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Kostenloser Vortragsabend anlässlich der „Herzwochen 2022“ am Mittwoch 9. November im Kurhaus Bad Ems

Region/Bad Ems – Deutsche Herzwochen 2022 – Kardiologen informieren zur Volkskrankheit Vorhofflimmern. Sieben Ärzte informieren zu Ursachen, Erkennung und Behandlung des Vorhofflimmerns – Infostand und kostenlose Gesundheitschecks im Foyer – Telefonhotline von 14 – 16 Uhr für Fragen freigeschaltet.

Vorhofflimmern ist mit rund zwei Millionen Betroffenen die häufigste Herzrhythmusstörung in Deutschland und eine ernst zu nehmende Volkskrankheit. Unbemerkt und unbehandelt kann sie zu einer Herzschwäche werden, die die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität Betroffener erheblich mindert oder sogar einen tödlichen Schlaganfall auslösen kann. „Das Tückische ist, dass Vorhofflimmern bei etwa der Hälfte aller Patienten ohne Symptome oder Beschwerden auftritt und dadurch unbemerkt bleibt”, erklärt Dr. med. univ. Thomas Reisinger, Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin/Kardiologie der Paracelsus Klinik Bad Ems. „Hier ist dringend Aufklärung erforderlich.”

Zusammen mit sechs weiteren Kardiologen hat er darum die Initiative ergriffen und informiert am 9. November im Rahmen der „Deutschen Herzwochen 2022” über die Erkrankung. „Wir sind erstmals seit drei Jahren wieder live beim Aktionstag dabei”, freut sich der Kardiologe. „2020 musste das Seminar Corona-bedingt ausfallen, 2021 konnten wir nur eine Online-Veranstaltung anbieten”. Insgesamt ist die Paracelsus Klinik Bad Ems seit 2006 bei den bundesweiten Herzwochen dabei.

Hochkarätige Referenten und kostenlose Gesundheitschecks

Bei der Veranstaltung am 9. November im Marmorsaal des Kurhauses Bad Ems, die von Dr. Reisinger moderiert wird, stehen Ursachen, Erkennung und Behandlung des Vorhofflimmerns im Mittelpunkt. Von 17 Uhr bis 19 Uhr referieren an diesem Tag gleich drei Chefärzte und zwei Oberärzte der Paracelsus Klinik Bad Ems sowie zwei weitere Kardiologen und stehen Patienten, Angehörigen und Interessierten Rede und Antwort (s. Programm im Anhang). Bereits ab 16 Uhr gibt es im Rahmenprogramm der Veranstaltung im Foyer des Marmorsaals kostenlose Blutdruck- und Blutzuckermessungen sowie einen Informationsstand der Paracelsus Klinik Bad Ems zum Thema Herzerkrankungen. Das Deutsche Rote Kreuz unterstützt die Aktion und bietet an diesem Tag Gelegenheit, selbst aktiv zu werden und die Wiederbelebung Bewusstloser mit einer Puppe zu üben.

Telefonhotline wird freigeschaltet

Für alle, die nicht zur Veranstaltung kommen können, sich aber für das Thema interessieren, wird eigens zum Aktionstag von 14 Uhr bis 16 Uhr eine Telefonhotline geschaltet. Unter den Rufnummern

02603 /600-142 oder 02603/600-143

stehen die beiden Chefärzte Dr. med. univ. Thomas Reisinger und Dr. med. Holger-Carsten Eberle der Paracelsus Klinik Bad Ems jedermann persönlich für Fragen rund um das Thema Herzkrankheiten zur Verfügung.

Jährliche Aktionswochen klären auf

Die Deutschen Herzwochen, die in diesem Jahr unter dem Motto „Turbulenzen im Herz – Vorhofflimmern” stehen, finden jedes Jahr vom 1. bis 30. November statt. Sie sind eine bundesweite Aufklärungskampagne der Deutschen Herzstiftung. Ihr Ziel ist es, mit Unterstützung von Herzspezialisten aus Klinik und Praxis sowie weiteren Partnern Betroffene, Angehörige und Interessierte, aber auch Fachkreise und Medien kompetent und laienverständlich über wichtige kardiologische Fragestellungen zu informieren. Dazu werden bundesweit Vortragsveranstaltungen, Telefonsprechstunden, Online-Seminare und viele weitere Aktionen angeboten. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenfrei. Weitere Informationen sind auf der Website www.herzstiftung.de abrufbar.

