Ahrweiler – Künstliche Intelligenz unterstützt Rettungskräfte – Forschungsprojekt erstellt Lagekarten für den Einsatz im Katastrophenfall. Kommt es zu einer Katastrophe, zählt für die Rettungskräfte jede Minute. Um in einer solchen Situation so schnell wie möglich handeln zu können, ist jedoch ein genaues Bild der Lage vor Ort wichtig. Doch wie können die benötigten Lagekarten in kurzer Zeit zur Verfügung gestellt werden? Wissenschaftler unterschiedlicher Forschungseinrichtungen haben sich im Rahmen des Projekts „AIFER“ zusammengeschlossen, um ein entsprechendes System zu erarbeiten. Eine Drohnenbefliegung im Ahrtal am Samstag, 29. Oktober 2022, soll entsprechende Daten und Erkenntnisse liefern.
Ziel des Projekts „AIFER“ ist es daher, am Beispiel der Flutkatastrophe des vergangenen Jahres ein System zu entwickeln, das mithilfe von künstlicher Intelligenz Lagen erfasst und auswertet. Dabei sollen unter anderem Daten von Satelliten, Flugzeugen und Drohnen sowie Daten aus sozialen Netzwerken ausgewertet, zusammengefasst und insbesondere in Echtzeit aufbereitet werden. Die gewonnenen, stets aktuellen Informationen können der Früherkennung dienen, zur Vorwarnung genutzt werden und bei der Bewältigung von Naturkatastrophen unterstützen.
Ziel der Drohnenbefliegung am 29. Oktober im Bereich der Verbandsgemeinde Altenahr ist es, aktuelle und maßstabsgetreue Abbildungen der Erdoberfläche sowie digitale Oberflächenmodelle von stark flutbetroffenen Gebieten aufzunehmen. Zeitgleich werden an mehreren Standorten – unter anderem in Altenburg, Altenahr, Reimerzhoven, Rech und Dernau – spezielle Luftaufnahmen mit unterschiedlichen Flugsystemen erstellt. Diese Daten dienen als Grundlage für die Erforschung und Entwicklung von Methoden zur automatischen Bildauswertung. Durch den direktem Vergleich der neuen Aufnahmen und solcher, die unmittelbar nach der Katastrophe gemacht wurden, sollen beispielsweise Veränderungen an Bauwerken erkannt und für die Lageerfassung bereitgestellt werden.
Neben dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt werden unter anderem auch das Bayerische Rote Kreuz, die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk Bonn, das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz e.V., die Kreisverwaltung Ahrweiler, die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Altenahr sowie das Deutsche Rote Kreuz Kreisverband Ahrweiler e.V. das Projekt vor Ort unterstützen.
Zum Hintergrund
Katastrophen wie Hochwasser, Waldbrände oder Stürme machen vor Ländergrenzen nicht halt. Daher arbeiten die Länder Deutschland und Österreich gemeinsam daran, Daten zur Verfügung zu stellen, um Rettungskräfte bestmöglich bei der Bewältigung von Großschadenslagen zu unterstützen. Das gemeinsame, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 1,3 Millionen Euro geförderte Forschungsprojekt AIFER – Künstliche Intelligenz zur Analyse und Fusion von Erdbeobachtungs- und Internetdaten zur Entscheidungsunterstützung im Katastrophenschutz – entwickelt am Beispiel eines Hochwasser-Szenarios Methoden zur schnellen Lageerfassung und -auswertung.
Weitere Informationen zum Projekt gibt es auf der Internetseite des Bundesministerium für Bildung und Forschung unter https://bmbf.de.
Karl-Josef Laumann
Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Foto: Land NRW / Ralph Sondermann
Region/Düsseldorf – Nordrhein-Westfalen verlängert die Coronaschutzverordnung um weitere vier Wochen. Dabei verzichtet das Land aufgrund des aktuell in seiner Dynamik nachlassenden Infektionsgeschehen auf die Anordnung weitergehender Schutzmaßnahmen. Die Regelungen gelten vorbehaltlich eines weiterhin beherrschbaren Infektionsgeschehen zunächst bis zum 30. November 2022.
Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: „Es gilt unverändert: Dass wir derzeit auf eine Maskenpflicht in Innenräumen verzichten, bedeutet nicht, dass es aktuell keine Risiken gibt. Deshalb sind wir alle aufgerufen, unsere Erfahrungen aus zweieinhalb Jahren Pandemie durch einen verantwortlichen Selbstschutz umzusetzen. Dazu gehört im Übrigen auch, sicherzustellen, dass man einen Impfschutz hat, der den STIKO-Empfehlungen entspricht. Prüfen Sie daher Ihren Impfstatus.“
Ergänzend zu den Bundesregelungen gelten damit weiterhin folgende Regelungen:
In Innenräumen gilt bis auf weiteres keine generelle Maskenpflicht. Dies gilt auch für Schulen und Kindertageseinrichtungen. Für Schulen bleibt es bei einer Empfehlung zum Tragen einer medizinischen Maske (sogenannte OP-Maske).
Die Maskenpflicht im ÖPNV (medizinische Maske) bleibt wie bisher erhalten.
Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske gilt auch für Beschäftigte in Einrichtungen, in denen der Bund für Besucherinnen und Besucher eine bundesweite FFP-2-Maskenpflicht vorschreibt (Arztpraxen und ähnliche medizinische Behandlungseinrichtungen). Auch dies entspricht den bisherigen Landesregelungen.
Auch in staatlichen Einrichtungen zur gemeinsamen Unterbringung vieler Menschen (zum Beispiel Asyl- und Flüchtlingsunterkünfte, Gemeinschaftsunterkünfte für Wohnungslose) bleibt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske in Innenräumen bestehen.
In allen Fällen, in denen sich die Maskenpflicht aus der Landesverordnung ergibt, ist demnach weiterhin eine medizinische Maske ausreichend. Auch die bekannten Ausnahmen für Kinder und in bestimmten Situationen (notwendige Nahrungsaufnahme, Einsatzsituationen, Gehörlosenkommunikation etc.) bleiben bestehen.
Test-und-Quarantäneverordnung ebenfalls ohne wesentliche Änderungen verlängert
Auch künftig gilt: Wer positiv getestet ist, muss grundsätzlich zehn Tage in Isolation. Nach fünf Tagen besteht die Möglichkeit der Freitestung. In Nordrhein-Westfalen ist hierfür weiterhin ein negativer offizieller Coronaschnelltest oder ein PCR-Test (negativ oder mit einem Ct-Wert über 30) erforderlich. Ein selbst durchgeführter Test reicht nicht aus. Die Freitestung bleibt nach den bundesrechtlichen Regelungen auch zukünftig kostenfrei.
Helmut Schleweis (links), Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, übergibt im Beisein von Beate Läsch-Weber (rechts), Präsidentin des Sparkassenverbandes Rheinland-Pfalz, den DAVID an Dieter Zimmermann, stv. Kuratoriumsvorsitzender der SparkassenStiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“.
Ahrweiler – Die SparkassenStiftung Zukunft Kreis Ahrweiler hat für ihr Projekt „Wir machen die Dächer voll“ den DAVID gewonnen. Mit dem DAVID werden Projekte von Stiftungen innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe, die sich durch Innovation, Nachhaltigkeit und Übertragbarkeit auszeichnen, prämiert. Die SparkassenStiftung Zukunft Kreis Ahrweiler fördert in ihrer aktuellen Schwerpunktmaßnahme den Ausbau von Photovoltaik im Kreis Ahrweiler in Form eines interkommunalen Wettbewerbs.
