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„Mechernich aktiv“ organisiert besondere Attraktionen für das 25. Brunnenfest

Mechernich – Besondere Attraktionen für das Brunnenfest hat der Marketing- und Gewerbeverein „Mechernich aktiv“ organisiert. Darauf macht die Sprecherin Petra Himmrich in einer Mitteilung an die örtlichen Medien aufmerksam. Es geht um die Besonderheiten, die „Mechernich aktiv“ für den Bleibergplatz organisiert hat, der unter dem Thema „Umwelt“ steht.

Vertreten sind dort unter anderem das Holzkompetenzzentrum Rheinland, das Jugendumweltmobil der Naturschutzjugend NRW, der Theaterpädagoge Patrick Strohm, das „Pantao-Stelzentheater“ aus Zülpich und der „Torhunger-Foodtruck“ mit Smoothie-Bike“, so „Mechernich aktiv“.

„Sonne“ und „Morgenröte“ des Stelzentheaters, das schon bei früheren Brunnenfesten für optische Bereicherung am Bleiberg sorgte, erscheinen zur Eröffnung des Brunnenfestes an der Bühne vor dem Rathaus gegen 11.45 Uhr und später auf dem Bleibergplatz (Brunnenplatz).

Das Jugendumweltmobil der Naturschutzjugend NRW aus Düsseldorf präsentiert sich mit einem Mitmach-Stand zum Thema Tiere des Waldes. In einem Public-Relation-Text heißt es dazu, dass viele Menschen Wildtiere nur noch aus dem Fernsehen, Wildparks oder Zoos kennen. In Stadtwäldern lebe nur noch ein Bruchteil jener Tiere, die sich noch rund um das waldreiche Mechernich oder im Nationalpark Eifel befinden.

Werbung für Holz

„Am Mitmach-Stand »Tiere des Waldes«“, heißt es, „lernen die Besucher die heimische Tierwelt mit allen Sinnen kennen. Dabei unterstützen lebensgroße Aufsteller der Tiere und ein Quiz für unterschiedliche Altersstufen die Wissbegierde.“ Im Anschluss ans Quiz kann man an dem Stand den Pfoten-Abdruck seines Lieblingswaldtiers aus Gips gießen.

Das Holzkompetenzzentrum Nettersheim informiert über sich und seine Aufgaben. Es ist eine Einrichtung der Gemeinde Nettersheim in Kooperation mit dem Regionalforstamt Hocheifel-Zülpicher Börde und dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW, die bereits seit dem Jahre 2001 besteht.

Zu den Aufgaben gehören Holzabsatz, Vernetzung der Holzanbieter und Verbraucher und Öffentlichkeitsarbeit über die Zusammenhänge von Holz, Wald und Naturschutz. Außerdem wirbt das Holzkompetenzzentrum Rheinland für die Verwendung von Holz als Baustoff und Energieträger.

In Mechernich wird eine neue Ausstellung gezeigt, die in einem mobilen Anhänger installiert ist. Es geht darin um die Bedeutung, Vielfalt und die Möglichkeiten moderner Holzverwendung, um nachhaltige Holzproduktion in den Wäldern ebenso wie um modernen Holzbau.

Der Theaterpädagoge Patrick Strohm, alias „Herr Stinknich“, mischt sich als Müllmann und Straßenreiniger unters Publikum und inszeniert laut „Mechernich aktiv“ allerlei lustige und überraschende Situationen rund um das Thema Müll.

Wettfegen und leckere Smoothies

In der Pressemitteilung heißt es: „Herr Stinknich kommuniziert gerne und viel, ist tollpatschig, komisch und für jeden (Un-)Sinn zu haben. Er hat vielerlei Spiele, Quizfragen, Lieder und Müllweisheiten im Kopf bzw. in seiner Tonne, die auch als Tonnentaxi und Puppentheaterbühne benutzt wird.“

Patrick Strohm verwandele sich mit einem Griff zum Besen und Müllzangen vom Müllmann zum Straßenreiniger, spiele die Theateraktion „Herr Stinknich vs. Littering“ und animiere die Besucher zur Teilnahme an Disziplinen wie Wettfegen, Zangentraining und Besentanz.

Der „Torhunger Foodtruck“ mit Smoothie-Bike schließlich wirbt laut Angaben des von den Geschäftsfrauen Petra Himmrich und Margret Eich geführten Marketingringes „Mechernich aktiv“ für gesunde Ernährung. Und zwar mit kostenlosen leckeren Gerichten und Smoothies sowie zum Nachkochen geeigneten Rezepten zum Mitnehmen. „Am Smoothie-Bike kann man sich selbst Smoothies mixen“, so Petra Himmrich: „Gesunde Ernährung zum Mitmachen!“

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Eine Dekade für Frieden und Umwelt – 10 Jahre „Peace Camp“ in Schleiden

Schleiden-Vogelsang – Das legendäre „Peace Camp“ des Rotkreuz-Kreisverbandes feiert sein mittlerweile zehntes Jubiläum auf dem Gelände der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang. Auch in diesem Jahr standen dabei wieder die wohl größten Herausforderungen der Menschheit und ihres Heimatplaneten im Fokus: Krieg und Flucht, Menschenrechte sowie der Klimawandel.

