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Laufen, Walken oder Wandern bei den KSK-Winterläufen am 10. Dezember in Bell

Laacher See – Die letzten Absprachen mit dem Namensgeber der Winterläufe, der KSK-Mayen sind getroffen und am 10. Dezember 2022 kann es ab 13:00 Uhr los gehen. Die LG Laacher See lädt alle Lauf- Walking- und Wanderfreunde zur Auftaktveranstaltung der 38. KSK-Winterläufe nach Bell (am Sportplatz) ein. Zielschluss ist auf 16:00 Uhr festgelegt.

Die Läufe finden auf einen Wald-Rundkurs von ca. 2,3 km Länge bei jedem Wetter statt. Sinn ist es, dass die Sportler an den Veranstaltungstagen beliebig viele Runden drehen können. „Es kommt nicht auf die gelaufene Zeit an, sondern auf die Anzahl der zurückgelegten Runden“, sagt Axel Schäfer, stv. Vorsitzender der LG Laacher See. „Die Sportler können bei uns laufen, walken oder ganz einfach wandern. Dies ist auch ein Grund dafür, dass unsere Winterläufe gerne besucht werden“, ergänzt Schäfer.

„Es ist kein Wettkampf, Zeiten werden nicht gestoppt und die Altersklasseneinteilung entfällt. Jeder kann teilnehmen, eine Vereinszugehörigkeit ist nicht erforderlich, “ erklärt Michael Krämer, der mit Axel für die Organisation verantwortlich ist.

Nach Abschluss erhalten die Teilnehmer eine Urkunde mit den jeweils absolvierten Kilometern. Zusätzlich bekommen alle, die an beiden Veranstaltungen teilgenommen haben, einen von der KSK und monte mare zur Verfügung gestellten Sachpreis. Die drei Frauen und Männer, welche die meisten Runden zurücklegen, werden ebenfalls ausgezeichnet.

Mit einem Imbissstand sorgen fleißige Helfer der LG für das leibliche Wohl der Gäste. In diesem Jahr können wieder Dusch- und Toilettenmöglichkeiten genutzt werden.

Der 2. Winterlauf findet am Samstag, dem 7. Januar 2023 ab 13:00 Uhr mit Zielschluss 16:00 Uhr, statt. Anmeldung und weitere Informationen: www.winterlaeufe.de

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DRK-Familienzentrum „Am Kreuzberg“ in Gemünd bleibt nach Flutschäden

Schleiden-Gemünd – Treffen von Bürgermeister, DRK-Familienbildung und Kursleiterinnen sowie Organisatorinnen der Einrichtung. Das Familienzentrum der „DRK-Kita Gemünd II“ wurde nach der Flutkatastrophe des vergangenen Jahres renoviert und die obere Etage neu eröffnet. Sobald die Untere ebenso fertig gestellt ist, soll dort im Frühjahr der Jugendtreff des „Kolosseum Gemünd e.V.“ einziehen. Die Kita selbst wird ihren neuen Standort im alten Gemünder Kino beziehen.

Die Delegation freute sich bereits. Denn: Ein buntes und volles Angebot an Kursen und Treffs soll es in der oberen Etage des Gebäudes „Am Kreuzberg“ in Gemünd werden. Dazu übernimmt das Familienzentrum die Kosten zu 30 Prozent. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Nun traf man sich in kleiner Runde im Familienzentrum, das „Am Kreuzberg“ in Gemünd bleiben soll, um die weiteren Pläne und Entwicklungsmöglichkeiten der Einrichtung auch mit dem Schleidener Bürgermeister Ingo Pfennings zu besprechen. Mit dabei waren die Leiterinnen der Einrichtung, Andrea Wollgarten und Rita Ritzeler, Heike Iven und die Hebamme Katharina Czarnowski sowie Kursleiterin Gloria Küpper. Küpper leitet zukünftig (inklusive) Tanz- sowie Sport- und Rückenfit-Kurse im Familienzentrum.