Dieter Zimmermann, stellvertretener Kuratoriumsvorsitzender der SparkassenStiftung Zukunft Kreis Ahrweiler, nahm den Preis von Helmut Schleweis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, entgegen. „Wir freuen uns, dass wir für das Projekt „Wir machen die Dächer voll“ ausgezeichnet worden sind. Grade in der heutigen Zeit sieht man, wie wichtig es ist, dass regenerative Energien ausgebaut werden. Unser Projekt zeichnet sich nicht nur durch den Nachhaltigkeitsgedanken aus, sondern zusätzlich durch die Übertragbarkeit der Projektidee auf jeden anderen Landkreis.“, so das Fazit von Dieter Zimmermann.
Der Wettbewerb „Wir machen die Dächer voll“ wurde im Jahr 2021 erstmals durch die SparkassenStiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“ ausgerufen und richtete sich an alle Kommunen des Landkreises Ahrweiler. Zielsetzung ist es, den Ausbau von Photovoltaikanlangen in den Kommunen zu unterstützen. So werden jährlich Preisträger in den Kategorien „Ausbau der installierten Leistung (absolut in kWp)“ und in der Kategorie „Ausbau der installierten Leistung in Relation zur Anzahl der Bürger“ ermittelt. Die Preise sind mit 10.000 Euro dotiert und sind ausschließlich im Bereich des Klimaschutzes einzusetzen. Der Wettbewerb wird auch in den kommenden beiden Jahren ausgelobt. Dieter Zimmermann, stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender der Sparkassenstiftung betont: „Mit dem Wettbewerb unterstützen wir das Ziel des Landkreises Ahrweiler, den Energiebedarf zu 100% aus regenerativen Energien zu decken. Die Kommunen werden dabei in ihrer Funktion als Vorbild und Multiplikator animiert und unterstützt.“
Zur Preisübergabe trafen sich Veranstalter, Organisatoren und Gewinner jetzt in Jünkerath. Foto: Svea Kiesel / Kreis Euskirchen
Jünkerath/Euskirchen – Grenzenlose Freude – Auch der diesjährige Rad-Aktionstag „Grenzenlos Kyllradweg“ hatte wieder ein erfreuliches Nachspiel: Im Rathaus von Jünkerath fand die Preisübergabe an die glücklichen Gewinner statt, die am 14. August auf dem Bahntrassenweg geradelt sind und dabei die Aktionspunkte angesteuert hatten.
Besonders groß war die Freude bei Dieter Oster aus Daun, der den 1. Preis – einen 500-Euro-Fahrradgutschein von „e-regio“ – gewonnen hatte. Gemeinsam mit seiner Frau ist er zum ersten Mal den Kyllradweg gefahren und war begeistert von der Strecke. So haben sie trotz der hohen Temperaturen alle Aufkleber gesammelt und jeden Aktionspunkt angefahren. Im nächsten Jahr wollen sie auf jeden Fall wiederkommen. Der zweite Preis – ein Gutschein über einen Rundflug von der Dahlemer Binz im Wert von 250 Euro – übergab Dahlems Bürgermeister Jan Lembach an Luise Lentz aus Jünkerath. Für sie war die Preisübergabe ein Heimspiel, so dass sie direkt mit ihrer ganzen Familie ins Rathaus kam. Der dritte Preis – ein Einkaufsgutschein über 100 Euro für die Geschäfte in Büllingen – wird Bürgermeister Friedhelm Wirtz in Kürze an Xavier Schneider aus Eupen übergeben.
Deutlich über 1000 Fahrradfahrer hatten am 14. August trotz der hohen Temperaturen die ehemalige Bahntrasse zwischen Büllingen und Jünkerath in Angriff genommen. Dabei hatte der 6. Rad-Aktionstag wiederum ein großes und „grenzenloses“ Einzugsgebiet von Ostbelgien über die gesamte Eifel bis ins Rheinland. Unterwegs wurde an verschiedenen Aktionspunkten wieder ein buntes Programm mit Unterhaltung sowie kühlen Erfrischungen geboten. Der Dank der Veranstalter – Kreis Euskirchen, Landkreis Vulkaneifel, die Touristik Gmbh Gerolsteiner Land sowie die anliegenden Städte und Gemeinden – galt den vielen Vereinen und Ortsgruppen sowie den Sponsoren, die dem Aktionstag seit vielen Jahren die Treue halten.