Wichtige Besucher-Info zur COVID-19 Prävention:

Für den Besuch der Veranstaltung im Kurhaus Bad Ems ist das Tragen einer medizinischen Maske oder eines medizinischen Mund-Nasenschutzes verpflichtend (FFP2 empfohlen).

Ein negativer Antigen-Schnelltest (<24h) wird ebenso empfohlen. Personen mit grippeähnlichen Symptomen werden gebeten, von einer Teilnahme abzusehen. Es kann zu Änderungen bei der Durchführung und den Bestimmungen kommen. Es wird darum gebeten, auf entsprechende Bekanntmachungen zu achten.

 

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Antrittsbesuch in Meckenheim – Zukunftsthemen gemeinsam im Blick

Meckenheim – Bürgermeister Holger Jung hat die neue Geschäftsführerin der Kreisstellen Rhein-Erft-Kreis, Rhein-Kreis Neuss und Rhein-Sieg-Kreis der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Anna Maister, im Rathaus begrüßt. Bei ihrem Antrittsbesuch in Meckenheim wurde sie von Kreislandwirt Dietmar Tüschenbönner begleitet. Gemeinsam mit dem Technischen Beigeordneten Heinz-Peter Witt tauschten sie sich über aktuelle Themen, die Herausforderungen insgesamt und die Besonderheiten vor Ort aus.

Bürgermeister Jung ging in dem Gespräch näher auf Obstbau, Baumschulen und die rheinische Apfelroute ein. Zukunftsthemen wie mögliche Photovoltaikanlagen auf Freiflächen und die so genannte Agri-PV, die auf die Doppelnutzung von Landwirtschaft und Photovoltaik abzielt, wurden ebenso erörtert.

In den Mittelpunkt des Treffens im Rathaus rückten aber auch die Folgen der Flut im Juli 2021 und die Rolle der Landwirtschaft. Denn bei der Umsetzung von Maßnahmen zum Schutz vor Starkregen und Hochwasser braucht es gemeinsame Lösungen. „Wir sind auf die Unterstützung der Landwirtschaftskammer und der Landwirtschaft vor Ort angewiesen“, bekräftigte Holger Jung. Folglich werde man weitere Gespräche suchen und im regelmäßigen Austausch bleiben.

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Klangwelle bleibt in Bad Neuenahr-Ahrweiler – Bonn wird als Gastspiel-Standort geprüft

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Nach der jüngsten Berichterstattung einiger Bonner Medien sieht sich die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH gezwungen, öffentlich klarzustellen, dass die Klangwelle weiterhin dauerhaft im Kurpark von Bad Neuenahr-Ahrweiler stattfinden wird.

Die Geschäftsführer Christian Senk und Jan Ritter dazu: „Uns hat der Zuspruch der vielen Zuschauer anlässlich der Klangwelle fürs Ahrtal 2021 in Bonn sehr bewegt. Die verheerenden Flutschäden machten uns damals eine Durchführung der Veranstaltung am gewohnten Ort im Kurpark unmöglich.“ Aus dieser als einmaliges Gastspiel gedachten Veranstaltung heraus sei die Idee entstanden, ein solches Gastspiel erneut in Bonn stattfinden zu lassen. Hierfür musste allerdings auf Grund der neuerlichen Klagen wiederum ein neuer, geeigneter Standort gefunden werden. Seitens der Bonner Stadtverwaltung wurde dafür bekanntermaßen die sog. Rigal’sche Wiese vorgeschlagen und angeboten.

„Ob diese Fläche unter den bereits aufgezeigten Einschränkungen für ein Klangwelle-Gastspiel geeignet ist, muss die nun beginnende Prüfung zeigen. Wir verstehen die Euphorie, mit der einige Bonner Medien die jüngsten Vorgänge begleiten, trotzdem bitten wir darum, die Realitäten zu respektieren und keine falschen Hoffnungen zu schüren. Die Klangwelle ist und bleibt ein Veranstaltungsformat in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Ob und wann es ein Gastspiel in Bonn geben wird, ist derzeit noch völlig offen“, erklärten die Geschäftsführer weiter. Keinesfalls werde es ein Gastspiel in 2023 geben. Die Klangwelle wird in 2023 vom 5. bis 8. Oktober sowie vom 12. bis 15. Oktober im Kurpark Bad Neuenahr-Ahrweiler leuchten. Der Vorverkauf startet am 5. Dezember.

