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Karneval mal anders – Ausstellung des Kindergartens St. Heribert im Rathaus Kreuzau

Kreuzau – In 58 großen und kleinen Bildern haben die Kinder des Kindergartens St. Heribert den Karneval nach ihren Vorstellungen dargestellt, ganz nach dem Motto „Die bunte Welt des Karnevals“. Alle, die Lust hatten, konnten sich mit einem eigenen Kunstwerk beteiligen.

Auf Initiative des Kreuzauer Künstlers Richard Schall haben die großen und kleinen Künstlerinnen und Künstler mithilfe ihrer Erzieherinnen und Erzieher verschiedene karnevalistische Motive erstellt. Für die Umsetzung verwendeten sie verschiedene Materialien, unter anderem Leinwände, Fotokarton, Wolle, Pfeifenputzer, Aquarellpapier, Wasser- und Aquarellfarbe, Bunt- und Filzstifte, Acryl-Lackstifte, Glitzer und Glitzerstifte.

Und was daraus entstanden ist, können die Besucherinnen und Besucher bis zum 3. März 2023 zu den Öffnungszeiten des Kreuzauer Rathauses besichtigen.

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Ausschreibung für „Projekt Großgarage“ mit mindestens 240 öffentlichen Stellplätzen heute in Mayen gestartet

Mayen – Die Arbeiten im Sanierungsgebiet „Nordöstliche Innenstadt“ schreiten voran. Im Rahmen der Sanierungs- und Aufwertungsmaßnahmen in der Innenstadt durch das Bund-Länder-Förderprogramm „Lebendige Zentren“ wurde durch einen Beschluss des Stadtrats im Oktober 2022 die Veräußerung der beiden Flächen „Im Keutel“ und „Im Hombrich“ an einen privaten Investor beschieden. Mit dieser Entscheidung hat der Stadtrat den Weg für die Umgestaltung dieser beiden Parkflächen für eine mögliche höherwertige Nutzung inmitten der Innenstadt geebnet.

Die Fläche „Im Hombrich“ kann von einem Investor zukünftig unter Beachtung der bauordnungsrechtlichen Vorgaben relativ frei entwickelt werden. Neben einer denkbaren Randbebauung zur Unterbringung von beispielsweise Dienstleistungsbetrieben oder der Schaffung von neuem Wohnraum muss auf der Fläche „Im Keutel“ hingegen eine Großgarage mit mindestens 240 öffentlichen Stellplätzen errichtet werden. Die Ausschreibung der Flächen wird am 11. Januar veröffentlicht. Die Teilnahmefrist für interessierte Investoren läuft am 6. März ab. Im Anschluss daran werden maximal fünf Bewerber ausgewählt, die in der zweiten Stufe des Vergabeverfahrens neben weiteren Unterlagen ihr konkretes Konzept für die Bebauung der jeweiligen Flächen vorlegen müssen.

Im Zuge der vorbereitenden Maßnahmen für dieses Projekt sind die Abrissarbeiten der städtischen Liegenschaften im Entenpfuhl 21-23 und 27 vorgesehen. Die Arbeiten beginnen am 16. Januar mit der Entkernung der Liegenschaften. Erst im Anschluss daran kann der sichtbare Part, die Freilegung, erfolgen. Die Abrissmaßnahmen können voraussichtlich bis Ende Februar 2023 zum Abschluss gebracht werden. Belastungen und Einschränkungen können im Zeitraum der Abrissarbeiten leider nicht gänzlich ausgeschlossen werden, allerdings wird versucht diese so gering wie möglich zu halten. Nach Abschluss der Freilegungen und bis zur Umsetzung einer Bebauung steht der dann größere Parkplatz wieder den Bürgern und Besuchern der Innenstadt zur Verfügung.

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Tag des Deutschen Apfels am 11. Januar – Deutsche Qualität verstärkt nachfragen!

Region/Koblenz – Der Apfel ist das beliebteste Obst der deutschen Verbraucher. Von den insgesamt 72 Kilogramm Pro-Kopf-Verbrauch an Obst in Deutschland entfallen 24 Kilogramm auf Äpfel. Am 11. Januar findet der jährliche „Tag des Deutschen Apfels“ statt. An diesem Tag wird vermehrt auf die Bedeutung des Apfels in der Ernährung und für die Obstbaubetriebe hingewiesen.

