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Zustellteam der Deutschen Post fühlt sich Schleiden eng verbunden

Schleiden – Spontaner Hilfe nach Flutkatastrophe folgt jetzt Spende an die Bürgerstiftung – Als die fürchterliche Flutkatastrophe im Juli 2021 die Stadt Schleiden getroffen hat, waren die Zustellerinnen und Zusteller der Deutschen Post sogleich zur Stelle, haben tatkräftig mit angepackt und den Bürgern – ihren Kundinnen und Kunden – spontan geholfen. Ihre Verbundenheit zu Schleiden und der Bevölkerung haben die „gelben Engel“ jetzt erneut zum Ausdruck gebracht: Zustellstützpunktleiterin Ute Klinkhammer und Standortleiter Stefan Hermanns überreichten der Bürgerstiftung Schleiden eine Spende in Höhe von 3000 Euro, die von Marcel Wolter, dem Geschäftsführer und stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Stiftung, in Empfang genommen wurde.

Der Zustellstützpunkt der Deutschen Post in Schleiden war bei der Flut in der Nacht zum 15. Juli 2021 nicht so stark betroffen. Sowohl die Immobilie wie auch der Fuhrpark hatten die Katastrophe praktisch unversehrt überstanden. Aber da es zunächst einmal kein Rein und kein Raus aus dem Schleidener Tal mehr gab und folglich auch die Zulieferung von Briefen (aus dem Briefzentrum Troisdorf) und von Paketen (aus dem Paketzentrum Neuwied) erst einmal lahmgelegt war, stand für das Zustellteam der Deutschen Post rasch fest: „Dann können wir uns nützlich machen und sollten den Bürgern helfen.“ So leisteten die Zustellerinnen und Zusteller Unterstützung bei den Aufräumarbeiten und stellten insbesondere Transportkapazitäten zur Verfügung, um Hab und Gut betroffener Bürger in Sicherheit beziehungsweise in Ausweichquartiere zu bringen. Diese Hilfsbereitschaft in den ersten Tagen nach der Flut – sogar sonntags – wurde von der Bevölkerung damals sehr positiv aufgenommen. Diese vielen positiven Reaktionen und der spürbare Dank der Betroffenen erfreuten natürlich wiederum die Helferinnen und Helfer.

Jüngst durfte Standortleiter Stefan Hermanns bei einer Führungskräftetagung der Deutschen Post in Essen über die Katastrophe, die in Schleiden neun Todesopfer gefordert hatte, und über den freiwilligen Hilfseinsatz berichten. Die von ihm geschilderten „Gänsehautmomente“ rührten viele der Zuhörinnen und Zuhörer zu Tränen. Es gab dann nicht nur stehende Ovationen im Publikum, vielmehr überreichten Dr. Tobias Meyer und Nikola Hagleitner, Vorstandsmitglieder der Deutschen Post, an Stefan Hermanns eine Spende in Höhe von 3000 Euro zur Weitergabe für einen guten Zweck.

Schnell stand für Stefan Hermanns und sein Schleidener Zustellteam fest, wohin dieses Geld fließen sollte: „Wir fühlen uns der Region, der Stadt Schleiden und den Menschen hier sehr eng verbunden – nicht nur durch unsere tägliche Arbeit.“ Mit dem Motto der Bürgerstiftung „Von Bürgern für Bürger!“ könnten sich die Postlerinnen und Postler bestens identifizieren, bringe dies doch auch ihre Haltung in der täglichen Arbeit zum Ausdruck. „Da ist die Bürgerstiftung für unsere Spende genau die richtige Adresse“, so Zustellstützpunktleiterin Ute Klinkhammer und Standortleiter Stefan Hermanns.

Geschäftsführer Marcel Wolter bedankte sich im Namen der Bürgerstiftung Schleiden für die Spende, die letztlich den Bürgerinnen und Bürger im Schleidener Stadtgebiet zugutekommt. Er lobte das Engagement und die Hilfsbereitschaft der Mitarbeiter Deutschen Post AG nach der Flutkatastrophe: „Von Bürgern für Bürger – genau so werden wir das Geld einsetzen“, so der Geschäftsführer.

