Kategorien
News

evm unterstützt Kinder-Tagesstätten in der Verbandsgemeinde Kelberg

Kelberg – Über insgesamt 1.500 Euro aus der „evm-Ehrensache“ dürfen sich drei Vereine aus der Verbandsgemeinde Kelberg freuen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht. Vor Kurzem übergab Berthold Nick, Leiter der kommunalen Betreuung bei der evm, den Spendenbetrag gemeinsam mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Johannes Saxler, an die begünstigten Vereine.

600 Euro gehen an den Förderverein der Kita Regenbogen e.V., Uersfeld, für die Initiierung von Angeboten und Veranstaltungen für Eltern und Kinder. Der Förderverein der Kita St. Vinzenzius Kelberg e.V. erhält 600 Euro, die unter anderem für die Anschaffung eines Kuppelzeltes für das Spielplatzgelände genutzt werden sollen. Weitere 300 Euro gehen an den Förderverein der Kindertagesstätte Villa Kunterbunt e.V., Müllenbach, zur Anschaffung von Mobiliar und für die Umgestaltung des Außenbereichs. „Die Fördervereine tragen einen großen Teil zur Gestaltung der Kindertagesstätten bei und ich freue mich, diese mit der Spende unterstützen zu können“, so Johannes Saxler.

Kategorien
News

Stadt Aachen schließt zwischen Weihnachten und Neujahr aus Energie-Spargründen Verwaltungsgebäude

Aachen – Die Zeit zwischen den Jahren bietet sich besonders dafür an, Energie zu sparen. Zahlreiche Mitarbeitende nehmen in dieser Zeit Urlaub, so dass viele Verwaltungsgebäude traditionell dünn besetzt sind. In Kombination mit der Option Homeoffice wird die Stadt Aachen in der Woche vom 27. bis 31. Dezember acht Gebäude der Innenstadt schließen und damit die Heizkosten senken können. In einem weiteren Gebäude wird nur der so genannte Open Space geheizt. Erkenntnisse dazu, wie viel Energie in der Woche tatsächlich gespart werden kann, werden abhängig von den Temperaturen im Frühjahr vorliegen.

Bürger*innenservices schließen, Servicecenter Call Aachen bleibt erreichbar

Der Bürger*innenservice Aachen-Mitte und die Bezirksämter sind in der Zeit vom 27. bis 31. Dezember 2022 geschlossen. In Notfällen hilft das Servicecenter Call Aachen unter der Telefonnummer 0241 432-0 weiter. Es wird zwischen den Jahren weiterhin von Montag bis Freitag jeweils von 7 bis 18 Uhr besetzt sein. Die Stadt Aachen empfiehlt Bürger*innen, ihren Bedarf an Dienstleistungen entsprechend zu planen. Für allgemeine Fragen, z.B. zu benötigten Unterlagen, steht das Servicecenter zur Verfügung. Über die 0241 432-1234 können zudem bereits Termine für das neue Jahr gebucht werden.

Digitale Angebote der Verwaltung

Unabhängig davon bietet die Stadt an, die zahlreichen Onlinedienstleistungen der Verwaltung in Anspruch zu nehmen. Fragen zu diesen Onlinedienstleistungen beantwortet das Servicecenter bei Bedarf ebenfalls. Eine Übersicht gibt die Seite www.aachen.de/onlinedienste. Ein viel genutztes Angebot ist auch der digitale Mängelmelder der Stadt Aachen (maengelmelder.aachen.de). Allgemeine Infos zu städtischen Dienstleistungen bietet zudem das Serviceportal der Stadt Aachen auf der Seite serviceportal.aachen.de.

Kultur- und Sportangebote stehen im üblichen Rahmen zur Verfügung

Museen, Schwimmhallen, Rathaus und die Verwaltungsgebäude Lagerhaus- und Hackländerstraße bleiben in Betrieb, ebenso bleiben Kitas im erforderlichen Notbetrieb. Gerade Kulturangebote und Sportgelegenheiten sind ein wichtiger Ausgleich in schwierigen Zeiten. Deshalb sollen sie in jedem Fall aufrechterhalten werden. Die jeweiligen Öffnungszeiten rund um die Feiertage wird die Stadt Aachen in Kürze bekanntgeben.

