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Die Tafel wird überrannt – Kunden in Mechernich haben sich in diesem Jahr mehr als verdoppelt

Mechernich – Ausgabe musste auf zwei Tage ausgeweitet werden – Neues, 53.000 Euro teures Tiefkühlfahrzeug konnte dank zahlreicher Spenden angeschafft werden. Diese Zahlen machen nachdenklich. „Die Kunden haben sich seit Jahresbeginn mehr als verdoppelt“, sagt der Mechernicher Tafel-Vorsitzende Wolfgang Weilerswist. Der Andrang sei an einem Tag nicht mehr zu schaffen gewesen. Daher habe man die rund 350 Kunden auf eine Ausgabe am Dienstag und eine am Freitag aufgeteilt.

Vereint für die Sache der Tafel: Geschäftsführer Harald Augustin (r.) von der Kölner Tafel Stiftung und der Mechernicher Tafel-Chef Wolfgang Weilerswist. Die Kölner haben 15.000 Euro zum Kauf des Tiefkühlwagens beigetragen. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress

Doch woher kommt dieser Anstieg? „70 Prozent sind sicherlich auf ukrainische Flüchtlinge zurückzuführen“, sagt Wolfgang Weilerswist: „Eine sehr höfliche und zuvorkommende Klientel übrigens.“ Gleichzeitig wird es bei vielen Menschen immer enger im Geldbeutel. Steigende Preise überall bringen ganz viele Menschen an die Grenze ihrer finanziellen Möglichkeiten und darüber hinaus.

Zu den Spendern zählte auch die Mechernich-Stiftung. Der Vorsitzende Ralf Claßen (r.) und Vorstandsmitglied Dr. Michael Stöhr (l.) überreichten einen symbolischen Scheck über 5000 Euro an Wolfgang Weilerswist. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress

Supermärkte kalkulieren knapper

Die wirtschaftlich schwierige Lage spürt das Tafel-Team aber auch an anderer Stelle. „Die Supermärkte kalkulieren knapper. Das ist natürlich einerseits gut, weil weniger weggeschmissen wird, andererseits bleibt dann aber weniger Ware, die wir gespendet bekommen“, sagt Wolfgang Weilerswist.

Seine Mannschaft lässt sich davon aber nicht unterkriegen. Das war bei einer kleinen Weihnachtsfeier im Mechernicher Restaurant Magu deutlich zu spüren. Die Helferinnen und Helfer – teilweise auch mit über 80 Jahren noch engagiert dabei – strahlen trotz oder gerade wegen ihrer Arbeit für bedürftige Menschen Optimismus und Fröhlichkeit aus.

Freuen konnten Sie sich auch über ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk. Denn seit kurzem besitzt die Mechernicher Tafel ein nagelneues Tiefkühlfahrzeug. Das kostet laut Wolfgang Weilerswist neu eigentlich um die 100.000 Euro. Hersteller Mercedes sponsort die Tafel allerdings mit 50 Prozent Rabatt. Kein Wunder, dass der Mechernicher Tafel-Chef bei der Präsentation des Fahrzeugs den Mercedes-Slogan bemühte: „Das Beste für die Besten.“ Und das Beste, das sei ja klar, seien die verlässlichen Helfer der Tafel, die immer da seien, wenn man sie brauche.

Kölner Tafel Stiftung hilft

Diese Helfer setzen mit dem Tiefkühlfahrzeug ihre wichtige Funktion in der Tiefkühllogistik der NRW-Tafeln fort – als eines von wenigen Tiefkühlverteilzentren. Damit das so bleiben konnte, hat auch die Kölner Tafel Stiftung 15.000 Euro zum Fahrzeug beigesteuert.

„Es ist schön, dass wir helfen können“, stellte deren Geschäftsführer Harald Augustin während der Weihnachtsfeier fest. Die Stiftung sei gegründet worden, damit die Tafeln auf Dauer finanziell Gelder zur Verfügung gestellt bekommen – vornehmlich natürlich in der Domstadt, aber auch für diese wichtige Nachbarschaftshilfe setzt sich die Stiftung gerne ein.

