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Studierende in Aachen erstellen Handlungs-Empfehlung für Öffentlichkeits-Arbeit

Aachen – Am gestrigen Montag, 20. Juni haben acht Studierende der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung (HSPV NRW) im Aachener Ratssaal das Ergebnis ihres neunwöchigen Praxisprojektes in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Sicherheit und Ordnung der Stadt Aachen präsentiert.

Als Thema wählten die Nachwuchskräfte der Stadt Aachen und der Stadt Würselen die Erarbeitung eines Konzepts zur Öffentlichkeitsarbeit für den Fachbereich Sicherheit und Ordnung der Stadt Aachen.

Susanne Aumann, Abteilungsleiterin Außendienste und Sondernutzungen/Großveranstaltungen und stellvertretende Fachbereichsleitung, Oliver Wischnewski, stellvertretender Teamleiter der Überwachungskräfte ruhender Verkehr und Stephan Schmitz, Sachbearbeiter für Großveranstaltungen und Sicherheitskonzepte aus dem Fachbereich Sicherheit und Ordnung betreuten die Studierenden während des Projekts. Seitens der HSPV NRW begleitete die Dozentin Dr. Julia Bogacki das Projekt fachlich.

Aus Erkenntnissen verschiedener Analysen sowie Interviews, leiteten die acht Studierenden Handlungsempfehlungen ab. Sie fokussierten sich auf eine mediengestützte Öffentlichkeitsarbeit via Instagram und Facebook, sowie eine analoge Öffentlichkeitsarbeit durch persönlichen Kontakt mit den Bürger*innen.

Die vorgetragenen Handlungsempfehlungen sollen dem Fachbereich Sicherheit und Ordnung der Stadt Aachen helfen, die Öffentlichkeitsarbeit zu verbessern.

 

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In Kontakt bleiben, auch im Ruhestand

Region/Mayen – Einladung zu Stammtischen für die ehemaligen Post- und Telekom-Mitarbeiter*innen der Region Andernach, Mayen und Cochem. Stammtisch mit den Seniorinnen der Post – Postbank und Telekom. Endlich im Ruhestand – verständlich, wenn man zunächst einmal nichts mehr von der Arbeit und allem, was damit zusammenhängt, wissen will. Ist dann eine gewisse Zeit verstrichen, wird das Interesse, ehemalige Kolleg*innen zu treffen, doch wieder größer.

„Die letzten Monate haben uns gezeigt, wie wichtig Freundschaften und Begegnungen sind. Persönliche Treffen sind aufgrund der Corona-Pandemie weitestgehend ausgefallen,“ meint Hans Heinrich Klöppel. „Nach über zwei Jahren Pause möchten wir wieder zu Stammtischen für die ehemaligen Post- und Telekommitarbeiter*innen der Region Andernach, Mayen und Cochem einladen. Gerne dürfen die Partner*innen auch mitkommen.“

Damit interessierte Senioren*innen nicht so weit fahren müssen, hat der Vorstand beschlossen, zwei Termine mit verschiedenen Örtlichkeiten anzubieten.

Donnerstag, 14. Juli um 14:00 Uhr im Restaurant Waldfrieden (Wassenach)

Donnerstag, 21. Juli um 14:00 Uhr in Laubach, Restaurant Eifelperle

Aus organisatorischen Gründen bittet der SBR um telefonische Anmeldung bei

Bereich Mayen: Monika Klee (02654-881940), Elisabeth Waldorf (0171-916 2011)

Bereich Andernach: Hans Heinrich Klöppel (02651-41406), Klaus Jahnz (02651-769 07)

Bereich Cochem: Rudi Herig (02653-3733), Waltraud Roden-Kreutz (02678-627)

Für die ehemaligen Kollegen*innen der Post, Postbank und Telekom bietet sich eine gute Gelegenheit mit dem Seniorenbeirat ins Gespräch zu kommen. Sicher gibt es das eine oder andere Anekdötchen zu erzählen.

