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Weinlese 2024 an der Ahr startet mit Frühburgunder

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Am heutigen Dienstag, 3. September, beginnt an der Ahr offiziell die Weinlese 2024. Ein Großteil der Winzer wird mit der Ernte des Frühburgunders starten, einer der charakteristischen Rebsorten der Region nach dem Spätburgunder, der 65 Prozent der Rebfläche an der Ahr besetzt. „Die Winzer haben sich kurzfristig für den Beginn der Lese entschieden, da die letzten heißen Tage die Reife der Trauben beschleunigt haben. Der Frühburgunder hat dadurch einen beachtlichen Reifesprung gemacht und muss nun geerntet werden, bevor die Mostgewichte zu hoch werden und die Balance im späteren Wein verloren geht“, erläutert Ahrwein-Referentin Carolin Groß.

In der vergangenen Woche wurden bereits an einigen Stellen die ersten Trauben „Solaris“, einer pilzwiderstandsfähigen Rebsorte, gelesen. Diese frühe Lese diente jedoch nur als Vorspiel. So richtig los geht die Weinlese 2024 nun mit dem Frühburgunder, der in den kommenden Tagen und Wochen den Auftakt zur Ernte der weiteren Sorten wie Spätburgunder, Weißburgunder und Riesling bildet.

„Sowohl der späte Frost im April wie auch der hohe Peronospora-Druck im Sommer haben dem Frühburgunder ganz schön zugesetzt. Da möchten wir jetzt den richtigen Lesezeitpunkt nicht verpassen und haben unsere Planung dementsprechend angepasst. In der Weinlese gibt es kein Schema F. Nur  durch Beobachten des Weinbergs und das Probieren der Trauben können wir den richtigen Zeitpunkt für die Ernte ermitteln,“ sagt Alexander Weber, Betriebsleiter im biozertifizierten Weingut Maibachfarm. Neben ihm starten auch unter anderem die Weingüter J.J. Adeneuer aus Ahrweiler und das Weingut Burggarten aus Heppingen morgen mit der Lese der in Deutschland eher selteneren Rebsorte. Und auch die Winzergenossenschaft Dagernova in Bad Neuenahr hat für morgen die Traubenannahme vorbereitet, damit die 400 Mitglieder ihre ersten Trauben anliefern können.

Laut Carolin Groß blicken die Winzer der Ahr bisher auf ein anstrengendes Weinjahr zurück und hoffen nun auf einen ruhigen Leseverlauf und einen goldenen Herbst. „Dann nämlich können sich Kenner und Weinfreunde auf einen kleinen, aber feinen Weinjahrgang 2024 freuen“, so Groß abschließend.

 

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Besuch aus den Niederlanden bei der Mechernicher Communio in Christo

Mechernich/Oud-Valkenburg – „Wir sind noch ganz beeindruckt von dem Besuch. Zum einen vom spirituellen Hintergrund, zum anderen von der Langezeitpflege“, schrieb Lektor Ed van der Ouderaa an den Ordo Communionis in Christo, nachdem er kürzlich mit seinen Begleitern von der „Parochie Johannes de Doper zu Oud-Valkenburg“ aus den Niederlanden im beschaulichen Mechernich zu Gast gewesen war.

Mit dabei: Pfarrer Constantijn Dieteren, Kaplan Jijo Jijomon, PAC („Parochiēle Adviescommissie“)-Mitglied und Kirchenmeister Huub Gerekens, PAC-Mitglied und Lektorin Rita van den Elzen sowie Lektor Jo Wachelder.

Eingeladen hatte sie Schwester Lidwina vom Ordo, die mit Begleiterinnen und Begleitern auf den Spuren von Mutter Marie Therese schon oft die Kirchen in Oud-Valkenburg und Valkenburg besuchte. Dort, wo die Ordensgründerin im Jahre 1927 unter dem Namen Josephina Theresia Linssen geboren und einen Tag später getauft wurde. „Unglaublich, wie eine »einfache« Frau aus Valkenburg das alles möglich gemacht hat!“, so van der Ouderaa weiter.

Viel Programm

Empfangen hatte man die niederländischen Gäste im Konferenzraum des Ordo, bevor man ein festliches Mittagessen im Refektorium mit Generalsuperior Jaison Thazhathil, Pater Ammann und der ganzen Kommunität reichte. Schon hier tauschte man sich rege aus. Danach führte Marie-Thérèse Dijkstra durch die Flure, die Kapelle und das Zimmer von Mutter Marie Therese, das bis heute im Originalzustand erhalten wird.

