Aachen – Gleich zehn erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen konnten nun bei der Abschlussfeier nach der Ausbildung im Aachener Stadtbetrieb beglückwünscht werden: Christoph Beek, Simon Deutsch und Jonathan Lecoutré aus der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau, Celin Havenith und Laia Kirn aus dem Bereich Zierpflanzenbau, Sophia Hoffmann und Tim Schmitz im Fachbereich Friedhofsgärtnerei, Bastian Krämer und Maximilian Kreus als KFZ-Mechatroniker sowie Adrian Beadini als Tiefbaufacharbeiter haben in ihren jeweiligen Fachgebieten bei den Prüfungen sehr gute Ergebnisse erzielt.
Neben viel Lob für die Leistungen der vergangenen Monate gab es auch große Anerkennung und Dank für die Ausbilder*innen. „Wir alle haben euch auf diesem Weg ein Stück begleiten dürfen“, sagte Michaela Landskron aus dem Bereich Personalentwicklung und Prävention des Stadtbetriebs bei der Feier. „Nun gehört ihr zu jenen, die unseren Betrieb zukunftsfähig machen.“
Schließlich wechseln die jungen Absolvent*innen nun in das große „Team Stadtbetrieb“, denn Jede*r hat ein Übernahmeangebot erhalten. „Wir sind stolz darauf, dass wir so gute Fachkräfte im Betrieb ausbilden und anschließend auch bei uns halten können“, betont Dominik Sundarp, Dienststellenpersonalratsvorsitzender des Aachener Stadtbetriebs. Er und Michaela Landskron versprachen stellvertretend gleichermaßen: „Wir werden euch tatkräftig bei der weiteren beruflichen Entwicklung unterstützen.“ Denn der Weg bei dem Stadtbetrieb hat für die jungen Absolvent*innen gerade erst begonnen.
v.l.n.r.: Fabian Schneider, Büroleiter, Joachim Plitzko, 1. Beigeordneter, Paul Serebrov, Alisha Schmidt, Christian Lieder, Stefan Frey, Personalsachbearbeiter und Florian Rieser, Personalratsvorsitzender der Verbandsgemeinde Mendig.
Mendig – Eine schöne Aufgabe durfte der Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Mendig, Joachim Plitzko, in Vertretung des VG-Bürgermeisters Jörg Lempertz übernehmen: Nach erfolgreich abgeschlossener Laufbahnprüfung für den mittleren Verwaltungsdienst wurden Paul Serebrov und Christian Lieder in das Beamtenverhältnis Probe ernannt. Außerdem gratulierte er Alisha Schmidt zur Beförderung zur Verbandsgemeindeobersekretärin.
„Es freut mich besonders, sie als Zukunft unseres Hauses hier begrüßen zu können, eröffnete Joachim Plitzko die Feierstunde. In der heutigen Zeit wird es immer schwerer, motivierten und adäquaten Nachwuchs für die Verwaltungsaufgaben zu gewinnen. Mit den neuen Kollegen Christian Lieder und Paul Serebrov haben wir genau das erreicht. Ich wünsche beiden Kollegen einen erfolgreichen Start ins Berufsleben.“, so Joachim Plitzko bei der Ernennung im Rathaus.
Christian Lieder und Paul Serebrov haben beide zwei Jahre lang in der Verbandsgemeindeverwaltung Mendig und an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Mayen das Handwerkzeug gelernt und die Prüfungen für das Zweite Einstiegsamt (früher: mittlerer Dienst) erfolgreich abgeschlossen. Paul Serebrov steht zukünftig den Bürgerinnen und Bürgern der Verbandsgemeinde im Fachbereich 4 bei Bauanträgen zur Seite. Christian Lieder ist zuständig im Eigenbetrieb für Gebühren und Beiträge.
Alisha Schmidt ist bereits seit 2020 im Rathaus der Verbandsgemeinde Mendig tätig und seit 2021 auf Lebenszeit verbeamtet. Sie erhielt die Beförderung zur Verbandsgemeindeobersekretärin und arbeitet zukünftig im Fachbereich 1 Schwerpunkt Sitzungsdienst, Zensus und Digitalisierung.