Bürgermeister Ingo Pfennings: „Ich freue mich darauf, wenn das Haus wieder komplett einsatzbereit ist. Die beiden Institutionen ergänzen sich sicher perfekt.“

Familienzentrum bleibt „Zweigstelle“

Das Erdgeschoss, die frühere Heimat der „DRK-Kita Gemünd II“, wurde in jener verhängnisvollen Nacht des vergangenen Jahres geflutet, der Außenbereich verwüstet. Ein Bild der Zerstörung war es, dass sich dem Team danach bot. Die Betreuer mussten dann samt Kindern erst in die Räume des Roten Kreuzes in „Vogelsang ip“ umziehen, nun sind sie seit März in Containern in Olef untergebracht. Sobald möglich soll sie dann in den finalen Standort, das alte Gemünder Kino, ziehen.

Das Familienzentrum bleibt jedoch. Einmal die Woche kommen Vorschulkinder, um Unterricht und gemeinsam Sport zu machen. Selbst wenn die Kita nicht mehr ihren „Übergangssitz“ in Olef hat, soll das Familienzentrum die „Zweigstelle“ bleiben.

In Zusammenarbeit mit der Familienbildung sind dort auch bereits ein kostenloser, offener Treff für Mütter mit Babys und ein Rückbildungskurs an den Start gegangen. Kursleitung ist hier die Hebamme Katharina Czarnowski. Weitere sollen bald folgen. Dabei soll von der Geburtsvorbereitung, Erziehungsunterstützung mit pädagogischen Aspekten bis hin zu Spielgruppen und Bewegungsangeboten sowie „Erste Hilfe für Kinder“ alles dabei sein.

„Unser Dank gilt auch Judith Erth“, so Heike Iven. Erth konnte beim Treffen nicht dabei sein: „Sie betreut die »Spiel- und Kontaktgruppe«, die ab Januar hier in Gemünd an den Start geht.“

Mit Ideen bei Heike Iven melden

Andrea Wollgarten betonte: „Heike Iven ist mit der Familienbildung ganz klasse eingestiegen und hilft uns, die vielen Herausforderungen im Moment, beispielsweise die Rezertifizierung, zu stemmen. Das alles muss geschafft werden. Damit wir uns für Gemünd bewegen!“

Ritzeler stimmte ihr zu: „Alle stehen in den Startlöchern. Wir wollen Begleitung und Angebote für Eltern und Kinder von der Geburt bis zum Erwachsenenalter bieten. Gleichzeitig wollen wir auch ein Netzwerk zum Austausch zwischen Eltern bieten.“ Ein Teil davon können alle Eltern mit ihren Kindern sein, egal ob in DRK-Kitas untergebracht oder nicht.

Auch sind alle, die Ideen und Ambitionen für Kursangebote oder Ähnliches haben, herzlich dazu eingeladen, sich bei Familienbildungs-Leiterin Heike Iven per Mail unter hiven@drk-eu.de oder telefonisch unter (022 51) 79 11 44 zu melden. „So wollen wir herausfinden, was die Leute begeistert und wirklich interessiert“, betonte Rita Ritzeler.

Das Familienzentrum möchte einen 30-Prozentigen Nachlass auf die Angebote bieten. Für alle, unabhängig von Flut oder Corona. „Wir wollen einfach ein Dabeisein ermöglichen“, so Heike Iven. Genaue Termine und Kursangebote werden noch einmal, mit allen gebotenen Aspekten, gesondert angekündigt.

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Ortsgemeinde Rieden und Westenergie rüsten insgesamt 180 Straßenlaternen um

Mendig/Rieden – Weniger Watt, mehr Klimaschutz: Im Auftrag der Kommune hat Westenergie die Umrüstung der Straßenlaternen in der Gemeinde Rieden jetzt abgeschlossen. Insgesamt haben die Dienstleister des Energieunternehmens 180 Straßenlaternen im Rahmen des Straßenbeleuchtungsvertrages „Licht & Service“ ausgetauscht und energieeffiziente LED-Leuchten eingebaut.

Zum Abschluss der Arbeiten kamen Andreas Doll, Ortsbürgermeister von Rieden, Fabian Vocktmann, Regionalmanager bei Westenergie und Wolfgang Koch, Straßenbeleuchtungsplaner bei der Westnetz, zusammen und überzeugten sich von der erfolgreichen Umsetzung der Modernisierung. „Die Erneuerung der Anlagen auf energiesparende LED-Technik ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende, sowie ein garantierter Erfolgsfaktor für Energieeinsparung und Energieeffizienz“, erläuterte Doll. „Wir freuen uns, dass wir durch die Umrüstung in Rieden zukünftig Energie und Kosten einsparen.“

Das Ergebnis der Modernisierung ist in jeder Hinsicht einleuchtend: LED-Leuchten verbrauchen dank geringerer Wattzahl deutlich weniger Energie und entlasten die Umwelt. Die elektrische Leistung der Straßenbeleuchtungsanlage wird um 64,4 % pro Jahr reduziert. So werden dank der Umrüstung in Rieden ein jährlicher Ausstoß von rund 31.300 kg des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 vermieden.

