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Trockenheit – Stadtbetrieb Aachen bittet Bürgerinnen und Bürger um Unterstützung beim Gießen der Bäume

Aachen – Seit Wochen wässern die Mitarbeiter*innen des Aachener Stadtbetriebs mit allen zur Verfügung stehenden Gießfahrzeugen die städtischen Jungbäume. Dennoch ist die Auswirkung der anhaltenden Trockenheit nicht mehr zu übersehen: Bei zahlreichen Bäumen in der Stadt ist bereits der Welkepunkt überschritten, das Laub fällt ab. Es ist eine natürliche Reaktion, mit der die Bäume versuchen, weiteren Wassermangel auszugleichen.

Das Bewässern der Stadtbäume hat seit dem Beginn der Dürresommer in der Region Aachen vor etwa vier Jahren deutlich zugenommen. „In der ersten Zeit wurden wir beim Wässern noch von der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt, mittlerweile haben wir zusätzliche Gießfahrzeuge angeschafft“, erklärt Nino Polaczek-Keilhauer, Leiter der Baumpflege des Stadtbetriebs. Von der anhaltenden Trockenheit sind besonders junge Bäume betroffen, denn sie konnten noch nicht ausreichend breite und tiefe Wurzeln bilden. „Normalerweise dauert das etwa drei Jahre, doch auch diese Zeit hat sich bereits verändert, sodass wir Jungbäume sieben Jahre lang bewässern müssen“, erklärt Polaczek-Keilhauer.

Bürgerinnen und Bürger können die Mitarbeitenden des Stadtbetriebs bei dieser wichtigen Aufgabe unterstützen und Bäume vor der eigenen Haustür gießen, denn: „Jeder Eimer Wasser zählt.“ Regen- oder Leitungswasser sind gleichermaßen geeignet. Besonders gut ist es, wenn das Wasser langsam und gleichmäßig an den Bäumen im Wurzelbereich verteilt wird. Hilfreich sind dabei Gießsäcke. Diese werden am Baumstamm befestigt, mit Wasser befüllt und dieses sickert dann langsam über Stunden in das Erdreich. Der Stadtbetrieb bringt solche Gießsäcke vor allem an Jungbäumen an. Wer jedoch einen Straßenbaum im Umfeld mit einem Gießsack ausstatten und regelmäßig mit Wasser befüllen möchte, kann sich beim Stadtbetrieb melden: Nino Polaczek-Keilhauer ist erreichbar per E-Mail unter nino.polaczek-keilhauer@mail.aachen.de. Es ist notwendig, dass der Baumstandort angegeben wird. Die Mitarbeiter*innen nehmen dann Kontakt auf und sprechen das Anbringen des kostenlosen Gießsacks ab.

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16 neue Auszubildende und zwei Jahres-Praktikanten bei der Volksbank RheinAhrEifel eG

Mayen/Ahrweiler/Koblenz/Region – Große Freude bei 18 jungen Menschen, die zum 1. August bei der Volksbank RheinAhrEifel eG ihre Ausbildung bzw. ein Jahrespraktikum begonnen haben. Der Vorstandsvorsitzende Sascha Monschauer begrüßte die neuen Mitarbeitenden und verwies auf eine abwechslungsreiche und spannende Ausbildung, die nicht nur die unterschiedlichen Bereiche der Finanzwirtschaft beinhalte, sondern auch die Philosophie der genossenschaftlichen Idee vermittele: „Wir legen Wert darauf, dass unsere Azubis ihren Beruf von Grund auf erlernen, aber auch in ihrer Sozialkompetenz gestärkt werden. Sie sollen ein Bewusstsein für die aktuellen Herausforderungen (inner- und außerhalb der Bank) entwickeln und lernen, Verantwortung zu übernehmen. Wir legen viel Wert auf die Nähe zum Kunden. Deshalb ist es wichtig, dass Sie stets für unsere Mitglieder und Kunden da sind und zu ihrem persönlichen Begleiter werden.“, so Monschauer, der den Nachwuchskräften im Namen des gesamten Vorstandes einen guten Start und alles Gute wünschte.