 

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Orange Day 2022 – Landkreis Vulkaneifel zieht an einem Strang

Daun – Knapp 100 Bürgerinnen und Bürger setzten gemeinsam ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Ein UN-Bericht besagt, dass 2021 weltweit pro Stunde fünf Frauen Opfer eines Femizids geworden sind – also eines Mordes an Frauen. In den meisten Fällen sind die Täter die eigenen Partner. „Die Zahl von Frauen, die täglich Opfer von Gewalt werden, ist kaum zu beziffern“, sagt Doris Sicken, Kommunale Gleichstellungsbeauftragte des Landreises Vulkaneifel. Das liege vor allem daran, dass viele Frauen Angst und auch Scham haben, Anzeige zu erstatten oder Hilfe zu holen.

Am vergangenen Freitag, dem 25. November, hat der Landkreis Vulkaneifel alle Bürgerinnen und Bürger zum sogenannten „Orange Day“ eingeladen, um die Öffentlichkeit für die dramatische Situation vieler Frauen und Mädchen zu sensibilisieren. Dieser Einladung sind knapp 100 Frauen und Männer gefolgt und haben sich vor der Kreisverwaltung Vulkaneifel in Daun versammelt, um gemeinsam ein symbolisches Zeichen gegen Gewalt zu setzen. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Kommunale Gleichstellungsbeauftrage hisste Landrätin Julia Gieseking die Fahne „frei leben – NEIN zu Gewalt an Frauen“.

Anschließend ging die Gruppe gemeinsam – mit orangefarbenen Schirmen als sichtbares Zeichen gegen Gewalt – durch die Kreisstadt zum Forum. Dort unterstrich die Landrätin in ihrer Ansprache, wie wichtig es ist, über Frauen im Krieg zu sprechen:

„Als wir dieses Thema für den Orange Day ausgesucht haben, hat die Iranerin Jina Mahsa Amini noch gelebt. Auch gab es noch keine Diskussionen um Kapitänsbinden. Dieses Thema haben wir aus-gesucht, weil wir einen Krieg in Europa haben; weil Menschen unter diesem Krieg leiden – Kinder, Frauen und Männer. Weil wir uns an diesen Krieg nicht gewöhnen können und nicht gewöhnen wollen!“, so Julia Gieseking. Anschließend erwartete die Teilnehmenden ein spannendes Rahmenprogramm mit zwei bewegenden Tatsachenberichten. Stefanie Mayer-Augarde, Vorsitzende des Gewerbe- und Verkehrsvereins Daun e. V. , las aus dem aktuellen Bestsellerbuch „Putins Krieg“, in dem Katrin Eigendorf, die als ZDF-Korrespondentin aus der Ukraine berichtet, eindrucksvoll darstellt, wie die Menschen dort für unsere Freiheit kämpfen. Die anschließende Kurzlesung von Christa Karoli, Vorsitzende des Forums Eine Welt e. V., aus dem Buch „Nujeen – Flucht in die Freiheit“, veranschaulichte ergreifend, was es wirklich bedeutet, ein Flüchtling zu sein, durch den Krieg frühzeitig erwachsen werden zu müssen, die geliebte Heimat hinter sich zu lassen und vom Wohlwollen anderer abhängig zu sein.

Für die musikalische Umrahmung des Programmes sorgte Sopranistin Amira Elmadfa mit Live-Gesang, in Begleitung des Musikers Detlef Reuter. Als Organisatorin des Orange Days im Landkreis Vulkaneifel bedankte sich Doris Sicken abschließend beim Publikum und bei allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben und betonte: „Trotz der vielen Unsicherheiten und Krisen müssen wir hoffnungsvoll in die Zukunft blicken und gemeinsam gegen Gewalt und für Frieden einstehen“.

Zum Orange Day:

Der Orange Day setzt jedes Jahr als internationaler Gedenk- und Aktionstag am 25. November ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Von diesem Tag bis zum „Tag der Menschenrechte“ am 10. Dezember werden auf der ganzen Welt Gebäude Orange beleuchtet. Zusätzlich finden viele Veranstaltungen und Aktionen statt, um Frauen- und Menschenrechte zu stärken.

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Wintereinbruch in Aachen – Stadtbetrieb sorgt für Verkehrs-Sicherheit

Aachen – Gegen 4 Uhr morgens rollten die ersten Winterdienstfahrzeuge des Stadtbetriebs vom Betriebsgelände am Madrider Ring – kurz danach waren insgesamt 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterwegs und sorgten für Verkehrssicherheit im gesamten Stadtgebiet. An diesem Montag, 5. Dezember, ist der erste Volleinsatz dieser Winterdienstsaison ausgerufen worden.

