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Neue Dächer für die Basilika – 1,7 Millionen Euro teure Sanierung in Steinfeld

Kall-Steinfeld – Es sind schon sehr beeindruckende Zahlen, die Stefan Lieser im „Kölner Stadt-Anzeiger“ präsentiert: 2294 Quadratmeter bester Moselschiefer, 406 Dachhaken, 276 Meter Rinnen, 586 Meter Blitzschutz und 19 Gauben wurden auf dem Dach der Steinfelder Basilika verbaut. Die Baumaßnahme hat fünf Jahre gedauert und kostete insgesamt 1,7 Millionen Euro. Laut Stefan Lieser ist das die größte Einzelinvestition der vergangenen Jahrzehnte in die Kirche, in der seit fast 100 Jahren auch die Ordensgemeinschaft der Salvatorianer zu Hause ist.

Pater Wieslaw Kaczor, Pfarrer in Steinfeld, fühlt sich nach fünfjähriger Bauzeit erschöpft und glücklich. Foto: Stefan Lieser/RRG/pp/Agentur ProfiPress

Starke Abnutzungen durch exponierte Lage

Die Sanierung war dringend nötig. Aufgrund der exponierten Lage sind Mauerwerk und Dach starken Abnutzungen ausgesetzt. Westwinde vom Atlantik würden nachweislich einen hohen Salzgehalt in das Mauerwerk eintragen. Für einen nachhaltigen Schutz habe es jetzt die neue Dacheindeckung gebraucht. Die besteht aus besagtem Moselschiefer, dessen ausreichend dicke Platten besonders dicht und hart seien.

Für die Arbeiten sind Experten gefragt. Einer davon ist Dachdeckergeselle Ergin Birihci, der zum Team von der Dachbaufirma von Ralf Krings gehört. „Ohne Birihcis Wissen wäre das wohl kaum gegangen. Sein bisheriges Berufsleben habe, so Birihci, zu fast 99 Prozent aus Arbeiten an Kirchendächern bestanden. Er habe saniert, ausgetauscht oder neu gedeckt“, schreibt der Journalist Stefan Lieser in den im Kreis Euskirchen erscheinenden Tageszeitungen.

Weihbischof besichtigt Dachsanierung

Am Sonntag, 26. Juni, wird rund um die Basilika das Pfarrfest gefeiert. Um 10 Uhr steht ein Familiengottesdienst mit Einsegnung des Dachs an. Anschließend spielt der Musikverein Urft. Für Kinder gibt’s viel Programm. Kirchenvorstand Helmut J. Kirfel bietet eine Basilikaführung zu den Glasfenstern an. Aachens Weihbischof Karl Borsch werde schon tags zuvor beim Ordenstag im Kloster die Dacherneuerung besichtigen.

Unerwartete Schäden am eisernen Kreuz

Für Interessierte wurden die Sanierungsarbeiten am Basilikadach in einer kleinen Broschüre dokumentiert. Darin werden auch Probleme beschrieben, auf die die Dachdecker gestoßen sind. Stefan Lieser berichtet über eine Entdeckung von Dachdeckermeister Ralf Krings: „Als Krings aus der kleinen Ausstiegsluke aufs Sitzbrett in luftiger Höhe geschlüpft war, stellte er am großen, eisernen Kreuz über ihm mit dem einst vergoldeten Wetterhahn massive Korrosionsschäden an beiden Bauteilen fest.

„Bei einem Unwetter wäre damit zu rechnen gewesen, dass die gesamte Bekrönung abknickt, abstürzt und das Dach des Vierungsturms stark beschädigt worden wäre“, so Kirfel. Auch im Innern wurden Schwächen in der Verbindung zwischen innerer Turm- und Dachkonstruktion festgestellt. Die ungeplanten Arbeiten kosteten 80 000 Euro, die durch Spenden zusammenkamen.“

Erschöpft und glücklich

Insgesamt wurden 1,7 Millionen Euro in die Sanierung investiert, von denen das Bistum Aachen 1,5 Millionen Euro übernommen habe. Für den Eigenanteil ist die GdG Steinfeld weiter auf Spenden angewiesen. Ohnehin seien die Sanierungsarbeiten ein Berg gewesen, der da auf die kleine GdG zugekommen sei, zitieren „Kölnische Rundschau“ und „Kölner Stadt-Anzeiger“ Pater Wieslaw Kaczor, Pfarrer in Steinfeld. Kirchenvorstand Helmut J. Kirfel sei daher zum Beauftragten des Bauherrn ernannt worden.