In diesem Jahr bildet die Bank erneut nicht nur Bankkaufleute aus, sondern auch die Ausbildungsberufe Immobilienkauffrau/-mann, Kauffrau/-mann für Marketingkommunikation, Fachinformatiker für Daten- und Prozessanalyse und Fachinformatiker für Systemintegration. Mit aktuell 42 Auszubildenden ist die Volksbank RheinAhrEifel eG einer der großen Ausbildungsbetriebe in der Region.

„Für unsere Region sehen wir die Ausbildung junger Menschen als einen wichtigen Beitrag an. Eigene Auszubildende sind ein hohes Kapital, von daher halten wir unseren Ausbildungsstand mit 42 Nachwuchskräften auf einem hohen Niveau, um auch in Zukunft Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die vielfältigen Aufgaben unserer Volksbank aus den eigenen Reihen rekrutieren zu können. Wir möchten die Potentiale erkennen und entwickeln.“, so Sascha Monschauer weiter.

Und Ausbildungsleiter Fabian Hockertz ergänzt: „Den neuen Kolleginnen und Kollegen stellen wir in diesem Jahr erneut Paten zur Seite, die ihnen bei Fragen mit Rat und Tat zur Verfügung stehen. Die Paten – und das war uns sehr wichtig – sind Auszubildende aus den anderen Jahrgängen, die sich schon sehr auf ihre zusätzliche Aufgabe freuen.“

Neu als Auszubildende dabei sind: Marlon Mohr, Justin Szedzielorz, Matthias Strahl, Lina Hennen, Nele Schneider, Julius Fleiting, Lana Scheer, Delia Pritzl, Annabell Domi, Luca Golubic, Ron Schürdt, Maximilian Mattis, Luca Theisen, Laura Tries, Maryam Ghaffari Balani, Chiara Staut, die Jahrespraktikanten sind Paul Hoffmann und  Leander Schmitz.

Wichtig: Praxisausbildung, Unterricht und Workshops

Bei der Ausbildung setzt die Volksbank auf eine Kombination aus Praxisausbildung in den Filialen sowie in den internen Fachabteilungen, Berufsschule und innerbetrieblichem Unterricht. Um noch näher am Kundengeschehen zu sein, werden Workshops mit Kollegen und den genossenschaftlichen Verbundpartnern, wie beispielsweise der Bausparkasse Schwäbisch Hall, der R+V Versicherung oder der Union Investment, organisiert. Außerdem erhält jeder Auszubildende in den ersten Wochen ein Tablet, um sich mit den digitalen Services der Bank vertraut zu machen.

Im dritten Lehrjahr nehmen die Azubis zudem an einem sozialen Projekt teil. Ziel ist es, durch Mitarbeit in karitativen Einrichtungen die eigenen sozialen Kompetenzen zu erweitern und andere Berufsfelder kennenzulernen. Die Azubis der vergangenen Jahrgänge unterstützten beispielsweise in Kindergärten, Kitas und Senioreneinrichtungen.

Die beste Abschlussprüfung belohnt die Volksbank RheinAhrEifel außerdem mit dem Herbert-Rütten-Preis. Er ist mit 1.000 Euro dotiert.

Wer sich für eine Ausbildung bei der Volksbank RheinAhrEifel interessiert, der kann sich unter www.voba-rheinahreifel.de/ihrevolksbank/karriere/ausbildung-bankkauffrau_bankkaufmann.html informieren und bewerben.

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IHK Trier bietet Telefon-Sprechtag für Studien-Abbrecher – Mittwoch 10. August

Region/Trier – Ein nicht abgeschlossenes Studium im Lebenslauf ist keine Katastrophe, denn es gibt viele andere Möglichkeiten erfolgreich zu sein. Die Gründe der Studienabbrecher, sich für eine Ausbildung zu entscheiden, sind vielfältig: Viele von ihnen sehen darin die Möglichkeit, durch eine verkürzte Ausbildung schnell zu einem anerkannten Abschluss zu kommen, gleichzeitig Berufspraxis zu sammeln und eigenes Geld zu verdienen.

