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Start ins neue Kita-Jahr mit klarer Teststrategie und sorgfältiger Planung in Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – Familienministerin Josefine Paul: Gehen vorausschauend in den Herbst  – Land NRW stellt pro Kind acht Tests pro Monat zur Verfügung. Am 1. August startet das neue Kita-Jahr. Besonders während der Corona-Pandemie hat sich gezeigt, wie wichtig die Angebote der Kindertagesbetreuung sind. Erzieherinnen und Erzieher, Familien und Kinder haben bereits zweieinhalb anstrengende und belastende Jahre durchlebt. Doch auch im dritten Jahr der Corona-Pandemie stehen alle Beteiligten in der Kindertagesbetreuung vor besonderen Herausforderungen. Das Land bleibt weiterhin ein starker Partner für die Beschäftigten, Eltern und Kinder, auch wenn das Land nicht Arbeitgeber der Beschäftigten ist.

Familienministerin Josefine Paul: „Kinder und Familien, ihre Entwicklung und Lebensqualität, gehören jetzt in den Mittelpunkt. Wir möchten offene Angebote der Kindertagesbetreuung bei gleichzeitig hohem Gesundheitsschutz von Kindern, Eltern und Beschäftigten gewährleisten. Deshalb geht die Landesregierung vorausschauend in die nächsten Monate und bereitet gemeinsam mit allen an der Kindertagesbetreuung Beteiligten die Kitas sorgfältig auf den Herbst vor. Gleichzeitig werbe ich um Verständnis, dass es nicht immer möglich sein wird, alle Schwierigkeiten, die auftreten können, unmittelbar zu lösen. Wir werden alle gemeinsam aber weiterhin versuchen, den bestmöglichen Weg in der jeweiligen Situation zu gehen.“

Zur Aufrechterhaltung des Regelbetriebs mit Präsenz in der Kindertagesbetreuung bei gleichzeitig hohem Gesundheitsschutz von Kindern, Eltern und Betreuungspersonal stellt das Land nach den Sommerferien für jedes Kind acht Tests pro Monat zur Verfügung. Diese werden im Rhythmus von zwei Tests pro Woche an die Angebote der Kindertagesbetreuung ausgeliefert und dort den Eltern zur Verfügung gestellt, damit sie ihre Kinder anlassbezogen testen können. Tests für Kinder in der Kindertagespflege werden – wie bisher – an die Jugendämter geliefert, die diese dann eigenständig verteilen. Diese Teststrategie gilt zunächst bis zu den Herbstferien. Eine Anschlussfinanzierung bis zum Jahresende ist bereits jetzt sichergestellt.

In der ab dem 8. August gültigen neuen Corona-Schutzverordnung wird es daneben eine zentrale Änderung geben: Träger und Kindertagespflegepersonen können die Betreuung eines Kindes mit offenkundig typischen Symptomen einer Atemwegsinfektion von der Bestätigung eines zuhause gemachten negativen Selbsttests abhängig machen. Die Landesregierung setzt hier auf die vertrauensvolle Kooperation zwischen Einrichtungen und Eltern. Unser Ziel ist eine größtmögliche Sicherheit für alle Beteiligten.

Die Landesregierung wird den Kommunen und Trägern zudem Mittel zur Verfügung stellen, damit CO2-Melder und Luftfilter nach dem örtlichen Bedarf auf der Grundlage einer neuen Förderrichtlinie in den Kindertageseinrichtungen und Großtagespflegestellen angeschafft werden können. Es ist beabsichtigt, dass die Beschaffung von mobilen Luftreinigungsgeräten für Räume, die nur eingeschränkt gelüftet werden können, auf dem bisherigen Stand der Förderrichtlinie FitU12 fortgeführt wird. Mittel für die Beschaffung von CO2-Meldern sollen den Kommunen pauschal als nicht rückzuzahlende Zuschüsse bereitgestellt werden. Die Fördermittel werden in Kürze nach einer Entscheidung des Landeskabinetts und der erforderlichen Freigabe der Mittel durch den Landtag des Landes-Nordrhein Westfalens bereitgestellt.

