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Info-Veranstaltung für Flutgeschädigte an der Ahr am heutigen Mittwoch 29. Juni in Dernau

Dernau/Ahrweiler – Informationsveranstaltung für Antragstellende mit Schäden an landwirtschaftlichen und weinbaulich genutzten Flächen im Gebiet der Ahr. Um die betroffenen Landwirtinnen und Landwirte sowie Winzerinnen und Winzer bei der Beantragung der Entschädigungszahlungen zu unterstützen, wird eine weitere Informationsveranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Bauern- und Winzerverband Ahrweiler, der Kreisverwaltung Ahrweiler und dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau angeboten. Diese findet am heutigen Mittwoch, 29. Juni 2022, um 18 Uhr, im Bürgerhaus in Dernau, Ahrweg 7, statt.

Die Veranstaltung soll vor allen dazu dienen, das Antragsverfahren insbesondere im Hinblick auf den Wiederaufbau von zerstörten Flächen vorzustellen und noch bestehende offene Fragen zu klären.

Wie das Mainzer Wirtschaftsministerium mitteilte, wurden für die Schäden an Flächen in Folge der Hochwasserkatastrophe bisher rund 530.000 Euro aus dem Wiederaufbaufonds an die betroffenen Landwirtinnen und Landwirte beziehungsweise Winzerinnen und Winzer ausgezahlt. Weitere Auszahlungen erfolgen kontinuierlich.

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zu den Wiederaufbauhilfen für die Landwirtschaft und den Weinbau unter www.kreis-ahrweiler.de > Unsere Themen > Landwirtschaft oder bei der Unteren Landwirtschaftsbehörde, Claudia Schüller (Telefon 02641/975-288, claudia.schueller@kreis-ahrweiler.de) und Judith Groß (Telefon 02641/975-566, judith.gross@kreis-ahrweiler.de).

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50 Jahre musikalische Zeitreise in Mechernich und Kommern

Mechernich/Kommern – Ihre Goldhochzeit feiern Mechernich und Kommern mit allen 44 Dörfern der Stadt am 13. und 14. August in Kommern und Mechernich. Es ist ein großes Stadtfest in Kombination mit dem 25. Mechernicher Brunnenfest geplant. Das Programm wurde am 24. Juni in einer Pressekonferenz im Beisein von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Achim Diewald, dem Repräsentanten des Hauptsponsors „Westenergie“, im Rathaus vorgestellt.

Der Auftakt soll mit viel Musik auf der Nordostseite des Greesbergs begangen werden am Samstag, 13. August, ab 14 Uhr in der Pfarrkirche St. Severinus mit einem Orgelkonzert von Jörg Schreiner und anschließend ab 15 Uhr mit einem Non-Stopp-Open-Air-Bühnenprogramm auf dem Arenbergplatz, bei dem unter anderem die fernsehbekannte Band „Decay an the Tone Kings“ zu einer Zeitreise durch 50 Jahre Musikgeschichte einlädt.

In Mechernich ist am Sonntag, 14. August, die gesamte Innenstadt von der Bahnstraße und der Bergstraße bis zu den drei Plätzen in der City, vor allem aber der Bereich vor Rathaus und Polizeigebäude in Beschlag. Um 9.30 Uhr zelebriert auf der Hauptbühne der in Mechernich wirkende indische Priester George Stephen Rayappan Packiam eine Freiluft-Messe, die Predigt hält Diakon Manfred Lang.

Offizielle Eröffnung um 11 Uhr

Die offizielle Eröffnung ist für 11 Uhr vorgesehen. Dabei wollen dem Mechernicher Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick die Verwaltungschefs der europäischen Partnerstädte zur Seite stehen, Pascal Lantheaume, der stellvertretende Bürgermeister von Nyons, und Jacek Pauli, der Bürgermeister von Skarszewy.

Dr. Schick sagte in der Pressekonferenz, für die heutige Stadt Mechernich sei die zweite kommunale Neugliederung bedeutsamer gewesen als die erste, bei der zunächst zwei selbstständige Großgemeinden dies- und jenseits des Altusknipps/Greesbergs gebildet wurden.

