Die Schülerinnen und Schüler hatten viel Spaß und Erfolg bei den Nationalen Spielen der Special Olympics in Berlin. Foto: Christophorus-Schule
Düren – Die Christophorus-Schule feiert olympische Erfolge. Zu den Nationalen Spielen der Special Olympics in Berlin reisten 13 motivierte Schülerinnen und Schüler an und kamen mit sieben Gold-, fünf Silber- und zwei Bronzemedaillen zurück nach Düren. Ein toller Erfolg.
Die Nationalen Spiele sind ein wichtiger Schritt zu den Special Olympics World Games, die nächstes Jahr in Berlin stattfinden. Es ist die größte offiziell anerkannte Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. „Ich gratuliere herzlich zu dem großartigen Erfolg. Das ist wirklich eine tolle Leistung“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Die Christophorus-Schule, eine Förderschule für Schülerinnen und Schüler mit geistiger Behinderung des Förderschulzweckverbandes im Kreis Düren, hat zum vierten Mal teilgenommen. Die Delegation ist in Berlin in den Sportarten, Badminton, Rollerskating und Schwimmen angetreten. Dafür wurde gut gelaunt und motiviert Woche für Woche in der Schule und mit Unterstützung des Kreissportbundes trainiert. Der Medaillenspiegel der Delegation zeigt, Fleiß und Training haben sich ausgezahlt.
Für die jungen Athletinnen und Athleten haben die sportlichen Wettkämpfe eine wichtige Bedeutung. Sie entwickeln sich über den Sport und ihre Leistungen weiter und werden in ihrem Können wahrgenommen und anerkannt. Gemeinschaft wird gelebt. „Es ist einfach schön zu erleben, wie bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nachhaltig Selbstwertgefühl, Selbstständigkeit sowie der Mut, Neues zu wagen, gefördert werden“, sagte Schulleiterin Anne Blatt.
Pascal Badziong leitet seine erste Ausschusssitzung.
Region/Mayen-Koblenz – Neu eingeführte Kitasozialarbeit im Fokus. Seit 1. Juni ist Pascal Badziong neuer Erster Kreisbeigeordneter des Landkreises Mayen-Koblenz. Nun leitete er seine erste Ausschusssitzung: Der Jugendhilfeausschuss tagte in der Ochtendunger Kulturhalle und behandelte dabei unter anderem das große Thema der Kita-Sozialarbeit. Denn im Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes Mayen-Koblenz haben seit Juli 2021 bereits 44 Kita-Sozialarbeiter in rund 80 Tagesstätten ihre Arbeit aufgenommen.
Die neuen Kräfte sind an festen Tagen in den jeweiligen Kindertageseinrichtungen vor Ort sowie nach individueller Absprache tätig. „In der heutigen Zeit sind Eltern durch die Flut der Erziehungsbotschaften und dem Druck, alles richtig machen zu wollen, häufig verunsichert. Dies führt dazu, dass die Kindertagesstätten zunehmend als Kommunikationszentrum zu einer Anlaufstelle für Fragen der Eltern werden“, erläuterte Elisabeth Feilzer, die im Kreisjugendamt für die überregionale Koordination und fachliche Begleitung verantwortlich ist. Genau an diesem Punkt setzt sie Kita-Sozialarbeit an. In den ersten Monaten stand vor allem das Kennenlernen von Kindern, Eltern, Elterngremien, Kitaleitungen und Erziehern im Vordergrund. Die Kita-Sozialarbeiter sind bei den Verbandsgemeinden des Landkreises, der Stadt Bendorf und bei katholischen und evangelischen Kita-Trägern angestellt. Die Aufgabe der überregionalen Koordination und fachlichen Begleitung übernimmt das Jugendamt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz.
Was genau ist Aufgabe der Kita-Sozialarbeit?