Als solcher habe er einen engen Austausch mit den vom Bistum Aachen beauftragten Architekten, mit den Denkmalschutzbehörden, mit Architekt und Bauleiter Thomas Staerk aus Roetgen und mit den Teams der Dachbaufirma von Ralf Krings sowie des Maler- und Glasfachbetriebs von Willi Klumpen aus Zülpich gepflegt. Für Pater Wieslaw Kaczor seien nun fast fünf Jahre Baulärm vor seinem Arbeitszimmer im Pfarrhaus vorbei. Er fühle sich jetzt „erschöpft und glücklich“.

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Bundespräsident a. D. Joachim Gauck zu Gast in der Wallfahrtskirche Klausen

Klausen – Seit zehn Jahren gibt es die „Kultur in der Wallfahrtskirche Klausen“. Zu diesem Jubiläum konnte Pater Albert Seul OP am 23. Juni bei seiner Gesprächsreihe einen besonderen Gast begrüßen: Bundespräsident a. D. Joachim Gauck sprach mit Seul über das Thema „Toleranz“, dem er sich auch in seinem neuen Buch gewidmet hat. Das Publikum in der bis auf den letzten Platz besetzten Wallfahrtskirche erlebte einen ehemaligen Bundespräsidenten, der sich nahbar und persönlich zeigte, Anekdoten und Schlaglichter auf ihn prägende Ereignisse in seinem Leben warf und sich politisch klar positionierte.

Auf Seuls Frage, ob wir in einer Gesellschaft lebten, in der der Konsens, das Verstehen des Gegenübers die oberste Maxime geworden sei, antwortete Gauck, ein friedliches und verstehendes Miteinander sei zunächst einmal positiv. Doch Toleranz könne nicht das Wegreden von Unterschieden oder das Anerkennen wirklich jeder Haltung sein. „Wir brauchen eine kämpferische Toleranz. Toleranz ist nicht Gleichgültigkeit, nicht Indifferenz, sondern eine Haltung, die gelernt und geübt werden will.“ Ein gutes Beispiel sei aktuell der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine. Hier gebe es das berühmte „Schwarz und Weiß“: „Es ist selten so eindeutig, wer der Aggressor und wer das Opfer ist.“ Im Kommunismus gebe es das Mantra, unbedingt an der Macht festhalten zu wollen, und dies werde mit allen Mitteln wie Einschränkung der Bürgerrechte, Ausschaltung freier Medien, einem Geheimapparat und der Bevorzugung derer, die sich Obrigkeitstreu verhielten, auch durchgesetzt, ob in Russland oder in China, oder früher in der DDR. Dies kleinzureden oder Verständnis für Putins Kriegshandlungen zu zeigen, halte er für eine „Verzerrung der Wirklichkeit und für eine falsche Toleranz“, so Gauck, der selbst in der DDR aufwuchs und als Jugendlicher in die Opposition zum SED-Regime ging. „Einen Feind, der sich selbst zum Feind erklärt hat, kann man nicht tolerieren.“ Auch an anderer Stelle gelte es, eine klare Haltung zu zeigen und auch „intolerant“ zu sein – nämlich immer da, wo Menschenrechte, die Würde und die Freiheit in Gefahr seien.

Plädoyer für eine „geregelte Streitkultur“

Deshalb sei auch in der Politik und der Gesellschaft eine geregelte Streitkultur äußerst wichtig – die Verrohung derselben habe ihn auch dazu bewogen, sein neues Buch zu schreiben, aus dem er am Ende des Gesprächs auch vorlas. Eigene Haltungen durchsetzen oder über politische Gegner siegen zu wollen, sei an sich nichts Verwerfliches. „Doch immer nach vorgegebenen Regeln des Rechts, die Würde des Gegners bewahrend und nicht mit dem Ziel der Zerstörung des Gegenübers oder der Demokratie“, unterstrich Gauck. Insofern müsse er die AfD zwar als gewählte Partei akzeptieren, er halte sie aber für „verzichtbar“ und suche selbstverständlich auch die Debatte bei Haltungen, die er nicht hinnehmen könne. Zugleich müsse man auch die Ängste der Menschen in einer zunehmend komplexeren Welt ernst nehmen und dürfe bei aller Kritik an den Wahlergebnissen in Ost-Bundesländern nicht vergessen, dass hier über zwei Generationen unter einer Diktatur lebten und Demokratieprozesse dort nicht über Jahrzehnte wie im Westen Deutschlands wachsen konnten.

