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Deutsche Weinkönigin erhält Weincollier der IHK Trier

Region/Trier – Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier ehrt zum 39. Mal die Deutsche Weinkönigin mit ihrem goldenen Weincollier. Dr. Dirk Richter, Vorsitzender des Weinausschusses der rheinland-pfälzischen IHKs überreichte das Collier nun im Weingut Matthias Müller in Spay. Anwesend waren die Mitglieder des Weinausschusses und einige Gäste aus den Fachministerien und der Weinbaupolitik. Katrin Lang darf das Schmuckstück nun ein Jahr während ihrer Amtszeit als 74. Deutsche Weinkönigin tragen.

Dr. Dirk Richter richtete vor der Übergabe lobende Worte an die neue Weinhoheit. „Sie haben die Jury bei ihrer Wahl durch Natürlichkeit, Lockerheit und Souveränität überzeugt.“ Eine ihrer Stärken sei, dass sie absolut authentisch auftrete und ihr Amt mit Leidenschaft und Herzblut ausübe. Mit Begeisterung möchte Katrin Lang als Botschafterin für deutsche Weine aktiv sein. „Gerne tausche ich mich auch mit unseren Winzern aus und freue mich, mehr von deren Innovationsbereitschaft und Kreativität zu erfahren und diese in die Welt zu tragen“, so die junge Badenerin bei der Collierübergabe.

Das traditionelle Weinrebencollier aus den 80er Jahren hat die IHK Trier im Jahr 2000 durch einen Halsreif aus Gold vom Trierer Goldschmiedemeister Alfred Füting ersetzt. Auf der Rückseite des Colliers sind die Namen aller Weinhoheiten eingraviert, die es zuvor tragen durften. Stifter des Colliers ist der verstorbene Ehrenvorsitzende des IHK-Weinausschusses, Herbert Reh.

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Mut machen in dieser Welt – Jugendpfarrer Zillgen firmt 19 junge Menschen in der Pfarrei Gerolsteiner Land

Gerolstein – Jugendpfarrer Peter Zillgen hat am 13. November 19 Firmbewerberinnen und -bewerbern in der Kirche St. Anna in Gerolstein das Sakrament der Firmung gespendet. Insgesamt empfangen im Dekanat Vulkaneifel und im Pastoralen Raum Adenau-Gerolstein in zwölf Gottesdiensten vom 6. bis 25. November etwa 340 Jugendliche das Sakrament, das sie mit der Gabe des Heiligen Geistes in ihrem Glauben bestärkt.

In der Firmvorbereitung haben die bereits fusionierte Pfarrei Gerolsteiner Land und die vier Pfarreiengemeinschaften des neuen Pastoralen Raums Adenau-Gerolstein erstmalig auf der neuen pastoralen Ebene zusammengearbeitet, erklärt Anette Weber. Die Gemeindereferentin ist Teil des dort angesiedelten „Arbeitskreises Firmung“, in dem einige Hauptamtliche gemeinsam mit zahlreichen ehrenamtlich Engagierten insgesamt 120 Jugendliche in der Firmvorbereitung begleitet haben. Die 19 Bewerberinnen und Bewerber beim Firmtermin in Gerolstein stellten sich vor dem Gottesdienst dem Firmspender Pfarrer Zillgen vor und berichteten von einigen der sozialen Projekte aus ihrer Vorbereitung, die im Juli begann. Einige der 15- und 16-Jährigen sammelten Lebensmittel für die Tafel, besuchten eine Werkstatt für Menschen mit Beeinträchtigung, unterstützen einen Kindergarten, besuchten das KZ Hinzert und beschäftigten sich in weiteren Projekten mit sozialer oder umweltbezogener Verantwortung. Ein „Versöhnungsweg“ mit Impulsstationen in einer Kirche sei eine intime und „bewegende“ Möglichkeit gewesen, den eigenen Glauben und persönliche Lebensfragen zu reflektieren, berichtet Weber.

