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Der Klima-Wald des Kreises Düren wächst – Spender pflanzen Bäume

Düren – Der Klima-Wald des Kreises Düren wächst. Hunderte kleine Bäume haben es heute in die Erde im Hürtgenwald geschafft – dank der Bürgerinnen und Bürger, die die Pflanzen nicht nur gespendet, sondern auch gleich mit Landrat Wolfgang Spelthahn eingepflanzt haben. Bei der großen Pflanzaktion bedankte sich der Landrat bei allen, die mit den Bäumen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

„Sie reden nicht nur über den Klimaschutz, sondern machen etwas. Danke, dass sie ihr Herz und den Geldbeutel geöffnet haben“, sagte er zu den rund 30 Anwesenden, die per Losverfahren ausgewählt wurden, um an der Pflanzaktion teilzunehmen und ihre gespendeten Bäume einpflanzen konnten. Auch Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Kaufmännische Schulen halfen mit, denn ihre Schule hat zum 50-jährigen Bestehen der Fachschule für Wirtschaft gleich 50 Setzlinge gespendet.

Für fünf Euro kann ein Baum für den Klima-Wald Kreis Düren geschenkt werden. 300.000 Bäume sollen es am Ende werden – in Anlehnung an die Wachstums-Offensive des Kreises Düren. Denn bis 2025, so das Ziel, sollen im Kreisgebiet 300.000 Einwohner leben. Bisher wurden 8000 Bäume gepflanzt. Schwerpunkt ist der Hürtgenwald. Hier – wie auch in ganz Deutschland – hat der Wald durch die Trockenheit, Sturm und Borkenkäfer sehr gelitten. Die entstandenen Freiflächen werden nun wieder aufgeforstet.

Auch, wenn die frostigen Bedingungen heute nicht einfach waren, so fanden die noch kleinen Stiel-Eichen, Traubeneichen und Esskastanien mit Hilfe der Bürgerinnen und Bürger einen neuen, geschützten Ort, um groß zu werden. „Wir bringen Baumarten ein, auf die wir in Zukunft setzen und die sich gut an den Klimawandel anpassen können. Wir wollen den Wald stärken“, sagt Jan-Valentin Wiesmeyer vom Regionalforstamt Rureifel-Jülicher Börde, mit dem das Projekt umgesetzt wird. Die Experten und Expertinnen pflanzen und pflegen die vielen Bäume. Jan-Valentin Wiesmeyer überreichte Landrat Wolfgang Spelthahn die Urkunde für die Waldpatenschaft und die bisher eingepflanzten Bäume. Die Pflanzen stört der kalte Boden übrigens weniger, denn sie befinden sich in einer Art Winterruhe, sind somit geschützt und können dann mit wärmerem Wetter ab dem Frühjahr weiter wachsen.

„Als Ausgleich für einen Flug, wollte ich gerne etwas für das Klima machen. Also habe ich meinen C02-Fußabdruck errechnet und das Geld für den Ausgleich in ein Projekt in der Nähe investiert“, erklärt die Jülicherin Monika Boecking ihre Motivation, gleich mehrere Bäume zu spenden. „Ich hoffe, dass viele Bürgerinnen und Bürger ihrem Beispiel folgen und ebenfalls Bäume spenden“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Besonders zu Weihnachten sei die Aktion sehr beliebt, da ein Beitrag zum Klimaschutz immer ein schönes Geschenk sei.

Wer sich am Klimawald des Kreises Düren beteiligen möchte, kann eine Spende von fünf Euro pro Baum auf folgendes Konto überweisen: Sparkasse Düren, IBAN: DE80 3955 0110 0000 3562 12. Verwendungszweck: 8061.10001000 / Baumpatenschaft. Weitere Infos sowie ein Kontaktformular für Spenderinnen und Spender gibt es unter www.kreis-dueren.de/klimawald

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Eifelverein Mayen – Wanderplan 2023 an Oberbürgermeister Dirk Meid übergeben

Mayen – Nach Fertigstellung des Wanderplanes für das Jahr 2023 wurde Oberbürgermeister Dirk Meid ein erstes Druckexemplar überreicht. Joachim Rogalski, Vorsitzender des Eifelvereins Mayen, informierte vorab über die Arbeit des Vereins und stellte anschließend die im Wanderplan aufgeführten Wandertouren und Veranstaltungen vor.