„Wir sind auf diese Szenarien sehr gut vorbereitet und es hat alles reibungslos funktioniert, insbesondere der Winterdienst auf den Radwegen“, sagt Dieter Lennartz, Geschäftsbereichsleiter Abfallwirtschaft, Stadtreinigung und Winterdienst des Aachener Stadtbetriebs. Seit Dienstbeginn ist der Stadtbetrieb mit allen operativen Einheiten auf der Straße, unter anderem mit 47 Winterdienstfahrzeugen. Nach Kontrollfahrten im Stadtgebiet wurde mit der Schneeräumung der Straßen in der Dringlichkeitsstufe 1 begonnen. Zu dieser zählen auf 555 Kilometern zum Beispiel Hauptverkehrs- und Durchgangsstraßen sowie Zufahrtstraßen zu Krankenhäusern, Schulen und Feuerwachen. Zur Sicherheit wurde die Dringlichkeitsstufe ein zweites Mal abgefahren, um die Hauptverkehrsachsen freizuhalten.

Da die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtbetriebs nicht im ganzen Stadtgebiet gleichzeitig unterwegs sein können, ist auch seitens aller Verkehrsteilnehmer*innen Vorsicht geboten: Die Geschwindigkeiten im Straßenverkehr sollten von allen angepasst werden. Außerdem hilft es allen Beteiligten, wenn den Mitarbeiter*innen und Streufahrzeugen bei der Arbeit Platz gemacht wird.

Gehwege, Kreuzungen und Brücken geräumt

Nach dem Räumen und Streuen in den Straßen der ersten Dringlichkeitsstufe begannen die Mitarbeiter*innen im Vormittag mit Dringlichkeitsstufe 2, gefolgt von der dritten und letzten Stufe. Insgesamt sorgen sie auf rund 1200 Straßen und Straßenabschnitten mit einer Streckenlänge von etwa 1500 Kilometern für sichere Verhältnisse. Neben dem maschinellen Winterdienst sind auch viele Fußtrupps im Stadtgebiet unterwegs, die Geh- und weitere Fußwege vom Schnee befreien. Sie kümmern sich an 223 Kreuzungsbereichen, 27 Fußgängerzonen, 183 Fußgängerüberwegen, 410 Gehwegen, 81 Radwegen, 18 Brückenanlagen und 64 Treppenanlagen um die Verkehrssicherheit.

Auch in den nächsten Stunden läuft der Winterdiensteinsatz weiter. Gehwege werden bis 20 Uhr geräumt, Fahrbahnen bis 22 Uhr. Da der Deutsche Wetterdienst auch für die kommenden Stunden Schneefall und Glätte meldet, wird der Wintereinsatz unvermindert fortgesetzt. Um 3 Uhr geht es morgen für alle Einsatzkräfte weiter. Für einen reibungslosen Ablauf bittet der Stadtbetrieb darum, die Fahrzeuge am Abend möglichst nah am Fahrbahnrand abzustellen, damit die Streufahrzeuge gut durchkommen.

Abfallsammlung teilweise beeinträchtigt

Einige Straßen im Stadtgebiet konntendie schweren Müllfahrzeuge des Stadtbetriebs wegen des Schneefalls und entstehender Glätte nicht anfahren und die dortigen Abfallbehälter nicht leeren. Dies betrifft neben Stichstraßen und Sackgassen auch gewerbliche Privatgrundstücke, die nicht oder nicht ausreichend geräumt waren. Die Leerungen werden schnellstmöglich nachgeholt.

In Teilen des Stadtgebiets konnten während der heutigen Abfallsammlung auch nicht alle Behälter vollständig geleert werden. Insbesondere die Biobehälter sind zugefroren, wodurch sich die Inhalte nicht oder nur teilweise ausleeren lassen. Der Stadtbetrieb bittet darum, die Behälter nach Möglichkeit erst morgens um 6 Uhr herauszustellen und vorher noch einmal den Behälterinhalt – zum Beispiel mit einem Spaten – zu lockern.

Als vorbeugende Maßnahmen empfehlen die Abfallberater*innen des Stadtbetriebs, die Biobehälter nach Möglichkeit an einem frostgeschützten Ort aufzustellen, etwa im Keller oder in der Garage. Geknülltes Zeitungspapier oder Eierkartons am Boden des Behälters saugen Feuchtigkeit der Abfälle auf. Feuchte Abfälle können darüber hinaus in Zeitungspapier eingewickelt werden.