Der nächste Rad-Aktionstag „Grenzenlos Kyllradweg“ findet am Sonntag, 13. August 2023, statt.
Die Taschentücher blieben unbenutzt, dennoch konnte Dagmar Wertenbruch ihre Rührung nicht verbergen. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich – Es ist eine ganz spontane Geste – ganz zum Schluss. Dagmar Wertenbruch formt mit ihren Händen ein Herz und schickt damit noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle, die an diesem Nachmittag in der Aula zusammengekommen sind, um ihr einen feierlichen Abschied als Schulleiterin der Gesamtschule Mechernich zu bereiten. So wird es ein Abschied mit Herz.
Zahlreiche Gäste waren zur feierlichen Verabschiedung in die Aula gekommen: Neben Dagmar Wertenbruch sitzt Ehemann Joachim, der ihr „viele Ratschläge aus dem normalen Leben gegeben hat, die auf Schule alle nicht anwendbar waren“. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress
Der Geste vorangegangen war ein abwechslungsreicher Nachmittag mit Gesang, Theater, Tanz, Musik, einem Überraschungsauftritt von Stephan Brings und zahlreichen Dankesworten. Diesen Reigen krönte Dagmar Wertenbruch selbst mit ihrer Rede, von der sie erst einmal einige Seiten überspringen konnte, weil so viel schon gesagt worden war. Was ihr aber am Herzen lag, war Danke zu sagen. Etwa den beiden wichtigsten Menschen, die sie begleitet haben. Dazu zählte sie ihren Mann Joachim. „Der stundenlang geduldig meine Schulgeschichten angehört hat und mir so viele Ratschläge aus dem normalen Leben gegeben hat, die auf Schule alle nicht anwendbar waren“, so die Iversheimerin mit einem liebevollen Augenzwinkern.
Dank an designierte Nachfolgerin
Auch dazu zählte sie ihre designierte Nachfolgerin Anne Wloszkiewicz, die sie von den Anfängen der neuen Schule im Team begleitet hat. „Ich wünsche dir jemanden an deiner Seite, der so wichtig für dich wird, wie du es für mich warst“, konnte Dagmar Wertenbruch ihrer Kollegin wohl kein schöneres Kompliment machen.
Komplimente verteilte sie aber auch an das gesamte Team – angefangen vom Hausmeister, über die Schulsekretärinnen, das Kollegium, die Schüler- und Elternschaft bis hin zu Politik, Bezirksregierung und Mechernicher Verwaltung. So lobte sie Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, der zwar erst habe überzeugt werden müssen, dann aber eine Schulentwicklung mit Weitsicht realisiert habe. Genauso hatte sie lobende Worte für Mechernichs Ersten Beigeordneten Thomas Hambach, der immer ein äußerst vertrauensvoller Ansprechpartner gewesen sei.
Der hatte nach einer fantastischen Gesangseinlage der Siebtklässlerin Anisa Latifi, den Auftakt des später folgenden Dankesreigen gestaltet. Dafür ging er das Wort Gesamtschule Buchstabe für Buchstabe durch – von G wie Gründung und E wie Entwicklung über S wie Stabilität, T wie Teamgeist bis zu C für eine Schule der Chancen. Zuletzt fehlte noch L für „Liebe Frau Wertenbruch“ und E wie Ehre, wem Ehre gebührt.
Schule zu dem gemacht, was sie heute ist
Dazu führte Thomas Hambach aus: „Liebe Frau Wertenbruch, Sie haben diese Gesamtschule geprägt, sie zu dem gemacht, was sie heute ist, eine Vorzeigeschule in unserer Mechernicher Bildungslandschaft. Dafür möchte ich Ihnen sehr herzlich – ganz persönlich und auch im Namen der Stadt – danken. Von Ihrer Arbeit haben zahlreiche Schülerinnen und Schüler profitieren dürfen und auch künftige Schülergenerationen können auf dem Fundament aufbauen, das sie hier mit Ihrem Team errichtet haben.“ Ihrer Nachfolgerin hinterlasse sie ein bestens aufgestelltes Haus.
