr eindrucksvoll und geben der Fantasie des Betrachters viel Spielraum. Die Ausstellung ist gelungen und auf jeden Fall einen Besuch wert!“, so der Stadtchef.

Die Kunstwerke können noch bis zum 26. Juni, jeweils samstags und sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr, in der Stehbach-Galerie bestaunt werden. Der Eintritt ist frei.

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75.000 Euro für Kita-Neubau in Olef – Übergabe des Spendenschecks fand gestern im Schleidener Rathaus statt

Schleiden – Die GLS Windpark Schleiden GmbH & Co. KG und die Stadt Schleiden schließen Projektvereinbarung zum ‚Neubau einer viergruppigen Kindertagesstätte in Olef. Bei der Flutkatastrophe im Juli 2021, wurden auch die Kindertagesstätten in der Tallage zerstört oder massiv beschädigt. Infolgedessen wurde zur quantitativen und qualitativen Verbesserung der Kinderbetreuung, insbesondere der unter dreijährigen Kinder, die Gesamtkonzeption der Kindertagesstätten im Stadtgebiet Schleiden optimiert und durch den Stadtrat im April beschlossen.

Die Ausbaustrategie sieht dabei auch einen Neubau einer viergruppigen Kindertagesstätte auf dem jetzigen Standort der provisorischen Kita-Container auf dem Olefer Bolzplatz vor. Durch die zentrale Lage im Tal ist die Kita auch für Kinder aus Nierfeld oder Schleiden gut zu erreichen. Deswegen soll sie künftig Kindertagesstätte Schleidener Tal genannt werden.

Mit einem Spendenscheck in Höhe von 75.000 Euro im Gepäck kam Wilfried Schäfer, Geschäftsführer der GLS Windpark Schleiden GmbH & Co. KG am 14. Juni ins Schleidener Rathaus, um diesen persönlich zu überreichen. Die GLS Windpark Schleiden GmbH und Co. KG als Betreiberin des Windparks in Schöneseiffen lag es am Herzen, ein Projekt im Stadtgebiet zu unterstützen, welches Kindern und Jugendlichen zugutekommt.

Dabei fiel die Wahl auf die neue Kindertagesstätte in Olef, die unter klimafreundlichen Gesichtspunkten neugebaut werden soll. Dieser Aspekt passt genau in das Projektziel der Windparkgesellschaft, die künftig plant, Kita-Projekte mit den Themenfeldern Nachhaltigkeit, regenerative Energien, Umweltbewusstsein oder Windkraft zu begleiten, um die Kinder spielerisch an diese Themen heranzuführen.

„Mit den Menschen und der Stadt Schleiden sind wir seit vielen Jahren verbunden und werden auch weiterhin unseren Beitrag zum Gemeinwohl leisten“, so Wilfried Schäfer. „Dass die Flutkatastrophe die Stadt so getroffen hat, hat bei uns allen Bestürzung hervorgerufen. Mit unserer Spende, die mit überwältigender Mehrheit der Gesellschafter beschlossen wurde, hoffen wir die Folgen etwas mindern zu können. Kindertagesstätten sind hier ebenso eine Investition in die Zukunft wie die Umstellung auf Erneuerbare Energien. “

Der Erste Beigeordnete, Marcel Wolter, nahm den Spendenscheck für das mit rund vier Millionen Euro veranschlagte Bauprojekt entgegen. „Die Summe ist zweckgebunden und wird ausschließlich für den Neubau in Olef verwendet.“ Über die großzügige Spende freue er sich daher sehr, da das Bauprojekt nicht in den Wiederaufbauplan der Stadt Schleiden fließe. „Mit der Spende können wir einen Mehrwert schaffen, der letztlich allen Kindern zugutekommt.“

Bis es so weit ist, müssen sich Eltern und Kinder allerdings noch etwas gedulden. Geplant ist, die Kindertagesstätte zum Kindergartenjahr 2024/2025 fertigzustellen.