Heißes Wasser sollte allerdings nicht über den gefrorenen Bioabfall gegossen werden, da es bei entsprechender Witterung schnell abkühlt und den Inhalt des Behälters erst recht gefrieren lässt.

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Charity-Baum im Rewe-Center in Kall

Kall – Wünsche von bedürftigen Kindern an den Zweigen – Aktion von der Hilfsgruppe Eifel und Marktchefin Anna Pauly. Im Rewe-Center Pauly in Kall steht seit dem heutigen Montag, 5. Dezember, ein Charity-Weihnachtsbaum, an dem Zettel mit Weihnachtswünschen von bedürftigen Kindern aufgehängt sind, die von der Hilfsgruppe Eifel unterstützt werden.  Der Weihnachtbaum, der im Eingangsbereich des Rewe-Centers steht, war zuvor von Kindern  der integrativen Kindertagesstätte St. Nikolaus, über die die Hilfsgruppe die Patenschaft hat, mit selbst gebastelter Deko geschmückt worden.

Am Mittag wurden dann 30 Zettel mit den Kinderwünschen, die bei der Hilfsgruppe eingegangen waren, von den Kindern der Kita in den Weihnachtsbaum platziert. Unterstützung bekamen sie dabei von der Kita-Leiterin Heidi Zander,  von Rewe-Chefin Anna Pauly und von Paul Schneider von der Hilfsgruppe Eifel.

Die Wünsche der vier- bis Zehnjährigen sind recht bescheiden: Filzstifte wünscht sich eine Vierjährige, buntes Papier, Kleber und Sticker ein achtjähriger Junge, während ein siebenjähriges Mädchen  zu Weihnachten gern Tierfiguren geschenkt bekäme.

Kunden des Rewe-Marktes können all diese Wünsche erfüllen,  indem sie die Sachen kaufen, die dann pünktlich zu Weihnachten von der Hilfsgruppe an die Kinder übergeben werden. Wie Anna Pauly und Paul Schneider versicherten, wird kein Kind leer ausgehen. „Sollten Zettel am Baum hängen bleiben, werden wir und die Hilfsgruppe diese Kinderwünsche dann erfüllen“, so Anna Pauly.  (Reiner Züll)

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Stadt Eschweiler investiert rund 250.000 Euro in Multifunktions-Fahrzeug

Eschweiler – Endlich ist er da! Der Baubetriebshof erfreut sich am neuen Allrounder. Winterdienst, Reinigung, Transport und Bewässerung – alles kein Problem für den „Ladog T1700 Hydro 99“. Der Fuhrpark des Baubetriebshofes der Stadt Eschweiler hat rechtzeitig vor Beginn der Wintersaison Verstärkung bekommen. Mit dem „Ladog“ steht nunmehr ein kompaktes Multifunktionsfahrzeug zur Verfügung. Es ersetzt den LKW -TGA Abrollkipper- der Firma MAN, welcher stets gute Dienste erwiesen hat.

Insbesondere in der Innenstadt kann der ,,Ladog“ dank geringer Abmessungen und dennoch großer Ladefläche mit Wendigkeit auf schmalen Wegen überzeugen. Ausgestattet mit Gießarm zur Bewässerung von Grünflächen, Kehrbesen inkl. Nassreinigung für Verkehrswege sowie Schneeschild für den Winterdienst wird das Multifunktionsfahrzeug eine große Bereicherung für den Fuhrpark des Baubetriebshofes sein.

Der Leiter des Baubetriebshofes, Hans-Peter Greven und der Meister des Bereichs Grünflächen, Lars Bergemann, zeigten sich bei der Anlieferung, die sich wegen der Lieferschwierigkeiten mehr als sechs Monate verzögerte, nach einer kurzen Probefahrt insbesondere von der Wendigkeit beeindruckt. Den Kollegen*innen des Baubetriebshofes wünschen wir: „Allzeit gute Fahrt!“

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Nürburgring wird auf der Essen Motor Show zum Fan-Magnet

Nürburg – Vom heutigen Samstag, 3. Dezember bis Sonntag, 11. Dezember kann der Nürburgring jeden Tag auf der Essen Motor Show besucht werden. Der Nürburgring präsentiert sich in Halle 3 (Stand 3A28) der Essen Motor Show. Probesitzen im Formel-Wagen, Rekord- und NLS-Fahrzeug, Fan-Artikel im ring°fanshop. Kostenloser Nürburgring A1-Kalender mit allen Terminen für Stand-Besuche.