Jugendpfarrer Zillgen ermutigte in seiner Predigt die Jugendlichen, in gesellschaftlichen Krisenzeiten „Mutmacherinnen und Mutmacher“ zu sein und anderen von ihren Träumen zu berichten. „Wer, wenn nicht wir, können festhalten am Guten“ und – gestärkt mit dem Geschenk des Heiligen Geistes – „Jesu Botschaft der Freude und des Mutes“ weitertragen, fragte er. Die Schlüsselfrage der Klimaaktivistin Greta Thunberg „How dare you?“ („Wie könnte ihr es wagen?“) mit Blick auf unser Umweltverhalten sei eine sehr wichtige, bestätigte Zillgen – aber sie bedürfe aus seiner Sicht einer Ergänzung. Diese bestehe darin, Träume von einer besseren Welt zu haben, von diesen Zeugnis zu geben und sich für ihre Verwirklichung im eigenen Leben einzusetzen. „Jesus sagt euch zu: Ich glaube an Dich! Ich glaube daran, dass mit Dir diese Welt neu beginnen kann“, sagte der Jugendpfarrer zu den Firmlingen. „Mit Eurem Ja bei der Firmung hat Jesus 19 neue Mitstreiter und Verbündete gefunden, die dieser Welt Alternativen aufzeigen und Hoffnung und Perspektiven geben.“

Der Firmspender bedankte sich beim „Vokalensemble Gerolstein“ unter der Leitung von Organist Wolfgang Merkes für die musikalische Gestaltung der Firmfeier, bei allen Begleiterinnen und Begleitern in der Vorbereitung sowie bei Pfarrer Ralf Pius Krämer, der den Gottesdienst mitfeierte. Natascha Heinzen gratulierte den Neugefirmten für die Pfarrei Gerolsteiner Land. (red)

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Mechernicher gedachten am Volkstrauertag den Opfern von Krieg und Gewalt

Mechernich – „Den Weg des Friedens gehen“ – Redner Michael Averbeck dankte allen Teilnehmern für das eindrucksvolle Zeichen für das Gute und gegen das Böse – Kranzniederlegung und Gedenken stand auch im Zeichen des Ukraine-Krieges. „Kamelle.“ Der Ausruf ist ein rheinischer Reflex, wenn Karnevalisten durch die Straße ziehen. Doch an diesem Sonntag sollte der Ruf nach Süßigkeiten, die einige Passanten etwas scherzhaft von sich gaben, so gar nicht passen. Denn die Abordnungen von Prinzengarde, Festausschuss, KC Bleifööss, Barbara-Bruderschaft, Deutschem Roten Kreuz und Kolpingsfamilie kamen gerade vom Ehrenmal zurück, wo sie zum Volkstrauertag den Opfern von Krieg, Gewaltherrschaft und Völkermord gedacht hatten.

Am Ehrenmal an der Alten Kirche kamen die Menschen zusammen, um den Opfern von Krieg, Gewaltherrschaft und Völkermord zu gedenken. Der Mechernicher Standortälteste, Oberstleutnant Dirk Hagenbruch (r.) war mit einer Ehrenabordnung zugegen. Ebenso mit dabei waren der Erste Beigeordnete Thomas Hambach (v.l.), der stellvertretende Bürgermeister Egbert Kramp und Vereinskartell-Chef Marcel Hembach. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress

Die kleine Szene in der Weierstraße macht deutlich, wie wichtig es ist, diesen Gedenktag zwei Sonntage vor dem ersten Adventssonntag immer wieder zu begehen und dessen Sinn in Erinnerung zu rufen. Um das zu unterstreichen, bemühte der Mechernicher Kommunalpolitiker Michael Averbeck den französischen Philosophen Gabriel Marcel, der geschrieben hat: „Weil die Toten schweigen, beginnt immer wieder alles von vorn.“

Dieser Tag ist unverzichtbar

Genau dies zeige, wie wichtig dieser Gedenktag – der Volkstrauertag – für uns als Nachfahren heute ist. „Damit die Toten nicht schweigen und wir ihre Stimme hören, dazu versammeln wir uns hier“, sagte Averbeck während seiner Rede am Mechernicher Ehrenmal an der Alten Kirche. Dieser Tag sei unverzichtbar, denn er rufe uns die Tragik des Krieges mit seinen fatalen Folgen ins Gedächtnis – denn der Krieg kenne nur Verlierer.