Die Kita-Sozialarbeiter unterstützen die pädagogischen Fachkräfte, Kinder und Eltern auf vielfältige Weise. Sie bieten Beratung, stellen Informationen für unterschiedliche Situationen zusammen, begleiten Familien zu medizinischen Terminen, unterstützen bei behördlichen Anträgen, organisieren Dolmetscher und sind Ansprechpartner in vielseitigen Lebenslagen. Dabei knüpfen sie an die Arbeit der Erzieher an und unterstützen vor Ort in den Einrichtungen. Pandemiebedingt ist gerade die Elternvernetzung besonders wichtig. Kita-Sozialarbeit lädt beispielsweise zum Spieltreff auf den Spielplatz der Gemeinde, zum Familienspaziergang, zum generationsübergreifenden Kinonachmittag, zum Elterncafé oder zum Familienfrühstück ein. Alle Formen, um Eltern miteinander ins Gespräch zu bringen, sind geeignet. Dabei endet die Arbeit der Kita-Sozialarbeiter nicht an der Tür der Kindertagesstätte. Ein bedeutsamer weiterer Aspekt der Arbeit ist die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern wie medizinischen und therapeutischen Einrichtungen, sportlichen und familienbezogenen Angeboten oder Behörden.
Warum wurde die Kita-Sozialarbeit eingeführt?
Angeregt durch das im Juli 2021 in Kraft getretene neue Kindertagesstättengesetz Rheinland-Pfalz müssen sich Kommunen, Kita-Träger und Mitarbeiter der Kindertagesstätten verstärkt mit der Frage auseinandersetzen, wie sie Familien passgenau unterstützen können und welche Bedarfe und Interessen hierbei relevant werden. Ziel ist unter anderem Eltern zu unterstützen sowie eine Chancengerechtigkeit für alle Kinder und einen sozialen Ausgleich für alle Familien zu schaffen. Dafür wurde vom Kreisjugendamt ein Finanzierungs- und Fachkonzept entwickelt. „Das Kreisjugendamt hat bei dieser Arbeit rheinlandpfalzweit Pionierarbeit geleistet. Die Mayen-Koblenzer Fachexpertise wurde in den vergangenen Monaten landesweit vielfach zu Rate gezogen“, betonte der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong.
Bürgermeister Holger Jung gratulierte dem Gründertrio Hendrik Halfmann, Laura Bücher und Marco Kuhn sowie Mitarbeiter Hasan Ali Serin (von links) zur Geschäftseröffnung. Foto: Stadt Meckenheim
Meckenheim – Bürgermeister Holger Jung gratuliert zur Eröffnung. Am 1. Juli hat die Pflegedienst Voreifel GmbH mit Sitz in Meckenheim ihre Arbeit aufgenommen. Das Gründertrio Laura Bücher, Hendrik Halfmann und Marco Kuhn empfingen dazu tags zuvor in der Gartenstraße in Lüftelberg Familie und Gäste, darunter einige Unterstützer des Vorhabens. Auch Bürgermeister Holger Jung und Wirtschaftsförderer Dirk Schwindenhammer zählten zu den ersten Gratulanten.
Das neue Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, eine ganzheitliche, auf die Bedürfnisse des einzelnen Menschen eingehende Pflege zu leisten, um den Personen ein Leben in ihrer vertrauten Umgebung weiterhin zu ermöglichen. Das Team um die Geschäftsführung besteht aus qualifizierten, examinierten und erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Marco Kuhn berichtete den Gästen über ein Dreivierteljahr mit Höhen und Tiefen. In dieser Zeit hatte das Trio die Gründung des Pflegedienstes vorbereitet. Er dankte den Menschen, die dabei unterstützt haben, vor allem den Familien. Bürgermeister Holger Jung beglückwünschte das Gründertrio. Die demographische Entwicklung verspreche den ambulanten Pflegediensten in der Region eine wachsende Kundenzahl. „Daher freue ich mich, dass Sie sich hier in Meckenheim niederlassen und mit ihrem Angebot dafür sorgen, dass die Versorgungslücke im Pflegebereich kleiner wird“, so Jung.
