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Wieder Kirmes im Saal Gier in Kall – Volles Programm vom 27. bis 29. August

Kall – Nachdem lange Zeit Unsicherheit geherrscht hatte, ob, wie und wo überhaupt Kirmes in Kall gefeiert werde, hat der Verein zur Erhaltung der Gaststätte Gier kurzfristig dazu entschlossen, die Initiative zu ergreifen und an allen drei Tagen musikalische Veranstaltungen im Saal anzubieten.

„Wir haben für die dreitägige Programmgestaltung viel Geld in die Hand genommen, um den Kallern drei unterhaltsame Kirmestage anbieten zu können“, so Vorstandsmitglied Reiner Züll: „Trotzdem wollen wir in Anbetracht der derzeit schlechten Zeiten infolge allgemeiner Preiserhöhungen und steigender Inflationsraten auf Eintritt verzichten“.

Der Samstag beginnt um 20 Uhr mit einer Oldie-Disco mit DJ Dirk. Ab 21 Uhr finden zwischen der Disco-Musik Karaoke-Wettbewerbe statt, bei denen die Teilnehmer/innen ihre Gesangsqualitäten unter Beweis stellen können.

Nach jahrzehnter langer Abstinenz soll sonntags wieder ein zünftiger Kirmesfrühschoppen mit Tanz stattfinden. Dazu konnte der Kneipenverein das Musiker-Du „MacHenry“  mit Harry & Markus gewinnen, die vor 14 Tagen auf der Nettersheimer Kirmes mit zünftiger Kirmesmusik das Volk in Hochstimmung versetzt hatten.

Zum Ausklang der Kirmes am Montag im Saal Gier beginnt um 16 Uhr mit ein em musikalischen Dämmerschoppen – Ende offen. Zur musikalischen Unterhaltung legt DJ Archer auf.

An allen drei Tagen ist nicht nur der Eintritt frei. Anlässlich der wiederbelebten dreitägigen Kirmes im Saal Gier wird der Verein auch der Bierpreis von samstags bis montags auf Vorjahres-Niveau senken. Schriftführer Reiner Züll: „Wir hoffen nun, dass die Kaller das Kirmesangebot nun auch annehmen und unsere Veranstaltungen  besuchen“.

Die Kirmes der Gemeinde mit Unterhaltung für Groß und Klein findet in diesem Jahr auf dem Platz hinter der alten Post statt. Sie beginnt am Samstag, 27. August, um 17.30 Uhr, mit dem traditionellen Ausgraben des Kirmesknochens durch das Kaller Maigeloog auf dem Platz am Neuen Markt. Nach dem anschließenden Festumzug unter Begleitung der Musikkapelle Kall wird die Kirmes auf dem Gelände der alten Post von Bürgermeister Hermann-Josef Esser und Ortsvorsteher Stefan Kupp offiziell eröffnet. (Reiner Züll)

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Neue Seelsorgerinnen und Seelsorger für das Bistum Trier

Region/Trier – Weihbischof Robert Brahm beauftragt am Samstag, 3. September, sieben Frauen und Männer für den pastoralen Dienst im Bistum Trier: vier Gemeindereferentinnen und einen Gemeindereferenten sowie eine Pastoralreferentin und einen Pastoralreferenten. Der Beauftragungs-Gottesdienst im Hohen Dom beginnt um 9 Uhr.

Die zukünftige Pastoralreferentin Elisabeth Einig wechselt nach ihrer Ausbildung in den Dekanaten Saarbrücken und Dillingen zum Pastoralen Raum (PastR) Maifeld-Untermosel. Der künftige Pastoralreferent Tobias Wolff hat seine Berufseinführung in den Dekanaten Mayen-Mendig und St. Goar sowie im PastR Neuwied absolviert; dort wird er auch künftig eingesetzt.

