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Jugendbeirat der Stadt Mayen sagt Danke für die Spende der Kreis-Musikschule Mayen-Koblenz

Mayen – Am Samstag, den 12. November fand das traditionelle Konzert „Kinder singen und spielen für Kinder“ der Kreismusikschule Mayen-Koblenz im Rathaussaal der Stadt Mayen statt.

In dem festlichen Konzert stimmten viele Kinder und Jugendliche der Kreismusikschule mit Liedern über die Jahreszeiten und St. Martin ein. Den Zuhörern wurde ein umfassendes Programm mit verschiedenen Instrumenten wie Klavier, Blockflöte und Violine geboten.

Am Ende des Konzertes wurden Spenden für die Jugendbeirat der Stadt Mayen gesammelt. Maja Brengmann und Jonas Marzi stellten als Vertreter des Beirates diesen vor. Beide Jugendvertreter zeigten sich sichtlich erfreut, dass mit dem Konzert die Arbeit des Jugendbeirates unterstützt wird. Der Jugendbeirat möchte sich im Namen aller Mitgliederinnen und Mitglieder für die Spendenbereitschaft in Höhe von 322€ herzlich bedanken.

„Wir freuen uns weitere Projekte für Kinder und Jugendliche mit der Spende zu ermöglichen“, so Maja Brengmann.

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Tierische Geschichten – Meckenheimer Bürgermeister Holger Jung liest in der Kita Löwenzahn

Meckenheim – Zum bundesweiten Vorlesetag hat Bürgermeister Holger Jung den Mädchen und Jungen in der Städtischen Kindertageseinrichtung (Kita) Löwenzahn gleich drei Geschichten vorgetragen und für strahlende Gesichter gesorgt. Gemeinsam mit den jüngeren Kindern im Alter bis drei Jahre begab er sich auf eine tierische Reise und folgte der „Heule Eule“. Die befand sich auf der Suche nach dem „Bumms“ und erst der Rabe hatte eine Idee, was rot und rund sein und überdies fliegen könnte: ein Luftballon. So beschloss der Bürgermeister die Geschichte mit einem Happy End, sehr zur Freude der Nachwuchsleserinnen und -leser von morgen.

Die älteren Kinder im Alter bis sechs Jahre erfuhren Interessantes aus „Der Löwe in Dir“. Neben dem anfangs noch brüllenden Löwen schlüpfte eine kleine Maus in die Hauptrolle dieser großartigen Geschichte. „Vom kleinen Stern, der etwas Besonderes sein wollte“ ließen sich die jungen Zuhörerinnen und Zuhörer ebenso verzaubern. „Das waren tolle Geschichten. Ich freue mich, dass ich Euch vorlesen durfte und ihr mir so aufmerksam zugehört habt“, sagte Holger Jung, den die Kinder mit einer Blume, Selbstgebasteltem und dem Lied „Viel Glück und viel Segen“ herzlich verabschiedeten.

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Bundeswehr, Bürgermeister und Stadt-Beauftragte beim Spendensammeln in Mechernich mit dabei

Mechernich – „Für den Wunsch nach Frieden“ – Unterstützung beim Spendensammeln für den „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge“. Ein ungewohntes Bild bot sich auf dem Mechernicher Wochenmarkt: Männer und Frauen in Bundeswehruniform, Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Standesbeamtin Britta Walter mit rasselnden Spendendosen. Ihre Botschaft: Im gesamten Stadtgebiet sammelt der „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge“ wieder für die Mahnung gegen Krieg und Gewalt über Gräbern – und seine internationale Jugend- und Friedensarbeit.

Unterstützt wird der Volksbund wieder durch diese und andere Ehrenamtliche vor Ort, unter anderem von in Mechernich stationierten Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr um den Standortältesten, Oberstleutnant Dirk Hagenbach. Zahlreiche Freiwillige, vor allem Ortsbürgermeister sowie Vertreter der Vereine und Feuerwehren sind noch bis Mittwoch, 30. November, in den Dörfern unterwegs, um die Bevölkerung um Spenden zu bitten.

