Kategorien
News

„Hygo“ vergeben – Kreis Düren würdigt mit Wasserstoffpreis herausragende Persönlichkeiten

Düren – Der Kreis Düren hat zum dritten Mal den „Hygo“, den Wasserstoffpreis, vergeben. In den Kategorien „Young Researchers“, „Hydrogen Champion“ und „Start Up Innovation“ wurden drei hervorragende Preisträger ausgezeichnet, die als Vorbild in ihrer Branche das wichtige Zukunftsthema voranbringen. Bei der von Landrat Wolfgang Spelthahn moderierten Gala in der Kulturmuschel des Brückenkopf Parks Jülich wurden die Erfolge vor mehr 100 geladenen Gästen gewürdigt und gefeiert.

„Wir freuen uns sehr, mit unserem Preis das Thema Wasserstoff (H2) noch weiter ins Bewusstsein der Menschen zu rücken“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. „Unser Kreis ist und bleibt Energiekreis. Die Gewinner zeigen, dass wir zuverlässig mit Wasserstoff in Richtung Zukunft steuern können und dass es funktioniert.

Eine Fachjury hat die Preisträger ausgewählt. Gewinner in der Kategorie „Young Researchers“, also junge Forschende, ist Marvin Schmidt. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Thermodynamik mobiler Energiewandlungssysteme an der RWTH Aachen. Für seine Masterarbeit entwickelte er einen digitalen Zwilling eines Brennstoffzellenfahrzeugs, um Alterungseffekte zu analysieren. Brennstoffzellen wandeln Wasserstoff um, sodass daraus Strom für den Antrieb von Fahrzeugen gewonnen werden kann. Seine Arbeit liefert wichtige Daten, um die Lebensdauer und Effizienz von Brennstoffzellen und somit auch von Wasserstofffahrzeugen zu verbessern. Ein wichtiger Beitrag für nachhaltige Mobilität. Die Laudatio hielt Dr. Stefan Sterlepper von der RWTH Aachen; er betonte die Notwendigkeit von Netzwerken für erfolgreiche Innovationen und wünschte sich eine „Koalition der Willigen“, um die Herausforderungen zu meistern.

Als „Start Up Innovation“ wurde der Gründer von „TLK Energy GmbH“, Manuel Gräber, ausgezeichnet. Er verbindet seine Leidenschaft für erneuerbare Energien mit einem fundierten Hintergrund in Maschinenbau. Das Unternehmen bietet maßgeschneiderte Lösungen an, die Kunden aus verschiedenen Branchen ermöglichen, ihren Energiebedarf effizient und umweltfreundlich zu decken. Mit einem hochqualifizierten Team von Simulationsspezialisten unterstützt TLK Energy Unternehmen aus Bereichen wie Kälte und Wärmepumpentechnik, Wasserstoffproduktion, Lebensmittelproduktion, Chemie und Automobilindustrie. Laudator Dennis Bauer (Neuman & Esser) bescheinigte dem Preisträger viel Leidenschaft und Unternehmergeist – hervorragende Eigenschaften für den H2-Preis des Kreises Düren.

Markus Schewitza, Geschäftsführer von Air Liquide Advanced Technologies GmbH, hat den Hygo als „Hydrogen Champion“, als etabliertes Unternehmen, bekommen. Sein Geschäftsführerkollege Oliver Meier hat den Preis stellvertretend gegengenommen. Markus Schewitza hat bei Air Liquide bedeutende Fortschritte in der Wasserstofftechnologie erzielt. Das Unternehmen betreibt im Rhein-Ruhr-Gebiet das größte Wasserstoffnetz in Deutschland. Die Pipeline erstreckt sich über 240 km und beliefert Großabnehmer in dieser Region.  „Ein Champion braucht Ziele, Ausdauer und ein gutes Lernverhalten“, sagte Tim Evison (Messer Group), der die Laudatio hielt. Ebenso gute Eigenschaften, um einen Kreis Dürener H2-Preis zu gewinnen.

Kategorien
News

Schönste Bushaltestelle Euskirchens?

Euskirchen – Zunächst fällt die außergewöhnliche farbliche Abstimmung der Haltestelle zu den umgebenden Denkmälern auf. Noch mehr fällt aber das Innere der Haltestelle ins Auge: Denn hier findet sich ein gemeinschaftlich gestaltetes Bild der Kreuzweingartener Denkmäler. Große und kleine Besucherinnen und Besucher des Alten Brauhauses hatten am Tag des offenen Denkmals am 08.09.2024 die Möglichkeit, an dem Kunstwerk mitzuwirken und die aufgezeichneten Gebäude nach Lust und Laune zu colorieren. Insbesondere Kinder haben die Möglichkeit genutzt und sich in dem Kunstwerk verewigt.