Neben dem Plus für die Umwelt rechnet sich die Sanierung für der Gemeinde auch finanziell. Durch die Umrüstung auf moderne Technik reduzieren sich die Stromkosten um ungefähr 67,5 %. Dadurch spart die Kommune jährlich einen großen Teil ihrer Betriebskosten, die Umrüstung rechnet sich bereits nach wenigen Jahren. „Zudem sind moderne LED-Laternen energiesparend, haben eine längere Lebensdauer und sind damit auch deutlich günstiger als die zuvor verbaute Technik, die teilweise sogar aus den 70er und 80er Jahren stammte. Daher müssen die Energiefresser von gestern insbesondere der neuen Technik weichen“, so Fabian Vocktmann von Westenergie.

LEDs sorgen für Sicherheit auf Straßen, Plätzen und Wegen. Sie schaffen Wohn- und Lebensqualität und tragen zur Attraktivität der Ortsgemeinde bei. Da LEDs einen wesentlich geringeren Energieverbrauch als konventionelle Leuchtmittel haben sowie Nachts gedimmt betrieben werden können, kann durch den Austausch Energie eingespart werden und es wird weniger CO2 freigesetzt.

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In Alsdorf hängen die Weihnachtswünsche von Kindern wieder in den Zweigen

Alsdorf – Erneut findet im Rathaus der Stadt Alsdorf eine Wunschbaumaktion statt, bei der viele Kinderwünsche erfüllt werden können. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendamtes, sozialpädagogische Familienhilfen, Kindertagesstätten und Einrichtungen der Kinder- und Familienhilfe haben Wünsche von Kindern eingereicht, deren Familien diese nur schwer oder gar nicht erfüllen können.

Die Wünsche der Kinder wurden auf gelbe Sterne geschrieben – natürlich ohne Nennung des Namens. Kinder des städtischen Familienzentrums Annapark haben jetzt diese Sterne in den Weihnachtsbaum im Foyer des Rathauses gehängt, tatkräftig unterstützt von Bürgermeister Alfred Sonders. 280 Sterne hatte die Schülervertretung des Daltongymnasiums im Vorfeld gebastelt. Die Schülerinnen und Schüler wollen mit ihren Eltern auch einige der Wünsche erfüllen, ebenso die Kolpingsfamilie Alsdorf, die AWO-Burg sowie die Grundschule Ofden.

Jeder der möchte, kann ab dem heutigen Montag, 28. November einen Stern vom Rathausbaum abnehmen und einen Wunsch erfüllen. Das Geschenk soll bis spätestens 16. Dezember schön verpackt und mit dem Stern versehen an der Information des Rathauses Alsdorf abgegeben werden. Von dort werden die Päckchen rechtzeitig vor Weihnachten von den Betreuern zu den Familien gebracht, damit die Kinder eine Überraschung unter dem Weihnachtsbaum finden können. Informationen zur Wunschbaumaktion beim Jugendamt der Stadt Alsdorf, Agnes Migenda, 02404-50406, oder per Mail: agnes.migenda@alsdorf.de. (apa)

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Kinderwünsche werden wahr – Der Wunschzettel-Weihnachtsbaum in Aachen steht

Aachen – Weihnachten ist ein Kinderfest. Deshalb steht seit dem 24. November immergrün und mit 316 Wunschzetteln bestückt ein Tannenbaum im Foyer des Rathauses. Auch dieses Jahr erfüllen Bürger*innen Weihnachtswünsche von Kindern und Jugendlichen, die in den Aachener Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe betreut werden. Zum 15. Mal schmückt der Baum bereits den Eingangsbereich und lädt alle Bürger*innen dazu ein, Kinderaugen zum Leuchten zu bringen.