Kategorien
News

Arbeiterwohlfahrt Meckenheim zaubert Familien ein Lächeln ins Gesicht

Meckenheim – Sozialer Dienst der städtischen Jugendhilfe leitet Geldspenden weiter. Auch in dieser Vorweihnachtszeit hält die Arbeiterwohlfahrt (AWO) an ihrer Tradition fest und verteilt einen Teil aus den Erlösen ihrer Schuh- und Kleiderstube Meckenheim und aus Spenden an bedürftige Familien. Vor den Festtagen fanden sich Anita Grundmann von der AWO-Schuh- und Kleiderstube und Rolf Engelhardt, Kassierer der AWO, am Weihnachtsbaum vor dem Rathaus ein, um Jürgen Elsen-Bollig, Sevval Yarimay und Lisa Behrens vom Allgemeinen Sozialdienst der Jugendhilfe Geldpräsente in Gesamthöhe von 1.500 Euro zu überreichen. Die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden umgehend dafür sorgen, dass die Geschenke zu den von ihnen betreuten Familien gelangen. Die sozialpädagogischen Fachkräfte kennen die Sorgen und Nöte der Familien, aber auch ihre Verdienste und Anstrengungen.

Insgesamt 17 Familien mit 21 Kindern erhalten in diesem Jahr einen Umschlag. Der Nachwuchs kann sich davon einen kleinen Wunsch erfüllen, sodass das eine oder andere ersehnte Spielzeug unter dem Weihnachtsbaum liegen könnte.

Anita Grundmann und Rolf Engelhardt zeigten sich glücklich darüber, erneut Geldgeschenke verteilen zu können. Auch tauschen sie sich mit Jürgen Elsen-Bollig über die lieben Dankesschreiben und selbstgemalten Bilder der Kinder aus. Erst kurz vor der Übergabe am Rathaus war ein rührendes Gemälde eingegangen. Jürgen Elsen-Bollig dankte allen Helferinnen und Helfern der AWO für die wertvolle Unterstützung: „Ihre Arbeit ist großartig. Durch dieses Engagement schafft es die AWO immer wieder, den Familien in der Weihnachtszeit ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.“

Kategorien
News

KSK-Jubilare im Löffel´s Landhaus in Münstermaifeld gefeiert

Mayen/Region – KSK-Vorstandsvorsitzender Karl-Josef Esch und sein Vorstandskollege Christoph Weitzel hatten kürzlich Sparkassenjubilare und angehende Ruheständler der Kreissparkasse Mayen (KSK) zu einer kleinen Feierstunde in das Restaurant Löffel´s Landhaus nach Münstermaifeld eingeladen. Im Rahmen eines Abendessens bedankte sich der Vorstand bei allen Jubilaren mit einem kleinen Präsent  sowie einer Urkunde für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangen 25 bzw. 40 Jahren. Gleichzeitig verabschiedete der KSK-Vorstand im Beisein von Karl-Heinz Nigbur als Leiter des Bereichs Personalmanagement und der Personalratsvorsitzenden Anne Püsch insgesamt 19 langjährige Kolleginninnen und Kollegen in ihren wohlverdienten Ruhestand bzw. in die Freistellungsphase der Altersteilzeit.

Karl-Josef Esch würdigte die Bedeutung dieser treuen Verbundenheit sowohl für die Kundenbeziehungen als auch für die Kreissparkasse Mayen. „Erfahrene und kompetente Mitarbeiter sind für jedes Unternehmen der Schlüssel zum Erfolg“, so Esch in seiner Laudatio. „Gerade in der heutigen Zeit ist diese langjährige Treue zu einem Arbeitgeber keine Selbstverständlichkeit mehr. Wir freuen uns daher um so mehr, dass Sie sich bei uns im Haus wohlfühlen, bzw. wohlgefühlt haben.“ betonte Karl-Josef Esch abschließend.

Im weiteren Verlauf des Abends ließen die Direktoren Karl-Josef Esch und Christoph Weitzel den bisherigen beruflichen Lebensweg der anwesenden Jubilare und Ruheständler Revue passieren und freuten sich mit den Jubilaren gemeinsam auf eine weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit. Gleichzeitig wünschte der KSK-Vorstand im Beisein von Personalleiter Karl-Heinz Nigbur und der Personalratsvorsitzenden Anne Püsch allen frischgebackenen Ruheständlern einen gesunden, aktiven und vor allem genussvollen Ruhestand.

