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Gottesdienst zu Ehren des Heiligen Willibrord mit Weihbischof Brahm in Waxweiler

Waxweiler – Mit einem Pontifikalamt mit Weihbischof Robert Brahm hat das Dekanat St. Willibrord Westeifel am 6. November den Gedenktag seines Patrons und Namensgebers gefeiert. Waxweiler hat einen besonderen Bezug zum angelsächsischen Missionar Willibrord (658–739), der als Glaubensbote auch in der Westeifel wirkte und in der Gemeinde im Prümtal gepredigt haben soll. Im Zentrum der Verehrung steht jedes Jahr an Pfingsten die Echternacher Springprozession zum Grab des Heiligen, deren Ursprung der Sage nach auf das Jahr 728 und den Ort Waxweiler zurückgeht.

In seiner Predigt erinnerte Weihbischof Brahm an das Auftreten Willibrords als Missionar bei den Menschen in Waxweiler, die der Legende nach während seiner Predigt getanzt hätten. Als Buße mussten die neuen Gläubigen anschließend springend und tanzend nach Echternach pilgern. Der Weg des Menschen heute gleiche oft einem „Tanz auf dem Vulkan“, der von Hektik, Stress und Erschöpfung geprägt sei, sagte Brahm. Dieser Tanz mache oft krank, raube den Atem und werfe aus der Bahn. „Das Gegenstück dazu ist die Stille“, sagte er mit Verweis auf den Heiligen, dessen Leben von den beiden Polen des missionarischen Unterwegsseins und dem kontemplativen Rückzug in das von ihm gegründete Kloster Echternach geprägt gewesen sei. Der Rückzug und die Stille könnten einen ruhelosen Weg zu einem „Tanz der Sehnsucht“ werden lassen, der helfen könne, sich dem Sinn des Lebens, echtem Glück und Dankbarkeit für das Geschenkte zu nähern. „Das ist ein Tanz, in dem wir uns schrittweise Gott nähern. Er ist dann unser Tanzpartner, der uns führt, uns auffängt, uns hält und uns Ansehen schenkt.“ Mit Blick auf den Heiligen Willibrord heiße dann die neue Mission, „Schritte zu lernen, die uns den Tanz der Selbstfindung und der Gottesnähe ermöglichen – ein Tanz der Gemeinschaft, der Solidarität, ein Tanz der Menschheitsfamilie und des Friedens“, sagte der Weihbischof.

Seit einigen Jahren sei man bemüht, das Hochamt zum Patrozinium des Dekanats mit einem (Weih-)Bischof zu feiern, sagte der Vorsitzende des Pfarreienrates, Michael Fischer. Er würdigte das Engagement der anwesenden „Brudermeister“, die jedes Jahr die Fußwallfahrt Prüm-Waxweiler zur Echternacher Springprozession organisieren und als Vorbeter begleiten. Neben Weihbischof Brahm feierten Pfarrer Georg Josef Müller sowie Ruhestandspfarrer und Ordensprälat Friedrich Kreutz unter der Assistenz von Diakon Karl Weyandt den Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer mit. Musikalisch begleitete Markus Roschinski das Hochamt an der Orgel.

Das Dekanat St. Willibrord Westeifel war im Jahr 2004 aus dem Zusammenschluss der Altdekanate Neuerburg, Prüm und Waxweiler entstanden und hat das über 150-jährige Willibrord-Patronat von Waxweiler übernommen. Es ist das flächengrößte Dekanat im Bistum Trier und das einzige, das einen Heiligen in seinem Namen trägt. Im Januar 2023 geht es in den neuen Pastoralen Räumen Neuerburg und Prüm auf. Der aus dem heutigen England kommende Willibrord, der auch als „Apostel der Friesen“ bezeichnet wird, starb am 7. November 739 in seiner Klostergründung Echternach. Sein Sterbetag wurde zum Gedenktag und zum Festtag für das Westeifel-Dekanat.(red)

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„Kleiner Stern in Silber“ an Blau-Weiß Kaifenheim

Region/Mainz – „Silberne Sterne des Sports“: VIKINGS MUAY THAI zum Bundesfinale nach Berlin. Insgesamt 6.500 Euro an Preisgeldern an sechs gesellschaftlich hoch engagierte Vereine ausgeschüttet. Diesen grauen November-Tag werden die Verantwortlichen des Sportvereins VIKINGS MUAY THAI so schnell nicht vergessen. Der junge Verein aus der 1.700-Einwohner-Gemeinde am Donnersberg ist der 2022er Gewinner des „Großen Stern des Sports“ in Silber für Rheinland-Pfalz.