Danach übernahm Sonja Plönnes, Einrichtungsleiterin des „Sozialwerks Communio in Christo e.V.“ das Ruder und bot eine „ausführliche, einfühlsame und fachmännische Führung“ durch die angrenzende Langzeitpflege und das Hospiz Stella Maris. Ed van der Ouderaa: „Schnell haben wir verstanden, wie modern das von Mutter Marie Therese erfundene Gemeinschaftskonzept nach heutigen Maßstäben eigentlich ist. Wunderbar!“

Reger Austausch

Im Anschluss saß man bei Kaffee und Kuchen im Rekreationsraum zusammen. Hier erklärte Pater Ammann genau, welche Probleme der Ordo Communionis in Christo lange wegen einer kirchenrechtlichen Anerkennung hatte und wie die Lösung in Form von der „consociatio christifidelium privata“ im Jahre 2018 schließlich gelang. Weitere Themen waren der Synodale Weg und welche Unterschiede es in der Arbeit zwischen Deutschland und den Niederlanden gibt. Auch hier unterhielt man sich rege und stellte sich gegenseitig viele Fragen.

Schwester Lidwina war an diesem Tag leider krank. Dennoch freute man sich über den von ihr initiierten Besuch und die Möglichkeit, das „vom Glauben inspirierte Verhältnis zwischen der Communio in Christo und der »Parochie Johannes de Doper zu Oud-Valkenburg« zu bestätigen“.

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Westenergie wird neuer Top-Partner des Fußballverbandes Rheinland

Region/Koblenz – Der Fußballverband Rheinland (FVR) freut sich über eine neue Partnerschaft: Die Westenergie AG, Energiedienstleister und Infrastrukturanbieter mit Hauptsitz in Essen, ist ab sofort Top-Partner des FVR. Im Zuge der Kooperation setzt die Westenergie ein starkes Zeichen im Hinblick auf die Förderung des heimischen Mädchen- sowie Inklusionsfußballs.

So heißt der Rheinlandpokal der ältesten Mädchenaltersklasse ab der aktuellen Saison 24/25 Westenergie U17-Juniorinnen-Rheinlandpokal – Westenergie möchte als Titelsponsor den Mädchenfußball stärken und die Aufmerksamkeit weiter erhöhen. Zudem gründet der FVR gemeinsam mit den Teams und der Westenergie eine Inklusionsliga, die ab Anfang September in ihre erste Saison startet. Gemeinsam setzen sich beide Parteien die Zielsetzung, mit der neuen organisierten Liga einen wichtigen Beitrag zu einem geregelten Spielbetrieb zu leisten, um am Ende möglichst vielen Spielerinnen und Spielern im Sinne des inklusiven Gedankens einen Zugang zum Fußball ermöglichen zu können. Hierbei stehen Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam auf dem Platz und verfolgen dieselbe Leidenschaft. Alle weiteren Informationen zum ersten Spieltag am 07. September beim SV Krettnach in Konz, dem Modus und weiteren Planungen werden bald in einer gesonderten Meldung erläutert.

Michael Arens, Westenergie-Regionenleiter Rheinland-Pfalz, betont: „Die Partnerschaft mit dem Fußballverband Rheinland unterstreicht unser Engagement für die Förderung des regionalen Sports und der Nachwuchsarbeit in der Region. Wir freuen uns auf die gemeinsame Reise und spannenden Fußball!“

Auch die Vertreter des FVR zeigen sich sehr glücklich über die gemeinsamen Ziele: „Ich freue mich, dass wir als Verband einen weiteren guten Schritt gehen, um den Fußball für alle zu ermöglichen“, sagt Arianit Besiri, FVR-Vizepräsident für gesellschaftspolitische Verantwortung. „Die Vereine leisten großartige Arbeit und sollen dafür auch eine Plattform erhalten. Gemeinsam mit Westenergie haben wir die Voraussetzungen geschaffen, dass mehr Begegnungsräume entstehen und die Inklusion spielerisch ihren Platz auf dem Spielfeld findet. Diesem Anfang wohnt ein besonderer Zauber inne, den wir nun lange genießen wollen. Ich danke insbesondere dem Bremer Fußballverband und den DFB-Stiftungen für die konzeptionelle Unterstützung – das war eine tolle Teamleistung.“

Zum neuen FVR-Top-Partner

Die Westenergie AG mit Sitz in Essen ist der größte regionale Energiedienstleister und Infrastrukturanbieter in Deutschland und das größte Tochterunternehmen der E.ON SE. Die Verteilnetzbetreiber der Westenergie-Gruppe verantworten ein rund 37.000 Kilometer langes Erdgasnetz. Das von ihnen betreute Stromnetz von circa 196.000 Kilometern Länge würde knapp fünf Mal um die Erde reichen. Mit der Infrastruktur sichert die Westenergie-Gruppe die Versorgung von Millionen Haushalten und Unternehmen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen – nicht nur mit Strom und Gas, sondern auch mit Wasser und Breitbandinternet. Mit etwa 10.000 Mitarbeitenden und rund 1.400 kommunalen Partnerschaften leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung eines klimaneutralen Westens. Zur Westenergie-Gruppe gehören u a. die Westnetz GmbH, die Westenergie Netzservice GmbH und die Westenergie Metering GmbH.