Im Anschluss bieten sich Weiterbildungen an, die einen Abschluss sogar auf Bachelor- oder Master-Niveau ermöglichen. Über die vielfältigen Möglichkeiten informiert die Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier am 10. August 2022 von 10 bis 17:00 Uhr bei einem Telefon-Sprechtag für Studienabbrecher unter der Nummer (06 51) 97 77-3 60.

Auch in diesem Jahr sind noch einige Ausbildungsstellen unbesetzt und der Einstieg ist jederzeit möglich. Ehemalige Studenten können daher ihre Karriere zielgerichtet vorantreiben, ohne eine größere Lücke im Lebenslauf zu riskieren.

Weitere Fragen beantwortet: IHK Trier, Hanna van de Braak, Telefon: (06 51) 97 77-3 60, E-Mail: vandebraak@trier.ihk.de

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„Übergang Schule – Beruf“ – Info-Veranstaltung zum Dualen Studium am Donnerstag 11. August

Düren – Gemeinsam mit der FH Aachen und der Agentur für Arbeit informiert die Koordinierungsstelle „Übergang Schule – Beruf“ des Kreises Düren über das Duale Studium. Was ist eigentlich ein Duales Studium? Welche Chancen und Möglichkeiten bietet es? Gemeinsam mit der FH Aachen und der Agentur für Arbeit gibt die Koordinierungsstelle „Übergang Schule – Beruf“ des Kreises Düren Antworten auf diese und weitere Fragen bei einem Infoabend am Donnerstag, 11. August, von 18.30 bis 20 Uhr in der Gesamtschule Niederzier-Merzenich, Am Weiherhof 22.

An diesem Abend werden Fragen zu Voraussetzungen, Anmeldung und Bewerbung beantwortet. Auch sollen die allgemeinverbreiteten Vorurteile über Doppelbelastungen und keine Zeit für Freizeitaktivitäten ausgeräumt werden. In dieser Informationsveranstaltung wird auch das neue Übergangsmodell der „studienintegrierten Ausbildung“ – SiA-NRW vorgestellt. Im Kreis Düren können aktuell Auszubildende aus den Lehrgängen Industriemechaniker oder Feinwerkmechaniker nach einem Jahr in das Maschinenbaustudium einsteigen. Ein Novum in NRW! Ein Betrieb, der jetzt noch Auszubildende sucht sowie das Berufskolleg Jülich stellen dieses Übergangsmodell in Kooperation mit der FH Aachen vor.

Alle Anwesenden stehen im Anschluss noch mit Rat und Informationen den anwesenden Schülerinnen und Schülern sowie den Erziehungsberechtigten zur Verfügung. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht notwendig.

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Stadtverwaltung Mayen begrüßt neue Mitarbeiter

Mayen – Die Stadt Mayen hieß kürzlich sieben neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter willkommen. Oberbürgermeister Dirk Meid begrüßte Christina Gail als Erzieherin in der Kita Weiersbach, Roswitha Raumer als Erzieherin in der Kita Hausen sowie Sophie Voll als Erzieherin in der Kita Kürrenberg.

Weiterhin traten Juliane Gorin, als Mitarbeiterin für den Personalbereich, sowie Lisa Tamke, als Dipl. Ingenieurin im Hochbau – ihren Dienst bei der Stadt Mayen an. Darüber hinaus wurde Lea Faber, die nun Ihre dreijährige Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten absolvieren wird, und Marius Luxem, der ein Jahrespraktikum bei der Tourist-Information durchläuft, vom Oberbürgermeister Meid begrüßt.

„Ich freue mich, dass Sie sich alle für die Stadt Mayen einbringen möchten und wünsche Ihnen allen einen guten Start“, so Oberbürgermeister Dirk Meid. Den guten Wünschen schlossen sich Klaus Künzer als stellvertretender Büroleiter und Wolfgang Goeken, Personalratsvorsitzender, an.