Aufgrund der aktuellen pandemischen Entwicklung setzt die Landesregierung daneben das erfolgreiche Kita-Helfer-Programm zunächst bis zum 31. Dezember 2022 fort. Das pädagogische Personal in den Einrichtungen wird damit bei einfachen, alltäglichen, nicht-pädagogischen Arbeiten weiter entlastet. Die pädagogische Betreuung und frühkindliche Bildung wird weiterhin ausschließlich von pädagogischen Kräften geleistet. Für die Fortführung des Programms stehen 102 Millionen Euro zur Verfügung. Damit unterstützt das Land die Träger erneut bei der Bekämpfung der Auswirkungen der Corona-Pandemie und der Umsetzung von Hygienevorgaben. Gefördert werden Personalausgaben für zusätzliche Hilfskräfte und für die Aufstockung von Stunden bei vorhandenem nicht-pädagogischen Personal.

Ministerin Josefine Paul: „Es ist mir ein wichtiges Anliegen, das pädagogische Personal in den Einrichtungen in dieser herausfordernden Zeit weiter zu unterstützen und bei nicht-pädagogischen Arbeiten zu entlasten. Die Pandemie ist leider noch nicht vorbei – Fachkräfte in den Kitas sollten sich aber gerade jetzt auf ihre pädagogische Arbeit konzentrieren können. Die Alltagshelferinnen und -helfer leisten einen wichtigen Beitrag im Kita-Alltag.“

Im neuen Kita-Jahr wird es 10.742 KiBiz-geförderte Kindertageseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen geben. Im Vergleich zum letzten Kindergartenjahr sind das rund 130 Kitas mehr. In Kitas und in der Kindertagespflege werden dann insgesamt rund 752.000 Kinder betreut. Rund 217.000 Betreuungsplätze der insgesamt 752.000 Plätze sind für Kinder unter drei Jahren angemeldet. Von den außerfamiliär betreuten Unterdreijährigen besuchen rund 70 Prozent eine Kindertageseinrichtung und rund 30 Prozent werden in Kindertagespflege bei Kindertageseltern betreut. Dies entspricht einer U3-Versorgungsquote von etwa 42 Prozent für das kommende Kindergartenjahr. „Für uns ist klar: Der Platzausbau muss und wird weitergehen. Für die Landesregierung ist es ein wichtiges Anliegen, das wir konsequent verfolgen. Denn jedes Kind, das einen Betreuungsplatz bekommen möchte, soll ihn auch unkompliziert erhalten“, so Familienministerin Paul.

Im Familienministerium wird daneben ab dem 1. August 2022 eine Koordinierungsstelle Fachkräfteoffensive für Sozial- und Erziehungsberufe ihre Arbeit aufnehmen, um noch mehr Menschen für die wichtigen Berufe unter anderem in der Kindertagesbetreuung zu gewinnen.

Ministerin Josefine Paul: „Wir müssen über viele Ideen nachdenken, viele Bausteine umsetzen, kreativ sein und auch neue Wege denken. Inhalte einer solchen Offensive wollen wir im Konsens mit unseren Partnerinnen und Partnern gemeinsam festlegen und dann umsetzen. Dazu beginnen jetzt die Arbeiten.“

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100 Jahre Sozialdienst katholischer Frauen in Mayen

Mayen – „Es ist unendlich viel zu machen und zu helfen, wenn nur jemand da ist, der es tut“. Unter diesem Leitsatz seiner Gründerin Agnes Neuhaus hat der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Mayen sein Jubiläum gefeiert. Seit 1920 besteht der SkF in der Eifelstadt. Durch die Corona-Pandemie kam der Verein jetzt erst dazu, sein 100-jähriges Bestehen zu feiern.