Britta Walter sagte dem Mechernicher Bürgerbrief: „Leider ist es schon einige Jahre her, dass auf dem Marktplatz gesammelt wurde. Wir hoffen, dass das hier den Anstoß gibt, diese tolle Sammelaktion wiederzubeleben. Denn das Thema ist leider wieder aktueller denn je…“

Instandhaltung und Friedensarbeit

Auch Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick betonte: „Die Sammlung ist nicht nur für uns als Stadt wichtig zu unterstützen, sondern auch für die gesamte Gesellschaft. Gerade mit dem sinnlosen und verlustreichen Ukraine-Krieg herrscht in Europa große Betroffenheit. Viele zu uns Geflüchtete haben Angehörige verloren….“ Doch sei die Arbeit des Volksbunds an den Kriegsgräbern nicht nur wichtig für die Verwandten der Toten, sondern auch als Mahnmal für die jetzt lebende junge Generation. Schick: „Gegen Krieg und Leid und für die Sehnsucht nach Frieden.“

Das gesammelte Geld soll beispielsweise für die Pflege und Instandsetzung von deutschen Kriegsgräberstätten im Ausland dienen, für die Unterstützung von „Workcamps“ im In- und Ausland sowie für Projekte im Rahmen der Friedensarbeit in den Jugendbegegnungs- und Bildungsstätten des „Volksbundes“.

In den Workcamps für junge Leute werden zum Beispiel in Deutschland sowie in West- und Osteuropa Kriegsgräberstätten und KZ-Gedenkstätten instandgesetzt. Dabei kommen Jugendliche aus vielen Nationen zusammen und lernen einander kennen, tauschen Sprache und Kultureigenheiten aus und erleben ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm.

Auch eine digitale Spendendose gibt es im Web unter www.volksbund.de/sammlung Wer möchte, kann auch direkt auf das Konto des „Volksbundes Deutscher Kriegsgräber e.V.“ einzahlen: Commerzbank AG Essen, IBAN DE83 3604 0039 0132 5000 00, BIC COBADEFFXXX, Verwendungszweck: Sammlung Kriegsgräberfürsorge, OV Mechernich.

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Prädikat „Fachlich beraten, professionell begleiten“

Mendig – Die staatlich anerkannte Erzieherin Jennifer Kretschmann ist seit Oktober 2021 für die Verbandsgemeinde Mendig als Fachberaterin für die kommunalen Kindertagesstätten tätig. Im Zeitraum von Mai bis November 2022 hat sie erfolgreich die berufsbegleitende Weiterbildung „Fachlich beraten, professionell begleiten“ – Qualifizierung für Kita-Fachberatungen in Rheinland-Pfalz absolviert. Bürgermeister Jörg Lempertz gratulierte der ehrgeizigen Fachkraft jetzt zur Zertifizierung.

„Ich freue mich zugunsten der Jüngsten und zum Wohle der Familien in unserer Verbandsgemeinde sehr, dass Frau Kretschmann mit dem neu erworbenen Wissen und den gewonnen Erkenntnissen aus der Fortbildungsqualifizierung die hohe Qualität der Kita-Fachberatungen in Zukunft mit neuen Impulsen bereichern wird“, so Lempertz. „Bei unserer Arbeit geht es insbesondere um die fachkompetente Unterstützung bei der Umsetzung landespolitischer, kommunaler oder trägerspezifischer Aufgabenstellungen, Herausforderungen und Veränderungen in fachlicher oder struktureller Hinsicht“, berichtet die jüngst zertifizierte Kita-Fachkraft. Fachberatung hat die Aufgaben, Aushandlungs- und Klärungsprozesse zu begleiten und zu optimieren, die Eigenverantwortung der Beteiligten auf allen Ebenen zu stärken, die Qualitätsentwicklung der Einrichtungen und der Träger zu unterstützen, im ständigen Dialog mit dem pädagogischen Handlungsfeld der Kindertagesstätten zu stehen, Einrichtungen und Träger bei ihrer Aufgabe zu unterstützen, kindgerechte und familienfreundliche pädagogisch-fachliche Konzepte, die zeitgemäß sind, ökonomisch umzusetzen, gesellschaftliche Entwicklungen zu beobachten und auf wandelnde Bedürfnisse von Kindern und Familien in einer sich ständig wandelnden Gesellschaft zu reagieren sowie vorbeugend und impulsgebend zu sein.