Der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau (BWV) hebt dabei die in Deutschland übliche umweltfreundliche integrierte Produktion der Äpfel hervor. So wird der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln nach dem sogenannten Schadwellenprinzip, also der Anzahl der auftretenden Schädlinge, angewandt. Darüber hinaus ist die Zusammenarbeit zwischen Obstbauern und Imkern in Rheinland-Pfalz vorbildlich.

Es gibt viele Argumente, die für eine verstärkte Nachfrage für in Deutschland und Rheinland-Pfalz erzeugte Äpfel sprechen. Vor allem setzen die Menschen damit ein Zeichen für „ihre Bauern“, da der erhöhte Mindestlohn für die Saisonarbeitskräfte und steigende Energie- und Produktionskosten zu deutlichen Belastungen im Obstbau geführt haben, wodurch den Obstbauern die Bewirtschaftung ihrer Betriebe deutlich erschwert wird. Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Obstbau Rheinland-Nassau, Norbert Schäfer, bringt es auf den Punkt: „Der Selbstversorgungsgrad an deutschen Äpfeln in Höhe von 45 Prozent hat durchaus noch Luft nach oben. Wer verstärkt Äpfel isst, unterstützt nicht nur eine ausgewogene Ernährung und damit die eigene Gesundheit, sondern auch die heimischen Obstbaubetriebe und somit unsere landwirtschaftlichen Strukturen im ländlichen Raum.“

Der „Tag des Deutschen Apfels“ sollte Anlass sein, sich vermehrt mit dem Apfel in der Ernährung auseinanderzusetzen und an der Ladentheke häufiger die vielfältigen deutschen Apfelsorten nachzufragen.

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Stadt Jülich übernimmt Patenschaft für den Malteser Herzenswunsch Krankenwagen

Jülich – Gemeinsam mit Peter Hine, Michael Wüster, Hans-Jakob Schmitz und Jan Galli vom Malteser Hilfsdienst e.V. Diözese Aachen stellten Bürgermeister Axel Fuchs und Dezernent Richard Schumacher heute den Herzenswunsch‑Krankenwagen vor. Die Aktion Malteser-Herzenswunsch, unter deren Dach sich auch der Malteser Herzenswunsch‑Krankenwagen befindet, ist eine von engagierten Maltesern ins Leben gerufene Initiative.

Speziell ausgebildete Helferinnen und Helfer erfüllen dabei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit einer Schwersterkrankung und oft verkürzter Lebenserwartung einen besonderen Wunsch. Dies gilt vor allem für Patienten und ihre unmittelbar betroffenen Angehörigen, die aus eigener Kraft und eigenen finanziellen Mitteln diese Wünsche nicht realisieren können. Darüber hinaus unterstützt die Initiative auch Kinder und Jugendliche sowie junge Menschen, die sich gerade in ihrer Trauerphase nach dem Verlust von Geschwistern oder Eltern in ihrem weiteren Leben wieder zurechtfinden müssen.

Das Projekt Malteser Herzenswunsch‑Krankenwagen wurde von den Maltesern in Leverkusen ins Leben gerufen und ist mittlerweile deutschlandweit an verschiedenen Standorten installiert. Seit Herbst 2021 gibt es den Malteser Herzenswunsch‑Krankenwagen auch in der Malteser Diözese Aachen.

„Als ich im vergangenen Jahr von diesem wunderbaren Projekt erfuhr, entstand schnell die Idee, es mit einer Patenschaft seitens der Stadt Jülich zu unterstützen,“ berichtete Dezernent Richard Schumacher. Der Gedanke fiel bei Bürgermeister Axel Fuchs auf fruchtbaren Boden. Zukünftig soll die Pressearbeit für die Initiative über die städtischen Medien unterstützt werden, um den Malteser Herzenswunsch‑Krankenwagen in der Region besser bekannt und spendenwillige Menschen darauf aufmerksam zu machen.

Die Erfüllung ihres Herzenswunsches und die Reise im Malteser Herzenswunsch‑Krankenwagen ist für die Patienten kostenlos und wird durch freiwilliges Engagement und Spenden möglich gemacht.

Noch einmal ans Meer reisen oder den Aachener Dom sehen, ein Konzert besuchen oder zum letzten Mal mit den Geschwistern bei den Lieblingstieren im Zoo sein – die Wünsche von unheilbar kranken Menschen sind sehr individuell. Die Erfüllung dieser Herzensangelegenheit bedeutet für sie, noch einmal für ein paar Stunden aus dem Krankenhaus oder dem Hospiz herauszukommen, etwas persönlich Wichtiges zu erleben oder zu Ende zu führen. Erfüllen können die Patienten und ihre Angehörigen einen solchen Wunsch jedoch meist nicht aus eigener Kraft.