Auch im kommenden Wanderjahr werden mittwochs wieder regelmäßig Wanderungen angeboten. Kurzwanderungen von ca. fünf Kilometern finden dienstags statt. Um berufstätigen Wanderfreunden die Teilnahme zu ermöglichen, stehen auch mehrere Wochenendwanderungen zur Auswahl. Im kommenden Wanderjahr werden verschiedene Wanderregionen erstmals auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln angefahren.

Einige Veranstaltungen wurden beispielhaft aufgeführt. Eine Mehrtagesfahrt in die Vorderpfalz mit Besuch der Bundesgartenschau ist für den April geplant. Im Juli führt eine Tageskulturfahrt nach Wetzlar und eine weitere im September in die Fachwerkstadt Herborn. Die „Wanderung am Rande der Nacht“ verheißt mit der Beobachtung des Farbenspiels der untergehenden Sonne ein eindrucksvolles, spektakuläres Naturschauspiel. Auch im kommenden Jahr wird sich der Eifelverein Mayen wieder mit einer Veranstaltung am „Tag des Wanderns in Deutschland“ beteiligen und die Teilnahme an den „Deutschen Waldtagen“ im September ist erneut geplant.

Das aktive Wanderjahr endet mit einer Überraschungswanderung und einer Einkehr mit „Döppekoche“-Essen. Zur Weihnachtsfeier am 10. Dezember 2023 wird man noch einmal in geselliger Runde zusammenfinden, um Erlebnisse des vergangenen Wanderjahres miteinander auszutauschen.

Oberbürgermeister Dirk Meid dankte für die Aushändigung des Wanderplanes und wünschte dem Eifelverein Mayen einen guten Start ins Wanderjahr 2023.

Hinweis: Wanderpläne 2023 liegen in der Tourist-Info im Theodore-Dreiser-Haus am Obertor und im Touristik-Büro Vordereifel, Kelberger Straße aus. Sie können auch unter www.eifelverein-mayen.de eingesehen werden.

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evm unterstützt Karnevals-Vereine – Die beliebte Palettenparty geht in die nächste Runde – Jetzt bewerben

Region/Koblenz – Die evm-Palettenparty startet ins verflixte siebte Jahr. Nach sechs erfolgreichen Wettbewerben will die Energieversorgung Mittelrhein (evm) die Karnevalsvereine und -gruppen in der Region wieder unterstützen. „Die aktuellen Rahmenbedingungen machen es auch Karnevalsvereinen schwer. Hier möchten wir helfen. Das Engagement und der Karnevalsbrauchtum in unserer Region ist beeindruckend und verdienen unsere Anerkennung“, erklärt Marcelo Peerenboom, Pressesprecher bei der evm. In diesem Jahr verlost das Energie- und Dienstleistungsunternehmen, anstelle der Paletten mit Wurfmaterial, wieder je 555 Euro an insgesamt elf Vereine.

Das Mitmachen ist ganz einfach: Um die 555 Euro zu gewinnen, müssen die Karnevalsgruppen ein Foto mit kurzer Beschreibung zum Motto „Das verflixte siebte Jahr“ einreichen. Es muss zu erkennen sein, wie der Verein das verflixte siebte Jahr meistern möchte. Das Foto kann bis Sonntag, 15. Januar 2023, 23.59 Uhr, unter www.evm.de/palettenparty hochgeladen werden. Ab Montag, 16. Januar 2023, startet pünktlich um 11.11 Uhr das Voting für die Allgemeinheit. Denn nicht die evm bestimmt, wer gewinnt, sondern alle Jecken der Region. Bis Montag, 30. Januar 2023, 11.11 Uhr, kann dann für den Favoriten abgestimmt werden. „Der große Erfolg der evm-Palettenparty in den vergangenen Jahren spricht für sich. Wir möchten auch in Corona- und Krisenzeiten diesen besonderen Brauch ein wenig aufrechterhalten und die jahrelange Arbeit der Karnevalsvereine weiterhin unterstützen“, so Marcelo Peerenboom. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.evm.de/palettenparty.