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Spaß am Schwimmen – Tipps vom Team der Eifel-Therme Zikkurat

Mechernich-Firmenich – An einem warmen Sommertag ist das kühle Wasser im Schwimmerbecken der Eifel-Therme Zikkurat in Firmenich genau das Richtige. Während einige Schwimmer routiniert ihre Bahnen kraulen, trainiert der siebenjährige Maximilian Sauder zusammen mit seiner Mutter Kathrin und Bruder Sebastian für das Seepferdchen-Abzeichen. „Ob die Kinder mit ihren Eltern oder im Schwimmkurs das Schwimmen lernen – wichtig ist, dass sie das Element Wasser schon vorher spielerisch kennenlernen“, sagt Verena Kremer, Kursleitung in der Eifel-Therme Zikkurat.

„Für alle Beteiligten – Kursgeber, Eltern und vor allem die Kinder – ist es einfacher, wenn das Kind zu Beginn eines Schwimmkurses schon grundlegende Dinge beherrscht, zum Beispiel den Kopf unter Wasser tauchen kann“, erklärt Christian Klein, Betriebsleiter der Eifel-Therme Zikkurat. Für die Wassergewöhnung sei es erst einmal wichtig, dem Kind Sicherheit zu geben. „Eltern können mit ihren Kindern auf dem Arm erstmal ohne Schwimmhilfen ins Wasser gehen, ein bisschen auf und ab hüpfen, ins Wasser blubbern oder mit einer Gießkanne Wasser über Arme, Hals und Kopf laufen lassen“, so Verena Kremer.

Seepferdchen: Neue Regeln seit 2020

Mit der Wassergewöhnung beginnt auch ein Schwimmkurs für Anfänger – allerdings sind diese vorerst noch ausgebucht. „Wir haben unsere Warteliste vor einem Jahr geschlossen und arbeiten die Anfragen immer noch ab – aber es ist ein Ende in Sicht“, betont Christian Klein. Unabhängig von der Warteliste finden in den Schulferien zusätzliche Crash-Kurse statt, in denen Schwimm-Anfänger noch einen der begehrten Plätze ergattern können.

Nach der Wassergewöhnung geht es im Schwimmkurs an die Technik: nach dem Gleiten im Wasser kommen Arm- und Beinbewegungen dazu. Seit 2020 gilt außerdem die neue Regel, dass beim Bauchschwimmen erkennbar ins Wasser ausgeatmet werden muss. „Das gibt dem Kind mehr Sicherheit, weil es lernt, den Kopf unterzutauchen“, sagt Verena Kremer und Christian Klein ergänzt: „Das befürworten wir, schließlich macht man ein Schwimmabzeichen, um sich danach auch sicher im Wasser bewegen zu können.“

Tauchen und springen

Für das Seepferdchen-Abzeichen müssen die Kinder schließlich noch vom Beckenrand ins tiefe Wasser springen und nach einem Ring im Nichtschwimmerbecken tauchen. „Auch hier können die Eltern ihre Kinder vorbereiten, lassen sie vom Beckenrand in ihre Arme springen oder einen Ring von der ersten Stufe am Beckenrand hochholen, sodass erstmal nur der Mund unter Wasser ist“, schlägt die Kursleiterin vor. Viele Kinder schaffen ihr Seepferdchen-Abzeichen dann sogar ohne Schwimmkurs. Wichtig sei nur, keinen Druck aufzubauen, sondern den Spaß am Schwimmen zu fördern.

Dass Schwimmen Spaß macht, zeigt sich schon an der Anzahl der Kurse in der Eifel-Therme Zikkurat. An vier Wochentagen finden aktuell insgesamt 33 Kurse statt, vom Baby- bis zum Erwachsenenschwimmen. Und auch der siebenjährige Maximilian hat ganz offensichtlich Spaß – und ist zurecht stolz, wenn er wieder eine Bahn ganz alleine geschwommen ist.