Seul fragte auch nach der Wichtigkeit christlicher Kirchen für eine tolerante Gesellschaft. Gauck, selbst langjähriger evangelischer Pastor, räumte den Bedeutungsverlust der Institution Kirche für viele Menschen ein. Zugleich begegne er aber vielen Menschen durch fast alle Parteien hindurch, die ähnliche Werte und Tugenden teilten, wo sich die Kirchen in unterschiedlichen politischen Feldern mit ihren Themen wiederfänden. „Und darauf kann man doch sehr gut aufbauen“, so Gauck. Bevor es die heutige Demokratie gab, habe es im Christentum Barmherzigkeit und Nächstenliebe gegeben. Natürlich sei die Geschichte des Christentums auch von viel Leid und Unrecht geprägt gewesen, aber die ursprüngliche Botschaft durchziehe die Geschichte als „Angebot eines Lebens füreinander und nicht gegeneinander. Das sind starke Wurzeln für die Autonomie des Einzelnen. Und das ist ein großer Schatz“.

Staatssekretärin Bettina Brück lobte zu Beginn der Veranstaltung in Vertretung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer das große Engagement Pater Albert Seuls und seines ehrenamtlichen Teams um Tobias Marenberg. Über zehn Jahre ehrenamtlich Kulturveranstaltungen auf hohem Niveau zu organisieren und das Format sogar durch die Corona-Krise zu bringen, sei eine riesige Kraftanstrengung. Weitere Gäste aus der Politik waren Verbandsbürgermeister Manuel Follmann und Ortsbürgermeister Alois Meyer. Informationen zum Kulturprogramm in der Wallfahrtskirche gibt es unter: www.wallfahrtskirche-klausen.de/jahresprogramm. (sb)

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Auszeichnung für „Energiespar-Meister 2022“

Region/Berlin – Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ehrt Klimaschutz-Engagement an Schulen. Im Rahmen des Energiesparmeister-Wettbewerbs hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz Schulen aus allen Bundesländern für ihre Klimaschutz-Projekte geehrt. Der Wettbewerb wird unterstützt durch die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderte Kampagne „Online-Klimaschutzberatung für Deutschland“ und honoriert besonderes Engagement für den Klimaschutz an Schulen. Neben dem Bundessieger wurde das beste Projekt aus jedem Bundesland sowie ein Sonderpreisträger für langfristiges Klimaschutz-Engagement geehrt.

BMWK-Klimastaatssekretär Patrick Graichen: „Bei all den zum Teil schlimmen Krisen und Problemen, die wir im Moment auf der ganzen Welt haben, gibt es eine große strukturelle Herausforderung unserer Zeit: die globale Klimakrise. Wir müssen alles daransetzen, sie einzudämmen. Dazu brauchen wir alle! Wir brauchen vor allem die junge Generation, viele junge Menschen, die entschlossen sind, die globale Erderhitzung entschlossen und kreativ anzugehen, in der Schule, wie im Privaten. Der Energiesparmeister-Wettbewerb ist dafür ein gelungenes Beispiel.“

Die Preisverleihung zum Energiesparmeister-Wettbewerb für Schulen fand am gestrigen Freitag, 24. Juni 2022 im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz durch Herrn Staatssekretär Dr. Patrick Graichen statt. 16 Landessieger sowie ein Sonderpreisträger des Schulwettbewerbs wurden geehrt und der im Rahmen eines Online-Votings bestimmte Bundessieger bekannt gegeben. Der mit 5.000 Euro dotierte Bundessieg und Titel „Energiesparmeister Gold“ ging an die Christliche Münster Schule in Bad Doberan, Mecklenburg-Vorpommern. Den zweiten Platz belegte die Freie Schule Anhalt in Köthen, Sachsen-Anhalt. Der dritte Platz ging an die Fritz-Ruoff-Schule in Nürtingen, Baden-Württemberg. Der Sonderpreis für nachhaltiges Engagement ging an die Berufliche Schule des Kreises Nordfriesland in Niebüll, Schleswig-Holstein.