Der mit 2.500 Euro dotierte Preis wurde den innovativen Kampfsportler*innen aus der Nordpfalz am Mittwochabend in Mainzer Staatskanzlei von den Volks- und Raiffeisenbanken des Landes, dem Landessportbund sowie der Landesregierung vor mehr als 60 geladenen Gästen im Festsaal der Mainzer Staatskanzlei für ihre Initiative „BAUM-GUARD“ überreicht.

Vor einem Jahr hatte der Verein aus der Nordpfalz mit seiner „COIN-JAGD“ bereits als Zweitplatzierter geglänzt. Diesmal reichte es nun also zum Platz ganz oben auf dem Treppchen. Platz zwei und ein „Kleiner Stern in Silber“ ging in diesem Jahr an die Eifelaner vom Sportverein Blau-Weiß Kaifenheim aus dem Landkreis Cochem-Zell („Kids mobil mit Spaß und Spiel – aktiv durch die Pandemie ist unser Ziel“/1.500 Euro Preisgeld), Platz drei und ebenfalls ein „Kleiner Stern in Silber“ an den Inklusiven Sport- und Kulturverein Mainz „Die Erdmännchen“ („Eine Hütte macht den Weg frei!“/1.000 Euro Preisgeld). Von der Fachjury mit Förderpreisen von je 500 Euro dekoriert wurden der Förderverein der SG Saartal (Integrationsprojekt „VIELFALT am Ball“), der Sportverein Grün-Weiß Müden 1971 von der Mosel („Natursport: Bewegung draußen in der Natur“) und der TFC 1861 Ludwigshafen („Treffpunkt TFC – ein Verein für alle“). Insgesamt wurden von den Volksbanken Raiffeisenbanken also einmal mehr Preisgelder in Höhe von 6.500 Euro für das beispielhafte gesellschaftliche Engagement der Klubs vergeben.

Der „Hauptgewinn“ aber ging an den Sportverein VIKINGS MUAY THAI. „Sportliche Aktivität sollte nicht auf eine Sportart begrenzt sein, sondern man sollte darüber hinaus auch Wissensfragen zur Ernährung, zur Umwelt, zum Bergbau und zur Feuerwehr beantworten können“, so die Auffassung der Protagonist*innen des 183 Mitglieder zählenden Vereins, der erst vor knapp acht Jahren gegründet wurde und dessen Projekt „BAUM-GUARD“ bei der zehnköpfigen Fachjury auf helle Begeisterung stieß. Seit April und noch bis 17. Dezember können alle, die Lust haben, 15 ganz verschiedene Sportarten absolvieren. Jede abgelegte Disziplin – ob Fußball-Golf, Tanzen oder Wandern – wird in den BAUM-GUARD Pass eingetragen. Wer alle 15 schafft, bekommt eine Ehrenurkunde. Insgesamt gibt es hier nur Gewinner. Pro Teilnehmer*in wird ein Baum gepflanzt. Lokale Sponsoren spenden Gutscheine für eine Tombola. Die teilnehmenden Vereine freuen sich über neue Mitglieder. Fazit: Der Zusammenhalt im Donnersbergkreis ist weiter gewachsen. Begleitende Genossenschaftsbank des Siegervereins ist übrigens die Volksbank Alzey-Worms eG.

Und dies verdient Ehre und Anerkennung auf großer Bühne: Der in Rheinland-Pfalz für den Sport zuständige Innenminister Michael Ebling überreichte dem Verein, angeführt vom Vorsitzenden Marc Wagner, gemeinsam mit Tobias Schmitz, stellvertretender Vorstandssprecher der Volksbank Alzey-Worms eG als Vertreter der Volksbanken Raiffeisenbanken in Rheinland-Pfalz, sowie LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick in Mainz als Landessieger den „Großen Stern des Sports“ in Silber 2022. Unterstützt wurden sie dabei von Stabhochspringerin und Jurymitglied Lisa Ryzih.