Nach jedem Tag standen ein gemeinsames Abendessen und lange Gespräche am Lagerfeuer auf dem Plan. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Gleich mehrere Projekte setzten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen gemeinsam im Außen- und Innenbereich der Anlage um: Einen neuen Escape-Room und den „Tunnel of Visions“ (zu Deutsch: „Tunnel der Visionen“). Zusätzlich fertigten sie gemeinsam eine große, hölzerne Pyramide, die aus vielen Dreiecken zusammengesetzt wurde, an – mit wehendem, rotem Kreuz und rotem Halbmond an der hohen Spitze.

Auch fertigten sie eine kleine Arena samt Tribünen aus gespendetem Flutpaletten, auch der hölzerne Tunnel wurde ausschließlich mit diesem Material errichtet.

200 Teilnehmer aus 40 Ländern

Die 20 Teilnehmer kamen dabei wieder aus vielen verschiedenen Ländern, sei es die Elfenbeinküste, Kroatien, England und vielen mehr. Die Teilnahme ist für Deutsche ab 16 Jahren möglich, aus anderen Ländern ab 18 Jahren. Bis 27 kann man dann im Schnitt dabei sein. Mit Rotkreuz-Museums- und Campleiter Rolf Zimmermann leitete im wesentlichen Simon Jägersküpper das Camp, doch gäbe es so dort gut wie keine Hierarchie, weder im 10-köpfigen Team, noch gegenüber den Teilnehmern.

Zimmermann: „Rund 200 Teilnehmer aus 40 Ländern, darunter auch beispielsweise Nepal und Peru, haben im letzten Jahrzehnt dazu beigetragen, diesen Ort zu etwas ganz Besonderem zu machen.“ Die Teilnahme war dabei immer kostenlos, nur die Anreise muss selbst übernommen werden.

Schließlich wurde der Fokus des Camps vom anfänglichen Frieden auch auf den Klimawandel ausgeweitet. Wie zur Bestätigung ereignete sich kurz vor Beginn des Camps im vergangenen Jahr die Flutkatastrophe, sodass die Teilnehmer nach Gemünd fuhren, um dort zu helfen.

„Möglichkeiten aufzeigen, statt nur belehren“

Bereits zum vierten Mal war auch Sven Pleger dabei. Mit vielen weiteren Teilnehmern arbeitete er am „Tunnel of Visions“. Zu seiner erneuten Teilnahme berichtete er: „Es zieht einen jedes Mal wieder hinein. Es gibt so viele verschiedene Kulturen und Personen, die hier zusammenkommen – das bereichert!“.

Der Tunnel soll positive Sichten auf die Zukunft der Welt, auch mit Lebensweisheiten aus aller Herren Länder geben, die die Teilnehmer im Vorfeld recherchierten sowie übersetzten. Auch einen weltweiten, öffentlichen Aufruf in sozialen Medien gab es dazu. Rotkreuzlerin Emma Sellke erklärte: „Unsere ersten 250 Meinungen und Anregungen haben wir uns beim großen Rotkreuz-Treffen in Solferino geholt, der Rest ging dann über Instagram und Facebook.“ In der italienischen Stadt hatte der Rotkreuz-Gründer Henry Dunant vor über 160 Jahren, nach einer schrecklichen Schlacht mit vielen Verletzten und Toten, die Initiative zur Gründung der Organisation ergriffen.

Zimmermann: „Der Klimawandel ist nach wie vor eine immer größere Gefahr. Wir alle benehmen uns im Moment, als würden wir eine große Party auf der Titanic feiern… dabei wissen wir im Gegensatz zu damals, dass uns der »Eisberg«, wenn wir so weiter machen, unmittelbar treffen wird. Also ist es unsere Pflicht, die nachfolgenden Generationen irgendwie zu retten.“ Die Devise: Möglichkeiten aufzeigen, statt nur zu belehren: „Gerade das macht mit jungen, kreativen Leuten unglaublich viel Spaß“, so Rolf Zimmermann.

Er ergänzte: „Sei es über Krieg, Menschenrechte, den Klimawandel, die NS-Vergangenheit und mehr – wir stellen hier Vergangenheit und Zukunft gegenüber, wie es sonst nur schwer möglich ist. Doch viele überfordert es auch, mit diesen Infos richtig umzugehen und sehen keine Möglichkeit, etwas zu tun. Hier können sich jetzt Infos und Motivation aus der ganzen Welt geholt werden, wie man bei sich anfangen kann, etwas zu verbessern.“

Flucht aus dem Kinderzimmer

Der neue Escape-Room behandelt indes Herausforderungen einer Flucht, die man in der Hoffnung auf ein besseres Leben überwinden muss. So zum Beispiel, im Krieg aus dem Kinderzimmer vertrieben zu werden, mehrere Länder zu durchqueren, durch Tod und Zerstörung zu fliehen, Geld aufzutreiben und damit einen Schlepper zu bezahlen, mit oder ohne Pässe über Ländergrenzen zu fliehen, in einer neuen Umgebung bzw. einem fremden Land anzukommen sowie verschollene Verwandte zu finden. All das, um endlich unter menschenwürdigen Bedingungen leben zu können.