Beim feierlichen Gottesdienst in der Mayener Herz-Jesu-Kirche würdigte der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters die Arbeit des Sozialdienstes. „Sie sind für Menschen da, die im Schatten des Lebens stehen – und das schon seit über 100 Jahren“ betonte Peters. Anschließend feierte der SkF sein Jubiläum mit einem geselligen Sommerfest.

Seit der Gründung vor nun mehr 102 Jahren kümmert sich der Verein hauptsächlich um benachteiligte Frauen, Kinder und Familien. In den Anfangsjahren waren die Mitglieder besonders in sogenannten Brennpunktgebieten der Stadt aktiv und boten neben Hausaufgabenhilfe auch Nähkurse oder finanzielle Unterstützung an.

Einen monatlichen Seniorentreff riefen sie ins Leben, der speziell von vielen Kriegswitwen angenommen wurde. Seit mehr als 40 Jahren hat sich die „Samstagsgruppe“ etabliert, bei der sich etwa 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit und ohne geistige Beeinträchtigung regelmäßig unter der Organisation des SkF versammeln.

Seit 2015 sind die rund 22 Mitglieder auch aktiv im Bereich der Flüchtlingshilfe. Sie organisieren Treffen, Ausflüge, Grillfeste und Spielnachmittage für Kinder. (red)

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Notaufnahme oder Hausarzt – So verhalten Sie sich richtig!

Region/Mayen-Koblenz – Die Koblenzer Krankenhäuser informieren die Menschen in der Region aus gegebenem Anlass: Bedingt durch die Ferienzeit und die weiter anhaltende Corona-Pandemie kommt es derzeit in allen Kliniken zu einem erhöhten Aufkommen in den Notaufnahmen. In vielen Fällen wären zudem nicht primär die Notaufnahmen, sondern die Hausärzte oder die Bereitschaftsdienstzentralen der Kassenärztlichen Vereinigung zuständig.

„Wir beobachten, dass derzeit sehr viele Menschen mit ganz unterschiedlichen Behandlungsbedarfen die Notaufnahmen aufsuchen. Die Beschwerden reichen von schweren Verletzungen zum Beispiel nach Motorradunfällen bis zu leichtem Schwindel“, erklären die Klinikleitungen des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein, des BundeswehrZentralkrankenhauses und des Katholischen Klinikums. „Notaufnahmen sind vorrangig für die Behandlung von Patienten mit akuten, lebensbedrohlichen Erkrankungen oder nach Unfällen zuständig. Das Aufsuchen einer Notaufnahme ist nicht mit einem Arztbesuch nach Terminvergabe zu vergleichen, so dass auch lange Wartezeiten bei hohem Patientenaufkommen entstehen können“, betonen die Klinikleitungen unisono.

Da in der aktuellen Sommer- und Ferienzeit regelmäßig auch Hausarztpraxen urlaubsbedingt phasenweise nicht besetzt sind, suchen derzeit viele Menschen auch mit nicht akuten oder lebensbedrohlichen Erkrankungen und Verletzungen die Notaufnahmen auf. Dies führt zu einer zusätzlichen Belastung für das Personal in den Kliniken, welches durch steigende Corona-Inzidenzen und Krankheitsausfälle in den eigenen Teams bereits anhaltend hohen Belastung ausgesetzt ist.

„Unsere Pflegekräfte und Mediziner leisten hervorragende Arbeit und sind selbstverständlich für alle Notfälle rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr für die Menschen in der Region im Einsatz. Sollten Sie jedoch kein Notfall sein, bitten wir Sie, keine Notaufnahme in den Krankenhäusern aufzusuchen.“

Erste Ansprechpartner sind in solchen Fällen die Hausarztpraxen oder deren Urlaubsvertretungen. Außerhalb der Öffnungszeiten steht die Bereitschaftsdienstzentrale der Kassenärztlichen Vereinigung jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung und ist von überall aus mit der Telefonnummer 116 117 erreichbar.

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Bitburg-Prüm gehört zu den LEADER-Regionen in der neuen Förderphase 2023 – 2027

Bitburg – Die eingereichten Entwicklungsstrategien zeigen eindrucksvoll das Engagement und den kreativen Ideenreichtum unserer Menschen in den ländlichen Räumen“, so Wirtschafts-, Verkehrs-, Landwirtschafts- und Weinbauministerin Daniela Schmitt.