Die künftigen Gemeindereferentinnen Evelyn Finkler (Pfarreiengemeinschaft Merchweiler), Silvia Pfundstein (PG Ottweiler-Fürth), Edith Hilden (Pfarrei St. Matthias Südliche Eifel) sowie der künftige Gemeindereferent Robert Friedrich (PG Landscheid) werden weiterhin in der Pfarrei bzw. Pfarreiengemeinschaft tätig sein, in der sie ihre Assistenz absolviert haben. Tamara Müller aus der Pfarreiengemeinschaft Schillingen wechselt in die PG Wincheringen.

Zurzeit arbeiten 263 Gemeindereferentinnen und -referenten sowie 203 Pastoralreferentinnen und -referenten mit den Menschen in Pfarreien, Pfarreiengemeinschaften, Dekanaten und Pastoralen Räumen des Bistums; sie sind in verschiedenen pastoralen Feldern unterwegs, unter anderem mit Kindern und Jugendlichen, deren Eltern, Paaren und Singles, Männern und Frauen und begleiten diese in verschiedenen Lebensphasen. In verschiedene Rollen tragen sie Verantwortung in der Pastoral zusammen mit allen Hauptamtlichen und ehrenamtlich Engagierten. Sie teilen, leben und geben Zeugnis für den christlichen Glauben und unterstützen andere dabei, den eigenen Glauben zu entdecken und ins Wort und in die Tat zu bringen in Kirche und Welt.

Weitere Informationen gibt es unter www.bistum-trier.de/personal/ausbildung-pastoraler-berufe und beim Bistum Trier, Mustorstraße 2, 54290 Trier, Tel. 0651-7105214. E-Mail: herbert.tholl(at)bgv-trier.de 

Der Berufungs-Gottesdienst am Samstag, 3. September, um 9 Uhr, wird auch live im Internet gestreamt: https://youtu.be/3aIu_Jd0exE (uk)

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Landwirtschaft und Gesellschaft – BWV-Präsident Horper dankt Landwirten für Löscheinsätze

Region/Koblenz – Die zahlreichen Wald-, Feld- und Wiesenbrände in den vergangenen Wochen, die aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit und der Hitzeperiode ein bisher nicht gekanntes Ausmaß in unserer Region erreicht haben, halten die freiwilligen und Berufsfeuerwehren nahezu ständig in Alarmbereitschaft.

Aufgrund des besonnenen und schnellen Eingreifens der Floriansjünger konnten bisher größere Schäden und insbesondere Personenschäden, wie sie beispielsweise aus Frankreich bekannt sind, weitgehend vermieden werden. Doch nicht nur die Feuerwehren, sondern auch viele Landwirte tragen wesentlich zur Brandbekämpfung bei. Gerade in schwer zugänglichen Mittelgebirgsregionen, in denen Waldbrände auftreten und bei denen die nächsten Wasserquellen weit entfernt sind, ist die Beschaffung von Löschwasser oft ein logistisches Problem. Die Bauern sind gerne bereit, den Feuerwehren zum Wohle der Allgemeinheit und auch zum Schutz ihrer eigenen Flächen zu helfen. Nicht selten kommt es dabei zu mehrstündigen Einsätzen, um die notwendigen Wassermengen zu speziellen Zwischenspeichern zu transportieren, aus denen sich dann die Feuerwehr mit ihrem Löschgerät bedienen kann.

BWV-Präsident Michael Horper dankt den Landwirten, die ihre Technik und Arbeitskraft zur Verfügung stellen, ausdrücklich für ihren Einsatz. „Es ist vorbildlich, wenn die Landwirte die Feuerwehr auf diese Weise unterstützen, um die Ausbreitung größerer Brände zu vermeiden“, so Präsident Michael Horper. Oft zähle jeder Tropfen, der in unwegsame Regionen gebracht werde. Der Präsident lob dabei auch die unkomplizierte Zusammenarbeit mit den Kommunen und Feuerwehren vor Ort. Horper betont, dass es von allen Seiten nur Lob über die gute Zusammenarbeit gibt. Er sei stolz darauf, dass die Landwirte trotz aller betrieblichen Anforderungen in einem schwierigen Jahr, einen sichtbaren Beitrag für die Allgemeinheit leisten.