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Die Mitgliedschaft in der GenoEifel begründete eine schöne Freundschaft

Kall – Die 90-jährige Margarete Kaerkes aus Rurberg und  Manuela Emunds-Wermeter aus Steckenborn sind ein eingespieltes Team. Dienstag, 12 Uhr mittags in Rurberg. Auf dem Gesicht der 90-jährigen Margarete Kaerkes erscheint ein Lächeln. Eben ist Manuela Emunds-Wermeter aus dem fünf Kilometer entfernten Steckenborn vor ihrer Haustüre vorgefahren. Jetzt geht es gemeinsam zum Einkaufen und die Besorgungen tätigen, die auf dem Zettel der Seniorin stehen – wie jeden Dienstag, pünktlich um 12 Uhr. „Und wenn noch etwas Zeit bleibt“, schmunzelt Margarete Kaerkes, „gehen wir noch eine Tasse Kaffee trinken.“

Zwischen den beiden Frauen hat sich mittlerweile eine echte Freundschaft entwickelt. Kennengelernt haben sie sich durch die GenoEifel eG – die Generationengenossenschaft. In der sind beide Mitglied, Margarete Kaerkes schon seit zwei Jahren. „Als mein Mann mit fast 92 Jahren seinen Führerschein abgab, haben wir uns umgesehen, wer uns zum Einkauf, Friseur oder Arzt begleiten kann, denn wir hatten ja nun kein Auto mehr.“ Seit ihr Mann Anfang des Jahres verstarb, ist die 90-Jährige noch mehr auf diese Begleitung angewiesen.

„Hier in Rurberg gibt es ja kein Geschäft mehr.“ Daher ist sie froh, durch die GenoEifel Manuela Emunds-Wermeter gefunden zu haben, „die mir hilft, dass ich noch eine Weile alleine zu Hause bleiben kann.“ Genauso wichtig wie die Begleitung zum Einkauf ist für Margarete Kaerkes auch, dass sie mal ein privates Wort wechseln und sich austauschen kann. „Bei mir sind es sehr viele Erinnerungen, die die arme Frau Wermeter hören muss“, lacht die rüstige Seniorin und freut sich jeden Mittwoch auf die Abwechslung vom Alltag.

Manuela Emunds-Wermeter geht es ähnlich. „Der Dienstag gehört Frau Kaerkes. Da ist die Zeit von 12 bis 15 Uhr für alles andere geblockt“, sagt sie mit einem Lächeln. Der Anlass, der sie zum Mitglied in der GenoEifel werden ließ, ist eigentlich sehr traurig. Im Januar 2021 ging Manuela Emunds-Wermeter in Rente. Sie wollte Zeit haben ihre kranke Mutter zu pflegen, die jedoch leider kurz danach verstarb. Ihr Mann brachte eines Tages einen Flyer von der GenoEifel mit nach Hause und meinte nur: „Das ist doch etwas für dich.“

Womit er Recht haben sollte, hatte seine Frau doch schon zuvor im sozialen Bereich gearbeitet. So kam  Manuela Emunds-Wermeter zur GenoEifel, wo sie in erster Linie Gesellschaft leistet und Mitfahrgelegenheiten zum Einkaufen anbietet. Das Ehepaar Kaerkes aus Rurberg waren die ersten Hilfesuchenden, die ihr vermittelt wurden, und der Kontakt ist bis heute besonders geblieben. „Das sind immer sehr nette Stunden, die wir miteinander verbringen“, sagt die Helferin. „Das ist sehr harmonisch und schön“, sieht Margarete Kaerkes das ähnlich, „wir beide kommen sehr gut miteinander aus.“

Bleibt zum Schluss die Frage, warum man Mitglied in der Generationengenossenschaft GenoEifel werden sollte. „Da hat man das Gefühl, es ist jemand für dich da“, sagt die 90-jährige Rurbergerin spontan und  Manuela Emunds-Wermeter ergänzt: „Das ist eine Stelle, wo man Hilfe auf einem kurzen Wege anfordern und erhalten kann.“

Die GenoEifel

Bei der GenoEifel handelt es sich um ein Hilfe-Helfer-Netzwerk, das aus Menschen besteht, die entweder in bestimmten Dingen Unterstützung brauchen oder die benötigte Hilfe anbieten. Diese beiden Gruppen bringt die GenoEifel zusammen und leistet dabei, wie das Beispiel von Margarete Kaerkes zeigt, auch einen wichtigen Beitrag zum Thema Alterseinsamkeit. „Momentan“, verrät Corinne Rasky, Projektkoordinatorin der GenoEifel mit Sitz in Kall, „verfügt die Generationengenossenschaft über rund 700 Mitglieder.“ In der Mehrzahl sind es Menschen, die Unterstützung benötigen, rund 250 Mitglieder bieten Hilfe an. „Wir freuen uns“, sagt Corinne Rasky, „dass wir nach der Corona-Pandemie und der Flutkatastrophe jetzt noch einmal durchstarten können.“

Wer die Dienste der GenoEifel nutzen möchte, egal ob als Helfer oder als Hilfesuchender, muss Mitglied der Genossenschaft werden. Dazu muss einmal ein Anteil von 50 Euro gezeichnet werden, der wie eine Kaution funktioniert – tritt man aus, erhält man das Geld laut Satzung zurück. Der Jahresbeitrag beträgt 40 Euro pro Person oder pro Haushalt (für Jugendliche bis 21 Jahre: zwölf Euro).