Mit der Fusion der Kreis Schleiden und Euskirchen 1972 sei dann über Gerichtsbezirks-, Fußballkreis-, Kammerbezirks- und Bistumsgrenzen hinweg ein völlig neues Gebilde in Angriff genommen worden, dessen Bewohner sich erst allmählich, dafür aber heute umso gründlicher als Bürger einer Stadt empfänden.

Bei der 25. Auflage des legendären Mechernicher Brunnenfestes in der City von Mechernich sind ein Handwerkermarkt in der Bahnstraße, Oldtimershow, Gewerbepräsentation, zwei Bühnenprogramme (vor dem Rathaus und auf dem Bleibergplatz) und eine Vereins- und Ehrenamtsstraße mit Selbstdarstellung und Angeboten der reichen städtischen Vereinswelt, der Schulen, Institutionen und Kindergärten vorgesehen.

Auch Feuerwehren, Rotes Kreuz, Rettungsdienst, Technisches Hilfswerk und Bundeswehr wollen sich präsentieren. Der altgediente Brunnenfestmanager Heinz Schmitz und Petra Himmrich und Margret Eich von „Mechernich aktiv“ haben eine große Zahl von Gewerbetreibenden, die beim Stadt- und Brunnenfest mitnmachebn wollen.

Ansprechpartner

Wie Orga-Teamchef Ralf Claßen und seine engsten Verwaltungsmitarbeiter Manuela Holtmeier, Ewa Bochynek und Christian Habrichs sowie Margret Eich, Dr. Manfred Rechs, Heinz Schmitz und Björn Schäfer in der Pressekonferenz betonten, haben sich für die Bühnenprogramme bereits einige Musikensembles und Vorführungen gemeldet.

Weitere werden gesucht, um auf zwei Bühnen non Stopp Unterhaltung zu präsentieren. Auch sollen sich noch Fahnenabordnungen der Vereine melden, die zum Auftakt um 11 Uhr vom Nyonsplatz aus auf dem Rathausvorplatz aufziehen wollen.

Ansprechpartner für die Vereine und Institutionen sind Ralf Claßen Tel. (0 24 43/ 49 45 00), Manuela Holtmeier (49 40 03), Ewa Bochynek (49 45 18) und Christian Habrich (49 42 21). Kommerzielle Aussteller und Gewerbetreibende wenden sich an Heinz Schmitz (0 24 43/ 24 24), Petra Himmrich (90 13 00) oder Margret Eich (70 81 81 12).

Beim Musikprogramm samstags in Kommern treten unter anderem der Männergesangverein Kommern, Peter Zülls Ü-50-Blasorchester, die Kölsch-Rockband „El Dorado“, die regionale Liveband „Shout“ und als Topact Dieter Kirchenbauers Band „Decay & The ToneKings“ mit sechs Musikern und drei Sängerinnen auf. Kirchenbauer ist Musikproduzent für die RTL-Show „Let‘s Dance“.

Die Grundschule Kommern sorgt während des Samstags für die Kinderbetreuung. Imbiss Robert Pütz und das Vereinskartell Kommern bewirten die Menschen mit Essen und Trinken, der Freundeskreis Nyons schenkt erlesene Weine aus der französischen Partnerstadt aus. Der hochkarätig besetzte Topact, Dieter Kirchenbauers Band „Decay & The ToneKings“ mit sechs Musikern aus der RTL-Show „Let‘s Dance“ und den drei Sänger/innen Ralf Hartmann („The Voice“ Frankreich), Mickey Joe Harte („ESC“-Kandidat für Irland) und Angela Lentzen (Deutschland) spielt ein „Zeitstrahlkonzert“ mit Highlights von 1968 bis zur Jetztzeit und wird von der „Westenergie AG“ gesponsert.

Hauptsponsor „Westenergie AG“

Vor allem möchte der Energielieferant das kulturelle und musikalische Programm des Brunnenfestes/Stadtfestes fördern, so der Repräsentant Achim Diewald bei der Pressekonferenz. Kämmerer und Dezernent Ralf Claßen hofft mit seinen Mitstreitern im Orgateam auf eine überwältigende Resonanz bei Vereinen, Schulen und Organisationen.

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Es gibt Meldungen fürs Reibekuchenbacken, Ausschank, Sketch- und Tanzvorführungen, Sportdemonstrationen, Arbeit mit Therapiehunden, Verleihung des Ehrenamtspreises und Vergabe von Ehrenamtskarten. Auch zwei Wanderausstellungen wollen möglicherweise Halt am Bleiberg machen.