„Telefonisch ist der Vorstand jederzeit telefonisch erreichbar. Hinterlasst ggf. eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter und wir gerne rufen zurück“, animiert Rudi Herig, der bei der Telekom beschäftigt war

Soweit es dem SBR bekannt und möglich ist, werden ehemalige Kollegen*innen zu runden Geburtstag ab siebzig Jahren persönlich besucht. Das sind auch die ersten Aktivitäten die nach der Pandemie wieder möglich waren.

„Wir hoffen, dass wir jetzt wieder neue Projekt planen können und würden diese gerne im Rahmen des Stammtisches besprechen.. Derzeit wird unsere Internetseite (www.bew-sbr-mayen-andernach-cochem.de/) aktualisiert.. Über das Kontaktformular können Fragen an uns gerichtet werden.“, erklärt Monika Klee.

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Großes Autokino am 8. und 9. Juli in Ulmen

Ulmen – Westenergie lädt gemeinsam mit dem Kinopalast Vulkaneifel und der Gesundland Vulkaneifel GmbH zum Autokinowochenende in Ulmen ein. Der Erlös kommt der Vereinsgemeinschaft Ulmen zugute. Das Energieunternehmen Westenergie lädt gemeinsam mit der Stadt Ulmen, dem Kinopalast Daun und der Gesundland Vulkaneifel GmbH zur großen Filmvorführung unter freiem Himmel ein: Besucher dürfen sich am Freitag, den 8. Juli und Samstag, den 9. Juli 2022 auf unterhaltsame Stunden auf dem Circusplatz an der Realschule Plus in Ulmen freuen. Freitags läuft die US-amerikanische Action-Komödie „The Lost City – Das Geheimnis der verlorenen Stadt“ und am Samstag der Fantasy-Film „Phantastische Tierwesen 3“. Einlass ist ab 21:00 Uhr am Circusplatz in Ulmen; der Film startet jeweils um 22:00 Uhr.

Um Planung und Vorbereitung kümmert sich Westenergie gemeinsam mit der Stadt Ulmen, dem Kinopalast Daun und der Gesundland Vulkaneifel GmbH. Der Eintritt zur Vorstellung kostet 15,00 Euro pro PKW. Einlasskarten können ab sofort über das Buchungsportal des Kinopalast Vulkaneifel  
www.kino-daun.de/autokino
erworben werden. Wie in einem herkömmlichen Filmtheater stehen auch im Autokino jede Menge Popcorn und kalte Getränke bereit. Der Reinerlös des Autokinos wird gespendet und kommt der Vereinsgemeinschaft Ulmen zugute.

„Mit dem Autokino von Westenergie bieten wir den Bürgerinnen und Bürgern während der Corona-Pandemie ein unterhaltsames und sicheres Freizeitangebot. Uns ist es ein besonderes Anliegen, den Reinerlös des Autokinos der Vereinsgemeinschaft Ulmen zu spenden um somit lokale Vereine, Initiativen und die Kulturarbeit in der Gemeinde zu unterstützen“, erklärt Thomas Hau, Kommunalmanager bei Westenergie.

Bürgermeister Thomas Kerpen aus Ulmen ergänzt: „Wir freuen uns, gemeinsam mit Westenergie unseren Bürgerinnen und Bürgern zwei schöne Filmabende in einzigartiger Atmosphäre bieten zu können. Wir wünschen allen Besucherinnen und Besuchern viel Spaß beim großen Autokino.“

Neben der Energieversorgung engagiert sich Westenergie in ihren Partnerkommunen traditionell in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Klimaschutz und Bildung. Über Sponsorings und Kooperationen unterstützt das Unternehmen sowohl kleine Initiativen als auch große Vereine, um mit den Menschen vor Ort auch auf gesellschaftlicher Ebene gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Alleine über die Mitarbeiterinitiative „Westenergie aktiv vor Ort“ konnten bereits mehr als 10.000 ehrenamtliche Projekte umgesetzt werden.