„In einem Sportverein geht es um so viel mehr als nur um den gemeinsamen Spaß am Sport“, betonte Sportminister Ebling. „Es geht auch um das Miteinander- und Voneinanderlernen, das Ausprobieren von Neuem und darum, sich für etwas zu engagieren und einzusetzen.“ Nicht nur die Initiative „BAUM-GUARD“ der VIKINGS MUAY THAI, sondern alle ausgezeichneten Vereine verbänden diese Aspekte in eindrucksvoller Weise und leisteten damit einen beachtlichen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. „Die international erfolgreichen Athlet*innen sind die Leuchttürme – die braucht es auch“, sagte Ebling. „Bei den Sternen des Sports geht es um die Sichtbarkeit der Leistung in der Breite – und die ist genauso wichtig.“ Diese funkelnden „Sterne“ seien eine „schöne Auszeichnung, die gute Beispiele gibt“. Den VIKINGS wünschte der ehemalige Mainzer OB für Bundeswettbewerb viel Erfolg. „Ich bin überzeugt, dass sie das Land Rheinland-Pfalz und seine großartige Sportlandschaft hervorragend repräsentieren werden.“ LSB-Präsident Bärnwick betonte: „Die ‚Sterne des Sports‘ zeigen die Vielfalt des Sports in Rheinland-Pfalz. Die Aktionen und Ideen der Vereine zeigen herausragendes Engagement, dass es zu würdigen gilt. Wir sind froh, dass es die Auszeichnung ‚Sterne des Sports‘ gibt.“

Eine zehnköpfige Jury aus Vertreter*innen von LSB, Sportbünden, Banken, Sportler*innen, Sportministerium sowie Journalisten hatte die Initiative des Sportvereins VIKINGS MUAY THAI unter sämtlichen eingereichten Bewerbungen zum Gewinner des „Großen Stern des Sports“ in Silber und damit zum Sieger auf Landesebene erklärt. Für den Vorzeige-Klub vom Donnersberg findet der Wettbewerb nun auf Bundesebene seine Fortsetzung. Die sympathischen Thai-Boxer*innen werden Rheinland-Pfalz bei der Verleihung der bundesweiten „Goldenen Sterne“ vertreten. Diese werden am 23. Januar 2023 in Berlin verliehen.

„Unglaublich, dass die Jury sich für unser Projekt entschieden hat“, sagte Vikings-Macher Marc Wagner, der bei der Verkündung der Entscheidung durch SWR-Moderator Christian Döring mit leuchtenden Augen die linke Faust ballte und sich sogleich freudig mit seinen mitgereisten Vereinskolleg*innen abklatschte. Die 2.000 Euro Prämie von den „Bronzenen Sternen“ und die 2.500 Euro, die man sich jetzt gesichert habe, könne man bestens gebrauchen. Denn im Rahmen des Projektes werde man schon bald 500 Bäume pflanzen – was gut und gerne 5.000 Euro koste.

 

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Stadt Aachen fördert junge Ehrenamtler*innen – Stipendium mit bis zu 100 Euro im Monat

Aachen – Interessent*innen können sich noch bis zum 15. November dafür bewerben – Stadt und Städteregion Aachen haben in Kooperation ein neues Instrument zur Förderung von jungen Menschen, die Verantwortung im Ehrenamt übernehmen, entwickelt. Ob Sport, Musik, Feuerwehr oder Hilfe für Geflüchtete: Viele junge Menschen sind ehrenamtlich in Vereinen aktiv. Aus finanziellen Gründen kommt oft noch ein Nebenjob dazu – und die Zeit für das Ehrenamt wird weniger. Hier wollen Stadt und StädteRegion Aachen mit dem Pilotprojekt „Ehrenamts-Stipendium“ unterstützen: Wer zwischen 16 und 27 Jahren alt und ehrenamtlich in einem Verein aktiv ist, kann sich jetzt noch bei der StädteRegion Aachen für ein Stipendium bewerben. Dieses ist auf 100 Euro im Monat dotiert und wird für maximal zwölf Monate ausgezahlt. Pro Person stehen also 1.200 Euro bereit.