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Verbandsgemeinde Mendig bereitet sich auf mögliche Gasmangellage vor

Mendig – Kommunen nehmen ihre Vorbildrolle wahr, aber jeder Einzelne kann und muss einen Beitrag leisten. Mit Ausruf der zweiten Alarmstufe des Gasnotfallplans der Bundesregierung, hat diese alle Verbraucherinnen und Verbraucher dazu aufgerufen, Energie zu sparen. Die Gasspeicher sind zwar bisher zu etwa 75 Prozent gefüllt.

Ob eine vollständige Füllung bis zum Herbst und Winter gelingt, ist jedoch derzeit unsicher. Wenn wir einigermaßen unbeschadet durch Herbst und Winter kommen wollen, müssen jetzt alle denkbaren Einsparpotenziale bei den Kommunen, bei der Wirtschaft, aber auch bei den Menschen mobilisiert werden. Dabei reicht es nicht nur den Gasverbrauch allein zu reduzieren. Derzeit werden ca. 15 Prozent des Stroms durch Erdgas produziert, sodass auch jede eingesparte Kilowattstunde Strom die Gasreserven schont.

Die Kommunen haben hier eine Vorbildrolle. Sie gehören zu den größten Immobilienbesitzern und betreiben eine Vielzahl besonders energieintensiver Einrichtungen, wie Schwimmbäder, Sporthallen, Verwaltungsgebäude, Kindergärten und Schulen. Viele erste Schritte werden bereits eingeleitet, wie die Absenkung der Temperaturen in Verwaltungsgebäuden oder den Verzicht auf warmes Wasser in bestimmten Bereichen. Des Weiteren werden ab der kommenden Heizperiode im Rathaus der Verbandsgemeinde z.B. durch die Erneuerung der Heizungsanlage und dem pflichtbewussten Einsatz vorhandener Energieressourcen erhebliche Energiekosten eingespart. Letztgenannte Maßnahmen können gleichermaßen auch im privaten und beruflichen Alltag des Einzelnen angewandt und eingesetzt werden, um diese gesellschaftliche Aufgabe gemeinsam zu schultern.

Muss das Licht im Büro oder Haushalt auch bei Tageslicht brennen? Sind die Vorlauftemperaturen und Zeitprogramme bei der Zentralheizung ordnungsgemäß eingestellt? Kann die Warmwasseraufbereitung auf ein Mindestmaß reduziert werden? Können technische Gerätschaften bei Nichtbenutzung vom Stromnetz getrennt werden? Sind alle Leuchtmittel auf energiesparende LED-Technik umgerüstet? Wie die aufgeführten Beispiele zeigen, kann in drei einfachen Schritten jeder seinen eigenen Beitrag leisten:

  1. Frühzeitige Sensibilisierung für die aktuelle Lage.
  2. Einsparpotentiale identifizieren und verifizieren.
  3. Konsumverhalten anpassen, umstellen und kontrollieren.

Illusionen helfen in der gegebenen Situation nicht weiter. Es gilt, der Realität Rechnung zu tragen. Jeder Einzelne kann und muss daher einen Beitrag leisten, damit wir gemeinsam, solidarisch und am Machbaren orientiert durch die bevorstehende Zeit der Energiekrise, Inflation, Unterbrechung von Lieferketten und vielleicht auch einer neuen Corona-Welle kommen.

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Die 100-Jährige, die auf der Terrasse saß

Mechernich – Maria Strohe (100) lebt im Mechernicher Altenpflegeheim „Kreuserstift“ – Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick besuchte sie, überreichte ihr Urkunden und Brief vom NRW-Ministerpräsidenten – Erzählungen über ein Jahrhundertleben – Bald geht´s wieder in den Urlaub.