Die berufsbegleitende Weiterbildung des Sozialpädagogischen Fortbildungszentrums in Mainz umfasste 64 Unterrichtseinheiten mit dem Ziel, eine flächendeckende Qualitätssicherung der Kitas durch eine fachlich hohe Unterstützungs- und Beratungsqualität anzustreben. Mit diesem dritten Durchgang sind nun ca. 45 Fachberatungen qualifiziert worden. Insgesamt gibt es zurzeit landesweit rund 160 qualifizierte Fachkräfte. Damit die flächendeckende Qualitätssicherung erfolgen kann, hat das Bildungsministerium die Qualifizierung der Fachberatung finanziell gefördert.

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Engel, Sterne und Rentiere im Bahnhof Mechernich

Mechernich – Weihnachtsmarkt in der Gleispassage Schäfer in Mechernich mit Auftakt am 2. und 3. Dezember. Ines und Thorsten Oehmigen, die neuen Pächter des Bahnhofskiosks in der Gleispassage Schäfer, sind von Haus aus erfahrene Deko- und Accessoire-Kaufleute mit über 20 Jahren Berufserfahrung im Gewerbegebiet Jünkerath. Dort mussten sie ihren 650-Quadratmeter-Laden nach der Überflutung durch die Kyll im Sommer 2021 aufgeben. Seit Mai 2022 sind sie Nachfolger von Alice Biesmanns im hochmodern ausgebauten passagier- und gästefreundlichen Mechernicher Bahnhof.

Die beiden Mittfünfziger betreiben dort aber nicht nur einen gemischten Lotto-, Zeitschriften-, Snack- und Tabakladen, wie man sich einen üblichen Bahnhofskiosk vorstellt, sondern auch eine sehr geschmackvoll und reichhaltig eingerichtete Deko-Abteilung in den hinteren Räumlichkeiten, die früher von einer Fahrschule und der DEKRA in Anspruch genommen wurden.

Verkaufsstelle für Nahverkehrstickets

Und in diesem Bereich bieten die beiden Kaufleute ab dem 1. Dezember in der Vorweihnachtszeit einen Weihnachtsmarkt an, bei dem es zur Eröffnung am Freitag, 2. Dezember, und Samstag, 3. Dezember, jeweils von 12 bis 17 Uhr neben dem Weihnachtsartikelverkauf auch Glühwein, Plätzchen und heimelige Adventsstimmung zu genießen gibt.

Die üblichen Öffnungszeiten des Mechernicher Bahnhofskiosks mit Deko-Abteilung ist montags bis freitags von 6 bis 17 und samstags von 8 bis 14 Uhr. Neben den eingangs erwähnten Artikeln ist der Laden von Ines und Thorsten Oehmigen auch Verkaufsstelle für VRS-Nahverkehrstickets, Lottoannahmestelle, es gibt Getränke, Bücher, Süßwaren, Tabakwaren, Zeitungen und Zeitschriften.

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Maria Laach feiert Advent 2022

Maria Laach – Wenn die Blätter der Bäume im Herbst gefallen sind und es zum Advent still wird in der Welt, weil die Zeit der Ankunft angebrochen ist, feiert Maria Laach Advent. Am ersten Wochenende im Dezember, dem zweiten Adventswochenende, werden Besucher der Abtei traditionell mit besonderen Aktionen in den Laacher Betrieben und Musik auf dem Gelände begrüßt.

Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und die Benediktiner von Maria Laach begrüßen Sie am 3. und 4. Dezember, jeweils von 11 bis 17.30 h. Besonders eingeladen sind die Besucher, an der Vesper in der Abteikirche zum Abschluss eines schönen Tages in Maria Laach teilzunehmen.

Zum Familiengottesdienst am 4. Dezember um 10.30 Uhr laden die Benediktiner von Maria Laach besonders herzlich ein. Wie schon in den Vorjahren dürfen sich Eltern und Kinder freuen, aktiv am Gottesdienst mitzuwirken und im Chorgestühl zu sitzen.