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Wiederaufbau nach der Flut – RLP Kabinett beschließt Erleichterungen für kommunalen Wiederaufbau

Region/Mainz – Der Ministerrat hat Erleichterungen für die von der Flut betroffenen Gemeinden beim Wiederaufbau ihrer Infrastruktur beschlossen. Damit soll insbesondere die Liquidität der Kommunen sichergestellt werden. Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Innenminister Michael Ebling hatten die Erleichterungen bei einem Gespräch mit der Landrätin und den Bürgermeistern im Ahrtal Ende November angekündigt.

„Mit den beschlossenen Erleichterungen verschlanken wir nicht nur das Antragsverfahren für die Kommunen, sondern sorgen auch dafür, dass Fördermittel frühzeitiger abgerufen werden können. Das erleichtert den Kommunen die Finanzierung ihrer Wiederaufbau-Projekte. Sie können nun Mittelabrufe für Ausgaben vornehmen, die in den nächsten zwölf Monaten voraussichtlich fällig werden. Hierdurch werden Liquiditätsengpässe vermieden und der Personalaufwand reduziert“, sagte Innenminister Ebling.

Die Unterstützung für die Gemeinden beim Wiederaufbau gehe sogar über den aktuellen Ministerratsbeschluss hinaus, so der Minister. „Viele Kommunen nutzen den Wiederaufbau als Chance, um Schulen, Kindergärten, Gemeindehäuser oder anderen Einrichtungen moderner und klimafreundlicher zu machen. Wir unterstützen sie deshalb bei der Kombination der Aufbauhilfen mit anderen Förderprogrammen, indem Gespräche gebündelt und etwaige Anforderungen abgestimmt werden. So bleibt den Verantwortlichen mehr Zeit für andere Aufgaben“, sagte Ebling. Das Erleichterungspaket wird den betroffenen Kommunen noch in dieser Woche per Rundschreiben mitgeteilt.

„Neben der Verlängerung der Antragsfrist um drei Jahre, für die wir uns gemeinsam erfolgreich beim Bund eingesetzt hatten, schaffen die neuen Regelungen weitere Erleichterungen. Trotzdem dürfen wir jetzt nicht nachlassen. Der Wiederaufbau muss mit Hochdruck weitergehen, um allen Betroffenen in absehbarer Zeit ein sicheres und attraktives Wohnumfeld in ihren Heimatgemeinden bieten zu können“, so der Innenminister.

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Ein verspätetes Weihnachts-Geschenk für alle Aachener*innen und Gäste der Stadt

Aachen – Die Aachener Museen bieten zwischen den Jahren ein kostenloses Familien-Programm an. Alle Aachener Museen sind mit dabei: Couven Museum, Ludwig Forum für Internationale Kunst, Suermondt-Ludwig-Museum, Zollmuseum, das Centre Charlemagne sowie das Internationale Zeitungsmuseum. Ob Kinder, Jugendliche, Eltern oder Großeltern – alle kommen bei diesem vielfältigen Angebot auf ihre Kosten.