Zu den Groß-Spendern gehört auch noch Lidl, die aus dem Topf ihrer Pfand-Spenden 10.000 Euro zum Lastwagen beisteuerten. Klar, dass auch die Mechernich-Stiftung ihren Beitrag zu diesem wichtigen sozialen Baustein im Stadtgefüge beiträgt.

Vorsitzender Ralf Claßen vertrat als Dezernent auch gleichzeitig den Bürgermeister und konnte auch in dessen Namen sagen: „Wir schätzen die Arbeit der Tafel sehr. Die Arbeit, die Sie alle hier leisten, verdient unser aller Anerkennung.“ Er betonte, dass auch die Mechernich-Stiftung spüre, dass die Not immer größer werde. „In dieser schwierigen Zeit müssen wir uns umso mehr gegenseitig helfen und unterstützen“, so Ralf Claßen, der gemeinsam mit Dr. Michael Stöhr, seinem Vorstandskollegen in der Stiftung, einen symbolischen Scheck über 5000 Euro an die Tafel überreichte.

Der engagierte Tafel-Mitstreiter Dr. Michael Stöhr hatte aber auch mahnende Worte: „Dieses private Engagement ist richtig toll und wir sind auch sehr dankbar dafür, aber wir müssen auch darauf achten, dass sich der Staat nicht aus seiner sozialen Verantwortung stiehlt und sagt: Die Tafeln machen das schon.“

Spenden-Aufruf aus Zülpich

Die Zustimmung dazu war ihm gewiss, aber da des Staates Mühlen meist langsam mahlen, machen erstmal die Tafel-Ehrenamtler vieles möglich, um Bedürftigen zu helfen. Die Anerkennung dafür ist vielfältig. Jüngst hat jetzt die evangelische und die katholische Kirchengemeinde in Zülpich, der Verein FairZülpich e.V. sowie die städtische Hilfsaktion „Zülpich hält zusammen“ gemeinsam dazu aufgerufen, dass die Menschen, die nicht auf die 300 Euro Energiekostenzuschuss angewiesen sind, das Geld an die Tafeln spenden. Der Aufruf weist unter anderem auch auf den Mechernicher Tafel e.V. mit seinem Spendenkonto (DE70 3826 0082 0217 3080 11) bei der Volksbank Euskirchen hin.

Wolfgang Weilerswist ist sehr dankbar über diese Art der Unterstützung für die wichtige Arbeit der Tafeln. Am Abend der Weihnachtsfeier stand für ihn allerdings sein Tafel-Team im Vordergrund. „Ihr gebt jeden Tag euer Bestes. Ich kann euch immer anrufen, wenn Not am Mann ist. Ich bedanke mich sehr für eure wahnsinnig wichtige Arbeit, die ihr jeden Tag leistet“, so der Tafel-Chef.

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Nachhaltigkeits-Sonderpreis für Kreis Euskirchen

Euskirchen – Senat der deutschen Wirtschaft würdigt Engagement mit dem „German SDG Award“. Als „Global nachhaltige Kommune“ engagiert sich der Kreis Euskirchen seit einigen Jahren für mehr Nachhaltigkeit. Nun wurde der Kreis vom Senat der deutschen Wirtschaft für die zahlreichen Aktivitäten mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung konnten Landrat Markus Ramers und Projektkoordinatorin Lisa Rodermann die Auszeichnung für die Kategorie Landkreise, Städte und Gemeinden entgegennehmen.

„Wir freuen uns sehr, dass unser Engagement wahrgenommen und anerkannt wird“, so Ramers. Bei seiner Dankesrede betonte er: „Nachhaltigkeit ist eine Gemeinschaftsaufgabe und ein Gemeinschaftswerk – bei uns im Kreis Euskirchen sowie auf der ganzen Welt.“ Der SDG-Award ist Auszeichnung und Ansporn zugleich, gemeinsam sollen weitere Initiativen und Projekte angestoßen und umgesetzt werden.