Die war ebenfalls voll des Lobes für Dagmar Wertenbruch. „Eine verlässlichere Teampartnerin hätte ich mir nicht wünschen können“, betonte Anne Wloszkiewicz, die der scheidenden Schulleiterin für ihren unermüdlichen Einsatz für diese tolle Schule dankte. „Ich habe bei dir unglaublich viel gelernt und konnte immer eigenständiger agieren“, so Anne Wloszkiewicz in Richtung ihrer Vorgängerin, die sie für ihre Kämpfernatur und ihre Führungsqualitäten schätzt.
Unermüdlicher Einsatz
Diese beiden Eigenschaften kamen immer mal wieder zur Sprache. Aber auch Zusammenhalt, Vertrauen und Wertschätzung. So betonte Alexandra Offermann für die Mechernicher Schulleiter-Kollegen, Wertenbruchs „unermüdlichen Einsatz für die Gesamtschule und für uns alle“. Birgit Born-Bentfeld, Mutter der ersten Stunde und langjährige Pflegschaftsvorsitzende, stellte fest: „Sie haben von den Eltern einen großen Vertrauensvorschuss erhalten, als die Schule neu gegründet wurde. Diesen haben Sie in vielfacher Weise zurückgezahlt.“ Für die Schülerschaft war es an Pascal Grabowski, sich zu bedanken. „Danke, dass wir Sie als Schulleiterin haben durften“, hielt der Schüler fest, der zum ersten Abiturjahrgang zählte.
Auch die Bezirksregierung war in Person von Dezernentin Astrid Geschwind zugegen. „Dank dir ist diese Schule ein solch toller Ort geworden“, sagte Geschwind. Zudem bleibe ihr ein Satz von Dagmar Wertenbruch haften, den sie nach der Flutkatastrophe gesagt habe: „Vergessen Sie die Menschen der Region nicht.“
Ein Apfelbaum im Schulgarten
Zu denen zählen eben auch die Schülerinnen und Schüler, die für Dagmar Wertenbruch „das Salz in der Schulsuppe sind“. „Und ich liebe Salz“, so die Schulleiterin mit einem Lächeln. Im Gegenzug wurde sie nicht nur mit tollen schulischen und außerschulischen Leistungen beschenkt, sondern auch mit schönen Momenten. Während der Verabschiedungsfeier sorgten dafür neben Rihanna-Interpretin Anisa Latifi auch die Schülerinnen der Tanz-AG mit einer Performance oder der DG-Kurs, der einerseits das Stück „Der Apfelbaum“ aufführte und andererseits der scheidenden Schulleiterin einen Apfelbaum im Schulgarten schenkte.
Und neben Schülerinnen und Schülern und dem gesamten Schulteam braucht es für eine gute Schule auch ein verlässliches und engagiertes Kollegium, das während der Abschiedsfeier zudem seine Kreativität unter Beweis stellte. So sorgte Richard Schäfer als Dagmar-Wertenbruch-Double im Zusammenspiel mit Ehemann Joachim Wertenbruch und dem Jahrgangsteam 8 für einige Lacher im Stück „Dagmar zur Schulgründung und zur Rentenzeit“. Die Lehrerband unterhielt das Publikum musikalisch und zum Abba-Medley, das Steffen Paffrath am Klavier intonierte, sang ein stattlicher und wohlklingender Lehrer-Chor. Neben Sandra Köhn, die die Begrüßung übernommen hatte, führten die Moderatoren Astrid Kolbeck und Leonhard Klein durch das Programm.