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Verein „fair handeln“ Alsdorf stellt Jahreskalender für 2023 mit Motiven aus Afrika vor

Alsdorf – Menschen und Landschaften stehen diesmal im Mittelpunkt: In seinem Kalender für das Jahr 2023 präsentiert der Alsdorfer Verein „fair handeln“ erneut Aufnahmen, die während Besuchen in Afrika – vor allem in Sambia -entstanden sind.

Die Vereinsvorsitzende Gertrud Kutscher und die Mitglieder Janine Ivančić und Hans-Dieter Spiertz haben das erste Exemplar jetzt an Bürgermeister Alfred Sonders verkauft. Der hatte eine Gruppe des Vereins 2016 nach Sambia begleiten können und vor Ort gesehen, welche Hilfsprojekte durch Gelder des Vereins unterstützt werden.

Nicht nur Armut haben die Gäste aus Deutschland bei ihrem Besuch erlebt, sondern auch jede Menge Lebensfreude. „Es sollte uns ein Herzensanliegen sein, diese Menschen nach Kräften zu unterstützen“, sagt Sonders. Brunnenprojekte sind vom Verein bereits auf den Weg gebracht worden, auch Pumpen wurden angeschafft, um das lebensnotwendige Wasser zu fördern. Seit kurzem unterstützt der Verein „fair handeln“ zudem eine Förderschule in der Stadt Choma, in der rund 70 der 130 Schülerinnen und Schüler blind sind.

Braille-Schreibmaschinen wünscht sich die Schule – und zwei davon konnten bereits mit Hilfe des Lions Clubs Alsdorf angeschafft werden. Weitere Maschinen sollen nun auch aus dem Erlös aus dem Verkauf des Kalenders erworben werden. Ebenso aus Geldern aus dem Verkauf fair gehandelter Waren, die der Verein im Weltladen an der Marienstraße 21 in Mariadorf anbietet.

Jeweils 100 Tischkalender und 100 Exemplare für die Wand hat der Verein aufgelegt. Der Tischkalender ist zum Preis von je neun Euro erhältlich, 15 Euro kostet der großformatige Kalender. Erhältlich ist beides im Weltladen zu folgenden Öffnungszeiten: dienstags von 15 bis 18 Uhr, donnerstags von 9 bis 12 Uhr, freitags von 15 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr. Auch während des „Phantastischen Wintermärchens“, dem Weihnachtsmarkt an der Alsdorfer Burg, sind die Kalender an der Bude des Vereins zu haben. Infos online unter: www.fairhandeln-ev.org. (apa)

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Richtfest am rekonstruierten Weiertor in Zülpich

Zülpich – Wiederaufgebauter Hauptturm der mittelalterlichen Toranlage überragt die vorgelagerten Rundtürme mittlerweile deutlich
„Die Aussicht aus meinem Büro hat sich fast jeden Tag verändert!“ Gewissermaßen live hat Bürgermeister Ulf Hürtgen mitverfolgen können, wie das Weiertor in den vergangenen Wochen deutlich sichtbar in die Höhe gewachsen ist. Gut acht Monate nach Baubeginn konnten die Hovener Jungkarnevalisten (HJK) als künftiger Hauptnutzer der mittelalterlichen Doppeltoranlage deshalb nun Richtfest feiern.

Zimmerermeister Willi Schneider (v.l.) sprach im Beisein von Bürgermeister Ulf Hürtgen, HJKPräsident Gerd Wallraff und HJK-Geschäftsführer Oliver Hohn sowie zahlreichen Gästen aus Politik, Verwaltung und der am Wiederaufbau des Weiertores beteiligten Firmen den Richtspruch. Foto: Stadt Zülpich / Torsten Beulen

Im Beisein von Vertretern aus Verwaltung und Politik sowie der am Bau beteiligten Firmen blickte HJKGeschäftsführer Oliver Hohn zunächst auf die wichtigsten Stationen zurück. Er erinnerte unter anderem an das Treffen mit dem im vorigen Jahr verstorbenen Architekten Karl-Josef Ernst, dem gewiss wichtigsten Impulsgeber für den Wiederaufbau des Weiertores, aber auch an jenen Tag vor etwa anderthalb Jahren, an dem Ina Scharrenbach, NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitales, den Förderbescheid „zum Wiederaufbau und zur Erlebbarmachung des mittelalterlichen Weiertores“ persönlich in Zülpich übergeben hatte.