Laacher See – Ingo Schulze und Saskia Alflen starten bei Eifelhero in Blankenheim-Freilingen und Doreen Schulze meistert den Tankumsee Triathlon. Trotz zweier Krebsdiagnosen (Leukämie und Melanom) und einem Herzinfarkt im Februar 2022 hat Doreen Schulze den Tankumsee Triathlon (Niedersachsen) mit einer spitzen Leistung bewältigt.
Am Vortag schrieb sie: „Morgen findet mein erster Triathlon seit drei Jahren statt. Mein erster Triathlon seit dem Krebs und meinem Herzinfarkt im Februar. Ich fühle eine Mischung aus Demut und Dankbarkeit und natürlich pure Aufregung und Vorfreude. Wie mein Körper wohl reagiert? Grünes Licht von meinem Doc habe ich. Ich muss nur meine Herzfrequenz im Auge behalten. Mein Ziel: Spaß haben und ankommen.“ 500 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen, sie hat den Wettbewerb bravourös gemeistert und ist glücklich nach 1:43:17 Std. im Ziel angekommen.
Ihr Mann Ingo und Saskia Alflen gingen eine Woche später beim Eifelhero Triathlon in Blankenheim an die Startlinie. Bei bestem Wetter mit Sonnenschein und angenehmen 24 Grad ging es um 10:00 Uhr mit dem Start im Wasser für Ingo auf der Volksdistanz los.
Ingo konnte die Distanz von 500m nach guten 12 Minuten beenden, um nun direkt auf die Raddisziplin zu wechseln. Die Strecke war eine typische Eifellandschaft mit knackigen Anstiegen und 400 Höhenmeter. Die Länge der Strecke betrug 25 Km. Ingo meisterte gekonnt diese anspruchsvolle Strecke in 1.05 Stunden bevor er zur letzten Disziplin dem Laufen wechselte. Die 5 km Laufstrecke ging über 2 Runden auf einer Waldstrecke um den Freilinger See. Ingo lief 28 Minuten und erreichte mit einer Gesamtzeit von 1.51 Stunden glücklich das Ziel und kam auf Platz 7 der Altersklasse M55.
Um 12:30 Uhr ging es für Saskia an den Start. Zu absolvieren war die Schwimmstrecke mit 1 Km. Saskia konnte nach 24 Minuten die erste Disziplin hinter sich lassen und aufs Rad steigen. Hier wurden 2 Runden gefahren. Die Streckenlänge betrug 45 km mit 800 Höhenmeter. Saskia konnte die Radstrecke mit einer Zeit von 1.52 Stunden abschließen und wechselte nun auf die Laufstrecke.
Hier galt es 10 km zu bewältigen, die auf 4 Runden aufgeteilt waren. Eine anspruchsvolle Strecke mit ein paar Höhenmetern sowie einem kurzen Trailabschnitt konnte Saskia erfolgreich absolvieren in einer Zeit von 55 Minuten.
Mit einer Gesamtzeit von 3:16:00 Stunden und Platz 7 in der Altersklasse erreichte Saskia das Ziel.