Dass der Krieg 77 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges wieder nach Europa zurückgekehrt sei, hätten viele vor einem Jahr für unglaublich gehalten. Leider sei dies nun Realität geworden. „Wenn sich mancher in den vergangenen Jahren die Frage gestellt hat, ob ein solcher Gedenktag nach so vielen Jahren noch benötigt wird, dann ist die Antwort jetzt wohl eindeutig“, sagte Michael Averbeck.

Er selbst und die meisten Anwesenden hätten das Privileg, dass sie noch nie einen Krieg miterleben mussten und in Freiheit leben können. „Helfen wir nun denen, die für Frieden und Freiheit eintreten und ihre Unabhängigkeit und Freiheit bewahren möchten. Helfen wir, dass auch künftige Generationen bei uns – das heißt unsere Kinder – diese Schrecken nicht erleben müssen“, appellierte der junge Vater eindringlich.

Gottesdienst in der Pfarrkirche

Michael Averbeck dankte den Organisatoren, dem Vereinskartell, den Vereinen, der Musikkapelle, der Bundeswehr und allen Anwesenden für ihre Beteiligung an diesem Gedenktag. „Denn auch Sie alle setzen damit ein Zeichen. Ein Zeichen des Guten gegen das Böse – ein Zeichen, dass wir gemeinsam etwas für den Frieden tun können“, sagte Michael Averbeck. Die Erinnerung an die so vielen Toten in den Weltkriegen und auch im aktuellen Ukraine-Krieg, müsse für alle die persönliche Aufforderung sein, täglich den Weg des Friedens zu gehen.

Um dieses Zeichen zu setzen, hatten Vereinskartell und Bundeswehr Kränze am Ehrenmal niedergelegt. Die Bergkapelle umrahmte das Gedenken musikalisch. Der Volkstrauertag in Mechernich hatte traditionsgemäß mit dem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist begonnen. Daran nahmen die Fahnenabordnungen der Vereine und Institutionen ebenso teil, wie am anschließenden Schweigemarsch zum Ehrenmal.

Genau hinschauen

Pfarrer Erik Pühringer hatte in seiner Predigt Bezug genommen auf das Evangelium, in dem Jesus mahnt: „Gebt Acht, dass euch niemand irreführt!“ Ein Satz, der dazu aufruft, auch heute noch sehr kritisch mit Informationen und mit Nachrichten, insbesondere aus den Sozialen Medien, umzugehen. Pühringer rief dazu auf, ganz genau hinzuschauen und auch korrigierend einzugreifen. „Wenn wir alle immer schweigen, passiert das, weswegen wir heute den Volkstrauertag begehen“, so der Mechernicher Pfarrer. Man solle immer dort helfen und korrigieren, wo es sinnvoll erscheint. „Damit“, so Pühringer, „sich nicht wiederholt, was sich in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts ereignet hat.“

 

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Volkstrauertag in Meckenheim – Stadt gedenkt der Opfer von Krieg und Gewalt

Meckenheim – Mit einer Feierstunde anlässlich des Volkstrauertages hat die Stadt Meckenheim der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht. An der Kriegsgräberstätte auf dem Friedhof Bonner Straße appellierte Bürgermeister Holger Jung, die Folgen von Krieg und Gewalt zu überdenken und andere Wege der Konfliktlösung zu finden.