„Viele Menschen freuen sich, vom Startschuss dieser Aktion zu hören. Denn zahlreiche Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt erfüllen seit Jahren von ganzem Herzen die Wünsche der Kinder“, sagte eine gut gelaunte Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen zum Auftakt der diesjährigen Aktion. „Es ist wichtig, Menschen in seinem Umfeld zu wissen, die einen tragen und unterstützen. Das ist für mich der Grundgedanke von Weihnachten“, so Keupen weiter. Alle Aachener Bürger*innen können jetzt Kinder mit einer Weihnachtsfreude ein wenig unterstützen, indem sie sich einen Wunschzettel vom Baum nehmen.

Bis Dienstag, 13. Dezember, spätestens ist dann Zeit, die weihnachtlich verpackten Geschenke mit dem dazu gehörenden Wunschzettel wieder ins Rathaus zurück zu bringen. Die Geschenke werden den Kindern und Jugendlichen der drei Einrichtungen Zentrum für soziale Arbeit Burtscheid / Evangelischer Frauenverein Aachen von 1850, Evangelische Kinder- und Jugendhilfe Aachen-Brand sowie Maria im Tann – Zentrum für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe pünktlich bis zum Heiligen Abend überreicht.

Die Besonderheit des 2022er-Weihnachtsbaums im Rathaus: Er kommt in Zeiten, in denen an vielen Stellen über Energieeinsparungen gesprochen wird, diesmal ganz ohne Beleuchtung aus. „Dieses Jahr ist unser Baum besonders schön“, findet Keupen. „Er funktioniert auch ohne Licht, dafür strahlt er mit den goldenen Sternen des Kinderparlaments umso schöner. Damit wollen wir ein Zeichen setzen.“

Beim Blick auf die Wunschzettel fällt in diesem Jahr besonders auf, dass sich viele Kinder etwas Schönes zum Anziehen wünschen. Von einer speziellen Jeans über Fan-T-Shirts bis hin zu Mützen und Schals ist alles vertreten. Viele wünschen sich auch etwas zum Basteln, Bücher, Kosmetik, Einrichtungsgegenstände und Sportartikel. Auch ungewöhnliche Wünsche wie ein Bauarbeiter-Set, ein Fernrohr oder eine Ziehharmonika stehen auf den Zetteln. Häufig wünschen sich die Kinder auch Gutscheine, mit denen sie eine kleine Einkaufstour machen und im Bereich Bücher oder Kleidung mal eigenständig stöbern können.

 

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Die Sparkasse Düren fördert den dritten Garten unter dem Motto „Wir stehen dahinter“

Jülich – Weiterer Mustergarten gestaltet – Nachdem die Kolleginnen und Kollegen der Rurtalwerkstätten Lebenshilfe Düren gGmbH im Mai dieses Jahres den ersten Mustergarten gestaltet haben, war schnell klar: Das Team kommt wieder. Mit Hilfe der Sparkasse Düren ist dies am 14.11.2022 gelungen.

Gruppenfoto mit Dr. Broschinski, Hr. Bülles, Eva Strehl, Team Rurtalwerkstätten Lebenshilfe gGmbH
Foto: Stadt Jülich / Gisa Stein

Die Klimaschutzmanagerin und Initiatorin des Projektes, Eva Strehl begrüßte das Team gemeinsam mit Herrn Bülles, Prokurist des Brückenkopf Parks Jülich und Herrn Dr. Broschinski, stellv. Vorsitzender des Vorstands der Sparkasse Düren und Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Lebenshilfe Düren.

Herr Dr. Broschinski nahm sich Zeit das Projekt und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rurtalwerkstätten Lebenshilfe Düren gGmbH persönlich kennenzulernen und überreichte der Klimaschutzmanagerin die Spende der Sparkasse Düren.

Da sich das Team um Tobias Peters bereits auf dem Gelände auskannte, war der Mustergarten innerhalb weniger Stunden gestaltet. Das Pflanzkonzept umfasst Gräser wie Miscanthus und Japanisches Blutgras und wird ab dem Frühjahr durch Stauden mit unterschiedlichen Blühzeiten ein Blickfang für die Besucherinnen und Besucher des Parks.

Die erste Phase des Mustergärtenprojektes ist nun abgeschlossen. Es wurden drei ganz unterschiedliche Gärten gestaltet, die jeweils auf ihre eigene Art eine Interpretation eines pflegeleichten und insektenfreundlichen Vorgartens darstellen. Es werden nun zeitnah Flyer zu den Gärten gestaltet und Schilder aufgestellt.