Das neue Präsidium des Fußballverbandes, von links: Jörg Müller (Vizepräsident für Qualifizierung), Walter Desch (Ehrenpräsident), Marco Schütz (Vizepräsident Senioren), Arianit Besiri (Vizepräsident für sozial- und gesellschaftspolitische Aufgaben), Prof. Dr. Lutz Thieme (Vizepräsident Verbands- und Vereinsentwicklung), Peter Lipkowski (Vizepräsident Jugend), Dirk Janotta (Vizepräsident Finanzen), Gregor Eibes (Präsident), Thomas Schmittgen (Vizepräsident Schiedsrichter), Michaela Breuer-Hück (Vizepräsidentin Frauen & Mädchen), Geschäftsführer Armin Bertsch und Achim Kroth (Vizepräsident Recht). Es fehlt Karlheinz Doerschel (Vizepräsident für Angelegenheiten der Fußballkreise). Fotos: FVR
Region/Koblenz/Trier – Der Fußballverband Rheinland hat einen neuen Präsidenten: Im Rahmen des 30. Ordentlichen Verbandstags des FVR wurde der bisherige Vizepräsident für Fußballentwicklung und Talentförderung, Gregor Eibes, an die Spitze des Verbandes gewählt. Er folgt damit auf Walter Desch, der nach 21 Jahren im Amt nicht erneut kandidierte. „Ich habe im Präsidium drei Jahre gute Erfahrungen als Vizepräsident gemacht. Jetzt bin ich gespannt auf die neuen Aufgaben – und freue mich darauf“, sagte Eibes. „Mein Herz schlägt ganz nah bei den Vereinen. Ich bin ein absoluter Teamplayer, kompromissbereit und harmoniebedürftig, der aber gleichwohl keine Konflikte scheut.“ Der 62-Jährige aus Morbach ist seit 2011 Landrat des Kreises Bernkastel-Wittlich und wird dies auch bleiben. „Ich werde das Amt des Präsidenten nicht auf dieselbe Art und Weise wahrnehmen können, wie Walter Desch das getan hat – dies aber nicht nur bedingt durch meine Aufgabe als Landrat: Walter Desch hinterlässt sehr große Fußstapfen, die man nicht genauso ausfüllen kann.“
Mit der Goldenen Ehrennadel des Fußballverbandes Rheinland wurden auszeichnet, eingerahmt vom neuen FVR-Präsidenten Gregor Eibes (links), dem bisherigen Präsidenten und neuen Ehrenpräsidenten Walter Desch (rechts) sowie dem Landesehrenamtsbeauftragten des FVR, Jörg Ehlen (2. von links): (von links) Willi Kops (Mehlentaler SV), Alfons Alt (SV Haag), Bernhard Marx (SV Krettnach), Oliver Stephan (TuS Gückingen), Willi Görgen (SC Frankweiler), Walter Adrian (SV Dorsel), Werner Kuhn (SV Spay), Rainer Göttel (VfL Oberlahr/Flammersfeld) und Ralf Lichtenthäler (SSV Almersbach-Fluterschen). Es fehlt Dieter Litzinger, der nicht vor Ort sein konnte.
Das Präsidium des Fußballverbandes Rheinland hat auch darüber hinaus von nun an ein neues Gesicht: Sieben neue Mitglieder wählten die anwesenden Vertreter von 192 Vereinen in der Europahalle in Trier in ihr jeweiliges Amt. Und damit in Positionen, die es zuvor so nicht gab: Vorausgegangen war eine Abstimmung über eine Satzungsänderung zur neuen Struktur des Präsidiums, die das bisherige Präsidium insbesondere vor dem Hintergrund beantragte, dass somit vermehrt der gewachsenen sportpolitischen Dimension im Fußball Rechnung getragen wird. Zudem werden alle Mitglieder des Präsidiums – außer Ehrenpräsident und Präsident – zu Vizepräsidenten ihres Tätigkeitsbereichs. Die Vizepräsidenten der Bereiche Senioren, Jugend und Frauen/Mädchen beschäftigen sich dabei nicht mehr vordringlich mit dem Spielbetrieb an sich, sondern mit Aspekten wie Mitgliedergewinnung, Netzwerke und Entwicklung von neuen Angeboten. Sie werden aber als Mitglied des jeweiligen Ausschusses weiterhin eingebunden sein. Darüber hinaus wurde mit Prof. Dr. Lutz Thieme, bisher Vorsitzender der Kommission Verbandsentwicklung, ein Vizepräsident für den neuen Bereich Verbands- und Vereinsentwicklung gewählt. Insgesamt also ein großer Einschnitt in der Führung des Verbandes, der zudem mit einer erheblichen Veränderung der Altersstruktur einhergeht: Der Altersschnitt der Präsidiumsmitglieder wurde um gut zwölf Jahre auf nunmehr rund 55 Jahre gesenkt.