Sowohl die Firma Weiss (Monschau), die den „WochenSpiegel“ herausgibt, als auch der Rautenberg-Verlag, der den Mechernicher „Bürgerbrief“ verlegt, wollen mit journalistischer Unterstützung der Mechernicher Presse- und Öffentlichkeitsagentur ProfiPress (Lang & Roggendorf Medien GmbH) Sonderhefte zum 50jährigen Jubiläum in Mechernich und Kommern herausbringen.

„Es soll kein Fest der Funktionäre werden“, sagte Ralf Claßen den Medienvertretern. Der städtische Dezernent und Stiftungsvorsitzende der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung betonte: „Wir planen ein Fest der Bürger!“

Auf den Plätzen gehe es um die Schwerpunkte Klima, Umwelt, Nachhaltigkeit, Hilfsorganisationen (Feuerwehr, Rotes Kreuz und THW) mit Polizei und Bundeswehr, Oldtimer und Traktoren sowie um unverzichtbare Mechernicher Dienste und Institutionen (Kirchengemeinden, Communio in Christo, Kreiskrankenhaus, Pflegedienste, Krewelshof, Stände, Fitnessangebote und so weiter). Die Geschäfte haben verkaufsoffenen Sonntag.

Was die Standgebühren angeht, so werden zum Beispiel in der Ehrenamtsstraße oder in der Vereinsstraße keine Zahlungen erhoben, wo sich Vereine lediglich dem Publikum präsentieren, aber zum Beispiel nichts zum Kauf oder Verzehr anbieten. Kommerzielle zahlen für einen dreimal drei Meter großen Stand 50 Euro Standgebühr statt der bei „normalen“ Brunnenfesten üblichen 130 Euro, so Heinz Schmitz.

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Elektro-Altgeräte ab dem 1. Juli noch einfacher zu entsorgen

Euskirchen – Was bei der Abgabe im Supermarkt zu beachten ist. Uhren, Föhne oder Computermäuse: in jedem Haushalt finden sich Elektrogeräte, die irgendwann ausgedient haben und weggeworfen werden. Allzu oft werden diese falsch, zum Beispiel über die Restmülltonne, entsorgt. Um die Sammelquote der Elektroaltgeräte zu erhöhen, können Verbraucherinnen und Verbraucher ab dem 1. Juli 2022 ihre Kleingeräte auch bei Aldi, Lidl, HIT und Co. abgeben.

Alle Lebensmittelgeschäfte und Discounter ab einer Verkaufsgröße von 800 Quadratmetern sind dazu verpflichtet alte Elektrogeräte anzunehmen. Die Bedingung ist, dass sie dauerhaft oder mehrmals im Jahr Elektroware vertreiben. Somit trifft es die großen Supermarktketten im Kreis Euskirchen, da hier oft Wasserkocher, Smartphones und Staubsauger über die Theke gehen.

Kleingeräte, die an keiner Kante mehr als 25 cm lang sind, können, ohne einen Neukauf zu tätigen, kostenlos abgegeben werden. Jedoch nur drei Stück pro Geräteart, also zum Beispiel drei Uhren. Großgeräte, wie der Fernseher, können dort nur entsorgt werden, wenn auch ein solches Gerät mit ähnlichen Funktionen dort gekauft wird.

Hintergrund der neu eingerichteten Abgabestellen ist, dass zu wenig Elektroaltgeräte eingesammelt und damit recycelt werden können. Somit gehen alljährlich viele der darin enthaltenen Wertstoffe, wie Kupfer, Silber und Gold verloren. Hinzu kommt, dass die Menge an E-Schrott immer mehr wächst. Pro Kopf fallen in Deutschland mehr als 20 kg Elektroaltgeräte pro Jahr an. 2018 wurden zum Beispiel nur 9,3 kg pro Person gesammelt.