Die Stabsstelle für Nachhaltigkeit, Mobilität und Klimaschutz (NaMoK) wirbt weiterhin um Sponsoren und Paten für das Projekt. Interessierte sind eingeladen sich zu melden. Infos unter Juelich.de/Klimaschutz

 

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Hilfsprogramm für straffällig gewordene Kinder und Jugendliche auch in der Stadt Mechernich

Mechernich/Euskirchen – Kriminelle Kids kriegen die Kurve – Von der schiefen Bahn wieder runterholen und Intensivtäterkarrieren verhindern. Die NRW-Initiative „Kurve kriegen“ soll junge Menschen, die auf die schiefe Bahn zu geraten drohen, wieder Halt und Orientierung verschaffen. Ihr Abdriften in so sogenannte Intensivtäterkarrieren soll so verhindert werden. Für die Stadt Mechernich und den Kreis Euskirchen wurde die Initiative jetzt von Landrat und Polizei vorgestellt.

Nur sechs bis zehn Prozent aller tatverdächtigen Kinder und Jugendlichen sind für die Hälfte aller registrierten Straftaten in dieser Altersklasse verantwortlich. „Pänz“ testen ihre Grenzen aus und Teenager schlagen schonmal über die Stränge. Viele von ihnen werden im fortgeschrittenen Lebensalter aber nicht wieder straffällig.

Das sagte der aus der Stadt Mechernich stammende Euskirchener Kripo-Leiter Ulrich Linden während einer Pressekonferenz. Bei der Kampagne gehe es aber nicht um diese halbwegs „normale“ Laufbahn, sondern um die jungen Leute, „die kein Maß kennen“, so Linden wörtlich.

Mit 25 Jahren 100 Opfer

Intensivtäter hinterlassen bis zu ihrem 25. Lebensjahr durchschnittlich bereits 100 Opfer, die sie bestehlen, ausrauben, verprügeln oder anderweitig schädigen. Damit gehen etwa 1,7 Millionen Euro an sozialen Folgekosten einher, sagte Wolfgang Wendelmann, der beim NRW-Innenministerium für die Initiative „Kurve kriegen“ zuständig ist.

Diese Intensivtäterkarrieren will die Initiative verhindern getreu dem Motto: „Frühe Hilfe statt späte Härte“, so der Redakteur Frederic Scholl im Euskirchener WochenSpiegel.  „Unsere Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 18 Jahren. Der besondere Fokus liegt auf den Strafunmündigen unter 14, die mit mindestens einer Gewalttat oder drei Eigentumsdelikten polizeilich in Erscheinung getreten sind und deren Lebensbedingungen derart risikobelastet sind, dass ein dauerhaftes Abgleiten in die Kriminalität droht“, schrieb Yvonne Dederichs von der Polizeibehörde.

Durch ein umfassendes und frühzeitiges Risikoscreening von Polizei und pädagogischen Fachkräften können laut „Kurve kriegen“ kriminalitätsgefährdete Kinder und Jugendliche identifiziert werden, noch bevor ihre „Karriere“ Fahrt aufnimmt.

Neben strafrechtlichen Auffälligkeiten werden dabei auch soziale Risikofaktoren wie schwierige Familienverhältnisse, häusliche Gewalt, Schulverweigerung oder mangelndes Selbstwertgefühl unter die Lupe genommen. Da die Teilnahme an der Initiative freiwillig ist, müssen Erziehungsberechtigte ihr Einverständnis zum Datenaustausch zwischen den Kooperationspartnern geben.

Ziel lautet Verhaltensänderung

„Liegt das Einverständnis vor, können wir aktiv werden und ermitteln, wie das Ziel erreicht werden kann, dass die Kids nicht mehr straffällig werden“, sagte Steffen Lenze, pädagogische Fachkraft der Diakonie. Zu seinen Aufgaben und denen seiner Kollegin Lara Tefehne gehört es, passgenaue Maßnahmen zu treffen, um individuelle Ressourcen der jungen Menschen zu fördern und persönliche Fähigkeiten zu verbessern. Das Ziel lautet Verhaltensänderung.