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Stimmungsvoller Empfang der rheinland-pfälzischen Olympia-Teilnehmer*innen

Region/Mainz/WormsStolz auf die Leistungen der 15 rheinland-pfälzischen Sportler*innen in Paris zeigte sich Rudolf Storck, kommissarischer Präsident des Landessportbundes Rheinland-Pfalz (LSB), am gestrigen Freitagabend beim Empfang der Olympia-Teilnehmer*innen des Team Rheinland-Pfalz in Worms durch die Stiftung Sporthilfe Rheinland-Pfalz, den LSB und den Energieversorger EWR. Knapp 100 Gäste aus Politik, Wirtschaft und dem Sport waren in Turbinenhalle und Kesselhaus von EWR – das Unternehmen zählt neben Lotto Rheinland-Pfalz und TST zu den drei größten Sponsoren und tragenden Säulen der Sporthilfe Rheinland-Pfalz – gekommen.

Inklusive der jungen Bahnrad-Sprinterin Alessa-Catriona Pröpster, die als Ersatzfahrerin in Paris nicht zum Einsatz kam, waren 15 von der Sporthilfe geförderte Asse bei den Olympischen Spielen dabei. Ein Großteil davon hatte es sich nicht nehmen lassen, nun im feierlichen Rahmen in Worms aufzuschlagen. Lediglich die 3.000-Meter-Hindernis-Läuferinnen Olivia Gürth und Gesa Krause, die beim Diamond League Meeting in Rom starteten, sowie Steuermann Jonas Wiesen aus dem Deutschland-Achter, der an diesem Samstag heiratet, fehlten aus triftigen Gründen.

In vier Talkrunden entlockte Moderator Christian Döring den Spitzenkönnern Bekanntes und Unbekanntes. Unter dem Motto „Die Schnellen – Sturzrisiko inklusive“ nahmen 800-Meter-Läuferin Majtie Kolberg sowie die beiden Bahnradsprinter*innen Alessa-Catriona Pröpster und Luca Spiegel auf den weißen Podiumssofa Platz. Letzterer war im Keirin bei Tempo 60 gestürzt. „Nach dem Sturz ging es mir eigentlich ganz gut – das war nichts Schlimmes“, verriet Spiegel. „Ich war megahappy, dass ich überhaupt im Halbfinale stand. Mit ganz dickem Abstand bin ich Bestzeit gefahren – ich war darüber überglücklich, konnte es kaum glauben.“ Pröpster, die vielleicht bald ein Psychologiestudium beginnen will, verriet: „Ich habe jede Sekunde und jede Minute mitgefiebert mit den Jungs und Mädels, habe so etwas wie Flaschenträgerin gemacht – die anderen motivieren, unterstützen, einfach da sein. Ich nehme Erfahrung mit und auf jeden Fall eine ganz Packung Motivation für 2028.“

In Talkrunde Nummer zwei („Die Akrobaten – am Boden, im Wasser und in der Luft“) kitzelte Döring aus der Rhythmischen Sportgymnastin Hannah Vester, Slalomkanutin Ricarda Funk und Trampolinturner Fabian Vogel einiges heraus. Zum Beispiel, dass Funk 2028 gerne zum zweiten Mal Olympiasiegerin werden möchte. „Das Feuerchen, das brennt in mir“, sagte die Frau vom KSV Bad Kreuznach, die als Weltranglisten-Zweite andere Ziele hatte als Platz elf. „Auch wenn es mir schwerfällt, dran zu glauben, dass ich nach dieser Niederlage auch stärker zurückkommen werde – aber ich glaube dran.“ In jedem Fall sei es für sie Olympische Spiele der ganz großen Gefühle gewesen. „Am Start hat mein Herz ganz schön gepochert, ich war massiv nervös. Ich war unheimlich dankbar, dass meine Freude und Familie die Spiele mit mir zusammen erleben durfte – auch wenn es nicht das Happy End gab.“ Auch die junge Vester schwärmte: „Die Atmosphäre war atemberaubend. Viel schöner und aufregender, als wir uns das ausgemalt haben – es war der Hammer.“ Vogel erhielt allein schon dafür einen warmen Applaus, weil es mit ihm nach zwölf Jahren zum ersten Mal wieder ein deutscher Trampolinturner zu Olympia gebracht hatte. Sportlich lief es auch für den Synchron-Weltmeister, der in Paris im Einzel antrat, weil es bei Olympia keinen Synchronwettbewerb gibt, suboptimal: „Natürlich hatte man sich mehr erhofft. Aber nächstes Jahr bei den World Games will ich mit meinem Partner auf Gold angreifen.“