„Für junge Leute ist die Verwaltungstätigkeit nach wie vor attraktiv. Durch die Veränderungsprozesse in den nächsten Jahren, wie beispielweise die Digitalisierung in den Verwaltungen, wollen wir insbesondere junge Menschen begeistern und Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen“, hebt Fabian Schneider, Büroleiter der Verbandsgemeinde Mendig, die hohe sinnstiftende Bedeutung eines Jobs im öffentlichen Dienst hervor.
Aachen – Am heutigen Mittwoch, 6. Juli wird ein außergewöhnliches Gefährt auf dem Bendplatz Station machen: der „Solar Butterfly“ des Schweizer Umweltaktivisten Louis Palmer besucht unsere Grenzstadt auf seiner Tour durch Europa. Auf seiner vierjährigen Reise rund um die Welt werden Kindern und Erwachsenen faszinierende Einblicke in das aufbrechende Solarzeitalter vermittelt.
Das Fahrzeuggespann ist nicht nur elektrisch betrieben, sondern versorgt sich während der gesamten Tour ausschließlich mit selbst geerntetem Sonnenstrom.
Dafür werden bei jeder Station – also auch in Aachen – von dem Anhänger große „Schmetterlingsflügel“ ausgefahren, die mit einer 80 Quadratmeter großen Solarfläche aus Photovoltaik-Zellen bestückt sind. Sie laden die Batterie des Zugfahrzeugs auf und versorgen Geräte im Innern.
Die Europa-Tour ist der erste Abschnitt einer Weltreise des Solar Butterfly. Die Reise will demonstrieren, dass die Welt voller Lösungen für ein nachhaltiges Leben steckt und dass deshalb der Weg in die Klimakatastrophe noch gebremst werden kann.
Im Schulterschluss für eine stärkere Nutzung von Sonnenenergie organisieren Stadt und STAWAG gemeinsam mit dem Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV) den Tourstopp dieses Hinguckers, um für Erneuerbare Energienutzung zu werben und die laufende Solarkampagne der Stadt Aachen zu unterstützen.
Außerdem sind einige Energiewende-Pioniere mit ihren Innovationen auf dem Bendplatz:
In Aachen zählt hierzu der Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV), der schon Mitte der 90er Jahre das „Aachener Modell“ der kostendeckenden Einspeisevergütung entwickelte und auf der lokalpolitischen Ebene durchsetzte als Modell für das spätere „Erneuerbare-Energien-Gesetz“ (EEG) auf Bundesebene. Aktuell gibt es Informationen zur Sektorenkopplung, also Solaranlagen für eine klimaneutrale Mobilität
Die Tüftler*innen vom „Team Sonnenwagen Aachen“ nehmen mit ihren solarbetriebenen Rennflitzern erfolgreich an internationalen Rennen teil.
Das Aachener Start-up Voltfang will aus ausgemusterten E-Auto-Akkus Heimspeicher entwickeln, die eine autarke Stromversorgung für Häuser ermöglichen.
Das Solarinstitut Jülich stellt spannende Projekte vor.
Die Stadt Aachen informiert unter anderem über Fördermitteln für Solaranlagen.
Der Verein altbau plus hilft, wenn die Photovoltaik-Anlage aus der EEG-Förderung fällt.
Der Aachener Elektroautobauer e.Go informiert über seine aktuellen Aktivitäten.
Zahlreiche Gläubige gedachten am Sonntag bei einem Feldgottesdienst an der Glück-auf-Halle der in der langen Mechernicher Montangeschichte verunglückten Bergleute. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich – Der verunglückten Bergleute und der Lebenden und Verstorbenen von Mechernich gedachten Pfarrer Erik Pühringer und eine größere Anzahl Gläubiger am Sonntag bei einem Feldgottesdienst an der Glück-auf-Halle. Dort wurde „nach jahrelanger Abstinenz“, so Pühringer, noch einmal das traditionelle Mechernicher „Bergfest“ gefeiert, ein aus aktiver Bergwerkszeit überkommenes Relikt, bei dem die Knappen und Familien früher einmal im Jahr im Mechernicher „Eifelstadion“ zu Wettkampf und Feier zusammenkamen.