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Bisher einmalig auf der Welt – Harley Davidson baute für die Kaller Feuerwehr den Prototyp eines Einsatzkrades

Kall – Überraschung beim Flut-Dankesfest des Löschzuges – Am Wochenende wird die „Pan America“ in Hamburg vorgestellt. Bürgermeister Hermann-Josef Esser konnte seine Begeisterung kaum bremsen: „Meine Herren, was ist das für ein geiles Gerät”. Was den Chef der Kaller Feuerwehr derart in Ekstase versetzte, war eine feuerrote, 152 PS starke und 220 Sachen schnelle Harley Davidson „Pan America“, die seit Samstag zum Fuhrpark des Löschzuges Kall gehört. Was den Bürgermeister noch mehr erfreute, war die Tatsache, dass die Gemeinde für das fast 35.000 Euro teure Einsatzkrad keinen Cent ausgeben muss.

Beim Helferfest des Löachzuges Kall fuhr Harley-Marketing-Manager Nils Buntrock zur Überraschung der Feuerwehrmitglieder ujnd deren Gäste mit dem neuen Feuerwehrkrad vor. Foto: Reiner Züll

Das Krad ist eine Spende der Harley Davidson Germany GmbH, der  deutschen Vertretung des legendären und weltweit bekannten amerikanischen Motorradherstellers aus Milwaukee. Es ist Ersatz für das Einsatzkrad, das bei der Hochwasser-Katastrophe in der Nacht zum 15. Juli vergangenen Jahres im Gerätehaus der Kaller Wehr zerstört wurde.

Überraschung gelungen: Die Ankunft des Feuerwehr-Krads beim Helferfest des Löschzuges Kall war ein echtes Highlight. Foto: Reiner Züll

„Für uns bei Harley Davidson Germany ist es ein ganz besonderer Moment“, sagte auch Nils Buntrock, der Marketing-Manager der deutschen Vertretung, als er das Krad im Beisein von Bürgermeister Hermann-Josef Esser und dem stellvertretenden Gemeindewehrleiter Andreas Lang an Löschzugführer Daniel Rütz und Gemeindebrandinspektor Frank Dreßen übergab.

Dass es sich bei dem Einsatzkrad um ein besonderes Motorrad handeln musste, zeigte die Anwesenheit der Journalisten deutscher Motorrad-Medien, die dafür eigens aus Leipzig und Stuttgart angereist waren. Dass es tatsächlich keine alltägliche Übergabe sei, erläuterte Nils Buntrock: „Auch wenn ihr es mir nicht glaubt, ihr seht hier eine Weltneuheit, eine Einzigartigkeit sogar“. Eine Harley Davidson „Pan America“ als Feuerwehr-Einsatzkrad gebe es bisher auf der ganzen Welt noch nicht. „Es ist die allererste, die so gebaut wurde – eigens für die Feuerwehr Kall. Ihr seid also die ersten Besitzer“, so Buntrock zu Löschzugführer Daniel Rütz.

Den Impuls zu der einzigartigen Spende hatte das Motorradmagazin „Ride“ ausgelöst. Redaktionsleiter dieser Fachzeitschrift ist Markus Biebricher, der mit seiner als Fotografin tätigen Ehefrau Claudia Werel in Glehn wohnt. Die beiden hatten in einer Ausgabe nach der Flut von der Zerstörung des Einsatzkrades berichtet, und zusammen mit dem Gemeindebrandinspektor und Motorradfan Frank Dreßen einen Spendenaufruf gestartet.

Der Aufruf blieb auch den Verantwortlichen bei Harley Davidson  Germany nicht verborgen. „Wir wollten nicht nur Geld und Worte spenden“, berichtete Nils Buntrock bei der Übergabe. Man habe also den Kontakt zu Frank Dreßen gesucht, um die Anfordernisse der Feuerwehr für den Umbau einer Harley „Pan America“ zum Feuerwehr-Einsatzkrad zu erkunden.

„Ich dachte sofort an versteckte Kamera als Nils Buntrock mich anrief und die Spende eines nagelneuen Harley-Motorrades ankündigte“, berichtete Frank Dreßen am Samstag bei der Übergabe des Krads auf dem Parkplatz am Kaller Ostlandkreuz, wo die Einsatzleitung der Feuerwehr während und noch 14 Tage nach Flut stationiert war, nachdem das Hochwasser auch das Gerätehaus am Hammerwerk überflutet hatte.