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67.000 Euro für Wiederaufbau in Flutgebieten

Saffig – Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Westenergie und Westnetz spenden im Rahmen der E.ON-Hilfsaktion. Vereine und gemeinnützige Organisationen im Ahrtal werden unterstützt. Nach der Flutkatastrophe im Sommer 2021 hat der E.ON-Konzern zusammen mit dem Konzernbetriebsrat die Hilfsaktion „Mitarbeiter helfen Mitarbeitern“ auf den Weg gebracht, um die vom Hochwasser betroffenen Kolleginnen und Kollegen mit einer finanziellen Soforthilfe unterstützen zu können. Für diese Hilfsaktion standen insgesamt 250.000 Euro zur Verfügung. Darüber hinaus haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von E.ON deutschlandweit in Summe rund 55.000 Euro gespendet. An der Hilfsaktion beteiligten sich auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des E.ON-Tochterunternehmens Westenergie und des dazugehörigen Verteilnetzbetreibers Westnetz.

Insgesamt 67.000 Euro aus der Hilfsaktion kommen nun 15 Vereinen und gemeinnützigen Organisationen zugute, die von der Unwetterkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen betroffen waren und größtenteils noch sind. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Westenergie und Westnetz konnten diese Vereine und Organisationen vorschlagen.

Uwe Genn, Betriebsratsvorsitzender am Standort Rauschermühle, und Fabian Vocktmann, Regionalmanager bei Westenergie, übergaben heute gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die einen Spendenvorschlag eingereicht hatten, Spendenschecks an sechs Vereine und gemeinnützige Organisationen aus dem Ahrtal. „Die Spendenbereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im E.ON-Konzern und insbesondere bei Westenergie und Westnetz war nach der Flutkatastrophe enorm. Wir freuen uns, dass wir mit der Hilfsaktion ‚Mitarbeiter helfen Mitarbeitern‘ nun auch Vereine und gemeinnützige Organisationen in den Flutgebieten unterstützen können. Mit dem Spendenbeitrag beweisen unsere Kolleginnen und Kollegen echte und gelebte Solidarität und helfen, das materielle Leid der Betroffenen zu lindern und den Wiederaufbau zu unterstützen“, sagte Uwe Genn.

Fabian Vocktmann überreichte die Schecks mit den Worten: „Die Hochwasserkatastrophe hat in Deutschland für enormes Leid und hohe Schäden gesorgt. Als Energieunternehmen übernehmen wir nicht nur Verantwortung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch für unsere Region und unsere Heimat. Im Ahrtal unterstützen wir Vereine und gemeinnützige Organisationen mit einer Spendensumme in Höhe von 33.000 Euro.“

Das Geld wird von den Spendenempfängern für den Wiederaufbau und die Sanierung von Vereinsstätten und Gebäuden sowie für die Neuanschaffung von Materialien eingesetzt. Über die Spende aus der E.ON-Hilfsaktion freuen sich aus dem Ahrtal: Lebenshilfe Kreisvereinigung Ahrweiler, Fluthilfe und Wiederaufbau Rech, Förderverein des Peter-Jörres-Gymnasium, Aloisius-Jugend Ahrweiler, Oberahrtaler Sportfreunde und Sportfreunde Monreal.

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Kreis Mayen-Koblenz kann auf neun neue Tagesmütter zurückgreifen

Region/Mayen-Koblenz – Zertifikate für erfolgreiche Teilnehmer des Kurses Tagespflege. Mit der qualifizierten Tagespflege soll Eltern ein flexibles Angebot der Kinderbetreuung gemacht werden. Sie ist ein zentrales Element für den „Familienfreundlichen Landkreis“ Mayen-Koblenz. In Kooperation mit der Katholischen Familienbildungsstelle in Andernach erhielten nun neun Teilnehmerinnen ihre Zertifikate als qualifizierte Tagespflegepersonen.

