Fünf Jahre Kindertagesbetreuung Kreismäuse AöR: Darüber freuen sich nicht nur die Kita-Kinder, sondern auch Christoph Siebertz, Elke Ricken-Melchert (beide Vorstand Kreismäuse AöR) und Landrat Wolfgang Spelthahn (v.l.). Foto: Kreis Düren
Düren – Vor genau fünf Jahren, am 1. Juli 2017, ist die Kindertagesbetreuung Kreismäuse, Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR), gegründet worden. Inzwischen ist sie Träger von 31 Kindertageseinrichtungen entlang der Rur in Aldenhoven, Hürtgenwald, Inden, Jülich, Kreuzau, Langerwehe, Linnich, Nörvenich und Vettweiß. Und der Trend geht ganz klar in Richtung Wachstum. Wenn das kein Grund zum Feiern ist!
„Der Kreis Düren ist ein familienfreundlicher Kreis. Wir legen großen Wert auf eine ausgezeichnete Betreuung der Kinder und möchten eine Konstante im Leben der Familien sein“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Viele Angebote wie der Babybegrüßungsdienst, die Frühen Hilfen oder das Familienbüro stehen den Familien daher zur Verfügung und werden rege genutzt.
Die Kitas des Kreises zeichnen sich insbesondere durch den roten Faden aus – in jeder Kommune. Immer steht das Kind im Mittelpunkt. „Das ist unsere Devise und in diesem Sinne werden die pädagogischen Konzeptionen an den vielfältigen Standorten entwickelt und gelebt“, betont Elke Ricken-Melchert, Leiterin des Amtes für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren des Kreises Düren. Gemeinsam mit Christoph Siebertz bildet sie den Vorstand der Kindertagesbetreuung.
Stillstand ist also auch nach fünf Jahren keineswegs angesagt. Im Gegenteil: Stetig wird an den Konzeptionen gearbeitet, Ausstattungen werden verbessert, neue Kitas eröffnet oder ältere den aktuellen Bedürfnissen angepasst und Fachpersonal ausgebildet und eingestellt. „Die Bedeutung frühkindlicher Bildung wird heute nicht mehr infrage gestellt und als Träger von Kindertageseinrichtungen liegt uns die Qualität früher Erziehung, Bildung und Betreuung sehr am Herzen“, so Christoph Siebertz, „damals wie heute“.
Aachen – Vom heutigen 1. Juli bis zum 7. August macht die freie Kulturszene in der Stadt wieder Kunst und Kultur an elf besonderen Orten in der gesamten Stadt kostenlos erfahr- und erlebbar. Möglich wurde das Programm des aktuellen Sommer-Kulturfestivals durch eine Förderung von Politik und Stadt Aachen in Höhe von 350.000 Euro.
Nach dem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr geht das Stadtglühen jetzt in seine nächste Runde. Denn vom heutigen 1. Juli bis zum 7. August wird die freie Kulturszene wieder Kunst und Kultur an den unterschiedlichsten Orten in der gesamten Stadt kostenlos erfahr- und erlebbar machen.
Dieses Jahr geht ein „Wanderzirkus der alternativen Kultur“ auf Reise durch elf besondere Orte der Stadt. Es gibt jeweils eine Bühne, verschiedene Zelte und Wagen, ein besonderes Wahrsagerinnen-Zelt, ein phantastisches Imaginarium, Artisten, bezauberndes Figurentheater. Und natürlich jede Menge Tanz, Theater, Poetry, Comedy, bildende Kunst, Programm für Kinder sowie ein reichhaltiges Musikangebot – von Elektro und Rock über Jazz bis Klassik. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt.
Über 90 Events sollen fast sechs Wochen lang Besucher*innen immer mittwochs, donnerstags, samstags und sonntags in ihren Bann ziehen. Im Elisengarten zum Beispiel, im Haarener Feuerwehrpark, im Frankenberger Park, im Reallabor am Templergraben, aber auch in Brand und in Kornelimünster. Am Abschlusswochenende werden dann nochmals verschiedene Aktionen in der Innenstadt stattfinden. Möglich wurde das Programm dieses Sommer-Kulturfestivals durch eine Förderung der Stadt Aachen in Höhe von 350.000 Euro.