Geboren während der „Goldenen Zwanziger“ in der Weimarer Republik, noch lange vor den Schrecken des Nationalsozialismus in Deutschland, ist Maria Strohe aus Mechernich vor kurzem 100 Jahre alt geworden. 1922 war die Welt noch eine Andere – und Strohe hat alles miterlebt. Nichts desto trotz ist die Hundertjährige noch immer fit unterwegs, feierte ihren Geburtstag im Juni sogar mit Familie und Freunden in Österreich.

Nun besuchte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick sie im Mechernicher Altenpflegeheim „Kreuserstift“, in dem sie seit über einem Jahr lebt. Im Gepäck hatte er Urkunden von der Stadt und vom Kreis Euskirchen sowie einen Brief des NRW-Ministerpräsidenten Hendrik Wüst.

Ihre Tochter Margarete Fölling, die ebenfalls vor Ort war, hatte lange Zeit den Friseurladen „Ingrid“ in Mechernich geführt, hat aber die Rente bereits angetreten. Maria Strohe ist mittlerweile die älteste im Heim, vor kurzer Zeit ist dort eine Frau gestorben, die noch ein halbes Jahr älter war als sie.

„Jahre schnell vorbei gegangen“

In Mechernich-Wachendorf geboren, hat Sie im Laufe ihres langen Lebens öfter den Wohnort gewechselt. So hat sie beispielsweise lange Zeit in Antweiler oder Iversheim bei Bad Münstereifel gewohnt und ist nun wieder im Stadtgebiet, im „Kreuserstift“ in der Bahnstraße, beheimatet.

„Ich habe das Gefühl, die Jahre sind im wahnsinnig schnell umgegangen“, so Strohe. Besonders gerne erinnere sie sich daran, die Glocken in der Wachendorfer Kirche als junges Mädchen per Hand geläutet zu haben und dabei von dieser Kraft bis zur Decke gezogen worden zu sein: „Das hat unglaublich viel Spaß gemacht“

Gerne erinnere sie sich auch daran, wie sie im selben Alter süße Trockenfrüchte vom Dachboden genascht hatte. Ihre Schwester habe sich indes heimlich Schinkenscheiben abgeschnitten. Oder wie ihr Lehrer ihre Klasse auf einmal ganz aufgeregt auf den Schulhof rief, als ein Flugzeug vorbeigeflogen kam.

Die kleinen Dinge

Ihr Ehemann ist bereits vor 45 Jahren gestorben, seitdem lebt sie alleine. „Irgendwann kennt man es fast nichtmehr anders“, erklärte sie. Kennengelernt hatten sie sich in einem Lazarett in Euskirchen, er hatte im zweiten Weltkrieg ein Bein verloren. Bis vor einem Jahr hatte sie dann alleine in einer Wohnung gelebt, zog schließlich in den „Kreuserstift“ um. Strohe: „Hier habe ich ein Zimmer für mich samt Badezimmer, mehr brauche ich gar nicht, um glücklich zu sein!“

Maria Strohe hatte mit ihrem Ehemann drei Töchter, von denen eine bereits verstorben ist. „Da war früher immer was los zuhause“, erinnerte sie sich mit einem Lächeln.

Und auch sonst war ihr nicht lange langweilig. Sie erinnerte sich: „Ich habe vieles erlebt. Ich bin geflogen, habe vor einigen Jahren die Türkei besucht und mir Rom angeschaut, was wirklich sehr schöne Erinnerungen sind“. Während ihres Besuches dort habe sie sogar die Hand von Papst Benedikt XVI geschüttelt. „Wer kann das schon von sich behaupten!“, freute sie sich.

Was ist denn nun das Geheimnis eines langen und glücklichen Lebens? Sie erzählte: „Das Wichtigste ist, aktiv zu bleiben und sich an den kleinen Dingen zu erfreuen. Solange ich es noch kann, werde ich alles mit meiner Familie machen, was geht und jeden Tag genießen!“

Und obwohl sie die schweren Kriegsjahre erlebt hat, die spürbar die schlimmsten ihres Lebens gewesen seien, habe sie zum Glück nie wirkliche Not gehabt, da ihre Eltern bereits Selbstversorger samt Hof in Wachendorf waren, auch Tiere hielten sie dort. Außerdem kümmerte sie sich als junge Frau um einen Haushalt in Euskirchen, verdiente sich etwas Geld. „Damals war ich noch sehr jung und ich erinnere mich noch sehr gut, wie schön diese Zeit war!“

Später hatte sie selbst in einem Altenheim gearbeitet, dann ihre Eltern im Alter versorgt.