Als erste Handlung im neuen Amt nahm Eibes eine Auszeichnung vor, die das Präsidium beantragt hatte und die von den Teilnehmern und Gästen Verbandstags mit stehenden Ovationen und anhaltendem Applaus goutiert wurde: Walter Desch wurde zum Ehrenpräsidenten des Fußballverbandes Rheinland gewählt. „Dein unermüdlicher Einsatz für den Fußball ist beispiellos und verdient unseren Respekt“, sagte Alfred Vianden, Ehrenpräsident des Fußballverbandes Mittelrhein, in seiner Laudatio. „Alle, auch die Kollegen beim DFB, haben immer gern auf Deinen Rat gehört und gern mit Dir zusammengearbeitet. Du gehst in dem Wissen, dass die Brücke zu einer guten Zukunft im Rheinland geschlagen ist. Aber wir alle werden Dich vermissen.“
Das Präsidium des Fußballverbandes Rheinland setzt sich somit nun wie folgt zusammen: Gregor Eibes (Präsident), Walter Desch (Ehrenpräsident), Dirk Janotta (Vizepräsident Finanzen), Achim Kroth (Vizepräsident Recht), Marco Schütz (Vizepräsident Senioren), Michaela Breuer-Hück (Vizepräsidentin Frauen & Mädchen), Thomas Schmittgen (Vizepräsident Schiedsrichter), Arianit Besiri (Vizepräsident für sozial- und gesellschaftspolitische Aufgaben), Prof. Dr. Lutz Thieme (Vizepräsident Verbands- und Vereinsentwicklung), Jörg Müller (Vizepräsident für Qualifizierung), Peter Lipkowski (Vizepräsident Jugend) und Karlheinz Doerschel (Vizepräsident für Angelegenheiten der Fußballkreise).
Zu Beginn der Veranstaltung hatte Walter Desch viele Gäste aus der Politik, dem Sport sowie dem Fußball an sich begrüßt, darunter der rheinland-pfälzische Innen- und Sportminister Roger Lewentz, Monika Sauer als Vizepräsidentin des Landessportbundes Rheinland und Präsidentin des Sportbundes Rheinland sowie den Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe. DFB-Präsident Bernd Neuendorf richtete zudem aus dem Urlaub ein Videogrußwort an die Teilnehmer des Verbandstags. Desch führte aber gleich zu Beginn auch aus, dass er einen langjährigen Freund nicht würde begrüßen können: Dr. Theo Zwanziger, seit 2010 Ehrenpräsident des FVR, hatte seine Ehrenpräsidentschaft zum Verbandstag zurückgegeben. „Diese Entscheidung trifft mich“, sagte Desch. In seiner Rede streifte er zudem verschiedene Themen der jüngsten, gewiss nicht eben leichten drei Jahre – beispielsweise die Corona-Pandemie, die Flutkatastrophe im Ahrtal und den Krieg in der Ukraine.
Vor den später folgenden Neuwahlen des Präsidiums hatte Desch noch eine Aufgabe zu erledigen, der er sich gern annahm: Er verabschiedete die ausgeschiedenen Präsidiumsmitglieder Ina Hobracht, Norbert Weise und Erich Schneider – und durfte den beiden Letztgenannten zudem zu ihrer Ehrenmitgliedschaft gratulieren. Mit Udo Blaeser, Dieter Kerschsieper und Bernd Schneider kandidierten drei weitere Mitglieder des Präsidiums nicht mehr für eine weitere Amtszeit, sie waren jedoch nicht vor Ort.
