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Zehn Großmeister am Start – Erstes Budo-Seminar des TuS Schleiden

Kall/Schleiden – Mit mehr als 70 Teilnehmern auf der Matte, und der Anwesenheit vieler Großmeister der verschiedenen Kampfsportarten aus dem In- und Ausland, wurde das erste Budo Seminar Eifel für alle ein voller Erfolg. Die Seminarteilnehmer ließen sich an diesem Tag in der Turnhalle der Schleidener Realschule zugunsten der Hilfsgruppe Eifel aufs Kreuz legen, denn alle Teilnehmergebühren und die Honorare der Trainer – darunter zehn Großmeister – wurden an die Kaller Kinderkrebshilfe gespendet. Und so konnte am Ende Dagmar Poth von der Hilfsgruppe Eifel einen Spendenscheck über 1208 Euro entgegennehmen.  

Ausrichter des Seminars war die Budo-Abteilung des TuS Schleiden. Hochkarätige Referenten waren an diesem Tag Rolf Mevißen (8. Dan), Stefan Lang (7. Dan), Walter Koep (8. Dan), Frank Kyselka (6. Dan) und Paul Taiwa Stanitzek (8. Dan) Unterstützung fanden die Referenten durch zehn Großmeister. So konnte auch der Großmeister Heinrich Drosten (10. Dan), der vor einem Monat für sein 70-jähriges Mattenjubiläum ausgezeichnete worden war, zum Abschluss der Veranstaltung für eine Einheit in Qi-Gong gewonnen werden.

Der Gedanke des Budo verbindet viele Verbände, Schulen und Vereine im In- und Ausland, und so wurde auch die Benefiz-Veranstaltung in Schleiden dazu genutzt, den Gedanken des Budo weiter zu tragen. Deshalb verzichten alle Referenten und die veranstaltenden Vereine auf ihre Zuwendungen und spenden die Einnahmen an Hilfsorganisationen. Dieses Mal haben sich die Seminar-Organisatoren der Budo Abteilung des TuS Schleiden 08 und der Taiwa-Style-Qin Na Zülpich die Hilfsgruppe Eifel ausgesucht und den Erlös von 1208 Euro jetzt an den Verein übergeben.

Wer Interesse am Kampfsport hat und die Vereine „Tus Schleiden 1908 e.V.“ oder „Taiwa Kampfsport e.V. Zülpich“ näher kennen lernen möchte, kann sich im Internet Informationen einholen und auch kostenlos am Probetraining teilnehmen. (Reiner Züll)

https://www.tus-schleiden.de

https://www.taiwa-style-qinna.de

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Ein Konzert – Viele Gewinner

Mechernich-Kommern – Ü50-Orchester hat den Erlös seines Frühlingskonzerts an die Mechernich-Stiftung überreicht – Beim Auftritt in der Mechernicher Aula kamen 1000 Euro für den guten Zweck zusammen. Es ist Donnerstagmorgen. Der Parkplatz der Bürgerhalle ist übervoll. Aus der Halle erklingt Blasmusik. So ist es immer, wenn das Ü50-Orchester mit seinem Dirigenten Peter Züll probt. Zahlreiche Musiker aus der Region kommen zusammen, um ihre gemeinsame Leidenschaft für Blasmusik zu leben. Eine tolle Truppe.

An diesem Donnerstagmorgen ist aber etwas anders. Denn Ralf Claßen ist zu Besuch. Der Vorsitzende der Mechernich-Stiftung hat sich schon sehr auf diesen Termin gefreut. Denn die Musiker wollen ihm einen Scheck über 1000 Euro für die gute Sache überreichen. Das Geld stammt aus dem Frühjahrskonzert, das die Musiker in diesem Jahr erstmals in der Mechernicher Aula gespielt haben.

„In der heimlichen Hauptstadt des Kreises Euskirchen“, sagt Ralf Claßen mit einem Schmunzeln. Bei der versammelten Musikerschar bedankt er sich herzlich für die Spende. „Dieses Konzert hatte gleich mehrere Gewinner“, betont der Stiftungs-Vorstand. Dazu zähle er vor allem die Besucherinnen und Besucher, denen das Ü50-Orchester wieder einmal eine wunderbare musikalische Reise geboten habe.