„Der Volkstrauertag fordert uns auf, sich für einen friedlichen und respektvollen Umgang miteinander einzusetzen und entschieden gegen Unfreiheit, Krieg und Terror vorzugehen“, sagte der Bürgermeister, der Bezug zum Überfall des russischen Aggressors auf die Ukraine nahm. „77 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges war der Krieg nicht mehr so nah und so real für uns, wie in dieser schwierigen Zeit“, so Jung. „Jeden Tag entfaltet der Krieg seine zerstörerische Kraft. Jeden Tag bringt der Krieg fürchterliches Leid. Jeden Tag fordert der Krieg unzählige Menschenleben. Und das Mitten in Europa, gerade einmal 1.500 Kilometer von Deutschland entfernt.“

Es gelte, sich zusammen für das Verbindende in Europa einzusetzen und nicht für das Trennende. „Wir Deutsche sind aufgefordert, ja geradezu verpflichtet, hierzulande mit aller Kraft für Demokratie und Toleranz einzutreten und in unseren Auslandsbeziehungen für Versöhnung und Verständigung zu werben. Unsere europäischen Nachbarn haben uns vor langer Zeit die Hand zur Versöhnung gereicht. Das ist ein wertvolles Geschenk der Geschichte, das es zu bewahren gilt.“

Zum Volkstrauertag sind die Deutschen aufgerufen, der Opfer von Gewalt und kriegerischer Auseinandersetzung überall auf dieser Welt zu gedenken. „Wir trauern mit allen Menschen, die Leid erfahren haben und Leid tragen müssen“, sagte Jung. „Zugleich wollen wir diesen Volkstrauertag als Tag der Mahnung begreifen, und ihn überdies als Tag der Versöhnung, der Verständigung und als einen Tag verstanden wissen, der den Wert von Frieden wieder in das Bewusstsein rückt.“

Neben der Ansprache des Bürgermeisters, der Kranzniederlegung und dem Trompetensolo von René B. Gentzsch bereicherten Schülerinnen und Schüler der 7. und 9. Klasse der Theodor-Heuss-Realschule mit ihren eindringlichen Beiträgen und Friedensbotschaften die Gedenkstunde. Auch eine Ehrenformation der Reservistenkameradschaft Meckenheim-Rheinbach-Swisttal beteiligte sich an der würdevollen Veranstaltung anlässlich des Volkstrauertages.

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Der Seniorenbeirat Post, Postbank und Telekom lädt zur Weihnachtsfeier ein

Mayen/Region – Der Seniorenbeirat (SBR) der Post – Postbank und Telekom für die Bereiche Mayen-Andernach-Cochem lädt zur Weihnachtsfeier am 8. Dezember zum Obst- und Blumenhof nach Nickenich ein. Der Hof befindet sich in der Plaidterstr. 15 und verfügt über ausreichend Parkplätze. Es wird empfohlen Fahrgemeinschaften zu bilden.

Um 10:30 Uhr geht es mit einer 90-minütigen Planwagenfahrt im geschlossenen Wagen los. Der Chef persönlich, Herr Müller, fährt den Traktor und führt die Gruppe durch die schöne Pellenzlandschaft. Anschließend wartet im rustikalen Rittersaal ein leckeres Buffet auf die Gäste. Sicher gibt es die eine oder andere Anekdote aus der gemeinsamen beruflichen Vergangenheit zu erzählen. Eine große Krippen- und Adventsausstellung steht zu Besichtigung zur Verfügung.

Wer nicht an der Planwagenfahrt teilnehmen möchte, kann um 12:00 Uhr direkt zum Essen kommen. Durch den Blumenladen geht es zum Rittersaal. Der Eigenanteil für die Feier beträgt pro Person 15,00 € und wird am Veranstaltungstag von Hans Heinrich Klöppel kassiert.