Eine weitere weitreichende Entscheidung stand dann im späteren Verlauf des Verbandstags an: Das im Hinblick auf eine mögliche neue Spielklassenstruktur abgefragte Meinungsbild bei den im Vorfeld mit Vereins- und Verbandsmitarbeitern durchgeführten Konferenzen hatte mit deutlicher Mehrheit ergeben, dass eine Veränderung hin zu einem kreisübergreifenden Spielbetrieb gewünscht ist. Einem Spielbetrieb also, der sich an Fahrtstrecken und nicht an Kreisgrenzen orientiert – und somit auch eine größere Anzahl an (teilweise neuen) Duellen mit Nachbarvereinen mit sich bringt. Darüber hinaus hatte sich eine große Mehrheit dafür ausgesprochen, das aktuelle Spielklassenmodell (eine Rheinlandliga, drei Bezirksligen, neun Kreisligen) grundsätzlich beizubehalten und nur im Hinblick auf den kreisübergreifenden Spielbetrieb zu modernisieren. Und dieses Meinungsbild spiegelte sich auch in den Entscheidungen der Vereinsvertreter in Trier wider: Die entsprechende Satzungsänderung wurde mit großer Zustimmung angenommen und wird im Seniorenbereich ab der Saison 2023/24 greifen; im Jugendbereich ist sie bereits im Einsatz.
So endete nach fast siebeneinhalb Stunden ein historischer Verbandstag, der die Weichen stellte für die weitere Entwicklung des Fußballs im Rheinland. Mit einem neuen Präsidenten und vielen neuen Mitgliedern des Präsidiums. „Das wird eine Herausforderung, keine Frage – aber auch eine spannende“, sagte Eibes. „Wir haben im Vorfeld Aufgabenkataloge geschrieben und müssen uns daran nun orientieren. Aus unserem neuen Team wird sicherlich viel guter Input kommen. Ich freue mich darauf, diese Entwicklung als Präsident begleiten zu dürfen.“
Die weiteren Personalentscheidungen:
Der Verbands-Spielausschuss: Vorsitzender Jens Bachmann, Beisitzer: Bernd Hurth, Vinzenz Klein, Dirk Bender, Michael Marx und Marco Schütz (Vizepräsident Senioren).
Verbands-Frauen- und Mädchenausschuss: Vorsitzender Oliver Schenk, Beisitzer: Silke Kolbeck, Harald Haneder, Elli Brungs, Ina Hobracht und Michaela Breuer-Hück (Vizepräsidentin Frauen und Mädchen).
Verbands-Schiedsrichterausschuss: Vorsitzender Ulrich Schneider-Freundt, Dr. Marc Schiry (Lehrwart), Johanna Mengelkoch (Beisitzerin für Belange der Schiedsrichterinnen), Beisitzer: Detlef Schütz, Peter Hoffmann, David Bittner, Markus Wozlawek und Thomas Schmittgen (Vizepräsident Schiedsrichterwesen).
Verbandsjugendausschuss: Bestätigung der übrigen Mitglieder des Jugendausschusses gem. § 10 (5) g) der Satzung: Petra Retterath-Wagner, Helmut Hohl, Volker Oppenkowski, Tino Zengler und Frank Loosen.
Goldene Ehrennadel des Fußballverbandes Rheinland:
Jörg Meyrer hat sein erstes Buch geschrieben. Foto: Klaus Geck
Bad Neuenahr-Ahrweiler – „Eigentlich wollte ich nie ein Buch schreiben. Und in den Wochen und Monaten nach der Flut schon gar nicht. […] Jedoch gaben zwei Dinge den Ausschlag dafür, dass dieses Buch dennoch entstand: Zum einen habe ich bei den Probekapiteln gemerkt, wie das Wiederholen, Formulieren und Niederschreiben mir selbst beim Verarbeiten der vielen Erfahrungen und Bilder hilft. Und zum anderen hoffe ich, dass mit diesem Buch die Menschen an der Ahr nicht vergessen werden.“ – so beginnt Pfarrer Jörg Meyrer sein Buch „Zusammenhalten – Als Seelsorger im Ahrtal“.
