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Bitburger Gerd Wanken erhält Bundes-Verdienstkreuz

Bitburg/Trier – Anerkennung für jahrzehntelanges Ehrenamt – Der Präsident der Aufsicht- und Dienstleistungsdirektion (ADD), Thomas Linnertz, hat Gerd Wanken im Kurfürstlichen Palais in Trier, das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht. Der 68-Jährige erhielt bereits 2018 das Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz für sein unermüdliches Engagement in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen – mit und ohne Beeinträchtigung – sowie der Förderung des gemeinsamen Miteinanders und des gegenseitigen Verständnisses.

„Für die Bürgerinnen und Bürger mit und ohne Behinderung sind Sie, Herr Wanken, als Behindertenbeauftragter, aber auch als hochengagierter Bürger, ein wichtiger Ansprechpartner für verschiedenste Anliegen“, unterstrich ADD-Präsident Linnertz in seiner Laudatio. Wankens Engagement für das Wohl der Gesellschaft überträfe dabei das zu erwartende Maß deutlich. Die Auszeichnung würdige sein Engagement auch auf Bundesebene, nachdem Wanken bereits vor vier Jahren mit der Landesverdienstmedaille ausgezeichnet wurde.

„Ehrenamtliches Engagement ist und bleibt ein unverzichtbarer Teil unseres Staates und stellt eine wichtige Säule unserer Gesellschaft dar“, stellt ADD-Linnertz heraus.

„Dazu braucht es aber auch engagierter Menschen wie Sie, die sich für das Gemeinwohl einsetzen. Das ist nicht selbstverständlich und unerlässlich. Die Verwaltung und der Staat können letztlich nur die Rahmenbedingungen schaffen, die das Engagement aus der Bevölkerung unterstützen“, so Linnertz weiter.

Seit 1973 engagiert sich Gerd Wanken ehrenamtlich im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit. Zuerst im Rahmen der Errichtung eines Jugendzentrums in Bitburg – seiner Heimat. Wanken übernahm 1979 die Hausleitung. Zwei Jahre später erfolgte die Gründung einer Arbeitsgemeinschaft zur Integration von Jugendlichen mit Behinderung, die bis heute Bestand hat. Ein beständiger Austausch mit Schulen in Bitburg ermöglicht integrative Begegnung- und Austauschangebote für Jugendliche.

Zu dieser Arbeit gehört neben einer Sport-AG am Willibrord Gymnasium in Bitburg auch eine Musik-AG, die bereits zwei Produktionen aufführte. Auf diese erfolgreiche integrative Arbeit im Eifelkreis durch Gerd Wanken verwies ADD-Präsident Linnertz in seiner Laudatio.

Von einem „Glücksfall“ sprach Thomas Linnertz mit der Besetzung des kommunalen Behindertenbeauftragten im Eifelkreis durch den Pädagogen Wanken. In dieser Rolle ist Gerd Wanken als Ombudsmann Ansprechpartner für Menschen mit Behinderung sowie für Angehörige. ADD-Präsident Linnertz betonte zudem Wankens Bedeutung als „Lotse in der Verwaltung“. Mit seinem Engagement mache Wanken sich für die Verbesserung der Barrierefreiheit in der Region stark. Linnertz stellte hier insbesondere „die Entwicklung von barrierefreien Angeboten im Naturpark Südeifel“ hervor.

 

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In Zeiten wie diesen – Anerkennung und Dank zeigen mit Tank-Gutscheinen

Mechernich – Tankgutscheine unterm Weihnachtsbaum – In Zeiten wie diesen: Anerkennung und Dank zeigen mit Gutscheinen von der Schäfer-Reisen-24-Stunden-SB-Tankstelle in Mechernich – Bis 50 Euro pro Monat und Arbeitsnehmer steuerfrei für Unternehmer, ab zehn Euro und unbegrenzt nach oben für private Zwecke im Geschenkdesign.