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stellt einen immer größeren Stellenwert in Familien dar. Neben der institutionellen Betreuung in Kindertagesstätten kann der Landkreis Mayen-Koblenz auf 70 Tagespflegepersonen zurückgreifen, die 319 Betreuungsplätze für Kinder im Alter zwischen 0-14 Jahren zur Verfügung stellen. Die 23. Qualifizierungsrunde wurde in Kooperation mit der Katholischen Familienbildungsstätte Andernach berufsbegleitend angeboten. Da die Betreuung der Kinder in Kindertagespflege immer anspruchsvoller wird, wurden Fachkenntnisse im pädagogischen, rechtlichen, kommunikativen und kaufmännischen Bereich vermittelt.

„Durch ein Praktikum und die tätigkeitsbegleitende Qualifizierung wurden die Tagespflegepersonen sehr gut auf die Praxis vorbereitet“, erklärt Dorothee Geishecker vom Fachdienst Kindertagespflege. Eltern ist es besonders wichtig, ihre Kinder fachlich gut qualifiziert betreut zu wissen. Die flexible und familiennahe Betreuung gibt vielen Eltern ein gutes Gefühl und führt dadurch zu einem reibungsloseren Arbeitsalltag.

Pascal Badziong, Erster Kreisbeigeordneter, begrüßt das Engagement der Tagespflegepersonen: „Die Bereitstellung der Betreuungsplätze durch die Kindertagespflege ist eine wichtige Ergänzung zur institutionellen Betreuung.“ Neben der vorwiegend selbständigen Tätigkeit, können Tagespflegepersonen auch in Festanstellung in Betrieben oder Unternehmen arbeiten. So ist es seit 2013 den Tagespflegepersonen möglich in anderen Räumen, außerhalb der eigenen familiären Räume zu betreuen.

Im September 2022 startet der 24. Qualifizierungskurs in Kooperation mit der Katholischen Familienbildungsstätte Mayen. Wer Interesse hat sich als Tagespflegeperson zu bewerben oder an der Vermittlung einer Tagespflegeperson interessiert ist, kann sich an den Fachdienst Kindertagespflege wenden. Weitere Informationen gibt es bei Dorothee Geishecker, dorothee.geishecker@kvmyk.de, Tel.: 0261/108-164 oder Annette Rühle, annette.ruehle@kvmyk.de, Tel.: 0261/108-166.

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„Wahrzeichen Mechernichs“ – Zehn-Millionen Projekt von Hubert und Peter Schilles am Bahnhof entwickelt sich

Mechernich – Zentrum für behinderte Menschen in der Mitte des Kreises und mit ÖPNV und fußläufig von überall her zu erreichen – Exklusive Wohnung in der Turmspitze – Stadtverwaltung freut sich über die Privatinitiative Floisdorfer Unternehmer. „Wir haben unser Getreide zeitlebens an die Rheinische Warenzentrale geliefert und von ihr auch unseren Güterbedarf für den landwirtschaftlichen Betrieb bezogen“: Hubert und Peter Schilles (68), erfolgreiche Unternehmer und Bauern aus Floisdorf, haben den markanten RWZ-Siloblock entlang der Bahnlinie Köln-Trier seit Kindesbeinen nicht aus den Augen verloren.

Übersicht über den 150 Meter langen Neubauteil mit Siloturm, links die Bahnstrecke Köln-Trier-Saarbrücken, rechts die in Tieflage gehenden Bundesstraße 477. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Nachdem das landwirtschaftliche Handelsimperium am Mechernicher Bahnhof mit Niederlassungen und Silos der Firmen Strottkötter, Speuser, RWZ und früher zudem noch Paul Esser (Marienau) untergegangen ist, hat zunächst die Stadt die „hochinteressante Lage“, so Hubert Schilles, zwischen Deutscher Mechatronics und Bahnanlage erworben.