Wer einen Dienst in Anspruch nimmt, zahlt neun Euro pro Stunde, von denen sechs an den Helfer und drei an die Genossenschaft gehen.

Weitere Informationen zur GenoEifel erhält man unter Tel.: 02441/888-61, E-Mail: info@GenoEifel.de oder im Internet: www.GenoEifel.de

 

 

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„Fit dank Baby®“ – Kurse an Rotkreuz-Standorten in Euskirchen, Mechernich und Zülpich

Euskirchen – Kreis Euskirchen übernimmt mit Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona“ die Hälfte der Teilnahmegebühr. Es ist ein Erfolgskonzept: Ein Ganzkörperworkout für die Mama, in das das Baby mit Spielen und Kinderliedern integriert wird. Mit „Fit dank Baby®“ ist das Rote Kreuz im Kreis Euskirchen im Juni an gleich drei Standorten gestartet: Euskirchen, Mechernich und Zülpich. Aktuell sind noch Plätze frei – und auch Folgekurse sind schon in Planung.

An drei Rotkreuz-Standorten im Kreis Euskirchen finden die „Fit dank Baby®“-Kurse statt: Euskirchen, Mechernich und Zülpich. Beim Testdurchlauf (von links): Judit Jacobs von der Abteilung Jugend und Familie im Kreis Euskirchen, Kursleiterin Claudia Mies, Heike Iven, Leiterin der Rotkreuz-Familienbildung und Kursteilnehmerin Alessandra Steffens. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Claudia Mies hat gerade ihre „Fit dank Baby®“-Ausbildung abgeschlossen und freut sich auf ihre ersten Kurse mit den frisch gebackenen Mamas und Babys im Alter von drei bis acht Monaten. „Ich weiß aus eigener Erfahrung wie wichtig Sport und die Stärkung des Beckenbodens nach der Geburt ist“, sagt die 39-Jährige, die selbst vierfache Mutter ist.

Zu Sportmusik veranstaltet sie ein Ganzkörperworkout für die jungen Mütter. Im Fokus steht dabei der Beckenboden, aber auch Beine, Schultern, Nacken und Rücken kommen nicht zu kurz. „Man kommt auf jeden Fall ins Schwitzen“, verspricht Claudia Mies.

Babys mit Trainingsgurt am Körper tragen

Die Babys können während der Übungen mit einem speziellen Trainingsgurt am Körper getragen werden – und haben Spaß bei dem ausgelassenen Sportprogramm. Auch bei Kräftigungsübungen auf der Gymnastikmatte werden sie mit einbezogen, zum Beispiel mit Kinderliedern, bunten Tüchern oder Kniereitern.

„Mit dem Abflachen der Corona-Pandemie merken wir, wie sehr den Frauen der Austausch gefehlt hat. Sie gehen jetzt gerne wieder in Kurse – wichtig ist aber, dass sie nicht zu voll sind“, weiß Heike Iven, Leiterin der Rotkreuz-Familienbildung. So finden die „Fit dank Baby®“-Kurse zunächst in Kleingruppen mit maximal sechs Teilnehmerinnen statt.

Auch Alessandra Steffens freut sich, nach der Geburt ihres ersten Kindes vor rund drei Monaten endlich in Kontakt mit anderen Müttern zu kommen. „Ich habe nach einem Kurs gesucht, bei dem ich wieder fitter werden und mich auch mit anderen Muttis austauschen kann“, erzählt sie.

Nach Corona soziale Kontakte aufbauen

Genau an diesem Punkt setzt das Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona“ der Bundesregierung an. Es soll Möglichkeiten für Kinder, Jugendliche und ihre Familien schaffen, um sich zu begegnen, gemeinsam Neues zu entdecken und ihre Welt nach der Pandemie zu erleben. „Wir möchten junge Familien unterstützen, die Schwangerschaft und Geburt unter Corona-Einschränkungen erleben mussten. Sie sollen wieder die Möglichkeit bekommen, soziale Kontakte aufzubauen und zu einem gemeinsamen Miteinander zu finden“, betont Judit Jacobs von der Abteilung Jugend und Familie im Kreis Euskirchen.