Federführend waren hier Jona Kutsche und Noah Hüsken in der Umsetzung beteiligt. Sie erklärten, dass um die vielen Schlösser und Hindernisse auf ihrer heiklen Flucht gut überwinden zu können, die Teilnehmer ein aufmerksames Auge, sei es für Codes, Tagebuchseiten und mehr, bräuchten. Das Wichtigste sei aber: Einen kühlen Kopf zu bewahren und sich aktiv mit der weltweiten Situation von Menschen in Fluchtsituationen auseinanderzusetzen.

Von „Friedenspfad“ bis „Klimabox“

„Als wir das erste Peace Camp veranstaltet haben, ging es eigentlich um internationale Jugendbewegung“, erinnerte sich Rolf Zimmermann. Doch schnell sei klar gewesen, dass man viel mehr machen könne. So entstanden über die Jahre viele Botschaften für Andere, beispielsweise das Grundsätze-Denkmal oder die Klima-Box. „Die 5000 Menschen, die pro Jahr zu unseren Kursen kommen, erleben diese Dinge immer“, weiter. Auch ist der »Friedenspfad« mittlerweile Teil des Eifelsteigs und des Wildnis-Trails, so dass viele Wanderer unvermutet mit rund 200 Friedensbotschaften der Rotkreuzler konfrontiert werden.

Der Ablauf ist in den bisherigen 10 Jahren meist gleich gewesen: Sieben Tage an den Projekten bauen, der Rest ist Brainstorming bzw. Vorbereitung. Auch Ausflüge zum Kölner Dom, zum Haus der Geschichte nach Bonn, oder zum Drachenfels gehörten dazu.

„Wir wollen zeigen: Es ist nicht alles Gold, was glänzt“, so Zimmermann: „Gerade auch in Hinblick auf die NS-Historie Vogelsangs oder Besuche eines Schlachtfeldes bei Malmedie, in dessen heute noch sichtbaren Schützengräben in rund drei Wochen fast 40.000 Menschen ihr Leben verloren haben. Das versuchen wir den Teilnehmer auch vor Augen zu führen. Und eben gemeinsam zu überlegen: Was können wir für die Zukunft besser machen?“

Nach den gemeinsamen Arbeitstagen wurde gemeinsam gegessen und der Abend bei Gesprächen am Feuer entspannt ausklingen gelassen. So käme auch bei gemeinsamen Aktivitäten wie Spülen, ganz automatisch gute Stimmung auf, die auch das Miteinander weiter stärke.

Auch trotz landestypischen sowie gesellschaftlichen Gewohnheiten und Unterschieden, sei es durch Generationenkonflikte oder für manche nahezu unbekannte Themen wie „LGBTQ+“, kommen alle fast problemlos miteinander klar, die Stimmung sei locker und man sucht stets nach gemeinsamen Lösungen. Ein ganz besonderes Camp eben, das in den Höhen der Rureifel vor mittlerweile zehn Jahren ins Leben gerufen wurde.

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Kreis Düren lobt Wasserstoffpreis aus und veranstaltet zweite Wasserstoff-Messe

Düren – Der Kreis Düren baut seinen Ruf als Wasserstoff-Modellregion aus. Erstmals wird in diesem Jahr ein Wasserstoff-Preis ausgelobt, zudem wird im September die zweite Wasserstoffmesse in Jülich veranstaltet. „Wir wollen die Bedeutung des Themas noch mehr herausstellen und die Menschen auf dem Weg zur Modellregion mitnehmen“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn am Dienstag 9. August im Kreishaus.

Deshalb wird es nach dem großen Erfolg bei der Premiere im vergangenen Jahr erneut eine große Messe im Brückenkopfpark geben, bei der einerseits viele Firmen und Forschungseinrichtungen dabei sind, aber auch jede Menge Bürgerinnen und Bürger, die sich  über die Zukunftstechnologie informieren können. Die Messe findet am 23. und 24. September statt, der Eintritt ist frei. Präsentiert werden unter anderem Busse, Autos und Fahrräder, die mit Wasserstoff betrieben werden. Vor allem bietet die Messe die Möglichkeit des Austausches und der Information.

Der Preis richtet sich an junge Forscher, Start Ups und etablierte Unternehmen aus der Region. Eine renommierte Fachjury, bestehend aus Landrat Wolfgang Spelthahn, Prof. Wolfgang Marquardt (Vorstandsvorsitzender Forschungszentrum Jülich), Dr. Martin Robinius (umlaut), Dr. Christoph Erdmann (Messer Group), Jens Wulff (NEA Group) und Stefan Sterlepper (RWTH Aachen) sichtet die zahlreichen Vorschläge und wählt die Bestplatzierten aus. Die Preise werden am 22. September bei einer feierlichen Veranstaltung in der Muschel des Brückenkopfparks vor rund 250 Gästen verliehen.

Die Jury-Mitglieder, die heute im Kreishaus zusammenkamen, hoben die enorme Bedeutung des Wasserstoffs für den Kreis Düren und darüber hinaus hervor. Für den Strukturwandel sei es wichtig, dass Wissenschaft und Wirtschaft Hand in Hand arbeiten, um so durch das Ende des Braunkohleabbaus wegfallende Arbeitsplätze zu ersetzen.