Für das leibliche Wohl ist mit heißen und kalten Getränken, Stollen und Waffeln bestens gesorgt. Natürlich ist auch die Klostergaststätte geöffnet. In den Klosterbetrieben gibt es Aktionen für Kinder. Maria Laach feiert Advent wird von stimmungsvoller Musik begleitet. Und: Der Nikolaus hat sich bereits für einen Besuch am Sonntag, 4. Dezember, angekündigt.

Die Benediktiner von Maria Laach laden Sie herzlich zum Besuch der Heiligen Messe am Sonntag um 11 Uhr ein. Daher ist das Parken auf dem Besucherparkplatz am Sonntag bis 12.30 h kostenfrei.

Wie schon zum Klostermarkt im Sommer wird es wieder Führungen durch die Jesuitenbibliothek geben. Schnell sein lohnt sich. Es ist nur eine begrenzte Anzahl Plätze verfügbar. Reservierungen werden vom Team des Klosterforums ab dem 22. November sowohl telefonisch als auch per E-Mail entgegengenommen.

Das komplette Programm findet sich auf der Webseite der Benediktinerabtei Maria Laach. Auf Grund sich möglicherweise veränderndem Infektionsgeschehens können kurzfristig Änderungen erfolgen. Aktuelle Informationen finden Besucher auf www.maria-laach.de und in der Maria Laach App sowie auf den Abtei-Kanälen in den Sozialen Medien.

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Hausbank der Region will Eifeler Menschen und Organisationen fördern

Schleiden-Oberhausen – Eine Lkw-Lafette im Gegenwert von 25.000 Euro übergab Mark Heiter, der Vorstandsvorsitzende der VR-Bank Nordeifel, an das Technische Hilfswerk in Schleiden. Damit wird das Vorgängerfahrzeug ersetzt, das bei der Flutkatastrophe 2021 unterging.

Lafetten-Übergabe in Schleiden-Oberhausen mit (v.r.) Leon Dodt, Richard Schwarzer, Ralf Weniger, Oliver Schnitzler, Daniel Schwarzer, Mark Heiter, Ingo Pfennings, Nicolas Hefner und Jens von den Berken. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Heiter bezeichnete es als „Selbstverständlichkeit“, dass die Eifeler Hausbank die Menschen der Region und ihre Organisationen nach Kräften unterstützt, die am 14. Juli 2021 und in den Wochen und Monaten danach in bis dahin beispielloser Weise zusammengehalten und gearbeitet hatten.

„Die genossenschaftliche Familie“, so Heiter, womit er die bundesweiten Volks- und Raiffeisenbanken und ihre gemeinsamen Organisationen meinte, habe nach der Flut 2021 Millionen für die Fluthilfe gespendet, darunter alleine 1,25 Millionen für das Technische Hilfswerk – mehr als die Hälfte des Spendenaufkommens für das THW überhaupt.

Außerdem hatte speziell die VR-Bank Nordeifel selbst technische Hilfe vor Ort ins Schleidener Tal gebracht in Gestalt von schwerem Spezialgerät für Hilfeleistungen und Räumung an Urft und Olef. Mark Heiter nannte in dem Zusammenhang auch die Bankmitarbeiter, die sich während der Flut in der Nachbarschaft sowie in Feuerwehren und Rettungsorganisationen engagiert hatten: „Wie alle hier in der Region ihre Frau und ihren Mann gestanden haben, wo sie gefordert waren…“

Helfer seelisch beeinträchtigt

Manche der privaten und in Diensten organisierten Kollegen hätten behandlungsbedürftige psychische Belastungen davongetragen, so der VR-Bank-Chef. „Ein generelles Problem“, wie der Schleidener Bürgermeister Ingo Pfennings bei der Spendenübergabe zur neuen Lafette betonte. Viele Helfer hätten selbst Schaden an Leib und vor allem an der Seele genommen…

Der Schleidener Verwaltungschef ist auch Vorsitzender der THW-Helfervereinigung im Schleidener Tal, einer Art Förderverein mit zurzeit 99 Mitgliedern des 48 Aktive plus 27 Jugendliche (10 – 17 Jahre) zählenden THW mit Sitz in Oberhausen.