Tankgutscheine als Weihnachtsgeschenke empfiehlt Elisa Schikorra von der Mechernicher Traditionsfirma „Schäfer Reisen“ in einem Gespräch mit der Redaktion des „Bürgerbriefs“: „Ein passendes und in Zeiten wie diesen, wertvolles Geschenk, das alle gut brauchen können und zu schätzen wissen, die mit Auto oder Motorrad mobil sein müssen.“

Die Höhe sei frei wählbar und unbegrenzt. Für Nikolausabend oder den weihnachtlichen Gabentisch gibt es die Tankgutscheine im Geschenkdesign in den Schäfer-Reisen-Büros neben der 24-Stunden-Tankstelle am Nyons-Kreisel, Kiefernweg 44.

Auch Arbeitgeber können für ihre Mitarbeiter lohnsteuerfreie Tankgutscheine erwerben, die Höhe bestimmen sie selbst. Bis 50 Euro kann einmalig oder jeden Monat getankt werden. „Manche Arbeitgeber wählen die regelmäßige Form, um ihren zuverlässigen Arbeitnehmern zu danken“, so Inhaber Rolf Schäfer.

Sein Mitinhaber und Geschäftsführer Guido Bauer ergänzt: „Andere ordern einen ganzen Stapel Gutscheine, um sie für besondere Leistungen nach und nach an ihre Leute auszugeben.“ Seit dem 1. Januar 2022 können Arbeitgeber jeden Monat bis zu 50 Euro als steuerfreien Sachbezug an Ihre Mitarbeiter ausschütten.

Beratung und Verkauf im Büro neben der Tankstelle

Die dazu passenden Tankgutscheine und entsprechenden lohnsteuerfreien Abrechnungsmodalitäten gibt es an der SB-Tankstelle von Schäfer auf dem Firmengelände am Kiefernweg 22, direkt am Girard-Kreisel in der Nähe der A-1-Auffahrt Mechernich/Bad Münstereifel. Kunden, sowohl gewerblich als auch privat, können sich dort bei Schäfer-Reisen zu den Gutscheinangeboten beraten lassen.

„Abtanken“ können die beschenkten oder gratifizierten Menschen ihre Boni selbständig, wann immer sie möchten, an der vollautomatisierten Mechernicher 24-Stunden-Tankstelle. „Es gibt verschiedene Abbuchungsmöglichkeiten, eine davon ist die Abrechnung vom entsprechenden Betriebskonto einmal monatlich“, so Rolf Schäfer.

Bei Tankgutscheinen für die private Nutzung sei der Betrag frei wählbar und es gebe den Gutschein im Geschenkdesign. Gerade in diesen Tagen sei ein voller Tank ein tolles Geschenk auch unter Freunden und Verwandten.

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Wassernahes Klassenzimmer der Grundschule Clemens in Mayen macht den Weg für alle frei!

Mayen – Test zur Barrierefreiheit bestanden – Bereits in der ersten Jahreshälfte konnten der neue barrierefreie Schulhof sowie das wassernahe Klassenzimmer der Grundschule Clemens eröffnet werden. Nicht nur das wassernahe Klassenzimmer an sich ist damit schon ein Highlight. Dieses besondere Erlebnis ist auch noch barrierefrei. Dadurch haben auch Menschen mit Beeinträchtigungen die Möglichkeit zu dem Klassenzimmer zu gelangen.

Oft unterscheiden sich Theorie und Praxis jedoch, sodass die Kollegen der Tiefbauabteilung es sich nicht nehmen ließen, die neue Zuwegung direkt einmal in der Praxis auszuprobieren. Robert Bechmann in Vertretung von Peter Butz vom Bundesverband Bereich Selbsthilfe Körperbehinderter konnte gemeinsam mit dem Bereichsleiter Frank Reicherts vom Tiefbau die Zuwegung des neuen Klassenzimmers auf Herz und Nieren prüfen und beide waren sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

„Das Thema der Barrierefreiheit gewinnt zunehmend an Bedeutung und ermöglicht somit vielen Menschen mehr Teilhabe am Alltag. Mit diesem Projekt konnten wir wieder neue Möglichkeiten schaffen und darüber freue ich mich sehr“, so der Bereichsleiter vom Tiefbau, Frank Reicherts.