In Kall mit dabei war auch der Konstrukteur und Erbauer des Feuerwehr-Krads, Dennis Kaulbach. Der hatte das erst im vergangenen Jahr entwickelte serienmäßige Adventure-Touring-Modell des US-amerikanischen Herstellers modifiziert, um den Anforderungen eines Feuerwehr-Einsatzfahrzeuges gerecht zu werden. Dabei gab es einige europäische Richtlinien zu beachten, wie Dennis Kaulbach am Samstag berichtete.

Das Krad bekam neben Blaulicht und Martinshorn in spezielles Navigationsgerät, das es ermöglicht, mit anderen  Einsatzkräften zu kommunizieren.  Zudem stattete Kaulbach das Zweirad mit einer Funkanlage, einer Erste-Hilfe-Ausrüstung und einem Feuerlöscher aus. Eine zusätzliche Batterie mit speziellem Ladesystem stellt sicher, dass sich die umfangreiche Sonderausstattung auch bei längeren Standzeiten des Krades nutzen lässt.

Auch die Optik des Fahrzeuges ist den europäischen Richtlinien für besondere Signalfarben angepasst. Tank, Rahmenheck, Felgen und die Kühlerverkleidung  sind entsprechend lackiert. Marketing-Manager Nils Buntrock: „Wir sind stolz, dass wir das erste professionell umgebaute Pan-America-Feuerwehr-Krad der Welt geschaffen haben“. Das für die Feuerwehr Kall zu tun, sei ihm eine Herzensangelegenheit gewesen.

Am Abend wurde das Krad in Keldenich beim Dankesfest für die Fluthelfer und die bis dahin ahnungslosen Einsatzkräften der Feuerwehr Kall als Überraschung präsentiert. Bei dieser Gelegenheit bedankten sich Bürgermeister Hermann-Josef Esser und Löschzugführer Daniel Rütz bei Nils Buntrock für diese großzügige Spende. „Wir hätten uns das nicht träumen lassen“, schwärmte auch  der stellvertretende Gemeindewehrleiter Andreas Lang. Eine Anschaffung aus eigenen Mitteln wäre nie möglich gewesen.  Und, so Lang: „Wir hätten dieses Krad in der verhängnisvollen Flutnacht gut brauchen können“.

Für seine Mitwirkung bei der Modifizierung des Krades für den Feuerwehreinsatz bekam Gemeindebrandinspektor Frank Dreßen von Nils Buntrock ein eintägiges Training für die „Pan America“ im Enduro-Park in Holzminden geschenkt. Wie Löschzugführer  Daniel Rütz verlauten ließ, werden Kradmelder des Löschzuges ebenfalls mit den besonderen Eigenschaften des Einsatzkrades vertraut gemacht.

Das Motorrad wurde noch am Samstagabend nach der Präsentation in Keldenich wieder abtransportiert. Es wird vor seiner endgültigen Stationierung in Kall vom 24. bis 26. Juni bei den Internationalen Harley Days in Hamburg als Weltneuheit vorgestellt.

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Volles Haus beim Garten-Festival „Country Homes“ in Eicks

Mechernich-Eicks – Nach zweijähriger Pandemie-Pause konnte das fast schon traditionelle „Country Homes“-Gartenfestival endlich wieder auf dem Gelände des Eickser Wasserschlosses stattfinden. Eines zeigte sich jedoch schnell: Der „Nach-Corona-Effekt“. Denn es herrschte riesiger Andrang bei den 76 Ausstellern – alleine am Eröffnungstag seien bereits rund 6000 bis 8000 Menschen gekommen.

Volles Haus in Eicks: Nach zwei Jahren ohne „Country Homes“ ging es nun wieder in die nächste Runde des beliebten Gartenfestivals. Foto: Stefan Lieser/pp/Agentur ProfiPress

Der Journalist Stefan Lieser war vor Ort und beschrieb: „Warteschlangen durchs halbe Dorf: Schon am ersten Tag der »Country Homes« auf dem Gelände von Schloss Eicks sind die Parkplätze oberhalb des Ortes belegt und der Andrang groß.“

Veranstaltet hat die „ECM GmbH“. Michael Raedeke, der Geschäftsführer, sagte dazu: „Die Messe hier auf Schloss Eicks ist für unser Team immer eine große Freude. Die Mentalität der Menschen hier: freundlich. Einfach schön.“ Feuerwehrleute aus Floisdorf und der Musikverein Eicks hätten dabei alle Hände voll zu tun gehabt, den großen Andrang zu regulieren.