Hier helfen die Malteser mit Herz und Know-how. Sie organisieren die Fahrt in einem Krankentransportwagen (KTW) und stellen qualifiziertes Personal, das die Begleitung des Malteser Herzenswunsch‑Krankenwagens ehrenamtlich übernimmt. Zudem werden die Freiwilligen für die Begleitung besonders geschult. Für den Gast ist die Fahrt zu seinem Wunschort kostenlos.

Bürgermeister Axel Fuchs war beeindruckt von dem ebenso professionell wie liebevoll hergerichteten Herzenswunsch‑Krankenwagen und dem großen Engagement der Malteser. „Ich hoffe sehr, dass meine zahlreichen Kontakte im konkreten Einzelfall helfen können, einen Herzenswunsch zu erfüllen,“ sagte er zuversichtlich und ergänzte, dass auch erste Gedanken über die grundsätzliche Möglichkeit einer Benefizveranstaltung zugunsten des Projektes im Brückenkopf-Park ausgetauscht wurden.

Ihre Spende erfüllt Herzenswünsche!

Die Initiative Malteser Herzenswunsch‑Krankenwagen in der Diözese Aachen finanziert sich ausschließlich aus Spendengeldern. Der Malteser Hilfsdienst e.V. freut sich daher über jede Unterstützung und stellt auf Wunsch gerne eine Zuwendungsbescheinigung aus.

Spendenkonto Malteser Hilfsdienst e.V.
IBAN: DE78370601201201201019
Bank: Pax Bank eG
BIC: GENODED1PA7
Verwendungszweck: Herzenswunsch West

Weitere Informationen auf: https://www.malteser-dioezese-aachen.de/spenden-und-helfen/aktuelle-projekte/herzenswunsch-krankenwagen.html

 

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Bischof und Generalvikar treffen Landräte und Oberbürgermeister aus dem Bistum Trier

Region/Trier – Der Trierer Bischof Stephan Ackermann und Generalvikar Ulrich von Plettenberg haben sich am 9. Januar im Bischöflichen Generalvikariat in Trier mit Leitungen der Landkreise sowie der kreisfreien Städte im Bistum Trier getroffen und sich mit ihnen über die aktuellen Entwicklungen im Bistum ausgetauscht.

Im Fokus des Gesprächs standen die Haushaltssicherung der Diözese, deren Sparziel bis 2035 rund 137 Millionen Euro beträgt, sowie das soziale und gesellschaftliche Engagement der Kirche von Trier und ihrer Pfarreien und Kirchengemeinden. Der Austausch findet in unregelmäßigen Abständen statt. (ih)

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Karate am Ring – Erstes Event in 2023 erfolgreich

Nürburg – Mehr als 1.000 Karatekämpfer sind am vergangenen Wochenende, vom 06. bis 08. Januar 2023, für die vierte Auflage des „Sen5 Rhein Shiai“ zum Nürburgring gekommen. Für das Turnier, welches der Mayener Verein „Sen5“ im Wettkampfsystem „Jeder gegen Jeden“ ausgetragen hat, reisten die Karatekas aus 23 Nationen an.

Im Mittelpunkt standen die Wettkämpfe der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen. Foto: Sen5Rhein Shiai

Im Mittelpunkt standen die Wettkämpfe der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen auf 12 Kampfflächen in der im ring°boulevard gelegenen ring°arena. Mit Trainings- und Aufwärmbereichen im benachbarten Bitburger Event-Center konnte der Veranstalter die beiden Locations optimal miteinander kombinieren und vielseitige Möglichkeiten bieten. „Wir sind überglücklich mit dem Verlauf der Veranstaltung und möchten ganz besonders dem Nürburgring für die Möglichkeit danken, unser Event vor Ort durchführen zu können“, betont der erste Vorsitzende des Sen5 Karate Vereins Christian Grüner. Neben den Indoor-Locations nutzten die Teilnehmer auch die vielseitigen Übernachtungsangebote des Nürburgrings – von Motorsport Hotel bis Ferienpark managed by Lindner.

Die fünfte Auflage des „Sen5 Rhein Shiai“ findet vom 05. bis 07. Januar 2024 am Nürburgring statt.