Bei einem Pressegespräch kurz vor Auftakt des Programms sagte Susanne Schwier, städtische Beigeordnete für Bildung, Jugend und Kultur: „Im vergangenen Jahr war das Stadtglühen noch ein Experiment. In diesem Sommer fluten wir Aachen erneut mit Kultur. Ich lade alle Aachener*innen herzlich ein, in spannende Formate, Kultur und Begegnung einzutauchen. Bei insgesamt 90 abwechslungsreichen Events, verteilt über das Stadtgebiet, ist für jede*n etwas dabei.“
Auf die vielen Highlights dieses Sommer-Festivals freut sich auch Rainer Beck, Leiter des städtischen Veranstaltungsmanagements. Er berichtete, dass die vergangenen Wochen der Vorbereitung sehr arbeitsintensiv waren, aber vor allem geprägt von der guten Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern und Künstler*innen. „Überall war die Lust spürbar, nach einer coronabedingt entbehrungsreichen Zeit wieder Kultur gestalten zu können. Es ist ein tolles Gefühl, endlich wieder freie Kultur in all ihren Facetten auf die Bühne und unter die Menschen bringen zu können. Und ich bin überzeugt, dass sich diese Begeisterung auf die Besucher des Festivals übertragen wird.“
Stadtglühen-Projektleiter Lars Templin, gleichzeitig Geschäftsführer Musikbunker-Aachen e.V., schwärmt: „Mein Team und ich sind sehr glücklich, dieses Projekt organisieren zu können. Wir haben vor allem in den Außenbezirken zahlreiche neue und spannende Veranstaltungsorte kennengelernt. Wir haben mit vielen, tollen Leuten zu tun, die alle mit Begeisterung bei der Sache sind und konnten ein beeindruckendes Programm auf die Beine stellen.“ Und weiter: „Unser
kleiner Wagenzirkus wandert beim Stadtglühen von Ort zu Ort und überall können die Zuschauer und Zuschauerinnen spannende Dinge aus dem gesamten kulturellen Spektrum entdecken. Die einzelnen Formate lassen an jeder Location einen magischen Platz entstehen.“
Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen und Spielorten gibt es im Internet unter www.stadtgluehen.de sowie unter #aachenmachtkultur.
Marc Dommer, Sportlicher Leiter des Bereichs von U8 bis U14 im Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Köln, demonstrierte eine exemplarische Trainingseinheit mit Jugendspielern von TuS Koblenz.
Region/Koblenz – Interessante neue Inhalte im Lehrsaal, spannende Einheiten auf dem Platz – und nicht zuletzt ein kurzweiliger Austausch beim gemeinsamen Grillabend: Die sechste Auflage des Trainerfortbildungskongresses des Fußballverbandes Rheinland kam bei allen Teilnehmern gut an. Fast 70 Trainerinnen und Trainer nutzten die Gelegenheit, ihre Lizenz im Rahmen der dreitägigen Veranstaltung in Koblenz zu verlängern und dabei ein außergewöhnliches Programm mit hochkarätigen Referenten zu erleben.
Nach der Begrüßung durch den Sportlichen Leiter des FVR, Clemens Decker, eröffnete Sportpsychologe Werner Mickler, Dozent der Deutschen Sporthochschule Köln, mit einem Vortrag zum Thema „Führung – eine besondere Herausforderung für den Trainer“ den inhaltlichen Teil des Kongresses. Anschließend richtete FVR-Präsident Walter Desch das Wort an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, bevor Decker das Thema „Kinderfußball im Wandel“ vorstellt. Den Abschluss des ersten Tags bildeten die Vorträge von Dr. Andreas Stühn („Training nach einer Corona-Erkrankung“) und Sören Tent („Überbelastung im Training“).
Tag zwei begann mit der Vorstellung des Nachwuchsleistungszentrums des 1. FC Köln durch Marc Dommer, Sportlicher Leiter des Bereichs von U8 bis U14 im NLZ des 1. FC Köln, der im Anschluss eine exemplarische Trainingseinheit des 1. FC Köln mit Jugendspielern von TuS Koblenz demonstrierte. Nach der Mittagspause ging DFB-Schiedsrichterlehrwart Lutz Wagner gewohnt unterhaltsam auf den Themenbereich Schiedsrichter ein, bevor FVR-Verbandstrainer Dennis Lamby die Spielkonzeption in den FVR-Auswahlmannschaften vorstellte. Die Gelegenheit zum Austausch unter den Teilnehmern bot sich beim abendlichen Grillabend – und wurde auch ausgiebig genutzt. Am Abschlusstag präsentierten Decker und Lamby ein Training der Stürmer bzw. Mittelfeldspieler zunächst in der Theorie, später auch anhand exemplarische Trainingsinhalte auf dem Platz.