Bei Wertenbruch-Awards abgeräumt
Die konnten unter anderem noch die Wertenbruch-Awards ankündigen, bei denen die immer bestens gekleidete Dagmar Wertenbruch die Preise in den Kategorien „Berufskleidung“, „Problemlösemittel“ und „Der Laden muss laufen“ sowie für das Lebenswerk abräumte. Einer der Höhepunkte des Nachmittags war sicherlich der Überraschungs-Auftritt von Stephan Brings. In seinem kurzen Gastspiel fasste er die Feier und die neun Jahre als Schulleiterin symbolisch kurz und knapp zusammen als „superjeile Zick“.
Region/Düsseldorf – Ab sofort bestellbar: Kalender mit Siegermotiven aus Fotowettbewerb des Umweltministeriums und der Nordrhein-Westfalen-Stiftung. Der neue Wandkalender zeigt Vielfalt der heimischen Natur. Großformatige Natur- und Landschaftsaufnahmen aus Nordrhein-Westfalen schmücken den gemeinsam Fotokalender 2023 des Umweltministeriums und der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege.
Es sind die Siegerfotos eines Wettbewerbs, an dem sich über 400 Fotografinnen und Fotografen beteiligt hatten. Titelmotiv des Kalenders ist die Aufnahme eines Seidenschwanzes, der als seltener Wintergast in Nordrhein-Westfalen zu beobachten ist.
Der neue Kalender kann ab sofort ausschließlich online gegen die Entrichtung einer Schutzgebühr von fünf Euro (brutto und inklusive Versandkosten) bestellt werden – solange der Vorrat reicht. Alle Informationen zum Fotowettbewerb und zur Bestellung des Kalenders sind veröffentlicht unter www.fotowettbewerb.nrw.de.
Über die Internetseite können auch bereits Fotos zu einem neuen Wettbewerb für Natur- und Landschaftsfotografie eingereicht werden. Die Teilnahme ist bis August 2023 möglich. Auch die Gewinnerinnen und Gewinner dieses Wettbewerbs dürfen sich auf die Veröffentlichung in einem Fotokalender freuen.
Der gewählte Aufstellort lädt dazu ein, den neu geschaffenen Platz künftig auch mit mundartbezogenen Veranstaltungen zu beleben. Foto: Gemeinde Kreuzau
Kreuzau – Würdigung und Pflege der lokalen Mundart gewünscht. Auf Anregung des „Tillmann-Gottschalk-Verdienstorden-Kuratoriums“ innerhalb der Karnevalsgesellschaft Ahle Schlupp e.V. konnte durch die Gemeinde jetzt am Dorfbrunnen im Kreuzauer Ortszentrum ein neues Mundartdenkmal enthüllt werden.
Getreu dem Motto „Hochdeutsch muss sein, Mundart soll sein“, ist den Initiatoren die Förderung und der Erhalt der Muttersprache ein besonders wichtiges Anliegen. Denn „ons Mottesproch“ fördert das Bewusstsein für unsere Heimat und hat daher auch eine große Bedeutung für das gesellschaftliche Miteinander in unserer Region.
Ermöglicht wurde die Projektumsetzung durch die finanzielle Unterstützung der Gemeinde Kreuzau aus dem sogenannten Verfügungsfonds, einem städtebaulichen Instrument zur Aufwertung der Kommune. Hierdurch konnten die eingeworbenen Spenden Privater und der Natur- und Kulturstiftung der Sparkasse Düren zur erfolgreichen Projektumsetzung aufgestockt werden.
Das Denkmal besteht aus einer lebensgroßen Nachbildung des Kreuzauer Heimatdichters Tillmann Gottschalk in Bronzeguss, sitzend auf den Stufen des neu gestalteten Dorfplatzes und weiteren Bronzetafeln, die die Beziehung zur Mundart und zu den Ordensträgern herstellen. Der über die Region hinaus bekannte Heimatdichter verfasste bis zu seinem Tode 1991 in Kreuzau zahlreiche Gedichte und Texte in plattdeutscher Sprache. Für ihn war es ein besonderes Anliegen, die Mundart an jüngere Generationen weiterzugeben, damit sie auch in den nächsten Generationen erhalten bleibt.