Das nächste sportliche Highlight wartet am 18. März 2023 mit „Darts am Ring“ auf die Besucher. Foto: Nürburgring

Weitere Indoor-Events am Nürburgring
Auch für den Nürburgring markiert das Karate-Event einen erfolgreichen Start der Indoor-Events 2023. So werden die vielseitigen Räumlichkeiten direkt neben der Start-Ziel-Geraden auch dieses Jahr für Firmenveranstaltungen, Produktpräsentationen, Messen und auch Publikumsveranstaltungen genutzt. Das nächste sportliche Highlight wartet am 18. März 2023 mit „Darts am Ring“ auf die Besucher. Neben Michael van Gerwen stehen unter anderem Luke Humphries, Fallon Sherock und der deutsche WM-Halbfinalist „The German Giant“ Gabriel Clemens in der ring°arena am Darts-Board. Die heiß begehrten Tickets sind bereits ab 29 Euro unter www.nuerburgring.de erhältlich.

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Stadt-Puppenbühne Öcher Schängche sagt Karnevals-Veranstaltungen ab

Aachen – Nach intensiver Diskussion im Ensemble und in Absprache mit dem Vorstand des Förderkreises Öcher Schängche e.V. als Veranstalter hat die Stadtpuppenbühne Öcher Schängche sich jetzt schweren Herzens entschlossen, die fünf für Ende Januar / Anfang Februar geplanten Karnevalsveranstaltungen „Öcher fiere met et Schängche Fastelovvend“ abzusagen.

Spielleiter Otto Trebels: „Unsere Entscheidung beruht auf der Fürsorgepflicht der Stadtpuppenbühne gegenüber Publikum und Auftretenden. Die sehr beengte räumliche Situation im Roten Saal der Barockfabrik ist nicht mit anderen Sitzungssälen zu vergleichen. Infektionen und Ansteckungen, zum Teil auch noch durch Corona, soll vorgebeugt werden. Das Tragen von Gesichtsmasken sowie ein weitgehender Verzicht auf Musik und Gesang wäre theoretisch eine Alternative gewesen – für eine Karnevalsveranstaltung war das jedoch für uns nicht vorstellbar.“

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Auf ein Neues – Rotkreuz-Zentrum Euskirchen präsentiert das neue Jahresprogramm 2023

Euskirchen – Die Rotkreuz-Bildungsakademie und Familienbildung im Kreis Euskirchen stellen ihr Jahresprogramm 2023 vor. Mehr als 150 verschiedene Kursangebote an über 50 Standorten im gesamten Kreis Euskirchen: das Jahresprogramm der Rotkreuz-Bildungsakademie und der Familienbildung hat einiges zu bieten. Von der Babymassage bis zur Aquafitness 60 plus, von den „Naturzwergen“ bis zum „Familiengarten“, von der beruflichen Qualifizierung für Erziehende bis zur Entdeckertour „Abenteuer Menschlichkeit“ im Rotkreuz-Museum vogelsang ip, von der Erste-Hilfe-Ausbildung bis zum Familien-Rundgang durch das Rotkreuz-Zentrum Euskirchen unter dem Titel „Henry und das Blaulicht“ – da dürfte für jeden etwas dabei sein.

Im Rotkreuz-Zentrum Euskirchen präsentieren Patrick Dost, (Bereichsleitung Aus- und Weiterbildung), Heike Iven (Leiterin Familienbildung) und Daniel Larres (Leiter Bildungsakademie) das frisch gedruckte Jahresprogramm. Auf rund 150 Seiten finden sich alle Informationen rund um die Kursangebote des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen.

Klassiker und neue Angebote

Mit dabei sind bewährte Klassiker wie die beliebten Spiel- und Kontaktgruppen oder das Baby- und Kinderschwimmen, Erste-Hilfe-Kurse und verschiedene Grund- und Fachdienstausbildungen für Helfer in der Rotkreuz-Familie. Neu sind zum Beispiel das Familienangebot „Natur hautnah“, bei dem Eltern und Kinder gemeinsam die Natur mit all ihren Sinnen entdecken können. Oder der Workshop „Scratch“, bei dem Eltern und Kinder ab fünf Jahren die Grundlagen einer visuellen Programmiersprache erlernen, um gemeinsam ein Bilderbuch zu entwickeln.