Die vollständige Übersicht aller Energiesparmeister 2022 mit Informationen zu den Projekten sowie Pressematerial sind unter www.energiesparmeister.de abrufbar. Der Wettbewerb wird von der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online ausgerichtet.

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LG Laacher See erfolgreich beim Deichlauf in Neuwied

Laacher See – Erster und zweiter Platz bei der Mannschaftswertung. Kein Volkslauf ohne die Sportler*innen der LG Laacher See. Am 10. Juni besuchten 22 LG’ler den Deichlauf in Neuwied am Rhein und gaben trotz hochsommerlicher Temperaturen ihr Bestes. Die Jüngste im Bunde war Alba Rausch, die ihren Papa Alexander begleitete. Sie selbst lief 1000 m und wurde Sechste der wJ U8 in 4:39 Min. Den Jedermannlauf über 5 km bestritten Evelyn Becker (23:42 Min.) und Joachim Massion (32:06 Min.). Evelyn lief nach der Babypause auf eine starken 6. Platz der Gesamtwertung.

Die starke Gruppe der LG vor dem Start. Foto: LG Laacher See

Aufregend wurde es bei dem Hauptlauf über 10 km. Hier hielt sich Karin Breslauer an die Spitze und lief als dritte Frau in 48:03 Min. über die Ziellinie. Den Klassensieg in den jeweiligen Altersklassen trugen Nicole Frantzen (W40, 51:52 Min.), Karin Breslauer (W50, 484:03 Min.), Anita Massion (W60, 55:40 Min.), Bärbel Monschauer (W70, 57:00 Min.) und Michael Krämer (M50, 39:28 Min.) nach Hause. Platz Zwei belegten Beate Klöppel (W60, 77:56 Min.), Marc Hermes (MHK, 41:46 Min.), Erik Börgers (M30, 38:21 Min.) und Alexander Rausch (M40, 39:13 Min.). Saskia Alflen (W30, 51:48 Min.), Ursula Jahr (W50, 59:29 Min.), Raheb Rahimi (MHK, 42:01 Min.) und Udo Schulz (M60, 55:19 Min.) liefen auf Platz Drei.

Bei den Mannschaftswertungen räumten die LG‘ler ebenfalls richtig ab. Für den ersten Platz wurde das Team der LG In einer Gesamtzeit von 2:45:05 Std., vertreten von Erik Börgers, Alexander Rausch, Michael Krämer und Karin Breslauer, geehrt. Der zweite Rang mit 3:01:31 Std. ging ebenfalls an die Läufer vom Laacher See. Die Athleten waren Marc Hermes, Raheb Rahimi, Dieter Schneider und Saskia Alflen. Platz vier und fünf wurde auch wieder von LG*lern besetzt. Weitere Ergebnisse unter www.deichlauf.de.

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Den Grundstein für „Akifa“ gelegt – Dank an Heinz Günther Dohm und Klaus Spille

Alsdorf – Macher der Aufbaujahre: „Akifa“ ist mit Klaus Spille und Heinz Günter Dohm gewachsen. Das „zarte Pflänzchen“ ist ordentlich gewachsen: 2003 starteten in Alsdorf mit den Grundschulen in Ofden und in Blumenrath die ersten Schulen ein OGS-Angebot. Damals wurde das von 50 Kindern genutzt. Heute sind es an sieben Grundschulstandorten gut 900 Schülerinnen und Schüler im Bereich der Offenen Ganztagsbetreuung. Das ist mehr als die Hälfte der insgesamt rund 1.700 Kinder an Alsdorfer Grundschulen. Die Trägerschaft aller OGS-Angebote hat seit 2005 der „Alsdorfer Förderkreis für Kinder und Familien“ (Akifa e.V.) inne – und den zwei maßgeblichen, langjährigen Machern sprach Bürgermeister Alfred Sonders jetzt seine besondere Anerkennung aus.