Die Fahnenabordnungen vom Roten Kreuz, der Freiwilligen Feuerwehr und der Barbarabruderschaft Mechernich. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Heutzutage ist die ehrwürdige Bergkapelle von 1870 Veranstalterin, ebenfalls ein von Musikern aus Mechernich und Umgebung gutgehütetes Überbleibsel aus den Zeiten der Gewerkschaft Mechernicher Werke. Der „Knappen-Harmonie-Verein“, so der ursprüngliche Name der Bergkapelle, war das Vorzeige- und Grubenorchester aus der Zeit der Gebrüder Kreuser, als am Bleiberg bis zu 4500 Arbeiter im Bergbau und seinen Nebenbetrieben beschäftigt waren.
Neben zahlreichen Gläubigen und der Bergkapelle beteiligten sich auch Fahnenabordnung von Rotem Kreuz und Feuerwehr, Barbarabruderschaft und Kolpingfamilie sowie der TuS und der vaterstädtischen Karnevalsgesellschaft, die da sind Festausschuss Mechernicher Karneval, Prinzengarde und KC Bleifööss. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Zu Beginn der Feldmesse intonierte die von Daniel Marmagen dirigierte Kapelle das Kirchenlied „Alles meinem Gott zu Ehren“, in dem auch der Arbeit ihr Platz als Mittel der Gottesverehrung zugewiesen wird. Am Ende sang die Gemeinde „Nun danket alle Gott“, dazu bestehe auch aller Anlass, so Pfarrer und GdG-Leiter Erik Pühringer, nachdem seit 2017 kein Bergfest mehr stattgefunden hatte.
„Unbeschwert und Gott vertrauend“
Der Pfarrer von Mechernich predigte ausgehend von der Aussendung der 72 Jünger durch Jesus, der ihnen aufgibt, ohne Schuhe, ohne Vorratstasche und ohne Geldbeutel in die Verkündigung aufzubrechen. Ein Vorhaben, das nach menschlichem Ermessen zum Scheitern verurteilt zu sein scheint, das aber doch wegen seiner Unbeschwertheit und seines Gottvertrauens gelingt.
Pfarrer Pühringer schlug den Bogen ins Hier und Heute zur Christengemeinde am Bleiberg und der kleinen Schar beim Feldgottesdienst vor der Glück-auf-Halle: Auch wir seien gesendet, die Liebe Gottes zu den Menschen zu verkünden: „Gott grenzt nicht ein und er grenzt nicht aus, er macht uns frei durch seine Liebe.“
„Reich Gottes“ übersetzte der Leiter der Gemeinschaft der Gemeinden St. Barbara so: „Die Liebe Gottes ist nahe, sie ist mitten unter Euch lebendig…“ Diese Liebe sei der Kern der Botschaft Christi, und ohne diese Liebe sei es schwer, Frieden zu halten, so Erik Pühringer.
Neben zahlreichen Gläubigen und der Bergkapelle beteiligten sich auch Fahnenabordnung von Rotem Kreuz und Feuerwehr, Barbarabruderschaft und Kolpingfamilie sowie der TuS und der vaterstädtischen Karnevalsgesellschaften, die da sind Festausschuss Mechernicher Karneval, Prinzengarde und KC Bleifööss.
Nach der Feldmesse wurde weitergefeiert. Es spielten die Bergkapelle selbst, der Musikzug der Mechernicher Prinzengarde und der Musikverein St. Martin Eicks. Für das leibliche Wohl der Gäste war reichlich und gut gesorgt.