Und nicht vergessen: Bereits seit Juli 2016 sind Händler mit einer Verkaufsfläche für Elektro- und Elektronikgeräte von mindestens 400 Quadratmetern zur kostenlosen Rücknahme von Altgeräten verpflichtet (z. B. große Elektrofachgeschäfte). Außerdem können alle Elektroaltgeräte auch kostenlos am Abfallwirtschaftszentrum des Kreises in Mechernich abgegeben werden. Die Kleingeräte (bis 25 cm Kantenlänge) können auch an den Schadstoffmobilen abgegeben werden. Großgeräte werden über die Elektrogroßgeräteabfuhr von der Kommune abgeholt.

Doch kein Müll? So manch ein E-Gerät kann noch repariert werden. Reparaturbetriebe und Repair-Cafés finden Sie auch auf der Nachhaltigkeitskarte des Kreises Euskirchen (https://nachhaltigkeit.kreis-euskirchen.de/karte).

Noch Fragen? Kreisabfallberatung: Tel. 02251 – 15 – 530 / abfallberatung@kreis-euskirchen.de

 

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iPads für den Pflegenachwuchs in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Mit einer iPad-Spende unterstützt der Förderverein Pflegeschülerinnen und -schüler am Krankenhaus Maria Hilf. Von digitalen Lernangeboten bis hin zu einer Online-Bibliothek voller relevanter Fachliteratur: Für Auszubildende an der Pflegeschule des Rheinischen Bildungszentrums bietet ein Zugang zum World Wide Web einen absoluten Mehrwert. Um die Nutzung des umfassenden Angebots zu erleichtern, hat der Förderverein den Pflegeschülern des Krankenhauses Maria Hilf iPads im Wert von 10.000 Euro gespendet.

„Speziell der Zugriff auf die Online-Bibliothek ist für unsere Schülerinnen und Schülern nicht nur komfortabel, sondern erspart ihnen auch die Anschaffung teurer Fachliteratur“, sagt die stellvertretende Pflegeschulleiterin Kerstin Klein. Das Arbeiten mit den Tablets soll zudem wichtige digitale Kompetenzen vermitteln. Immerhin macht die Digitalisierung auch vor dem Pflegeberuf keinen Halt.

Im Kontext des Pflegekräftemangels spielt die Gewinnung und Ausbildung neuer Pflegekräfte eine entscheidende Rolle. „Wir sollten daher alles dafür tun, unsere zukünftigen Kolleginnen und Kollegen zu unterstützen,“ betont Förderverein-Vorsitzender Gerhard Kreuter und nutzt die Gelegenheit, um sich bei der Iris und Hans-Joachim Brogsitter Stiftung zu bedanken, die sich mit einer großzügigen Spende an der Aktion beteiligt hat.

Das Projekt „iPads für Auszubildende“ ist nur eine von vielen Maßnahmen, die Pflegedirektor Sven Mühlan und sein Team aktuell anstoßen. Erklärtes Ziel: „junge Menschen zu motivieren, unseren tollen, herausfordernden und erfüllenden Beruf zu ergreifen“, so Mühlan. „Noch mehr freue ich mich, wenn sie sich nach erfolgreicher Ausbildung dazu entscheiden, meine Kolleginnen und Kollegen hier am Krankenhaus Maria Hilf oder an einem der anderen Standorte des Marienhaus Klinikums im Kreis Ahrweiler zu werden.“

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Kommunales Corona-Testzentrum in Zülpich am Donnerstag 30. Juni letztmals geöffnet

Zülpich – Fast 25.000 Schnelltests wurden in Schwerfen durchgeführt.
Testungen im Stadtgebiet sind auch in Zukunft noch möglich. Gut 15 Monate war es – mit einer kurzen Unterbrechung – „am Netz“, nun wird das kommunale Corona-Schnelltestzentrum in der Schwerfener Schützenhalle geschlossen. Am Donnerstag, 30. Juni ist die Teststelle
letztmals geöffnet. Grund für die Schließung ist die stark rückläufige Zahl an Testungen.

Durch die zunehmende Zahl an vollständig immunisierten Menschen sowie den Wegfall der meisten Corona-Regeln in NRW hat die Zahl der in Schwerfen durchgeführten Schnelltests zuletzt stark abgenommen.