„Bin tief beeindruckt!“

Auf der Terasse des „Kreuserstiftes“ plauderte Maria Strohe mit Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und ihrer Tochter über ihr langes Leben, zeigte ihm sogar ein Fotoalbum, dass ihre Urenkel angefertigt haben. Sie erzählte auch, dass sie viele Bewohner des Hauses noch von früher kannte, diese aber teilweise schon verstorben sind.

Mit ihrer Zimmernachbarin Frau Müller verbringt sie stets gerne Zeit, dann laufen sie zum Beispiel durch den anliegenden Park. Strohe: „Ich fühle mich hier einfach wohl, mir war es ganz wichtig, meinen Kindern ihren Freiraum mit der Familie zu lassen. Hier habe ich alles, was ich brauche. Und mit dem ganzen Licht hier geht es gar nicht mehr besser!“

Die vielen verschiedenen Angebote in ihrem neuen Zuhause, so zum Beispiel Gruppenstunden, Gymnastik für Hände und Beine sowie Gedächtnistraining zählen zu ihren Favoriten. Ihre Tochter sagte dazu lachend: „Manchmal kriegt man sie gar nicht ans Telefon!“

Und auch Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick betonte: „Sie sind bisher die fitteste Hundertjährige, die ich treffen durfte. Davon bin ich tief beeindruckt!“

Auf nach Zoutelande

Und „fit“ trifft ins Schwarze: Denn die Familie fährt mitsamt Maria Strohe und ihren Enkeln und Urenkeln gerne noch des Öfteren beispielsweise nach Holland oder Österreich. „Auto fahren macht mir gar nichts aus“, so Strohe: „Die nehmen mich immer mit und ich freue mich.“ Besonders gerne mag sie das Meer und Seen, beispielsweise den Zülpicher See. „Da fühle ich mich immer wie im Urlaub“, erklärte sie. Und so geht es für sie auch im Laufe des Jahres wieder mit allen nach Zeeland in den Niederlanden, genauer gesagt nach Zoutelande.

Im Winter habe sie immer wieder gerne mit Familie und Freunden am Lagerfeuer gesessen, Glühwein und ein „Marillchen“ getrunken, Kekse gegessen und das Miteinander genossen. Nach wie vor liebt sie „Rummikub“ über alles, aber auch alle anderen möglichen Spieleklassiker wie „Herzblättchen“. Schon mit Ihrer Mutter habe sie dies vor langer Zeit sehr geschätzt.

„Ich habe viel vom Leben und von der Welt gesehen, das weiß ich sehr zu schätzen“, betonte Maria Strohe. Insgesamt könne sie auf viele glückliche Jahre zurückblicken, die schöne Geburtstagsfeier habe es perfekt abgerundet. Nun sind sie und ihre Familie zuversichtlich, dass der 101ste Geburtstag noch schöner wird.

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Nordrhein-Westfalen verlängert Corona-Regelungen

Region/Düsseldorf – Corona-Schutzverordnung sowie Test- und Quarantäneverordnung bestehen zunächst bis zum 23. September 2022 weiterhin. Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat die Corona-Schutzverordnung und die Test- und Quarantäneverordnung ohne Anpassungen bis zum 23. September 2022 verlängert.