Rund zweieinhalb bis drei 3 Jahre dauert die Teilnahme an der Initiative „Kurve kriegen“. Tausend Absolventen haben in Nordrhein-Westfalen bisher erfolgreich teilgenommen. 40 Prozent davon werden nach der Teilnahme an „Kurve kriegen“ nicht mehr straffällig. Bei den restlichen 60 Prozent halbiert sich die Anzahl der Straftaten durch die Teilnahme an der Initiative.

Das bundesweit einmalige Programm ist mittlerweile in 40 von 47 Kreispolizeibehörden in Nordrhein-Westfalen etabliert. 2023 ist ein weiterer Ausbau beabsichtigt. Aktuell werden etwa 650 Kinder und Jugendliche betreut.

www.kurvekriegen.nrw.de

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evm zieht im Dezember keine Abschläge für Erdgas ein

Region/Mayen-Koblenz – Entlastung für Gaskunden und -kundinnen kommt direkt an – Wer selbst an evm zahlt, kann die Zahlung im Dezember aussetzen. Die aktuelle Energiekrise führt zu teilweise enormen finanziellen Belastungen für Gas- und Wärmekunden. Um diese Belastungen etwas zu dämpfen, plant die Bundesregierung verschiedene finanzielle Entlastungen. Eine davon ist die sogenannte „Dezemberhilfe“. Gaskundinnen und -kunden profitieren hierbei von einer staatlichen Soforthilfe, die sich an den monatlichen Abschlägen orientiert.

Dazu Marcelo Peerenboom, Pressesprecher der Energieversorgung Mittelrhein (evm): „Einfach gesagt, verzichten wir auf die Zahlung des Abschlags im Dezember. Unsere Kundinnen und Kunden müssen nichts tun. Der Staat springt ein und zahlt einen Entlastungsbetrag, den wir dann gutschreiben.“ Wer selbst an die evm zahlt, zum Beispiel durch Überweisung oder Dauerauftrag, kann die Zahlung für Dezember einbehalten bzw. aussetzen. Wer dennoch zahlt, erhält diesen Betrag in der nächsten Jahresrechnung als Gutschrift ausgewiesen.

Die Höhe der Soforthilfe des Bundes entspricht einem Zwölftel des im September 2022 prognostizierten individuellen Jahresverbrauchs, multipliziert mit dem am 1. Dezember gültigen Gaspreis (Arbeitspreis). Hinzugerechnet wird dann noch der Grundpreis für den Monat Dezember. Der Beitrag, den der Staat je Kunde bzw. Kundin zahlt, wird in der Jahresrechnung gesondert als Entlastungsbeitrag ausgewiesen. „Gaskunden und Gaskundinnen, die uns ein SEPA-Mandat erteilt haben, müssen also nichts tun. Sie profitieren automatisch von der Dezemberhilfe. Alle anderen müssen nur darauf achten, ihre Abschlagszahlung im Dezember auszusetzen“, so Peerenboom.

Im kommenden Jahr soll dann darüber hinaus eine Strom- und Gaspreisbremse greifen. Sobald Bundestag und Bundesrat die entsprechenden Gesetze verabschiedet haben, wird die evm umgehend informieren. „Sollten die Pläne vom Bund umgesetzt werden, können wir die Abschläge für unsere Kundinnen und Kunden absenken und so die Belastung reduzieren“, erläutert der evm-Sprecher. Insgesamt summieren sich die staatlichen Unterstützungszahlungen bei einem Musterhaushalt, der 20.000 kWh Gas und 4.000 kWh Strom im Jahr verbraucht, je nach Konstellation auf schätzungsweise 1.600 Euro. Wer dann noch sparsam im Verbrauch ist, kann die Mehrbelastung durch die Preissteigerungen bei Strom und Gas auf etwa 50 Euro im Monat deutlich reduzieren.

Weitere Informationen zur Dezemberhilfe und der Energiekrise allgemein hat die evm unter evm.de/energiekrise zusammengestellt. Dort finden sich auch hilfreiche Erklärvideos.

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59. Aachener Winterlauf – Anmeldeschluss am Sonntag – Spende an die Lebenshilfe

Aachen – Die Leichtathletik-Abteilung der Aachener TG freut sich auf rund 1.500 Teilnehmer*innen bei der 59. Auflage des Winterlaufs am 4. Dezember 2022. Die 16 Kilometer lange Punkt-zu-Punkt-Strecke verläuft von Venwegen über Kornelimünster, die Vennbahntrasse und durch den Aachener Wald zum ATG-Sportplatz am Chorusberg.