Kriterien für die Vergabe des Stipendiums sind beispielsweise das Maß der Verantwortung, der zeitliche Umfang, die Vielfalt der Tätigkeit und der Sozialraum, in dem die Tätigkeit ausgeübt wird. Neben einem Bewerbungsbogen wird ein Empfehlungsschreiben des Vereins oder Verbands sowie ein tabellarischer Lebenslauf mit dem Schwerpunkt „Meine Stationen im Ehrenamt“ benötigt. Alle Informationen und auch der Bewerbungsbogen stehen online unter www.staedteregion-aachen.de/stipendium zur Verfügung.

Es gibt im Kern vier Bedingungen, die erfüllt sein müssen, damit eine Förderung möglich ist:

  • Gefördert werden können Menschen im Alter zwischen 16 und 27 Jahren.
  • Sie müssen in einer Schlüsselposition oder vergleichbar engagiert in einem Verein oder Verband mit Sitz in der Stadt oder StädteRegion Aachen sein.
  • Sie müssen Mitglied in diesem Verein sein und dieser muss die Antragstellung unterstützen.
  • Während der gesamten Förderung müssen sie sich zudem in einer schulischen oder beruflichen Ausbildung befinden.

Wenn jemand gewerblich tätig ist oder bereits eine andere Förderungsmöglichkeit (z.B. Deutschlandstipendium, Stipendium nach den Richtlinien der StädteRegion Aachen zur Förderung des Sports) in Anspruch nimmt, ist kein Ehrenamtsstipendium möglich.

 

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„Gemeinsam vorangehen für die Menschen in unserer Region“

Mendig – Dialog zwischen dem Pastoralen Raum Mayen und der Verbandsgemeinde Mendig. Zum Jahresanfang hat Bischof Dr. Stephan Ackermann den Pastoralen Raum Mayen errichtet. Er erstreckt sich über das bisherige Dekanat und die Pfarrei Rieden und umfasst die Pfarreiengemeinschaften Mendig, Nachtsheim und Mayen sowie die zum 1. Januar neu fusionierte Pfarrei St. Jodokus.

Die Zuständigkeitsbereiche des Leitungsteams rund um Pfarrer Jörg Schuh als Dekan, Margit Ebbecke und Marek Jost sind vielfältig: Sie werden die Pfarreien unterstützen und sich dafür einsetzen, dass die Synodenergebnisse umgesetzt werden. Zudem sollen sie Kooperationspartner zusammenbringen und „Orte von Kirche” fördern.

Diesen Grundgedanken aufgreifend, vertieften nun Pfarrer Schuh und Marek Jost den Dialog mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig, Jörg Lempertz. „Die Kirche ist sehr präsent in unserer Verbandsgemeinde. Sie steht zum katholischen Kindergarten St. Nikolaus, zum Altenheim Marienstift und auch zum Caritas Zentrum St. Raphael. Darüber hinaus leistet sie Großartiges in der Jugend- und Seniorenarbeit sowie der Seelsorge. Die Kirche sollte die Neuordnung nun nutzen, um wieder näher an die Menschen heranzurücken, verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen und den Pastoralen Raum als Chance für eine lebendige Kirche vor Ort wahrzunehmen“, so Bürgermeister Lempertz.

Die Kirchenvertreter sehen ihre Hauptaufgabe jetzt darin, die vielen Charismen und Kompetenzen der Seelsorger und der Ehrenamtlichen im Pastoralen Raum Mayen zu bündeln. Sie möchten gemeinsam mit den Gemeinden nach vorne schauen. „Besonders im Blick haben wir die Begleitung der jungen Familien, die heute vielfältige Anforderungen bewältigen müssen“, berichtet Margit Ebbecke. Auch soll ein Themenzentrum gebildet werden rund um Seelsorge-Angebote im Bereich Sterben, Tod und Trauer. Ein dritter Schwerpunkt wird die Glaubensverkündigung unserer frohen Botschaft sein. „Hier werden wir uns neu aufstellen”, erklärt Dekan Schuh, “und eng mit dem neuen Pfarrer der Pfarrei Mendig, Dr. Artur Schmitt, und dem Seelsorgeteam zusammenarbeiten.” Marek Jost ergänzt: „Damit dieses Zusammenspiel gelingt, ist es wichtig, die Ressourcen zu optimieren, um diese dann gezielt in diese Schwerpunkte einzusetzen.“

Alle vier Gesprächsteilnehmer resümierten abschließend, dass ein solch inhaltstiefer und partnerschaftlicher Dialog geeignet ist, sich für die Mitmenschen in der Region bestens aufzustellen. Der enge Kontakt soll auch in Zukunft partnerschaftlich gepflegt werden.

