Kategorien
News

Verschlammter Teich im Alsdorfer Tierpark wird saniert

Alsdorf – Aufgrund einer Verschlammung sind Sanierungsarbeiten an einem großen Angelteich auf dem Gelände des Alsdorfer Tierparks erforderlich. Die Wassertiefe betrug in diesem Teich zuletzt nur noch 0,8 Meter. Der Teich wird nun entschlammt und mit Fördermitteln des Landes NRW saniert.

Der Teichschlamm wird in einem der Rotwildgehege des Tierparkes ausgebracht. Da der Teichschlamm mit Nährstoffen angereichert ist, wird dieser das spätere Wachstum von Gräsern und sonstigen Pflanzen begünstigen. Die erforderlichen Baggerarbeiten haben jetzt begonnen werden voraussichtlich 14 Tage dauern.

In dieser Zeit bleibt der Rundweg um die beiden Rotwildgehege gesperrt. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten wird eine mittlere Wassertiefe im Teich von etwa 1,80 m angestrebt. Die Arbeiten werden ehrenamtlich durch die Mitglieder des Sportfischervereins Alsdorf mit Unterstützung des Tierpark-Teams ausgeführt. (apa)

 

Kategorien
News

Regen-Rückhaltebecken Hinter Burg III in Mayen in Stand gesetzt

Mayen – Kürzlich wurde eine wichtige Baumaßnahme – die Instandsetzung des Regenrückhaltebeckens Hinter Burg III – von den Beteiligten abgenommen. Ein Regenrückhaltebecken dient grundsätzlich dem Schutz vor Starkregenereignissen und Überschwemmungen.

Neben der Stadt Mayen als Bauherr, waren das Planungsbüro IBS aus Mayen und die Firma Wallebohr aus Ulmen für die Bauausführung zuständig. Mit den Instandsetzungsarbeiten wurde Ende 2021 begonnen.

Dabei wurden im Wesentlichen eine Entschlammung der Becken sowie die Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit vorgenommen. Darunter fällt auch die Optimierung der Einlaufbereiche.

Die Stauanlage besteht aus zwei Becken – Vorbecken und Feuchtbiotop. Diese sind durch ein Dammbauwerk voneinander getrennt. Durch die Verschlammung des Feuchtbiotops war auch der Auslauf des Durchlasses zugelegt, sodass sich Wasser im Rohr zurückgestaut hat und somit eine Wartung oder Reinigung nicht mehr möglich gewesen ist.

Somit wurden im Bereich des Vorbeckens sowie des Einlaufbeckens Arbeiten durchgeführt, um das Einlaufbauwerk freizulegen. Dieses wurde entsprechend gereinigt. Durch die Wiederherstellung des Durchflusses konnte somit auch das Vorbecken entschlammt werden.

Im Bereich des Feuchtbiotops, also auch im Auslauf, wurden größere Anlandungen entfernt, wodurch auch in diesem Bereich großzügig entschlammt werden konnte. Darüber hinaus ist ein Graben durch das Feuchtbiotop angelegt worden, um einen Durchfluss herbeizuführen.

Im unteren Teil des Feuchtbiotops wurde die Beckensohle so weit abgesenkt, dass rund 15 cm Wassertiefe in diesem Teil des Beckens erhalten bleibt. Dieser Bereich dient somit als Lebensraum für Kleinlebewesen.

Weiterhin wurde beim Feuchtbiotop eine gezielte Notentlastung, welche mit Rasengittersteinen gesichert wurde, angebracht. Zudem wurde vor den Einläufen ein drei-dimensionaler Grobrechen installiert.

Die Anlage wurde vollständig neu eingezäunt, zudem wurde im Bereich der Einfahrt sowie im nordöstlichen Bereich eine Toranlage angebracht.

Durch die umgesetzten Bauarbeiten ist somit eine Reinigung und Prüfung der weiteren Anlagenteile möglich. Diese waren bisher nicht zugänglich. Weiterhin weisen die Becken ein zusätzliches Rückhaltevolumen auf.

„Um eine regelmäßige Überprüfung des Regenrückhaltebeckens gewährleisten zu können, müssen Schnittarbeiten an Hecken, Sträucher sowie an vorhandenen Bäume in einem regelmäßigen Turnus durch den Betriebshof  ausgeführt werden. Eine Prüfung ist somit jederzeit gegeben und die Funktion des Rückhaltebeckens kann beibehalten werden“, so Bürgermeister Bernhard Mauel.

Kategorien
News

Zwischen Traum und Traumata – Ausstellung im DRK-Café Henry in Euskirchen

Euskirchen – Maria Nelepas Bild ist Idylle pur. Blauer Himmel. Ein leuchtendes Feld voller Sonnenblumen. Zwei Störche im Flug. Die Kunst der Zehnjährigen ist beeindruckend. Einige Bilder weiter hängt das Kunstwerk von Alina Mulyawkos an der Wand des Café Henry, dem Sozialcafé des Deutschen Roten Kreuzes in Euskirchen. Die 13-Jährige hat eine wunderschöne Abendstimmung in Szene gesetzt – mit einer Ente, die auf einem See ihre Bahnen zieht. Ein Bild, so voller Harmonie und Friedlichkeit.