Zehnkämpfer Niklas Kaul betonte, er sei „rückblickend stolz auf meinen achten Platz“. Der Star vom USC Mainz betonte: „Zehnkampf ist immer schwierig, immer anders. Ich bin stolz darauf, einen Zehnkampf beendet zu haben bei Olympischen Spielen – das ist mein Kindheitstraum gewesen.“ Dass der Ex-Weltmeister hinter seinen eigenen Erwartungen zurückblieb, lag „vielleicht auch daran, dass ich für mich zu viel erwartet habe und Probleme hatte, dass auf die Bahn zu bringen. Dass ich ein Urlaubssemester eingelegt hatte, war sicherlich nicht zielführend. Der Ausgleich zum Sport hat mir gefehlt – diese Lockerheit, diese Leichtigkeit.“ Sein Fazit: „Ich finde es eigentlich gar nicht so schlimm, wie es gelaufen ist.“ Wie Kaul möchte auch „Marathon-Man“ Samuel Fitwi 2028 in Los Angeles nochmal seinen Hut in den Ring werfen. Dafür trainiert Fitwi nach eigener Aussage 170 bis 200 Kilometer pro Woche. Das kriegen viele mit dem Auto nicht hin.

Wie viele Speere sie pro Monat durch die Luft schleudern, verrieten Christin Hussong und Julian Weber nicht. Aber beide betonten nach ihren jeweils dritten Olympischen Spielen, dass sie durchaus Bock auf einen weiteren Auftritt bei Olympia hätten – in L.A. 2028. Platz sechs in Paris war nicht Webers Wunschtraum. „Ich hatte extrem viel drauf, bin in der Form meines Lebens und es war echt schade, dass ich es nicht auf dieser wunderschönen großen Bühne zeigen konnte. Ich gehöre seit vielen Jahren zu den Besten der Welt – und kann mich damit sehr glücklich schätzen.“ Hussong sagte: „Ich habe dieses Jahr nach einer Verletzung endlich wieder gelernt, meinem Körper zu vertrauen und bin stolz, dass ich wieder zeigen konnte: ich gehöre dazu.“ Selbstkritische Töne gab es von Stabhochspringer Oleg Zernikel zu hören. „Ich glaube, ich habe mich am meisten darüber geärgert, dass es wieder nur der neunte Platz war – und nur 5,70 Meter.“ Er sei noch immer damit beschäftigt, den Wettkampf von Paris zu verarbeiten, „noch immer nicht im Hier und Jetzt angekommen.“

Höhepunkt des Abends war das Talk mit Sprinterin Sophia Junk, die mit der 4×100-Meter-Staffel Bronze geschnappt hatte – diesmal die einzige Olympia-Medaille aus rheinland-pfälzischer Sicht. Vir ihrem Start in Paris sei sie wider Erwarten extrem nervös gewesen. „Ich hatte mir aber ein Konzept zurecht gelegt, wie ich mit so einer Nervosität umgehe. Ich habe nur noch auf den Startblock geguckt und mir die Dinge vorgesagt, die ich umsetzen möchte: ´Wir machen das jetzt so wie immer. Machen keinen Fehler, holen das Staffelholz mit. Beschleunigung. Hohes Knie.“ Dass ihr Körper nicht fit genug war fürs Finale, habe sie eine Menge Tränen gekostet. „Das war immer so Kopf gegen Herz. Bei mir sind sehr viele Tränen geflossen. Ich musste das den Mädels in der Teamsitzung sagen. Die haben auch alle geheult. Mittlerweile bin ich stolz, dass wir es als Team geschafft haben am Ende des Tages.“ Die Medaille habe ihr gebrochenes Herz geflickt. Und zum Schluss sagte die Sprinterin von der LG Rhein-Wied noch: „Die Sporthilfe Rheinland-Pfalz hat mich aufgefangen in meinen schwierigsten Zeiten. Ein Riesen-Dankeschön an die Sporthilfe. Auch die Spitzensportförderung in Rheinland-Pfalz hat einen Riesenanteil. Ohne die ganzen Förderer, die wir an unserer Seite haben, ist es nicht möglich, heute von solchen Erfolgen zu sprechen.“ Sportminister Michael Ebling war begeistert, als Sophia Junk auf dem Podiumssofa ihre bronzene Medaille aus der Jutetasche hervorzauberte. Bronze sei fantastisch. „Riesenrespekt für so eine Leistung. Mir imponiert immer, wenn Menschen eine Medaille mit einer wahnsinnigen Disziplin in den Fokus nehmen.“ Ähnlich äußerte sich auch der neue Ministerpräsident Alexander Schweitzer in seiner Videobotschaft.