„Auch wenn die aktuelle Sommerwelle abklingt, ist die Aufrechterhaltung der derzeit geltenden eingeübten Basisschutzmaßnahmen für die vulnerablen Gruppen sowie die Maskenpflicht im ÖPNV analog zur Regelung im Fernverkehr nach wie vor erforderlich. Wir wollen alles tun, um möglichst gut vorbereitet in den Herbst zu gehen und beobachten das Infektionsgeschehen gerade auch mit Blick auf das gerade erfolgte Ende der Sommerferien sehr genau“, so Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Nach der Corona-Schutzverordnung gilt in Nordrhein-Westfalen also weiterhin:

  • Die Maskenpflicht im ÖPNV bleibt analog zu den bundesrechtlich geregelten Maskenpflichten im überregionalen Schienenverkehr erhalten.
  • Bestehen bleiben außerdem die Maskenpflichten in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen, um ältere und gesundheitlich vorerkrankte Menschen besonders zu schützen.
  • Auch in staatlichen Einrichtungen zur gemeinsamen Unterbringung vieler Menschen (zum Beispiel Asyl- und Flüchtlingsunterkünfte, Gemeinschaftsunterkünfte für Wohnungslose) bleibt die Maskenpflicht in Innenräumen bestehen.
  • Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen dürfen zudem von Besucherinnen und Besuchern nach wie vor nur mit einem aktuellen negativen Testnachweis betreten werden. Auch die bisher geltenden Testpflichten für Beschäftigte sowie bei Neuaufnahmen werden fortgeführt.
  • In Asyl- und Flüchtlingsunterkünften kann für vollständig immunisierte Personen auf einen Test verzichtet werden. Gleiches gilt in Justizvollzugsanstalten, Abschiebungshafteinrichtungen und anderen Einrichtungen, in denen freiheitsentziehende Unterbringungen erfolgen.
  • Im Schul- und Kitabereich gelten die Ende Juli beschlossenen Regelungen fort. Näheres finden Sie hier https://www.schulministerium.nrw/presse/pressemitteilungen/ministerin-feller-fuer-einen-guten-start-ins-neue-schuljahr-geben-wir und hier https://www.mkffi.nrw/start-ins-neue-kita-jahr-mit-klarer-teststrategie-und-sorgfaeltiger-planung

Die Test-und-Quarantäneverordnung wurde ebenfalls verlängert. Somit gilt weiterhin: Wer positiv getestet ist, muss grundsätzlich zehn Tage in Isolation. Nach fünf Tagen besteht jedoch die Möglichkeit der Freitestung. In Nordrhein-Westfalen ist hierfür weiterhin ein negativer offizieller Coronaschnelltest oder ein PCR-Test (negativ oder mit einem Ct-Wert > 30) erforderlich. Ein selbst durchgeführter Test reicht nicht aus. Die Freitestung bleibt nach den bundesrechtlichen Regelungen auch zukünftig kostenfrei.

Die Änderungsverordnung mit den Verlängerungen tritt formal am 25. August 2022 in Kraft, so dass die Verordnungen jeweils ohne Unterbrechung fortgelten.

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Kreissparkasse Mayen unterstützt „Bewegung in die Dörfer“

Mayen/Region – Seniorenbänke für neun Gemeinden. Sie sind besonders komfortabel und erleichtern vor allem Senioren das Aufstehen nach einer Verschnaufpause – die Rede ist von Seniorenbänken, die die Kreissparkasse Mayen neun Ortsgemeinden in ihrem Geschäftsgebiet sponsert, die am Kreisprojekt „Bewegung in die Dörfer“ teilnehmen. Über die Seniorenbank mit erhöhter Sitzfläche, ergonomischer Rückenlehne sowie Arm- und Fußstützen dürfen sich freuen: Mayen-Alzheim, Niedermendig, Bell, Trimbs, Welling, Thür, Kruft, Kottenheim und Lonnig.

„Wir wollen nicht, dass ältere Menschen auf ihren Spaziergang verzichten, nur weil sie keine passenden Bänke für Pausen vorfinden“, sagt Lea Bales, Projektverantwortliche im Kreishaus. Die Seniorenbänke sind der perfekte Treffpunkt für die Senioren, um bei ihrem Spaziergang eine gemeinsame Verschnaufpause zu machen. Denn der Spaß an der Bewegung und der Spaß gemeinsam mit anderen Menschen etwas zu unternehmen, steht bei diesem Projekt im Vordergrund.