Und dann das: Brennende Häuser. Eine mörderische Rakete. Erwachsene, Kinder und Haustiere werden zu Engeln gemacht. Ein düsteres Bild, mit dem die 17-jährige Maria Hanulyak die Ausstellungsbesucher im Mehrgenerationenhaus des DRK sofort in die furchtbare Realität des Ukraine-Krieges katapultiert. Es ist ein unfassbar harter Kontrast. Ein Kontrast zwischen Traum und Traumata, der diese Ausstellung, die jetzt im Café Henry eröffnet wurde, ausmacht.

Eine der ersten Helferinnen

Entstanden sind die Bilder in einem Workshop mit der ukrainischen Kunstlehrerin Liudmyla Krause. „Als der Krieg in der Ukraine ausbrach und die Menschen aus ihrer Heimat flohen, gehörte sie zu den ersten ehrenamtlich Engagierten, die an uns herangetreten sind, um Hilfe anzubieten“, sagt Sabine Heines, DRK-Koordinatorin im Mehrgenerationenhaus in der Kommerner Straße 39. Im dortigen Café Henry haben Sabine Heines, Thomas Weber, Guranda Nass und das Team Migration / Integration des DRK Kreisverbands Euskirchen gleich nach Kriegsbeginn ein regelmäßiges Treffen für ukrainische Flüchtlinge etabliert. Immer freitags können sie dort zwischen 15 und 17 Uhr in ungezwungener Atmosphäre zusammenkommen und sich austauschen.

Kunst als Psychotherapie

Schnell stand fest, dass auch der Kunstworkshop mit Liudmyla Krause ein fester Bestandteil dieser Treffen werden sollte. „Kunst ist die beste Psychotherapie“, stellte die Künstlerin und Kunstlehrerin während der Ausstellungseröffnung fest. Die Kinder seien am Anfang sehr verschlossen gewesen, doch über die Zeit hätten sie sich immer mehr geöffnet.

Sabine Heines unterstreicht diesen Eindruck: „Die ersten Bilder waren alle sehr düster, doch nach und nach füllten sich die Kunstwerke mit Farben, Leben und Hoffnung.“ So unterschiedlich die Gefühle der Kinder, so verschieden wählte die Kunstlehrerin auch die Maltechniken aus, die sie den Kindern näherbrachte. „Für uns war auch schnell klar, dass wir die ambitionierteren Kinder gerne auf Leinwände malen lassen wollten“, sagt Sabine Heines, die sich bei Liudmyla Krause mit einem Blumenstrauß für das außerordentliche Engagement bedankte.

Stolz, Stärke und Zuversicht

Die Kunstlehrerin war sichtlich gerührt und wurde mit langanhaltendem Applaus der begeisterten Besucherinnen und Besucher bedacht. Die genossen allesamt bei herrlichem Sonnenschein den Nachmittag im Café Henry. Zu Speis und Trank gab es im Außenbereich des Cafés ein abwechslungsreiches musikalisches Programm. Yana Prozorova, Oksana Starytska, die auch Gitarre spielte, und Katharina Tkach begeisterten mit Gesangseinlagen. Begleitet wurden sie dabei von Renata Vovk am Keyboard. Beeindruckend war auch der Auftritt von Polina Starytska an der Querflöte. Als sie spielte, wurde es ganz leise im Außenbereich.

Ansonsten war die Stimmung ausgelassen und fröhlich. Die Gedanken an die schrecklichen Geschehnisse in ihrer Heimat traten für die Ukrainerinnen und Ukrainer für ein paar Stunden in den Hintergrund – so wie jeden Freitag im Café Henry. Mehr noch: Der Gesang ukrainischer Lieder schien geprägt von Stolz, Stärke und Zuversicht. Eine Mischung, die auch die 13-jährige Polina Kovalchuk in ihrem Kunstwerk zum Ausdruck bringt. Darauf ist ein stolz wirkendes Mädchen zu sehen. Mit Blumenkranz im Haar und in traditioneller Kleidung trägt sie die ukrainische Flagge durch das brennende Land – und scheinbar können die Flammen weder ihr noch der Flagge etwas anhaben.

Die Ausstellung ist noch mehrere Monate im Café Henry zu sehen. Die Öffnungszeiten sind montags bis donnerstags von 9 bis 15 Uhr.