Für die Zeit zwischen den Jahren hat der Museumsdienst im städtischen Kulturbetrieb ein verspätetes Weihnachtsgeschenk für alle Aachener*innen und Gäste der Stadt: Die Museen sind in der Kalenderwoche 52 geöffnet und bieten in dieser Zeit mit Unterstützung der Stawag AG ein kostenloses Programm für Familien an. Alle Aachener Museen sind mit dabei: Couven Museum, Ludwig Forum für Internationale Kunst, Suermondt-Ludwig-Museum, Zollmuseum, das Centre Charlemagne sowie das Internationale Zeitungsmuseum. „Das Programm zwischen den Feiertagen soll eine Möglichkeit für Familien sein, das kulturelle Angebot in Aachen wahrzunehmen und zum Jahresausklang gemeinsam eine schöne Zeit in unseren Museen zu verbringen“, erklärt Irit Tirtey, Kaufmännische Geschäftsführerin des Kulturbetriebs.

Ob Kinder, Jugendliche, Eltern oder Großeltern – alle kommen bei diesem vielfältigen Angebot auf ihre Kosten. Große und kleine Gäste können so zum Beispiel „Auf den Spuren Kaiser Karls“ in die Zeit um 800 eintauchen, Kettenhemd, Schild und höfische Kleidung bestaunen und anfassen. Die Führung „Wohnen vor Ikea“ zeigt, wie Möbel und Einrichtungen vor 200 Jahren ausgesehen haben. In der „Bürgerlichen Kunst- und Wunderkammer“ lassen sich ägyptische Mumien, Pulverflaschen, Kokosnuss-Pokal und ein ausgestopfter Hai entdecken, Geschichten vom Schmuggel an der „sündigen Grenze“ sind im Zollmuseum zu hören.

Das Zeitungsmuseum lädt zu einer Reise in die Zeit vor Handy und Computer ein. Es werden Workshops angeboten, bei denen Kinder und Jugendliche, mit und ohne Eltern, selbst kreativ werden können. Ganz bequem von zuhause aus kann man an einer digitalen Führung durch die Dauerausstellung des Suermondt-Ludwig-Museums teilnehmen. Wie bei einer Führung vor Ort können auch hier Fragen gestellt werden und sich austauschen. Kirsten Haacke von Unternehmenskommunikation der Stawag AG erläutert ihr Engagement: „Die Kunstvermittlung der städtischen Museen leistet hervorragende Arbeit, um Klein und Groß Kunst und Kultur näher zu bringen. Als Bildungspartner des Ludwig Forums unterstützen wir gerne familienfreundliche Kultur-Angebote, damit sie kostenfrei und damit möglichst vielen zugänglich sind“.

 

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Wittlicher Pfadfinder überreicht das Friedenslicht an Bischof Dr. Stephan Ackermann

Region/Trier – Eine Kerze als Zeichen der Hoffnung – Friedenslicht erreicht das Bistum Trier. Das Friedenslicht soll „euch erinnern, dass es ein Licht gibt, das die Dunkelheit besiegt hat. Es will uns Hoffnung und Mut schenken, gemeinsam in den Frieden zu ziehen.“ Mit diesen Worten begrüßte Holger Günter, Kurat der Wittlicher Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG), die Gemeinde im Trierer Dom am 3. Adventssonntag. An diesem Tag wird traditionell das Friedenslicht in den deutschen Bistümern verteilt. Es wurde zuvor an einer Kerze in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem entzündet und per Flugzeug nach Wien gebracht.

Von dort wird es von Pfadfinderinnen und Pfadfindern in ganz Deutschland verteilt. Bei der Vesper im Dom überreichten Pfadfinderinnen und Pfadfinder der DPSG Wittlich St. Rochus sowie der Freien Evangelischen Gemeinde Wittlich (Wittlicher Vulkane) das Licht der Kerze an Bischof Dr. Stephan Ackermann und die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher.