Mit den Mitteln aus dem Aktionsprogramm übernimmt der Kreis Euskirchen die Hälfte der Kursgebühr für alle Teilnehmer von „Fit dank Baby®“, denn „alle sind von Corona betroffen“, so Judit Jacobs. Für die ersten Kurse, die an sechs Terminen zu je 60 Minuten stattfinden, zahlen die Teilnehmer also nur 30 statt 60 Euro. Von dem Aktionsprogramm sollen auch die Folgekurse profitieren, die ab August starten, dann mit sechs Terminen zu je 75 Minuten bei einer Teilnehmergebühr von 37,50 Euro.

Weitere Kurse in Planung

Aktuell werden Kurse für die „Minis“ angeboten, also für Mütter mit Babys im Alter von drei bis acht Monaten. Künftig soll es auch Kurse für die „Maxis“ geben, also für Mamas mit Babys im Krabbelalter, sowie die sogenannten „Pre“-Kurse für Schwangere. „Ich würde gerne noch weitere Fortbildungen machen und weitere »Fit dank Baby®«-Kurse anbieten, zum Beispiel »Outdoor«, »Aqua« oder spezielle Kurse für die Väter“, verrät Claudia Mies.

Jetzt startet sie aber erstmal an den drei Rotkreuz-Standorten in Euskirchen (Rotkreuz-Zentrum, Jülicher Ring 32B), Mechernich (Rotkreuz-Zentrum, Bruchgasse 34) und Zülpich (Rotkreuzhaus, Industriestraße 12). Die Kurse finden jeweils vormittags von 10 bis 11 Uhr statt, montags in Euskirchen, dienstags in Zülpich und mittwochs in Mechernich. Anmeldungen nimmt Manuela Rusterberg unter Telefon 0 22 51-79 11 84 oder per E-Mail an mrusterberg@drk-eu.de entgegen.

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Eröffnung der neuen Polizei-Autobahn-Station Mendig

Mendig – Einheiten aus Mendig, Kaisersesch und Emmelshausen beziehen den neuen modernen Standort in der Verbandsgemeinde Mendig. Der Zusammenschluss der drei Polizeiautobahnstationen Kaisersesch, Emmelshausen und Mendig, wurde seit Jahren heftig diskutiert – schlussendlich entschied man sich für Mendig.

Bereits im Jahr 2011 sprach sich der Verbandsgemeinderat Mendig und die Bevölkerung vehement für einen Verbleib der Polizeistation in Mendig aus. In einer damaligen Resolution von Verbandsbürgermeister Jörg Lempertz an Minister Roger Lewentz, wurde nicht nur die uneingeschränkte Unterstützung der gesamten Region zugesichert, sondern auch die Standortmöglichkeiten und zukünftigen Vorteile des Standorts Mendig aufgezeigt. Die vorhandene Dienststelle befindet sich auf einem ca. 37.000 qm Grundstück, liegt unmittelbar an der A 61 und bietet der Polizeiautobahn für die nächsten Jahre eine hervorragende Möglichkeit zur flexiblen Nutzung und zur zukunftsfähigen Erweiterung des Standortes. Zahlreiche und umfangreiche Maßnahmen wurden in den letzten Jahren vor Ort durchgeführt, wie der Anbau des vorhandenen Polizeigebäudes, die komplette Renovierung des Altbestandes sowie die Neuerrichtung einer zentralen Schießanlage.

Die Mendiger Polizeiautobahnstation überwacht und sichert durch die Zusammenlegung der Polizeiautobahnstationen, ab sofort zwischen der Landesgrenze im Norden, Koblenz-Metternich und der Anschlussstelle Rheinböllen, insgesamt ca. 300 Kilometer auf den Autobahnen.

„Die Polizeiautobahnstation ist seit Jahren eine wichtige, der Bevölkerung Sicherheit schenkende Institution in Mendig. Wir freuen uns sehr, dass unsere Bemühungen rund um den Erhalt der Polizeistation auf fruchtbaren Boden gefallen sind und danken für den Erhalt, die Modernisierung, den Ausbau und die Stärkung des Standortes. Im Namen aller Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde Mendig wünschen wir den Polizistinnen und Polizisten bei Ihrer verantwortungsvollen Aufgabe, Leben zu schützen und zu retten, viel Erfolg. Danke für Ihren Einsatz!“, so Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig, Jörg Lempertz.