 

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Grundsteinlegung für neuen Gebäudekomplex im Kurpark Bad Neuenahr-Ahrweiler

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Am heutigen Donnerstag, 29. August, stand ein Termin von historischem Ausmaß an: Im Kurpark Bad Neuenahr-Ahrweiler wurde der Grundstein für den neuen Gebäudekomplex, bestehend aus Konzerthalle, Haus des Gastes und Stadtbibliothek, gelegt. Mit dabei waren zahlreiche Gäste, darunter die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt und der rheinland-pfälzische Innenminister Michael Ebling, deren Ministerien das Projekt maßgeblich mitfördern und unterstützen.  In ihren Redebeiträgen hoben sie die große Bedeutung des Projektes für die Region hervor. Der Erste Beigeordnete der Stadt, Peter Diewald, betonte: „Der Neubau ist ein Meilenstein sowohl für die Stadtentwicklung von Bad Neuenahr-Ahrweiler als auch für den Tourismus sowie den Gesundheitsstandort. Er steht für Fortschritt, für Aufwertung und Weiterentwicklung unseres Standortes. Wir wollen die Identität unseres Kurortes bewahren und gleichzeitig in die Zukunft überführen, Perspektiven schaffen.“

Gemeinsam mit den Geschäftsführern der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH, Jan Ritter und Christian Senk, befüllten sie eine Zeitkapsel und ließen diese in den Grundstein ein. Befüllt wurde sie, ganz nach Tradition, mit einer unterschriebenen Urkunde, Tageszeitungen und Euro-Münzen. Zudem wurde eine Flasche Bad Neuenahrer Heilwasser als identitätsstiftendes Symbol des Kurortes beigelegt.

Seit mehr als zehn Jahren ist das Projekt „Neubau Kurparkliegenschaften“ in der Beratung der städtischen Gremien. Nach zahlreichen sowie umfassenden Entscheidungsprozessen in den vergangenen Jahren ist „ein architektonischer Gesamtentwurf für den neuen Gebäudekomplex hervorgebracht worden, der modernen Bauhausstil mit denkmalgeschütztem Erbe verbindet, und darüber hinaus eine Symbiose aus Kurpark und Gebäudeensemble ermöglicht“, so Geschäftsführer Jan Ritter. Die Flut hatte das Projekt zum Erliegen gebracht, bis es dann im Mai 2022 wieder aufgenommen wurde. Hierzu hatte die Stadt ihre Tochter, die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH (ABMG), welche auch Betreiberin des Kurparks sowie des zu errichtenden Gebäudekomplexes ist, mit der Projektsteuerung beauftragt.

Mehrwerte und Ziele des Vorhabens:

„Die Zusammensetzung des Gebäudes aus den drei Hauptbestandteilen Haus des Gastes, Konzerthalle und Stadtbibliothek ermöglicht es, verschiedene Kultur- und Freizeitangebote zentral unter einem Dach anbieten zu können, und so Personal und Räumlichkeiten an einem Ort zu bündeln“, erläutert Christian Senk, Geschäftsführer der ABMG. Gregor Terporten, Abteilungsleiter Generationen, Sport und Kultur bei der Stadt: „Mit der Einbindung in den neuen Gebäudekomplex am Kurpark wird die Stadtbibliothek sowohl baulich als auch mit neuen Medien in die Zukunft geführt. Synergien sollen zudem dadurch erzielt werden, dass der Lesesaal im Haus des Gastes auch von der Stadtbibliothek mitgenutzt werden kann. Ebenfalls können Lesungen der Stadtbibliothek im Foyer oder in der Konzerthalle veranstaltet werden, sodass vielfältige Angebote unter einem Dach möglich sind“, führt er weiter aus.

Ferner wird das Thema Klimaschutz beim Neubau in besonderem Maße berücksichtigt: Eine 638 m² große, auf dem Dach befindliche Photovoltaik-Anlage, eine extensive Dachbegrünung sowie die Nutzung der Abwärme des Großen Sprudels zählen hierbei zu den absoluten Vorzeigemaßnahmen.

„Um die Stadt zukunftsfähig aufzustellen, ist es notwendig, in eine attraktive und nachhaltige Infrastruktur zu investieren; in eine sogenannte Schlüsselinfrastruktur für Kur- und Tourismusorte, die wiederum auch andere dazu ermutigen kann, in den Standort zu investieren. Nur so gelingt es, nachhaltige Beiträge zur Lebens- und Aufenthaltsqualität in unserer Stadt und auch für das gesamte Ahrtal zu leisten“, führte Jan Ritter aus.

Das Investitionsvolumen für den Neubau liegt bei ca. 26,2 Millionen Euro. Landesförderungen, die einen großen Teil der Finanzierung sichern, wurden sowohl vom Innenministerium als auch vom Wirtschaftsministerium bereits bewilligt. Die Förderbescheid-Übergabe hierzu fand im Februar 2024 statt. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für Sommer 2026 geplant.