Bereits trainierte Läufer*innen haben noch bis kommenden Sonntag, 27. November, 11 Uhr, die Möglichkeit sich für den Winterlauf eine Woche später anzumelden. Die Startnummernausgabe erfolgt vom 30.11. bis 02.12. bei Intersport Drucks in der Alexanderstraße, am 3./4. Dezember am Sportplatz Chorusberg. Alle Informationen zur Anmeldung und rund um den Lauf finden Sie unter www.winterlauf-aachen.de

Nach dem diesjährigen Herbstlauf freute sich Max Haberland, 2. Vorsitzender der Lebenshilfe Aachen e.V., über den Spendenerlös des im März nachgeholten Winterlaufs 2021. Aus den Händen von Leichtathletik-Abteilungsleiter Philipp Nawrocki erhielt er den symbolischen Scheck über 2.800 Euro. „Die Lebenshilfe bedankt sich für die Unterstützung der Winterläufer*innen und der Aachener TG und freut sich am 4. Dezember wieder mit einer Staffel auf der Strecke aktiv zu sein“, so Haberland. Auch beim 59. Winterlauf spendet die Aachener TG einen Euro jeder Anmeldung an die Lebenshilfe, außerdem hatten alle Teilnehmer*innen die Möglichkeit bei der Anmeldung die Spende um einen persönlichen Betrag zu erhöhen.

 

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Neuer Vorstand der Eifelvereins-Bezirksgruppe Euskirchen gewählt

Kall/Euskirchen – Die Bezirksgruppe Euskirchen verjüngt sich und bekommt einen neuen Vorsitzenden. Rund 24 Eifelvereins-Ortsgruppen gehören zur Eifelvereins-Bezirksgruppe Euskirchen – damit ist diese eine der größten im Eifelverein. Der langjährige Vorsitzende der Bezirksgruppe Herbert Radermacher lud noch einmal ein in den Sitzungssaal des Rathauses in Kall, dort wo Radermacher selbst lange Jahre als Bürgermeister gewirkt hatte.

„Das letzte Jahr sei nicht nur für den Eifelverein eine Herausforderung gewesen, aber gerade die Ereignisse nach der Flut hätten gezeigt, dass Eifelverein und Feuerwehr eines gemeinsam hätten – Sie würden immer dann gerufen, wenn es irgendwo brennt in der Eifel“, so Radermacher.

Landrat Markus Ramers ist neuer Vorsitzender

Als eine seiner letzten Amtshandlungen nahm Radermacher dann die Wahl des neuen Vorstandes vor. Mit Landrat Markus Ramers und der Bürgermeisterin der Gemeinde Blankenheim, Jennifer Meuren, übernahm ein junges und engagiertes Team den neuen Vorsitz der Bezirksgruppe. Neuer Geschäftsführer wurde Damian Meiswinkel vom Kreis Euskirchen.

Als quasi letzte Amtshandlung konnte der scheidende Vorsitzende Herbert Radermacher gemeinsam mit dem Hauptvorsitzenden des Eifelvereins Rolf Seel noch vier Vereinsmitglieder mit der silbernen Verdienstnadel des Eifelvereins auszeichnen: Gottfried Schiffer (OG Euskirchen), Bernhard Ohlert (OG Bad Münstereifel), Edmund Stoff (OG Dreiborn). Die vierte Verdienstnadel erhielt Radermacher dann selbst – überreicht von seinem Nachfolger.

Wegepaten des Eifelvereins pflegen Wanderwegeinfrastruktur

Ein guter Wanderweg zeichnet sich nicht zuletzt durch eine perfekte Beschilderung aus – und dafür wiederum sorgen Wegepaten der Eifelvereins-Ortsgruppen, die sich im Rahmen der Eifelvereins-Bezirksgruppe Euskirchen organisieren.

Auch für die EifelSchleifen und EifelSpuren haben die Wegepaten die Patenschaft übernommen. Ihrem ehrenamtlichen Engagement ist es zu verdanken, dass sich die Wegeverläufe der EifelSchleifen und EifelSpuren und viele weitere Wanderwege stets in einem ordnungsgemäßen Zustand befinden und der Wanderleidenschaft von Einheimischen und Gästen nichts im Wege steht.

Im Kreis Euskirchen ist der Eifelverein gut aufgestellt für die nächsten Jahre.