Die Friedenslicht-Aktion wurde 1986 vom Österreichischen Rundfunks ORF initiiert. Seit 1994 wird das Licht auch in Deutschland verteilt. In diesem Jahr steht die Aktion unter dem Motto „Frieden beginnt mit dir“. Mehr Informationen unter www.friedenslicht.de
(cl)

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10-jähriges Jubiläum zwischen Megina-Gymnasium Mayen und Partnerschule in Uherské Hradiště

Mayen – Seit 10 Jahren treffen sich Schülerinnen und Schüler aus der tschechischen Partnerstadt Uherské Hradiště und dem Megina-Gymnasium Mayen im Europahaus in Bad Marienberg, um den europäischen Gedanken zu erleben. Die unterschiedliche Herkunft und die Sprache bereicherten die gemeinsame Erarbeitung europäischer Themen, z.B. beim Besuch des Hauses der Geschichte in Bonn.

Ganz besonders bei dem diesjährigen Treffen war die Teilnahme einer großen Gruppe aus der Partnerstadt. 14 Schülerinnen und Schüler haben gemeinsam mit ihren Lehrkräften Berenika Králíková und Tomáš Pavlica den weiten Weg auf sich genommen, um mit Schülerinnen und Schülern aus Mayen vier Tage im Europahaus mit angeregten Diskussionen und Erlebnissen zu verbringen. Am Megina-Gymnasium ist die Teilnahme ebenfalls eine langjährige Tradition. Achim Engels organisierte und begleitete das Seminar sehr engagiert und freute sich gemeinsam mit dem Schulleiter Michael Sexauer, dass in diesem Jahr erstmals die Carl-Burger-Schule, Berufsbildende Schule Mayen teilgenommen hat. Kurzfristig ist Stefanie Fatmi-Schmidt in Abstimmung mit Schulleiterin Alexandra Birk-Märker mit einer Gruppe eingesprungen, nachdem die Absage einer anderen Schule fast das Aus bedeutet hätte. Ein weiteres Beispiel für die breite und gute Zusammenarbeit der Mayener Schulen.

Anlässlich des Jubiläums besuchte eine Delegation der Stadt mit dem Oberbürgermeister Dirk Meid, dem Schulleiter Michael Sexauer, sowie Marion Falterbaum und Dennis Falterbaum vom Deutsch-Tschechischen Freundschaftskreis die Schülerinnen und Schüler am 8. Dezember in Bad Marienberg. Sehr freute sich der Oberbürgermeister über die herzliche Begrüßung und die spürbare neue Freundschaft zwischen den jungen Menschen. Wie er in seiner Ansprache betonte, ist es nicht nur angesichts der aktuellen Situation wichtig, sich zu kennen und hoffentlich bald wieder zu treffen. Auch im Namen des Freundschaftskreises lud er die Schülerinnen und Schüler ein, sich in diesem zu engagieren. Als der Schulleiter Michael Sexauer auf die Möglichkeit aufmerksam machte, die Partnerstadt mit der Bürgerfahrt Ende Mai 2023 zu besuchen, waren die leuchtenden Augen ein deutliches Zeichen für die neu entstandenen Freundschaften. Als kleine Anerkennung hat der Freundschaftsverein gemeinsam mit dem Oberbürgermeister, zu Nikolaus passend, für alle eine kleine süße Überraschung mitgebracht.

Der Freundschaftsverein lädt im kommenden Jahr anlässlich des 30-jährigen Bestehens zu vielfältigen Veranstaltungen ein. Die Begegnungen zwischen den Schulen werden durch den Besuch von zwei Schülergruppen in Mayen und einer Gruppe Schülerinnen und Schüler des Megina-Gymnasiums in der Partnerstadt ergänzt.

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Automatische Pegelmessung am Wallmerbach in der Ortsgemeinde Schutz

Schutz – Die Ortsgemeinde Schutz hat durch den DRK-Kreisverband Vulkaneifel in Zusammenarbeit mit dem Dorf-Förderverein Schutz e.V. im Dezember eine automatische Pegelmessung an der Dorfbrücke am Wallmerbach installieren können. Um die Bürger:innen angesichts der zunehmenden Wahrscheinlichkeit von Starkregen und Hochwasser zu sensibilisieren, haben der DRK-Kreisverband Vulkaneifel und die Hochschule Trier das Selbsthilfeprojekt „Bürger messen ihre Bäche selbst“ geplant und nun auch in der Ortsgemeinde Schutz umgesetzt.