Marc Küpper von der Energienetze Mittelrhein öffnete in Andernach-Namedy den Schieberregler und machte damit den Weg für das H-Gas frei. Foto: Sascha Ditscher/evm
Ahrweiler – In zahlreichen Haushalten im Kreis Ahrweiler haben die Energienetze Mittelrhein am gestrigen Dienstag, 5. Juli von L- auf H-Gas umgestellt. Betroffen sind rund 10.000 Haushalte. Die Experten der Energienetze Mittelrhein (enm) haben den notwendigen Schalttermin erfolgreich durchgeführt. Den Weg frei für das „neue“ Gas machte dabei Monteur Marc Küpper: Er öffnete um Punkt 08.00 Uhr den Schieber am Ortseingang von Andernach-Namedy. Zeitgleich schlossen seine Kollegen in Sinzig die Leitung und stoppten dadurch die L-Gas-Zufuhr. An unterschiedlichen Messpunkten im aktuellen Umstellbezirk kontrollierten dann weitere Kollegen, zu welchem Zeitpunkt das H-Gas zur Verfügung steht. Zu diesem Bezirk zählen die Orte Sinzig, Bad Breisig, Brohl-Lützing, Burgbrohl, Niederzissen, Remagen, Waldorf, Niederdürenbach, Oberzissen, Gönnersdorf und Wassenach.
Die Vorbereitungen für die Erdgasumstellung laufen bereits über mehrere Jahre und gingen mit dem Besuch sämtlicher Haushalte einher, die mit Erdgas versorgt werden. Dies war notwendig, um erforderliche Ersatzteile und Umrüst-Sets für die jeweilige Heizungsanlage der Kunden rechtzeitig beschaffen zu können. Hintergrund: H-Gas hat einen höheren Brennwert als L-Gas, sodass in der Regel Düsen getauscht werden müssen. Insgesamt befinden sich im aktuellen Schaltbezirk rund 11.950 Endgeräte. „Bei der Erhebung dieser Geräte gab es glücklicherweise nur einen sehr kleinen Teil, der nicht anpassbar war; es handelt sich um rund 250 Geräte“, so Marcelo Peerenboom, Sprecher der evm-Gruppe. Die meisten Haushalte bekommen nach der erfolgten Netzschaltung auf H-Gas erneut Besuch von einem Monteur, der die neuen Düsen einbaut oder die Einstellungen am Gerät entsprechend anpasst. Diese Arbeiten finden in den nächsten Wochen statt. Betroffen sind rund 8.000 Geräte. Die restlichen 3.700 Geräte konnten aufgrund ihrer Bauart schon einige Tagen und Wochen vor der Schaltung angepasst werden.
Immer weniger Gas aus den Niederlanden
Vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs und eines möglichen Erdgasembargos hat es nach Angaben des Netzbetreibers in den vergangenen Wochen zunehmend Fragen zur Umstellung von L- auf H-Gas gegeben. So wollten einige Kunden wissen, warum nicht noch länger L-Gas aus den Niederlanden bezogen werden kann. Dazu erklärt Marcelo Peerenboom: „Die Niederlande müssen die L-Gas-Förderung sukzessive verringern und in absehbarer Zeit komplett einstellen, weil die natürlichen Vorkommen dort zur Neige gehen. Bereits jetzt handelt es sich bei großen Mengen des bereitgestellten L-Gases um umgewandeltes H-Gas. Auch die Niederlande selbst beziehen daher seit einiger Zeit Erdgas aus anderen Ländern.“
Die Erdgasumstellung im Netzgebiet der enm basiert auf entsprechenden Gesetzen und Vorgaben der Bundesnetzagentur. „Uns sind hier insoweit die Hände gebunden. Wir sind verpflichtet, den seit Jahren feststehenden Zeitplan zur Umstellung von L- auf H-Gas umzusetzen, um die Versorgungssicherheit nicht zu gefährden“, stellt der Pressesprecher klar. „Wir haben vor dem Hintergrund des Krieges natürlich Verständnis für die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger und begrüßen die Maßnahmen der Bundesregierung, die das Ziel haben, die Abhängigkeit von russischen Energielieferungen zügig zu reduzieren. Die evm selbst bezieht das Erdgas von Großhändlern. Die überwiegenden Mengen stammen aus Skandinavien und immer weniger aus Russland. Im Übrigen haben weltweit nahezu alle wesentlichen Erdgasreserven H-Gas-Qualität.“
Grund zum Feiern bei der Kreisverwaltung Vulkaneifel. Neun junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden in das Beamtenverhältnis auf Widerruf, Probe oder Lebenszeit berufen - hier gemeinsam mit Landrätin Julia Gieseking (2.v.r.),, Personalsachbearbeiter Patrick Schauster (1.v.r.), dem Personalratsvorsitzenden Lothar Sachler (1.v.l) sowie Büroleiter Dieter Schmitz (2.v.l.) Foto: Kreisverwaltung Vulkaneifel
Daun – Grund zum Feiern bei der Kreisverwaltung Vulkaneifel – Neun junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden in das Beamtenverhältnis auf Widerruf, Probe oder Lebenszeit berufen und beginnen damit einen wichtigen beruflichen Lebensabschnitt. Jakob Romes und Niels Fuhrmann berief Landrätin Julia Gieseking in das Beamtenverhältnis auf Probe. Florian Jaeger, Michelle Ternes, Isabell Rehles und Laura Mathey wurden in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit ernannt.