 

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Jahrhundert-Hochwasser am 14./ 15. Juli – Aufräumarbeiten an der Kyll bald abgeschlossen

Daun – Nach dem Jahrhunderthochwasser am 14.-15. Juli 2021 gab es auch im Verlauf der Kyll erhebliche Schäden am Flussbett, an den Ufergrundstücken und dem Uferbewuchs. Viele von der Flut betroffene Anwohner forderten unverzüglich Aufräumarbeiten, damit bei kommenden Hochwassern Schäden am Eigentum vermieden werden.

Landrätin Julia Gieseking konnte sich vor Ort bei Adriana Hömme und Peter Richarts über den Stand der Aufräumarbeiten informieren. Foto: Kreisverwaltung Vulkaneifel

Das Land Rheinland-Pfalz hat bereits im Herbst 2021 finanzielle Unterstützung für die Beseitigung von Flutschäden angekündigt und eine Maßnahmenliste angefordert. Die Untere Wasserbehörde beim Landkreis Vulkaneifel hat daraufhin das Ingenieurbüro für Wasserbau und Wasserwirtschaft Hömme aus Pölich im Oktober 2021 beauftragt, die Schäden an der Kyll auf einer Länge von 76 km – von Stadtkyll bis Densborn – aufzunehmen und abzuschätzen, welche Aufräumarbeiten für das Flussbett und künftige Hochwasser sinnvoll sind. Ein radikales Abholzen von flussnahen Gehölzen, wie an der Ahr geschehen, kam nicht in Betracht. Ziel der Arbeiten war es, bei künftigen Hochwassern der Kyll, die Auen als Überschwemmungsflächen zu sichern und den schnellen Abfluss des Wassers in den Ortslagen durch die Beseitigung von Hindernissen zu gewährleisten.

Außerdem wurden andere Anlieger und Nutzer der Kyll, wie der Landesbetrieb Mobilität (Straßenbrücken), die Deutsche Bahn (Bahnbrücken) und Energieversorger (Leitungen durch die Kyll) über Schäden an ihren Anlagen informiert.

In Absprache mit der Naturschutzbehörde konnten die Arbeiten im südlichen Bereich der Kyll (Densborn bis Oberbettingen) im März 2022 beginnen. Mit einem Schreitbagger der Firma Peter Richarts aus Schwarzenborn wurden Hunderte Kubikmeter Treibgut aus der Kyll entnommen. Zusätzlich wurde reichlich Abfall von Hand eingesammelt. An den Ufern wurden Bäume abgeschnitten, die nicht mehr fest im Untergrund verankert waren. Auch die Uferbereiche wurden vom Treibgut befreit.

Im nördlichen Bereich der Kyll (Stadtkyll bis Oberbettingen) war die Firma Krämer, Lohnunternehmen für Agrar, Forst und Bau aus Lissendorf mit schwerem Gerät im Einsatz. Viele Tonnen Holz, Treibgut und Müll hatten sich besonders im Bereich Gönnersdorf angesammelt. Auch hier ist der freie Durchfluss der Kyll wieder hergestellt. Die Anlieger der Kyll haben die Arbeiten unterstützt und konnten mit Hilfe der Fachfirmen auch Schäden an eigenen Grundstücken beheben. Eine größere Überschwemmungsfläche der Kyll bei Birresborn wird dauerhaft dem Naturschutz übergeben und nicht mehr in den früheren Zustand zurückversetzt. Die Kyll hat hier teilweise ein neues Flussbett geschaffen und die Flächen könnten nur unter unverhältnismäßigem Aufwand wieder für die Landwirtschaft hergerichtet werden.

Das gesammelte Holz – mehr als 3000 m³ v wird geschreddert (Bild rechts) und dient als Brennmaterial.

Ein besonderer Dank der Kreisverwaltung geht an die Bürgerinitiative „Sundisch for Kyll“, die im Frühjahr 2022 viele Kubikmeter Treibgut, Müll und Holz aus der Kyll und von den Uferflächen im Bereich der Ortslagen Lissingen und Gerolstein Stadt geräumt hat.