Viele verschiedene Firmen und Aussteller boten auf dem weitläufigen Gelände Ihren Waren an. Beispielsweise „Speedy-Fish“ aus Stadthagen: Neben Aquarium- und Teichfischen bietet sie Schwimmfarn, die biologische Teichklärung im Bottich. „Der Farn ist ein Nährstoffzehrer und er verschattet den Teich, beides bekämpft zu starken Algenwuchs“, so der Fachmann zu Lieser.

Auch Getränke in Hülle und Fülle gabs bei den sommerlichen Wochenend-Temperaturen zu genießen: „Alle Welt trinkt Rosé“, so Konstantin Klopfer vom Weingut „Weigand und Klopfer“ aus Bad Kreuznach. Und er betonte: „Super ist das hier. Schon um 10.30 Uhr am Vormittag ist die Hölle los.“

Unter Anderem gab es auch wertvolle Öle, beispielsweise aus Gran Canaria, Hawaii und in Asien, aber auch bunte Lakritzstangen aus Skandinavien mit bis zu einem Meter Länge zu erwerben. Verkäufer Otto Marburger: „Der Hexenheuler ist das meistverkaufte Lakritz.“ Den habe sogar schon EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und das schwedische Königspaar bei ihm bestellt. Auch im Angebot: XXL-Luxus-Sonnenliegen. 360 Grad drehbar, aus Edelholz – Kosten bis zu 4000 Euro.

Stefan Lieser resümierte: „Ob Luxusmöbel, frisches Grün, Kulinarisches zwischen Secco, Rosé oder Cappuccino – es heißt Genießen und Schlendern.“

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Bethel-Hotel in Bad Neuenahr-Ahrweiler lebt Willkommens-Kultur und bietet neue Perspektive für Tourismus

Bad Neuenahr-Ahrweiler – „Das Inklusionshotel zum Weinberg ist ein besonderes Haus, in dem eine vorbildliche Willkommenskultur gelebt wird. Es bietet eine Win-Win-Lösung, die den Menschen, der Gesellschaft  und der Wirtschaft gleichermaßen zugutekommt. Nach der schrecklichen Flutkatastrophe gibt dieses Projekt eine neue Perspektive, die für den Tourismus im Ahrtal so wichtig ist“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der Eröffnungsfeier für das Bethel-Hotel in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der Hotelbetrieb in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof bietet nicht nur ein Zusammenarbeiten von Menschen mit und ohne Behinderung, sondern lädt insbesondere auch Gäste mit Behinderung durch die besondere Zimmerausstattung zum Aufenthalt ein.

Die Ministerpräsidentin dankte allen, die in ganz unterschiedlichen Funktionen das Hotel möglich gemacht haben. „Sie haben einen Beitrag dazu geleistet, dass arbeitssuchenden Menschen mit Behinderungen im Ahrtal eine gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsleben ermöglicht wird“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Beim Ausbau von Inklusionsfirmen engagiere sich das Land seit langem an vorderster Stelle. Im aktuellen Koalitionsvertrag habe sich die Landesregierung das Ziel gesetzt, die Zahl der aktuell 1.000 Plätze für Menschen mit Behinderungen bis 2026 zu verdoppeln.

„Von dem vorbildlichen Engagement der von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel hier in Bad Neunahr-Ahrweiler geht somit auch ein Signal ins Land aus. Es hilft uns dabei, die Idee der Inklusionsfirmen mit einem hohen Anteil von Menschen mit einer Behinderung, für die es eine gesonderte Förderung gibt, noch mehr bekannt zu machen“, so die Ministerpräsidentin. Die Botschaft sei klar: Wer über die Gründung einer Inklusionsfirma nachdenke, habe das Land und die zuständigen Behörden an seiner Seite.