Ebenfalls neu im Programm ist der Bildungsurlaub „Care and Repair“, der achtsam und fit für den Berufsalltag machen soll. „Dieses Angebot ist auch als Teamveranstaltung gut geeignet, ebenso wie viele unserer beruflichen Weiterbildungen“, erklärt Heike Iven, „denn wenn alle Mitarbeiter zu einem bestimmten Thema auf dem gleichen Stand sind, kann man gemeinsam damit arbeiten“.

Fachkräftemangel entgegenwirken

Das umfangreiche Kursangebot zu beruflichen Qualifizierungen zielt auch darauf ab, dem Fachkräftemangel im Bereich der Kindertageseinrichtungen entgegenzuwirken. Schließlich ist das Rote Kreuz im Kreis Euskirchen als Träger von aktuell 34 Kindertagesstätten und fünf Offenen Ganztagsschulen auch selbst davon betroffen. „Deshalb versuchen wir jetzt auch mit auszubilden, zum Beispiel indem wir qualifizierte Mitarbeiter auf die Externenprüfung zu staatlich geprüften Kinderpfleger/innen vorbereiten“, so Heike Iven.

Den Bedürfnissen der Teilnehmer möchte man beim Roten Kreuz besonders flexibel begegnen. „Überall da, wo es möglich ist, versuchen wir unsere Kurse hybrid anzubieten, sodass man sowohl in Präsenz als auch online teilnehmen kann“, sagt Daniel Larres. Zwar sei der soziale Austausch wichtig für die Dynamik der Kursgruppe, aber die Möglichkeit, bei Bedarf auf eine virtuelle Teilnahme ausweichen zu können, habe sich vor allem für längere Schulungen bewährt.

Bildung für nachhaltige Entwicklung

Ein weiterer Schwerpunkt im Jahresprogramm beschäftigt sich mit der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Dazu gehört zum Beispiel neben dem neuen Kurs „Natur hautnah“ auch der Familiengarten in Weilerswist-Groß-Vernich. Dort laden die DRK Kita Kirchtal und das DRK Familienbildungswerk Familien dazu ein, bei monatlichen Workshops in Begleitung einer Natur- und Umweltpädagogin einen Naturgarten zu entdecken.

Dabei soll jeder auch Ideen mit nach Hause nehmen, wie er den eigenen Garten so gestalten kann, dass er Menschen und Tieren nutzt. „Hier können Kinder mit ihren Eltern hautnah erleben, warum man zum Beispiel für Bienen einen Sandhaufen baut oder einen Tontopf mit Stroh für Insekten füllt“, erklärt Heike Iven. So könne jeder in der Familie einen Beitrag zu etwas mehr Nachhaltigkeit leisten.

Henry und das Blaulicht

Ein ganz anderes Erlebnis für Familien bietet „Henry und das Blaulicht“ – ein Rundgang durch das Rotkreuz-Zentrum Euskirchen, bei dem es einiges zu entdecken gibt. Anhand der Bilder der Künstlerin Maf Räderscheidt erklärt Daniel Larres die Entstehungsgeschichte des Roten Kreuzes durch Henry Dunant und die vielfältigen Aufgaben, die das Rote Kreuz im Kreis Euskirchen übernimmt. Anschließend dürfen Groß und Klein einen Rettungswagen besichtigen und sogar ein Hund der Rettungshundeeinheit demonstriert bei einer Übung sein tierisches Können.

Lediglich eine kleine Auswahl von Service-Reisen ist im Jahresprogramm zu finden – denn es darf gerne Lust auf mehr machen. Mitte Februar erscheint nämlich der komplette Katalog mit allen Seniorenreisen des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen. Ob Reisen ins In- und Ausland oder Tagesfahrten in die Region – die betreuten Reisen holen sprichwörtlich und auch wortwörtlich jeden ab. Der Katalog kann per E-Mail an familienbildung@drk-eu.de oder telefonisch bei Daniel Larres unter Telefon 0 22 51/79 11 83 angefordert werden.

Programm online abrufbar

Auch das Jahresprogramm der Rotkreuz-Bildungsakademie und der Familienbildung kann per E-Mail an familienbildung@drk-eu.de angefordert werden. Ständig aktualisiert findet sich das Kursangebot aber auch auf der Homepage www.drk-eu.de sowie dort auch als Datei zum Download. „Unser Programm ist natürlich dynamisch, im Verlauf des Jahres kommen immer noch weitere Kurse und Kursorte dazu“, weiß Patrick Dost.