25-jähriges Jubiläum feierten:

Markus Mattes, Horst Fehlberg, Gabriele Josten, Monika Weingart, Oliver Löhr, Jennifer Bell, Simone Siewert, Peter Wagner, Stefan Zepp, Rainer Faßhauer und Claudia Hinz-Braun

40-jähriges Jubiläum feierten:

Rita Zimmer, Hans Caspari, Mechthild Ackermann, Marion Zelter, Cornelia Geisen, Wilma Seeger, Claudia Lumme,

In den Ruhestand verabschiedet wurden:

Hilde Funk, Rosemarie Lovas, Irene Hermann, Irmtrud Keuser, Edgar Zavelberg, Hildegard Piwonka, Ewald Sesterhenn, Monika Weingart, Rita Klapperich, Ulrich Krämer, Elisabeth Tharann, Rita Zimmer, Frank Gansen, Ingrid Geishecker, Rita Kiefer, Heinz-Günther Braun, Marita Krämer, Karin Ollig und Claudia Bährens.

Kategorien
News

Die „Grand Dame“ des Roten Kreuzes am Bleiberg aus Vorstand verabschiedet

Mechernich – Die 92-Jährige Sibille Sennerich wurde nach über 50 Jahren aktiver Ehrenarbeit vom Vorsitzenden Rolf Klöcker aus Vorstand verabschiedet. Eine besondere Ehrung bekam Sibille Sennerich, die „Grand Dame“ des Rotkreuz-Ortsvereins Mechernich, vor Weihnachten. Ortsvereinsvorsitzender und Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker verabschiedete die 92-Jährige mit Geschenk und Urkunde nach über einem halben Jahrhundert aktiver Rotkreuz-Ehrenarbeit aus dem Mechernicher DRK-Vorstand.

Der 93jährige langjährige Schatzmeister Johann Beul, der ebenso lange im Vorstand tätig war, wurde unlängst sowohl vom Ortsverein, als auch in der Kreisdelegiertenversammlung des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen geehrt und verabschiedet. Sibille Sennerich kann aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an solchen öffentlichen Veranstaltungen teilnehmen. Deshalb besuchten Ortsvereinsvorsitzender Rolf Klöcker und sein Stellvertreter Manfred Lang sie zu Hause.

Sibille Sennerich war 1968 gemeinsam mit ihrem Mann Josef, Mitarbeiter der Stadtverwaltung Mechernich, ins Rote Kreuz eingetreten. Sie erinnert sich noch genau an ihren ersten Sanitätslehrgang bei dem Bleibuirer Arzt Dr. Paul Hissen, zu dem sie auf Vermittlung des Mechernicher Arztehepaars Thera kam, für das sie zehn Jahre arbeitete. Den zweiten Sanitätslehrgang habe sie bei Willi Wambach, dem damaligen Leiter des Katastrophenschutzes, absolviert.

Ganze Familie im DRK

Sibille Sennerich engagierte sich in der Sanitätsbereitschaft, im Vorstand, vor allem aber 45 Jahre lang als „Chefin“ der Blutspende in Mechernich und Kommern, bei der medizinischen Versorgung der Spender zusätzlich auch in Firmenich. Auch ihr Mann Josef betätigte sich in der Anmeldung und Registrierung der Blutspende-Termine. Tochter Magdalene ging ins Jugendrotkreuz und wurde später im Katastrophenschutzzug eingesetzt, ebenso Sohn Harry. Sibille Sennerich beim Besuch des Vorsitzenden: „Unsere ganze Familie war Rotkreuz-infiziert!“

Im Lauf der Jahrzehnte wurden Sibille Sennerich mannigfache Auszeichnungen zuteil, unter anderem die Verdienstmedaille des DRK-Landesverbandes, die Berni-Müller-Verdiensturkunde und die Ehrenmitgliedschaft. Die geistig rege Rotkreuz-Dame nimmt noch immer lebhaften Anteil an den Geschehnissen in der Welt und auch in „ihrem“ Rotkreuz-Ortsverein. Rolf Klöcker und Manni Lang sagte sie im Angesicht der vorweihnachtlichen Ehrung: „Datt wör doch net nüedisch jewäeß…“

Kategorien
News

Neuer Fall von Hasenpest im Kreis Düren

Düren – Im Kreis Düren wurde nach vier Jahren erstmals wieder bei einem verendeten Tier die sogenannte Hasenpest (Tularämie) nachgewiesen. Wie das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz meldet, wurde das Tier im Stadtgebiet in Linnich aufgefunden. 2018 wurde in dieser Gegend ebenfalls ein betroffenes Tier entdeckt.