„Der Fortbildungskongress ist eine Veranstaltung, die aus unserem Lehrgangsangebot nicht mehr wegzudenken ist“, sagte Decker. „Der direkte Austausch ist durch nichts zu ersetzen – auch im Hinblick auf Nachfragen, die vor Ort ganz anders zu beantworten sind als noch in den beiden Vorjahren im coronabedingt reinen Online-Format. Die Rückmeldungen zum Programm waren ausschließlich positiv: Angefangen bei festen Institutionen wie Werner Mickler und Lutz Wagner, die jedes Mal dabei waren – und jedes Mal mit neuen Themen. Klasse war auch der Beitrag von Marc Dommer. Unser Ziel bei allen Vorträgen war: Die Teilnehmer sollen das Gefühl haben, die Thematik im Verein umsetzen zu können, wenn vielleicht auch nicht ganz so komplex. Aber es ist für jeden was dabei.“
Diesen Eindruck hatte auch Dennis Lamby: „Das waren drei absolut gelungene Tage mit einem abwechslungsreichen Programm. Jeder war und ist glücklich, dass wir die Veranstaltung wieder in Präsenz durchführen konnten, das hat man den Teilnehmern vom ersten Moment an angemerkt. Wir sind mehr als zufrieden.“
Und so richtete FVR-Vizepräsident Udo Blaeser seinen Dank an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer genauso wie an die Referenten. „Wir haben einen Kongress mit tollen Themen erlebt. In den vergangenen beiden Jahren wurde die Veranstaltung per Videokonferenz durchgeführt, und das war ganz nett, jeder war bemüht. Aber ein wichtiger Aspekt ist eben auch, dass man zusammenkommt, mit Trainerkollegen redet und somit Kontakt mit Menschen hat, die man nicht jeden Tag sieht.“
Landrat Wolfgang Spelthahn (2.v.r.) hieß jetzt den ehemaligen NRW-Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers (2.v.l.) im Kreishaus Düren willkommen. An dem Gespräch über die Wasserstoff-Initiative des Kreises nahmen auch Anne Schüssler (Kreisentwicklung) und Dezernent Dirk Hürtgen teil. Foto: Kreis Düren
Düren – Dr. Jürgen Rüttgers, ehemaliger NRW-Ministerpräsident und Bundesminister für Bildung, Forschung und Technologie, informierte sich jetzt im Kreishaus Düren bei Landrat Wolfgang Spelthahn über die Wasserstoff-Offensive des Kreises Düren.
Nach dem Blick auf die bisherigen Investitionen des Kreises in das Thema Wasserstoff (H2) kamen die nächsten Schritte zur Sprache: die Eröffnung eines Wasserstoff-Infozentrums, die weitere Umstellung des Öffentlichen Personennahverkehrs auf H2-Fahrzeuge, der Aufbau einer H2-Tankstelleninfrastruktur und der Einstieg in die klimaneutrale Produktion von Wasserstoff.
Der 71-jährige Christdemokrat bezeichnete die Entwicklungsstrategie als weitblickende Weichenstellungen für eine gute Zukunft des Kreises Düren. Gerne sei er bereit, den Kreis dabei zu unterstützen. Landrat Wolfgang Spelthahn bedankte sich für dieses Angebot und lud ihn zur H2-Messe des Kreises ein, die im September stattfindet.
Die OGS-Leitung „am Bleiberg“, Mary Böhmer, wurde von der Schulgemeinschaft der KGS Lückerath mit Gesang, Dank und Geschenken feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Hier zu sehen bei ihrer Ansprache an die Schulgemeinschaft mit ihrem Mann Dieter (r.). Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich – „Ich will keine Stunde missen!“ – Ein Kinderchor der Katholischen Grundschule Lückerath mit Unterstützung von Eltern, Lehrern und pädagogischen Kräften hat jüngst Mary Böhmer, Leiterin der Lückerather Grundschul-OGS, in den Ruhestand verabschiedet.
Das aktuelle OGS-Team der Grundschule, dass Böhmer (4. v. r.) viele Jahre lang erfolgreich angeführt hatte: (V. l.): Marlene Macherey, Marion Meyers, Nathalie Anders, Tanja Paulus, Kathrin Sauder, Simone Grap, Sonja Brauner Anja Hensch und Birgit Arendt. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Sogar ein eigenes Lied hatten sie im Vorfeld gemeinsam geschrieben, geprobt und schließlich gemeinsam für sie gesungen. Die zentrale Botschaft: „Sie hat ihr Herz am rechten Fleck“ – passend zum Thema des Tages: „Herz“, eigens für die „herzensgute “Mary Böhmer ausgesucht. Schulleiterin Sonja Daniels begleitete das Abschieds-Chorkonzert auf dem Klavier.