Außerdem kann die Kreisverwaltung Vulkaneifel rund um Landrätin Julia Gieseking, Büroleiter Dieter Schmitz und dem Personalratsvorsitzenden Lothar Saxler drei neue Anwärter:innen begrüßen. Michelle Borsch wird in einer zweijährigen Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten ausgebildet. Marcel Reicherz und Moritz Steffes werden ab August für ein dreijähriges duales Studium die Hochschule für öffentliche Verwaltung in Mayen besuchen.
Landrätin Julia Gieseking gratulierte zu den bestandenen Prüfungen und beglückwünschte zu den Ernennungen.
„Es ist für jeden Menschen etwas ganz Besonderes und ein weiterer wichtiger Meilenstein, wenn das wegweisende Lebenskapitel „Ausbildung und Studium“ erfolgreich abgeschlossen ist. Ich finde es toll, dass wir alle Auszubildenden übernehmen und diese auch weiterhin in der Region leben und arbeiten möchten“, so Landrätin Julia Gieseking. Die Kreisverwaltung Vulkaneifel bietet durch die vielfältigen Aufgaben- und Einsatzgebiete viele Chancen und Perspektiven der Entwicklung und ein interessantes und breitgefächertes Ausbildungs- und Arbeitsportfolio.
Die Aufgaben einer modernen und zukunftsfähigen Verwaltung werden immer vielfältiger und anspruchsvoller, erläuterte auch Büroleiter Dieter Schmitz. „Anders als viele vielleicht denken, geht es bei uns in der Verwaltung längst nicht mehr nur darum, Akten zu bearbeiten. Es geht vielmehr darum, unterschiedliche Serviceangebote für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis anzubieten. Viele Bereiche in unserem Haus beschäftigen sich mit der Gestaltung unserer Region und unseres Landkreises, damit wir auch in Zukunft eine liebens- und lebenswerte Region bleiben, in der es sich lohnt zu le-ben und zu arbeiten“, so Büroleiter Dieter Schmitz weiter.
Wie groß die Bandbreite der unterschiedlichen Aufgaben innerhalb der Kreisverwaltung Vulkaneifel ist, haben auch die jungen Kolleginnen und Kollegen bereits in ihrer Ausbildung erfahren, in der sie unterschiedliche Bereiche und Arbeitsfelder durchlaufen haben. Das Besondere an der Ausbildung und Arbeit in der Kreisverwaltung Vulkaneifel ist, dass diese nach der abgeschlossenen Ausbildung eine große Auswahl an unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten bietet. Ob Bau-, Kommunal, Sozial oder Ordnungsverwaltung – alles ist möglich. Darüber hinaus werden den Mitarbeiter:innen vielfältige Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten.
Landrätin Julia Gieseking, Büroleiter Dieter Schmitz und der Personalratsvorsitzende Lothar Saxler wünschten den jungen Kolleginnen und Kollegen gutes Gelingen sowie Freude an der Arbeit und Ausbildung.
Wolfgang Abel und Karl Günter Fuß (3. und 4. v.l.) wurden für 55 bzw. 50 Jahre Mitgliedschaft in der Kommerner Feuerwehr ausgezeichnet, von links die stellvertretenden Kommerner Zugführer André Leisten und Marco Heimbach, von rechts der stellvertretende Wehrleiter Thomas Wolff und Zugführer Ralf Eichen. Foto: Georg Leyendecker/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich-Kommern – Nach zweijähriger Pandemie-Unterbrechung konnten Zugführer Ralf Eichen und seine Stellvertreter André Leisten und Marco Heimbach 48 Floriansjünger zur Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kommern in der Bürgerhalle begrüßen.