Die weiteren Gewinner seien die Menschen, die auf die Unterstützung der Mechernich-Stiftung angewiesen sind. „Die Spendenbereitschaft nimmt seit Corona und den vielen Krisen danach kontinuierlich ab“, sagt Ralf Claßen. Daher sei er sehr dankbar für solche Spenden-Initiativen.

Gleichzeitig hofft er darauf, dass aus der Premiere in diesem Jahr möglicherweise eine Tradition erwächst. Ralf Claßen, der im Hauptberuf Kämmerer und Dezernent der Stadt Mechernich ist, betonte jedenfalls: „Sie sind in der Stadt Mechernich immer herzlich willkommen und wir freuen uns, wenn Sie auch künftig Ihre Konzerte bei uns in der Aula oder hier in der Kommerner Bürgerhalle spielen.“ Die Proben an diesem Donnerstagmorgen klingen jedenfalls überaus vielversprechend und so können sich Freunde der Blasmusik auch künftig auf tolle Konzerte des Ü50-Orchesters freuen.

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Stiftungen der Kreissparkasse Bitburg-Prüm schütten aus – 206.000 Euro für 190 Initiativen im Eifelkreis

Bitburg – Mit der Ausschüttung der Erträge ihrer drei Stiftungen – der Sparkassenstiftung, der Kulturstiftung und der Naturschutzstiftung – hat die Kreissparkasse Bitburg-Prüm in diesem Jahr Kindergärten, Schulen und Vereine sowie zahlreiche Kunst- und Kulturprojekte, Maßnahmen zur Denkmalpflege, karitative Einrichtungen und den Naturschutz mit einem Betrag von 206.000 Euro unterstützt. Die Gelder kamen 190 verschiedenen Projekten zu Gute.

Im Rahmen der Jugendförderung wurden Kindergärten, Schulen und Bildungseinrichtungen sowie Vereine mit 88.000 € gefördert. Kulturelle Initiativen und Vereine konnten sich über Zuwendungen in Höhe von 94.000 € freuen. Mit 24.000 € wurden Maßnahmen von Natur- und Tierschutz unterstützt.

Soziale und kulturelle Aspekte tragen wesentlich zur Lebens- und Standortqualität unserer Region bei. Es ist beeindruckend, wie viele Bürgerinnen und Bürger sich aktiv für ihre Mitmenschen einsetzen und ehrenamtliches Engagement zeigen. Dieses Engagement unterstützt die Kreissparkasse Bitburg-Prüm auch mit den von ihr ins Leben gerufenen drei Stiftungen, die mit einem Kapital in Höhe von 7,7 Mio Euro ausgestattet sind. Als regional verankertes und gemeinwohlorientiertes Unternehmen übernimmt die Sparkasse seit mehr als 165 Jahren Verantwortung im Eifelkreis Bitburg-Prüm.

Mit ihren Stiftungen hat die Sparkasse ein klares Ziel vor Augen“, so Landrat Andreas Kruppert, „sie engagiert sich dort, wo ihre Kunden und Mitarbeiter zu Hause sind – hier im Eifelkreis Bitburg-Prüm.“

„Die Zuwendungen unserer Stiftungen sind oftmals ein wichtiger Baustein für die Finanzierung vieler gesellschaftlich bedeutsamer Vorhaben“, betonte Rainer Nickels, Vorsitzender des Vorstandes, im Rahmen der feierlichen Übergabe der Spendenzusagen am 15. Juli 2024.

Insgesamt konnte die Sparkasse seit Bestehen ihrer Stiftungen rund 7,96 Mio. Euro an über 4590 verschiedene Initiativen ausschütten.

Die Bandbreite der Förderung ist dabei so vielfältig wie das soziale und kulturelle Engagement in der Region.

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FC Bayern München spielt im Karl Knipprath Stadion Jülich

Jülich/Düren – Knapp 9.000 Zuschauer werden zum Spiel gegen den deutschen Rekordmeister am 28. Juli erwartet – Hinweise zu Verkehrsregelungen Anfahrt, Bus-Shuttle und Parkmöglichkeiten –

Der FC Bayern München löst sein Versprechen ein und kommt zu einem Freundschaftsspiel gegen den 1. FC Düren in den Kreis Düren. Anpfiff zum Spiel ist am Sonntag, 28. Juli 2024, um 15.30 Uhr im Karl-Knipprath-Stadion in Jülich. Knapp 9.000 Zuschauer werden erwartet. Die Eintrittskarten waren innerhalb weniger Stunden ausverkauft.