Eingeladen sind alle Rentner und Senioren der Post, Postbank und Telekom, gerne mit Partner*innen. Der SBR bittet um telefonische Anmeldung bis zum 30.11.2022 bei:

Bereich Mayen: Monika Klee (01577 646 7602), Elisabeth Waldorf (0171 916 2011)

Bereich Andernach: Hans Heinrich Klöppel (02651-41406), Klaus Jahnz (02651-769 07)

Bereich Cochem: Rudi Herig (0170 337 7879), Waltraud Roden-Kreutz (02678-627)

Die Post-Senioren in der „Dorfgaststätte“ des Nostalgikums in Uersfeld. Foto: Privat

Im September erlebten die Post-Senioren die „Gute Alte Zeit“ bei einer Führung durch das Nostalgikum in Uersfeld. Die ehemalige Postlerin Christel Stenz und Maria Gassen entführten die Gruppe in die 40er, 50er und 60er Jahre. Die Ausstellung zeigte aus verschiedenen Themenbereichen das Leben der einfachen Leute aus dem letzten Jahrhundert. Sie spiegelten das ländliche Leben, die Freuden und Probleme der Großeltern und Urgroßeltern wider. Viele Erinnerungen wurden geweckt, die in der alten Gaststätte bei Kaffee und Kuchen ausgetauscht wurden.

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Kreishausanbau wird teurer – Kreisverwaltung Euskirchen empfiehlt eine Erhöhung des Budgets um 1,5 Mio. Euro

Euskirchen – Die bundes- und europaweiten Lieferengpässe und enormen Preissteigerungen machen auch vor dem Kreishausanbau nicht halt. Daher empfiehlt die Kreisverwaltung dem Kreistag jetzt eine Erhöhung der sogenannten Verpflichtungsermächtigung um 1,5 Mio. Euro. Die Gesamtkosten für den Anbau könnten somit von bisher knapp 39,8 Mio. Euro auf bis zu 41,3 Mio. Euro steigen. Der Ausschuss für Planung, Nachhaltigkeit und Mobilität wird am 16. November über die Thematik diskutieren, bevor der Kreistag am 14. Dezember eine Entscheidung trifft.

„Corona, Flut-Katastrophe und jetzt der Ukraine-Krieg haben das Bauprojekt in den vergangenen drei Jahren enorm belastet“, sagt Landrat Markus Ramers. „Wir konnten dennoch relativ lange den vorgegebenen Zeit- und Finanzrahmen einhalten. Aber die derzeitigen Lieferschwierigkeiten und Preisexplosionen beim Baumaterial sind nicht mehr aufzufangen.“

Mit Beginn der Corona-Pandemie im Jahr 2020 kam es bereits zu ersten Schwierigkeiten. Wie in der gesamten Wirtschaft war auch die Baubranche von coronabedingten Personalausfällen betroffen, so dass einzelne Firmen die vereinbarten Termine nicht mehr einhalten konnten. Engpässe und Lieferverzögerungen traten auch beim benötigen Material auf. Auch wenn die Flutkatastrophe des Jahres 2021 zu weiteren Verzögerungen im Terminplan führte, war man bis dahin aber weitestgehend im geplanten Budget unterwegs.

Durch den seit 2021 andauernden Ukraine-Krieg mit seinen enormen Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft ist nun eine neue Lage eingetreten. Sowohl private wie öffentliche Bauherren haben seitdem mit bisher kaum für möglich gehaltenen Kostensteigerungen zu kämpfen. Auch die Kreisverwaltung befindet sich seither nahezu täglich in Gesprächen mit ausführenden Firmen, dem Generalplaner und der Rechnungsprüfung, um der außergewöhnlichen Markt- und Kostensituation Rechnung zu tragen und einvernehmliche Lösungen herbeizuführen. Dennoch ist nun eine Erhöhung des Budgets um 1,5 Mio. Euro unerlässlich, um weiter handlungsfähig zu bleiben.

Mit der Fertigstellung des Kreishaus-Anbaus wird im Laufe des Jahres 2023 gerechnet.