Obwohl Markt und Inklusion oberflächlich betrachtet gegenläufige Modelle seien, funktioniere die soziale Arbeit unter Marktbedingungen. „Ich bin mir sicher, dass dies künftig auch hier im Weinberghotel gut gelingt, dank der Stiftungen Bethel und der engagierten Akteure vor Ort. Ich wünsche dem Haus eine gute Belegung und den hier tätigen Menschen viel Freude bei der Arbeit“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

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Bürger-Beteiligung in der Kupferstadt Stolberg gestartet

Stolberg – Die Kupferstadt Stolberg wurde im Juli 2021 besonders stark von der Hochwasserkatastrophe getroffen. Betroffen ist aber nicht nur der häufig historische Gebäudebestand, sondern auch die Verkehrsinfrastruktur in der Talachse. Großflächige Bereiche des Straßenraums in der Innenstadt, der erst vor wenigen Jahren neugestaltet wurde, müssen deshalb neu aufgebaut werden. „Wir wollen die beschädigte Verkehrsinfrastruktur nicht so wiederaufbauen, wie sie vorher war, denn dann hätten wir eine riesige Entwicklungschance verpasst. Wir wollen und werden unsere Verkehrsinfrastruktur an die modernen Mobilitätsbedürfnisse anpassen und den Straßenraum städtebaulich aufwerten“, erklärt Bürgermeister Patrick Haas die Zielsetzung des Verkehrskonzeptes Talachse.

Konkrete Ideen könnten die Schaffung von komfortableren und sicheren Fuß- und Radwegen entlang der Talachse, die mit dem Verkehrskonzept zusammenhängende Anpassung des ÖPNV – zum Beispiel mit einem Stadtbussystem – oder die Anlage von attraktiven Verweilmöglichkeiten und Außengastronomiemöglichkeiten im Straßenraum sein. Das Projektgebiet erstreckt sich von der Mühle bis zum Heinrich-Böll-Platz.

Mit dem Verkehrskonzept Talachse möchte die Stadtverwaltung die Planungen für die ohnehin notwendige Überarbeitung der von der Flut betroffenen Straßen in der Talachse vorantreiben. Ein wichtiger Faktor des Konzeptes: Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. „Wir planen den Straßenraum nicht an den Menschen vorbei, sondern mit ihnen gemeinsam“, erläutert Haas. Mit dem Büro „mobildenker“ hat die Stadtverwaltung deshalb eine Online-Bürgerbeteiligung erstellt. Auf einer interaktiven Karte können ab sofort alle Stolbergerinnen und Stolberger ab sofort ihre Vorschläge einbringen und kommentieren, was schon gut ist und was noch besser gemacht werden kann. Bis zum 14.08.2022 freut sich die Stadtverwaltung über möglichst viele Meinungen.

Die Karte ist unter www.denkmobil.de/stolberg abrufbar.

Die Leitfragen für die Bürgerbeteiligung lauten:

  • Wo fühlen Sie sich als Verkehrsteilnehmer*in unsicher? Wo gibt es Konflikte mit anderen Verkehrsteilnehmern?
  • Wo liegen Defizite im Fuß- und Radverkehr vor? Gibt es zum Beispiel Gehwege, die zu schmal sind oder Stellen, an denen Sie nur erschwert die Straße queren können?
  • Welche Defizite liegen im Bus- und Bahnverkehr auf der Talachse vor?
  • Wo wünschen Sie sich eine Erhöhung der Aufenthaltsqualität (z.B. zum Verweilen, Spielen oder für Außengastronomie)?
  • Was gefällt Ihnen hinsichtlich der Verkehrssituation auf der Talachse gegenwärtig gut?
  • Wo und wie sollte sich zukünftig etwas ändern?

Alle Hinweise fließen in den Abwägungsprozess ein. Im Anschluss findet im Herbst dieses Jahres ein Bürgerworkshop statt. Der Abschlussbericht liegt im Frühjahr 2023 vor. Die Umsetzung wird dann im Anschluss beginnen.