Anreise und Parken

Wer ein Ticket hat, sollte – wenn möglich – zu Fuß, mit dem Rad oder mit Bus und Bahn zum Spiel kommen. Die Tore werden um 12:30 Uhr geöffnet. Der Einlass ins Stadion erfolgt über die beiden Eingänge an der Rurauenstraße und den Eingang am Stadionweg (zwischen Rurauenstraße und dem Tennisclub Rot-Weiß Jülich). Um unnötiges Gedränge zu vermeiden, sollten die Besucher auf die Hinweisschilder achten, welcher Eingang zu dem auf der Eintrittskarte vermerkten Besucherbereich führt.

Für Fahrräder werden die Parkflächen an der Aachener Straße vor der Stadionbrücke und an der Ellbachstraße vor der Kirmesbrücke reserviert. Weitere Fahrräder können an einer Seite der Rurauenstraße abgestellt werden. Dabei sind unbedingt die entsprechenden Markierungen zu beachten, damit ausreichend Platz für die anderen An- und Abreisenden bleibt und im Notfall Rettungsfahrzeuge durchkommen.

Wer mit der Rurtalbahn anreist, kann ab dem Bahnhof Jülich die ca. 2 km zum Stadion spazieren oder den Shuttle-Bus nutzen. Für alle, die mit dem PKW anreisen, sind Parkplätze im gesamten Stadtgebiet ausgewiesen. Der Shuttle-Bus verbindet diese miteinander und bringt die Fans zum Stadion. Bitte bei der Planung der Anreise beachten, dass die Rurbrücke derzeit noch im Bau und daher gesperrt ist.

Für die Anreise aus Richtung Aachen (BAB 44, Abfahrt Jülich-West) empfiehlt es sich in Richtung Jülich zu fahren und im Kreisverkehr (Aachener Landstraße/Nord-West-Ring/B56) entweder die zweite Ausfahrt zu nehmen, um weiter auf der Aachener Landstraße zu bleiben und dort die einseitige Möglichkeit des Parkens (P4) zu nutzen. Alternativ kann die dritte Ausfahrt auf den Nord-West-Ring in Richtung Brückenkopf-Park genommen werden, um die dortigen Parkplätze am Brückenkopf-Park (P1, 2, 3a, 3b) zu nutzen.

Aus Richtung Düsseldorf (BAB 44, Abfahrt Jülich-Ost) kommend fährt man die B55 Richtung Bergheim und bei Mersch rechts ab Richtung Jülich. Im Kreisverkehr Merscher Höhe kann man dann entweder die 1. Ausfahrt nehmen und die Parkplätze von Bauen+Leben (P9) oder Toom-Baumarkt (P8) nutzen. Hier kann man im weiteren Verlauf links auf die Linnicher Straße abbiegen und die Parkmöglichkeiten an der Schirmerschule (P7), am Schulzentrum (P6) oder an der Ellbachstraße (P5) nutzen. Oder man nimmt die 3. Ausfahrt und parkt an der FH Aachen (P10) oder beim Kaufland (P11).

Die Shuttle-Busse fahren ab 11.45 Uhr die im Plan markierten Haltepunkte an und bringen die Fans in die Nähe des Stadions. Nach dem Spiel fahren die Busse bis 19.30 Uhr die Parkplätze ebenso an.

Bitte beachten: Der Brückenkopf-Park ist an diesem Sonntag regulär geöffnet. Wer schon morgens dort parkt, kann selbstverständlich für die gesamte Zeit des Parkbesuches sein Fahrzeug auf dem Parkplatz stehen lassen. Die Einfahrt über den Nord-West-Ring und in die Rurauenstraße ist ab 12 Uhr ausschließlich mit gültigem Ticket für das Fußballspiel, zum Besuch des Brückenkopf-Parks oder mit entsprechender Berechtigung möglich. Sobald die Parkplätze am Brückenkopf-Park (P1, 2, 3a, 3b) gefüllt sind, wird die Einfahrt in diesen Bereich gesperrt. Es muss dann auf andere Parkmöglichkeiten ausgewichen werden.