Die Hasenpest kommt in Deutschland eher selten vor und ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die bei betroffenen Tieren wie beispielsweise Hasen oder Wildkaninchen oft tödlich verläuft. Chronisch erkrankte Wildtiere sind oft matt und teilnahmslos. Sie verlieren ihre Scheu und Schnelligkeit. Die Krankheit ist bei engem direkten Kontakt mit dem Tier auch auf den Menschen übertragbar. Symptome wie beispielsweise Fieber, Unwohlsein, Muskelschmerzen sind die Folge. Das Krankheitsbild kann aber sehr vielfältig sein. Eine Behandlung mit Antibiotika ist dann erforderlich. Das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz empfiehlt Jägern dringend, auf die Hygienemaßnahmen beim Ausweiden zu achten, Mundschutz und Handschuhe sind unbedingt zu tragen. Es sollte nur gut durcherhitztes Fleisch erlegter Hasen verzehrt werden.

Kategorien
News

Ahrweiler Landrätin überreicht Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz

Ahrweiler – Markus Becker, Hans-Jürgen Juchem, Paul Neuhaus, Rudolf Scharrenbach und Hans-Werner Wey sind mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet worden. Landrätin Cornelia Weigand überreichte die von Ministerpräsidentin Malu Dreyer verliehene Ehrung im Beisein von Johannes Bell, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Brohltal, und Guido Orthen, Bürgermeister der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, sowie den Landtagsabgeordneten Susanne Müller, Petra Schneider und Horst Gies.

In ihrer Laudatio hob Weigand die Bedeutung des langjährigen ehrenamtlichen Engagements der Geehrten für die Gemeinschaft hervor: „Sie haben die Ärmel hochgekrempelt und sich mit viel Herzblut für die Allgemeinheit eingesetzt. Sie waren und sind stets bereit, Verantwortung zu übernehmen, sich überzeugt und zielstrebig für die Allgemeinheit einzusetzen und das Gemeinwohl mit großem Einsatz zu fördern. Für Sie geht es darum, etwas für Ihre Mitmenschen und Ihre Heimat zu bewirken. Ihr außergewöhnlicher und langjähriger Einsatz ist – im wahrsten Sinne des Wortes – unbezahlbar und verdient höchste Anerkennung.“

Markus Becker aus Heimersheim erhält die Auszeichnung unter anderem für sein uneigennütziges soziales Engagement und seinen Einsatz im kommunalpolitischen Bereich. Als Bauingenieur im eigenen Unternehmen bringt er seit Jahrzehnten seine Fachexpertise zur Unterstützung der Entwicklung der Kreisstadt sowie des Kreises Ahrweiler ein. Dabei hat er stets das Wohl anderer im Blick. Seine Mitarbeitenden sind von seinem fairen und humanitären Umgang so positiv angetan, dass sie Becker für die Auszeichnung vorschlugen. Neben seiner Arbeit als Geschäftsführer engagiert er sich insbesondere auch im kommunalpolitischen Bereich. Becker war über zehn Jahre Mitglied im Stadtrat von Bad Neuenahr und bis heute unterstützt er die Entwicklung der Kreisstadt mit seiner Mitgliedschaft in diversen Ausschüssen. Auch auf Kreisebene setzte sich Becker insgesamt 15 Jahre – von 2004 bis 2019 – als Mitglied des Kreistages und seiner Ausschüsse für eine positive Fortentwicklung des Kreises ein.

Hans-Jürgen Juchem engagiert sich seit Jahrzehnten in verschiedensten Ämtern für seine Heimat. Seit 1991 ist er Ortsvorsteher in Lohrsdorf und setzt sich für die Belange der Lohrsdorferinnen und Lohrsdorfer ein. Zudem ist er Schöffe am Landgericht in Koblenz. Darüber hinaus war er zehn Jahre Schiedsmann für die sieben östlichen Stadtteile von Bad Neuenahr-Ahrweiler. Als ehrenamtlicher Beigeordneter vertritt er die Belange der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler und ist auch Mitglied im Stadtrat der Kreisstadt. Ferner engagiert er sich in zahlreichen Vereinen, beispielsweise als Vorsteher der Jagdgenossenschaft, als Mitglied im Königsglied der Sankt Sebastianus Bürgerschützen-Gesellschaft Ahrweiler und als Gründungsmitglied und stellvertretender Vorsitzender des Heimat- und Fördervereins Lohrsdorf/Green.