„Wir freuen uns sehr über das enorme Interesse an unserem Preis und der Messe“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn. Es sei enorm wichtig, das Thema weiter einer breiten Öffentlichkeit nahe zu bringen. Im Kreis Düren werden bereits Wasserstoffbusse und –autos eingesetzt, die ersten Züge folgen. Im Bau beziehungsweise in der Planung sind zudem die ersten Wasserstofftankstellen.

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Namenloser Platz unterhalb des Weiertores in Zülpich heißt ab sofort Karl-Josef-Ernst-Platz

Zülpich – Initiator für den Wiederaufbau des Weiertores – Vorplatz unterhalb der Doppeltoranlage heißt nun Karl-Josef-Ernst-Platz. Der Architekt hat sich bei vielen Bauprojekten in Zülpich sichtbar verewigt.
Die feierliche Einweihung erfolgte jetzt im Rahmen des Sommerfestes der Hovener Jungkarnevalisten (HJK). Dass diese beiden Anlässe, Sommerfest und Einweihungsfeier, zusammenfielen, hatte einen guten
Grund. Zwar war Karl-Josef Ernst bis zu seinem Tod im Oktober des vorigen Jahres Mitglied der Blauen Funken, doch die jüngere Geschichte der HJK ist eng mit dem bekannten Zülpicher Architekten verbunden.

„Die Hovener Jungkarnevalisten haben Karl-Josef Ernst viel zu verdanken“, betonte HJK-Präsident Gerd Wallraff in seiner Begrüßungsansprache. „Ohne ihn wären wir nie auf die Idee gekommen, das Weiertor wiederaufzubauen.“

Tatsächlich gilt Karl-Josef Ernst als Initiator für den Wiederaufbau der Doppeltoranlage, die beim Bombenangriff der alliierten Streitkräfte an Heiligabend 1944 weitgehend zerstört und seither nur teilweise
rekonstruiert worden war. Anfang 2019 hatte Ernst bei der HJK angefragt, ob es Interesse gebe, das Projekt „Wiederaufbau des Weiertores“ gemeinsam anzugehen. Nahezu zeitgleich wurde die HJK von der Stadt Zülpich auf das Förderprogramm „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen.“ hingewiesen, das für ein derartiges Projekt eine 90-prozentige Förderung vorsah. „Penetrant – und das meine ich äußerst positiv – ging Karl-Josef Ernst daraufhin die Planung an“, berichtete Vizebürgermeisterin Silvia Wallraff in ihrer Laudatio. Oft, so Wallraff weiter, sei er ungeduldig gewesen, weil die vielen Hürden nicht schnell genug genommen werden konnten.

Am 27. April 2021 konnte sich Karl-Josef Ernst dann mit den Hovener Jungkarnevalisten über den von NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach überbrachten Bewilligungsbescheid für den Wiederaufbau des Weiertores freuen. „Schön, dass er zumindest diesen Tag glücklich und voller Stolz erlebt hat“, sagte Silvia Wallraff. Denn am 7. Oktober 2021 verstarb Karl-Josef Ernst im Alter von 86 Jahren. Nur wenige Tage nach seinem Tod stellten die Hovener Jungkarnevalisten den Antrag, den Vorplatz am Weiertor nach Karl-Josef Ernst zu benennen. „Mit diesem symbolischen und verdienten Geschenk soll Herrn Karl- Josef Ernst […] posthum ein angemessener Dank ausgesprochen und seine Leistung für die Nachwelt gewürdigt werden“, heißt es im Antragsschreiben des HJK-Vorstandes.

Die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung, Tourismus und Demografie der Stadt Zülpich folgten diesem Antrag in ihrer Sitzung
am 14. Dezember 2021 einstimmig. Karl-Josef Ernst, der 1934 im Severinsklösterchen in Köln das Licht der Welt erblickt hatte, war ein
leidenschaftlicher Architekt, der sich in seiner Heimatstadt Zülpich an vielen Bauprojekten sichtbar verewigt hat, beispielsweise an der Restaurierung der Marienkapelle am Bildchen sowie an der Herrichtung des Kölntores und des Münstertores, wo die Blauen Funken beziehungsweise die Prinzengarde bereits seit vielen Jahren ihre Heimat gefunden haben. Karl-Josef Ernst war aber auch ein Familienmensch. „Er sorgte sich treu um seine Ehefrau. [….] Nicht weniger liebevoll ging er mit seinen fünf Kindern um. […]

Und ganz besonders lagen ihm seine acht Enkel und ein Urenkel am Herzen“, berichtete Silvia Wallraff. Bevor die Vizebürgermeisterin zusammen mit Stephanie Ernst, der einzigen Tochter von Karl-Josef
Ernst, im Beisein der Familienangehörigen und zahlreichen geladenen Gästen das Straßenschild enthüllte und Pfarrer Guido Zimmermann und Pfarrer Ulrich Zumbusch die Einsegnung des Karl-Josef- Ernst-Platzes vornahmen, zitierte Silvia Wallraff ihren Vizebürgermeister-Kollegen André Heinrichs: „Nur wenige Bürger der Stadt haben es so verdient wie Karl-Josef Ernst, dass er den nachfolgenden
Generationen in Erinnerung verbleibt.“