Kategorien
News

Dringender Aufruf zum Energiesparen in Meckenheim – Bürgermeister Jung wirbt für Solidarität

Meckenheim – Stadtverwaltung setzt umfangreichen Maßnahmenkatalog um. Mit einem Bündel an Maßnahmen reagiert die Stadt Meckenheim auf die aktuelle Energieknappheit und den voranschreitenden Klimawandel. Im vergangen Haupt- und Finanzausschuss informierte Bürgermeister Holger Jung über bereits umgesetzte und eingeleitete Schritte, um der Krise effizient zu begegnen. „Wir stehen vor einer großen Kraftanstrengung, die alle herausfordert, sowohl die Kommunen und Unternehmen als auch jede einzelne Bürgerin und jeden einzelnen Bürger. Wir alle zusammen müssen Ressourcen schonen, um die derzeit rasant steigenden Kosten für Strom und Gas zu reduzieren“, appelliert Holger Jung. „Es ist wichtig, sofort zu handeln, damit es im Winter gar nicht erst zu Einschränkungen bei der Versorgung kommt“, so der Bürgermeister.

Die Stadt geht mit gutem Beispiel voran. Städtische Gebäude werden bereits energetisch saniert und nachhaltig errichtet. Auf dem Dach der Jungholzhalle wandelte eine Photovoltaikanlage Sonnenenergie in Strom um. Die Umrüstung auf LED-Beleuchtung sowohl bei der Stadtverwaltung als auch an den Straßenlaternen senkt Kosten und Emissionen ebenso wie die fortlaufende Umstellung der Fahrzeugflotte von Rathaus und Baubetriebshof.

Die geplanten und jüngst schon umgesetzten Energiesparmaßnahmen gehen jedoch erheblich weiter. Schon jetzt sind die Außenbeleuchtungen von Rathaus und Jungholzhalle sowie die Strahler an öffentlichen Plätzen ausgeschaltet. Die Straßenbeleuchtung kann in Meckenheim an insgesamt über 3.000 Straßenlaternen in einen sogenannten Nachtabschaltmodus gesetzt werden. Dies bedeutet, dass von den beiden Leuchtmitteln je Straßenlaterne nur ein Leuchtmittel über die gesamte Betriebszeit eingeschaltet ist. Damit werden mehr als 200.000 kWh eingespart. Die Umschaltarbeiten laufen noch bis Mitte September. Geprüft wird aktuell auch das Abschalten der Ampelanlage an der Klosterstraße in der Zeit von 23 Uhr bis 6 Uhr.

In den städtischen Gebäuden werden die Raumtemperaturen abgesenkt, in Büroräumen auf maximal 19°C. Sonstige Gemeinschaftsflächen wie Flure oder Teeküchen werden nicht mehr beheizen. Ausnahmen für Kindertageseinrichtungen und Schulen finden Berücksichtigung. Gleichzeitig gibt es an den Handwaschbecken in den Verwaltungsgebäuden nur noch kaltes Wasser, die Durchlauferhitzer sind ausgeschaltet. Auch die Innenbeleuchtung wird auf ein Minimum reduziert und im IT-Bereich werden weitere Potenziale ausgelotet.

Einsparpotenziale gibt es auch im Hallenfreizeitbad, wo die Wassertemperatur entsprechend der Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen reduziert worden ist. Badegäste müssen sich auf eine Temperatur von 26°C im Schwimmerbecken, 28°C im Lehrschwimmbecken bzw. 32°C im Kleinkinderbereich einstellen. Ebenso auf dem Prüfstand steht die städtische Sauna. Im Zuge einer Gegenüberstellung von Nutzeraufkommen und Energieverbrauch schlägt die Verwaltung vor, den Betrieb der Sauna noch vor den Herbstferien bis auf weiteres einzustellen. Die Entscheidung trifft der Stadtrat in seiner Sitzung am 7. September. Inwiefern weitere städtische Sportstädten wie beispielsweise die Turnhallen von Energiesparmaßnahmen betroffen sind, wird derzeit auch in Abstimmung mit den Sportvereinen eruiert. Ebenfalls in ihre Überlegungen bezieht die Verwaltung die Beleuchtung der großen Weihnachtsbäume wie den am Rathaus mit ein.

„Dieser umfangreiche Maßnahmenkatalog ist das Ergebnis intensiver Überlegungen und Analysen. Die aktuelle Situation lässt uns leider keine andere Wahl. Wir müssen jetzt handeln und Maßnahmen ergreifen“, bittet der Bürgermeister um Verständnis für die Entscheidungen. Auch wirbt er um Solidarität in der Gesellschaft. „Jede und jeder von uns kann ihren und seinen Beitrag zum Energiesparen und damit zum Klimaschutz leisten. Wenn alle mitmachen, bin ich zuversichtlich, dass wir diese Krise wie schon andere Krisen zuvor meistern werden.“

Übrigens: Die Bürgerinnen und Bürger sind auch weiterhin aufgerufen, sich mit ihren Vorschlägen in den Prozess einzubringen, wie Bürgermeister Holger Jung bekräftigt: „Sollten Sie selbst Ideen für Energieeinsparungen der öffentlichen Infrastruktur haben, die wir vielleicht noch nicht geprüft haben, so freue ich mich auf Ihre Vorschläge an buergermeister@meckenheim.de.“

Für die Bürgerinnen und Bürger hält die Stadtverwaltung auf der Internetseite unter www.meckenheim.de eine Serviceseite „Energiesparen“ bereit. Dort erfahren Interessierte alles rund um wertvolle Energiespartipps und Informationen zur kreisweiten Kampagne unter #energiesparenistsexy.