Nach einem regen Beteiligungsprozess, in dem die Mitwirkung der Bevölkerung ausdrücklich gewünscht war, wurden Ende März dieses Jahres die Bewerbungsunterlagen der LEADER-Region Bitburg-Prüm dem zuständigen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau eingereicht. Nun traf die gute Nachricht ein: Die LEADER-Region Bitburg-Prüm kann mit 20 weiteren rheinland-pfälzischen Lokalen Aktionsgruppen (LAG) ab 2023 in die neue LEADER-Förderperiode starten.

Landrat Andreas Kruppert zeigt sich hocherfreut über die erneute Auswahl des Eifelkreises als LEADER-Region: „LEADER ist ein wichtiges Instrument für unseren Landkreis. Ich freue mich sehr, dass wir die bisherige erfolgreiche Arbeit im Rahmen des LEADER-Ansatzes fortführen können“.

Die LEADER-Regionen erhalten für die Umsetzung ihrer Lokalen, Integrierten, Ländlichen Entwicklungsstrategien (LILE) abhängig von ihrer Einwohnerzahl Mittelbudgets. Laut Mitteilung des Ministeriums beträgt die Mindestausstattung pro LAG 3 Millionen Euro. „Ich gratuliere den engagierten Machern zu ihrer erfolgreichen Bewerbung als neue LEADER-Regionen.

Ein unabhängiger Bewertungsausschuss mit Vertreterinnen und Vertretern aus beteiligten Landesressorts und zentraler Interessengruppen der ländlichen Entwicklung diskutierte und bewertete die eingereichten Strategien. Bei der Bewertung spielten der für LEADER typische innovative und integrierte Ansatz ebenso eine Rolle wie Ziele im Bereich wirtschaftliche Entwicklung sowie Klima- und Umweltschutz oder die langfristige Einbindung der Bevölkerung vor Ort. Der Bewertungsausschuss hat einigen LAG zudem Empfehlungen zur Konkretisierung ihrer Vorhaben gegeben, die diese bis zum Herbst prüfen und umsetzen müssen. Mit der formalen Anerkennung, die im Herbst stattfinden wird, können die neuen Regionen ab 2023 in die Umsetzung starten.

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Ein schöner neuer Platz mit innovativem Entwässerungs-Konzept

Mechernich-Bleibuir – Der Bauzaun steht, der Bagger rollt – Baustart für Bleibuirs schönen neuen Platz an der Alten Schule. Zum Wochenbeginn hat die Jüngling Gala-Bau GmbH aus dem rheinland-pfälzischen Reifferscheid mit den Arbeiten für das rund 350.000 Euro teure Projekt begonnen. Gefördert wird die Maßnahme aus Mittel des „Dorferneuerungsprogramms“ des Landes NRW. „Wir legen jetzt mit den vorbereitenden Arbeiten los, entfernen die Asphaltschicht, verfüllen Hohlräume und stecken dann die künftigen Flächen ab“, erläutert Bauleiter Dirk Schmitz die ersten Schritte.

Es geht los in Bleibuir: Polier Josef Prämassing hat mit dem Bagger bereits am ersten Tag ordentlich gewirbelt. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress

Während eines Ortstermins mit dem städtischen Grünflächeningenieur Christof Marx, mit Ortsbürgermeister Walter Schumacher und mit Klaus-Peter Hoß, dem Vorsitzenden des Fördervereins der „Alten Schule“ werden gemeinsam noch einige Details besprochen. Etwa über die Lage eines kleinen Quellsteins mit Bachlauf und integrierter Sitzecke, die auf Wunsch von Walter Schumacher auf dem frisch sanierten Areal angelegt werden sollen. Oder über den Standort und die Gründung für einen neuen, fest installierten Maibaumständer. Zudem wird darüber gesprochen, Leerrohre zu verlegen, um Voraussetzungen für E-Ladesäulen zu schaffen. Aber das ist noch Zukunftsmusik.