Das Land NRW fördert den Wiederaufbau mit Mitteln aus dem Förderprogramm „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. – Wir fördern, was Menschen verbindet“. „Dies ist mehr als nur eine Baustelle“, sagte Oliver Hohn. Denn im Wiederaufbau des Weiertores stecke auch sehr viel Verantwortung. „Dessen sind wir uns bewusst.

Wir setzen alles daran, dass wir dieser Verantwortung gerecht werden.“
Wie stark die Erinnerungen und Emotionen vieler Zülpicher mit dem Weiertor, das beim Bombenangriff der alliierten Streitkräfte an Heiligabend 1944 weitgehend zerstört und seither nur teilweise rekonstruiert worden war, verbunden sind, wurde kaum deutlicher als in der kurzen Ansprache von Zimmerermeister Willi Schneider. „Als Schuljunge bin ich täglich mit den Kühen meines Vaters am zerstörten Weiertor vorbeispaziert“, erinnerte sich der 86 Jahre alte gebürtige Zülpicher. Es erfülle ihn mit großem Stolz, dass er nun seinen Beitrag zum Wiederaufbau leisten könne.

Der rekonstruierte Hauptturm überragt die beiden stadtauswärts vorgelagerten Rundtürme, die bis dato bildprägend für das Weiertor waren, mittlerweile deutlich. Dort werden die Hovener Jungkarnevalisten nach Fertigstellung ihr Vereinsdomizil beziehen und damit als vierter und letzter Karnevalsverein in einem der vier Stadttore heimisch werden. Das Weiertor soll künftig aber auch als Ort der Begegnung für die Öffentlichkeit erlebbar gemacht werden – beispielsweise am „Tag des offenen Denkmals“ oder bei Stadtfesten und Veranstaltungen im direkt angrenzenden Park am Wallgraben.

Bevor Zimmermann Willi Schneider den Richtspruch zum Besten gab und anschließend das zuvor geleerte Schnapsglas zum Zerspringen brachte, nutzte Bürgermeister Hürtgen noch einmal die Gelegenheit,
um „allen, die an diesem emotionalen Bauwerk mitwirken, von Herzen zu danken.“

Läuft alles weiter nach Plan, wollen die Hovener Jungkarnevalisten im nächsten Jahr die Fertigstellung des wiederaufgebauten Weiertores feiern – pünktlich zu ihrem 60-jährigen Vereinsjubiläum.

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Mit der offiziellen „Entzündung“ der größten Adventkerze stimmt Mayen sich auf die Vorweihnachtszeit ein

Mayen – Die Vorweihnachtszeit in Mayen genießen! – Jetzt noch als Aussteller für den Adventmarkt melden! Jedes Jahr am ersten Adventwochenende öffnet der Mayener Adventmarkt im Burginnenhof und in der Genovevaburg seine Pforten.

Im romantischen Ambiente der Burg bieten an fein geschmückten Ständen Handwerker, Künstler und Kaufleute ihre Geschenkartikel, außergewöhnliche Dekorationen sowie weitere weihnachtliche Artikel an. Der Eintritt ist frei.

Lust als Händler oder Aussteller dabei zu sein? Dann können Sie sich kurzfristig für den Burginnenhof oder Innenbereich mit je 3 m Fläche bei der Stadtverwaltung Mayen, Marktmeisterin Yvonne Müller unter Yvonne.Mueller@Mayen.de oder telefonisch unter 02651-88-2111 anmelden.

Eröffnung des Mayener Adventmarktes ist freitags um 16 Uhr.

Zudem verwandelt sich der 34 m hohe Goloturm in eine riesige Adventkerze, die während der ganzen Adventzeit allabendlich die Stadt in ein weihnachtliches Flair taucht.

Mit dieser offiziellen „Entzündung“ der größten Adventkerze stimmt Mayen sich auf die Vorweihnachtszeit ein. Parallel öffnet der Mayener Weihnachtsmarkt in der Innenstadt an diesem Tag seine Pforten.

Lassen auch Sie sich verzaubern vom vorweihnachtlichen Ambiente in der Genovevaburg!