Hochwasservorhersage und frühzeitige Warnungen ermöglichen rechtzeitige Schutzmaßnahmen und werden überlebenswichtig. Das aktuelle Messnetz überwacht allerdings nur die Pegelstände der großen Flüsse. Bei lokalen Starkregenereignissen sind es aber auch die kleinen Fließgewässer in der Nähe, die über die Ufer treten und Schaden anrichten. Vor diesem Hintergrund leistet das Projekt „Bürger messen ihre Bäche selbst“ einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Resilienz jedes Einzelnen und der Gemeinschaft.

„Der Klimawandel hat schon jetzt enormen Einfluss auf unseren Lebensraum und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Steigende Temperaturen, veränderte Niederschläge und zunehmende Wetterextreme werden zu unserem Alltag gehören und wir müssen lernen, mit diesen Folgen des Klimawandels besser umzugehen. Hochwasservorhersage und frühzeitige Warnungen ermöglichen rechtzeitige Schutzmaßnahmen und werden überlebenswichtig.“, so Manfred Wientgen, Projektverantwortlicher beim DRK-Kreisverband Vulkaneifel.

Die Intelligente Messtechnik gibt es nun auch in der Ortsgemeinde Schutz: Mit einer vom Umwelt Campus Birkenfeld (UCB) der Hochschule Trier entwickelten Technik, können die Menschen selbst tätig werden und den Bach in Nähe von Haus und Hof per Messstation überwachen. Dazu wurde ein Pegelsystem am Wallmerbach in Schutz eingerichtet.

Ortsbürgermeister Thomas Oertlin ist froh, dass dieses Modellprojekt nun auch in Schutz umgesetzt werden konnte. „Unsere Gemeinde wurde in den letzten Jahren schon öfter von Hochwasser, ausgelöst von Wallmerbach und Kleine Kyll, getroffen. Ich freue mich, dass nun die Bürger:innen jederzeit auf unserer Homepage der Ortsgemeinde den aktuellen Pegel des Wallmerbach ablesen können, und so ggfs. frühzeitig Vorsorgemaßnahmen treffen können. Wir sind gespannt auf die Langzeitwirkung und freuen uns, dass wir bei diesem Modellprojekt beitragen können hier erste Erfahrungen mit diesen Messstationen zu sammeln“, so Oertlin.

Der Dorf-Förderverein Schutz e.V. übernimmt bei diesem Projekt die Patenschaft zur örtlichen Betreuung der Pegelmessstation. „Wir kontrollieren das Gerät regelmäßig auf die Einsatzfähigkeit, den Batteriestand und Befestigung.“, so Christian Weirich, 1. Vorsitzender des Dorf-Förderverein Schutz.

„Wir haben Mitte 2022 Kontakt mit Manfred Wientgen aufgenommen. In Zusammenarbeit mit der Ortsgemeinde wurde dann in einem Vororttermin ein geeigneter Standort gesucht und gefunden. Ein besonderer Dank geht bei diesem Projekt auch an Martin Dax, Anwohner am Wallmerbach und stellvertretender Wehrführer in der Ortsgemeinde Schutz. Martin Dax stellt für die Datenübertragung der Messstelle seinen privaten Internetzugang zur Verfügung.“, so Weirich abschließend.

Der aktuelle Messpegel kann auf der Homepage der Ortsgemeinde unter www.schutz-vulkaneifel.de eingesehen werden. Hintergrundinfos zum Projekt des DRK-Kreisverbandes und auch die Messwerte aller anderen Pegelmessstationen finden Sie unter www.messpegel.de.

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Krankenhaus Maria Hilf Bad Neuenahr – Online-Petition gestartet!