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Landrat begrüßt 39 neue deutsche Staatsbürger – Feierstunde in der Wittlicher Synagoge

Wittlich – Aus über 140 Nationen stammen die rund 15100 Migrantinnen und Migranten, die im Landkreis Bernkastel-Wittlich eine neue Heimat gefunden haben. 39 von ihnen überreichten Landrat Gregor Eibes und Rita Thul vom Fachbereich Sicherheit und Ordnung der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich nun die Einbürgerungsurkunde. Sie kommen aus 14 verschiedenen Nationen: Albanien, Bulgarien, Indien, Jordanien, Kroatien, Litauen, Luxemburg, Palästina, Rumänien, Spanien, Syrien, Türkei, Ukraine und Ungarn.

„Sie haben sich dafür entschieden, die deutsche Staatsangehörigkeit anzunehmen. Diese Entscheidung steht am Ende eines Weges, der Sie aus vielen Staaten dieser Erde, aus ganz unterschiedlichen Gründen zu uns in den Landkreis Bernkastel-Wittlich geführt hat. Für Sie ist der heutige Tag ein ganz besonderer Tag“, betonte Landrat Eibes in der Feierstunde in der Wittlicher Synagoge. Um in einer neuen Stadt, einem neuen Dorf, einer bisher ungewohnten Gesellschaft, bei Menschen mit anderer Mentalität wirklich anzukommen, müssten alle zusammenarbeiten, erklärte Eibes. Dazu gehöre insbesondere der Gebrauch der deutschen Sprache. „Menschliches Verstehen setzt sprachliches Verstehen voraus. Sprachliches Verstehen fördert die Integration. Deshalb seien Sie offen und neugierig. Neugierig auf unsere manchmal auch etwas kompliziertere Sprache. Und: Nehmen Sie Anteil an dem, was vor Ort, ja in Ihrem Wohnort geschieht“, forderte der Landrat die Neubürger auf.

Insgesamt erwarben dieses Jahr bisher 81 ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger die deutsche Staatsangehörigkeit. Die jährliche Einbürgerungsfeier bietet mit dem gemeinsamen Schwur auf das Grundgesetz und dem Singen der Nationalhymne dabei immer einen besonderen feierlichen Rahmen.

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Beachtliches ehrenamtliches Engagement im Roten Kreuz in Mechernich

Mechernich – Johann Beul mit 93 Jahren in Ruhestand – 61 Einsatzmedaillen und andere Auszeichnungen verliehen – Vorstandsspitze um Rolf Klöcker im Amt bestätigt. Ein wahrer Regen an Auszeichnungen und Medaillen ging am Freitagabend während der Jahreshauptversammlung im Rotkreuz-Zentrum Mechernich auf die rund 50 Aktiven des Ortsvereins nieder. 32mal wurde die Feuerwehr- und Katastrophenschutz-Einsatzmedaille des Landes NRW von Innenminister Herbert Reul vergeben, sechs Mal die Covid-Dankes-Urkunde der DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt sowie 23mal die Urkunde für langjährige Tätigkeit im DRK.

Der Mechernicher Rotkreuz-Vorsitzende Rolf Klöcker zeichnet den jahrzehntelangen Schatzmeister Johann Beul (93) aus, in der Mitte Bereitschaftsführer Sascha Suijkerland, der für 30 Jahre aktive Mitarbeit im Roten Kreuz geehrt wurde. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Unter anderem ehrten Ortsvereinsvorsitzender und Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker und der stellvertretende Rotkreuz-Kreisvorsitzende Wilfried Müller den 93jährigen bislang amtierenden Schatzmeister Johann Beul für 50 aktive Dienstjahre, Bereitschaftsleiter Sascha Suijkerland für 30 und Burkhard Kühn für 25 Jahre Dienst am Nächsten.

Als Nachfolger für Johann Beul wählte die Versammlung den stellvertretenden Rotkreuz-Kreisvorsitzenden Wilfried Müller zum neuen Mechernicher Schatzmeister. Sowohl Vorsitzender Rolf Klöcker als auch sein Stellvertreter Manfred „Manni“ Lang und Bereitschaftsführer Sascha Suijkerland wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Kreisbereitschaftsarzt Frank Gummelt, der Mechernicher Bereitschaftsarzt Dr. Georg Grasmeyer und die JRK-Beauftragte Fabienne Philippsen y Febrer wurden von der Versammlung zu Beisitzern des Vorstandes gewählt. Jessica Kühn wurde zur Revisorin bestellt. Vorsitzender Rolf Klöcker ersuchte die Versammlung, für die nächste Legislatur geeignete Nachfolger für ihn und seinen Stellvertreter zu suchen. Jüngere sollten das Ruder übernehmen.