„Zusammenhalten ist mit das Größte und Schönste, was wir im Ahrtal erlebt haben. Zum einen unter den Menschen vor Ort, zum anderen natürlich auch die Menschen, die ins Ahrtal kamen um zu helfen. Da ist eine unglaubliche SolidaAHRität zu spüren. Ohne diese Menschen hätten wir so nicht überleben können!“, berichtet Meyrer. Es ist ein sehr persönliches Buch geworden. Der Pfarrer nimmt die Leser und Leserinnen in einer Art Tagebuch mit in seinen Alltag als Seelsorger in einem Krisengebiet und gibt Einblicke in sein (Glaubens-)Leben. Wie war die erste „Raus-Zeit“ aus dem Ahrtal, welche Begegnungen er mit Menschen hatte, wie Weihnachten und Neujahr war und vor allem wie sich sein Glaube verändert hat, beschreibt er darin.
Jan Meyer (Abschluss Prüfung zum Verwaltungswirt), Elena Wawer (Abschluss Bachelor of Arts), Elena Kirwel (Verbeamtung auf Lebenszeit), Daniela Tundis (Verbeamtung auf Lebenszeit), Vivien Gulpen (neue Auszubildende als Verwaltungswirtin). Hintere Reihe: Markus Dederichs, Sachgebietsleiter "Personal", Thomas Brost, Vorsitzender Personalrat, Bernd Schmitz, Fachbereichsleiter "Bürgerdienste", Bürgermeister Hans Peter Böffgen (v.l.). Foto: Heike Görres / VG Gerolstein
Gerolstein – Sie stehen vor der Ausbildung, haben ihre Prüfung erfolgreich bestanden oder dürfen sich bereits Beamte auf Lebenszeit nennen. Fünf individuelle junge Kräfte verstärken das Team der Verbandsgemeindeverwaltung Gerolstein.
Jan Meyer darf sich seit Kurzem Verwaltungswirt nennen, Elena Wawer hat ihren Studienabschluss als Bachelor of Arts gemeistert, Elena Kirwel und Daniela Tundis wurden zu Beamtinnen auf Lebenszeit ernannt und Vivien Gulpen startet ab 1. Juli ihre Ausbildung zur Verwaltungswirtin.
„Wir freuen uns über das Engagement und den Elan unserer jungen Kolleg*innen und wünschen ihnen viel Erfolg und Freude an ihren vielseitigen Aufgaben und Verantwortungsbereichen in unserer Verwaltung“, so Bürgermeister Hans Peter Böffgen.
Diesen Wünschen schlossen sich Bernd Schmitz, Leiter Fachbereich „Bürgerdienste“, Markus Dederichs, Sachgebietsleiter „Personal“ und der Personalrat mit den Kolleginnen und Kollegen im Rathaus an.
Das Foto zeigt Frau Linden von der Caritas Eifel Mosel Hunsrück und Ulrike Brämer vom LC Wittlich LESURA. Foto: Privat
Wittlich – Zur Tafel kommen, bedingt durch unverschuldete Schicksalsschläge, Arbeitslosigkeit, Armut oder Flucht, aktuell im Landkreis 1400 Menschen, darunter viele Kinder, weil es ihnen am Notwendigsten fehlt. Sie werden unterstützt, egal welcher Herkunft, welchen Alters oder Geschlechts. Hinzu kommen die aktuell explodierenden Energiekosten, die die Situation der betroffenen Menschen als auch die der Tafel zusätzlich erschwert. . .
Der Wittlicher Damen Lions-Club ist der Bitte um Spenden für Lebensmittel im April 2022 gerne nachgekommen und hat 3.000 Euro gespendet. Frau Linden von der Caritas bedankte sich herzlichst für die Spende.
Die Abschlussprüfung mit sehr gutem Erfolg bestanden. Foto: Gemeinde Simmerath / Hilde Bongard
Simmerath – Carolin Frings hatte allen Grund sich zu freuen und nahm strahlend die Glückwünsche zur bestandenen Abschlussprüfung entgegen. Mit viel Engagement und Fleiß während ihrer Ausbildung ist es Frau Frings gelungen, die Prüfung zur Verwaltungsfachangestellten sowohl in der schriftlichen als auch in der mündlichen Prüfung mit der Note „Sehr gut“ abzuschließen.