Hubert Schilles an der Baustelle auf dem früheren RWZ-Gelände am Bahnhof: Gerade hat der polnische Subunternehmer den „Deckel“ auf die 82 Stellplätze fassende Tiefgarage gelegt. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Und später zur Entwicklung des Terrains an den 31 Minuten älteren Peter und seinen jüngeren Bruder Hubert Schilles weiterveräußert. Die beiden Zwillingsbrüder, die ihrer Mutter einst versprachen, trotz erfolgreicher Tiefbauunternehmung den Ackerbau zeitlebens nicht an den Nagel zu hängen, wollen die RWZ-Anlagen samt umliegendem Gelände zu einem angemessenen Entree in die sich beständig verjüngende und moderner werdende Kernstadt Mechernich entwickeln.

Erster Beigeordneter Thomas Hambach begrüßt das Investment der Floisdorfer Unternehmer aus Sicht der Stadt Mechernich sehr: „Aufgrund unserer langjährigen sehr guten Geschäftsbeziehungen und Erfahrungen untereinander, kann ich sagen, dass die Stadt davon ausgeht, dass das in der Realität auch etwas wird, was die Gebrüder Schilles anpacken.“

„Mechernich in der Mitte“

Dass es auch noch ein Bauprojekt ist, das zu einem großen Teil der Behindertenarbeit von Lebenshilfe HPZ und Nordeifel-Werkstätten dient, erfüllt den stellvertretenden Stadtverwaltungschef mit Genugtuung. „Beide Einrichtungen sind fast über das ganze Kreisgebiet verteilt und finden nun in Mechernich ihre natürliche Mitte“, so Thom,as Hambach: „Wie das Projekt insgesamt in unmittelbarer Nähe zu dem dank unserer Eigeninitiative barrierefrei ausgebauten Bahnhof die zentrale Bedeutung von Mechernich im Kreisgebiet und darüber hinaus unterstreicht.“

„Die Schornsteine der Metallhütte und die Silotürme der Landhandfelsfirmen haben die Silhouette von Mechernich einst geprägt. Der Turm der RWZ soll nun auch in Zukunft ein Wahrzeichen von Mechernich bleiben“, erklärte Hubert Schilles dem Mechernicher „Bürgerbrief“.

Die Pläne für das Langhaus des kombinierten Werkstatt-, Büro- und Wohnkomplexes wurden mehrfach angepasst und fortgeschrieben. Jetzt läuft alles auf einen viergeschossigen Komplex hinaus, der den für Mechernich charakteristischen Siloturm an seiner Spitze Richtung Innenstadt integriert.

Zwei der vier Etagen haben die für behinderte Menschen sorgenden Nordeifelwerkstätten langfristig angemietet, eine das ebenfalls in seiner Sorge um gehandicapte Menschen aller Altersgruppen aktive Heilpädagogische Zentrum Lebenshilfe mit Hauptsitz in Bürvenich.

Generalunternehmer Eggersmann

Auch das dritte Obergeschoss bzw. die vierte Etage ist bereits in festen Händen. Das auf zehn Millionen Euro geschätzte Projekt soll im Dezember 2023 bezogen werden. Zurzeit wird die Tiefgarage mit 82 Stellplätzen von 15 Fachleuten eines polnischen Subunternehmers des im Auftrag der Gebrüder Schilles wirkenden Generalbauherrn Eggersmann (Marienfelde) im Sieben-Tage-Betrieb fertiggestellt und die Maurerarbeiten am Erdgeschoss begonnen.

Im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss sollen die Nordeifelwerkstätten eine Heimat finden – mit Behindertenwerkstätten, eigener Kantine, aber auch einem Bistro sowie Konferenz- und Versammlungsräumen, die vielfältig genutzt werden können.

Die Lebenshilfe HPZ will im Schilles-Neubau Wohnungen für behinderte Menschen anbieten. „Im 28 Meter hohen Siloturm entsteht ganz oben eine exklusive Wohnung“, verriet Hubert Schilles dem Mechernicher „Bürgerbrief“.