Paul Neuhaus aus Niederzissen setzt sich seit Jahren in besonderem Maße für seine Mitmenschen ein. Er war mehr als 14 Jahre Mitorganisator des „Seniorentreff Niederzissen“. Dabei war die Unterstützung, die er Woche für Woche für die Gemeinde leistete, für ihn eine Selbstverständlichkeit: Vorbereitung der Verpflegung und der Räumlichkeiten, Begleitung der Veranstaltung, Durchführung der Bingo-Spiel-Runden. Darüber hinaus war er in die Organisation und Leitung der jährlichen Ausflugsfahrten des Seniorentreffs entscheidend eingebunden. Auch als Mitglied der SPD hatte Neuhaus bereits die verschiedensten Ämter inne, wie beispielsweise das des stellvertretenden Vorsitzenden. Zudem war er über sieben Jahre Schiedsperson für den Schiedsamtsbezirk Brohltal I.

Rudolf Scharrenbach aus Weibern bringt sich mit hohem Zeitaufwand und persönlichem Engagement seit Jahrzehnten in seinem Heimatort ein. Dabei hat er in den letzten Jahrzehnten das Gemeindeleben musikalisch, technisch, künstlerisch und menschlich entscheidend mitgestaltet: als Mitglied im Männergesangsverein Wehr ebenso wie in der Blaskapelle Weibern und als Chorleiter und Dirigent in mehreren Vereinen. 1985 rief Scharrenbach das Weiberner Weihnachtskonzert ins Leben, das er 35 Jahre lang – bis 2019 –gemeinsam mit den Ortsvereinen organisierte und durchführte. Und auch als Organist durften viele Menschen seinem Talent regelmäßig „lauschen“. Auch die Sanierung der Kirchenorgel in Weibern, die Einrichtung des Pfarrheimes, der Bau eines Modells der Brohltaleisenbahn für das örtliche Museum – all diese und viele weitere Projekte tragen seine Handschrift.

Hans-Werner Wey aus Niederzissen ist seit 2006 Mitglied im SPD-Ortsverein Niederzissen und hatte viele Jahre die Funktion des Geschäftsführers inne. Bis heute gestaltet er die Internetauftritte des SPD Ortsvereins Niederzissen und auch der Ortsgemeinde Niederzissen. Von 2014 bis zum Frühjahr 2022 war er Mitglied im Ortsgemeinderat. Darüber hinaus engagiert sich Wey als ehrenamtlicher Richter beim Sozialgericht Koblenz und im Ortsverband Niederzissen des Sozialverbandes VdK Deutschland, dessen Vorsitz er 14 Jahre lang innehatte. Uneigennützig bringt Wey sich seit vielen Jahren in seiner Freizeit in besonderer Weise für die Gemeinschaft, für die Ortsgemeinde Niederzissen und den Kreis Ahrweiler ein. Mit seiner außergewöhnlichen Leistung hat er das Gemeindeleben nachhaltig und sichtbar verändert und gibt ein Beispiel für herausragendes ehrenamtliches Engagement.

Der Feierstunde wohnten auch Ortsvorsteher Jürgen Saeß (Heimersheim) und Ortsbürgermeister Karl Gundert (Weibern) bei. Die Ehrennadel ist eine Auszeichnung des Landes Rheinland-Pfalz, die 1974 gestiftet wurde und langjähriges ehrenamtliches Engagement im kommunalpolitischen, kulturellen oder sozialen Bereich würdigt.

Kategorien
News

Kunst- und Familienkalender 2023 der Kreissparkasse Bitburg-Prüm vorgestellt

Bitburg – Die Kreissparkasse Bitburg-Prüm widmet ihren Kunstkalender 2023 dem Museumsverein wArtehalle Welchenhausen e.V. anlässlich seines 20-jährigen Jubiläums und stellt erneut einen breiten Querschnitt künstlerischen Schaffens in unserer Region und darüber hinaus vor.