Nur wer ein VIP-Ticket für das Spiel besitzt, darf bis zum VIP-Parkplatz an der Ecke Rurauenstraße / Stadionweg durchfahren.

Auf den Plänen sind die überregionalen Anfahrtswege, die Parkmöglichkeiten für PKW und Fahrräder sowie die Route und die Haltestellen für den Shuttle-Bus dargestellt.

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Wechsel in der Geschäftsführung des GK-Mittelrhein

Region/Koblenz – Florian Distler tritt die Nachfolge von Dr. Klaus Goedereis an – Florian Distler ist zum 1. Juli als designierter Geschäftsführer des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein gestartet und wurde nun von der Gesellschafterversammlung bestellt. Er löst damit Dr. Klaus Goedereis ab, der im April 2023 als Interimsgeschäftsführer für einen kurzen Übergangszeitraum eingeplant war.

Nach fast anderthalb Jahren war aufgrund weiterer beruflicher Verpflichtungen von Dr. Goedereis eine weitere Verlängerung leider nicht möglich. Die Entscheidung, die Geschäftsführung abzugeben, ist ihm nicht leichtgefallen. Stellvertretend für alle Mitarbeitenden im GK-Mittelrhein und im Namen aller Gesellschafter wurde ihm für die Zukunft persönlich alles Gute und beruflich weiter viel Erfolg gewünscht.

An der Seite von Geschäftsführer Christian Straub wird sich jetzt Florian Distler den aktuellen Herausforderungen im GK-Mittelrhein widmen. Mit ihm gewinnt das Unternehmen einen starken Partner in der Geschäftsführung. Der gebürtige Rheinländer war seit 2022 Geschäftsführer der Paracelsus Kliniken Deutschland, wo er bereits seit 2019 die Position des Prokuristen innehatte. Zuvor war er Geschäftsführer und Gründer eines Unternehmens im Bereich der digitalen Gesundheitsversorgung. Außerdem arbeitete er als Business Director bei Medtronic sowie als Berater im Bereich Healthcare und Pharma bei Porsche Consulting. Florian Distler studierte Gesundheitsökonomie an der Universität zu Köln.

Nun freut sich der 43-Jährige, im GK-Mittelrhein Verantwortung zu übernehmen. „Die Versorgungsregion Mittelrhein ist mir sehr vertraut. Es ist mir ein Anliegen, das GK-Mittelrhein gemeinsam mit den Mitarbeitenden in eine gute und sichere Zukunft zu führen“, so Distler. Privat ist der zweifache Familienvater dem Wasser- und Rennradsport sehr verbunden.

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Ausstellung „Konsum im Wandel“ kommt nach Euskirchen

Euskirchen – Im Foyer des Kreishauses Euskirchen ist ab dem heutigen Dienstag, 16.07.2024 eine neue Ausstellung der Verbraucherzentrale NRW zu sehen. Unter dem Titel „Konsum
im Wandel: Machen wir’s nachhaltig!” geben sechs Themenstationen
Anregungen für einen nachhaltigen Alltag im Rheinischen Revier. Die
verschiedenen Elemente laden zum Anschauen, Anhören, Nachlesen und Mitmachen ein und vermitteln viele praktische Tipps.

Wie kann ich es schaffen, weniger Lebensmittel wegzuwerfen? Was bringt es, Kleidung gebraucht zu kaufen? Wie kann ich zuhause Strom, Wasser und Heizenergie sparen? Antworten und viele Anregungen rund um die Themen Ernährung, Mode, Wohnen und Mobilität gibt die neue Ausstellung der Verbraucherzentrale NRW, welche durch die Kooperation mit dem Kreis Euskirchen auch Halt im Kreishaus macht. „Konsum im Wandel: Machen wir’s nachhaltig!“ lautet das Motto. Es geht um Denkanstöße, wie jede und jeder dazu betragen kann, das eigene Umfeld nachhaltiger zu gestalten und dabei auch noch selbst zu profitieren.

Denn der sorgsame Umgang mit Ressourcen spart meist auch bares Geld. „Um die Region nach der Braunkohle zukunftsfähig und lebenswert aufzustellen, müssen große Schrauben gedreht werden. Aber auch viele kleine Schritte führen dazu, dass der Wandel hin zu einem klimafreundlichen Alltag gelingt“, sagt Ronja Meiser, Botschafterin für Nachhaltigen Konsum.