Kategorien
News

evm-Aktion „Enegieschub“ – Förderprogramm für Vereine startet

Region/Koblenz – Die evm-Aktion „Enegieschub“ für Vereine, Projekte und Institutionen in der Region – Gruppen können sich ab 12. September anmelden. Nach dem erfolgreichen Auftakt im letzten Jahr startet das Vereinsförderprogramm „Energieschub“ der Energieversorgung Mittelrhein (evm) in die nächste Runde. Insgesamt 18.000 Euro stellt sie erneut bereit, für die sich Vereine, Projekte und Institutionen ab dem 12. September bewerben können.

Welche Motivation hinter der Aktion steht, erklärt Marcelo Peerenboom, Pressesprecher der evm: „Nach dem erfolgreichen Start der Aktion im vergangenen Jahr möchten wir auch jetzt wieder Vereinen und Gruppen aus der Region einen Energieschub in Form einer finanziellen Unterstützung geben. Die aktuellen Rahmenbedingungen machen es auch gemeinnützigen Organisationen schwer. Hier möchten wir helfen. Das Engagement der Ehrenamtlichen ist beeindruckend und verdient unsere Anerkennung.“

Tierheim siegt 2021

Im vergangenen Jahr ging der erste Platz an das Tierheim Ransbach-Baumbach Glückshunde e.V., das den Gewinn für den anstehenden Neubau verwendet. „Die 3.000 Euro sind ein toller Beitrag für unser neues, modernes Tierheim“, erklärt Vereinsvorsitzende Petra Richter. Auch Torben Pötter, Stammesführer des Pfadfinderstammes von Helfenstein, hat sich über die Aktion des Energieschubs und den zweiten Platz gefreut: „Wir verwenden unsere 2.500 Euro für Zeltmaterial, das wir dringend benötigen, um unsere Gruppenstunden wetterfest zu gestalten und der wachsenden Mitgliederzahl eine Unterkunft bei Zeltlagern und Ausflügen zur Verfügung zu stellen.“ Insgesamt hatte die evm 2021 im Rahmen der Aktion Energieschub 124 Projekte unterstützt, für die rund 80.000 Stimmen gesammelt wurden.

Vereine aufgepasst: Jetzt für Energieschub von bis zu 3.000 Euro bewerben
Vom 12. bis 25. September können sich Vereine, Gruppen und Institutionen mit ihrem Projekt für den Energieschub bewerben. Dafür einfach unter www.energieschub.evm.de registrieren und anschließend Infos zu dem Projekt hochladen, das gefördert werden soll. Die Registrierung ist dabei für alle offen – Gruppierungen müssen kein eingetragener Verein sein. Und auch für die Teilnehmenden des letzten Energieschubs gibt es gute Neuigkeiten: Auch sie dürfen wieder mitmachen, wenn sie ein neues Projekt einreichen. So bekommt jeder wieder die Chance auf Förderung für seinen Verein.

Die Öffentlichkeit entscheidet, wer gewinnt
Im Anschluss an den Bewerbungszeitraum startet ab dem 28. September auf derselben Plattform die Abstimmung für den Energieschub. Bis zu 3.000 Euro können das im Einzelfall sein. Auf einer Bestenliste wird angezeigt, wer aktuell weit vorne ist. Jeder kann mitmachen und jeder Person steht dazu täglich eine Stimme zur Verfügung. Das Votum kann dabei für verschiedene Projekte abgegeben werden, man muss sich nicht auf eines festlegen. Wenn die Abstimmung vorbei ist, wird die evm diese auswerten und die Gewinner bekannt geben.

Weitere Informationen gibt es unter www.evm.de/energieschub.

Kategorien
News

Einbürgerungsfeier im Kreishaus Düren

Düren – „Wir freuen uns, dass Sie sich für die Einbürgerung entschlossen haben. Unser Gemeinwesen wird durch Sie bereichert“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn bei der Begrüßung zur Einbürgerungsfeier des Kreises Düren. Er überreichte die Urkunden an diejenigen, die seit Mitte des vergangenen Jahres eingebürgert wurden. Insgesamt erhielten seitdem 184 Menschen aus dem Kreis Düren die deutsche Staatsbürgerschaft, 23 Personen waren bei der Einbürgerungsfeier anwesend und nahmen die Urkunde vor Freunden und Familie entgegen.

Sie haben sich, wie bundesweit 121.000 Menschen im Jahr 2021, für ein Leben als deutsche Staatsbürger entschieden. „Sie haben das komplette Verfahren durchlaufen. Das zeigt, wie wichtig es für Sie ist und das wissen wir sehr zu schätzen. Herzlich willkommen und vielen Dank“, ergänzte der Landrat. eingebürgert wurden Menschen aus China, Griechenland, Italien, Nigeria, Rumänien, Russland, Syrien, Türkei und Österreich.