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25. Renault-Oldie-Treffen am Sonntag 26. Juni in Kall-Roggendorf

Kall-Roggendorf – Rund um das Autohaus Hück in Roggendorf werden am Sonntag, 26. Juni, viele alte Automobil-Schätzchen zu sehen sein – Der Erlös geht wieder an die Hilfsgruppe Eifel – Eine beliebte Veranstaltung mit Kult-Status. Seit über 25 Jahren treffen sich Besitzer und Fans älterer Renault-Modelle im Sommer rund um das Roggendorfer Renault-Autohaus Hück zu ihrem jährlichen Oldtimer-Treffen. Das Treffen hat nicht nur bei den Liebhabern des französischen Herstellers Kult-Status erreicht, sondern es ist auch bei den Eifeler Oldtimer-Fans äußerst beliebt.

Auf dem Gelände des Autohauses Hück werden beim Treffen am Sonntag, 26. Juni, wieder zwischen 60 und 70 alte Renault-Schätzchen erwartet. Foto: Hück

Nach zweijähriger Corona-Pause ist der, in Roggendorf ansässige Renault-Oldie-Club-Eifel (ROCE) froh, endlich sein 25. Oldie-Treffen ausrichten zu können. Am Sonntag, 26. Juni, werden vor Hücks Autohaus in Roggendorf zahlreiche alte Renault-Schätzchen zu bewundern sein. Vereinsvorsitzender Jörn Hück erwartet auch diesmal wieder zwischen 60 und 70 Teilnehmer aus ganz Deutschland sowie aus den Benelux-Ländern.

Traditionell kommt der Reinerlös dieses Treffens der Hilfsgruppe Eifel in Kall zugute, die seit ihrer Gründung vor 30 Jahren vom Autohaus Hück unterstützt wird. Bei den bisherigen 24 Oldie-Treffen des Klubs waren insgesamt über 29.000 Euro für die Hilfsgruppe Eifel zusammengekommen. Beim 25. Treffen, das eigentlich im Juni 2020 stattfinden sollte, dann aber der Corona-Pandemie zum Opfer fiel, wollten die Roggendorfer Oldie-Freunde die 30.000 Euro voll machen.

Das soll nun, nachdem auch das Treffen 2021 wegen der Pandemie ausfallen musste, am 26. Juni nachgeholt werden.  Jörn Hück: „Wir werden die Gesamtsumme von 30.000 Euro schaffen“. Den Besuchern verspricht er die Präsentation vieler alter Renaults und Alpines. Beim letzten Treffen im Juni 2019  sei eine Renault Monaquadre, Baujahr 1936, das älteste Modell gewesen.

Neben dem ganztägigen Oldtimertreffen hat der Verein unter Leitung des Vorsitzender Jörn Hück auch in diesem Jahr eine Tombola zugunsten der Hilfsgruppe organisiert. „Man kann in Roggendorf beim Renault-Oldtimer-Treffen alte Schätze bestaunen, Ersatzteile kaufen, Benzingespräche führen und sich mit Essen und Trinken verwöhnen lassen“, so der Vorsitzende, der darauf hofft, dass auch der Wettergott den Oldie-Freunden an diesem Sonntag gut gesonnen ist. (Reiner Züll)

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Gedenk-Gottesdienst am Jahrestag der Flut am 14. Juli 2022 in St. Severinus Kommern

Mechernich-Kommern – Evangelischer und katholischer Pfarrer konzelebrieren – Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick hält die Ansprache – Stephan Brings und Nicole Besse musizieren. Am Jahrestag der verheerenden Flutkatastrophe wird in der Pfarrkirche St. Severinus in Kommern am Donnerstag, 14. Juli, um 18 Uhr ein Ökumenischer Gedenkgottesdienst gefeiert.

Der katholische Pfarrer Professor Dr. Hans Fuhs und der evangelische Pfarrer Dr. Michael Stöhr stehen der Feier vor, der Kommerner Ortsbürgermeister Rolf Jaeck begrüßt die Trauergemeinde, Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick hält die Ansprache.

Die passende Musik zum Gottesdienst und zum anschließenden Stehempfang steuern Dr. Nicole Besse (Violine), Stephan Brings (Gitarre), Dietrich-Bonhoeffer-Chor, Männergesangverein Kommern und Organist Jörg Schreiner bei. Stephan Brings singt sein „Flutleed“.