Ortsbeauftragter Daniel Schwarzer, der schon mit 15 Jahren Mitglied wurde und seit sieben Jahren Nachfolger seines Vaters Richard Schwarzer an der Spitze des THW ist, erinnerte sich an die Flutnacht, in der man zunächst nach Stolberg beordert worden war, ehe daheim das Schleidener Tal selbst in äußerste Bedrängnis geriet.

Schwarzer erinnerte sich auch daran, als das THW das untergangene Kellergeschoss der VR-Bank-Filiale in der Schleidener Innenstadt leerpumpte, dass ihm Bankleiter Mark Heiter von der Rückreise aus seinem abgebrochenen Urlaub heraus mit größter Selbstverständlichkeit ein Quad als fahrbaren Untersatz auf den beschädigten und teilweise schwer passierbaren Straßen angeboten hatte.

Ingo Pfennings erinnerte an eine Mutter, die ihr Kind in der Flutnacht aus den Augen verlor, Licht beim THW in Oberhausen sah, und sich dorthin „rettete wie auf eine Insel“. Das Kind tauchte später gottesseidank wohlbehalten wieder auf – „und ist heute Mitglied in der Jugendabteilung des Technischen Hilfswerks“, so der stolze Bürgermeister und THW-Ehrenamtliche.

Wer mitmachen will, hier melden

Obwohl nach der Eifeler Flutkatastrophe 2021 eine ganze Reihe neuer Mitglieder zu verzeichnen waren, wirbt das THW Schleiden um weitere helfende Hände. Interessenten und Unterstützer können sich unter der Rufnummer (0162/137 11 78) oder unter E-Mail ov-schleiden@thw.de melden. Daniel Schwarzer: „Das wäre große Klasse – und ein weiterer Nebeneffekt des großartigen Engagements der VR-Bank Nordeifel!“

Bei der Spendenübergabe mit dabei waren neben dem VR-Bank-Vorstandsvorsitzenden Mark Heiter, Bürgermeister Ingo Pfennings und THW-Chef Daniel Schwarzer auch überregionale Vertreter des Technischen Hilfswerks, unter anderem Nicolas Hefner, der Landesbeauftragte für Nordrhein-Westfalen, Ralf Weniger, Geschäftsführer der THW-Bundesvereinigung, Jens von den Berken, der Leiter der Regionalstelle Aachen, dessen Mitarbeiter Leon Dodt, THW-Urgestein Richard Schwarzer, Thomas di Marco vom Landesverband und Oliver Schnitzler vom Ortsverband Schleiden.

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Die Vorbereitungen für den Monschauer Weihnachts-Markt laufen auch Hochtouren

Monschau – Das Konzept wurde den aktuellen Gegebenheiten angepasst; weg von großem Trubel zu mehr Beschaulichkeit; weniger Gesamtfläche und weniger Buden, Entzerrung bekannter Engpässe. Stimmungsvolle Kunstobjekte und klassische Konzerte bieten einen Anlass zum Innehalten und Verweilen.

Romantik und Besinnlichkeit auf dem Monschauer Weihnachtsmarkt. Historisches Karussell, Adventsklänge und die neuen „Monsch-Engel“. Die weihnachtlich dekorierte Altstadt mit ihren Fachwerkfassaden, 3 großen Weihnachtsbäumen und einer Weihnachtsbeleuchtung, die wie ein Sternenhimmel wirkt, bilden das romantische Ambiente, welches den Monschauer Weihnachtsmarkt so beliebt macht. Geöffnet ist der Markt an allen 4 Adventswochenenden vom 25.11. – 18.12. jeweils freitags und samstags von 11 – 21 Uhr, sonntags 11 – 20 Uhr.

Auf der Marktfläche, die sich vom offener gestalteten Marktplatz über die Rurbrücke bis zum Gerberplatz in der Stadtstraße erstreckt, bieten die Aussteller in ca 30 geschmückten Büdchen Handwerkskunst, Dekorationen, Weihnachtsschmuck, hochwertige und ausgefallene Geschenkartikel und Leckerbissen feil. Weitere Marktstände gibt es vor und in der Markthalle an der Rurbrücke und auf dem Wintermarkt am Turm in der Stadtstraße.