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Neue Azubis bei der VR-Bank Nordeifel

Blankenheim – „Es ist schwierig, sich nach der von Theorie geprägten Schulzeit für einen Beruf zu entscheiden. Wir wollen unsere Auszubildenden überzeugen, dass sie die richtige Wahl getroffen haben“, sagte Kai Zinken, Vorstand der VR-Bank Nordeifel eG, bei der Vorstellung der zukünftigen Bankkaufleute in Blankenheim. Die Bankenwelt wandele sich, hin zu einem Arbeitnehmermarkt: „Mit einer qualifizierten Ausbildung steht Ihnen die Welt offen.“

Eliza Maliqi, Isabel Willms, Manuel Marx und Lukas Koll haben zum August ihre Ausbildung zur Bankkauffrau beziehungsweise zum Bankkaufmann bei der VR-Bank Nordeifel begonnen. Eliza Maliqi aus Nettersheim-Zingsheim ist 20 Jahre alt und besuchte zuvor das Sankt Michael Gymnasium in Bad Münstereifel. „Ich freue mich vor allem auf die vielen Möglichkeiten, die mir hier offenstehen, um mich zum Beispiel in den verschiedenen Bereichen der Bank, aber auch in der Immobilienbranche oder im Marketing auszuprobieren“, so Eliza Maliqi, die künftig in der Filiale Nettersheim eingesetzt wird.

Vielfältiges Aufgabenspektrum

Isabel Willms aus Blumenthal ist 17 Jahre alt und hat das Wirtschaftsgymnasium am Berufskolleg Eifel in Kall besucht. Ihr Interesse für Finanzen gab schließlich den Ausschlag für die Ausbildung zur Bankkauffrau. Ihr neuer Arbeitsplatz ist nun die Filiale Hellenthal. Vom Wirtschaftsgymnasium kommt auch der 20-jährige Manuel Marx aus Mechernich-Kommern. Aus seinem Interesse für Mathematik heraus beginnt er nun die Ausbildung zum Bankkaufmann, bei der er in der Kaller Filiale eingesetzt werden soll.

Lukas Koll (22) aus Hellenthal-Felser ist schließlich der Vierte im Bunde. Er hat Politik und Geschichte studiert und bei der vergangenen Kommunalwahl für den Gemeinderat kandidiert. Aber die Ausbildung zum Bankkaufmann hatte ich trotzdem immer im Kopf“, so der 22-Jährige, der künftig in der Blankenheimer Filiale arbeiten soll.

Die jungen Bankkaufleute erwartet ein vielfältiges Aufgabenspektrum: Beratung, Personalwesen, Marketing, Informationstechnik, Controlling – die Möglichkeiten sind vielfältig.

Infokasten:

Schon jetzt bewerben für 2023!

Du arbeitest gerne mit Menschen zusammen und interessierst dich für Wirtschaft und Finanzen? Dann bewirb dich für die Ausbildung zum/zur Bankkaufmann/Bankkauffrau in deiner Region – bei der VR-Bank Nordeifel.

Ansprechpartner: Maximilian Koenn (Telefon 02445-9502-572; E-Mail maximilian.koenn@vr-banknordeifel.de)

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Statusbericht zum Breitbandausbau in Rheinland-Pfalz macht Fortschritte deutlich

Region/Mainz – Der „8. Statusbericht Rheinland-Pfalz“ informiert über aktuelle Entwicklungen des geförderten Ausbaus der Breitbandnetze in Rheinland-Pfalz und gibt einen Überblick über den Zwischenstand der Infrastrukturprojekte im Land. Aktuell befinden sich 50 Projekte auf Ebene der Landkreise und kreisfreier Städte in unterschiedlichen Stadien der Umsetzung. „Die Statusberichte sind eine gute und offene Darstellung der Ausbaufortschritte im Land. Mit jedem Statusbericht werden die gemeinsamen Erfolge der im Netzbündnis für Rheinland-Pfalz vertretenen Akteure deutlicher sichtbar“, sagte Digitalisierungsminister Alexander Schweitzer.

Durch die 50 Projekte sollen 128.419 Haushalte, 14.101 Firmen, 988 Schulen und 12.636 öffentliche Institutionen in Rheinland-Pfalz mit schnellem Internet versorgt werden. Werden die Projekte wie geplant umgesetzt, werden über 13.339 Kilometer Glasfaser auf Trassen in Rheinland-Pfalz, seinen Kommunen und im ländlichen Raum neu verlegt werden. Somit würden die vor Start der kombinierten Bundes- und Landesförderung im Sommer 2015 vorhandenen 16 Ortsgemeinden mit FTTB-Anschlüssen auf voraussichtlich 1.797 Ortsgemeinden nach Abschluss der Ausbauprojekte anwachsen.