Zudem hat Landrat Dr. Alexander Saftig 100 Euro für einen gemeinsamen Kaffeenachmittag der Bewegungsgruppe mit ihren Bewegungsbegleitern gespendet.

Mehr Infos zum Kreisprojekt „Bewegung in die Dörfer“ unter www.kvmyk.de oder bei Lea Bales, Telefon 0261/108-275, E-Mail lea.bales@kvmyk.de

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Beste Tierschutz-Projekte in Nordrhein-Westfalen gesucht – Bewerbung bis 17. Oktober möglich

Region/Düsseldorf – Bewerbung um Tierschutzpreis wieder möglich. Wer beweist im Alltag mit großem Engagement sein Herz für Tiere? Wer setzt sich besonders für das Wohl von Tieren in Not ein? Kurz: Welches Tierschutz-Projekt hat es in besonderem Maße verdient, vom Land ausgezeichnet zu werden?

Zum zweiten Mal werden in Nordrhein-Westfalen vorbildliche Tierschutzprojekte gesucht. Sie sollen mit dem Tierschutzpreis des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet werden. Insgesamt stellt das Land dafür 30.000 Euro bereit. Die Summe kann auf mehrere Preisträgerinnen und Preisträger aufgeteilt werden.

Silke Gorißen, Ministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz: „Der Tierschutz ist ein wichtiges Ziel der Landesregierung und liegt mir persönlich besonders am Herzen. Der vielfältige Einsatz für das Wohl von Tieren in Nordrhein-Westfalen ist beeindruckend. Umso wichtiger ist es, das herausragende Engagement von Menschen mit dem Landespreis zu würdigen und so stärker ins öffentliche Bewusstsein zu stellen. Tierschützerinnen und Tierschützer sind Vorbilder unserer Gesellschaft. Die Landesbeauftragte für Tierschutz und ich freuen uns auf viele Einsendungen.“

Die Ausschreibung richtet sich an Bürgerinnen und Bürger, Verbände, Vereine, Betriebe und Forschungseinrichtungen. Sie sind aufgerufen, beispielhafte Tierschutz-Initiativen vorzuschlagen. Die Projekte müssen ein herausragendes Engagement im Bereich Tierschutz und Tierwohl vorweisen. Denkbar sind etwa: Besonderer Einsatz für den Schutz oder die Betreuung freilebender, herrenloser Tiere, praktische Hilfe für in Not geratene Tiere – zum Beispiel auch durch die Unterstützung von Menschen, die mit ihren Tieren aus der Ukraine geflüchtet sind – oder die Entwicklung und Anwendung von Alternativmethoden zu Tierversuchen.

Die Tierschutzbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Gerlinde von Dehn: „Ich finde es toll, wie viele Menschen sich in Nordrhein-Westfalen auf ganz vielfältige Weise mit Herz und Hand für den Tierschutz engagieren. Und ich finde es wichtig, dass das Land diesen Einsatz mit dem Tierschutzpreis unterstützt. Schon jetzt freue ich mich auf die vielen guten Bewerbungen!“

Mit dem Tierschutzpreis soll Engagement von Bürgerinnen und Bürgern, Organisationen oder Verbänden im Tierschutz gewürdigt und öffentlich bekannt gemacht werden.

Wer ausgezeichnet wird, entscheidet eine Jury. Sie besteht aus Mitgliedern des Landestierschutzbeirates Nordrhein-Westfalen, des Referates Tierschutz des Ministeriums für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen und der Tierschutzbeauftragten des Landes.