Zu Spitzenzeiten der Pandemie wurden täglich bis zu 200 Testungen in Schwerfen durchgeführt, zuletzt waren es hingegen nur noch um die 15. Aus diesem Grund hat sich die Stadt Zülpich nun dazu entschieden, das Testzentrum zu schließen. Bürgermeister Ulf Hürtgen: „Mein ausdrücklicher Dank gilt der Marienborn mobil GmbH sowie den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, mit deren personeller Unterstützung wir das Testzentrum seinerzeit binnen weniger Tage eröffnen und bis heute betreiben konnten, sowie der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Schwerfen, die uns ihre Räumlichkeiten für diesen Zweck zur Verfügung gestellt hat.“

Seit der Eröffnung im März 2021 wurden im kommunalen Schnelltestzentrum in Schwerfen fast 25.000 Coronatests
durchgeführt. „Damit konnten wir den Menschen ein stückweit helfen, zurück zu ihren Freiheiten zu gelangen beziehungsweise Gewissheit über ihren Infektionsstand zu erhalten “, so Hürtgen weiter,

Natürlich sind auch weiterhin Testungen in Zülpich möglich. Viele niedergelassenen Ärzte im Stadtgebiet bieten diese auch weiterhin zu den regulären Sprechstundenzeiten an. Darüber hinaus haben die
privat betriebenen Corona-Testzentren im Zülpicher Gewerbegebiet (Industriestraße 17), in der Zülpicher Innenstadt (Schumacherstraße 7) sowie im Pfarrheim in Lövenich (Im Tiergarten 48) auch weiterhin
täglich geöffnet.

Eine ständig aktualisierte Übersicht aller Teststellen im gesamten Kreis Euskirchen ist unter https://corona.kreis-euskirchen.de zu finden.
Sollte es die Corona-Situation erfordern, wird die Stadt Zülpich zusammen mit ihren Kooperationspartnern flexibel reagieren und eine Wiedereröffnung des Schwerfener Testzentrums ermöglichen.

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Neuer Segen für altes Gemäuer – Gottesdienst und Einweihung des Glockenturms in Irsch mit Bischof Ackermann

Irsch/Trier – 500 Jahre alt ist der Glockenturm der alten Irscher Burg, der über den Höhenstadtteil von Trier ragt. Nach der Renovierung hat Bischof Dr. Stephan Ackermann das alte Gemäuer nach einer Festmesse in der Kirche St. Georg neu eingesegnet. Gottesdienst und Segnung am 25. Juni bildeten den Mittelpunkt eines Jubiläums- und Einweihungsfest der Pfarrei Hl. Edith Stein und ihres Pfarrbezirks St. Georg zur Renovierung des Turms. Pandemiebedingt hatte die Gemeinde ihr Fest für die bereits vor zwei Jahren abgeschlossene Sanierung verschoben.

Der freistehende Turm gehört zum Bering der Irscher Burg, die seit über 200 Jahren im Besitz der Kirchengemeinde ist und neben der Kirche in der ehemaligen Zehntscheune auch das Pfarramt und weitere denkmalgeschützte Gebäude umfasst. Der außerhalb der Burgmauern gelegene Glockenturm ist übrig gebliebener Teil der Vorgängerkirche und heute vom Friedhof umgeben. Außer als bauliches Monument könne er als ein „Ausrufezeichen“ gesehen werden, sagte Bischof Ackermann in seiner Predigt im Gottesdienst. Man könne ihn als „Signal“ wahrnehmen und als „Erinnerung“ daran, Jesu Wort und Botschaft im Alltag zu leben und dies nicht zu verschieben, sagte er mit Blick auf das Sonntagsevangelium, in dem die von Jesus Eingeladenen ihre Nachfolge vertagen. Jesus mahne jedoch, „den Augenblick zu ergreifen, den Ruf im Alltag zu hören und die Nachfolge nicht aufzuschieben“.

Der Turm mit seinem Geläut sei auch ein „Impulsgeber“ im Alltag, sagte Pfarrer Monsignore Dr. Michael Bollig bei der anschließenden Einsegnung an einem Ort, mit dem eine über 700 jährige Glaubensgeschichte verbunden sei. Winfried Benda vom Förderverein Irscher Burg e.V. sprach von einem „Leuchtturm“, da der Glockenturm nach der Sanierung mit moderner Technik angestrahlt werden könne. Er gab vor der Einsegnung durch den Bischof einen Überblick über die Turm-Geschichte und die Sanierungsarbeiten, mit deren Planung der Förderverein vor neun Jahren begann und die in den Jahren 2019 und 2020 durchgeführt wurden. 60 Prozent der Kosten in Höhe von 165.000 Euro übernahm das Bistum, die übrigen 40 Prozent finanziert der Förderverein aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Veranstaltungserlösen. Benda dankte allen Unterstützern, den Architekten und stellvertretend Stephan Zang für die Baubetreuung sowie der Bläsergruppe des Musikvereins Irsch, die die Einsegnung begleitete. Den Gottesdienst hatte zuvor der Kirchenchor musikalisch gestaltet, und am Altar feierte neben dem Bischof und Pfarrer Bollig auch Pater Justin Jenito mit.