Der Museumsverein wArtehalle Welchenhausen e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kunst und Kultur am Dreiländereck grenzübergreifend zu präsentieren. In ihrem Kunstkalender stellt die Kreissparkasse einige Werke aus den Ausstellungen der letzten 20 Jahre vor. Auf dem rückseitigen Familienkalender sind Impressionen der KultOurstraße und des Skulpturenweges Welchenhausen abgebildet.

Der Vorsitzende des Verwaltungsrates der Kreissparkasse Bitburg-Prüm, Landrat Andreas Kruppert, sowie die Vorstandsmitglieder der Kreissparkasse Bitburg-Prüm, Rainer Nickels und Mark Kaffenberger, präsentieren den neuen Kunst- und Familienkalender 2023 und danken der Vorsitzenden des Museumsvereins, Frau Leonie Simons, stellvertretend für die beteiligten Künstlerinnen und Künstler.

Gerne laden wir unsere Kundinnen und Kunden ein, sich ihr eigenes Exemplar in den Filialen der Kreissparkasse Bitburg-Prüm abzuholen. Erleben Sie die stimmungsvollen Darstellungen künstlerischen Schaffens aus Malerei und  skulpturellen Elementen.

Kategorien
News

9,2 Millionen Euro Bauprojekt in Zülpich – „Spatenstich für neues Schulgebäude am Schulcampus Zülpich“

Zülpich – Fast schon eine Schule für sich – Erster Spatenstich für neues Schulgebäude am Schulcampus Zülpich. Die Stadt Zülpich investiert rund 9,2 Millionen Euro in Schulerweiterung. „Von einem Anbau zu sprechen, ist wohl untertrieben. Was hier entsteht, ist fast schon eine Schule für sich,“ sagte Bürgermeister Ulf Hürtgen als er jetzt zusammen mit Vertretern aus Politik, Verwaltung, Schule und der baubeteiligten Firmen den ersten Spatenstich zum Bau eines neuen Schulgebäudes am Schulcampus Zülpich vornahm.

Tatsächlich entstehen durch den Erweiterungsbau 16 zusätzliche Klassenräume. Rund 9,2 Millionen Euro nimmt die Stadt Zülpich nach aktuellem Stand dafür in die Hand. Angesichts der derzeitigen Preisentwicklung befürchtet Bürgermeister Hürtgen jedoch, dass die Baukosten am Ende im zweistelligen Millionen-Bereich liegen werden.

Was jedoch nichts an seiner grundsätzlichen Haltung zu diesem Projekt ändert: „Das Geld ist gut investiert!“ Das zweigeschossige Gebäude wird zwischen Franken-Gymnasium und Karl-von-Lutzenberger-Realschule gebaut und sich optisch an den Baukörper der Realschule anpassen. Nach Angaben von Architekt Markus Ernst wird es „mit einem durchgängig regenerativen Energiekonzept“ betrieben – beispielsweise mit einer Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung sowie einer Wärmepumpe zum Heizen. Die Gesamtnutzfläche beträgt mehr als 2200 Quadratmeter; der umbaute Raum liegt bei knapp 9200 Kubikmeter.

Die Fertigstellung ist für Juli 2024 geplant. Hauptnutzer des neuen Schulgebäudes sollen Realschule und Gymnasium sein. Das Bauprojekt stößt aber bei allen Schulleitungen am Schulcampus auf breite Zustimmung. „Mein Dank geht an die Vertreter der Politik. Ich bin sehr dankbar dafür, dass dieser Bau realisiert wird“, sagte die Schulleiterin der Karlvon- Lutzenberger-Realschule, Raphaela Kehren.

„In anderen Kommunen werden Schulen geschlossen. Hier wird in die Schulen investiert“, so Alexa Türk, Schulleiterin der Gemeinschaftshauptschule. Ähnlich äußerte sich auch der Schulleiter des Franken-Gymnasiums, Joachim P. Beilharz: „Danke, dass hier
bessere Unterrichtsvoraussetzungen geschaffen werden. In Bildung muss investiert werden; das hat man in Zülpich verstanden.“ Timm Fischer, Vorsitzender des Ausschusses für Schulen. Soziales, Sport und
Kultur, bestätigte dies noch einmal: „Es besteht politischer Konsens, dass die Bildung höchste Priorität hat.“