Öffnungszeiten Adventmarkt

  • Freitag, 16 – 20 Uhr
  • Samstag, und Sonntag, jeweils von 11 – 18 Uhr

Noch mehr Infos findet man auf der  https://www.mayen.de/kultur-tourismus/maerkte/adventsmarkt-weihnachtsmarkt/

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Sturmiuspark in Schleiden kommt in den Wiederaufbau-Plan

Schleiden – Die Gesamtsumme für den vierten Bauabschnitt ist auf 2.654.000 Euro kalkuliert. Der 3. Förderbescheid zur Wiederherstellung des Städtischen Johannes-Sturmius-Gymnasiums liegt vor: Schulhof- und Aufenthaltsflächen werden neu gestaltet – Sturmiuspark wird in Gesamtmaßnahme integriert

Im Rahmen des Förderprogramms „Lebendige  Zentren – Städtebauförderung“ hat die Stadt Schleiden den dritten Förderbescheid zur Wiederherstellung des Städtischen Johannes-Sturmius-Gymnasiums erhalten.

Mit der Förderung werden die gesamten Schulhofflächen und die Flächen vor dem Haupteingang der Schule neu gestaltet. Dabei erhält der Eingangsbereich eine große Sitzbank mit barrierefreiem Zugang. Weiterhin barrierefrei wird der Weg vom Parkplatz ‚Am Driesch‘ über die Pont-l ´Abbé Brücke durch den Sturmiuspark entlang der Dreifachturnhalle bis hin zum Haupteingang. Zwischen dem Schulhofzugang und der Brücke an der Blankenheimer Straße entsteht künftig eine neue, attraktive Wegeverbindung mit unmittelbarem Bezug zur Olef. Dazu sind Sitzstufen, die bis ins Flussbett verlaufen, vorgesehen. Ein auskragender Holzsteg mit Geländer bietet beim Flanieren einen schönen Blick auf die Parkszenerie und weitet sich vereinzelt zu Balkonen mit Sitzelementen.

Die Gesamtsumme für den vierten Bauabschnitt sind auf 2.654.000 Euro kalkuliert. Bei einer Förderquote von 60 Prozent verbleibt für die Stadt Schleiden voraussichtlich ein Eigenanteil von 1.061.000 Euro.

Sturmiuspark kommt in den Wiederaufbauplan

Die Neugestaltung des Sturmiusparks, der bei der Hochwasser-Katastrophe im Juli 2021 erheblich zerstört wurde, knüpft an die bestehende Planung an, so dass ein einheitliches und harmonisches Konzept, welches den Grundgedanken des Mehrgenerationenparks und den Masterplan Schleiden fortführt, geschaffen wird.

Im Park sollen Angebote für Jung und Alt entstehen. Zudem soll der Park künftig wegen seiner exponierten Lage auch für kleinere Veranstaltungen und Feste genutzt werden.

Die Planung und den Neubau der beschädigten Ufermauer, die Wiederherstellung der Pont-I‘ Abbé-Brücke sowie die Wiederherstellung des Parks werden dabei nicht über das Förderprojekt abgewickelt. Diese Maßnahmen werden im kommunalen Wiederaufbauplan abgebildet und werden damit im Rahmen der kommunalen Wiederaufbauhilfe „Hochwasser 15.07.2021“ abgewickelt.

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Hochkarätige Tagung in Aachen – Pfalzenforschung – Spannende Vorträge vom 8. bis 10. November im Centre

Aachen -´Geschichtsinteressierte Bürger*innen sind zum Auftakt am Dienstag, 8. November, zum öffentlichen Vortrag des Archäologen Ferdinand Heimerl ab 19.30 Uhr ins Centre Charlemagne eingeladen. Weitere Veranstaltungen am Mittwoch und Donnerstag.

Als alter Herrschersitz, als Stadt Karls des Großen, als eines der großen Machtzentren des frühen Mittelalters bietet das moderne Aachen in diesem Jahr die perfekte Bühne für eine hochkarätig besetzte internationale Historiker- und Archäologentagung. Unter dem Titel „Frühmittelalterliche Herrschersitze und der Norden – Machtzentren zwischen Diplomatie, Wissenstransfer und Wirtschaft“ findet sie vom 8. bis zum 10. November im Centre Charlemagne statt.

Besucher*innen sind herzlich willkommen!