Bürgermeister Ingo Eßer und Schluppe-Präsident Peter Kaptain sprachen bei der Enthüllung den Wunsch aus, dass dieses Mundartdenkmal hilft, seiner Bestimmung entsprechend die Pflege des plattdeutschen Sprachgebrauchs zu unterstützen und aufrecht zu erhalten. Diesen Wünschen schloss sich Landrat Wolfgang Spelthahn als Kuratoriumsvorsitzender der Natur- und Kulturstiftung gerne an.
Euskirchen – Durch die politischen Entwicklungen im Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine ist die Situation auf dem Energiemarkt aktuell stark angespannt. Um auf ein zwar unwahrscheinliches aber mögliches Szenario einer Energiemangellage ausreichend vorbereitet zu sein, trifft die Stadt Euskirchen derzeit verschiedene Maßnahmen, um den möglichen Problemen entgegnen zu können.
Sollte es zu einem längeren Stromausfall kommen, stehen den Bürgerinnen und Bürgern in Euskirchen diverse Anlaufstellen zur Verfügung. Primär werden dies neben der Stadtverwaltung auch die Feuerwehrgerätehäuser in den jeweiligen Ortsteilen sein. Bei einem Ausfall der Kommunikationsinfrastruktur fungieren die Gerätehäuser ebenso als Meldestellen für Notfälle. Darüber hinaus wird es für die besonders vulnerablen Bevölkerungsgruppen, wie z.B. Menschen, die auf ärztliche Behandlungen angewiesen sind, Unterbringungsstellen geben, die über dauerhafte Notstromversorgungen verfügen werden.
Trotz aller Vorplanungen der Stadt, empfiehlt diese den Bürgerinnen und Bürgern dringend eine persönliche Notfallvorsorge, die wesentlicher Bestandteil des Bevölkerungsschutzes ist.
Die LG’ler vor dem Wettkampf bei den Rheinland-Meisterschaften in Föhren (v.li. Klaus Jahnz, Sascha Reimann, Marc Hermes, Alexander Rausch und Michael Krämer).
Laacher See – Alexander Rausch Rheinlandmeister der Altersklasse. Der LG Meulenwald Föhren lud zu den diesjährigen Rheinland Meisterschaften im 10km Straßenlauf und dem Bitburger 0,0% Cup nach Föhren ein. 184 Athleten befanden sich im Starterfeld. Darunter fünf Aktive der LG Laacher See.
Beim Zieleinlauf war es kein Wunder, dass bei optimalen äußeren Bedingungen, mit einer schnellen Streckenführung und Unterstützung der Zuschauer, viele Aktiven neue Bestzeiten erzielten.
Alexander Rausch lief als Erster der LG Laacher See mit dem 1. Platz der M40 in 37:52 Min. über die Ziellinie und errang damit den Titel des Rheinland-Meisters. Exakt eine Minute später finishte Marc Hermes (38:52 Min.) und dem 3.. Platz der M20. Michael Krämer (39:15 Min.) verbesserte sich um 31 Sek. zum Vorjahr und wurde Zweiter der M50. Nach langer Verletzungspause und gesundheitlicher Probleme war Sascha Reimann (5. M40, 45:48 Min.) wieder am Start. Er wollte seine Fitness testen, die seiner Meinung nach noch ausbaufähig ist. Auf Platz 5 der M70 lief Klaus Jahnz in 64:12 Min.
Die LG‘ler waren zum Ende der Veranstaltung sehr zufrieden und freuten sich auf weitere anstehende Volksläufe in der Region. Im Herbst und Winter werden vorzugsweise Crossläufe angeboten. Diese eignen sich hervorragend, um die Fitness in der kalten Jahreszeit zu erhalten.