Sanitätsbetreuung, Krankentransporte und Blutspende seien die Haupteinnahmequellen des Mechernicher Rotkreuz-Ortsvereins, hieß es. Wegen Corona seien jedoch viele Veranstaltungen mit Sanitätsbetreuung in den letzten Jahren ausgefallen. Die Blutspenden blieben hingegen trotz Pandemie mit um die 1000 Spenden pro Jahr relativ konstant.

Sechs Jugendrotkreuzleute konnten in die aus 35 erwachsenen Rotkreuzleuten bestehende Bereitschaft übernommen werden. Die Zahl der Kinder und Jugendlichen blieb mit rund 15 trotzdem einigermaßen konstant. Viele der Aktiven machten in den vergangenen Jahren Fachdienstausbildungen, so Wilfried Müller.

RTW angeschafft

Die neue Unterkunft am Georges-Girard-Ring wächst und wird weiter renoviert und ausgebaut. Neben den Büro-, Kameradschafts- und Schulungsräumlichkeiten, die zuweilen auch vom Kreis und Landesverband Nordrhein in Anspruch genommen werden, ist auch ein geräumiger technischer Bereich mit Fahrzeughallen entstanden. 2020 ist ein neuer Rettungswagen angeschafft worden.

Besonderes Lob gab es für die von Sascha Suijkerland geführte Bereitschaft, die 2022 bereits wieder über 60 Sanitätsbetreuungen bei Großveranstaltungen absolviert hatte – teils waren die Frauen und Männer bei mehreren Großveranstaltungen parallel im Einsatz, auch außerhalb des Mechernicher Stadtgebietes.

Vorsitzender Rolf Klöcker sprach den Aktiven im Ortsverein seine große Anerkennung für ihren Einsatz während der Flut und der Coronapandemie aus: „Außerdem habt Ihr Euch »nebenbei« auch noch in bewunderungswürdiger Weise um jeweils 50 bis 70 Flüchtlinge in der Stadt gekümmert.“ Es sei „schon beeindruckend“, was die Bereitschaft um Sascha Suijkerland alles auf die Beine stelle.

Mit den eingangs erwähnten Medaillen und Urkunden ausgezeichnet wurden Felix, Frank und Sandra Alsmann, Torsten   Auel, Martin Becker, Daniela Bersem, Johann Beul, Peter Beyenburg-Weidenfeld, Vanessa Bienentreu, Jacqueline Brand, Niclas Cronenberg, Kevin         Dahlem, Celine-Michelle und Miguel Derichs, Frank Gummelt, Melina Ehlert, Anissa El-Hamdani, Aileen und Florian Jungmann, Thomas Helmut, Timothy und Samantha Kaufmann.

Außerdem Rolf Klöcker, Jessica und Burkhard Kühn, Melanie Linke, Markus Bienentreu, Sebastian Bruno Mohr, Dominik Moritz, Wilfried Müller, Monika Oerder, Fabienne Philippsen y Febrer, Gina Pilger, Martin Prinz, Stefanie Salzer, Christina Schmidt, Christin Schwarz, Sascha Suijkerland, Ina Terne, Michael Thieme, Georg-Franz Tissen, Til Voß, Lara Wagemann, Alexander Wasmuth und Nathalie Winter.

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NRW-Sportlerwahl 2022 – FELIX Awards – Online-Voting für die besten Sportlerinnen und Sportler des Landes startet

Region/Düsseldorf – Seit mehr als zehn Jahren werden Sportlerinnen und Sportler aus Nordrhein-Westfalen, die sich in besonderer Weise hervorgetan haben, mit den FELIX-Awards ausgezeichnet. Sportliche Höhepunkte gab es in diesem Jahr reichlich: die Olympischen Winterspiele in Peking, die European Championships in München oder die Basketball-EM – bei vielen dieser Events haben Athletinnen und Athleten aus dem Sportland.NRW maßgeblich zum guten Gesamtergebnis für das „Team Deutschland“ beigetragen.