Vierzehn Jahre, von 2008 bis heute, war Böhmer mit Leib und Seele in der Lückerather OGS aktiv: „Es gibt nichts, wo Mary nicht mitgewirkt hat“, stellte Sonja Daniels fest. Bereits im Januar 2005 bot Böhmer den ersten AG-Töpferkurs in der Schule an, mittlerweile hat sie ihren 117. Kurs mit den Kindern abgeschlossen – ohne die OGS („unzählige“, so Daniels) mit einzurechnen.
„Habe mich jeden Tag gefreut“
Mit ihrem Mann Dieter saß Mary Böhmer in der Mitte der Menschenmenge auf einem hergerichteten Thron, mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „Warum geht sie von uns weg?“, sangen indes die Kinder. Dann gab es Geschenke. „Für deinen großen Garten haben wir natürlich direkt an Blumen gedacht. Wir hoffen, sie gefallen Dir und wünschen Dir von Herzen alles Gute!“, so Schulleiterin Daniels. Doch das war nicht alles: Auch noch eine Kaminholzhalterung, natürlich in Herzform, und einen Lavendelbusch und viele weitere Pflanzen gab´s dazu, bevor sich die einzelnen Klassen persönlich von Mary Böhmer verabschieden konnten – beginnend mit den ersten und endend mit den vierten Klassen.
„Wir hoffen Sie bleiben gesund und wünschen Ihnen eine wunderschöne Rente“, so ein Junge, ein anderes Kind bedankte sich für die schöne gemeinsame Zeit, bevor es ihr einen schweren Blumenkübel voll mit „originaler Lückerather Schulwiese“ überreichte. Denn um den Schulgarten hatte sich Böhmer ebenso mit Leib und Seele gekümmert.
Böhmer dankte ihnen überwältigt: „Es hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht mit euch zu spielen, zu lernen, zu diskutieren, Mittag zu essen und AGs zu machen. Deswegen bin auch immer sehr gerne hier zu Schule gekommen und habe mich an jedem Tag auf Euch gefreut!“
Für jedes Kind ein Herz
Dann wünschte sie allen Viertklässlern einen „tollen Start in die neue Schule und wunderschöne Ferien“ und stellte in einem klar: „Ich werde Euch alle, klein wie groß, sehr vermissen. Der Abschied fällt mir wirklich schwer, doch die Rente wird auch toll, da bin ich mir sicher. Vielen Dank für diesen wundervollen Nachmittag!“ Im Anschluss verteilte sie 220 kleine, selbstgemachte „OGS-Herzen“, eines an jedes Kind und verabschiedete sich von Jedem persönlich. Währenddessen stimmte Daniels per Klavier zum zweiten Mal das Lied zum Abschied Böhmers an, bei dem die Anwesenden sofort einstiegen und anfingen, mit zu singen und zu klatschen. Als die Zeremonie schließlich vorbei war, ging es für die Kinder mit vielen traurigen Abschieds-Gesichtern zurück in die Klassen.
Mary Böhmer betonte gegenüber dem Mechernicher Bürgerbrief: „Es hat mich heute wirklich gefreut und überwältigt, was die Kinder, Eltern, Lehrer und Betreuer alles für mich auf die Beine gestellt haben! Sie alle sind mir sehr ans Herz gewachsen, daher fällt der Abschied wirklich schwer. Es war eine wertvolle und schöne Zeit, in der ich mich die ganze Zeit sehr wohl und vor allen Dingen auf Augenhöhe mit den anderen Mitarbeitern gefühlt habe. Das ist für mich sehr wichtig und war wundervoll!“
Eine Woche voller Überraschungen
Schulleiterin Sonja Daniels erinnerte sich: „Als Mary Böhmer hier erstmals OGS-Leitung war, ist die Anzahl der OGS-Kinder durch die Decke gegangen. Bei ihr haben sich alle einfach wohl gefühlt.“ So schwärmte sie auch von Böhmers Großherzigkeit, ihrer Angewohnheit, immer das Wohl aller im Blick zu haben, ihre Aktivität im Schulgarten, der Schulbibliothek, ihrem leckeren Streuselkuchen und vielem mehr: „Es gab keinen Teil der Schule, bei dem sie nicht vorne weg ging und sich engagierte“, so Daniels.