Das Hauptgebäude komme insgesamt auf eine Länge von 150 Meter, Allein 3000 Quadratmeter stünden im Gebäude den Nordeifelwerkstätten und 1500 Quadratmeter der Lebenshilfe zur Verfügung. Das Projekt sei nicht eben klein, betonte Architekt Hans-Jürgen Mertens aus Bad Neuenahr im Mechernicher Planungsausschuss: „Da muss ich den Hut ziehen vor den Bauherren, die die Planung da an der Stelle anpacken.“

Der Backstein des Turms werde als Leitthema für die Architektur des Areals aufgenommen und sich an diversen Stellen des Areals wiederfinden, so die Peter und Hubert Schilles. Eine große Dachterrasse solle den Bewohnern der Lebenshilfe-Wohnungen zugänglich sein und einen „sensationellen Ausblick in die Eifel bieten“, so Architekt Mertens.

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Warnung vor falschen Erhebungs-Beauftragten des Zensus 2022 in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Die Kreisverwaltung Ahrweiler macht darauf aufmerksam, dass derzeit vor allem im Stadtgebiet von Bad Neuenahr-Ahrweiler falsche Zensus-Beauftragte unterwegs sind. Mit gefälschten Ankündigungsschreiben versuchen sie vermutlich in unlauterer Absicht, sich persönliche Daten anzueignen oder sich Zutritt zu Wohnungen zu verschaffen. Die Kreisverwaltung rät daher dringend dazu, die Angaben des Interviewers beziehungsweise der Interviewerin zu überprüfen und im Zweifel die Polizei zu informieren.

Wie erkennt man die „echten“ Erhebungsbeauftragten?

Die im Rahmen des Zensus‘ 2022 ausgewählten Haushalte werden in der Regel durch die Interviewerinnen und Interviewer der Zensus-Erhebungsstelle des Kreises per Terminankündigung über die Befragung informiert (Briefkasteneinwurf). Sollten die zu Befragenden vor Ort sein, kann eine Befragung auch unmittelbar stattfinden. Eine Information per E-Mail gibt es nicht. Sollten solche E-Mails im Postfach landen, rät die Kreisverwaltung dazu, sie zu löschen und Links nicht anzuklicken. Die zuständige Erhebungsstelle oder die Polizei sollte darüber hinaus informiert werden.

Die durch den Kreis beauftragten Interviewerinnen und Interviewer können sich mit einem speziell für den Zensus 2022 ausgestellten Dokument ausweisen. Außerdem empfiehlt die Kreisverwaltung, sich neben diesem Ausweis auch den Personalausweis zeigen zu lassen und die Daten abzugleichen.

Auch bei der Art der Fragen ist Vorsicht geboten: Im Rahmen des Zensus 2022 werden ausschließlich Fragen zur Person (zum Beispiel Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit, etc.), zur Ausbildung und dem Erwerbsstatus erfragt. Auskünfte über sensible Daten, wie beispielsweise Kontonummern, den Personalausweis oder gar eine Unterschrift werden nicht gefordert.

Die Interviewerinnen und Interviewer müssen zudem nicht in die Wohnung oder das Haus hereingelassen werden. Das Interview kann alternativ an der Tür stattfinden.

Sollten auch nach befolgen dieser Tipps noch Zweifel bestehen, hilft die Zensus-Erhebungsstelle gerne telefonisch unter 02641 / 975-8250 weiter. Hinweise auf verdächtige Personen sollten dringend der Polizeiinspektion Bad Neuenahr-Ahrweiler unter Telefon 02641 / 9740 sowie per E-Mail an pibadneuenahr@polizei.rlp.de mitgeteilt werden.

Ursprünglich sollten die Befragungen im Rahmen des Zensus‘ 2022 Anfang August abgeschlossen sein. Mit Zustimmung des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz werden die Haushaltsbefragungen im Landkreis Ahrweiler jedoch bis voraussichtlich zum 20. August verlängert und bis dahin noch Interviewerinnen und Interviewer unterwegs sein.