Mit einem umfangreichen Angebot für die Fans präsentiert sich der Nürburgring auf der Essen Motor Show. Auf 240 m² können die Besucher in Halle 3 (Stand 3A28) in die Welt der berühmten Rennstrecke eintauchen. Zu erleben gibt es verschiedene Rennwagen zum Anfassen und Probesitzen, Fan-Artikel zu Sonderpreisen oder den kostenlosen Nürburgring Wandkalender mit allen Terminen zum Mitnehmen. Von Samstag, 3. Dezember bis Sonntag, 11. Dezember kann der Nürburgring jeden Tag auf der Essen Motor Show besucht werden.

Einmal im Formel-Rennfahrzeug sitzen, das Lenkrad in beide Hände nehmen und sich vorstellen, selbst Gas zu geben. Dieser Traum geht für Besucher des Nürburgring-Standes bei der Essen Motor Show in Erfüllung – Erinnerungsfoto inklusive. Am Stand offenbart sich der perfekte Vorgeschmack auf ein PS-Abenteuer, denn das Formel-Erlebnis für jedermann gibt es am Nürburgring auch in echt auf der Rennstrecke. Direkt daneben gibt es ein echtes Rekordfahrzeug zu bestaunen: den Porsche GT2 RS MR, der die legendäre Nordschleife in 6:43.300 Min. bezwungen hat. Abgerundet werden die ausgestellten Fahrzeuge durch ein ausgewachsenes GT3-Fahrzeug der Nürburgring Langstrecken-Serie. Die Fans können sich auf den Porsche 911 GT3 Cup (992) von Smyrlis Racing freuen.

Kostenloser Wandkalender mit allen Terminen und attraktive Messe-Angebote

Dass der Nürburgring deutlich mehr als PS-starke Rennwagen zu bieten hat, offenbart sich unter anderem im Standdesign. Hoch über den Köpfen der Besucher runden nicht nur emotionale Strecken- und Rennaufnahmen den Look ab. Hier wartet darüber hinaus die Bildervielfalt der Erlebnisse und Unternehmen der Destination Nürburgring: Von den Nürburgring Hotels und Ferienpark managed by Lindner über die Nürburgring eSports Bar bis hin zum Medien-Produktionsunternehmen Nürburgring.TV. Die Veranstaltungsvielfalt 2023 für Zuhause gibt es auf dem großen Wandkalender, den jeder Standbesucher kostenlos mit nach Hause nehmen kann. Wer sich auf der Messe die perfekten Weihnachtsgeschenke sichern möchte, ist hier ebenfalls bestens aufgehoben. Im eigens errichteten ring°fanshop gibt es auf dem Stand eine große Auswahl an Artikeln für alle Liebhaber der Grünen Hölle. Besonders attraktiv: die Sonderangebote. So gibt es den offiziellen Fankalender 2023 mit den schönsten Nürburgring-Fotos nur in Essen zum Messepreis von 14,95 €. Darüber hinaus warten neben der aktuellen Kollektion auch verschiedene T-Shirts und Hoodies zum Sonderpreis ab 10 Euro. Wer es nächstes Jahr gerne rasant angehen möchte, der kann Gutscheine für die Fahrerlebnisse der Nürburgring Driving Academy erwerben. Und für Gänsehaut und packenden Motorsport in der Grünen Hölle gibt es die Fanclub-Mitgliedschaften der Nürburgring Langstrecken-Serie zu Sonderkonditionen. Ein Besuch des Nürburgring-Standes lohnt sich in jedem Fall.

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15.000 Euro gehen an Stiftung für Natur und Umwelt des Landkreises Mayen-Koblenz

Region/Mayen-Koblenz – VR Bank Rhein-Mosel übergibt Spendenscheck im Kreishaus. Ein symbolischer Spendenscheck über 15.000 Euro konnte kürzlich in der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz an die kreiseigene Stiftung für Natur und Umwelt übergeben werden. Im Beisein von Landrat Dr. Alexander Saftig gratulierte der Vorstandssprecher der VR Bank Rhein-Mosel, Matthias Herford, der Stiftung und dem Landkreis Mayen-Koblenz zur Spende und überreichte den Spendenscheck an Tanja Stromberg, Geschäftsstellenleiterin der Stiftung Natur und Umwelt und Leiterin des Referats Naturschutz und Wasserwirtschaft. Sie dankte der VR Bank Rhein-Mosel für die Spende, die zur Flächenerweiterung des Naturschutzgebietes Thürer Wiesen genutzt werden soll.