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Stadionsprecher des 1. FC Köln besuchte den Fanclub „Geißböcke Nordeifel“

Roggendorf/Köln – „Stimme von Köln“ zu Gast – Wenn einer von sich behaupten kann, dass er nicht nur ein Sonntagskind ist, sondern dass ihm auch der Fußball mit in die Wiege gelegt wurde, dann ist es der heute 70 Jahre alte Stadionsprecher des 1. FC Köln, Michael Trippel. Denn Trippel, bekannt als „die Stimme von Köln“, erblickte genau zu dem Zeitpunkt das Licht der Welt, als die deutsche Nationalmannschaft am Sonntag, 4. Juli, 1954 in Bern die Fußball-Weltmeisterschaft gewann. „Meine Mutter lag damals in den Wehen, und alle Ärzte hingen am Radio, um die Übertragung des Endspiels gegen Ungarn zu verfolgen“, erzählte Michael Trippel, als er jetzt den Stammtisch des 1. FC-Köln-Fanclubs „Geißböcke Nordeifel“ im Roggendorfer Clublokal Zagreb besuchte.

Mit der Einladung seines langjährigen Freundes Michael Trippel hatte Fanclubvorsitzenden Günter Henk einen guten Griff getan, denn der heute 70-Jährige, der seit nunmehr 40 Jahren in Diensten des 1. FC Köln steht, bescherte den Clubmitgliedern einen unterhaltsamen Abend. Seit 25 Jahren begrüßt er als Stadionsprecher der Kölner Geißböcke die auswärtigen Fans mit dem europaweit bekannten und inzwischen zum Kult gewordenen Spruch: „Willkommen in der schönsten Stadt Deutschlands“.

Seit seinem zehnten Lebensjahr sei er Fan des 1. FC Köln, berichtete Trippel, der davon erzählte, wie er 1964 zum ersten Mal ein Spiel des FC im Stadion erlebte und die Geißböcke der erste deutsche Meister in der neugegründeten Bundesliga wurde. Michael Trippel war es dann auch, der 1984 der erste Fanbeauftragte eines Bundesliga-Clubs wurde. Dies wurde 1989 Pflicht für alle Vereine. Im gleichen Jahr gründete Trippel in Köln das Fanprojekt, das seit 1996 von dem aus Keldenich stammenden Fanbetreuer Rainer Mendel geleitet wird.

Trippel erzählte in Roggendorf von den vielen Busreisen zu Spielen in ganz Europa, in Zeiten, als der FC noch im europäischen Fußball mitmischte. Auch schon damals habe er oft Ärger mit Hooligans gegeben. Als Fanbeauftragter des FC sei er auch oft bei Beerdigungen präsent gewesen. „Wir begleiten unsere Fans hin und wieder auch auf ihrem letzten Gang“, so der Gast aus Köln.

1992 wurde Trippel Stadionsprecher bei den Amateuren des FC und 1996 Stadionsprecher der Profi-Geißböcke. Der heute 70-Jährige war es auch, der kölsche Lieder ins Stadion der Geißböcke brachte.

Zum Saisonauftaktspiel des FC in der zweiten Liga gegen den HSV wurde Stadionsprecher Trippel vom FC-Präsidenten Werner Wolf für seine 25-jährige Tätigkeit als Stimme von Köln geehrt. Wie der Geehrte in Roggendorf erklärte, veranstaltet er im Rhein-Energie-Stadion Stadionführungen, die als „Trippel-Touren“ bekannt seien.

Trippel nahm sich viel Zeit, um mit den Mitgliedern des Roggendorfer Fanclubs über Fußball zu sprechen. Clubvorsitzender Günter Henk und dessen Stellvertreterin Sandra Igel überraschten ihren prominenten Gast dann mit dessen Ernennung zum Ehrenmitglied der Geißböcke Nordeifel. Trippel revanchierte sich mit der Überreichung eines neuen FC-Trikots an Sandra Igel. (Reiner Züll)

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50 Athletinnen und Athleten aus Nordrhein-Westfalen gehen bei den Paralympischen Spielen in Paris an den Start