Die Ausstellung wurde vom „Projekt MehrWertRevier“ der
Verbraucherzentrale NRW entwickelt. Die Besucherinnen und Besucher begegnen fünf Personen, die im Rheinischen Revier zuhause sind und ihre eigenen Erfahrungen mit Veränderungen haben. Die fiktiven Protagonistinnen und Protagonisten berichten davon, wie sie den (Struktur-) Wandel erleben und welche Lösungen sie für sich gefunden haben. QRCodes an den sechs Stationen ermöglichen es, die Geschichten auf dem Smartphone anzuhören. Außerdem kann das eigene Wissen bei einem Quiz getestet, viele praktische Tipps kennen gelernt und zum Beispiel attraktive Radtouren im Rheinischen Revier entdeckt werden. Am Ende laden Challenge-Karten dazu ein, verschiedene Dinge einfach mal auszuprobieren – zum Beispiel das Auto einige Tage stehen zu lassen oder kaputte Kleidungsstücke zu reparieren.

Die Ausstellung ist bis Freitag, 09.08.2024 wochentags zu den Geschäftszeiten des Kreishauses Euskirchen zu sehen. Übrigens findet am Samstag, 28.09.2024 zum zweiten Mal der Tag der Nachhaltigkeit im Rahmen des Euskirchener Knollenfestes auf dem Klosterplatz statt, bei dem auch die Verbraucherzentrale wieder zu Gast sein wird.

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Meckenheimer Städtische Kita Pusteblume ist rezertifiziert

Meckenheim – Große Freude herrscht in der städtischen Kindertageseinrichtung (Kita) „Pusteblume“ und der Zusatzgruppe „Neue Mitte“: Die Kita wurde erneut ausgezeichnet und erhielt die Rezertifizierung zur KITA Vital.

KITA Vital ist ein langfristig angelegtes und nachhaltiges Gesundheitsprogramm des Rhein-Sieg-Kreises. Das Programm beinhaltet Schwerpunkte wie Ernährung, Bewegung und Entspannung und begleitet die Kita „Pusteblume“ mit der Zusatzgruppe „Neue Mitte“ seit vielen Jahren. In dem aktuellen Rezertifizierungsprozess haben die Teams um die Kita-Leiterinnen Alev Polat („Pusteblume“) und Daniela Kopschetzky („Neue Mitte“) als zentrale Aspekte die Themen Bewegung und Nachhaltigkeit ausgewählt.

Das Besondere an diesem Programm ist die Verknüpfung des Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrags mit der Förderung der Gesundheit sowohl der Kinder als auch des Betreuungspersonals. Durch diese Maßnahme werden nicht nur die Entwicklungs- und Bildungschancen der Kinder nachhaltig verbessert, sondern auch das Wohlbefinden aller Beteiligten. Eine Rezertifizierung wird alle drei Jahre durchgeführt, um sicherzustellen, dass die Einrichtung weiterhin den Qualitätsstandards entspricht.

„Die erfolgreiche Rezertifizierung als ‚KITA Vital‘ ist nicht nur eine Auszeichnung für die Kindertageseinrichtung ‚Pusteblume/Neue Mitte‘, sondern auch eine Anerkennung für das gesamte Team, das sich mit Leidenschaft und Engagement für das Wohl der Kinder eingesetzt hat“, so Alev Polat. Hans-Dieter Wirtz, Erster Beigeordneter der Stadt Meckenheim, freute sich bei der Zertifikatsübergabe durch Yasmin Gross (Gesundheitsamt), dass das Team der Kita das gesunde Aufwachsen der Kinder aktiv unterstützt. Anna Sitner, Leiterin der städtischen Jugendhilfe, und ihre Kollegin Anke Breuer (Fachberatung) unterstrichen die Aussage des Ersten Beigeordneten.

Zur Feier des Tages gab es einen gesunden Rohkostteller sowie Obst und Tee mit Minze aus dem eigenen Hochbeet.