Der kürzlich veröffentlichte Nachhaltigkeitsbericht, der im Rahmen eines Förderprojektes erarbeitet wurde, zeigt alle Aktivitäten aus den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Soziales auf: Beispielsweise reagiert der Kreis mit der Einrichtung eines Klimawandelanpassungsmanagements auf die längst spürbaren Folgen des Klimawandels. Außerdem wurde das Wirtschaftliche Entwicklungskonzept mit dem Fokus Nachhaltigkeit neu erarbeitet und eine Wasserstoff-Roadmap verabschiedet. Durch Kooperationen und neue Projekte legt der Kreis zudem einen Schwerpunkt auf das Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Mit der Nachhaltigkeitsstrategie des Kreises werden die Ziele einer nachhaltigen Entwicklung gebündelt und im zugehörigen Handlungsprogramm konkretisiert. Grundlage stellt die im Jahr 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedete Agenda 2030 dar. Aktuell findet die Ergänzung der Kreisstrategie um weitere fünf Themenfelder (Nachhaltige Verwaltung, Lebenslanges Lernen & Kultur, Soziale Gerechtigkeit & zukunftsfähige Gesellschaft, Klimaschutz & Energie sowie Nachhaltiger Konsum & gesundes Leben) statt. Die Nachhaltigkeitsstrategie bildet das Dach der Entwicklung des Kreises.

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Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz unterstützt die Tafeln mit über 30.000 Euro

Region/Koblenz – Mit einer Soforthilfe in Höhe von insgesamt 30.250 Euro unterstützt die Lotto Rheinland-Pfalz – Stiftung die 55 rheinland-pfälzischen Tafeln. Das sind jeweils 550 Euro für jede einzelne Einrichtung – egal ob in der Stadt oder auf dem Land. „Die Tafeln leisten gerade in der jetzigen Zeit, in der viele Menschen durch die steigenden Preise große finanzielle Probleme haben, eine enorm wichtige Arbeit, die es unbedingt zu unterstützen gilt“, sagt Magnus Schneider, der Vorsitzende der Lotto-Stiftung.

Nach einem Gespräch mit Sabine Altmeyer-Baumann, der Vorsitzenden des Landesverbandes der Tafeln in Rheinland-Pfalz und im Saarland, war es den Verantwortlichen der Lotto-Stiftung schnell klar, dass hier dringend geholfen werden muss. „Die Budgets vieler Menschen reichen kaum noch zum Kauf von Lebensmitteln und die Zahl der Menschen, die die Tafeln aufsuchen, steigt daher stetig“, erklärt die Vorsitzende des Landesverbandes: „In dieser akuten Notlage ist es gut, wenn man sich auf starke Partner wie die Lotto-Stiftung verlassen kann.“

Es sind nicht nur die höheren Energiepreise und steigenden Kosten für fast alle Konsumgüter, die den täglichen Zustrom zu den Tafeln erhöht. Viele geflüchtete Menschen haben ebenfalls Bedarf, ihre Grundbedürfnisse an Lebensmitteln über die Tafeln zu decken.

„Alle Tafeln sind betroffen – in den Großstädten ebenso wie im eher ländlichen Raum“, berichtet Sabine Altmeyer-Baumann. Während in kleineren Orten kaum noch produzierende oder wiederverkaufende Gewerbe vorhanden sind, die Nahrungsmittel an die dortigen Tafeln abtreten können, sieht die Situation in den Großstädten nicht besser aus: Dort sind es verhältnismäßig mehr Bedürftige und die zuliefernden Märkte kalkulieren immer knapper und können weniger abgeben.

„Daher ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit unbürokratisch und schnell zu helfen – so wie es die Lotto-Stiftung schon seit 15 Jahren überall in Rheinland-Pfalz tut“, sagt Stiftungsvorstand Magnus Schneider abschließend.

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ADAC Mittelrhein e.V. ehrt seine erfolgreichsten Motorsportler

Ochtendung – Die Sportlerehrung ist nicht nur feierlicher Abschluss eines jeden Motorsportjahres des ADAC Mittelrhein e.V., sondern birgt auch immer wieder eine beeindruckende Bilanz. Dies unterstrich der kommissarische Vorstand Sport des ADAC Mittelrhein e.V., Jörg Hennig, in der Ochtendunger Kulturhalle. Ausdruck der eindrucksvollen Erfolgsgeschichte waren wieder viele Pokale, Medaillen und Urkunden, die im Rahmen eines kurzweiligen Programmes stolze Abnehmer fanden.