Simone Grap wird in Zukunft die OGS-Leitung am Bleiberg übernehmen. „Hier sitzen alle im selben Boot, passen auf einander auf und sind von Natur aus achtsam“, betonte Böhmer, „Daher glaube ich, dass es auch meiner Nachfolgerin sehr gut gefallen wird.“
Ihr Abschied begann aber bereits im Vorfeld: So hätten ihre Kollegen ihr bereits am Montag ihrer Abschiedswoche das komplette Büro mit Luftballons gefüllt, später verschiedene Überraschungen und Blumen auf den Schreibtisch gelegt, ihr Auto mit Schleifen verziert und sie mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt. Sie betonte: „Ich bin schön hierhin gekommen und darf jetzt noch schöner gehen. Und ich will keine Stunde missen!“
Landrätin Julia Gieseking, 1. Beigeordneter Matthias Kuhl, zu Ehrende Anneliese Niesen, Anregerin Rita Hoffmann, Vizepräsidentin Begoña Hermann, Bürgermeister Hans Peter Böffgen (v.l.). Foto: ADD Trier
Gerolstein/Daun – Für ihr langjähriges ehrenamtliches Wirken hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz an Anneliese Niesen verliehen. Die Urkunde und die Medaille wurden am 24.6.2022 in einer Feierstunde im Sitzungssaal der Kreisverwaltung Daun ausgehändigt.
Anneliese Niesen hat sich insbesondere im sozialgesellschaftlichen Bereich eingebracht. So gründete sie Mitte der 70er Jahre einen Seniorinnenkreis in ihrem Heimatort, um einen Ort der Begegnung für Frauen über 60 Jahre zu schaffen. Neben dem Aspekt der persönlichen Begegnung standen die Treffen stets auch unter einem bestimmten Motto beispielsweise frauenspezifische, soziale oder gesundheitliche Themen. Hier übernahm die Geehrte die Programmleitung sowie die Kontakte zu den jeweiligen Referentinnen. Im Seniorinnenkreis war die 81jährige 20 Jahre lang aktiv.
1989 gehörte sie zu den Gründungsmitgliedern der Epilepsie Selbsthilfegruppe Trier SAAT e.V. – Selbsthilfegruppe für Anfallkranke und Angehörige Trier e.V.. Dort war sie im Vorstand tätig und organisierte Fachvorträge und Veranstaltungen. Dabei war ihr besonders wichtig, nicht nur fachliche Information an die Betroffenen und ihre Angehörigen weiterzugeben, sondern diese auch auf der menschlichen Ebene zu unterstützen.
Daneben initiierte sie in Kindergärten und Altenheimen Märchen-Projekte, die sie rund zehn Jahre präsentierte. Ebenso engagiert sie sich für geflüchtete Menschen und hat eine syrische Familie bei ihrer Integration unterstützt.
„Es ist bewundernswert, wie Sie dieses vielfältige Engagement in vergangenen Jahrzehnten bewältigen konnten. So ist es mir eine besondere Freude, Ihnen heute als Anerkennung, gleichsam als Dank der Gesellschaft namens der Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz zu überreichen“, so die Vizepräsidentin Begoña Hermann in ihrer Laudatio.
Auch Ortsbürgermeister Dietmar Johnen gratulierte Anneliese Niesen sehr herzlich zu dieser besonderen und verdienten Auszeichnung und dankte ihr für Ihre vielfältige Tätigkeit im Dienste der Gemeinde und darüber hinaus. „Es freut uns sehr, dass dieses weit über das übliche Maß hinausgehende Engagement durch die Verleihung der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz gewürdigt wird.“
Region/Düsseldorf – Corona-Schutzverordnung sowie Test- und Quarantäneverordnung ohne Änderungen verlängert. Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat die Corona-Schutzverordnung und die Test- und Quarantäneverordnung bis zum 28. Juli 2022 verlängert. Die Regelungen der Corona-Schutzverordnung bleiben unverändert:
Die Maskenpflicht im ÖPNV bleibt analog zu den bundesrechtlich geregelten Maskenpflichten im Flugverkehr und öffentlichen Personenfernverkehr erhalten.
Bestehen bleiben außerdem die Maskenpflichten in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen, um ältere und gesundheitlich vorerkrankte Menschen besonders zu schützen.