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LG Laacher See – Wilfried Thelen erfolgreich beim Rursee Marathon auf der 16,5 km Strecke

Laacher See – Wilfried Thelen greift wieder an. Nach langer Wettkampfpause startete er am 6. November beim Rursee-Marathon. Die Distanz von 16,5 km absolvierte in 1:42:27 Std. „Die Strecke ist nicht ohne. Man muss schon sehr auf das Profil achten und einige Höhenmeter sind zu bestreiten.

Viele Stolpersteine säumten den Weg. Dafür wird man mit einem ganz tollen Panorama belohnt“, freut sich Thelen. Klaus Jahnz zählt den Rursee Marathon zu seinen Lieblingsstrecken und absolvierte diesen mit dem 2. Platz der M70 in 5:28:56 Std. Am Samstag lief Elisabeth Waldorf die anspruchsvollen 5 km in 40:59 Minuten.

Erfolge bei den Rheinland-Meisterschaften im Halbmarathon in Föhren.


Spätsommerliche Temperaturen herrschten bei den 5. Rheinland-Meisterschaften am 30. Oktober in Föhren. Nachdem eine Woche zuvor die Rheinland Meisterschaften für 10 km erfolgreich durchgeführt wurden, veranstaltete die LG Meulenwald diese nun im Halbmarathon.

Von der LG starteten hier Marc Hermes, Michael Krämer und Klaus Jahnz. Mit einer Zeit von 1.24:56 Std. lief Krämer auf Platz eins der M50. Marc Hermes erreichte mit 1:25:53 Std. den 3. Platz der MHK. Klaus verbesserte seine Zeit zum Vorjahr um zwei Minuten und wurde Dritter der M70 mit 2:18:50 Std.

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Bewerbungsfrist für die Europawochen 2023 startet – NRW Europaminister Liminski: Mitmachen beim EUpdate!

Region/Düsseldorf – Kommunen, Vereine, Verbände, Schulen, Hochschulen, Einrichtungen und Institutionen in Nordrhein-Westfalen sind zu den Europawochen aufgerufen, kreative Ideen zu entwickeln, die Europa moderner und digitaler machen. Prämierte Projekte erhalten bis zu 3.000 Euro.

Das Motto 2023 lautet „EUpdate – Leben und Lernen in Europa“. Gesucht werden Projekte, die sich mit den Fragestellungen „Die EU und die digitale Arbeits- und Bildungswelt: Wie leben und lernen wir im Europa von morgen?“, „Mobil in Europa: Wie kann die EU attraktiver für Fachkräfte werden? Wo und wie möchtest du in Europa arbeiten?“ und „Bildung europaweit: Wie kann die EU lebenslanges Lernen fördern?“ auseinandersetzen. Für den Wettbewerb in Frage kommen Projekte, die einer möglichst großen Zahl von Menschen zugänglich sind, eine große öffentliche Resonanz erfahren und in den Europawochen vom 30. April bis 31. Mai 2023 in Nordrhein-Westfalen stattfinden.

Europaminister Nathanael Liminski: „Wir nutzen die Chancen der Digitalisierung, weil wir überzeugt sind, dass sie das Leben der Menschen besser machen kann. Social Media, Smart Home und digitale Gesundheitsanwendungen gehören schon lange zu unserem Alltag. Jeder kann einen Beitrag leisten, mit intelligenten Ideen und innovativen Projekten Europa erleb- und erfahrbar zu machen. Der Austausch im Kleinen hilft Klischees abzubauen, Verständnis füreinander zu schaffen und Brücken zu bauen. Die Europawochen sollen dazu anregen, Ideen, Wünsche und neue Lösungen zu finden, wie wir ein digitales Update der EU gestalten können. Ich freue mich auf viele kluge Beiträge für ein EUpdate!“