Kennzeichnend für den Bericht in seiner aktuellen Auflage ist außerdem der Übergang von der weißen-Flecken-Förderung zur grauen-Flecken-Förderung: „Rheinland-Pfalz kommt voran beim Ausbau der Glasfasernetze. Die aktuell 50 Projekte entwickeln sich kontinuierlich und gleichzeitig können durch den Übergang von der weißen-Flecken-Förderung zur graue-Flecken-Förderung neue Projekte auch in Gebieten gestartet werden, die bisher nicht förderfähig waren. Im Juli wurde die hierfür notwendige Landesförderrichtlinie erlassen“, sagte Minister Schweitzer mit Blick auf den 8. Statusbericht. Gleichzeitig betonte er, dass nur dort gefördert werde, wo der Markt verbindlich erkläre, dass ein eigenwirtschaftlicher Ausbau nicht infrage komme. So werde sichergestellt, dass sich eigenwirtschaftlicher und geförderter Ausbau sinnvoll ergänzen.

Um dies zu erreichen werden Stand Juli 2022 mindestens 808,4 Millionen Euro durch die Branche und unterstützt durch Mittel der öffentlichen Hand in geförderte Breitbandprojekte in Rheinland-Pfalz investiert. Hiervon beteiligen sich Bund, Land und Kommunen nach derzeitigem Stand mit insgesamt 641,1 Millionen Euro Fördermitteln an den sich in Umsetzung befindlichen und derzeit geplanten Projekten.

Das Land wird sich mit rund 127 Millionen Euro an der Umsetzung der Förderprojekte aus dem 1. bis 5. Förderaufruf des Bundes beteiligen. Zusätzlich wurden im Rahmen des 6. Förderaufrufs und der Sonderaufrufe Fördermittel des Landes in vorläufiger Höhe von 108,3 Millionen Euro bewilligt. Auch die Kommunen in Rheinland-Pfalz leisten einen signifikanten kommunalen Anteil in Höhe von 67,4 Millionen Euro.

Neben dem Festnetzbereich beleuchtet der 8. Statusbericht auch den Ausbau der Mobilfunkinfrastruktur sowie die Aktivitäten der Clearingstelle Mobilfunk im Land und die Aktivitäten der Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft des Bundes (MIG) für Rheinland-Pfalz. Die Clearingstelle hat seit ihrem Start insgesamt 124 Fälle aufgenommen, von denen bereits 91 Fälle abgeschlossen werden konnten. So unterstützt die Landesregierung den Mobilfunkausbau vor Ort und leistet einen Beitrag zur Verbesserung der Mobilfunkversorgung in Rheinland-Pfalz.

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Stefan Köhler zum Notfall-Seelsorger für die Freiwilligen Feuerwehren in der Vordereifel bestellt

Mayen/Vordereifel – „Ich möchte gerne helfen.“ Mit diesen Worten hat sich der Feuerwehrkamerad Stefan Köhler aus Hausten in der Verbandsgemeindeverwaltung Vordereifel vorgestellt. Der hauptamtliche Bundeswehrsoldat absolvierte im Jahr 2022 erfolgreich die mehrwöchige Ausbildung zum Notfallseelsorger bei der Evangelischen Kirche Rheinland und möchte diese Unterstützung nun gerne seinen Kollegen in den freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinde Vordereifel anbieten.

Nach einer kurzen internen Beratung zwischen Verwaltung und Wehrleitung war man sich sehr schnell darin einig, diese Hilfe dankend anzunehmen. Um Stefan Köhler und dessen Tätigkeit als Notfallseelsorger besser kennen zu lernen, wurde er gemeinsam mit dem stellv. Wehrleiter Udo Mohr und dem Wehrführer der Feuerwehr Hausten, Benedikt Bell, zu einem Gespräch in den Sitzungssaal der Verbandsgemeinde Vordereifel eingeladen.

„Wir sind sehr froh dass wir mit Herrn Köhler jemanden gefunden haben, der bereit ist, eine solch belastende Aufgabe zu übernehmen. Da er auch Feuerwehrmann ist, kann er die Nöte und Sorgen der Kameradinnen und Kameraden nach Einsätzen gut nachvollziehen“, betonte Bürgermeister Alfred Schomisch.

Herr Köhler wurde daher kürzlich offiziell als Notfallseelsorger für die Feuerwehren in der Verbandsgemeinde Vordereifel eingeführt.

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Mechernicher feiern ihre Stadt – Großes Stadt- und Brunnenfest ab Samstag 13. August

Mechernich – 50 Jahre nach der „Hochzeit“ zwischen Großgemeinden und Kreisen ist, so Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, „zusammengewachsen, was zusammengehört“. Brunnenfest und interkommunale „Goldene Hochzeit“ von Mechernich werden am Samstag in Kommern und Sonntag in Mechernich groß gefeiert. Aber das Ereignis wirft bereits am Freitag, 12. August, seine sportlichen Schatten voraus, wenn ein Feld französischer Radrennfahrer aus der Partnerstadt Nyons gegen 16 Uhr vor dem Mechernicher Rathaus einläuft.

Ebenfalls bereits am Freitagabend wird eine Gemeinschaftsausstellung Mechernicher Künstler unter dem Titel „Kommernich“ in der Galerie im Rathaus von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Kurator Franz Kruse eröffnet. Samstag, 13. August, ab 14 Uhr beginnt in der Pfarrkirche St. Severinus ein Orgelkonzert mit Jörg Schreiner.