48 der 60 Freiwilligen der Kommerner Wehr kamen jetzt zur ersten Jahreshauptversammlung nach zwei Jahren Corona-Zwangspause und stellten sich vor dem Bürgerhaus zum Gruppenbild auf. Foto: Georg Leyendecker/pp/Agentur ProfiPress
Stadtbrandinspektor Thomas Wolff überbrachte Grußworte der Wehrleitung und bedankte sich für die Einsatzbereitschaft der vergangenen Jahre – auch unter widrigen Umständen, wie dem Verlust des eigenen Feuerwehrgerätehauses durch Hochwasser.
Für die Zukunft war Wolf optimistisch in Hinblick auf den Neubau des Gerätehauses an hochwassergeschütztem Standort sowie in puncto Beschaffung neuer Einsatzfahrzeuge, einem Einsatzleitwagen, einem Wechselladerfahrzeug und einem Tanklöschfahrzeug.
Wie der Bericht der Zugführung zeigte, stieg die Zahl der Freiwilligen in der Kommerner Feuerwehr seit 2019 kontinuierlich auf 60 Mitglieder an, sieben Frauen und 53 Männer. Das entspricht einem Anstieg um 25 Prozent, wobei sich der Altersdurchschnitt gleichzeitig um fünf Jahre verjüngt hat und wieder unter 40 Jahren liegt.
Georg Leyendecker, der Pressesprecher der Mechernicher Stadtwehr, schreibt: „ Ähnlich erfreulich waren auch die Zahlen im Hinblick auf absolvierte Lehrgänge und Seminare auf kommunaler, Kreis- und Landesebene. Trotz der Pandemie konnten im Berichtszeitraum 42 Veranstaltungen besucht werden, bei denen 101 Lehrgangsplätze in Anspruch genommen wurden. Anzumerken ist, dass im laufenden Jahr 2022 bereits die Zahlen des Jahres 2021 übertroffen wurden.“
Dank an die Bevölkerung
Die Zahl der Einsätze war natürlich durch das Hochwasser 2021 überdurchschnittlich hoch, nämlich 105 (2019 68 Einsätze, 2020: 79). 2022 lagen die Zahlen bis zum 15. Juni wieder im Trend der Vorjahre. Georg Leyendecker: „Die Verschiebung der Einsatzzahlen vom klassischen Brandgeschehen hin zu technischen Hilfeleistungen zeichnet sich bereits seit Jahrzehnten ab.“ Das Verhältnis liegt bei einem Drittel Löscheinsätzen und zwei Dritteln technischen Hilfeleistungen.
Amelie Schlösser wurde zur Feuerwehrfrau, Patrick Mandl, Marcell Rühr und Yannick Balter zu Feuerwehrmännern befördert. Leon Heske und Tobias Schmitz sind jetzt Oberfeuerwehrmänner, Dirk Küsters Hauptfeuerwehrmann und Andre Winnen Brandmeister.
40 Kommerner Freiwillige bekamen die Einsatzmedaille des Landes NRW, die aus Anlass der Flut 2021 durch den Innenminister gestiftet wurde. Weitere sieben Medaillen sollen zu einem späteren Zeitpunkt den zu Ehrenden übergeben werden.
Wolfgang Abel wurde für 55 Jahre und Hauptfeuerwehrmann a.D. Karl Günter Fuß für 50 Jahre Zugehörigkeit zur Feuerwehr der Stadt Mechernich ausgezeichnet. Nach der Beendigung des offiziellen Teils gab es ein Buffett. Die Kameraden des Löschzuges Kommern bedankten sich bei der Bevölkerung von Kommern und den umliegenden Orten für die Unterstützung und Anerkennung der vergangenen Jahre.