Jetzt sind alle sportbegeisterten Menschen aufgerufen, bis zum 20. November 2022 unter www.nrw-sportlerdesjahres.de für ihre jeweiligen Favoritinnen und Favoriten abzustimmen. Gesucht werden einmal mehr die beste Sportlerin und der beste Sportler, die beste Mannschaft, die herausragende Newcomerin oder der herausragende Newcomer. Darüber hinaus gilt es zu entscheiden, wer den FELIX für Parasport sowie den FELIX in der Kategorie Fußball erhält.

Alle Nominierten stammen aus Nordrhein-Westfalen und haben sich durch außergewöhnliche sportliche Leistungen qualifiziert. Gleich fünf Athleten und Athletinnen des OSP Westfalen nahmen beispielsweise eine Medaille von den Olympischen Winterspielen in Peking mit nach Hause. Auch bei den European Championships in München sowie bei weiteren Sportevents waren viele Sportlerinnen und Sportler aus Nordrhein-Westfalen erfolgreich. Mit der Verleihung der FELIX Awards würdigen das Land Nordrhein-Westfalen, der Landessportbund NRW und die Sportstiftung NRW sowohl den Spitzensport als auch herausragende Persönlichkeiten.

„Als krönender Abschluss eines jeden Sportjahres ehren wir mit dem FELIX Award herausragende Athletinnen und Athleten. Sie repräsentieren auf hervorragende Weise das Sportland Nordrhein-Westfalen in seiner gesamten Vielfalt. Mit dem FELIX Award bieten wir daher unseren Sportlerinnen und Sportlern eine Bühne, die ihnen außerhalb der Sportereignisse für ihre erstklassigen Leistungen gebührt“, sagt Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt.

Stefan Klett, Präsident des Landessportbundes NRW, freut sich, dass die Gala zur Überreichung der FELIX Awards in diesem Jahr endlich wieder in fast gewohnter Art und Weise stattfinden kann. „Der FELIX ist mittlerweile längst eine Traditionsveranstaltung geworden, auf der die Gewinnerinnen und Gewinner die Wertschätzung erfahren, die sie verdienen. Mit dem festlichen Abend in einem verkleinerten Rahmen können wir die sportlichen und gesellschaftlichen Leistungen unserer Sportlerinnen und Sportler endlich wieder persönlich würdigen.“

Die FELIX Awards ehren nicht nur bekannte erfolgreiche Siegerinnen und Sieger. In der Kategorie Newcomerin/Newcomer sind noch weniger bekannte Namen zu finden. „Die Sportstiftung NRW ist eine bedeutende Institution für hunderte Nachwuchsleistungssportlerinnen und -sportler, die dadurch individuell gefördert werden können. Sie unterstützt diese Talente, damit ihre höchsten sportlichen Ziele Realität werden und ihre berufliche Zukunft auf einem festen Fundament steht“, erklärt Dr. Ingo Wolf, Vorstandsvorsitzender der Sportstiftung NRW. So haben mittlerweile schon einige FELIX-Newcomer der zurückliegenden Jahre bei Olympischen Spielen oder im Rahmen anderer sportlicher Großveranstaltungen ihr Können unter Beweis gestellt. Andere werden sicher in Paris 2024 oder bei den Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games in fünf nordrhein-westfälischen Städten überzeugen.

Die Verleihung der FELIX Awards findet am 9. Dezember 2022 in Düsseldorf statt. Auch die Trainerin oder der Trainer des Jahres, die zuvor von einer Expertenjury benannt wurden, kann an diesem Abend einen Award entgegennehmen. Die Gäste dürfen sich auf sportliche Höhepunkte, kulinarische Erlebnisse und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit musikalischer Untermalung freuen.

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Zum ersten Mal geht der neue Maximal-Jackpot von 120 Millionen bei der Lotterie Eurojackpot nach Deutschland

Region/Münster – Ein Tipper aus Berlin lag gestern Abend goldrichtig und wird somit 120-facher Millionär. Doch auch im zweiten Gewinnrang wurde außergewöhnlich abgeräumt: 17 Millionengewinner kommen dazu.  Der Glückspilz, der in einer Annahmestelle in Berlin seinen Tipp abgab, hat am gestrigen Dienstagabend, 8. November das geschafft, was Menschen aus 18 teilnehmenden europäischen Ländern auch gern erreicht hätten: Bei der jüngsten Ziehung der Lotterie Eurojackpot hat dieser Spielteilnehmer als Einziger die erste Gewinnklasse getroffen und mit den Gewinnzahlen 15-17-23-35-38 sowie den Eurozahlen 4 und 9 den Megajackpot von 120 Millionen gewonnen.