Zum Auftakt der viertägigen Veranstaltung lädt die Stadt Aachen gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern alle interessierten Bürger*innen zu einem öffentlichen Vortrag ein: Der renommierte Archäologe Ferdinand Heimerl spricht am Dienstag, 8. November, zum Thema „Ein Abglanz imperialer Macht – Zur Entwicklung der ehemaligen Kaiserresidenz Trier und des Trierer Landes im Frühmittelalter“. Die Begrüßung übernehmen Bürgermeisterin Hilde Scheidt und Aachens Stadtarchäologe Andreas Schaub. Beginn der Veranstaltung im Centre Charlemagne, Katschhof 1, ist um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Gemeinsam mit Prof. Frank Pohle, Leiter des Centre Charlemagne, freut sich Stadtarchäologe Andreas Schaub sehr auf die besonderen Tage. „Pfalzenforschung und Aachen hat eine lange Tradition. Seit rund 15 Jahren finden sich Spezialisten aus Geschichtsforschung und Archäologie in einem Arbeitskreis zum regelmäßigen fachlichen Austausch zusammen. Wir sind stolz, in diesem Jahr Gastgebende des internationalen Fachkreises sein zu dürfen, bei dem erstmals der Blick auch nach Nordeuropa gelenkt wird“, sagte Schaub bei der Vorstellung des Tagungsprogramms im Rahmen eines Pressegesprächs am Freitag (4. November). Frank Pohle ergänzte: „Nachdem im Umfeld des Karlsjubiläums 2014 wichtige Impulse zur frühmittelalterlichen Pfalzenforschung aus Aachen gekommen sind, freuen wir uns ganz besonders, jetzt wieder einmal eine bedeutende internationale Fachtagung im Centre Charlemagne beherbergen zu können.“

Historisches Aachen am 10. November im Fokus

Die diesjährige Tagung in Aachen, zu der Fachleute aus dem In- und Ausland anreisen, findet an einem zentralen Ort der Karolinger und des europäischen Frühmittelalters statt. Im Herzen des fränkischen Reiches gelegen, gehörte Aachen zu den wichtigsten Herrschaftssitzen jener Zeit. Zudem fand hier eine Vermittlung zwischen zwei Welten, dem „wilden“ Norden und dem „zivilisierten“ Süden statt. Das Aachener Programm vom 8. bis zum 10. November besticht im Centre durch gut 15 Fachvorträge, zu denen interessierte Zuhörer*innen ebenfalls herzlich eingeladen sind. Die aktive Teilnahme an den Diskussionen im Rahmen der Tagung ist den Fachleuten vorbehalten. Aachener Themen stehen am Donnerstag, 10. November, im Fokus des Interesses. Ab 14 Uhr spricht RWTH-Historiker Prof. Harald Müller über „Das Aachen der Karolinger. Konjunkturen eines Zentralorts“ (Moderation: Frank Pohle), anschließend stellt Andreas Schaub anhand seiner archäologischen Arbeit „Aachen im Frühmittelalter“ vor. Den Abschluss bildet der Vortrag „Zwischen Befund und Topos. Die mittelalterliche (Re-)Konstruktion der römischen Vergangenheit Aachens im Spiegel ausgewählter archäologischer Befunde“ von Patrick Kremser.

Die Diskussionen der im Jahr 2018 in Ingelheim und im Jahr 2019 in Mayen durchgeführten Tagungen zeigten ein großes Interesse und den Bedarf, die Themenschwerpunkte geographisch nach Norden zu erweitern. Bei der diesjährigen Fachtagung werden vor allem die gegenseitigen Einflüsse sowie die Genese vieler archäologischer und historischer Phänomene präsentiert, verglichen und (neu) interpretiert. Im Fokus des internationalen wissenschaftlichen Kreises liegen zum einen die Architektur- und Bauüberreste unter anderem von Haithabu, Schleswig und Starigard-Oldenburg. Zum anderen werden die gegenseitigen Kontakte und der Warenaustausch des Nordens mit den südlich gelegenen Macht- und Wirtschaftszentren, wie z.B. Aachen, Köln, Trier, Ingelheim oder Mayen, breit thematisiert.

Die Herrschersitze gehörten im Mittelalter zu den wichtigsten Stützen der Macht. Sie dienten der Kommunikation und der Kontaktpflege auf lokaler, regionaler und überregionaler Ebene. Sie bildeten einen Treffpunkt des Zusammenkommens und Zusammenwirkens ganz unterschiedlicher Interessensgruppen. Zudem bündelten Herrschersitze den diplomatischen Austausch, prägten den Wissenstransfer und wirkten als Schaltzentralen der Wirtschaft. Zwischen diesen Säulen der Macht zirkulierten die Menschen, die innovativen Ideen sowie Waren aller Art, was archäologisch und (bau-)historisch nachweisbar ist.