Einige der Eingebürgerten berichteten von ihren Erfahrungen, über die Motivation, sich einbürgern zu lassen, und erzählten davon, dass sie sehr dankbar für die Unterstützung durch den Kreis Düren sind und gerne etwas zurückgeben wollen.

„Respekt, Toleranz und Harmonie sind unsere Ziele, ebenso ein lebendiges und vielfältiges Miteinander in unserer Gesellschaft. Wir freuen uns, dass Sie hierzu beitragen“, sagte die zuständige Dezernentin Sybille Haußmann, im Gespräch mit den Neubürgerinnen und Neubürgern.

Auch Emmanuel Ndahayo, Vorsitzender des Integrations- und Migrationsausschusses, hieß die Neubürgerinnen und -bürger herzlich willkommen und gab ein wichtiges Anliegen weiter: „Sie sorgen dafür, dass sich dieses Land weiterentwickelt. Vorher waren Ihre Rechte eingeschränkt, jetzt können Sie wählen und gewählt werden. Nutzen Sie die Möglichkeit, nutzen Sie Ihre Stimme und beteiligen Sie sich.“

Für die passende musikalische Begleitung sorgte die Coverband „Upload“, die Stücke wie „Tage wie diese“ oder „80 Millionen“ sang, bevor am Ende die Nationalhymne gemeinsam gesungen wurde.

Kategorien
News

Auszubildende der Bäderbetriebe Aachen werben im Freibad für ihren Beruf

Aachen – „Man ist quasi das Aushängeschild des Bads“, sagt Robert Krings stolz. Dem derzeitigen Auszubildenden zum Fachangestellten für Bäderbetriebe ist die Begeisterung für seine Arbeit deutlich anzumerken: „Ich wollte im Beruf unbedingt etwas mit Sport machen.“ Krings wurde zuvor durch ein dreiwöchiges Praktikum auf seine Stelle aufmerksam. Neben dem Sport gefällt dem jungen Azubi auch der enge Kontakt zu den Badegästen – auch zu den ganz jungen, die er bereits in Schwimmkursen betreuen durfte. Auszubildende Atena Moosavi ist ebenfalls mit Enthusiasmus dabei. Sie hebt hervor, dass für ihren Job mehr gefragt ist, als man denkt: „Wir müssen viel Chemie, Mathe und Technik lernen. Nicht nur am Beckenrand stehen.“

Auch Badleiter Torsten Liebl brennt nach 35 Jahren immer noch für seinen Beruf: „Ich gehe jeden Tag noch gern zur Arbeit. Es macht mir Spaß mit den unterschiedlichsten Menschen umzugehen.“ Auch technisches Fingerspitzengefühl ist gefragt, wenn es um die Einstellungen der Technik im Badebetrieb geht und alle Komponenten gut ineinandergreifen müssen. Neben den technischen Herausforderungen ist es natürlich insbesondere im Notfall lebenswichtig sofort zu handeln: „Es ist wichtig schnell zu reagieren und die Abläufe zu kennen falls mal was passiert und zu wissen welches Becken am meisten Aufsicht braucht, besonders wenn das Bad sehr voll ist“, erklärt Liebl. Aber auch Dienstpläne erstellen oder auch mal für Ordnung sorgen und vieles mehr gehören zum Berufsalltag.

Schnupperpraktika sind jederzeit möglich

Auch die Möglichkeit zur Übernahme und Weiterbildung besteht für die Azubis: Sie können den Meister für Bäderbetriebe machen. Die Chancen, dann selbst der Leiter eines Bads zu sein sind groß.

Christina Krumbach vom Fachbereich Sport der Stadt Aachen zeigt auf, warum Fachangestellte für Bäderbetriebe selbst in der Pandemie unverzichtbar waren: „Auch in Krisenzeiten wie Corona war es uns wichtig, dass Kinder eine Möglichkeit haben Schwimmen zu lernen.“ Auszubildende Atena Moosavi erzählt, dass sie und Krings in ihrem Beruf auch in der kalten Jahreszeit nicht auf dem Trockenen sitzen: „Im Winter, wenn das Freibad geschlossen ist arbeiten wir in der Schwimmhalle Brand.“

Trotzdem herrscht in den Schwimmbädern Fachkräftemangel. Ein Grund: Der Ausbildungsberuf sei in vielen Köpfen nicht präsent, so Christina Lüdke aus den Fachbereich Personal und Organisation der Stadt Aachen. Deshalb startete die Stadt in Zusammenarbeit mit den Azubis am vergangenen Freitag (2. September) im Freibad Hangeweiher eine Aktion, um Interessierte im Rahmen der aktuellen Ausbildungskampagne der Stadt auf den Beruf des Fachangestellten für Bäderbetriebe aufmerksam zu machen. Zwei Stunden informierten der Fachbereich Sport sowie die Ausbildungsabteilung des Fachbereichs Personal und Organisation Badegäste zu diesem Thema.