Auch in staatlichen Einrichtungen zur gemeinsamen Unterbringung vieler Menschen (zum Beispiel Asyl- und Flüchtlingsunterkünfte, Gemeinschaftsunterkünfte für Wohnungslose) bleibt die Maskenpflicht in Innenräumen bestehen.
Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen dürfen zudem von Besucherinnen und Besuchern nach wie vor nur mit einem aktuellen negativen Testnachweis betreten werden. Auch die bisher geltenden Testpflichten für Beschäftigte sowie bei Neuaufnahmen werden fortgeführt. Ausnahmen kann es für Krankenhausambulanzen geben, die wie Arztpraxen geführt werden und vom sonstigen Klinikbetrieb organisatorisch und räumlich hinreichend getrennt sind.
In Asyl- und Flüchtlingsunterkünften kann für vollständig immunisierte Personen auf einen Test verzichtet werden. Gleiches gilt in Justizvollzugsanstalten, Abschiebungshafteinrichtungen und anderen Einrichtungen, in denen freiheitsentziehende Unterbringungen erfolgen.
Die Test-und-Quarantäneverordnung konnte ebenfalls ohne Änderungen verlängert werden, da die Möglichkeit zur Freitestung nach wie vor kostenfrei bleibt. Die Regelungen zur Isolierung bei einem positiven Coronatest bleiben zudem unverändert: Wer positiv getestet ist, muss grundsätzlich zehn Tage in Isolation, kann sich aber nach fünf Tagen freitesten. In Nordrhein-Westfalen ist hierfür weiterhin ein negativer offizieller Coronaschnelltest oder ein PCR-Test (negativ oder mit einem Ct-Wert > 30) erforderlich. Ein Coronaselbsttest ist nicht ausreichend.
Da das Bundesgesundheitsministerium zudem die Coronavirus-Testverordnung am 29. Juni 2022 neu gefasst hat, gelten bundesweit ab dem 30. Juni 2022 darüber hinaus neue Regelungen bei Bürgertestungen. Dabei sind kostenlose Bürgertestungen ab dem 30. Juni 2022 auch in Nordrhein-Westfalen gemäß der Bundesregelung auf bestimmte Personenkreise beschränkt. Diesbezüglich sind die Informationen des Bundesgesundheitsministeriums unter https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/nationale-teststrategie/faq-covid-19-tests.html zu beachten.
Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: „Dass die Bundesländer, Kommunen, Pflege- und Gesundheitseinrichtungen, Testzentren und nicht zuletzt die Bürgerinnen und Bürger bis einen Tag vor dem Auslaufen der Testregelungen keine finale Klarheit darüber hatten, wie es mit den Testungen weitergeht, ist sehr ärgerlich. Der Bund hat jetzt auf den letzten Drücker neue Vorgaben beschlossen. An den bestehenden Basisschutzmaßnahmen halten wir weiter fest. Denn es bleibt neben dem Impfen wichtig, sich und andere mit den Verhaltensregeln, die wir jetzt seit zwei Jahren gemeinsam verinnerlicht haben, zu schützen.“
Bilder des Seniorenfests können in Kürze im Rathaus angeschaut und nachbestellt werden. Bitte achten Sie diesbezüglich auf eine Information in der Presse. Foto: Verbandsgemeinde Pellenz
Kruft – Nach zwei Jahren Verzicht wurde in der Ortsgemeinde Kruft in diesem Jahr wieder das Fest für Senioren gefeiert. Bereits 2020 wurde das Konzept und der Ablauf der Veranstaltung in einem Arbeitskreis besprochen und diskutiert, so dass das 70. Jubiläum +2 in einem veränderten Rahmen durchgeführt wurde. Ein offener Empfang mit Sekt und anschließendem Frühschoppen am Vormittag und mehr Zeit für das Miteinander waren Veränderungen, die von den Gästen sehr gut angenommen wurden.
Natürlich blieb es beim gemeinsamen Mittagessen, Kaffee und Kuchen, dazwischen war aber immer genügend Zeit sich zu unterhalten, sich wiederzusehen und zu „klönen“. Insgesamt 190 Gäste folgten der öffentlichen Einladung zum Seniorenfest, die nach zwei Jahren Kontaktbeschränkung in der Vulkanhalle in Kruft zusammenkamen. Sogar aus dem Schwarzwald reiste man extra für diesen Tag nach Kruft.
Bereist nach dem Fest wurde sich in der Verwaltung im Rathaus ausgetauscht und Ideen für das nächste Jahr besprochen. Ein großer Dank, geht vor allem an alle freiwilligen Helfer, ohne die der Festtag und der reibungslose Ablauf nicht möglich gewesen wäre.