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Fröhliche Frösche für Meckenheimer Babys

Meckenheim – Tierischer Begleiter löst das Bärchen-Schnuffeltuch ab. Neugeborene in Meckenheim werden auf ihrem Weg in ein spannendes Leben von einem knuffigen Stofftierchen begleitet. War es bislang das Bärchen-Schnuffeltuch, welches die Babys schnell liebgewonnen hatten, ist es seit Oktober ein putziger Frosch, der tierische Kuschelzeit verspricht. Gemeinsam mit der Besuchshebamme der Stadt Meckenheim, Birgit Kahlo, und Jennifer Berger von den Frühen Hilfen der städtischen Jugendhilfe hat die Jugendamtsleiterin Anna Sitner den Frosch als künftigen Wegbegleiter der jüngsten Bürgerinnen und Bürger vorgestellt.

Er gehört neuerdings zum Babywillkommenspaket der Stadt Meckenheim. Dieses ist wiederum Bestandteil des Besuchsdienstes „BabyBesuchMeckenheim“, den Birgit Kahlo als originäre Hebamme in Kooperation mit dem Diakonischen Werk durchführt. Das Angebot der Stadt Meckenheim richtet sich an die Neugeborenen und ihre Eltern, die sich über ein Präsent und Informationsmaterial freuen dürfen. Neben dem Kuschel-Frosch zählen ein Gutschein für einen Besuch des Hallenfreizeitbades, Flyer und Broschüren über die Entwicklung des Babys und der Hinweis auf die Nutzung der Servicestelle „FragNach“, der Meckenheimer Kinderstadtplan, diverse Werbeartikel namhafter Unternehmen sowie Söckchen, die Meckenheimer Seniorinnen mit viel Liebe gestrickt haben, dazu.

Der Frosch als neues Schmusetier kommt natürlich besonders gut an, weiß Birgit Kahlo. „Familien mit Kindern freuen sich, dass das Bärchen-Schnuffeltuch nun ein Geschwisterchen erhalten hat“, berichtet sie von ihren ersten Erfahrungen. Auch Anna Sitner findet großen Gefallen an dem freundlichen Frosch, der den Nachwuchs fortan begeistern wird, und dankt der Besuchshebamme Birgit Kahlo für deren Engagement.

Nach der Geburt ihres Kindes erhalten die jungen Eltern ein Willkommensschreiben des Bürgermeisters, in dem er zum Nachwuchs gratuliert und für den Babybesuchsdienst wirbt. Anschließend gratuliert die Diakonie schriftlich und kündigt ihren Besuch mit einem fixierten Termin in der 12. bis 14. Lebenswoche des Kindes an. In dieser Zeitspanne ist weder eine Vorsorgeuntersuchung vorgesehen, noch besteht zu diesem Zeitpunkt eine Hebammenbetreuung. Der „BabyBesuchMeckenheim“ schließt die Lücke: Birgit Kahlo informiert die Eltern im persönlichen Gespräch über Beratungs- und Hilfsangebote. Im Zentrum des Austausches steht die Entwicklung des Kindes in den ersten Lebensjahren. Übergeben werden Informationsmaterialien und Präsente in einem bedruckten Stoffbeutel, in dem sich neuerdings auch ein putziger Frosch zu Hause fühlt.

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St. Martinsumzug am Freitag 11. November in der Innenstadt von Mayen

Mayen – Es ist schon wieder so weit, viele Kinder – und natürlich auch Jugendliche und Erwachsene – freuen sich auf den traditionellen St. Martinszug. Auch in diesem Jahr findet der St. Martinsumzug wie gewohnt am Freitag, 11. November, in der Innenstadt Mayen statt.

Der Abend beginnt mit dem Kindergottesdienst um 17 Uhr in der St. Clemens Kirche. In diesem Jahr soll eine etwas andere Martinskollekte gesammelt werden: Um den Kindern den Gedanken des Teilens noch näher zu bringen wird um Spenden in Form von haltbaren Lebensmitteln gebeten (Reis, Nudeln, Zucker, Mehl, Salz und co.). Die gesammelten Lebensmittel kommen der Mayener Tafel zu Gute.