Die Motorsportler aus dem ADAC Mittelrhein e.V. sind nicht nur auf regionaler Ebene in den zahlreichen Regionalclub-Meisterschaften erfolgreich, nicht wenige sind auch in den Siegerlisten internationaler und deutscher Meisterschaften und Pokalwettbewerben zu finden.  Immer wieder starten Fahrerinnen und Fahrer ihre Karriere im Nachwuchs-Förderungsprogramm des ADAC Mittelrhein e.V. Zu den bekanntesten zählen die ehemaligen DTM-Fahrer Timo Scheider und Christian Vietoris.

Hennig würdigte auch die Leistungen der Referenten und Obleute in den einzelnen Arbeitsbereichen sowie die unverzichtbare und erfolgreiche Arbeit, die von den ADAC Ortsclubs für den Motorsport geleistet wird.  Der MSC Adenau stellt inzwischen zum 17. Mal die motorsportlich erfolgreichsten Fahrerinnen und Fahrer im ADAC Mittelrhein e.V.

 

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Gemeinsame Streifen der Sicherheitsbehörden in Aachen

Aachen – 36 Öffnungstage zählt der Aachener Weihnachtsmarkt – an allen Tagen sind sie vor Ort im Einsatz: Die gemeinsamen Streifen des kommunalen Ordnungs- und Sicherheitsdienstes (OSD) der Stadt Aachen und der Polizei Aachen sind in der Vorweihnachtszeit rund um Dom und Rathaus verstärkt. Auch Kräfte der belgischen und niederländischen Polizei unterstütze die lokalen Sicherheitsbehörden. Bei den zahlreichen Weihnachtsmarktbesucher*innen aus dem In- und Ausland sind die international besetzten Streifen als Ansprechpartner und Sprachvermittler sehr gefragt.

Die etablierte Ordnungspartnerschaft stieß bereits in den vergangenen Jahren auf eine positive Resonanz. Insbesondere auf dem Weihnachtsmarkt, wo viele Menschen zusammenkommen, stärkt die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit das Sicherheitsgefühl der Bürger*innen und Besucher*innen.

„Auch während des diesjährigen Aachener Weihnachtsmarktes zeigen Stadt Aachen und Polizei Aachen gemeinsam Präsenz im Herzen der Stadt. An den besucherstarken Tagen werden die gemeinsamen Streifen von Ordnungsamt und Polizei zusätzlich durch Polizistinnen und Polizisten aus Belgien und den Niederlanden unterstützt. So kann den Touristinnen und Touristen aus unseren Nachbarländern auch in ihrer Muttersprache geholfen werden“, erläutert Polizeidirektor Bernd Heller, Leiter der Polizeiinspektion 1.

Zudem steigert die gemeinsame Präsenz und direkte Ansprechbarkeit die objektive Sicherheitslage. Die Einsatzkräfte reagieren unter anderem, wenn sie jugendschutzrechtliche Verstöße erkennen, andere Gefahren für die öffentliche Sicherheit feststellen oder Personen andere Gäste belästigen. Außerdem besteht eine enge Anbindung an die Überwachungskräfte des ruhenden Verkehrs und an das Koordinierungsgremium, das sich aus Vertreter*innen des Veranstalters, des Sanitätsdienstes, des Sicherheitsdienstes, der Feuerwehr, der Polizei und der Ordnungsbehörde zusammensetzt. Die Kolleg*innen der zentralen Ansprechstelle für Großveranstaltungen und Sicherheitskonzepte begleiten den Aachener Weihnachtsmarkt zu den besucherintensiven Zeiten auf Basis des Sicherheitskonzeptes zusätzlich und haben das Geschehen im Schulterschluss mit den uniformierten Kräften im Blick.

„Es ist eine Herausforderung, dann zu arbeiten und für Sicherheit zu sorgen, wenn andere Menschen feiern und die Adventszeit genießen. Daher gilt allen Einsatz- und Rettungskräften ein besonderer Dank“, so Susanne Aumann, stellvertretende Leiterin des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung.