Die Organisationsfäden hält der Mechernicher Stadtdezernent Ralf Claßen in Händen, der auch Vorsitzender der Mechernich-Stiftung ist. Wenn es nach ihm geht, sollen in dem Gottesdienst exemplarisch jemand aus den Reihen der Flutopfer und ein Helfer zu Wort kommen.

Diese beiden Bevölkerungsgruppen – Opfer und Helfer – sind auch in allererster Linie zu Gottesdienst und Empfang nach Kommern eingeladen, „aber auch alle Menschen aus dem Stadtgebiet, die sich solidarisch gezeigt haben und zeigen“, so Ralf Claßen.

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Landrat Dr. Alexander Saftig und Bürgermeister Jörg Lempertz befördern und ehren Feuerwehrleute in Bell

Mendig/Bell – Jedes Jahr rücken die ehrenamtlichen Helfer unserer Freiwilligen Feuerwehr über 250-mal zu Brand- und Technischen Hilfe- Einsätzen in und rund um die Verbandsgemeinde herum aus. Dabei stehen die Kameradinnen und Kameraden das ganze Jahr rund um die Uhr nicht nur für ihre Mitmenschen im Einsatz bereit, sondern trainieren für den Ernstfall und besuchen zahlreiche Weiterbildungen.

Einmal im Jahr stehen jedoch unsere Retter und Helfer im Mittelpunkt – am Ehrentag der Feuerwehr, wie jetzt in Bell.

Aus gegebenem Anlass begrüßte der Leiter der Feuerwehr, Bürgermeister Jörg Lempertz, Landrat Dr. Alexander Saftig, Ortsbürgermeister der Ortsgemeinde Bell, Stefan Zepp und die Beller Wehrleute in der heimischen Feuerwache. Der Löschzug Bell umfasst 38 ehrenamtlich Feuerwehrleute, 13 Jugendfeuerwehrmitglieder und sieben Alters- und Ehrenwehrmitglieder, die einen enormen Beitrag zur Sicherheit in der Ortsgemeinde Bell beitragen. Besondere Ehrungen erhielten an dem Abend: Wehrführer Lars Perzewski erhielt das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber für 25 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit, Brandmeister Dirk Zavelberg erhielt für 35 Jahre das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold und Hermann Peter Heuft erhielt für 45 Jahre aktive, pflichttreue Tätigkeit bei der Feuerwehr, das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold mit Eichenlaub.

Landrat Dr. Alexander Saftig gratulierte mit eindrucksvollen Worten den Geehrten die Vorbilder für die Blaulichtfamilie und die zahlreichen Ehrenamtler im Landkreis seine.

„Retten – Bergen – Löschen – Schützen ist unser Leitgedanke bei der Feuerwehr. In den letzten Jahren sind die Aufgaben in einer Wehr nicht nur vielfältiger, sondern auch technisch anspruchsvoller geworden. Das wir drei Kollegen an dieser Stelle und in dieser Runde ehren können, erfüllt mich mit Stolz und ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit. Seit Jahren beweisen unsere Kameradinnen und Kameraden, dass sie stets die Bereitschaft für den Dienst leben. Wir alle wissen, was wir an unserer Feuerwehr haben und schätzen ihre Arbeit. Der Schutz vor Gefahren ist bei ihnen in guten Händen.“, so der Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Jörg Lempertz bei seiner Rede im Feuerwehrhaus Bell.

Im Rahmen des Ehrungstages wurden zudem auch weitere Kameradinnen und Kameraden verpflichtet und geehrt:

Neuaufnahmen und Verpflichtung in den aktiven Dienst: Jan Bohlen, Sebastian Feldkötter, Lars Hoffmann, Leon Mintgen, Leon Müller, Jannik Soetebier, Fin Wissen, Andreas Zlatosch, Cora Daub, Jason Bemfert, Sarah Zepp und Kay Hartmann

Beförderung zum Oberfeuerwehrmann: Tobias Hoffmann

Beförderung zum Löschmeister: Philipp Wölwert, Florian Sänger und Tobias Heuft

Beförderung zum Brandmeister: Andreas Zlatosch

Beförderung zum Hauptbrandmeister: Daniel Merkler