Die Ausschreibung der Stellen für die Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe erfolgt einmal jährlich. Voraussetzung für die Ausbildung ist mindestens ein Hauptschulabschluss nach der zehnten Klasse. Die aktuelle Stellenausschreibung läuft noch bis zum 1. November. Wer Lust hat die Arbeit des Fachangestellten für Bäderbetriebe in einem Praktikum kennenzulernen oder mehr über den Beruf zu erfahren, kann sich bei Christina Lüdke vom Fachbereich Personal und Organisation telefonisch unter 0241 432-11248 melden oder eine Mail an ausbildung@mail.aachen.de senden. Infos und die Stellenausschreibung sind zu finden unter www.aachen.de/ausbildung.

Kategorien
News

Landesweiter Probealarm am Donnerstag 8. September in Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – Innenminister Reul: Hochwasserkatastrophe im letzten Sommer hat uns allen nochmal vor Augen geführt, wie wichtig das Thema Warnung ist. Zum landesweiten Sirenenprobealarm werden in Nordrhein-Westfalen am Donnerstag, 8. September 2022, um 11.00 Uhr die knapp 5.600 Sirenen im ganzen Land getestet. Zusätzlich wird auch über die Warn-App NINA landesweit zum Probealarm informiert. Innenminister Herbert Reul: „Das ist keine Hysterie oder Panikmache, sondern eine rationale Notwendigkeit, die im Fall der Fälle Leben rettet. Die schreckliche Hochwasserkatastrophe im letzten Sommer hat uns allen nochmal vor Augen geführt, wie wichtig das Thema Warnung ist.“ Reul wird die Sirenen am Donnerstag auf der Hauptfeuerwache in Essen persönlich auslösen.

Im Jahr 2018 hatte Minister Reul den landesweiten Sirenenprobealarm eingeführt. Turnusgemäß ertönen die Sirenen in Nordrhein-Westfalen im März. Um die Bevölkerung wegen des Ukraine-Kriegs nicht zu beunruhigen und Fehlinterpretationen zu vermeiden, war der Probealarm im Frühjahr jedoch kurzfristig verschoben worden. Der nächste bundesweite Warntag soll am 8. Dezember 2022 stattfinden.

„Natürlich bietet der Probealarm auch die Möglichkeit, unser Warnsystem zu testen. Nur so kann die Funktion und Zuverlässigkeit überprüft werden. Jede Maschine muss ab und zu geölt werden. Gleichzeitig möchten wir die landesweite Reichweite nutzen, damit die Bürgerinnen und Bürger für das Thema Warnung sensibilisiert werden und die Sirenentöne einordnen können. Unser Ziel ist, dass jeder lernt, wie er sich bei Unglücks- oder Notfällen zu verhalten hat“, so Reul.

Zudem soll der landesweite Probealarm den Bürgerinnen und Bürgern auch in Erinnerung rufen, dass die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdiensten im Land 24 Stunden am Tag und sieben Tage in der Woche bereitstehen, um das Leben und den Besitz der Menschen zu schützen.

Unter www.warnung.nrw hat das nordrhein-westfälische Innenministerium ausführliche Informationen zum Thema Warnung und zum landesweiten Warntag bereitgestellt.

Kategorien
News

Lotto Rheinland-Pfalz legt erfolgreiche Bilanz für 2021 vor

Region/Koblenz – Gesamtumsatz von knapp 410 Millionen Euro – Knapp 700.000 Euro Jahresüberschuss – 195,5 Millionen Euro an Gewinnerinnen und Gewinner ausgeschüttet – 143,4 Millionen Euro für das Gemeinwohl. Mit einem Umsatz von 409,7 Millionen Euro und einem Jahresüberschuss von über 698.000 Euro hat das Koblenzer Glücksspielunternehmen LOTTO Rheinland-Pfalz das Jahr 2021 abgeschlossen. Der Bilanzgewinn aus Jahresüberschuss und Gewinnvortrag beträgt insgesamt rund 1,3 Millionen Euro. Das hat das Unternehmen im Rahmen einer Bilanz-Pressekonferenz mitgeteilt.

„Auch im zweiten Jahr der Corona-Pandemie haben wir uns als krisenfest und verlässlich erwiesen“ sagte Geschäftsführer Jürgen Häfner. So erzielte die rheinland-pfälzische Glücksschmiede im Jahr 2021 einen Gesamtumsatz von 409,7 Millionen Euro. Das bedeutet im Vergleich zum sehr starken Vorjahresergebnis zwar einen Rückgang von 0,96 Prozent im Lotteriebereich. „Der Jahresumsatz war aber auch deswegen niedriger als im Jahr davor, weil wir eine Kalenderwoche weniger hatten und zudem die Vermittlung von Umsätzen der Sportwette ODDSET nicht mehr berücksichtigt wurde“, erklärte der Geschäftsführer.

Neuer Glücksspielstaatsvertrag

„Mit dem am 1. Juli des vergangenen Jahres in Kraft getretenen neuen Glücksspielstaatsvertrag 2021 wurde das staatliche Lotteriemonopol gesichert und gestärkt. Damit haben wir für viele Jahre Planungssicherheit im Lotteriesektor, was sich auch positiv auf die weitere Geschäftsentwicklung von Lotto Rheinland-Pfalz auswirken wird“, sagte der Lotto-Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Stephan Weinberg, Staatssekretär im Ministerium der Finanzen.