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Aufruf zur Blutspende am 1. August im Euskirchener Rotkreuz-Zentrum

Euskirchen – Versprochen, ist versprochen. Darum hat Daniela Heider vor einiger Zeit bei Edeltraud Engelen angerufen. „Wir sind wieder dabei“, waren die Worte der AOK-Pressereferentin. „Worte, die mich wahnsinnig gefreut haben“, berichtet Edeltraud Engelen, die Blutspendebeauftragte des DRK im Kreis Euskirchen. Wieder mit dabei bedeutet, dass sich die AOK-Regionaldirektion Bonn – Rhein-Sieg-Kreis – Euskirchen nach der Premiere im vergangenen Jahr auch an der nächsten Blutspende-Aktion in Euskirchen beteiligen wird.

Die findet statt am Donnerstag, 1. August, von 15 bis 20 Uhr im Euskirchener Rotkreuz-Zentrum, Jülicher Ring 32b. „Nach unserem ersten Aufruf haben sich schon zehn Kolleginnen und Kollegen angemeldet“, berichtet Daniela Heider. Weitere werden bestimmt folgen, denn wie beim letzten Mal unterstützt die AOK diese Aktion auch damit, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Zeit der Spende freigestellt werden.

Köstliches Buffet inklusive

Jürgen Schneider ist einer von ihnen und selbst aktiver Blutspender. Jetzt hat er sich nochmal schlau gemacht, was Blutspenden eigentlich bedeutet. „Täglich werden 15.000 Blutspenden in Deutschland gebraucht“, hat der Leiter des AOK-Hauses Euskirchen recherchiert. Allerdings würden lediglich drei Prozent der Deutschen spenden. „Sechs Prozent wären optimal“, so Jürgen Schneider. Was ihn dabei überrascht hat, ist, dass vor allem Krebspatienten auf die lebensschenkenden Blutspenden angewiesen sind. „Da vermutlich fast jeder jemandem in seinem Bekanntenkreis kennt, der an Krebs erkrankt war oder ist, sollte das doch viele Menschen dazu animieren, auch zu spenden“, betont der AOK-Mitarbeiter.

Ein weiterer Grund in Euskirchen spenden zu gehen, sei sicherlich die fantastische Bewirtung durch die Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler rund um Edeltraud Engelen. Gemeinsam mit den Mitarbeitern des Blutspendediensts West sorgen sie immer wieder für einen reibungslosen Ablauf der Blutspendetermine – inklusive eines liebevoll hergerichteten Buffets im Euskirchener Rotkreuz-Zentrum, an dem sich die Spenderinnen und Spender nach getaner „Arbeit“ ausgiebig stärken können.

Für Stefanie Berg ist das immer eine beeindruckende Leistung der Euskirchener Ehrenamtler. Auch die Gebietsreferentin des DRK-Blutspendediensts West betont: „Ohne Blutspender läuft nichts in der medizinischen Grundversorgung, denn Blut wird jeden Tag aufs Neue benötigt, um Patienten in Therapie und Notfallversorgung behandeln zu können.“ Allein der DRK-Blutspendedienst West sei werktäglich auf rund 3000 bis 3500 Blutspender angewiesen, um Hunderte Krankenhäuser mit Blutpräparaten versorgen zu können. „Es ist einfach toll, dass auch die AOK wieder mit dabei ist und Werbung für uns macht“, betont Stefanie Berg.

Keine Altersgrenze

Gemeinsam freuen sich alle auf viele Spenderinnen und Spender, wenn aus der Fahrzeughalle im Euskirchener Rotkreuz-Zentrum am Donnerstag, 1. August, von 15 bis 20 Uhr wieder ein bestens durchorganisiertes Blutspende-Zentrum wird.

Spendenwillige müssen dann mindestens 18 Jahre alt und gesund sein. Eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht mehr, Zudem braucht es ein Körpergewicht zwischen 50 und maximal 160 Kilogramm. Vor der Spende sollte ausreichend gegessen und mindestens 1,5 Liter (Wasser, Tees, Fruchtsäfte) getrunken werden. Auf keinen Fall nüchtern zur Blutspende kommen. Alle Spender müssen immer ein gültiges und amtliches Personaldokument mit Lichtbild (Personalausweis, Reisepass oder Führerschein) vorweisen können.

Wer seine Wartezeit verkürzen möchte, kann sich vorab unter www.blutspende.de einen Termin reservieren. „Wir werden auf jeden Fall noch weiter die Werbetrommel rühren“, betonen Jürgen Schneider und Daniela Heider. Im vergangenen Jahr hatten sie zudem mit Glücksklee und Kugelschreibern kleine Mitbringsel für die Spenderinnen und Spender im Gepäck. „Auch dieses Mal bringen wir wieder kleine Überraschungen mit“, versprechen die beiden AOK-Mitarbeiter. Dass sie ihre Versprechen halten, haben sie ja schon unter Beweis gestellt.