Auch Landrat Dr. Alexander Saftig freute sich über die Unterstützung der VR Bank Rhein-Mosel und die damit verbundene Möglichkeit, die biologische Vielfalt des Landkreises zu schützen und zu bewahren sowie mehr Verständnis für den Naturschutz zu schaffen. „Unser Landkreis hat wertvolle Naturlandschaften, die andere Regionen nicht haben. Seien es die Thürer Wiesen bei Thür, die Wachholderheiden bei Arft/Langscheid oder die Streuobstwiesen in Kottenheim. Darauf können wir stolz sein. Es ist wichtig, die Menschen im Kreis für den Naturschutz zu sensibilisieren, damit sie stolz auf ihre Heimat werden“, sagt der Landrat.

Der Biologe Jörg Hilgers, der das Projekt Thürer Wiesen von Beginn an betreut, präsentierte in einem kurzweiligen Vortrag den momentanen Stand des Projektes. Zudem erläuterte er den Anwesenden, wofür die Spendengelder genutzt werden sollen. Im und um das Naturschutzgebiet Thürer Wiesen betreut die Stiftung für Natur und Umwelt seit mehr als fünf Jahren mit großem Erfolg Flächen für den Naturschutz. Seltene Vogelarten wie Steinkauz, Rohrweihe, Wasserralle oder Weißstorch haben sich angesiedelt. Die Feuchtgebiete werden von zahlreichen Rastvögeln während des Herbst- und Frühjahreszuges genutzt. Damit das Gelände nicht vollständig mit Schilf zuwächst und seine Funktion für die seltenen Arten verliert, wurde eine Herde Karpatischer Wasserbüffel angesiedelt. Abseits des Naturschutzgebietes Thürer Wiesen gibt es ein großes Aufwertungspotential. Daher werden Flächen erworben, weitere Feuchtbiotope entwickelt und folgende ökologischen Ziele verwirklicht:

  • Entwicklung als Lebensraum für Vogelarten, Amphibien und Libellen,
  • Wiederherstellung von Bodenfunktionen,
  • Rückhaltung von Wasser bei Starkregenereignissen und Hochwasser,
  • Rückzugslebensraum in Dürrezeiten,
  • Belebung einer ausgeräumten Landschaft zum Naherholungsgebiet,
  • CO2-Senke.

Der VR-Bank Rhein-Mosel ist es eine Herzensangelegenheit, das Projekt Thürer Wiesen mit den Spendengeldern zu unterstützen. „Die Thürer Wiesen sind ein wertvoller und wichtiger Teil unserer Heimat. Daher freuen wir uns sehr, bei der Bewahrung und Erweiterung des Naturschutzgebietes helfen zu können“, sagt Vorstandssprecher Matthias Herford.

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„Aachen bewegt sich“ wertschätzt das Engagement von Sportvereinen bei Benefiz-Veranstaltungen

Aachen – Die Engagementkampagne „Aachen bewegt sich“ der Stadt Aachen geht jetzt in die letzte Runde. Pünktlich zum „Tag des Ehrenamts“ am 5. Dezember richtet sich die Wertschätzung der Engagementkampagne dieses Mal an Benefizsportveranstaltungen. In Aachen gibt es viele verschiedene Sportinitiativen, die Hilfe für andere Menschen außerhalb des Sports leisten. Ein populäres Beispiel: der „Aachener Benefizlauf“.

Geschichte des Benefizlaufs

„Man ist einfach glücklich, wenn man helfen kann“, sagt Manfred Xhonneux. Dem Organisator des „Aachener Benefizlaufs“ ist die Leidenschaft für die Veranstaltung deutlich anzumerken. Der Lauf hat bereits eine lange Tradition und wird seit über 20 Jahren veranstaltet. Angefangen hat alles mit Mediziner*innen, die durch einen Lauf Spenden für Prostatakrebshilfe sammeln wollten und Xhonneux um Unterstützung bei der Veranstaltung gebeten hatten. „Wir wollten aber die ganze Gesellschaft abbilden“, erzählt Xhonneux. Deshalb kamen nach und nach auch Läufe für Kinder, Erwachsene, Nordic Walker und Rollstühle hinzu – und für andere Zwecke als den Kampf gegen den Prostatakrebs.