Nestschaukel und Rutschenturm

Deutlich konkreter sind die Planungen für Platzgestaltung und Spielplatz. Der soll etwas versetzt zum derzeit noch vorhandenen Spielturm entstehen. Einen modernen Rutschenturm wird es künftig für die Kinder geben, dazu kommen noch eine Nestschaukel sowie eine Balancierdrehscheibe. Doch zuvor wird der bleibelastete Boden entsorgt. „Anschließend wird die Spielplatzfläche klar abgegrenzt und mit einer bleifreien Oberboden-Schicht von rund 30 Zentimetern versehen“, erläutert Christof Marx. Das sei inzwischen der siebte Spielplatz, der im Stadtgebiet saniert werde.

Ganz neu wird auch die große Platzfläche gleich neben dem Spielplatz. Statt Asphalt werden hier rund 1200 Quadratmeter Pflastersteine in Beige und Anthrazit verlegt. Das soll den Platz optisch deutlich aufwerten. Um die aktuellen Gegebenheiten noch einmal mit den Planungen abzugleichen, hatte Bauleiter Dirk Schmitz das Areal vor gut einer Woche mit modernstem Gerät vermessen. Schließlich wird nicht nur der Platz neugestaltet, sondern auch die Flächen entlang der Sankt-Agnes-Straße.

Innovatives Entwässerungskonzept

Zudem erhält der Platz ein innovatives Entwässerungskonzept. „Das gesamte Oberflächenwasser wird dann den Bäumen zur Verfügung stehen“, sagt Bauleiter Dirk Schmitz. „Das ist gerade für die immer häufiger zu beobachtenden Trockenperiode enorm wichtig“, ergänzt Christof Marx. Die Bäume sollen künftig nicht nur mehr Wasser, sondern auch mehr Platz erhalten. Die Freistreifen rund um die Bäume werden um gut einen Meter zu Lasten des Platzes vergrößert. „Trotzdem bleibt für das Festzelt, das auf dem Alten Schulhof für Veranstaltungen aufgebaut wurde, ausreichend Platz“, versichert Christof Marx, der für die Außengestaltung zuständig ist.

Ein Dorfhaus im besten Sinne

Doch auch für die Alte Schule an sich ist noch einiges in Planung. Über einen Toiletten-Anbau soll ein dringend benötigter zweiter Rettungsweg aus dem Saal entstehen. Der soll ebenso wie die Räume im Erdgeschoss grundlegend modernisiert werden. Zudem erhält das Dorfgemeinschaftshaus einen behindertengerechten Zugang und auch der Jugendkeller wird saniert. Wenn alles gut geht, ist mit einem Baubeginn in der zweiten Jahreshälfte zu rechnen. Bei einem früheren Termin hatte die städtische Immobilienmanagerin Janine Deinzer versichert: „Es soll ein Dorfhaus im besten Sinne entstehen. Unter Berücksichtigung der historischen Substanz soll die Alte Schule der Dorfmittelpunkt bleiben und das Ortsbild auch in Zukunft prägen.“

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21 frischgebackene Hebammen feiern ihr Examen

Region/Mayen-Koblenz – Sie sind gut vorbereitet für den Start ins Berufsleben. Sie dürfen nun Familien beim Eltern werden begleiten: 21 Hebammenschülerinnen der Hebammenschule am Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein am Standort Kemperhof haben ihr Examen geschafft. In drei Jahren Ausbildung mit 1.600 Stunden Theorie und 3.000 Stunden Praxis sind sie zu Expertinnen im Hebammenwesen geworden und haben dies nun im schriftlichen, mündlichen und praktischen Teil der Examensprüfung bewiesen. In Zukunft werden sie Frauen während der Schwangerschaft, bei der Geburt und im Wochenbett begleiten.