Die traditionelle Europawoche findet jährlich bundesweit rund um den 9. Mai statt, dem Europatag der Europäischen Union. Diesen besonderen Tag würdigt der Europaminister des Landes Nordrhein-Westfalen mit der Förderung von Workshops, Seminaren, Tagungen, Konferenzen, Lesungen, Gesprächsrunden und anderen innovativen Projekten zur Auseinandersetzung mit Europa und der Europäischen Union. Ziel der Europawochen ist es, die Bedeutung Europas für die Bürgerinnen und Bürger in allen Lebensbereichen hervorzuheben. Ab 2023 wird der Zeitraum bundesweit auf mehrere Europawochen im gesamten Monat Mai ausgeweitet.

Einsendeschluss für die Bewerbungen zum Wettbewerb ist der 22. Januar 2023. Die Teilnahmebedingungen, die Bewerbungsunterlagen sowie weiterführende Informationen finden Sie hier.

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Prominente Unterstützung bei der Sammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräber-Fürsorge in Mayen

Mayen – In der Zeit vom 31. Oktober bis 25. November 2022 führt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. seine diesjährige Haus- und Straßensammlung durch. Das Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr (ZOpKomBw) unterstützt die Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

Ganz im Sinne der traditionsreichen Verbundenheit zwischen der Stadt Mayen und dem Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr hat auch Oberbürgermeister Dirk Meid, gemeinsam mit Oberst Dr. Ferdi Akaltin vom ZOpKomBw, die Sammlung aktiv unterstützt.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sorgt im Auftrag der Bundesregierung für die über 2,7 Millionen Gräber von Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft im In- und Ausland, insgesamt in 46 Ländern. Darüber hinaus sucht der Volksbund auch nach Gräbern von Gefallenen, identifiziert Unbekannte und betreibt Ermittlungen von Hinterbliebenen. Die jährliche Haus- und Straßensammlung stellt einen Eckpfeiler bei der Sicherstellung der finanziellen Mittel für diese umfangreiche Arbeit dar.

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Jugendrat Zülpich wurde gegründet

Zülpich – Nach über einem Jahr haben es die Jugendlichen der Stadt Zülpich tatsächlich geschafft: Der Jugendrat Zülpich wurde gegründet. Der Jugendrat wird junge Perspektiven in die Politik einfließen lassen und vorrausichtlich diese in drei Ausschüssen im Gemeinderat Zülpich vertreten.

Die Wiederbelebung des Jugendrats dauerte länger als erwartet. Dem Gründungsgedanken wurde anfangs mit Bedenken entgegnet, da in der Vergangenheit das Konzept des Jugendrats erfolglos war. Dennoch haben sich engagierte Jugendliche mit dem gemeinsamen Ziel der erneuten Gründung zusammengefunden. Dabei traf sich das Organisationsteam rund um den Jugendrat mit den verschiedensten Parteien des Gemeinderats und legte seine Vorschläge für eine nachhaltige Gründung dar. Das Organisationsteam und die Parteien pflegten einen regen und konstruktiven Austausch.

Der Jugendrat Zülpich soll dazu beitragen, dass die Römerstadt eine aktive Plattform für Jugendpartizipation wird. Damit geht sowohl das Sammeln von Erfahrungen, als auch das Kennlernen von politischen Prozessen einher. Dass der Jugendrat ein essenzielles Medium zur Integration von jungen Ideen darstellt, zeigen bereits konkrete Vorschläge aus den Reihen der neugewählten Mitglieder. Der Schulcampus und einen vermehrten Ausbau von neuen Freizeitmöglichkeiten für junge Menschen sind Aspekte, die für die Zielgruppe von Bedeutung sind.

In naher Zukunft steht die Zülpicher Jugenddelegiertenkonferenz des Jugendrats auf der Agenda, in der er seine vollständige Leistungsfähigkeit erhält und umgehend seine Arbeit aufnehmen kann.
( Von Julia Pakulla, Houda Boufeldja und Yannick Bittlinsky )