Petra Prömpler, Leiterin des Fachbereichs Sport der Stadt Aachen, betont den vielseitigen Nutzen der Benefizläufe: „Läufe wie diese haben einen enormen Wert für die Stadt Aachen. Allein, dass sie stattfinden, löst eine wohlwollende Stimmung aus. Das Mitlaufen in der Gruppe ist ein besonderer Kick und es hilft zusätzlich anderen Menschen.“

Pro Jahr nimmt der Benefizlauf etwa 10.000 Euro ein. Dieses Jahr gingen die Spenden an den Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte e. V., Breakfast for Kids sowie die Hospizstiftung der Region Aachen. Insgesamt haben die Läufe bisher ca. 260.000 Euro erwirtschaftet. Das Motto „Wenn du etwas für dich tust, dann kannst du auch mit Freude etwas für andere tun.“

Sport hilft

Für Nadine Frey, Geschäftsführerin vom Stadtsportbund e. V., spiegelt dieses Motto die Arbeit in den Sportvereinen wider: „Sportvereine sind eine tragende Säule der Gesellschaft. Gerade in Zeiten wie diesen. Dann noch eine Benefizveranstaltung zu machen, ist ein Sahnehäubchen. Alle Vereine leisten einen gesellschaftlichen Beitrag. Aber viele gehen damit nicht an die Öffentlichkeit, weil sie sich nicht damit brüsten wollen.“ Dazu gehörten auch Hilfen in den aktuellen Krisen, so wie Vereine, die Einkaufshilfen in Coronazeiten oder Schlammschaufeln bei der Flutkatastrophe angeboten haben. „Vereine, die eine solche Arbeit freiwillig leisten, machen auf die schönste Art und Weise auf sich aufmerksam“, findet Petra Mahr, Teamkoordinatorin „Engagierte und kooperative Stadt“, Stadt Aachen. „Der Verein lebt Werte vor, die auch außerhalb des Vereins gelebt werden, deshalb ist die Hilfsbereitschaft in Krisen aus den Vereinen so groß.“

„Aachen bewegt sich“

In diesem Jahr wurden mit der Engagementkampagne „Aachen bewegt sich“ die Ehrenamtler*innen im Sport in den Fokus gerückt, um ihnen Anerkennung und Respekt zu zollen. In mehreren Veranstaltungen dankte die Stadt Aachen engagierten Freiwilligen. Darunter ehrenamtlichen Sportabzeichenprüfer*innen, ehrenamtlich getragenen Vereinsangeboten in Kooperationen mit Schulen, Ehrenamtler*innen in der Schwimmausbildung und Anbieter*innen von offenen Sportangeboten und zuletzt den sportlichen Benefizveranstaltungen.

Auch im kommenden Jahr wird es wieder Engagementkampagne der Stadt Aachen geben, für die derzeit noch nach einem Schwerpunkt und Motto gesucht wird. Vorschläge von Bürger*innen sind willkommen per Mail an ehrenamt@mail.aachen.de.

 

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Am heutigen 3. Dezember ist „Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung“

Region/Düsseldorf – Kinder und Jugendliche nicht vergessen –  Lücken in der Inklusion zeigen sich bei den Verwundbarsten. Am 14. Oktober 1992 erklärten die Vereinten Nationen den 3. Dezember zum alljährlichen „Internationalen Tag der Behinderten“. Anlässlich des nun lautenden „Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung“ verdeutlicht die Landesbehinderten- und -patientenbeauftragte Claudia Middendorf, dass sich die Lücken der Inklusion insbesondere bei den Verwundbarsten, nämlich bei den Kindern und Jugendlichen, zeigen:

„In diesem Jahr blicken wir mit dem Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung auf eine Zeit zurück, die für uns alle gewiss nicht leicht war. Menschen mit Behinderungen sahen sich zum Teil besonderen Entbehrungen ausgesetzt und speziell für Kinder und Jugendlichen war die Corona-Pandemie eine ungewohnte Zeit der Einschränkungen.

Sie wurden zeitweise zu Hause unterrichtet und haben ganz besonders unter Kontaktbeschränkungen zu ihren Freundinnen und Freunden gelitten. Ihre Freizeit- und Entfaltungsmöglichkeiten wurden außerdem eingeschränkt, indem Spielplätze gesperrt waren und Sportangebote ausfallen mussten. Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft. Deswegen müssen wir sie nun ganz besonders in den Blick nehmen. Sie brauchen mehr denn je eine fürsorgende Gesellschaft, die sie in ihre Mitte nimmt.