Nach dem Gottesdienst stellt sich der Martinszug ab ca. 17.20 Uhr auf dem Marktplatz zwischen Oktogon und Marktbrunnen auf. Von dort führt der Zugweg durch die Marktstraße – Brückenstraße – Im Keutel – Im Hombrich Wasserpförtchen – Querung St.-Veit-Straße – Gerberstraße bis zum Viehmarktplatz, wo das Martinsfeuer entzündet wird.

Die Anwohner des Zugweges können zur Stimmung beitragen, indem sie kleine Kerzen oder Martinsfackeln ins Fenster stellen.

Die Tradition des Laternenbastelns macht Kindern ebenso wie Erwachsenen viel Freude, daher wird in den Kindergärten und Schulen sowie in den Familien fleißig gebastelt.  Natürlich erfahren die Kleinen auch alles über die Legende des Heiligen St. Martin, der seinen Mantel mit einem Armen teilte. Für viele Kinder ist der St. Martinszug in den Abendstunden mit zahlreichen Laternen und Fackeln ein ganz besonderes Erlebnis und das Martinsfeuer noch tagelang aufregender Gesprächsstoff.

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Für beste Lernbedingungen setzt das Mechernicher Gymnasium am Turmhof auf 48 digitale Tafeln

Mechernich – Einblicke in die Ausstattung, die vielfältigen AG- und Unterrichtsangebote sowie das Schulleben erhalten Interessierte beim Tag der offenen Tür am Samstag, 12. November, von 9 bis 14 Uhr. Kreide und Schwamm bekommen jetzt Konkurrenz. Denn das Mechernicher Gymnasium am Turmhof (GAT) setzt seit Kurzem auf digitale Tafeln, sogenannte i3-Boards.

So sehen sie aus, die digitalen Boards, die jetzt nach und nach im Mechernicher Gymnasium am Turmhof installiert werden sollen. Drei Geräte wurden bereits installiert, 45 weitere sollen folgen. Foto: Bernhard Karst/pp/Agentur ProfiPress

Drei dieser Boards wurden inzwischen installiert, weitere 45 Boards sollen in den kommenden Jahren bis 2025 folgen, heißt es von der Schule. Dann sei man am GAT digital voll ausgestattet und nicht nur in der Lage, Lehrer- und Schüler-iPads zu spiegeln, sondern ebenso Bilder von den in sämtlichen Räumen vorgehaltenen Dokumentenkameras zu präsentieren.

Mit den neuen Möglichkeiten lassen sich komplexe Zusammenhänge deutlich anschaulicher vermitteln. Das ist für alle Beteiligten eine erfreuliche Entwicklung und Ergänzung der vorhandenen Ausstattung. „Die Anschaffung der Boards erfolgt zusätzlich zur konventionellen Tafel“, sagt Erprobungsstufenkoordinatorin und Informatiklehrerin Petra Vatterroth: „Die Nutzung der Boards kann daher für alle Beteiligten schrittweise in einem individuellen Tempo und natürlich unter Berücksichtigung pädagogischer Überlegungen erfolgen.“

Zwei Lehrer pro Hauptfach

Aber es sind nicht nur die neuen technischen Möglichkeiten, von denen die Schüler am GAT mittel- und langfristig profitieren sollen. Auch die überwiegend kleinen Lerngruppen sorgen derzeit und aller Voraussicht nach auch in den kommenden Schuljahren für besonders gute Lernbedingungen am Mechernicher Gymnasium.

„Aktuell sind wir in der glücklichen Lage, bereits unsere Schülerinnen und Schüler in der Jahrgangsstufe fünf in besonderem Maße zu fördern. So unterrichten wir in diesem Schuljahr sämtliche Hauptfächer in Doppelbesetzung und nutzen diese zur äußeren Differenzierung. Das bedeutet, wir teilen die Klasse in zwei etwa gleich große Gruppen auf, um jeder Schülerin und jedem Schüler mehr Zeit und Aufmerksamkeit widmen zu können“, erläutert Vatterroth.