„Ich bin mehr als dankbar für das, was ihr in den ersten Jahren auf die Schiene gesetzt habt, das wird noch viele Jahre seine Nachwirkungen haben“, richtete Sonders seinen Dank an den ehemaligen Ersten Beigeordneten und Schuldezernenten Klaus Spille und den ehemaligen Leiter der Grundschule Begau, Heinz Günther Dohm. Ihr großes berufliches Know-how nutzten beide – Heinz Günther Dohm als Vorsitzender und Klaus Spille als Geschäftsführer – im Verein Akifa, um die nötige Logistik hinter der OGS-Betreuung zu sichern.

Hatten zunächst Fördervereine der einzelnen Schulen das Personal und Angebot am jeweiligen Standort koordiniert, zeigte sich rasch, dass diese große Aufgabe anders geschultert werden musste. „Wir haben das bei Akifa alles unter einem Dach gebündelt und haben so bis heute nur einen einzigen Trägerverein für das komplette OGS-Angebot“, skizzierte Klaus Spille. „Solch eine einfache Trägerstruktur ist etwas, auf das viele andere Kommunen mit großem Interesse blicken!“ Denn so könne beispielsweise keine Konkurrenz zwischen verschiedenen Trägern entstehen. Gleichzeitig werde der Austausch zwischen den einzelnen Schulen über den einzigen Trägerverein vereinfacht und auch für Eltern gebe es klare Strukturen. In den vergangenen Monaten sind in Alsdorf viele OGS-Standorte räumlich erweitert worden, um langfristig mehr Schülerinnen und Schüler betreuen zu können. Ab 2026 soll jahrgangsweise – beginnend mit der dann ersten Klasse – ein Rechtsanspruch auf einen OGS-Platz umgesetzt werden. „Um der dann sicher noch deutlich steigenden Nachfrage gerecht zu werden, stellen wir bereits jetzt die Weichen“, sagte Sonders.

Derzeit laufen noch Umbauarbeiten an der Grundschule in der Broicher Siedlung, dann sind alle bisherigen Standorte ertüchtigt. Als Nachfolgerinnen von Heinz Günther Dohm und Klaus Spille betreuen Constanze Müller (Vorsitzende) und Sabine Schäfer (Geschäftsführerin) die Geschicke des Akifa-Vereins, die ehemalige Schulamtsleiterin Anke Libber ist als stellvertretende Vorsitzende aktiv. (apa)

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Weiterhin benötigte Hilfe ermöglicht – Jülicher Unternehmen Carl Eichhorn überreicht Spendenscheck

Jülich – Dank einer großzügigen Spende kann die Initiative „Jükrainer“ weiterhin unterstützt werden. „Wir freuen uns über die Initiative des Jülicher Unternehmens, die so vielen Menschen geholfen hat und es nun weiterhin tun kann“, so Koordinator Mo Khomassi von der Stadtverwaltung Jülich bei der Übergabe eines Spendenschecks im Wert von 5000 Euro durch die Geschäftsführer der Firma Carl Eichhorn aus Jülich, Jorge Grabmaier und Martin Keirath. Auch Rayisa Fits freut sich über die große Hilfe für die Unterstützung der Initiative Jükrainer: „Meine Landsleute in der Ukraine können jede Hilfe gebrauchen und sind dankbar für jeden Einsatz“, so die Case-Managerin der Stadt Jülich.

Die Spendengelder sollten zunächst für die Anschaffung von Generatoren verwendet werden. Aufgrund von derzeitigen Lieferschwierigkeiten musste allerdings umgeplant werden. Derzeit und weiterhin benötigt werden von der unter den Kriegsauswirkungen leidenden ukrainischen Zivilbevölkerung vor allem Waren des alltäglichen Bedarfs von Konserven bis beispielsweise zum Mückenspray. Diese Waren werden nun angeschafft und in die Ukraine gebracht.

Damit die Waren gesammelt und transportiert werden können, hat sich das spendende Unternehmen nicht nur mit dem nun überreichten Spendenbeitrag, sondern bereits seit Ausbruch des Krieges für das Hilfsnetzwerk engagiert. Insgesamt 3.600 Umzugskartons im Wert von rund 6.500 Euro wurden zur Verfügung gestellt – ebenso wie Räumlichkeiten im Tochterunternehmen Boos Logistik, in dem auf 300 Quadratmetern seit März Sachspenden gesammelt und deren Transport organsiert wurden.