Ab 15 Uhr startet ein Non-Stopp-Open-Air-Bühnenprogramm auf dem Arenbergplatz, bei dem unter anderem der Männergesangverein 1858 Kommern e. V., Peter Zülls Ü-50-Blasorchester, die Kölsch-Rockband „El Dorado“, die regionale Liveband „Shout“ und als Topact Dieter Kirchenbauers Band „Decay & The ToneKings“ mit sechs Musikern und drei Sängerinnen aus der RTL-Show „Let‘s Dance“ auftreten.

In Mechernich ist am Sonntag, 14. August, die gesamte Innenstadt von der Bahnstraße und der Bergstraße bis zu den drei Plätzen in der City, vor allem aber der Bereich vor Rathaus und Polizeigebäude in Beschlag. Um 9.30 Uhr zelebriert auf dem Brunnenplatz der lange in Mechernich wirkende nigerianische Priester Dr. Innocent Dim eine Freiluft-Messe, die Predigt hält Diakon Manfred Lang. Thema ist die Hochzeit von Kanaan. Die Bergkapelle umrahmt den Gottesdienst musikalisch. Es werden Liedhefte zum Mitsingen verteilt.

Offizielle Eröffnung um 11 Uhr

Um 10.15 Uhr treffen sich Fahnenabordnungen der Vereine auf dem Nyonsplatz und ziehen mit Musik über die „Festmeile“ bis zur Bühne vor dem Rathaus. Die offizielle Eröffnung ist dort für 11 Uhr vorgesehen. Dabei wollen dem Mechernicher Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick die Verwaltungschefs der europäischen Partnerstädte zur Seite stehen, Pascal Lantheaume, der stellvertretende Bürgermeister von Nyons, und Jacek Pauli, der Bürgermeister von Skarszewy.

Dr. Schick sagte bei einer Pressekonferenz, für die heutige Stadt Mechernich sei die zweite kommunale Neugliederung bedeutsamer gewesen als die erste, bei der zunächst zwei selbstständige Großgemeinden dies- und jenseits des Altusknipps bzw. Greesbergs gebildet wurden.

Der „Hochzeit“ dieser Großgemeinden Mechernich und Veytal werde nun 50 Jahre später mit einem großen Fest gedacht, zu dem er, so Dr. Schick, alle Bürger der Stadt, aber auch Menschen aus dem Umland ganz herzlich einlade. Der erste Bürger: „Wir wollen zeigen, dass zusammengewachsen ist, was zusammengehört…“

Es wird nebenbei auch 25 Jahre Brunnenfest gefeiert. Bei der aktuellen Auflage dieses legendären Events in der City von Mechernich sind ein Handwerkermarkt in der Bahnstraße, Oldtimershow, Gewerbepräsentation, drei Bühnenprogramme (vor dem Rathaus und auf dem Bleibergplatz) und eine Vereins- und Ehrenamtsstraße mit Selbstdarstellung und Angeboten der reichen städtischen Vereinswelt, der Schulen, Institutionen und Kindergärten vorgesehen.

Verkaufsoffene City

Auch Feuerwehren, Rotes Kreuz, Rettungsdienst, Technisches Hilfswerk und Bundeswehr wollen sich präsentieren. Der altgediente Brunnenfestmanager Heinz Schmitz und Petra Himmrich und Margret Eich von „Mechernich aktiv“ haben eine große Zahl von Gewerbetreibenden, die beim Stadt- und Brunnenfest mitmachen wollen.

Auf den Plätzen gehe es um die Schwerpunkte Klima, Umwelt, Nachhaltigkeit, Hilfsorganisationen (Feuerwehr, Rotes Kreuz und THW) mit Polizei und Bundeswehr, Oldtimer und Traktoren sowie um unverzichtbare Mechernicher Dienste und Institutionen (Kirchengemeinden, Kreiskrankenhaus, Pflegedienste, Krewelshof, Stände, Fitnessangebote und so weiter). Die Geschäfte haben verkaufsoffenen Sonntag.

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Für 2,5 Millionen Schülerinnen und Schüler hat das neue Schuljahr in Nordrhein-Westfalen begonnen

Region/Düsseldorf – Die Schulen in NRW haben die Zeit für einen sicheren Schulstart genutzt. Als erstes Land kehrte Nordrhein-Westfalen am heutigen Mittwoch aus den Sommerferien zurück. Schulministerin Dorothee Feller wünschte allen am Schulleben Beteiligten einen guten Start ins neue Schuljahr: „Nach zweieinhalb Jahren Pandemie verbindet uns alle der Wunsch nach mehr Normalität. Und ich wünsche ganz besonders den Erstklässlerinnen und Erstklässlern einen unbeschwerten Start in eine gute Schulzeit.“ Weiter erklärte Feller: „Angesichts weiterhin hoher Infektionszahlen gilt es, in den kommenden Wochen wachsam zu bleiben. Bereits vor zwei Wochen haben wir den Schulen in unserem Land ein Corona-Handlungskonzept mit den wichtigsten Infektionsschutzmaßnahmen an die Hand gegeben, damit sie frühzeitig alle Vorbereitungen für das neue Schuljahr treffen können. Die Schulen haben die vergangenen Tage intensiv genutzt, um auf dieser Grundlage einen sicheren Schulstart vorzubereiten. Für das große Engagement bedanke ich mich sehr herzlich. Ich bin sicher, dass der Schulstart auf dieser Grundlage gut gelingt.“

Das Handlungskonzept Corona sieht im Wesentlichen vor, dass an den Schulen in Nordrhein-Westfalen im Schuljahr 2022/23 die Empfehlung zum Tragen einer Maske gilt. Diese Empfehlung wird durch anlassbezogene Tests ergänzt, die in der Regel vor dem Schulbesuch zu Hause durchgeführt werden sollen. Weiterhin gelten die an den Schulen bereits eingeübten Regeln zur Einhaltung von Hygiene und Infektionsschutz.