„Die Ausbildungszeit war verknüpft mit vielen Emotionen und spannenden Erfahrungen. Die Schülerinnen haben mit viel Engagement bewiesen, dass sie es verstehen, den Beruf der Hebamme mit Disziplin, Liebe und Respekt auszufüllen“, berichtet Birgit Eultgem, die bereits seit Gründung vor über 25 Jahren Leiterin der Hebammenschule ist.

Die Schule gehört zum Bildungs- und Forschungsinstitut des GK-Mittelrhein und ist eine von nur dreien in ganz Rheinland-Pfalz. Sie bildet eigene Hebammenschüler in Theorie und Praxis aus und kooperiert darüber hinaus mit anderen Häusern und Einrichtungen – auch überregional. Für den Ausbildungsstart 2022 sind bereits alle Plätze belegt. Weitere Informationen zur Hebammenausbildung am GK-Mittelrhein gibt es online unter www.karriere-gk.de.

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Die Hilfsgruppe Eifel sorgt sich um Kinderklinik in Lviv

Kall/Flamersheim – Der Hilfsgruppe Eifel seien im Monat Juni 21.200 Euro gespendet worden, berichtete der Vorsitzende Willi Greuel beim jüngsten Monatsstammtisch der Kaller Kinderkrebshilfe. Im gleichen Zeitraum seien knapp 8000 Euro in aktuelle Hilfsprojekte investiert worden. Wie Greuel berichtete, habe auch die Hilfsgruppe ein Jahr nach der Flutkatastrophe noch immer mit dem akuten Mangel von Handwerkern zu kämpfen.

Schon im vergangenen Jahr habe die Kaller Gruppe auf dem Gelände der Bonner Uni-Klinik, wo neben dem neuen Eltern-Kind-Zentrum ein neues Elternhaus  eingeweiht worden war, einen Kinderspielplatz schaffen wollen. Der Platz sollte eine Ergänzung des Projektes sein, in dessen Verlauf die Hilfsgruppe die komplette Inneneinrichtung von 43 Elternzimmern im neuen Haus durch das Kaller Möbelhaus Brucker mit rund 150.000 Euro finanziert hatte.

Es sei Bestreben der Hilfsgruppe gewesen, auch die Anlegung des Spielplatzes durch Eifeler Firmen zu realisieren. Doch da habe die Flut dem Verein einen Strich durch die Rechnung gemacht. Willi Greuel: „Das Geld ist da, aber keine Handwerker“.  Man hoffe jetzt, dass Firmen aus dem Bonner Raum gefunden werden.

Die Hilfsgruppe ist auch weiterhin in der Ukraine-Hilfe aktiv. Bisher, so Willi Greuel, seien rund 30.000 Euro zweckgebundene Spenden für dieses Projekt eingegangen. Bisher beschränke sich die Hilfe noch auf die Beschaffung von wichtigen Medikamenten.

Bei den Ausgaben dieser Spendengelder sei man derzeit noch vorsichtig, weil man die Entwicklung im ukrainischen Lviv im Auge behalten und abwarten wolle, ob dort die Hilfe aus der Eifel Hilfe nötig wird. In Lviv hat die Hilfsgruppe vor Jahren die komplette Erneuerung der Kinderstation im dortigen Tschernobyl-Hospital mit rund 200.000 Euro finanziert. Greuel: „Wir hoffen jetzt, dass das Hospital vom Krieg verschont bleibt“.  Man sei in großer Sorge um die Kinderklinik und bereit, Hilfe zu leisten, wenn sie dort nötig werde.

Die Frage, ob die Eifeler Oldienacht im Juni nächsten Jahres nach zweijähriger Pause wieder stattfindet, konnte Willi Greuel nicht beantworten. Die Wiederherstellung der im letzten Jahr von der Flut völlig zerstörten Infrastruktur Im Jugendgästehaus und in den dazugehörigen Wirtschaftsgebäuden werde noch eine Zeit lang dauern.