Wer durch weitere Sachspenden helfen möchte oder auch bei anderen Tätigkeiten rund um den Spieltreff, kann sich bei  Rayisa Fits unter 02461-63297 oder rfits@juelich.de melden.

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Restaurierung der Hubertus-Statue in Mayen

Mayen – Kürzlich wurde die Skulptur St. Hubertus am Eingang zum Rosengarten professionell restauriert. Nur durch eine großzügige Spende des Rotary Clubs Mayen und das Engagement der LAPIDEA Stiftung für Kunst und Kultur konnte diese Skulptur restauriert werden und wieder in neuem Glanz erstrahlen.

Die Skulptur ist ein Werk des Künstlers Professor Carl Burger, der von 1922-1937 Direktor der Steinmetzfachschule in Mayen war,  und wurde vermutlich 1921 dem Eifelmuseum als Geschenk übergeben als dieses von der Heilig-Geist-Kapelle in das Marstallgebäude der Genovevaburg umsiedelte.

„Ich freue mich, dass  verdiente Künstler wie Prof. Carl Burger immer wieder in Erinnerung gerufen werden und in unserer schönen Heimatstadt, eben durch solche Aktionen, präsent gemacht werden“, so Oberbürgermeister Dirk Meid.

Ausführliche Informationen über Leben und Werk von Carl Burger bietet der neue Band der Lapidea-Buchreihe „Professor Carl Burger – Der vergessene Künstler“ von Aloys Einig. Das Buch erschien im Rhein-Mosel-Verlag und ist  im Buchhandel erhältlich.

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1500 Radler bei der 30. Euskirchener Burgenfahrt

Euskirchen – Nach zwei Jahren Zwangspause konnte die Euskirchener Burgenfahrt am vergangenen Sonntag endlich wieder stattfinden. Im 32. Jahr nach der ersten Burgenfahrt konnte somit das 30. Jubiläum der Burgenfahrt begangen werden. Auch wenn die Flutkatastrophe des vergangenen Jahres dafür gesorgt hatte, dass noch nicht alle Wege und Stationen in perfektem Zustand waren, so tat das der Stimmung keinen Abbruch. Rund 1500 Radlerinnen und Radler waren vom Gelände der e-regio gestartet, um die insgesamt neun Stationen entlang der 30 Kilometer langen Route zu besuchen. Eine Station war leider kurzfristig ausgefallen, so dass die Besucher an der Hardtburg leider nur die Aussicht genießen konnten.

Die anderen Stationen konnten sich derweil über viel Zulauf freuen, so dass der Tag auch für die Vereine ein großer Erfolg war. Auch die Malteser, die erstmals die Station an Burg Ringsheim übernommen hatten, waren von der Veranstaltung angetan und bekamen viel positives Feedback von den Besucherinnen und Besuchern.

Die Abschlussstation am LVR-Industriemuseum in Kuchenheim wurde vom Bürgerverein Kuchenheim übernommen. Mit dabei waren die Euskirchener Polizei mit einem Stand, das Team der Stadtradeln-Aktion sowie das Museum und ein Imbisswagen der Firma Sandführer.

Zum Abschluss übergab Bürgermeister Sacha Reichelt gesponserte Preise von der e-regio, Eugebau, Kraftrad, real, Kaufhof, Medienkraftwerk, Lapinchen, SVE, Z.eu.s. und der Nordeifel Tourismus an 30 Teilnehmer, deren Namen von seinen zwei kleinen Assistenten aus der Losbox gezogen worden waren. Der erste Platz war ein Gutschein über 500 Euro, der von der e-regio gesponsert wurde. Platz zwei und drei waren ebenfalls Gutscheine über 400 und 300 Euro – gestiftet von der Eugebau. Bei den restlichen Gewinnen handelte es sich um Sachpreise rund ums Fahrrad.