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Kirchendecke droht einzustürzen – Pfarrer Erik Pühringer schließt St. Lambertus in Holzheim vorsorglich

Mechernich-Holzheim – Pfarrer und GdG-Leiter Erik Pühringer hat in der vergangenen Woche die Pfarrkirche St. Lambertus in Holzheim in Absprache mit dem Kirchenvorstand wegen Einsturzgefahr der Decke schließen lassen. Sämtliche Gottesdienste werden ab sofort im benachbarten Pfarrheim gefeiert. Fachleuten nach hat sich zwischen dem eigentlichen Dach und dem Flachgewölbe eine Wasserschicht gebildet und die Balken teilweise zersetzt.

Das wurde in den Vermeldungen der Gottesdienste in Mechernich und Umgebung am Wochenende bekannt. Die Wiederherstellung werde nach ersten Vermutungen „einen siebenstelligen Betrag“ erfordern, so Pfarrer Erik Pühringer.

Über das weitere Vorgehen solle mit dem Kirchenvorstand von St. Lambertus gesprochen werden. Eventuell könnten nun „mutige neue architektonische Lösungen angedacht und vielleicht auch verwirklicht werden, die der derzeitigen Situation der Gottesdienstbesucher gerecht werden“, so Pfarrer Erik Pühringer.

Lottogewinn investiert

Der Westturm von St. Lambertus ist der älteste Baukörper und stammt vermutlich von der ursprünglichen Kirche, die im Jahr 1067 erwähnt wird. In den folgenden Jahrhunderten wurde das ursprüngliche Gotteshaus mehrfach umgebaut. „Im 19. Jh. war sie nicht mehr ausreichend für die Pfarre“, heißt es in einer örtlichen Chronik.

Als Pfarrer Damian Velder (1791-1861) und seine Verwandten einen großen Lotteriegewinn gemacht hatten, stifteten sie das Geld für eine neue Kirche. Sie wurde 1844 nach Plänen von Architekt Johann Peter Cremer errichtet, die Bauleitung hatte Franz Matthias Plum, der schon vor J. P. Cremer einen Plan entworfen hatte.

Am 21. September 1845 wurde die Kirche benediziert. Anschließend wurden Decke und die Ostwand, 1903 die übrigen Wände ausgemalt. 1972, 1975 und 1978 musste die Kirche restauriert werden.

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Interkommunale Zusammenarbeit erreicht nächsten Schritt mit gemeinsamer Kfz-Zulassungsstelle

Daun/Wittlich – Während die Halbzeit beim Projekt der Interkommunalen Zusammenarbeit der Landkreise Bernkastel-Wittlich, Vulkaneifel und Cochem-Zell zwischenzeitlich erreicht wurde, befindet sich einer der größten Meilensteine aktuell in der Umsetzungsphase: Die gemeinsame Kfz-Zulassungsstelle aller drei Landkreise.

Zum Jahresbeginn 2023 wird es den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Unternehmen der drei Landkreise unabhängig vom Wohnort möglich sein, Zulassungsvorgänge für ihr Auto sowohl bei den Zulassungsstellen des Landkreises Bernkastel-Wittlich, Vulkaneifel und Cochem-Zell durchzuführen. Hiervon profitieren Privatpersonen als auch Händler gleichermaßen.

Im Einzelnen betrifft dies folgende Standorte:

  • Zulassungsstelle in der Kreisverwaltung in Wittlich
  • Außenstelle in der Verbandsgemeindeverwaltung Bernkastel-Kues
  • Außenstelle in der Gemeindeverwaltung in Morbach
  • Zulassungsstelle in der Kreisverwaltung in Daun
  • Außenstelle in der Verbandsgemeindeverwaltung in Jünkerath
  • Zulassungsstelle in der Kreisverwaltung in Cochem
  • Außenstelle in der Verbandsgemeindeverwaltung Zell

Während die Landkreise Cochem-Zell und Bernkastel-Wittlich bereits gute Erfahrungen mit einer vorherigen Terminvergabe bei den Zulassungsstellen gemacht haben, wird sich der Landkreis Vulkaneifel dieser Vorgehensweise nun anschließen. Auch hier sind Zulassungen zukünftig nur mit vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Die Abwicklung erfolgt über eine gemeinsame Terminverwaltung, bei der alle freien Termine der einzelnen Zulassungsstellen angezeigt werden. Die Bürgerin oder der Bürger kann im Kalender neben dem Termin zukünftig ebenfalls den gewünschten Standort der Zulassungsstelle auswählen.