Wir freuen uns aufs nächste Jahr, wenn es wieder heißt „frisch, fromm, fröhlich, frei- Ü70 Seniorenfest der Ortsgemeinde Kruft“!
Die neuen Uniformen wurden nun offiziell von Bürgermeisterin Nadine Leonhardt an die Feuerwehr übergeben. Foto: Feuerwehr Eschweiler
Eschweiler – Vor rund 20 Jahren beschaffte die Feuerwehr Eschweiler erstmals Schutzkleidung, die besonders gut für den Brandeinsatz geeignet war. Die Hosen und Jacken, die im Wesentlichen aus Nomex-Oberstoff bestehen, weisen besonders gute Eigenschaften gegen Feuer und Hitze auf. So werden die Einsatzkräfte, insbesondere beim Brandeinsatz innerhalb von Gebäuden, besonders gut geschützt und können noch effektiver Hilfe leisten. In den Folgejahren wurden die Einsatzkräfte weiterhin mit modifizierten Uniformen des Ursprungstyps ausgestattet.
Alle 320 aktiven Einsatzkräfte der Feuerwehr Eschweiler werden mit neuer Brandschutzbekleidung ausgestattet. Foto: Feuerwehr Eschweiler
In diesem Sommer erfolgt nun ein besonderer Wechsel. Alle 320 aktiven Einsatzkräfte der Feuerwehr Eschweiler werden mit neuer Brandschutzbekleidung ausgestattet. Es handelt sich hierbei um Einsatzjacken und -hosen des Models Fire Survivor (Drag) vom Hersteller Texport. Der Oberstoff besteht bei diesen Uniformen im Gegensatz zu den bisherigen Modellen aus dem Material PBI Matrix. Dieser weißt noch bessere Eigenschaften gegenüber Flammen und Hitze auf, so dass unsere Einsatzkräfte noch besser geschützt werden können.
Auch optisch stellen die neuen Uniformen eine Änderung dar. Diese wurden in der Produktfarbe Gold beschafft. Das Material weist eine beigefarbene Oberfläche auf. Hierdurch sollen weitere Vorteile erlangt werden, wie eine bessere Sichtbarkeit im Straßenverkehr sowie eine bessere Reflektionen von Sonnenlicht, so dass der Körper sich nicht so schnell aufheizen soll. Weiterhin können aufgrund der hellen Oberfläche Verschmutzungen und Kontaminationen besser erkannt werden.
Weitere technische Neuerungen und Verbesserungen wurden ebenfalls bei den Uniformen bedacht. Diese besitzen eine Vielzahl von Taschen und Befestigungsmöglichkeiten, um den aktuellen technischen Standards gerecht zu werden. Unter anderem sind Taschen und Halterungen für unsere moderne Funkkommunikation vorhanden. Ebenfalls sind Befestigungsmöglichkeiten für aktuell im Einsatz befindliche Handlampen angebracht, so dass die Einsatzkräfte die Hände für andere Einsatz Materialien frei haben und dennoch im Inneren von Gebäuden ausreichend Beleuchtung mitführen. Großflächige Reflexstreifen auf allen Teilen der Uniformen stellen heute einen Standard da. Dies wurde auch bei der neuen Uniform berücksichtigt.
Durch die neue Schutzkleidung soll die Sicherheit unserer Einsatzkräfte weiter erhöht werden. Hier wurde jedoch nicht nur an einen passiven Schutz durch verwendete Materialien gedacht. Sowohl Einsatzjacke als auch Einsatzhose besitzen integrierte Rettungsschlaufen. Sollte eine Einsatzkraft im Einsatz verunfallen, können die Kameradinnen und Kameraden diese Person nun noch besser retten. Durch die integrierten Rettungsschlaufen kann die Einsatzkraft schnell und sicher aus dem Gefahrenbereich gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden.
Auch bei der Passgenauigkeit werden neue Wege beschritten. Die Uniformen sind nicht nur in Standardgrößen vorhanden, sondern wurden individuell auf jeden auf jede einzelne Einsatzkraft angepasst. Arm- und Beinlänge, Brust- und Hüftumfang, Proportionen zwischen Beinlänge und Oberkörper: all diese Werte konnten einzeln aufgenommen und in der Produktion berücksichtigt werden.