Schulministerin Dorothee Feller: „Mit dem Handlungskonzept haben wir den Schulen Klarheit und Verlässlichkeit gegeben. Unser Ziel ist, die Schulen offen zu halten und den Präsenzunterricht zu sichern. In den kommenden Tagen und Wochen werde ich einige unserer Schulen im ganzen Land besuchen, um mich direkt vor Ort darüber zu informieren, wie unser Handlungskonzept umgesetzt wird. “

Rund 2,5 Millionen Schülerinnen und Schüler starten am Mittwoch in das neue Schuljahr, darunter 171.000 Erstklässlerinnen und Erstklässler. Diese und weitere Daten zum neuen Schuljahr können Sie dem Statistikpaket entnehmen, das Sie hier finden.

Abschließend erklärte Schulministerin Feller: „In den kommenden Wochen werden wir die weitere Entwicklung der Pandemie, die Rückmeldungen aus den Schulen und die Überarbeitung des Infektionsschutzgesetzes auf Bundesebene intensiv verfolgen. Sollten sich hieraus weitere Handlungsmöglichkeiten oder Handlungsnotwendigkeiten für die Schulen ergeben, werden wir darüber wie bisher in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium und unter Einbeziehung der am Schulleben Beteiligten beraten, entscheiden und über die Ergebnisse frühzeitig informieren.“

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Mundart-Band Wibbelstetz gestaltete den Auftakt zur Veranstaltungs-Reihe „Mir kalle Platt“

Mechernich-Kommern – „Wibbelstetz“ war der perfekte Auftakt zur neuen Veranstaltungsreihe „Mir kalle Platt“. Neben „Native Speaker“ und Frontmann Günter Hochgürtel hatten Landrat Markus Ramers und die Nordeifel Tourismus GmbH diese neue Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen. Dass das Konzert in Kommern daher stark von Mundart geprägt war, versteht sich von selbst.

„De drette Plöck“ (Der zweite Frühling), „Bahl att janet mieh wohr“ (Bald schon nicht mehr wahr) oder „Als de Papp noch Fußball spellt“ (Als Vater noch Fußball spielte), so hießen einige ganz neue in Eifeler Mundart gesungenen Lieder der Gruppe Wibbelstetz. Natürlich kamen Günter Hochgürtel und seine musikalischen Mitstreiter nicht drum herum, ihre Hits wie „En der ahle Kaschemm“ oder „Nempt mich möt“ zu präsentieren, Songs, die schon mehr als 30 Jahre auf dem Buckel haben, aber von der Fans immer wieder gefordert werden. Schon zwei Stunden vor dem Konzert sicherten sich die ersten Gäste einen Sitzplatz.

Ortsvorsteher Rolf Jaeck hatte gemeinsam mit der Kommerner Maijugend dafür gesorgt, dass nicht nur eine große Bühne aufgebaut worden war, sondern dass es den Zuhörern auch an nichts fehlte, was Essen und Getränke anbelangte. Als Wibbelstetz schließlich pünktlich um 19 Uhr loslegte, füllten rund 250 Besucher den Arenbergplatz mitten im historischen Ortskern von Kommern.

Günter Hochgürtel wies gleich eingangs des Konzerts darauf hin, wie wichtig es sei, die heimische Mundart zu pflegen. „Ich habe selbst den Fehler gemacht, dass ich mit meinen Kindern kein Platt gesprochen habe“, gab er offenherzig zu. Er appellierte an seine Eifeler Landsleute, den rheinischen Dialekt mit Stolz zu sprechen, ebenso wie das in Baden-Württemberg und Bayern gehandhabt werde.

Den Eifelrockern gelang es in der Folge, das Publikum zum Mitsingen und Schunkeln zu animieren. Als es gegen Ende des Konzerts dunkel wurde, ging es mit Songs wie „Mir senn von höngerm Bröddezong“ oder „Treck dat Hemp us, Adelche“ noch einmal richtig stimmungsvoll zu. Erst nach zwei Zugaben durfte die Band schließlich Feierabend machen.

Restkarten für zwei Veranstaltungen

Zwei der vier noch anstehenden Veranstaltungen der Reihe „Mir kalle Platt“ sind bereits ausverkauft. Restkarten sind noch erhältlich für „Opklärung op Platt“ im Sommerkino Blankenheim am 19. August und für „Dat Möttsöng-Konzäert für Pänz“ am 31. August in Nettersheim. Weitere Informationen unter: www.mir-kalle-platt.de