Dieses Vorgehen ermögliche gerade in den sprachlichen Fächern einen aktiven Sprachgebrauch, der den Lernenden zugutekomme. „Darüber hinaus haben wir durch die Teilung der Lerngruppen deutlich mehr Zeit, um auf das individuelle Tempo und die Bedürfnisse unserer Schülerinnen und Schüler eingehen zu können“, so Deutschlehrerin Stephanie Zimmermann.

Corona-Lücken aufarbeiten

Auch zahlreiche Oberstufenschüler profitierten derzeit von den teils sehr kleinen Kursen, so Oberstufenkoordinatorin Tanja Fenge. In der EPH, der Jahrgangsstufe 10, habe man zum Aufarbeiten möglicher Corona-Lücken bewusst sehr kleine Vertiefungskurse zur individuellen Förderung eingerichtet, die nicht mehr als elf Schülerinnen und Schüler umfassen würden.

Auch habe man, um den Interessen und Neigungen der Schülerinnen und Schüler zu entsprechen, kleine Leistungskurse gebildet – so zum Beispiel einen sogenannten „Huckepackkurs“ im Fach Chemie, der von insgesamt fünf Schülerinnen und Schülern besucht werde. Fenge weiter: „Selbst in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch gibt es keinen Grundkurs mit mehr als 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.“ Dies sei optimal, um die in Folge der Corona-Pandemie entstanden Lücken zu schließen und die Schüler auf das Abitur vorzubereiten.

„Bestmögliche Förderung“

Seine Freude über die gute personelle Ausstattung sowie die voranschreitende Digitalisierung der Schule äußert auch Schuldirektor Micha Kreitz: „Wir sind überzeugt davon, unseren Schülerinnen und Schülern durch die überwiegend geringe Größe der eingerichteten Lerngruppen sehr gute Lernbedingungen an unserer Schule bieten zu können. Ich freue mich, dass die derzeitige personelle Situation uns dies ermöglicht. Auch durch die verbesserte mediale Ausstattung aller Klassen- und Kursräume werden unsere Schülerinnen und Schüler in den kommenden Jahren bestmöglich gefördert.“

Einblicke in die Ausstattung, die vielfältigen AG- und Unterrichtsangebote sowie das Schulleben erhalten alle Interessierten am Samstag, 12. November, von 9 bis 14 Uhr. Dann lädt die Schulgemeinschaft des GAT zum Tag der offenen Tür ein und freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

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Lesung in der SGD Nord erinnert an die grausamen Gewaltaktionen der Nationalsozialisten

Region/Koblenz – Es war ein geschichtsträchtiges Datum, zu dem Wolfgang Treis und PD Dr. Margit Theis-Scholz ihre Gäste in die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord eingeladen hatten. Am 9. November – jenem Tag, der auch als „Schicksalstag der deutschen Geschichte“ gilt – richteten der Präsident der SGD Nord und die Kulturdezernentin der Stadt Koblenz zum kollektiven Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht eine Lesung aus. Die „Literarische Mittagspause“ fand bereits zum fünften Mal statt und wird seit jeher durch den Autor Ernst Linde-Heimes geprägt. In diesem Jahr las er aus seinem Roman „Der Sommer, der alles veränderte“.

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Spannende Fortbildung – BKA-Mitarbeiter loben Hochvolt-Kurs der HwK Koblenz

Region/Koblenz/Wiesbaden – Kfz-Mechatroniker auf höchstem Level geschult und für die oft lebensgefährliche Arbeit sensibilisiert. Einen besonderen Arbeitgeber haben die fünf Kfz-Mechatroniker, die jetzt eine tatsächlich „spannende“ Fortbildung bei der Handwerkskammer (HwK) Koblenz absolviert haben: Das Bundeskriminalamt (BKA) aus Wiesbaden hatte ihre „fachkundigen Personen für Arbeiten an unter Spannung stehenden HV-Systemen bei Serienfahrzeugen“ entsandt, um sie auf dem höchsten Level 3S weiter zu qualifizieren. Das Arbeiten mit Hybrid- und anderen Hochvoltsystemen war für diese Männer also nichts Neues. Im Aufbauseminar erweiterten sie jedoch ihre Kenntnisse, um auch in ihrem besonderen Arbeitsumfeld für alle Situationen gewappnet zu sein.