Absolut sehenswert: erstmalig präsentiert der Spengler- und Kupferschmiedemeister Peter Sussner von der „arte scienza Kunstfabrik“ seine ca 2,30m großen, strahlenden „Monsch-Engel“ auf dem Gerberplatz. Am Haus Troistorff werden alljährlich zum Weihnachtsmarkt alle Fenster mit künstlerisch gestalteten Glasmotiven der Tuchherstellung mit Einbruch der Dämmerung bei musikalischer Untermalung beleuchtet.

Absolut hörenswert: neu sind die „Adventsklänge 2022“. Mit dem klassischen Konzertprogramm bereichert der Veranstalter „eifel musicale“ mit internationalen Künstlern das Musikprogramm auf dem Markt und lädt nachmittags oder abends zum Innehalten in die evangelische Stadtkirche ein. Sobald es dunkel wird, erklingt auf dem Markt weihnachtliche Live-Musik; samstags und sonntags durch die Turmbläser oder Musikvereine, freitags erklingen Alphörner.

Das historische Karussell mitten auf dem Markt wird die Attraktion für Kleinen. Der Nikolaus besucht den Weihnachtsmarkt an allen Samstagen ab 15 Uhr, um die Kinder zu beschenken. Der grün markierte Wichtelpfad führt auch durch die verträumten Seitengassen. Wer die Fragen entlang der Strecke richtig beantwortet, erhält ein kleines Geschenk in der Tourist Information. Flyer gibt’s auf der Webseite und bei den teilnehmenden Betrieben, die mit einem Buchstaben im Fenster markiert sind.

Überregional bekannt ist die prächtige Krippe in der Höfener Pfarrkirche mit ihrem „Singenden Hirten“. Vom 27.11.2022 – 29.01.2023 ist sie täglich von 10 bis 18 Uhr, außerhalb der hl. Messen zu besichtigen.

Um die Anreise für unsere Gäste so bequem wie möglich zu gestalten, wurde sowohl für Busgruppen als auch für Einzelgäste extra ein Park & Ride-System eingerichtet; an allen Tagen ab Imgenbroich – Himo / Bushof und zusätzlich samstags und sonntags  ab Höfen und Schulzentrum Haag. Detaillierte Informationen www.monschau.de Für die Veranstaltung gilt die aktuelle Verordnung zum Schutz vor Corona.

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Jüdisches Leben in Wittlich

Wittlich – Eröffnung der neuen Dauerausstellung in der ehemaligen Synagoge am Sonntag, 20. November 2022. Vor knapp 30 Jahren wurde die Ausstellung „Jüdisches Leben in Wittlich“ von Angelika Schleindl im Auftrag der Stadt Wittlich im Nebengebäude der ehemaligen Synagoge in Wittlich eröffnet. Sie wurde viel besucht und bewundert und unzähligen Schulklassen und Gästen der Stadt im Laufe der Jahrzehnte erläutert.

Die Präsentation war hoch ästhetisch und informativ, jedoch erwies sie sich nach den vielen Jahren als recht textlastig, kühl und etwas steril. Es war angebracht, sie für neue Zeiten und ein neues, junges Publikum zeitgemäß zu gestalten.

Mitglieder des Arbeitskreises „Jüdische Gemeinde Wittlich“, des Emil-Frank-Instituts und des Kulturamtes gründeten die AG „Neue Dauerausstellung“ und arbeiteten einige Jahre gemeinsam an einem Konzept und dessen Umsetzung. Frau Dr. Marianne Bühler, Franz-Josef Schmit, René Richtscheid und Elke Scheid trafen sich viele Male, um eine Ausstellung zu erarbeiten, die heutiges Publikum anspricht, verständlich auch für junge Menschen ist, und die Personen, um die es geht, die ehemaligen Wittlicher Bürgerinnen und Bürger jüdischer Herkunft, „lebendig“ werden zu lassen und ihre Geschichte und Persönlichkeit zu erfassen, die Erinnerung an sie wach zu halten. Informieren soll die Präsentation natürlich, aber sie soll auch Empathie erwecken und zum Reflektieren motivieren.