Bewerbungen können bis einschließlich 17. Oktober 2022 per Post oder per E-Mail (Eingang an diesem Tag) bei der Tierschutzbeauftragten des Landes eingereicht werden:

Die Tierschutzbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen:
Dr. Gerlinde von Dehn
Emilie-Preyer-Platz 1
47409 Düsseldorf
E-Mail: TierSchB@mulnv.nrw.de

Weitere Informationen zum Tierschutzpreis und Bewerbungsunterlagen finden Sie hier:

Download Bewerbungsbogen

Download Informationen zur Ausschreibung

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Drohender Gasmangel auch in der Vordereifel

Mayen/Region – Es sind schwierige Zeiten, in denen wir leider gegenwärtig leben. Eine Krise folgt auf die nächste. Und ein Ende ist derzeit nicht in Sicht. Im neu gebildeten Krisenstab der Verbandsgemeinde Vordereifel wurde daher kürzlich auch beraten, wie und mit welchen Maßnahmen durch die Verbandsgemeindeverwaltung Vordereifel, die zugehörigen Ortsgemeinden und die Bevölkerung ein Beitrag zur Verminderung u.a. des Gasmangels geleistet werden kann. Denn das Ziel eines jeden Einzelnen von uns sollte es sein, Energie einzusparen bzw. Einsparungsmaßnahmen zu unterstützen, da sich eine erhebliche Kostensteigerung in diesem Sektor abzeichnet.

Für die Verbandsgemeindeverwaltung selbst und ihre Mitarbeiter*innen wurden u.a. folgende Schritte beschlossen und auch bereits umgesetzt: nächtliches Abschalten der Außenbeleuchtung am Verwaltungsgebäude; vorhandene Kühlschränke in den Fachbereichen wurden abgeschaltet; Seminarteilnahmen möglichst online; Durchlauferhitzer werden soweit wie möglich abgeschaltet bzw. optimiert; etc. Weitere Vorkehrungen folgen je nach Lage und Witterung.

Auch die 27 Ortsgemeinden wurden gebeten, Einsparpotenziale in ihren jeweiligen Gebieten zu prüfen. Möglichkeiten dazu – sofern umsetzbar – sind etwa: das Abschalten der Beleuchtung historischer Gebäude; Abschalten der Brunnen; Auffüllen bestehender Öl- und Flüssiggastanks; Prüfen vorhandener Notstromeinrichtungen zur Schaffung von Wärmeinseln und Notunterkünften; Abschalten der Warmwasserversorgung in Sporthallen, Bürgerhäusern etc.; Reduzierung der Straßenbeleuchtung; Reduzierung der Fahrten des gemeindlichen Fuhrparks; u.a.. Dies um nur einige Vorschläge zu nennen.

Bürgermeister Alfred Schomisch ist sich bewusst, dass die Situation in der kommenden Heizperiode für alle Menschen schwierig wird: „Wir sind dabei, Konzepte für den Fall einer Strom- und Gasmangellage zu entwickeln. Durch die im letzten Jahr erfolgte energetische Sanierung sind wir selbst im Verwaltungsgebäude zum Glück schon recht gut gerüstet. Dennoch erwägen wir im Krisenstab auch eine zumutbare Absenkung der Raumtemperaturen in unserem Verwaltungsgebäude.“

Laut Expertinnen und Experten entspricht jedes Grad weniger Heizen einer Energieeinsparung von 6 Prozent. Dabei darf allerdings nicht übertrieben werden: wer die Heizung komplett abstellt, kann sich nämlich gesundheitsgefährdenden Schimmel ins Haus holen.

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Petra Hoffmann feiert 40-jähriges Dienstjubiläum bei der Stadt Wittlich

Wittlich – Bürgermeister Joachim Rodenkirch gratulierte vergangene Woche Petra Hoffmann in einer kleinen Feierstunde zum 40-jährigen Dienstjubiläum. Er sprach ihr Dank und Anerkennung für die der Allgemeinheit geleisteten treuen Dienste aus.

Petra Hoffmann ist als Stadtoberinspektorin bei der Stadtverwaltung Wittlich im Fachbereich I eingesetzt und nimmt dort Aufgaben im Standesamt als Standesbeamtin wahr.