Erst zum zweiten Mal überhaupt hatte der Eurojackpot diese Höhe erreicht. Seit einer Produktänderung im März dieses Jahres kann der Jackpot auf die Höhe von 120 Millionen ansteigen. Seitdem ist der Jackpot auch zweimal pro Woche spielbar, und zwar dienstags und freitags (vorher nur freitags).

17 Millionengewinne im zweiten Gewinnrang

Außerdem bemerkenswert: Die Gewinner im zweiten Rang sind außergewöhnlich viele. Insgesamt 17 Tipper konnten jeweils exakt 1.209.751,50 Euro einstreichen. Die Gewinner kommen aus Baden-Württemberg (4x), Bayern (3x), Berlin (2x), Hessen (2x), Nordrhein-Westfalen (1x), Rheinland-Pfalz (2x), Dänemark, Ungarn und Polen. Dafür reichte das Treffen der fünf Gewinnzahlen und einer Eurozahl. Im zweiten Gewinnrang hatte sich durch den Überlauf der Einsätze aus dem auf 120 Millionen gedeckelten Gewinnrang in die zweite Gewinnklasse ein Jackpot von rund 16 Millionen Euro gebildet. Die Ziehung heute Abend machte also insgesamt 18 Personen oder Tippgemeinschaften zu Millionären und Multimillionären.

Längste Jackpotphase

Seit dem 4. November stand der Eurojackpot bei 120 Millionen. Insgesamt dauerte die Jackpotphase 17 Ziehungen an, sie startete am 13. September mit dem Einstiegsjackpot von 10 Millionen Euro. Sie ist damit die längste Jackpotphase seit dem Start der Lotterie im Jahr 2012.

Letzter Jackpotgewinn im September

Dass ein Spielteilnehmer die Gewinnklasse 1 getroffen hat, liegt zwei Monate zurück: Am 9. September (Freitag), gingen 20 Millionen Euro nach Spanien. Der jüngste deutsche Jackpotgewinner stammt aus dem August, als ein Tipper in Hessen ebenfalls rund 20 Millionen Euro gewann.

Einen Jackpottreffer von über 100 Millionen Euro gab es in diesem Jahr bereits zwei Mal: Im Mai gingen mehr als 110 Millionen Euro nach Nordrhein-Westfalen – zu dieser Zeit deutscher Lotterierekord! Im Juli folgte ein Jackpotgewinn in Höhe von 120 Millionen Euro in Dänemark.

Nächste Ziehung

Am kommenden Freitag (11. November) startet der Eurojackpot wieder bei der Jackpotsumme von 10 Millionen Euro (Chance 1 : 140 Mio.). Tipps können in allen Lotto-Annahmestellen oder unter www.eurojackpot.de abgegeben werden.

 

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„Eifel-Winter“ – Herrliche Geschichten für lange Winterabende neu aufgelegt

Hillesheim – Eifelkenner Manfred Lang hat eine beeindruckende Sammlung von Geschichten für die langen Abende vor und nach Weihnachten zusammengestellt. Mit bekannten Autorinnen und Autoren wie Clara Viebig, Jakob Kneip, Fritz Koenn, Jacques Berndorf und vielen mehr blickt Lang auf die kalte Jahreszeit in Vergangenheit und Gegenwart seiner Eifelheimat.

Das winterliche Eifelbild stellt sich dabei immer wieder anders dar und beschert wohligen literarischen Genuss auf vielfältigste Art und Weise. Die atmosphärischen Zeichnungen von Ralf Kramp runden den Band ab und machen aus ihm ein liebevolles gestaltetes Lesebuch.

Mal weihnachtlich und idyllisch, mal mystisch, turbulent und voller Schrecken, mal anrührend oder auch zum Brüllen komisch: »Eifel-Winter« ist ein reich gefüllter literarischer »Weihnachtsteller«. Es geht um Niklaus, Schlitten, Schneeballschlachten, um Kindheitserinnerungen und den christlichen Glauben, aber auch um Menschliches, um Mundart, Mord und Totschlag.