„Uns allen liegen die Schülerinnen und Schüler am Herzen“, bekräftigte auch Bürgermeister Ulf Hürtgen noch einmal. „Denn Investition in die Schullandschaft sind Investitionen in die Zukunft.“

Kategorien
News

Inklusive Sportwoche 2023 im Kreis Euskirchen

Euskirchen – Landrat Markus Ramers wirbt um Unterstützung und Mitwirkung für das inklusive Sportprojekt – Ziel: Gesellschaftliche Teilhabe für alle sicht- und erlebbar machen. Der Kreis Euskirchen wird im kommenden Jahr eine kreisweite „Inklusive Sportwoche“ veranstalten. „Das ist eine tolle Initiative“, freute sich Landrat Markus Ramers, der auch spontan die Schirmherrschaft übernommen hat. Die „Inklusive Sportwoche“ findet vom 12. bis 17. Juni 2023 an vielen Sportstätten im gesamten Kreisgebiet statt – und damit unmittelbar vor den „Special Olympics World Games“, die direkt im Anschluss in Berlin eröffnet werden. „Zunächst bei uns im Kreis Euskirchen, dann auf der großen internationalen Bühne in Berlin: Mit diesen bunten Sportfesten werden wir im Kreis Euskirchen und in ganz Deutschland gemeinsam ein Zeichen für mehr Anerkennung und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung setzen“, so Landrat Ramers.

Gemeinsam mit weiteren Kooperationspartnern – DKR, Kreissportbund, Lebenshilfe, Nordeifelwerkstätten und Stadt Euskirchen – verfolgt der Kreis Euskirchen mit der Sportwoche das Ziel, langfristig inklusive sportliche Strukturen zu etablieren. Zudem haben sich bereits erste Vereine zur Unterstützung des Projekts gefunden, wie etwa der Deutsche Alpenverein (Sektion Eifel), die Euskirchener Bogenschützen und der Boxsportverein Euskirchen. Alle eint die Absicht, den Menschen mehr gesellschaftliche Teilhabe mit niederschwelligem Zugang ermöglichen soll. Sport- und Bewegungsangebote, so die übereinstimmende Meinung, können selbstbestimmte und aktive Teilhabe ermöglichen und fördern. Spaß, Fairness und Teamgeist entstehen dabei fast nebenbei.

Die Sportwoche soll im ganzen Kreis Euskirchen und bei möglichst vielen Sportvereinen oder anderen Einrichtungen stattfinden. Dafür werden weitere Kooperationspartner wie Schulen, Kindergärten, Sportvereine oder auch Einzelpersonen gesucht, die sich mit Aktionen beteiligen oder helfen und unterstützen möchten. Die kreisweite Sportwoche ist zweiteilig konzipiert.

Einerseits werden Akteure gesucht, die in der Zeit vom 12. bis 16. Juni 2023 ihre Institutionen und Sportstätten inklusiv öffnen und Menschen einladen, an den sportlichen Angeboten teilzunehmen.

Zusätzlich soll ein großes Abschlussfest am 17. Juni 2023 an diversen Örtlichkeiten, insbesondere im Erftstadion und den umliegenden Sporthallen, in der Kreisstadt Euskirchen stattfinden. Für dieses Fest werden ebenfalls Teilnehmende und Helfer gesucht.

Auf der Homepage des Kreises Euskirchen werden die zielgruppenspezifischen Angebote regelmäßig aktualisiert und beworben. Auf diese Weise ist es Interessierten schon jetzt möglich, Kontakte herzustellen und eventuell weitere Kooperationen entstehen zu lassen.

Markus Strauch, Geschäftsführer des KreisSportBund Euskirchen, betont in diesem Zusammenhang die Chance für alle Sportvereine, neue Zielgruppen zu gewinnen und bestehende Sportangebote der Vereine (probeweise) zu öffnen, zu entwickeln und zu verstetigen. Die Abschlussveranstaltung am 17.06.2023 eigne sich auch zur Präsentation bestehender oder neuer Bewegungsangebote, entweder in Aktion oder durch einen Infostand.

Alle Ansprechpartner, Aktionen und weitere Informationen zu diesem wichtigen Projekt findet man auf der Homepage des Kreises Euskirchen ( www.kreis-euskirchen.de ) unter „Inklusive Spotwoche 2023“.