Termine ab dem 09.01.2023 können bereits jetzt online oder über die Behördennummer 115 bei den Zulassungsstellen an folgenden Orten gebucht werden:

  • Cochem
  • Zell
  • Wittlich
  • Bernkastel-Kues
  • Daun

Zur Online-Terminverwaltung gelangen Sie über die Webseite 

www.terminvergabeportal.de

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Ende der Impfstelle des Kreises Düren – Letzte Impfung am Freitag 23. Dezember

Düren – In der Impfstelle des Kreises Düren wird am Freitag, 23. Dezember, zum letzten Mal geimpft. Danach schließt die Einrichtung nach mehr als einem Jahr dauerhaft die Türen. Das Ende der Impfstelle erfolgt aufgrund eines Erlasses des Landes NRW, da mittlerweile die flächendeckende Impfversorgung durch niedergelassene Ärzte gewährleistet ist und der Bedarf nach kommunalen Impfangeboten abnimmt.

Bis einschließlich Freitag, 23. Dezember, gelten für die Impfstelle in der Zehnthofstr. 4 in Düren noch folgende Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 14 bis 18 Uhr. Ein Termin ist nicht erforderlich.

Der Kreis Düren hält selbstverständlich weiterhin das Impfgesehen im Blick und kann im Bedarfsfall wieder mobile Impfangebote für besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen schaffen.

 

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Kreissparkasse Ahrweiler unterstützt Tierheim- und Tierschutzverein Kreis Ahrweiler e. V.

Ahrweiler – Die Kreissparkasse Ahrweiler spendet 2.500 € an den Tierheim- und Tierschutzverein Kreis Ahrweiler e. V. Durch die aktuell gestiegenen Lebenshaltungskosten sind auch die Kosten für den Tierheim- und Tierschutzverein Kreis Ahrweiler e. V. „regelrecht explodiert“, meint Irene Krah, Schatzmeisterin, und führt weiter aus: „Zudem bleiben mittlerweile neben den Geldspenden auch dringend benötigte Sachspenden aus. Daher müssen wir beispielsweise Futter zusätzlich kaufen, was eine weitere Belastung für uns darstellt. Umso erfreulicher ist die Spende der Sparkasse, die uns ein Stück mehr Sicherheit in diesen unsicheren Zeiten gibt“.

„Zum Selbstverständnis der Kreissparkasse Ahrweiler gehört es, unsere Region zu unterstützen. Hierin inbegriffen sind auch die Vierbeiner, um die die sich der Tierheim- und Tierschutzverein leidenschaftlich kümmert. Weil’s um mehr geht, nämlich um das Wohl aller, freuen wir uns, mit unseren Spenden einen positiven Beitrag leisten zu können“, so das Resümee von Frank Kremer, Leiter des BeratungsCenter der Kreissparkasse Ahrweiler in Remagen.

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Wittlicher Landrat ernennt neue Ehrenbeamte im Katastrophenschutz

Wittlich – In der Einsatzleitung bei Großschadenslagen werden ehrenamtliche Leitende Notärzte und Organisatorische Leiter zur medizinischen und organisatorischen Leitung der Einsatzmaßnahmen eingesetzt. Zurzeit sind im Landkreis Bernkastel-Wittlich sechs Leitende Notärzte und vier Organisatorische Leiter tätig.

In einer kleinen Feierstunde im Kreishaus konnte Landrat Gregor Eibes nun mit Anna Nadine Weber aus Monzelfeld und Eric Schlöder aus Niersbach zwei weitere Personen vereidigen und zu Ehrenbeamten ernennen. Weber ist Fachärztin für Anästhesiologie und Notärztin. Schlöder ist Notfallsanitäter und ehrenamtlicher Kreisbereitschaftsleiter im Deutschen Roten Kreuz. Beide verfügen aufgrund ihrer beruflichen und ehrenamtlichen Tätigkeiten über einen großen Erfahrungsschatz.

Dem Dank und den Glückwünschen von Landrat Eibes schlossen sich Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Jörg Teusch und Arnold Schottler von der Stabsstelle Brand- und Katastrophenschutz der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich gerne an.