Haupt Racing Team auch beim 6h Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) am Start. Foto: Haupt Racing Team
Meuspath/Nürburgring – Das Eifeler Haupt Racing Team ( HRT ) auch beim 6h Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) am Start. HRT wird auch beim traditionellen ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen im Rahmen der Nürburgring Langstrecken-Serie an den Start gehen. Teambesitzer Hubert Haupt (GER) wird sich das Cockpit des Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer #6 mit den beiden DTM-Piloten Luca Stolz (GER) und Lucas Auer (AUT) teilen.
Das Fahrzeug wird dabei erneut im Design von Mobilitätspartner MERBAG zum Einsatz kommen, welches bei seinem ersten Start vor etwas über einer Woche sehr positiven Anklang bei den Fans fand und auch bis etwa eine Stunde vor Rennende auf Podiumskurs lag – dann jedoch nach einem technischen Defekt das Ziel nicht erreichte. Für das „NLS-Saisonhighlight“ hat sich die Mannschaft aus Meuspath daher vorgenommen, eine Trophäe mit nach Hause zu nehmen.
Besonders stolz auf ihren ersten Abiturjahrgang war Dagmar Wertenbruch, die die Gesamtschule seit ihrer Gründung leitet. Foto: Dennis Schwinnen/GS/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich – Unter dem Motto „Welcome to Abi Vegas“ feierten die ersten 47 Abiturienten der Gesamtschule der Stadt Mechernich ihren Schulabschluss. Die Feierlichkeiten begannen in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist mit einem von Religionslehrern selbstgestalteten ökumenischen Gottesdienst unter ökumenischer Begleitung der Pfarrer Erik Pühringer und Dr. Michael Stöhr.
Die 47 Absolventen des ersten Abiturjahrgangs der städtischen Gesamtschule Mechernich. Foto: Dennis Schwinnen/GS/pp/Agentur ProfiPress
Bei der weltlichen Feier sprachen Schulleiterin Dagmar Wertenbruch, Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und eine Vertreterin der Elternschaft. Die Schüler präsentierten ein nostalgisches Rahmenprogramm. Für die passende Musik sorgten Abiturientin Ruth Meusel am Cello und Lehrer Steffen Paffrath am Klavier.
Schulleiterin Dagmar Wertenbruch sagte: „Wir können mit diesem Jahrgang 2022 mehr als dankbar und zufrieden sein, das betrifft ausdrücklich nicht nur die Leistungen der Schülerinnen und Schüler, sondern auch die Entwicklung, das Engagement, das Zusammenleben und besonders den Zusammenhalt.“
Wertenbruch lobte das soziale Engagement der Stufe beim THW, der Feuerwehr oder beim Einsatz einiger Schüler in der Fluthilfe im vergangenen Jahr: „Ihr wart ein würdiger Aufbaujahrgang, nachfolgende Jahrgänge werden sich an Euch messen lassen müssen.“
Oberstufenkoordinatorin Martina Carbach und Lehrerin Anne Klein standen der Abiturientia in den letzten drei Schuljahren als Beratungslehrerinnen zur Seite, begleiteten sie auf Stufenfahrt nach Amsterdam, führten sie durch die schwierige Zeit des Homeschoolings und betreuten sie während der zentralen Abiturprüfungen.
Soziales Miteinander
In ihren Reden betonten beide die guten Leistungen wie auch den positiven Umgang im sozialen Miteinander und die große Bedeutung des ersten Abiturjahrgangs für die Entwicklung der Schule: „Wo immer es ging, habt ihr die Chance genutzt, das Schulleben aktiv mitzugestalten und habt als erster Abijahrgang unsere Schule maßgeblich geprägt.“
Laut Pressesprecher Dennis Schwinnen richtete Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick seine „Glückwünsche an die Absolventinnen und Absolventen und resümierte in einem kurzen Rückblick den Weg von der Schulgründung bis hin zum ersten Abitur. Auch, wenn damals die Einführung einer bis dato in der Region unbekannten Schulform recht kontrovers diskutiert worden sei, seien inzwischen auch die ehemaligen Kritiker überzeugt worden“. Einige hätten sogar ihre Kinder an der Gesamtschule angemeldet.