Damit Kinder und Jugendliche nicht tief in eine kriminelle Laufbahn abrutschen, kooperieren Land, Kreis, Stadt und Polizei, um frühestmöglich den Teufelskreis unterbrechen zu können. Freuen sich auf eine intensive Zusammenarbeit: Elke Ricken-Melchert (Kreis Düren), Landrat Wolfgang Spelthahn (Leiter Kreispolizeibehörde Düren), Dürens Bürgermeister Frank Peter Ullrich, Christoph Löhr (Stadt Düren) (vorne, v.l.) und Julia Spycher (Kreispolizeibehörde Düren), Jörg-Konrad Unkrig (NRW-Innenministerium), Tobias Stang (pädagogische Fachkraft) und Dietmar Schorn (Kreispolizeibehörde Düren) (hinten, v.l.). Foto: Kreis Düren
Düren – Kinder und Jugendliche sollen sich nicht zu kriminellen Intensivtätern entwickeln – das ist das Ziel der Initiative „Kurve kriegen“ des NRW-Innenministeriums. Der Kreis und die Stadt Düren sowie die Kreispolizeibehörde schließen sich der Initiative an und besiegeln ihre Zusammenarbeit mit einer Kooperationsvereinbarung, die am gestrigen Dienstag, 25. Oktober im Kreishaus in Düren unterzeichnet wurde.
„Wir wollen die Entwicklung junger Täter nachhaltig und positiv beeinflussen. So soll eine kriminelle Karriere verhindert werden. Das ist wichtig für die jungen Menschen und auch für unsere Gesellschaft“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn, Leiter der Kreispolizeibehörde, bei der Unterzeichnung. Bei der Initiative geht es darum, frühestmöglich einzuschreiten und sich um die Ursachen der Kriminalität bei jungen Menschen zu kümmern. Im Fokus stehen die Kinder und Jugendlichen im Alter von 8 bis 15 Jahren, die beispielsweise aufgrund einer Gewalttat oder Diebstählen der Polizei bekannt sind und ein weiteres Abrutschen in die Kriminalität sehr wahrscheinlich ist. Durch die Initiative kann das Netzwerk aus Polizei und Jugendämtern in Stadt und Kreis ausgebaut werden, das die jungen Täter auffangen soll. „Wir bündeln gezielt polizeiliche und pädagogische Kräfte, um eine optimale Unterstützung zu gewährleisten“, sagt Dürens Bürgermeister Frank Peter Ullrich.
Fallen die Kinder und Jugendlichen bei der Polizei durch Straftaten auf, haben sie im Rahmen der Initiative „Kurve kriegen“ und dank der pädagogischen Begleitung die Möglichkeit, verschiedene Angebote wahrzunehmen, die ihren individuellen Bedürfnissen entsprechen. Dabei sind die Freiwilligkeit und das Einverständnis der Erziehungsberechtigten Voraussetzung. „Viele Eltern sind dankbar, denn oft sind sie hilflos und wissen nicht, wie sie ihrem Kind helfen können und es vor dem Abrutschen bewahren können“, sagt Tobias Stang, pädagogische Fachkraft der Initiative, der mit den jungen Tätern arbeitet. Ob beispielsweise Anti-Aggressionstraining, Erlebnispädagogik, Nachhilfeunterricht oder Familienbetreuung – die Unterstützung ist vielfältig und in Ergänzung zur Arbeit in den Jugendämtern. „Die Kooperation zwischen Polizei und Jugendämtern wird nun intensiviert. Durch das frühe Eingreifen kann vielen eine Zukunft im Gefängnis erspart werden“, sagt Elke Ricken-Melchert, Leiterin des Kreisamtes für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren. 40 Prozent der Teilnehmenden werden laut NRW-Innenministerium nach „Kurve kriegen“ nicht mehr straffällig. Seit 2011 wird die Initiative im Land sukzessive in den 47 Kreispolizeibehörden etabliert. Die Finanzierung der Initiative und die Umsetzung finanziert das NRW-Innenministerium.
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