Das Turmfest hatte bereits am Nachmittag mit einem Kinderprogramm im Burgbering begonnen und setzte sich im Anschluss in einem Gemeindefest mit Musikprogramm, Verköstigung und Begegnung fort. Zum Angebot gehörten unter anderem auch ein „Irscher Turmwein“, eine „Turmaktie“ und eine „Turmbeleuchtungsurkunde“, deren Erlöse der Restaurierung der kirchlichen Gebäude dienen. Gegen eine Spende kann man den Glockenturm an einem Abend für eine bestimmte Person erstrahlen lassen. Für den Förderverein sei es wichtig, sich neben dem Turm für die Kirche und die weiteren Burggebäude einzusetzen, sagte Kassenwart Winfried Benda. Man wolle, dass es an diesem für die Pfarrei und die Gemeinde wichtigen Ort „weiter geht“, sagte er zum Engagement des Fördervereins. (red)

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Erneuter Bombenfund in der Euskirchener Kernstadt – Entschärfung am gestrigen Dienstagabend abgeschlossen

Euskirchen – Am gestrigen Dienstag, 28. Juni 2022 ist gegenüber des Parkhauses Entenpfuhl in Euskirchen eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Es handelte sich um eine 125 Kilo Bombe. Nach Rücksprache mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst wurde der umliegende Bereich des Fundorts der Bombe durch das Ordnungsamt der Kreisstadt Euskirchen, die Feuerwehr und die Polizei für die Entschärfung geräumt. Davon betroffen war ein Radius von circa 400 Metern um den Fundort. Evakuiert wurden rund 3600 Personen.

Für die Bewohner des betroffenen Evakuierungsbereichs, die nicht bei Familien oder Freunden unterkommen konnten, wurde ab 17.30 Uhr eine Sammelstelle in der Gesamtschule Euskirchen, Anfahrt über die Kaplan-Kellermann-Straße eingerichtet, in der sie sich bis zum Ende der Entschärfung aufhalten konnten.

Die Zugangsstraßen des Evakuierungsbereichs wurden um 18 Uhr vollständig gesperrt. Die Entschärfung der Bombe war gegen 20 Uhr vorgesehen.

Die Entschärfung war gegen 22.45 Uhr abgeschlossen. Der Vorgang hatte sich verzögert, da sich immer wieder Einzelne nicht an die Absperrungen hielten und in die Gefahrenzone liefen. Die Stadt Euskirchen verurteilt dieses Verhalten, da wegen dieser Personen die evakuierten Bürgerinnen und Bürger länger auf die Rückkehr in ihr Zuhause warten mussten.

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Kleine Delegation der LG Laacher See bei der Bit-Läufercup-Serie in Oberweis und Gerolstein

Laacher See – Raheb Rahmi und Klaus Jahnz bei sechs Veranstaltungen in 14 Tagen. An Fronleichnam zeigte das Wetter schon mal was der Sommer kann. Bei hochsommerlichen Temperaturen veranstaltete der SV Oberweis 1932 den 29. Straßen- und Volkslauf. Diese Veranstaltung zählt seit vielen Jahren zu den schnellsten Rennen der Bit-Läufercup-Serie.

Raheb Rahimi (links) und Klaus Jahnz in Gerolstein. Foto: Privat

Aufgrund der Flutkatastrophe im Prümtal musste die Strecke geändert werden. Flach und asphaltiert führte die Wendepunktstrecke durch das idyllische Prümtal von Oberweis nach Brecht.