Die neue Dauerausstellung „Jüdisches Leben in Wittlich“ wird am Sonntag, dem 20. November 2022, um 17 Uhr, in der ehemaligen Synagoge eröffnet werden. Bürgermeister Joachim Rodenkirch wird begrüßen, und Frau Dr. Marianne Bühler in die Ausstellung einführen. Dr. Anne Kaftan und Georges Urwald werden diese Vernissage musikalisch gestalten.

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen und Anmeldung unter 06571/1466-0 oder info@kulturamt.wittlich.de

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„Ausnahmezeiten – ein Virus übernimmt den Alltag“

Aachen – Ausstellung im Centre Charlemagne – Neues Stadtmuseum Aachen vom 19. November 2022 bis zum 19.2.2023. Aufgrund des überregionalen Aktionstages „Kultur gibt“ ist am heutigen Samstag, dem 19. November freier Eintritt.

Das Aachener Stadtmuseum „Centre Charlemagne“ wirft mit drei verschiedenen Ausstellungen, die in engem räumlichem Kontext präsentiert werden, einen ersten Blick zurück auf die vergangenen Coronajahre. Sie werden uns noch lange im Gedächtnis bleiben: Leere Straßen im Lockdown, geschlossene Schulen, Museen und Geschäfte, Wegfall vieler Veranstaltungen und Feiern und nicht zuletzt tückische, teils langwierige, teils tödliche Krankheitsverläufe. Im Aachener Grenzland führten die nationalen Angänge der Pandemiebekämpfung zu Bürokratisierungen des Grenzübergangs, wie wir es schon seit Jahrzehnten nicht mehr kannten; viele Existenzen standen (und stehen noch immer) auf dem Spiel.

Unter dem Titel Andere Bilder sind rund 100 Werke von Aachener Künstlerinnen und Künstlern aus den zurückliegenden zweieinhalb Jahren zu sehen, in denen eine Auseinandersetzung mit der Coronasituation in der Stadt stattfindet. Die Ausstellung Andere Blicke versammelt etwa 70 Aufnahmen bekannter Aachener Fotografinnen und Fotografen, vornehmlich aus der Zeit des ersten Lockdowns. Die dritte Ausstellung, Andere Städte, gibt Einblicke in die Situation in Aachens Partnerstädten. Auf der Grundlage von Fotoserien und Statements werden Besonderheiten und Gemeinsamkeiten vorgestellt.

Andere Bilder – Aachener Kunstschaffende und ihre Sicht auf die Pandemie

Rund 100 aktuelle Werke von fast ebenso vielen Künstlerinnen und Künstlern aus Aachen und Umgebung versammelt diese von Dr. Dirk Tölke kuratierte Ausstellung. Sie entfaltet damit ein weites Panorama der Auseinandersetzung mit der Corona-Situation als neuer, existenzieller und existenzbedrohender Erfahrung. Die Ausstellung gliedert sich vornehmlich durch Emotionen, Empfindungen und Beobachtungen während der Pandemiezeit, auf die die Werke reagieren.

Andere Blicke – Fotografien zum Lockdown in Aachen

Schon zu Beginn der Pandemie hat das Stadtmuseum Aachener Fotografinnen und Fotografen mit der Dokumentation der Corona-Situation betraut. Ein Teil der Arbeiten wird nun erstmals in einer eigenen Präsentation gezeigt. Die Werke der acht Fotografinnen und Fotografen reichen von der Pressedokumentation über die Street Photography bis zur künstlerischen Herangehensweise an das Thema. Die unterschiedlichen und individuellen Blickwinkel offenbaren vielfältige Ansichten und Kommentare zu dieser Ausnahmezeit.

Andere Städte – Corona in Aachens Partnerstädten

Das Foyer des Centre Charlemagne ist dem Corona-Geschehen in Aachens Partnerstädten gewidmet. Auf der Grundlage von Fotografien und Statements werden Besonderheiten und Gemeinsamkeiten aus den ersten beiden Jahren der Corona-Pandemie vorgestellt. Nachdem viele Kontakte, vor allem persönliche Begegnungen in den letzten Jahren heruntergefahren werden mussten und nur wenige Informationen über das Pandemie-Geschehen bei unseren Freunden die Öffentlichkeit erreichten, fragen wir nun nach.