Dabei ging es nicht nur um Einsätze an den BKA-Dienstwagen: „Wir haben auch immer mal mit Fahrzeugen zu tun, die beschlagnahmt wurden oder kriminaltechnisch untersucht werden müssen. Wir können also grundsätzlich mit allen Modellen umgehen und wenn es nötig ist, auch an ihrer Technik arbeiten“, unterstreicht ein Teilnehmer.

Drei Tage lang lernten sie mit fünf weiteren Kfz-Mechatronikern, worauf es bei Arbeiten an unter Spannung stehenden Systemen und Komponenten in Hochvolt-Energiespeichern ankommt. Im Vordergrund steht dabei immer die Sicherheit: „Diese Arbeit ist lebensgefährlich. Ein falscher Handgriff kann tödliche Folgen haben“, betont HwK-Schulungsleiter Daniel Schmidt. Auch für die bereits hoch qualifizierten Fachleute gilt: „Die Technik ändert sich, die Gefahr bleibt.“

Das BKA hat seine Mitarbeiter zum ersten Mal zu dieser Fortbildung geschickt. Dass das komplette Werkstatt-Team dafür eigens aus Wiesbaden nach Koblenz angereist ist, war für die Mitarbeiter nur logisch: „Die HwK Koblenz ist da wirklich breit aufgestellt. In Wiesbaden oder im Frankfurter Raum gibt es dieses 3S-Angebot nicht!“ Das BKA betreibt eigene Werkstätten in Berlin, Meckenheim und Wiesbaden. Die Schulungen sind enorm wichtig, denn „das Innenministerium gibt vor, CO2 zu minimieren. Wir haben beim BKA eine Vorbildfunktion, deshalb werden immer häufiger Elektro- und Hybridfahrzeuge genutzt“, so einer der Mechatroniker.

Und das gilt natürlich nicht nur für das Bundeskriminalamt. „Wir stehen durch die vielen Elektroautos und Vorgaben der Gesetzgebung vor immer neuen Herausforderungen“, erklärt Ausbilder Schmidt. Die HwK Koblenz bietet die Qualifizierung bereits seit 2014 an. Wie bekannt ihr Angebot mittlerweile ist, merkt Daniel Schmidt an der hohen Nachfrage: „Wir führen die Kurse häufig durch und sie sind immer sehr gut gebucht.“

Die nächsten Termine für diese Qualifizierung sind im Jahr 2023 vom 25. bis 27. Januar, 19. bis 21. April, 21. bis 23. Juni und 11. bis 13. Oktober, jeweils 8 bis 15 Uhr.

Weitere Informationen gibt bei der Handwerkskammer Koblenz Sandra Monschauer, Tel.: 0261/ 398-322, sandra.monschauer@hwk-koblenz.de

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Feuerwehr-Fahrzeug geht in die Ukraine – „Meckenheim hilft“ übernimmt die Überführung

Euskirchen – Nachdem die Feuerwehr der Stadt Euskirchen während der Flut im Juli 2021 sieben Fahrzeuge verloren hatte, konnten diese Lücken im Fuhrpark unter anderem durch kurzfristige, externe Spenden wieder gefüllt und so die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt werden. Ein Fahrzeug wurde auch durch die Gemeinde Rommerskirchen zur Verfügung gestellt.

„Die Einsatzbereitschaft konnte dank der großzügigen Spenden und eingeleiteter Ersatzbeschaffungen kurzfristig wiederhergestellt werden.“, so erklärt der Leiter der Feuerwehr, Alexander Berger. Deshalb entschloss sich die Stadt Euskirchen in Absprache mit der Gemeinde Rommerskirchen dieses Fahrzeug nicht selber zu übernehmen, sondern weiter zu geben an die Ukraine.

„Dort wird das Fahrzeug dringender gebraucht als hier“, so Bürgermeister Sacha Reichelt.

Gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Martin Mertens von der Gemeinde Rommerskirchen und den Leitern beider Feuerwehren, hieß Bürgermeister Reichelt Vertreter des Vereins „Meckenheim hilft“ in Euskirchen willkommen.

Der Meckenheimer Verein übernimmt die Überführung des Fahrzeuges in die Ukraine. Die Ehrenamtlichen haben bereits mehrere Fahrzeuge bis nach Kiew gebracht und dort der staatlichen Notfallversorgung übergeben.