Das Frühlingskonzert des Landespolizeiorchesters NRW in der Hellenthaler Grenzlandhale habe einen Erlös von knapp 2700 Euro erbracht. Das Orchester habe zugesagt, das traditionelle Neujahrskonzert im nächsten Jahr wieder zugunsten der Hilfsgruppe Eifel zu geben, so Greuel.  Eine weitere Spende in Höhe von 5000 Euro habe die Hilfsgruppe von der landesweiten Rad-Aktion „Tour der Hoffnung“  erhalten.

Das Gemünder Ehepaar Alice und Hans Karls, dessen Familie zwei Tankstellen in Kommern und Kall betreiben, hat anlässlich seiner Goldhochzeit auf Geschenke verzichtet, und stattdessen um Spenden für die Hilfsgruppe gebeten.  Das Jubelpaar habe ihm kürzlich den stolzen Spendenbetrag von 1820 Euro übergeben, berichtete der Hilfsgruppen-Vorsitzende.

Von einer ganz besonderen Spendenaktion berichtete die Flamersheimer Künstlerin Michaela „Ela“ Rübenach. Sie hatte im Rahmen der alljährlichen Ausstellung von Mechernicher Künstlern, die in letztes Jahr unter dem Titel „Zeitgeist“ ein Bild geschaffen, das eine weiße Taube auf einem blauen Hintergrund zeigt.

Nachdem im Februar der Krieg in der Ukraine ausgebrochen war und danach die Einrichtung einer Flugverbotszone diskutiert wurde, modifizierte Ela Rübenach ihr Kunstwerk. Sie arbeitete eine blau-gelbe ukrainische Flagge, die die Taube in ihren Fängen hält, in das Kunstwerk ein. Dem gab sie den Titel „Luftraumsperrung gilt nicht für Friedenstauben“.

Die Künstlerin ließ von dem modifizierten Bild 1000 Postkarten drucken, die sie zum Preis von einem in ihrem Bekanntenkreis zum Verkauf anbot. 880 Karten, so berichtete Ela Rübenach beim Hilfsgruppen-Monatstreffen, habe sie verkaufen können. Sie habe den Spendenbetrag dann auf glatte 1000 Euro aufgerundet.

Nachdem die Hilfsgruppe die Gemeinde Kall  bei der Planung der Gedenk- und Dankfeier zum ersten Jahrestag der Flut mir Rat und Tat unterstützt hat, wird sie auch am Sonntag, 14. August, beim Mechernicher Brunnenfest präsent sein. Ebenfalls bei der Kaller Herbstschau, die am Sonntag, 25. September, stattfindet. (Reiner Züll)

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ÜAZ Wittlich bietet Beratung für Ausbildungs-Plätze 2022 – Infotag am heutigen Freitag 29. Juli

Wittlich – Es sind 2022 noch Ausbildungsplätze bei erstklassigen Unternehmen im Landkreis Bernkastel-Wittlich frei. Darauf weist das Überbetriebliche Ausbildungszentrum (ÜAZ) in Wittlich hin.

Am heutigen Freitag, 29. Juli 2022 bietet das ÜAZ von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr einen Infotag zu den Ausbildungsmöglichkeiten an. An diesem Tag steht auch Pia Debald, Teamleiterin für Berufsvorbereitung und Berufsorientierung, gerne für individuelle Beratungsgespräche zur Verfügung.

Das Angebot richtet sich vor allem an Schüler, die dieses Jahr die Schule beenden und für dieses jahr noch keinen Ausbildungsplatz haben. Gerne können auch Eltern das Beratungsangebot nutzen. Das ÜAZ Wittlich kooperiert eng mit attraktiven Ausbildungsbetrieben in der Region und kann von der Eingangsberatung, über Praktika bis hin zum Kontakt zum Ausbildungsbetrieb sehr gute Chancen aufzeigen, um einen Einstieg in das Berufsleben zu ermöglichen. Und das auch noch zum Ausbildungsstart 2022!