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Siegerehrung zum Abschluss beim „Planspiel Börse“

Mayen/Region – Im Rahmen einer kleinen – inzwischen schon traditionellen – Siegerfeier wurden kürzlich die Siegerteams beim Planspiel Börse ausgezeichnet. Die Kreissparkasse (KSK) Mayen hatte zum Dank die besten Teams der Spielrunde 2023 gemeinsam mit ihren Lehrern zu einem spannenden Kletter-Event in das „Freiraum Basecamp“ (ehem. Kanditurm) nach Andernach eingeladen, welches den idealen Rahmen für die Siegerehrung bot. KSK-Vertriebsleiter Stefan Weber und KSK-Filialleiter Herbert Hürter begrüßten die Teams und bedankten sich für deren energischen Einsatz. Die jeweils drei besten Teams in den beiden Kategorien „Depot-Gesamtwert“ und „Nachhaltigkeit“ wurden mit Urkunden ausgezeichnet und erhielten Gutscheine mit Preisgeldern über insgesamt 1.200,- Euro.

In der Spielrunde 2023 –  Kategorie Depotgesamtwert – war das Team „Madeleine Mittler“ von der IGS Pellenz in Plaidt die erfolgreichste Spielgruppe. Die Schülerinnen und Schüler, die von ihrem Lehrer Michael Gerharz betreut wurden, vermehrten ihr Depot mit dem fiktiven Startkapital von 50.000 Euro beachtlich und erhielten hierfür von der Kreissparkasse Mayen eine Siegprämie von 300 Euro. Auf den zweiten Platz in der Kategorie Depotgesamtwert kam das Team „Finkelligenz“ der August-Horch Berufsbildenden Schule Andernach unter der Betreuung ihres Lehrers Bernd Miehm, wofür eine Siegprämie von 200 Euro überreicht wurde. Die Spielgruppe „Waltuh“ von der St.-Thomas Realschule Plus Andernach und ihr betreuender Lehrer Timo Weiler erreichte den dritten Platz und erhielt hierfür eine Siegprämie von 100 Euro.

In der Kategorie „Nachhaltigkeit“, bei der es auch darum geht, auf eine möglichst nachhaltige Geldanlage zu achten, belegte das Team „Die Würmer“ von der Karl Burger Berufsbildenden Schule Mayen den ersten Platz, der ebenfalls mit 300 Euro dotiert war. Platz zwei belegte das Team „Kevin“ von der St.-Stephanus Realschule Plus aus Nachtsheim, für den es 200,- Euro Prämie gab. Auf den dritten Platz schaffte es das Team „Der Aktiencrash“ der August-Horch Berufsbildenden Schule Andernach, welcher mit 100,- prämiert wurde.

„Gewinner sind am Ende alle Spielgruppen, denn letztlich geht es nicht nur um den Depotwert und Nachhaltigkeit, sondern vor allem um den Gewinn an Erkenntnis und Erfahrung für die jungen Menschen“, da waren sich die beiden Gastgeber Stefan Weber und Herbert Hürter einig. „Seit Jahren wird das Planspiel Börse von den Schulen in unserem Geschäftsgebiet sehr gut angenommen. Und wir freuen uns, den jungen Menschen so einen ersten Einblick in die Börsenwelt auf spielerische Art gewähren zu können“, resümiert KSK-Vertriebsleiter Stefan Weber abschließend.

An dem internationalen Börsenspiel, das seit dem vergangenen Jahr auf eine über 40-jährige Geschichte zurückblicken kann, nahmen 2023 bundesweit über 28.000 Schülerteams teil. Allein für die Kreissparkasse Mayen, die das Spiel jedes Jahr anbietet, traten 90 Teams aus acht weiterführenden Schulen der Region an. Angesprochen waren Schülerinnen und Schüler von Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien und den Berufsbildenden Schulen.