Veranstalter der Tagung ist die Stadt Aachen mit der Stadtarchäologie und dem Stadtmuseum Centre Charlemagne. Kooperationspartner sind das Historische Institut der RWTH Aachen, Lehrstuhl für Mittlere Geschichte; das Römisch-Germanisches Zentralmuseum, Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie Kompetenzbereich Vulkanologie, Archäologie und Technikgeschichte Mayen; die Stadt Ingelheim am Rhein, Forschungsstelle Kaiserpfalz; das Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie, Schleswig; das Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie, Frankfurt am Main; der Arbeitskreis Pfalzenforschung.

Weitere Infos:

Kurzfassung des Vortrags von Ferdinand Heimerl zu „Ein Abglanz imperialer Macht – Zur Entwicklung der ehemaligen Kaiserresidenz Trier und des Trierer Landes im Frühmittelalter“:

In der Spätantike war Trier als Hauptstadt der nordgallischen Diözese und der Provinz Belgica prima, als Münzstätte, Bischofssitz, Sitz des Praetorianerpraefekten und insbesondere als Kaiserresidenz ein herausragendes Machtzentrum. Mit dem Abzug der Residenz und der Praetorianerpraefektur im späten 4. Jh. verlor die Stadt an Bedeutung. In der ersten Hälfte des 5. Jhs. soll Trier von zahlreichen Zerstörungen heimgesucht worden sein, die zu einer Verödung der ganzen Stadt geführt hätten. Die Zerstörungen lassen sich im archäologischen Befund jedoch nicht fassen und eine vermeintliche Lücke im Fundgut des „dunklen“ 5. Jhs. lässt sich durch neuere Studien zur Materialchronologie schließen. Der Vortrag soll anhand der archäologischen Evidenz zeigen, wie sich das spätantike Machtzentrum Trier mit seinem Umland im Frühmittelalter als bedeutende Siedlungslandschaft fortentwickelte. Behandelt werden die Siedlungstopografie (Weiter- bzw. Umnutzung spätantiker Bausubstanz sowie frühmittelalterliche Neubauten), die Sepulkraltopografie (Weiterbelegung bzw. Neugründung von Bestattungsplätzen) sowie die Sakraltopografie (Kirchen- und Klosterwesen) in Trier und im Trierer Land. Älteren Forschungsansätzen werden hier auch aktuelle Neufunde der GDKE/Landesarchäologie Trier gegenübergestellt. Schließlich werden ausgewählte Materialgattungen diskutiert, um den Wissenstransfer handwerklicher Produktionsabläufe, Wirtschaftskreisläufe und weitreichende Fernkontakte zu illustrieren. Ausgehend von der Spätantike soll der Vortrag eine Brücke zu den frühmittelalterlichen Herrschersitzen und deren Fernbeziehungen schlagen.

Weitere Informationen unter: www.zeitreise.ac. Alle Tagungstermine finden im Centre Charlemagne, Katschhof 1, statt.

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„Das offene Ohr“ löst den „Mobilen Beratungsbus Kreis Ahrweiler“ ab

Ahrweiler – Aus Beratungsmobil im Kreis Ahrweiler wird „Das offene Ohr“. Idee für Namensgebung kommt aus Ahrweiler. Der Kreis Ahrweiler hat ein neues, mobiles Beratungsmobil: „Das offene Ohr“. Es löst den „Mobilen Beratungsbus Kreis Ahrweiler“ ab, dessen finanzielle Förderung durch die Kinderrechtsorganisation Plan International Deutschland e. V. planmäßig Mitte September 2022 endete. Alle beteiligten Akteure und Träger einigten sich darauf, das Angebot fortzuführen und auf den gesamten Kreis auszuweiten. Über die Social Media-Kanäle des Kreises konnten Bürgerinnen und Bürger Ihre Namensvorschläge für das neue Angebot einreichen.

15 Bürgerinnen und Bürger sind dem Aufruf zur Beteiligung an der Namenssuche gefolgt und brachten teilweise sogar mehrere Vorschläge ein. Alle am Projekt Beteiligten stimmten für ihren Favoriten aus den 19 eingereichten Namensvorschlägen ab – mit eindeutigem Ergebnis: Michael Quirmbach aus Ahrweiler reichte die Idee zum „offenen Ohr“ ein.

„Wir freuen uns, nun einen passenden Namen für unser mobiles Beratungsangebot gefunden zu haben. ‚Das offene Ohr‘ spiegelt genau das wieder, was hinter dem Angebot steckt. Wir hören zu und helfen weiter. Sei es direkt vor Ort oder durch die Vermittlung zu einem weiteren Angebot“, erklärt Siglinde Hornbach-Beckers, Leiterin des Fachbereichs Jugend, Soziales und Gesundheit in der Kreisverwaltung Ahrweiler, die dem Gewinner ein kleines Präsent zum Dank überreichte.