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Von Singapur und Australien nach Bad Bertrich – 27. Schachtage ein voller Erfolg

Bad Bertrich – Vom 7. bis zum 15. Juni fanden in Bad Bertrich bereits zum 27. Mal die Bad Bertricher Schachtage statt. Gespielt wurde ein neunrundiges Turnier im Schweizer-System Modus. „In vielerlei Hinsicht waren diese Schachtage in Bad Bertrich besonders. Erstmals war das GesundLand Vulkaneifel Ausrichter der Schachtage, erstmals fand das Turnier im neu renovierten Großen Kursaal des KulturRaums statt und erstmals wurden die Schachtage im Sommer ausgetragen“ verrät Thomas Räthlein vom GesundLand Vulkaneifel.

Bisher hatten die Schachtage immer in der ersten Dezemberwoche stattgefunden, durch die Corona-Pandemie kam es jedoch zur Verschiebung in den Sommer. Außerdem freute sich das GesundLand Vulkaneifel nicht nur über 72 Spieler – die höchste Teilnehmerzahl seit 10 Jahren – sondern auch erstmals über Teilnehmer außerhalb Europas: die beiden Singapurer Peng-Kong Chan und Liong-On Choong sowie der Australier Aurel-John Buciu fanden den weiten Weg nach Bad Bertrich, um an den Schachtagen teilzunehmen. Nicht ganz so weit hatten es die vielen europäischen Spieler, viele davon aus den Niederlanden, aber auch aus Frankreich, Luxemburg, Italien und der Schweiz.

Eines war jedoch wie immer: Dr. Matthias Kleifges, seines Zeichens FIDE Schiedsrichter, organisierte das Turnier gewohnt zuverlässig und war wieder Schiedsrichter der Partien. Sieger wurde der Internationale Meister Dieter Pirrot vom SV Hofheim durch einen Start-Ziel-Sieg. Den zweiten Platz sicherte sich Prof. Friedbert Prüfer vom TSG Taucha, vor Jürgen Garbuszus vom Peiner SV, der auf dem dritten Platz landete und durch seine hervorragende Turnierleistung sein Elo-Rating um rund 50 Punkte verbessern konnte.

Über die weiteren Plätze freuten sich: Bruno Comes, SC Wittlich (4. Platz); Wolfgang Polster, SV Koblenz (5. Platz); Penk-Kong Chan (Singapur) und FIDE-Meister Jaap Vogel, ASV Arnhemsche (jeweils 6. Platz).

Darüber hinaus wurde Constanze Jahn als beste Dame, Joachim Hiller als bester Nestor (Spieler von 75 Jahren und älter) und Jacob Kneip mit einem Ehrenpreis für 25-malige ununterbrochene Teilnahme geehrt. Insgesamt wurden 14 Preise mit einem Gesamtpreisfonds von ca. 2200€ verteilt.

„Es war ein schönes Turnier in entspannter Atmosphäre. Besonders freut mich, dass viele Spieler bereits ihre Teilnahme bei den 28. Bad Bertricher Schachtagen angekündigt haben, die für den 23.6. – 1.7.2023 geplant sind“, so Schiedsrichter und Organisator Dr. Matthias Kleifges.

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Hochwasser-Beratung – Das HKC-Infomobil kommt nach Hellenthal – Kostenlose Expertentipps am Sonntag 03. Juli

Hellenthal – Experten des Hochwasser-Kompetenz-Centrums (HKC e.V.) aus Köln bieten am Sonntag, 03. Juli 2022 von 11:00 – 15:00 Uhr auf dem Vorplatz der Grenzlandhalle Hellenthal eine Hochwasserberatung an.

An dem Infomobil vom HKC können sich alle Bürgerinnen und Bürger nicht nur kostenlose Expertentipps zum Umgang mit Hochwasser einholen, sondern auch informieren, was präventiv getan werden kann, um das eigene Haus zu schützen.

Das Infomobil hält Anschauungsmaterial zum allgemeinen Hochwasserschutz, aber auch viele weitere interessante Informationen bereit. Die Beratung durch ausgewiesene Fachexperten umfasst auch Tipps für den hochwassersicheren Objektschutz von Wohn-und Geschäftshäusern. Neben Empfehlungen für bauliche Maßnahmen an Gebäuden werden auch Hinweise für die Verhaltensvorsorge ausgesprochen.