Während der Pandemie ist deutlich geworden, dass es noch in vielen Bereichen an Teilhabemöglichkeiten für junge Menschen mit Behinderung mangelt. Bereits in der Schule sehen sie sich Barrieren ausgesetzt. Bildung ist aber ein grundlegender Baustein des selbstbestimmten Lebens und gesellschaftlicher Teilhabe. Kinder und Jugendliche müssen daher entsprechend ihre Bedarfe und Bedürfnisse individuell gefördert und Barrieren überwunden werden.

Den Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung möchte ich nutzen, um daran zu erinnern, dass es darauf ankommt, was wir aus diesem Tag machen. Nicht nur am heutigen Tag, sondern täglich gilt es, sich für die gleichberechtigte und selbstbestimmte gesellschaftliche Teilhabe einzusetzen und damit ein inklusives Miteinander zu fördern. Dabei sollten wir in diesem Jahr ganz besonders die Kinder und Jugendlichen nicht vergessen.“

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Kreislaufwirtschaft MYK geht in Abfall-Zweckverband Rhein-Mosel-Eifel über

Region Mayen-Koblenz – Bekannter Partner übernimmt neue Aufgabe für den Landkreis Mayen-Koblenz. In seiner jüngsten Sitzung hat der Kreistag Mayen-Koblenz die Satzungs- und Gebührenhoheit im Bereich der Abfallentsorgung auf den Abfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel übertragen. Die Kreislaufwirtschaft Mayen-Koblenz, die in ihrer bisherigen Ausgestaltung als eigenbetriebsähnliche Einrichtung des Landkreises organisiert ist, geht folglich zum 1. Januar in den Abfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel über.

Darüber hinaus wird auch die untere Abfallbehörde, die sich insbesondere um die illegalen Abfallablagerungen im Landkreis Mayen-Koblenz kümmert, auf den Abfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel übertragen. Der Abfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel übt somit mit Beginn des neuen Jahres die Funktion des öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgers für das Gebiet des Landkreises Mayen-Koblenz aus.

„Service, Leistung und Ansprechpartner bleiben für die Bürgerinnen und Bürger gleich“, betont der Erste Kreisbeigeordnete und Verbandsvorsteher des Abfallzweckverbandes, Pascal Badziong. Bereits in den vergangenen Jahren war der Abfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel für die Leerung der Abfallbehälter, die Verwertung und Beseitigung der Haushaltsabfälle aus dem Landkreis Mayen-Koblenz sowie für den Betrieb des Wertstoffhofes und der Deponie Eiterköpfe zuständig. Für die Bürger ändert sich durch die rechtliche Umorganisation ab 2023 nichts.

Alle gewohnten und bewährten Leistungen rund um die Abfallentsorgung bleiben in bekannt hohem Maß an Service und bei angemessenen Gebühren erhalten. Lediglich der Abfallgebührenbescheid wird zukünftig nicht mehr von der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, sondern vom Abfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel erlassen und versandt. In Zukunft haben die Bürger des Landkreises Mayen-Koblenz mit dem Abfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel einen einheitlichen Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Thema Abfall. Dies kommt allen Nutzern des Abfallwirtschaftssystems im Kreis Mayen-Koblenz zugute.

Nach dem Umzug der Kreislaufwirtschaft aus dem Kreishaus in Koblenz zum Abfallzweckverband nach Ochtendung im Jahr 2020, folgt nun der nächste Schritt auf dem Weg zu „kurzen Wegen“ und noch engerer Zusammenarbeit, die sich bereits seit dem Jahr 1987 bewährt. Dies führt bis heute zu einem erfolgreichen Handeln und schafft viele Synergien. In den nächsten Wochen erhalten alle Haushalte wie gewohnt postalisch den Abfallplaner für das kommende Jahr. Zudem wird zu Beginn des neuen Jahres ein neuer Internetauftritt des Abfallzweckverbandes Rhein-Mosel-Eifel mit allen wichtigen Informationen rund um die Abfallentsorgung zur Verfügung stehen. Darüber hinaus wird der Abfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel künftig auch in den sozialen Medien vertreten sein und über die neuen Kanäle informieren und beraten.