Die neuen Uniformen wurden nun offiziell von Bürgermeisterin Nadine Leonhardt an die Feuerwehr übergeben. Die Verwaltung hat hier einen Betrag von rund 700.000 Euro investiert, um den Schutz unserer Einsatzkräfte nochmals zu verbessern.
Sämtliche Einsatzkräfte werden nun durch Multiplikatoren in Funktion, Handhabung und Pflege der Einsatzkleidung eingewiesen. Hierdurch kann sichergestellt werden, dass alle Funktionen korrekt genutzt werden und dann der möglichst höchste Schutz für unsere Einsatzkräfte erlangt wird.
Neben Brandschutzjacken und Hosen wurden für alle Einsatzkräfte ebenfalls neue Einsatzhandschuhe sowie Flammschutzhauben für den Brandeinsatz beschafft. Bereits im vergangenen Jahr wurden sämtliche Einsatzkräfte mit einer neuen Generation von Schutzhelmen ausgestattet. Somit können die EInsatzkräfte noch besser geschützt in den Einsatz zum Schutz und Wohle unserer Eschweiler Bevölkerung starten.
Blicken auf 25 Jahre Meisterwürde zurück: Heiner Pflüger (links) von ABS Weiler in Üdersdorf und Andreas Leif (2. v. l.) von hs Elektrotechnik aus Ulmen, hier zusammen mit Obermeister Rainer Schmitz (3. v. l.) und Bernd Elsen, Vizepräsident der Handwerkskammer Trier. Foto: Elektroinnung Westeifel
Prüm/Müllenborn – Als „Das Thema“ der Innungsarbeit bezeichnete Obermeister Rainer Schmitz die Nachwuchswerbung im Elektrohandwerk bei seinen Eröffnungsworten zur Jahreshauptversammlung. Über 30 Innungsmitglieder waren im Landhaus Müllenborn zusammengekommen, um die Weichen für das nächste Jahr zu stellen. „Erfreulicherweise nehmen nach zwei Jahren Pause die Schulen und Ausbildungsmessen wieder Fahrt auf“, sagte Schmitz und appellierte an alle Fachkollegen, diese Kontakte zu Schülern und Eltern zu nutzen. „Wir können als Betriebe interessierten Jugendlichen wirklich tolle Perspektiven für eine duale Ausbildung aufzeigen. Aber das müssen wir deutlich herausstellen: Klappern gehört traditionell zum Handwerk!“
Neben den Themen rund um die Ausbildung sieht der Vorstand der Innung auch die fachliche Weiterbildung jedes einzelnen Betriebes im Fokus der Innungsarbeit. Mit derzeit fünf speziellen Fachseminaren unterstützt die Innung zusammen mit Industriepartnern die Mitgliedsbetriebe dabei, „up to date“ zu bleiben. Für Oktober ist ein zweitägiges Seminar geplant, bei dem sich Teilnehmer als E-Mobilität-Fachbetrieb zertifizieren können. „E-Mobilität ist kein Zukunftsthema mehr. Wir sind mittendrin und der Kunde sucht Fachbetriebe, die ihm die passende Ladeinfrastruktur bieten können.“ Seit einigen Jahren gibt es bereits eine Kooperation der Elektroinnung mit der Kfz-Innung, damit E-Mobilitätskunden bestmöglich bedient werden können.
Auch bei der Kommunikation geht man neue Wege bei der Innung. Um besser miteinander vernetzt zu sein, hilft zukünftig eine innungseigene App. Zu diesem sozialen Netzwerk haben nur Innungsmitglieder Zugang und sind besser, schneller und zielgerichteter informiert als die Kollegen, die sich bislang noch nicht dem freiwilligen Netzwerk Innung angeschlossen haben. „Innungsmitgliedschaft ist immer ein Mehrwert“, weiß auch Matthias Schauer vom Fachverband Elektro- und Informationstechnik Hessen/Rheinland-Pfalz. Der Wiesbadener hatte die neuesten Infos aus dem Fachverband für seine Handwerkskollegen dabei, darunter auch spezielle Seminare, App-Lösungen für Azubis und neue digitale Funktionen.
Aber es wurde nicht nur in die Zukunft geblickt. Die Handwerkskollegen Heiner Pflüger und Andreas Leif erhielten aus der Hand vom Obermeister und dem Vizepräsidenten der Handwerkskammer, Bernd Elsen, den silbernen Meisterbrief für 25 Jahre Meisterwürde überreicht. „Der Silberne Meisterbrief steht für den Dank und die Anerkennung des Handwerks“, betonte Schmitz.
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