Bürgermeister Bernd Goffart, der gemeinsam mit Ausbildungsleiter Manfred Nellessen gratulierte, freute sich sehr und lobte die außerordentliche Prüfungsleistung. Er wünschte Frau Frings für ihre persönliche und berufliche Zukunft alles Gute.
Aachen – Seit rund dreieinhalb Jahren auf dem Markt und inzwischen in knapp 60 deutschen Städten erfolgreich etabliert, steht die kostenfreie Gesundheits- und Senioren-App „Gut versorgt in …“ ab sofort auch für Senior*innen, Angehörige sowie Bürger*innen in Aachen zur Verfügung. Als „helfende Hand“ deckt die App sämtliche Bereiche rund um die Schwerpunkte Betreuung und Pflege als auch Themen, die sich um ein gesundes und aktives Älterwerden kümmern, ab.
Der Aufbau der App ist einfach strukturiert und bedienerfreundlich. Dafür sorgt ihre Kachelstruktur, hinter jeder einzelnen sich ein Themenblock befindet. Dies ist insbesondere für ältere sowie für in ihrer Mobilität eingeschränkte Nutzer leicht verständlich zu bedienen. Auch wer bisher wenig oder keine digitale Erfahrung hat, kommt mit der App „Gut versorgt in Aachen“ gut zurecht. Dafür sorgen verschiedene barrierearme Funktionen wie Vorlese-, Anruf- oder Sprachsuchfunktionen.
Das Themenangebot deckt alle Aspekte rund um ein gut versorgtes Älterwerden ab: Zum Beispiel Gesundheit, Ernährung, Fitness, Wohnen, Finanzen und Pflege bis hin zu Freizeit- und Reisethemen. Einzelne Artikel sind sogar mit dem App-Adressverzeichnis verlinkt und führen direkt zu lokalen Ansprechpartnern in Aachen, so es dort ein entsprechendes Angebot gibt. Weil die App ihren Nutzer*innen den Weg in die digitale Zeit erleichtern möchte, hält sie in der Kategorie „Digitale Lernwerkstatt“ Anleitungen bereit, die ihnen helfen, sich dort besser zurechtzufinden. So werden unter anderem Grundkenntnisse im Umgang mit E-Mails, Suchmaschinen oder sozialen Netzwerken vermittelt. Herausgeber dieser Anleitungen ist die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V. (BAGSO), auf die die App verlinkt. Die App bietet ebenfalls eine eigene Corona-Kachel. Dort finden Bürgerinnen und Bürger jederzeit wichtige Informationen rund um die Pandemie.
„Gerade die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig digitale Angebote heute sind. Wenn Präsenz-Veranstaltungen nicht möglich sind, wenn Bürger*innen-Sprechstunden oder Seniorenberatungen nicht stattfinden, braucht es gut bedienbare digitale Lösungen. Immer wieder hören wir, dass Senior*innen von der Digitalisierung ausgeschlossen werden. Aus diesem Grund haben wir die App „Gut versorgt in…“ entwickelt“. Eine Senioren- und Gesundheits-App, die sowohl durch ihre Inhalte, als auch ihre Bedienerfreundlichkeit punktet“, so Antje Borm-Flammersfeld von der Gut versorgt in… GmbH.
Die App „Gut versorgt in Aachen“ kann kostenlos in den App Stores von Google und Apple heruntergeladen werden, eine Registrierung ist nicht notwendig. Wer Unterstützung bei der Installation oder Nutzung der App benötigt, kann sich von montags bis freitags jeweils in der Zeit von 9 bis 16 Uhr unter der Nummer 05221-994450 telefonisch an den Kundenservice des Unternehmens Gut versorgt in … wenden. Weitere Informationen gibt es darüber hinaus auf der Website https://gut-versorgt-in.de .
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