Der Aufsichtsratsvorsitzende zeigte sich mit dem vergangenen Geschäftsjahr zufrieden. „In einem nach wie vor anspruchsvollen Umfeld geht Lotto Rheinland-Pfalz weiter seinen Weg, stärkt Bewährtes und etabliert mit Augenmaß Neues. Dadurch steht das Unternehmen für das gemein-wohlorientierte Glücksspielwesen in Rheinland-Pfalz und erfüllt damit den über allem stehenden staatlichen Kanalisierungsauftrag“, konstatierte Weinberg.

Zukunftsorientierte Vertriebswege

Die größte Säule des Umsatzes von Lotto Rheinland-Pfalz mit rund 80 Prozent waren auch im vergangenen Jahr die rund 900 Lotto-Annahmestellen. „Mit dieser seit Jahrzehnten bewährten Struktur eines landesweiten Vertriebsnetzes sind wir noch immer der größte Filialist im Land und bieten den zum Spiel entschlossenen Kundinnen und Kunden ein wohnortnahes Angebot an“, fasste Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner zusammen.

Die Annahmestellen werden aus diesem Grund auch immer wieder modernisiert und erhielten zum Beispiel erst kürzlich neue, elektronische Jackpot-Displays, die zentral von Koblenz aus gesteuert werden können. „Die Digitalisierung vor Ort wollen wir immer weiter vorantreiben und mit elektronischen Kundenkommunikationssystemen für einen noch besseren Service sorgen“, sagte Häfner.

Damit einher geht aber auch die weitere Stärkung des aufsteigenden Trends im Internetangebot des Unternehmens. Knapp 36,2 Millionen Euro an Spieleinsätzen wurden im Jahr 2021 über die Internetseite www.lotto-rlp.de generiert – ein Plus von gut elf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mehr als 225.000 Kundinnen und Kunden haben sich inzwischen bei Lotto Rheinland-Pfalz für das Internetspiel registriert.

„Wir wissen um die Wichtigkeit des Internet-Bereiches, besonders um die Bedeutung der Tippabgabe über mobile Endgeräte und haben hier zahlreiche strukturelle Maßnahmen ergriffen“, erläuterte Jürgen Häfner, „zum Beispiel die Einführung von Rubbellosen im Internet.“ Somit sind – abgesehen von der Jahresendlotterie Neujahrs-Million, die exklusiv in den Annahmestellen angeboten wird – mittlerweile alle Angebote aus der Produktpalette von Lotto Rheinland-Pfalz sowohl in den Annahmestellen als auch im Internet spielbar.

„Dem Unternehmen ist es vor allem wichtig, stationäre sowie digitale Angebote so aufeinander abzustimmen, dass alle zum Spiel entschlossenen Menschen alternativ wählen können, welchen Weg Sie in Anspruch nehmen möchten“, ergänzte der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Stephan Weinberg.

Produktenwicklung

Mit der Entwicklung des Spielgeschäftes ist man bei Lotto Rheinland-Pfalz weiterhin zufrieden. „Insbesondere unser Dauerbrenner LOTTO 6aus49 zeigte sich auch im vergangenen Jahr weiter stabil und konnte gegenüber dem sehr starken Vorjahr noch einmal um 0,8 Prozent auf insgesamt 202,5 Millionen Euro zulegen – das sind mehr als die Hälfte aller getätigten Spieleinsätze“, konstatierte Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner.

Die in 18 europäischen Ländern angebotene Lotterie Eurojackpot konnte im Jahr 2021 den zweiten Platz der umsatz-stärksten Produkte von Lotto Rheinland-Pfalz verteidigen. Die Einsätze sanken zwar um 7,5 Prozent auf über 74 Millionen Euro, was aber an der vergleichsweise geringen An-zahl größerer Jackpots lag.

Gewinnausschüttung

Die Gesamtgewinnausschüttung von Lotto Rheinland-Pfalz betrug im Jahr 2021 rund 195,5 Millionen Euro. Ins-gesamt 47 Spielteilnehmerinnen und Spielteilnehmer aus Rheinland-Pfalz haben im vergangenen Jahr Beträge von 100.000 Euro und mehr gewonnen. Neun von ihnen gewannen sogar eine Million Euro und mehr. Den höchsten Gewinn sicherte sich ein Spielteilnehmer aus der Pfalz, der an Heiligabend den Lotto-Jackpot in Höhe von 12,6 Millionen Euro geknackt hatte.