Für die Jugendlichen war dieser Abend der Anfang eines neuen Lebensabschnitts. Für die Stadt Mechernich war er der erfolgreiche Abschluss einer im Jahr 2013 begonnenen Umgestaltung der lokalen Schullandschaft, so Dr. Schick.
Von den 47 Absolventinnen und Absolventen, die am Samstag ihre Zeugnisse entgegenahmen, besuchten insgesamt 42 die Mittelstufe an der Gesamtschule. Fünf kamen zur Einführungsphase der Oberstufe dazu. Drei der Schülerinnen und Schüler starteten ohne umfassende Kenntnisse der deutschen Sprache an der Gesamtschule und mussten sich diese neben den fachlichen Inhalten zusätzlich erarbeiten.
Dennis Schwinnen: „Das beste Abitur erhielt Pascal Grabowski mit einem beeindruckenden Notendurchschnitt von 1,3, Anna Kaiser mit der Note 1,4 sowie Amon Krämer und Raphaela Papadopoulou mit der Note 1,5. Insgesamt schlossen knapp 30 Prozent der Abiturientinnen und Abiturienten mit einer 1 vor dem Komma ab.“
Studium und Handwerk
Zudem wurde der Abiturient Christopher Schmitz durch die Deutsche Gesellschaft für Philosophie besonders geehrt: Christopher gehörte im Jahr 2022 deutschlandweit zu den besten Absolventinnen und Absolventen dieses Faches. Nach der Ausgabe der Zeugnisse wurde beim Abiball getanzt.
Die Zukunftspläne der Abiturientinnen und Abiturienten sind vielfältig: Während sich einige bereits für klassische Universitätsstudiengänge wie Jura oder Lehramt entschieden haben, beginnen andere Ausbildungen in Industrie und Handwerk, wo sie dringend erwartet werden.
Einige der jungen Erwachsenen entschieden sich auch für duale Studiengänge oder ein Studium der MINT-Fächer, in die sie durch die Zusammenarbeit der Gesamtschule mit technischen Universitäten und Fachhochschulen bereits einen guten Einblick erhalten konnten.
Das Interesse der Eigentümerinnen und Eigentümer an diesem deutschlandweit einzigartigen und für unsere Stadt zukunftsweisenden Projekt ist groß. Foto: Tobias Schneider / Kupferstadt Stolberg
Stolberg – Die Kupferstadt Stolberg legt bei den Planungen für das Fabrikverkaufskonzept in der Innenstadt (Arbeitstitel „Fabrik City“) ein hohes Tempo vor. Nachdem der Stadtrat das Projekt in einer Sonderratssitzung am 8. März einstimmig beschlossen und in der Sitzung am 21. Juni der Gründung der städtischen Stolberger Fabrikverkauf Infrastruktur GmbH zugestimmt hat, gab es am Montagabend bereits die zweite Informationsveranstaltung für die interessierten Eigentümerinnen und Eigentümer der Immobilien.
„Wir haben bereits mit 152 Immobilieneigentümerinnen und -eigentümern Kontakt aufgenommen“, weiß Bürgermeister Patrick Haas zu berichten. „Auch die Rückmeldequote liegt mit rund 40 Prozent der Immobilien zu diesem Zeitpunkt schon hoch.“ Das Amt für Wirtschaftsförderung der Kupferstadt Stolberg mit Amtsleiter Peter Wackers hat auf Grundlage dieser Rückmeldungen bereits 44 Ortsbegehungen durchgeführt. „Das Interesse der Eigentümerinnen und Eigentümer an diesem deutschlandweit einzigartigen und für unsere Stadt zukunftsweisenden Projekt ist groß. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir mit ausreichender Verkaufsfläche in vielen interessanten Immobilien bald auf die Firmen zugehen können“, so Haas weiter.
Der räumliche Schwerpunkt der infrage kommenden Immobilien liegt im Steinweg, der Rathausstraße, der Burgstraße und einigen weiteren davon abgehenden Straßen. Interessierte Immobilienbesitzer, die sich mit ihrem Eigentum an diesem zukunftsweisenden Projekt beteiligen wollen, können sich jederzeit beim Amt für Wirtschaftsförderung der Kupferstadt Stolberg melden:
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