In »Eifel-Winter« versammeln sich zahlreiche Beiträge vieler verschiedener berühmter und weniger bekannten Autoren, die sich allesamt mit der kalten Jahreszeit befassen, die das Eifelbild schon immer entscheidend geprägt hat. Ein Blick in die Autoren- und Titelliste dürfte genügen, um winterliche und weihnachtliche Vorfreude aufkommen zu lassen. Da finden sich Namen wie Stefan Andres, und Clara Viebig, Jakob Kneip, Theodor Seidenfaden und Ludwig Mathar, Peter Zirbes, Wilhelm Hay und Peter Kremer, da fehlen auch
nicht die zeitgenössischen Autoren wie Fritz Koenn und Rainer M. Schröder, oder die Eifelkrimi-Autoren um Jacques Berndorf.

Man kann die leckeren literarischen Häppchen in aller Ruhe vom Teller
stibitzen und sie in der Reihenfolge genießen, die dem ganz persönlichen Geschmack entspricht. Das erfolgreiche Eifel-Lesebuch erscheint jetzt in leicht überarbeiteter Neuauflage, erstmals als handliche Klappenbroschur-Ausgabe.

Eifel-Winter
Manfred Lang (Hg.)
Neuauflage, Klappenbroschur
312 Seiten
ISBN 978-3-95441-643-1
17,00 Euro (D)

Über den Herausgeber

Manfred »Manni« Lang ist 1959 auf einem Bauernhof in Bleibuir/Eifel geboren und hat sich zeitlebens außer zu militärischen, Lern-, Arbeits- und Urlaubszwecken nie sehr weit aus der rheinisch sprechenden Eifel entfernt.

Der gelernte Tageszeitungsredakteur und langjährige selbstständige Betreiber einer Presse- und PR-Agentur (»ProfiPress«) in Mechernich hat mittlerweile über 15 Bücher aus und über die Eifel geschrieben und herausgegeben.

Lang ist Ständiger Diakon in der katholischen Kirche (Bistum Aachen) und vielfältig als Rezitator und Vortragskünstler unterwegs, unter anderem mit der berühmt-berüchtigten »Eifel-Gäng«.

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Als Zugabe kam das Mundart-Lied in bester BAP-Manier „Herrjott övverall“

Simmerath – Letzte Unruhe – Begegnungen am Rande des Lebens. Ludwig Henkelmann ist einer, der genau beobachtet und zuhört, der weiter denkt und sich Zeit nimmt für Geschichten und ihre Menschen, sowohl auf als auch unter der Erde. Und er ist immer mit dem Herzen dabei. Man ist versucht zu denken, dass auch die eigene Bestattung, wenn in seinen, dann in guten Händen wäre.

Es ist schon so, dass wir den Friedhofsgärtner bei den Beisetzungen eher am Rande wahrnehmen. Er hält sich im Hintergrund, ist diskret, fast unsichtbar und spielt doch eine gewichtige Rolle im Ablauf des höchst emotionalen Geschehens. Umso interessanter und aufschlussreicher, einmal die Sicht aus seiner Perspektive dargeboten zu bekommen. So befand das, man kann schon sagen, beseelte Publikum, das in der Gemeindebücherei Simmerath Henkelmanns Lesung aus seinem Buch „Letzte Unruhe“ lauschte.

Darin hat er die „Begegnungen am Rande des Lebens“ in kurzen und längeren Erzählungen festgehalten. Ursprünglich mündlich der Familie und unter Freunden erzählt, bestärkten diese ihn darin, sie doch einmal aufzuschreiben. Der Eifeler Literaturverlag fand sie so gelungen, dass er ein Buch daraus machte.

Es geht um gute Absichten, die in Katastrophen münden, um Schicksal und seine Unausweichlichkeit und das Hadern mit demselben, aber auch um Zufälle zum Schmunzeln, die nur das Leben dirigieren kann. Das Leben, das zum Tod gehört, der uns letztlich alle gleich macht: den Armen wie den Reichen, den Bescheidenen wie den Aufschneider, dessen Angehörige ihm noch ein letztes zweifelhaftes Denkmal aus teurem schwarzem Marmor setzen, der Verpflichtung zur Zahlung der Raten aber nicht nachkommen. So gerät es zum Lotteriespiel, wann man den Namen an seinem Grab lesen darf und wann nicht. Denn der Steinmetz ist nun mal ein Mann mit Prinzipien.