Abgaben fürs Gemeinwohl

Lotto Rheinland-Pfalz konnte im Jahr 2021 auch wieder einen enormen Beitrag zum Gemeinwohl leisten: Aus Steuern und Einnahmen aus der Veranstaltung der staatlichen Lotterien flossen dem Land Rheinland-Pfalz 138,7 Millionen Euro zu. Zusammen mit den 4,7 Millionen Euro, die über die Lotterie GlücksSpirale direkt an die Begünstigten aus dem Bereich des Sports, der Denkmalpflege, der Wohlfahrt sowie an die Stiftung Natur und Umwelt und den Landesmusikrat abgeführt wurden, waren dies im Jahr 2021 über 143,4 Millionen Euro. „Das sind jeden Tag rund 392.000 Euro – durch diese finanziellen Mittel wird die Realisierung vieler gesamtgesellschaftlich elementar wichtiger Projekte erst möglich“, hob Geschäftsführer Jürgen Häfner hervor.

Dank der Geschäftsführung

Einen großen Dank richtete Häfner auch an die Gremien des Unternehmens: „Mit dem Aufsichtsrat unter dem Vorsitz von Staatssekretär Dr. Stephan Weinberg und seinen beiden Stellvertretern Walter Desch und Magnus Schneider sowie der Gesellschafterversammlung unter dem Vorsitz von Elke Rottmüller haben wir auch im vergangenen Jahr zum Wohle des Unternehmens stets konstruktiv und vertrauensvoll zusammengearbeitet und werden dies mit dem neuen Vorsitzenden Rudolf Storck fortsetzen.“

Aber auch den aktuell 158 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Koblenzer Lotto-Zentrale und den Bezirksdirektionen zollte der Geschäftsführer ein Lob, ebenso wie den rund 6.300 Beschäftigten in den über 900 Lotto-Annahmestellen im Land. „Wir alle werden gemeinsam dafür sorgen, dass Lotto Rheinland-Pfalz auch künftig ein verlässlicher Partner des Sports, Förderer der Kultur und Unterstützer von sozialen Initiativen und von Umweltprojekten bleibt“, sagte der Geschäftsführer.

Blick nach vorne

Im Jahr 2023 wird Lotto Rheinland-Pfalz seinen 75. Geburtstag feiern. „Das 1948 von den drei Sportbünden gegründete Unternehmen wird sich im Jubiläumsjahr modern und der Zukunft zugewandt präsentieren, unter anderem auch mit einem Tag der offenen Tür am 8. Juli 2023“, blickt Jürgen Häfner schon nach vorne.

Kategorien
News

Energiekrise – Wie der Kreis Düren Kosten senkt

Düren – Die Energiekrise mit hohen Gas- und Strompreisen trifft auch den Kreis Düren. Für das kommende Jahr geht die Verwaltung von einer Vervielfachung der Kosten aus. Deshalb werden bereits jetzt Möglichkeiten ausgelotet, wie der Kreis sparen und die Kosten für die Steuerzahler soweit es geht reduzieren kann.

So werden im Winter die Heizungen erst spät eingeschaltet. In den Büros wird einheitlich eine Temperatur von 19 Grad eingerichtet. Nicht dauerhaft genutzte Gemeinschaftsbereiche werden nur bei Bedarf beheizt. In diesem Jahr sind die Heizungen bereits Anfang Mai ausgeschaltet worden, um den Energieverbrauch und damit Kosten zu senken.

Ebenso soll für das Händewaschen kein warmes Wasser benutzt werden. Desinfektionsmittel zur hygienischen Reinigung der Hände sind natürlich vorhanden. Warmes Wasser steht nur zum Duschen in den Sporthallen zur Verfügung.

Um Strom zu sparen, werden die öffentlichen Gebäude des Konzerns Kreis Düren (neben der Verwaltung unter anderem Kitas, Schulen, Rettungswachen) nicht wie bislang beleuchtet. Zahlreiche Gebäude sind bereits auf energieschonende LED-Beleuchtung umgerüstet. Burg Nideggen zum Beispiel wird nun in der Dunkelheit nicht mehr angestrahlt. Selbstverständlich wird darauf geachtet, dass die so genannte Verkehrssicherungspflicht überall gegeben ist und keine Gefahren eintreten, weil Gebäude weniger beleuchtet werden.

Der Kreis Düren spart Energie aber nicht erst seit dem Ukraine-Krieg und der daraus folgenden Preissteigerungen im Energiesektor. Seit Beschluss eines Klimaschutz-Konzeptes 2011 wurden die Gebäude energetisch saniert. Seit mehr als 20 Jahren werden die Dächer soweit es geht mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. „Es ist selbstverständlich, dass nachts die Heizungen gedrosselt werden und am Wochenende oder bei mehreren aufeinander folgenden Feiertagen der Betrieb auf ein Minimum reduziert wird“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. „Wir wollen unseren Beitrag leisten, die Kosten soweit es geht zu reduzieren.“ Die Nutzung elektrischer Heizöfen ist nicht gestattet.

Die Beschäftigten werden zudem regelmäßig über Einsparmöglichkeiten informiert. Dies betrifft zum Beispiel ein angemessenes Lüften der Büros in der kälteren Jahreszeit. Insgesamt überprüft der Kreis Düren auf allen Ebenen, wie Energie gespart werden kann, natürlich auch aus Klimaschutzgründen.