Region/Düsseldorf – Ministerpräsident Wüst: Team Sportland.NRW stellt auch 2024 den größten Anteil der deutschen Paralympics-Mannschaft und unterstreicht damit seinen Ruf als paralympisches Zentrum – Die Paralympischen Spiele sind das größte Sportereignis der Welt für Menschen mit Behinderung. Vom 28. August bis zum 8. September 2024 kämpfen mehr als 4.400 Athletinnen und Athleten aus mehr als 180 Nationen um Medaillen und Platzierungen in insgesamt 22 Sportarten. Die französische Hauptstadt Paris ist erstmals Gastgeber der Paralympischen Spiele. Dem TEAM D Paralympics gehören 143 Athletinnen und Athleten sowie vier Guides und eine Steuerfrau an. 50 Sportlerinnen und Sportler sowie zwei Guides und die Steuerfrau kommen aus dem Sportland Nordrhein-Westfalen bzw. werden durch den Olympiastützpunkt Nordrhein-Westfalen betreut. Ministerpräsident Hendrik Wüst reist am Dienstag, 3. September 2024, nach Paris, um dort an zwei Tagen Termine rund um die Paralympischen Spiele wahrzunehmen und sich mit Athletinnen und Athleten sowie Organisatoren auszutauschen.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Der Geist der Olympischen Spiele in Paris hat gezeigt, wozu der Sport imstande ist. Er vereint Völker, lässt politische Konflikte in den Hintergrund treten und stellt Akzeptanz, Toleranz, Respekt und Teamgeist in den Vordergrund. Nach diesem Erfolg der Olympischen Spiele stehen nun die Athletinnen und Athleten im Fokus, die trotz individueller Beeinträchtigungen Spitzensport auf Weltklasseniveau betreiben. Wir sind stolz, dass Nordrhein-Westfalen erneut den größten Anteil der deutschen Paralympics-Mannschaft stellt. Damit unterstreichen wir unseren exzellenten Ruf als Sportland Nummer 1 und paralympisches Zentrum. Die Vorfreude auf die Paralympischen Spiele ist nicht nur bei den Athletinnen und Athleten groß: Viele Sportfans aus Nordrhein-Westfalen werden die Mannschaft im Nachbarland Frankreich vor Ort unterstützen.“

Förderung des Para-Leistungssports in Nordrhein-Westfalen

Für die Vorbereitung standen den Athletinnen und Athleten des Teams Sportland.NRW neben den drei Olympiastützpunkten die drei nordrhein-westfälischen Para-Bundesstützpunkte sowie die paralympischen Trainingszentren und die Landesstützpunkte in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung. Dies zeigt den hohen Stellenwert, den der Para-Leistungssport in Nordrhein-Westfalen hat. Zusammen mit dem Landessportbund Nordrhein-Westfalen, dem Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen, der Sportstiftung NRW und den Olympiastützpunkten werden die Weichen für eine zielgerichtete Förderung des sportlichen Nachwuchses im Paralympischen Zentrum Nordrhein-Westfalen frühzeitig gestellt.

Nordrhein-Westfalen ist zudem Heimat des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), das seinen Sitz in Bonn hat.

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Drittes beitragsfreies Kita-Jahr in Stolberg – Eltern haben 2,5 Millionen Euro gespart

Stolberg – In diesen Tagen jährt sich die Einführung des 3. beitragsfreien Kita-Jahres in Stolberg zum 4. Mal. Seit August 2020 ist damit die komplette Ü3-Betreuung bis zur Grundschule in Stolberg kostenfrei. Durch das 3. beitragsfreie Kita-Jahr haben Stolberger Eltern seitdem insgesamt rund 2,5 Millionen Euro Kitagebühren nicht zahlen müssen.

Alleine im Kita-Jahr 2023/2024 waren in den 35 Stolberger Kitas 1594 Kinder beitragsfrei. 2024/2025 werden es 1652 Kinder sein. Zusätzlich hatte der Stadtrat 2020 eine Senkung der OGS-Gebühren um 25 Prozent beschlossen.

Bürgermeister Patrick Haas ist trotz knapper kommunaler Kassen von der Richtigkeit dieser Entscheidungen überzeugt: „Es ist meine tiefe Überzeugung, dass Bildung kostenfrei sein muss. Die Einführung eines weiteren gebührenfreien Kita-Jahres war unter den Gesichtspunkten der Chancengleichheit und der finanziellen Entlastung der Eltern ein richtiger Schritt, an dem wir trotz angespannter Haushaltslage genau deshalb auch zukünftig weiter festhalten.“ Ohnehin sei das Beitragsniveau im Vergleich zu anderen Städten gering. Zudem setzt die Stadt Stolberg eine umfassende „Geschwisterkindregelung“ um, sprich Eltern zahlen ohnehin nur für ein Kind Kita-Beiträge, egal, wie viele Geschwister noch gleichzeitig in einer Kita sind.

 

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Rur-Beach-Cup bringt spannende Spiele bei Strand-Atmosphäre in den Kreis Düren

Düren – Sommer pur beim Rur-Beach-Cup! Die Westdeutschen Beach-Volleyballmeisterschaften sind wieder bei dem vom Kreis Düren initiierten Rur-Beach-Cup ausgetragen worden. Der Schlosspark in Jülich verwandelte sich bei viel Sonnenschein wieder in ein großartiges Beachvolleyballfeld.