Gemeinsam walkten Jürgen Schlegel, Klaus Jahnz und Elisabeth Waldorf die 5 km Strecke in 48:32 Min. Anschließend ging es für Klaus Jahnz zum Start für den Hauptlauf über zehn km, den er nach 66:59 Min. beendete. Völlig entspannt ging Raheb Rahimi den Wettkampf an und finishte mit dem 2. Platz der MHK in 42:53 Min. Roland Wesche machte ein Intervalltraining, sodass er mal einen km schnell und langsam lief. Seine Zielzeit von 59:17 Min. bedeutete den 4. Platz der M65.

Den Stadtlauf in Gerolstein, der auch zum Bit-Läufercup zählt, besuchten Raheb (2. MHK, 45:44 Min.) und Klaus (6. M70, 71:22 Min.). Aufgrund der heißen Temperaturen nutzen die Sportler den Lauf als Training und waren mit ihren Ergebnissen zufrieden. Insbesondere weil die Beiden an Pfingstmontag in Ormont (Raheb 3. AK, 37:56 Min.; Klaus 1. AK, 65:19 Min.) und am Vorsonntag beim Eifelmarathon in Waxweiler über die Halbmarathonstrecke (Raheb 2. AK, 1:41:06 Std; Klaus 3. AK, 2:49:00 Std.) unterwegs waren.

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Jubiläum – 40 Jahre „Haus Effata“ – Vom Erholungsheim für Kriegsblinde zum Senioren-Pflegeheim

Blankenheim – Pflege mit AusblickSeit 40 Jahren gehört das Seniorenpflegeheim „Haus Effata“ in Blankenheim zur Communio in Christo. Mutter Marie Therese kaufte 1982 das ehemalige Kriegsblinden Kur- und Erholungsheim und machte daraus ein Pflegeheim für Senioren.

Nach mehreren Sanierungen und Erweiterungen ist das Seniorenpflegeheim „Haus Effata“ heute ein modernes Zuhause für rund 60 Bewohner. Foto: Zarlasht Azimi/pp/Agentur ProfiPress

In vier Jahrzehnten hat sich viel verändert, sowohl am mehrfach sanierten und erweiterten Gebäude als auch in der professionellen Struktur von Pflege und Betreuung. Gleich geblieben ist der Grundsatz der Einrichtung: „Effata“ („Öffne dich“). In der Einrichtung ist man offen für alle Menschen, die auf Pflege und liebevolle Zuwendung hoffen.

Sofort nach dem Kauf gestaltete Mutter Marie Therese das Erholungsheim für Kriegsblinde in ein Seniorenheim um. Geleitet wurde es damals von den Ordensschwestern Vincenza (Pflege) und Virginiana (Küche und Hauswirtschaft). Als Heimleiter fungierte Pfarrer Hermann Walch. Damals wie heute beeindruckt die einzigartige Lage auf einer Anhöhe des Luftkurortes Blankenheim mit einem weitläufigen Park, der aus jedem der Zimmer einsehbar ist.

Tagesstrukturierende Maßnahmen

Anfang der 2000er Jahre wurde „Haus Effata“ kernsaniert. Dabei wurde die Fassade verglast, sodass die Balkone – ähnlich einem Wintergarten – in die Zimmer integriert wurden. Durch den Raumgewinn wurde es möglich, alle Zimmer mit eigenen Bädern auszustatten. Gleichzeitig wurde die bisherige Freiluftterrasse überdacht, in der daraufhin die Hauskapelle ihren Platz fand.

Vor einem Jahr wurde die Hauskapelle an andere Stelle verlegt, um den lichtdurchfluteten Raum für die tagesstrukturierenden Maßnahmen der demenziell erkrankten Bewohner nutzen zu können. Die demenziell veränderten Bewohner verbringen dort den Tag zusammen, nehmen gemeinsam ihre Mahlzeiten ein und können auch am abwechslungsreichen Freizeitprogramm teilnehmen. „Das Konzept hat sich bewährt, unsere Bewohner sind in dieser begleiteten Tagesstruktur ruhiger und entspannter“, erzählt Zarlasht Azimi, Pflegedienstleiterin des „Haus Effata“.

Nach den Ordensschwestern übernahmen im Jahr 2000 Ulrike Müller und 2019 Sonja Plönnes die Heimleitung des Sozialwerks und sorgten mit ihren pflegewissenschaftlichen Kenntnissen für eine stetige Steigerung der Qualität in Pflege und Therapie.