Er ergänzt: „Online haben Interessenten immer den aktuellsten Stand der Termine und können auch gleich mit unserem Warenkorbsystem einen Kurs buchen oder vormerken.“ Wer lieber das Druckexemplar in den Händen hält, findet es kostenlos zum Mitnehmen in den Rotkreuz-Einrichtungen, in den Rathäusern aller Städte und Gemeinden im Kreis Euskirchen und in den Filialen der Kreissparkasse.

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Erfolgreiche Bürgerbeteiligung beim Radverkehrs-Konzept im Landkreis Bernkastel-Wittlich

Wittlich – Über 2.800 Wunschrouten eingegangen – Der Zeitraum der Bürgerbeteiligung zum Radverkehrskonzept vom 7. November bis 31. Dezember 2022 wurde von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis Bernkastel-Wittlich genutzt. Während des 7-wöchigen Zeitraums wurden insgesamt 2.883 Wunschrouten, also bislang fehlende Radwegeverbindungen, im Landkreis eingetragen. Außerdem wurden 2.326 Gefahrenstellen oder Verbesserungswünsche an bestehenden Radwegen gemeldet. Und schließlich gab es auch noch 442 Hinweise zu fehlenden oder zu optimierenden Radabstellanlagen.

Die Bürgerbeteiligung und die noch laufende Gemeindebeteiligung am Radverkehrskonzept ist Teil der Bestandsanalyse, die das beauftragte Gutachterbüro Mobilitätswerk durchführt. Hierbei werden Datengrundlagen aufgebaut und analysiert: Dazu gehört beispielsweise die Erfassung von Bestandsrouten und -wegen, die Analyse und Einbezug der Siedlungsstruktur, eine Pendleranalyse, die Identifikation von Schnittstellen zum ÖPNV oder die Auswertung von Verkehrszählungen und Unfalldaten. Die Auswertung dieser Daten mündet in eine grobe Netzplanung. Hierbei werden die zentralen Knotenpunkte für den Radverkehr im Landkreis identifiziert und nach ihrer Funktion zugeordnet. Die Orte werden dann entsprechend der zentralörtlichen Funktion in Luftlinien miteinander verbunden und ergeben ein hierarchisches Netz. Dann werden die Wunschrouten auf bestehende Straßen und Wege umgelegt. Dabei werden die zahlreichen Hinweise aus der Bürger- und Gemeindebeteiligung geprüft und – wenn möglich – berücksichtigt. Am Ende dieser Netzplanung wird das so entstandene Netz durch eine Befahrung vor Ort überprüft und messtechnisch sowie visuell erfasst. Auf dieser Basis können dann Maßnahmen zur Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur geplant und in einem Maßnahmenprogramm festgehalten werden. Im Sommer dieses Jahres werden die Bürgerinnen und Bürger wiederum Gelegenheit haben, die so entwickelten Maßnahmen online zu bewerten.

Bis dahin ist also noch einiges zu tun. Auf der Projektwebseite www.radfahren.bernkastel-wittlich.de können Interessierte den aktuellen Stand des Projektes immer mitverfolgen. Hier finden sie auch eine ausführliche Videoerläuterung der einzelnen Schritte des Radverkehrskonzepts.

Für Hinweise und Fragen können sich die Bürgerinnen und Bürger an Sarah Haussmann (06571 14-2399) oder Stephan von St. Vith (06571 14-2316) wenden unter radfahren@bernkastel-wittlich.de.

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„Wichtel“ übergeben gesammelte Spenden an Kita, die vom Hochwasser stark betroffen war

Düren/Inden – Die Kinder vom Wichteltreff in Frenz in der Gemeinde Inden haben Spenden für die Kita Mäuseburg aus Stolberg-Vicht gesammelt, die stark vom Hochwasser betroffen war. Die stolze Summe von 2236,01 Euro haben die kleinen „Wichtel“ persönlich übergeben.

Gesammelt wurde das Geld bei einem Spendenlauf und einer Versteigerung eines Kinderhochbeets während des Sommerfest unter dem Motto „Ich, Du, Wir – Soziales Miteinander“. Da es den Kindern und dem Team um Leiterin Jennifer Blens ein besonderes Anliegen war, anderen Kindern zu helfen, die (wie auch viele Familien in Inden) stark vom Hochwasser 2021 betroffen waren, sollte das Geld an die Kita Mäuseburg gehen. Sie war so stark beschädigt, dass sie kernsaniert werden musste. Das Leitungsteam um Brigitte Klein bedankte sich herzlich bei den Kindern, dem Team und allen Spendern für ihre Großzügigkeit und Hilfsbereitschaft.