„Der Rur-Beach-Cup ist eine Traditionsveranstaltung und ist auch während der Coronazeit weitergelaufen. Zum achten Mal wurden zudem die Westdeutschen Meisterschaften ausgetragen. Das ist ein Qualitätsmerkmal und eine Auszeichnung für uns, dass wir diese Chance haben“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn, dem es zu verdanken ist, dass das Turnier im Kreis Düren ein Zuhause gefunden hat. Und das bereits zum 23. Mal. Der Kreis Düren möchte auch im kommenden Jahr wieder Austragungsstätte für die Westdeutschen Meisterschaften sein, betonte der Landrat. Landrat Wolfgang Spelthahn ehrte als Schirmherr gemeinsam mit Hubert Martens (Westdeutscher Volleyballverband), Christian Hoverath (Rurtalbus), Uwe Czypiorski (F&S Solar) und Bürgermeister Axel Fuchs die Gewinnerinnen und Gewinner.

Am Ende machten nach vielen spannenden Sätzen und Spielen Alina Hellmich und Luisa Fabek bei den Frauen das Rennen. Sie setzten sich gegen Annika Strenchly und Julia Van den Berghen durch, die Platz zwei belegten. Auf Platz drei landeten Marina Müller und Isabelle Liebchen. Bei den Männern setzten sich Luis Kubo und Christian Gosmann durch. Platz zwei belegten Jan Romund und Max Lübbert, dicht gefolgt von Luis Henrichs und Yannik Ahr auf Platz drei.

Die Freizeit- und Hobbymannschaften machten am Freitag, 23. August, den Anfang beim Beach-Volleyball-Wochenende und spielten das Feld schon ein. Es gab nicht nur guten Sport zu sehen, auch die traditionell kreativen Namen der Freizeitteams verdienen Aufmerksamkeit. Team „BeachSmasher“ holte sich den Sieg im Finale gegen „Desperados“ und damit den SWJ-Cup, also Stadtwerke Jülich-Cup. An dritter Stelle landete Team „Tequila“, das von Anfang an beim Hobbyturnier dabei ist.

Das Publikum sorgte für grandiose Stimmung bei der wie immer eintrittsfreien Veranstaltung dank der Sponsoren  Rurtalbus GmbH, der Sparkasse Düren, F&S Solar, Stadtwerke Jülich und der Entwicklungsgesellschaft indeland. Die mehr als 450 Tonnen Sand werden gespendet und kommen nun an die Goltsteinschule Inden, wo das Beachfeld nach dem Hochwasser wieder hergerichtet wird, und an den Barmener See.

„Ein großes Dankeschön geht auch an die rund 40 Ballkinder, die hier fleißig geholfen haben“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Er drückte auch seine Wertschätzung für  Bernd Werscheck aus, Turnierdirektor der ersten Stunde, für seinen unermüdlichen Einsatz.

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Elisabeth Geusen erhält den Goldenen Ehrenring der Stadt Aachen

Aachen – Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen zeichnete am gestrigen Sonntag, 25. August im Weißen Saal des Aachener Rathauses Elisabeth Geusen für ihr außerordentliches Engagement in Politik und Gesellschaft mit dem Goldenen Ehrenring der Stadt Aachen aus.

Geusen setzte sich in ihrer langjährigen Karriere vor allem für Frauen ein. Unter anderem als Vorsitzende des Frauenausschusses. „Durch ihre tatkräftige Führung erlebte der Frauenausschuss in den 1980er Jahren eine Renaissance. Es waren Jahre des Aufbruchs, in denen neue Initiativen und Projekte ins Leben gerufen wurden, die bis heute nachwirken. Dank ihres Engagements wurde 1987 in Aachen die erste Frauenbeauftragte eingestellt, ein Meilenstein in der Geschichte unserer Stadt“, lobte Keupen.

Neben ihrer Tätigkeit als Ausschussvorsitzenden war Geusen noch in vielen weiteren Bereichen aktiv. Sie wirkte unter anderem mit ihrer Arbeit in der Frauen-Union und als Schöffin, aber auch im Gefängnisbeirat und im Christlich-Islamischen-Gesprächskreis, am gesellschaftlichen Leben in Aachen mit. Das dankte ihr auch die Oberbürgermeisterin: „Sie haben das Leben vieler Menschen in Aachen berührt und zum Besseren verändert. Für all dies danken wir ihnen von Herzen.“

Geusen dankte in Ihrer Ansprache ihren Mitstreiter*innen: „Danke an alle, die mich auf meinem Weg begleitet haben. Danke vor allem an die Frauen, die mich bei der Arbeit unterstützt haben und dafür gesorgt haben, dass meine Ideen umgesetzt werden konnten. Das wäre ohne Mithilfe nicht möglich gewesen.“

Die Stadt Aachen verleiht den Goldenen Ehrenring seit 1972 als Auszeichnungsform für Persönlichkeiten, die sich mit ihrem Lebenswerk und Engagement für das Wohl und das Ansehen der Stadt Aachen und ihrer Bürger*innenschaft eingesetzt haben.