Kaffeekränzchen und Kegel-Treff

Heute können die betagten Bewohner aus zahlreichen begleiteten Freizeitangeboten wie Busfahrten, Einkaufstouren oder dem eigens im Haus eingerichteten Friseur-Salon auswählen. Therapeuten veranstalten Lese-, Film- und Spielnachmittage, Kaffeekränzchen und Kegel-Treffs. Zweimal pro Woche wird außerdem die Heilige Messe in der Hauskapelle gefeiert.

„Es vergeht nicht ein Tag, an dem nicht mindestens ein oder zwei Angebote zur Auswahl stehen“, erzählt Einrichtungsleiterin Sonja Plönnes. Wer das Team in der Seniorenpflegeeinrichtung verstärken möchte, kann sich bei ihr bewerben: Sozialwerk Communio in Christo e. V., Sonja Plönnes, Bruchgasse 10-14A, 53894 Mechernich, Telefon: 0 24 43-98 14-0, E-Mail: s.ploennes@communio.nrw.

Aktuell wird das „Haus Effata“ erweitert, sodass die rund 60 Bewohner mit Abschluss der Baumaßnahmen im Herbst überwiegend in Einzelzimmern untergebracht sind. „Dafür braucht es nicht nur mehr und größere Zimmer, sondern auch die dazugehörige Infrastruktur wie Bäder und Gemeinschaftsräume“, betont Norbert Arnold, Geschäftsführer des Sozialwerk Communio in Christo e. V.. Im kommenden Jahr soll dann schließlich die Außenanlage erneuert werden. 40 Jahre – und es gibt immer etwas zu tun.

 

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Im Zülpicher Baugebiet „Römergärten“ gibt es nun einen Platz zum Treffen, Plaudern und Verweilen

Zülpich/Römergärten – Quartiersplatz im Baugebiet „Römergärten“ offiziell freigegeben. RÖMERGÄRTEN-Schriftzug an der Zufahrt ins Baugebiet enthüllt. Wer von Düren kommend am Kreisverkehr Nideggener Straße/B56 geradeaus weiterfährt, für den ist schnell offensichtlich, in welchem Teil von Zülpich er sich befindet. Denn an der Zufahrt zum bis dato jüngsten Baugebiet in der Zülpicher Kernstadt prangt seit einigen Tagen ein entsprechender Schriftzug.

Die großen, silbernen Buchstaben wurden auf der rot geklinkerten Mauer angebracht, die den dahinterliegenden Quartiersplatz des neuen Wohngebietes zur Straße hin abgrenzt. Bürgermeister Ulf Hürtgen enthüllte jetzt zusammen mit Stadtplaner Christoph M. Hartmann, Prokurist Jan Radermacher und Rebecca Hirschmann von der Firma „F&S concept“ sowie Christina und Andreas Knappe von der Firma „Knappe + Team – Im Prin(t)zip Druck!“ den großen RÖMERGÄRTEN-Schriftzug und gab damit den Quartiersplatz offiziell frei.

Der Platz lädt alle Generationen zum Treffen, Plaudern und Verweilen ein. Während die Kleinen sich auf den Spielgeräten – Wippe, Nestschaukel und Balancierbalken – vergnügen, können es sich die Großen auf einem der zahlreichen Buntsandsteinblöcke gemütlich machen. Diese bilden zugleich die Einfassung für mehrere insektenfreundlich gestaltete Beete.

Zwar fehlt es derzeit noch auf dem Quartiersplatz an schattenspendenden Bereichen. Das wird sich jedoch im Laufe der Zeit ändern, denn die neu gepflanzten Bäume, ein Feldahorn (Acer campestre) und zwei Schnee-Felsenbirnen (Amelanchier arborea), werden in den nächsten Jahren natürlich noch an Größe zulegen.

Rund 70.000 Euro hatte die Firma „F&S concept“, die das Baugebiet „Römergärten“ entwickelt hat, ursprünglich für die Gestaltung des Quartiersplatzes veranschlagt. „Letztlich haben wir hier sogar etwa
145.000 Euro investiert“, sagte F&S-Prokurist Jan Radermacher beim Ortstermin. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Dazu Bürgermeister Ulf Hürtgen: „Der Platz ist wirklich sehr schön geworden.“