Waren Lesung und die Auswahl der Geschichten, mal mit Cliffhänger, mal zu Ende erzählt, geschickt von Ludwig Henkelmann inszeniert, so passten das sensible Gitarrenspiel und der Gesang von Michael Sparla aus Raeren ausgezeichnet dazu. Mit Songs von Leonhard Cohen, Johnny Cash oder Bob Dylan, welcher den Gevatter Tod als „Man in the Long Black Coat“ besingt, setzte Sparla ein wohlklingendes und tröstliches Ausrufezeichen vor oder hinter die Kapitel der „Letzten Unruhe“. Die lange Freundschaft der beiden ist offensichtlich die Basis für die Harmonie auch ihrer künstlerischen Partnerschaft, denn als Zugabe kam das Mundart-Lied in bester BAP-Manier „Herrjott övverall“, gedichtet vom Autor und vertont vom Gitarristen, in Simmerath zur Uraufführung. Langer Applaus war ihnen gewiss.

Die Freunde fürs Lesen laden zu einer weiteren Veranstaltung ein, dem traditionellen Adventlichen Literaturkonzert, diesmal mit der Erzählerin Susanne Tiggemann und den Musikerinnen Birgit Röseler und Simone König, am ersten Adventssonntag, dem 27.11., um 16:00 Uhr.

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Viel Spaß für kleine und größere Kinder – Neugestalteter Spielplatz in Wachtberg-Pech

Wachtberg-Pech – Selbst der Umstand, dass es heftig regnete, schmälerte nicht die gute Laune, mit der Bürgermeister Jörg Schmidt, Beigeordneter Swen Christian und Christian Pohl, Leiter Fachbereich 5 – Infrastruktur, den neu gestalteten Spielplatz am Milchpützweg in Pech kürzlich persönlich in Augenschein nahmen.

Spielplatz für kleinere Kinder, daneben der für größere Kinder interessante Bolzplatz für verschiedene Ballsportarten. Foto: Gemeinde Wachtberg/mm

Bereits 2020 war der Kleinkindbereich ­aufgewertet und die bestehende Schaukel, die Sitzgelegenheit sowie das Wipptier um eine große Kletter- und Rutschen-Kombination erweitert worden. Mit der Umsetzung des nun abgeschlossenen Projektes bietet der Spielplatz jetzt auch interessante Möglichkeiten für etwas größere Kinder. So bietet der Bolzplatz, ausgestattet mit Basketballkörben und Fußballtoren, mit seinem Kunststoffbelag und den darauf aufgebrachten Markierungen die Möglichkeit für zahlreiche Ballsportarten. Die Kopfseiten der Ballfangzäune sind besonders abgefedert. Bälle, die das Tor verfehlen und auf den Zaun treffen, werden so abgedämpft und prallen weniger laut dort auf. Eine an der Fassade der Turnhalle angebrachte Boulderwand lässt zudem die Herzen jugendlicher Kletterfreunde höherschlagen. Nicht nur die von Kindern… auch Schmidt, Christian und Pohl ließen es sich nicht nehmen, selbst ein paar Kraxel-Züge daran zu machen. Darüber hinaus gibt es ein Trampolin, das auch von Rollstuhlfahrern ausprobiert werden kann, sowie eine Street Workout-Anlage zum Körpergewichtstraining.

„Eine rundum sehr gelungene Aufwertung des Spielplatzes. Die Pecher Kinder und Jugendlichen haben die neue Anlage sicher schon ausgiebig ausprobiert. Hier macht es richtig Spaß, sich auszutoben“, freute sich Bürgermeister Schmidt. Mit einer Bauzeit von vier Monaten, von April bis Anfang August dieses Jahres, und Gesamtkosten von rund 200.000 Euro lag das Projekt zudem nicht nur im veranschlagten Zeit-, sondern auch im kalkulierten Kostenrahmen. Neu angelegte Wege sowie naturnah gestaltete Flächen zur Huppenbergstraße runden das Projekt und damit die komplette Neugestaltung dieses Areals perfekt ab. (mm)