Selbstverständlich bietet Pia Debald unter E-Mail: pdebald@ueaz-wittlich.de oder Tel.: 06571 9787-17, auch außerhalb des Infotages Beratungsmöglichkeiten, um noch ein Ticket für den letzten Zug zur Berufsausbildung 2022 zu sichern.

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Carolin Groß ist neue Referentin Ahrwein

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Geschäftsstelle der Dachorganisation für die Weinbranche im Ahrtal unter neuer Leitung. Der Ahrwein e.V., der rund 90 % der Rebflächen im Ahrtal unter einem Dach vereint, freut sich, mit Carolin Groß die Leitung seiner Geschäftsstelle neu zu besetzen. Durch die Flut wurden 10 % der Weinbergflächen und fast alle Winzerbetriebe zerstört oder stark beschädigt. Diese Herausforderung wird der Ahrwein e.V. mit Unterstützung der erfahrenen und im Ahrtal sehr gut vernetzten Marketing- und Eventmanagerin nun noch besser meistern können.

Carolin Groß wurde in Bad Neuenahr-Ahrweiler geboren und stellte ihre beruflichen Weichen mit einer Ausbildung zur Kauffrau für Tourismus und Freizeit beim Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. Durch dessen Kooperation mit dem Ahrwein e.V. lernte die heute 29jährige ihre neue Wirkungsstätte bereits als Auszubildende kennen. Profunde Kenntnisse und Erfahrungen im Weinsektor sammelte Carolin Groß in den vergangenen Jahren bei der Hessischen Staatsweingüter GmbH Kloster Eberbach. Dort arbeitete sie als Teamleiterin für Marketing und Events und vertrat das Weingut in den Fachgremien.

Neben der strategischen Geschäftsplanung und Entwicklung wird Carolin Groß auch in ihrer neuen Position den Ahrwein e.V. in den Weinfachgremien repräsentieren. Darüber hinaus zählen zu ihren Aufgaben u. a. das Kooperationsmanagement mit den Mitgliedsbetrieben, die Planung, Konzeption und Durchführung von Weinevents und -präsentationen, die Verkaufsförderung sowie die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Peter Kriechel, Vorstandsvorsitzender Ahrwein e.V. freut sich über die Neubesetzung dieser verantwortungsvollen Stelle: „Mit Carolin Groß gewinnen wir eine junge und motivierte Führungskraft, die uns beim Wiederaufbau unseres schönen Weinanbaugebiets tatkräftig unterstützen wird!“ Christian Senk, Geschäftsführer des  Ahrwein e. V., betont: „Die Weinerzeuger und das Ahrtal sollen nach der Flutkatastrophe mit gezielten Werbemaßnamen nachhaltig und zukunftsweisend gestärkt werden! Ich bin sicher, dass wir mit Carolin Groß hier neue Impulse setzen werden!“

Der Ahrwein e.V. ist die Dachorganisation für die Gebietsweinwerbung der Weinerzeuger und Genossenschaften im Ahrtal. Ebenfalls zu seinen Hauptaufgaben zählen die Vermarktung der Ahrweine und die Herausstellung der Besonderheiten der Kulturlandschaft des Ahrtals.

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Aachens OBin Sibylle Keupen am Dienstag 2. August im Bürger*innentreff

Aachen – Bürger*innen, die Ideen, Impulse oder Anregungen für die Zukunft unserer Stadt oder Fragen zu den Aktivitäten der Verwaltung haben sind herzlich gebeten in den Dialog zu treten. Am kommenden Dienstag, 2. August, trifft sich Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen von 19 bis 20.30 Uhr im Bürger*innentreff im Öcher Lab mit Aachens Bürger*innen, um Ideen, Anregungen und Fragen zu erörtern.

Die Oberbürgermeisterin freut sich über Anmeldungen per E-Mail an buerger_innentreff@mail.aachen.de. Interessierte Bürger*innen werden gebeten auch ein gewünschtes Zeitfenster und das Thema, über das sie mit der Oberbürgermeisterin sprechen wollen, mit anzumelden.

Weiter Informationen sind unter www.aachen.de/buerger_innentreff einsehbar.