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Bürgerinnen und Bürger können sich für Erhalt der Geburtenstation und Gynäkologie einsetzen. Anlässlich der kurzfristigen Schließung der Geburtenstation, des Kreißsaals sowie der stationären Gynäkologie des Krankenhauses Maria Hilf in Bad Neuenahr-Ahrweiler hatte Landrätin Cornelia Weigand vergangene Woche – gemeinsam mit den Bürgermeistern der acht Kommunen sowie den Fraktionsvorsitzenden der im Kreistag vertretenen Parteien – eine Online Petition angekündigt. Jetzt ist das entsprechende Formular online über die Seite https://www.openpetition.de/ abrufbar. Der Name der Petition lautet „Schließung der Geburtenstation und Gynäkologie des Krankenhauses Maria Hilf Bad Neuenahr-Ahrweiler“.

Landrätin Weigand hierzu: „Ziel der Petition ist die Sicherstellung einer bedarfs- und zukunftsgerechten Versorgung von Frauen und werdenden Müttern in unserem Kreis. Mit ihrer Unterschrift können die Bürgerinnen und Bürger an das Land Rheinland-Pfalz und insbesondere an das Gesundheitsministerium appellieren, seiner Aufgabe nachzukommen, ein medizinisches Angebot für die Bevölkerung sicherzustellen. Im Zusammenhang mit der Schließung der beiden Abteilungen des Krankenhauses appellieren auch wir als Kreis Ahrweiler an das Land und den Krankenhausträger, diese Verantwortung anzunehmen, um den regionalen Besonderheiten vor allem nach der Flutkatastrophe bei der medizinischen Versorgung Rechnung zu tragen.“

Der Link zur Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/schliessung-der-geburtenstation-und-gynaekologie-des-krankenhauses-maria-hilf-bad-neuenahr-ahrweiler

Zum Hintergrund:

Am Freitag, 2. Dezember 2022, hatte der Träger des Klinikums, die Marienhaus-Gruppe, kurzfristig und überraschend die Schließungen angekündigt. Begründet wurden diese mit signifikanten Engpässen beim entsprechenden medizinischen und pflegenden Fachpersonal. Eine nachhaltige Nachbesetzung der Chefarzt- und Oberarztstelle sei nach umfangreichen Bemühungen im Sommer 2022 nicht möglich gewesen. Somit stehen der einzige Kreißsaal im Landkreis Ahrweiler sowie die Gynäkologie-Station der hiesigen Bevölkerung nicht mehr zur Verfügung. Der Wegfall des Angebots wirft die Frage nach der Sicherstellung der gesundheitlichen Versorgung auf.

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15 Tannenbäume geschmückt – „Mechernich aktiv“ beklagt eigenmächtige Versetzung

MechernichAlle Jahre wieder“ schmücken Mechernicher Kinder für den Stadtmarketingverein „Mechernich aktiv“ Weihnachtsbäume in der City. Forstunternehmer Carsten Pilzecker aus Kommern lieferte 15 Exemplare an, die von Hermann-Josef Eich, Reinhard Kijewski und Michael Sander in der Innenstadt aufgestellt und befestigt wurden.

Margret Eich, die Vorsitzende von „Mechernich aktiv“, gewann zum Schmücken junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Awo-Kindertagesstätten „Seilbahnkids“ (Bergheim), „Kunterbunt“ (Roggendorf), „Pusteblume“ (Mechernich-Nord) und „Regenbogen“ (Mechernich-City). Auch der Kinderchor und die Kommunionkinder der Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist und die Offene Ganztagsschule Mechernich machten mit.

Wie Michael Sander in einer Pressemitteilung für „Mechernich aktiv“ beklagt, wurden einige der Tannenbäume eigenmächtig an andere Standorte versetzt und „umdekoriert“. Der Stadtmarketingverein bittet die Betreffenden, ihr Kreativitätspotenzial künftig direkt bei „Mechernich aktiv“ einzubringen…