Das Planspiel Börse ist ein spannender Online-Wettbewerb, bei dem die Teilnehmenden Schülerinnen und Schüler ein Wertpapierdepot mit einem virtuellen Spielkapital von 50.000 Euro eröffnen. Dieses Spielkapital gilt es durch geschickte Transaktionen und Handelsstrategien an der Börse zu vermehren. Das Planspiel  richtet sich hauptsächlich an Schülerinnen und Schüler sowie Studierende, die spielerisch Erfahrungen im Bereich des Börsenhandels sammeln möchten. Das Planspiel Börse fördert das Verständnis für Finanzmärkte, Aktienhandel und wirtschaftliche Zusammenhänge. Es bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, praktische Erfahrungen zu sammeln und ihr wirtschaftliches Wissen zu vertiefen, ohne reale finanzielle Risiken eingehen zu müssen. Es gilt in Deutschland als eine bekannte Bildungsinitiative im Bereich der Finanzbildung.

Die Planungen für eine neue Runde des Börsenspiels in 2024 laufen bereits auf Hochtouren. Die Kreissparkasse Mayen freut sich bereits auf zahlreiche Anmeldungen für dieses Jahr, das Spiel startet traditionell jedes Jahr im Herbst.

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Spannende Technik dank Lions Club Euskirchen-Nordeifel

Euskirchen – Um allen Menschen in Euskirchen Zugang zu moderner Medientechnik zu gewährleisten, stellt die Stadtbibliothek Euskirchen schon seit einiger Zeit unter anderem Laptops und einen WLAN-Drucker vor Ort zur Verfügung. Damit können Aufgaben für die Schule, Bewerbungen, Bescheinigungen für Ämter und ähnliches bearbeitet und ausgedruckt werden.

Diese Angebote fielen der Flut zum Opfer und mussten erneuert werden. Möglich war das durch die großzügige Spende des Lions Clubs Euskirchen-Nordeifel an den Förderverein der Stadtbibliothek.

Mit der Spende konnte die Bibliothek auch weitere wichtige Anschaffungen tätigen. So verleiht die Stadtbibliothek in ihrer „Bibliothek der Dinge“ moderne Medientechnik wie E-Book-Reader, Tablets, CD-Player, Tonie-Boxen u.v.m. zum Ausprobieren. Damit können auch diejenigen die dazu passenden Medien in der Bibliothek ausleihen und nutzen, die sich die Anschaffung solcher Geräte nicht leisten können bzw. sie zunächst testen möchten. Die Unterbringung der Geräte benötigt viel Platz und muss aufgrund ihres Wertes in der Nähe der Ausleihtheke in verschlossenen Schränken erfolgen. Diese Schränke konnten nun angeschafft werden.

Und als besonderes Highlight konnte die Stadtbibliothek zwei neue VR-Brillen anschaffen, die sie für Bildungsveranstaltungen für alle Generationen nutzt. Mit der Technologie der „Virtuellen Realität“ können beispielsweise auch diejenigen Menschen möglichst lebensecht in ferne Länder „reisen“ oder Museen besuchen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. VR-Brillen ermöglichen es aber auch, neue Herausforderungen in Alltag oder Beruf vorab zu simulieren und zu üben oder Perspektiven einzunehmen, die im realen Leben nicht möglich sind wie beim Vogelflug oder der Reise durch den Körper. Im Rahmen ihrer wöchentlichen Veranstaltungsreihe „Digitaler Donnerstag“ stellt die Bibliothek regelmäßig andere Anwendungsbeispiele vor.

„Ich bin sehr froh, dass wir mit Unterstützung von Vereinen wir dem Lions Club ein so gutes und breites medientechnisches Angebot für alle Menschen in Euskirchen in unserer Stadtbibliothek vorhalten können“, so Bürgermeister Sacha Reichelt.

Bibliotheksleiterin Julia Rittel stellte mit Eva Schöfer aus dem Vorstand des Bibliotheks-Fördervereins die neue Technik bei einem Besuch des Lions Club vor. Georg Schmiedel, der Activity-Beauftragte des Lions Club Euskirchen-Nordeifel, und dessen Präsident Hubert Linden konnten so als Erste das Angebot testen.

Die Spende war eine Initiative des Lions Clubs, der sich vom großen Engagement der Stadtbibliothek für Bildung und Teilhabe für alle Menschen sehr beeindruckt zeigte. Mitglieder des Lions Club unterstützen auch privat oder mit ihren Firmen den Förderverein der Stadtbibliothek regelmäßig.