Das Angebot bietet Bürgerinnen und Bürgern aller Generationen im gesamten Kreis eine erste Anlaufstelle für praktische Fragen und Informationen über weitere Unterstützungsmöglichkeiten. Als Träger sind unter anderem das Diakonische Werk, die DRK Fachklinik Bad Neuenahr, der DRK Kreisverband Ahrweiler, das Haus der offenen Tür (HoT) Sinzig, der Hospizverein Rhein-Ahr, das Jobcenter Landkreis Ahrweiler beziehungsweise die Agentur für Arbeit Bad Neuenahr, die Kreisverwaltung Ahrweiler, die Landesberatungsstelle Barrierefrei Bauen und Wohnen und das Traumahilfezentrum (THZ) im Ahrtal mit an Bord.

Wann und wo „Das offene Ohr“ mit welchem Beratungsangebot vor Ort ist, wird auf der Internetseite (https://kreis-ahrweiler.de) und den Social Media-Kanälen (Facebook und Twitter) der Kreisverwaltung angekündigt.

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Für den Kreis Düren ist die Zukunft inklusiv

Düren – Der Kreis Düren setzt sich dafür ein, dass für Menschen mit Behinderung im Kreis Düren mehr Teilhabe ermöglicht wird und hat sich daher für das Projekt „In Zukunft inklusiv. Mit politischer Partizipation zum Kreis für alle.“ beworben – mit Erfolg. Bei dem Projekt, das vom NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales gefördert wird, geht es darum, Menschen mit Behinderung in allen gesellschaftlichen und politischen Bereichen miteinzubeziehen und mitzudenken.

„Das Ziel ist eine inklusive Gesellschaft, in der Menschen mit und ohne Behinderung gleichermaßen gut und gleichberechtigt leben können. Noch ist der Alltag für viele, die eine Behinderung haben, erschwert. Das wollen wir ändern“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn über die Motivation, sich an dem Projekt zu beteiligen. Um die Belange und Interessen bestmöglich vertreten zu können und nachhaltige und effektive Strukturen aufzubauen, wird es in Zukunft eine oder einen Kreisinklusionsbeauftragte/n geben. Diese Person soll unter anderem kommunale Inklusionsprozesse unterstützen, Impulse geben, beraten und hat eine wichtige Sprachrohrfunktion. Das betrifft viele Bereiche wie beispielsweise Mobilität, Gesundheit, Freizeit, Politik, Wohnen, Bildung, Arbeit, Pflege und viele mehr. „Es geht darum, gleichberechtigte Teilhabe flächendeckend zu ermöglichen und eine Veränderung zu bewirken. Das gelingt am besten im Austausch und in Kooperation mit vielen Beteiligten“, sagt Elke Ricken-Melchert, Leiterin des Amtes für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren. Auch ein neuer Beirat soll in diesem Zuge aufgebaut werden. „Durch die Teilnahme am Projekt erlangt der Kreis Düren Modellcharakter und kann Vorbild sein für andere Kreise und Kommunen, die sich auch auf den Weg in eine inklusive Zukunft machen“, sagt Carolin Küpper vom Kreis Düren, die bei der Umsetzung des Projektes unterstützt.

Der Kreis Düren ist nämlich einer von insgesamt nur drei Kreisen in NRW, die für das Projekt ausgewählt wurden. Es läuft bis zum Frühjahr 2025 und Unterstützung und Begleitung erfährt der Kreis von der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Selbsthilfe NRW e.V. „Betroffene müssen von Beginn an miteinbezogen werden und es ist wichtig, hier Impulse zu setzen“, sagt Melanie Ahlke, Geschäftsführerin der LAG Selbsthilfe NRW. „Die Motivation hier ist sehr groß und der Kreis Düren möchte etwas bewegen. Wir unterstützen hier sehr gerne und freuen uns auf die Zusammenarbeit“, ergänzt die Projektleiterin Merle Schmidt.

Aufgrund eines gemeinsamen Antrags der Fraktionen von CDU und Grüne sowie dem Beschluss des Kreisausschusses im August hatte sich der Kreis Düren für das Projekt beworben. Noch in diesem Jahr soll die Stelle zur/zum Kreisinklusionsbeauftragte/n ausgeschrieben werden.