Neben den denkmalgeschützten Fachwerkfassaden, sind die römische Wasserleitung und auch die zahlreichen Putz- und Bruchsteingemäuer skizziert: Auf einem Berg steht die Kirche Hl. Kreuz inmitten von Wölkchen, Haus Mallinckrodt wird von Bäumen und Herzen kreativ eingefasst und natürlich zeigt der schöne Bauerngarten des ehemaligen Capitelshof viele bunte Blumen. Zu allen Denkmälern gibt es eine Kurzinformation mit Datierung und Bauart.

Die Denkmäler Kreuzweingartens hatte die Architektin Corinna Relles, Untere Denkmalbehörde der Stadt Euskirchen, für den Bildaufbau in einer Gesamtkomposition festgelegt und dann die Gebäude als Skizzen vorgezeichnet. Somit hatten die Künstlerinnen und Künstler die Möglichkeit die Flächen farbig zu fassen oder eigene Kreationen wie Blumen zu malen. Jeder Künstler hat mit seinem Vornamen schließlich das Gemeinschaftswerk signiert. Auch Bürgermeister Reichelt hat künstlerisch mitgewirkt und seinen Namen hinterlassen.

Der Technische Beigeordnete Wolfgang Honecker wies schmunzelnd darauf hin, dass aber nur in diesem Kunstwerk die denkmalgeschützten Fassaden bunt gezeigt werden. In der Denkmalbehörde werde man sich weiterhin an Befund und Historie eines Denkmales orientieren, um das Kulturgut in seiner eigenen Farbpalette zu zeigen. „Dieses Kunstwerk ist ein schönes Projekt, um jungen Menschen alte Gemäuer nahe zu bringen“, so Wolfgang Honecker.

Anno Schichler-Koep und Uwe Brinkmann, beide Stadtverkehr Euskirchen SVE, zeigen sich begeistert von dem fröhlichen Gesamtwerk und freuen sich, dass zukünftig die Fahrgäste an einem besonderen Punkt ein- und aussteigen – das Warten auf den Bus könne nun auch als Geschichts- oder Kunststunde genutzt werden.

Kategorien
News

„Clever mobil“ – Mobilitätswende nimmt in der Region Aachen weiter Fahrt auf

Aachen – Das Programm „clever mobil“ ist auch in der Städteregion erfolgreich: Das Netzwerk für betriebliches Mobilitätsmanagement umfasst mittlerweile 30 Unternehmen mit insgesamt über 30.000 Pendlerinnen und Pendlern. „Clever mobil“ ist ein gemeinsames Programm von Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen sowie Stadt, Städteregion Aachen, ASEAG und AVV mit dem Ziel, die betriebliche Mobilität in der Region nachhaltiger zu gestalten. Mit der Mitfahr-App goFLUX ist nun ein weiterer Mobilitätsdienstleister mit an Bord.

„Insbesondere der tägliche Weg zur Arbeit ist gut planbar und bietet sich damit für die Nutzung von Alternativen zum Pkw besonders an. Mich freut es sehr, dass nun auch Unternehmen und deren Mitarbeitende aus der Städteregion mit Engagement an der Mobilitätswende mitwirken“, sagt Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier.

„Mobilitätsmanagement kann keine Infrastruktur ersetzen: Die Sperrung der A544 stellt viele Unternehmen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor enorme Herausforderungen. Unter anderem durch Maßnahmen des betrieblichen Mobilitätsmanagements ist der Verkehrskollaps ausgeblieben. Natürlich lassen sich mit den Maßnahmen nicht alle Verkehrsprobleme lösen, aber dennoch ist das Programm ‚clever mobil‘ heute wichtiger denn je und leistet eine enorme Unterstützung für betroffene Unternehmen“, analysiert Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen.

„Einen wichtigen Bestandteil der aktuell laufenden Mobilitätstestwochen im Rahmen von ‚clever mobil‘ stellt auch der ÖPNV dar. Seit der Einführung des Deutschland-Jobtickets im Mai 2023 können selbst Kleinstunternehmen Tickets erwerben und von den Vorteilen profitieren, da die Mindestmitarbeiterzahl von 15 Personen entfällt. Damit kommt das Deutschland-Jobticket allen Unternehmensgrößen zugute und leistet somit einen weiteren Beitrag zur Verkehrswende in Stadt und Städteregion Aachen“, erläutert Hans-Peter Geulen, Geschäftsführer des Aachener Verkehrsverbundes.

„Viele Bewohnerinnen und Bewohner pendeln täglich zwischen Aachen und der Region. Die Regiotram wird eine Lösung sein, um diese Wege umweltfreundlicher und weniger staubelastet zu befahren. Bis sie auf der Schiene ist, wird es aber noch dauern. Bis dahin gilt es, weitere Alternativen zum bestehenden ÖPNV-Angebot anzubieten. Fahrgemeinschaften sind eine effiziente Art, das Verkehrsaufkommen zu verringern. Deshalb fördern wir sie“, sagt Aachens Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen.

Im Rahmen der Testwochen in der Städteregion und der Stadt Aachen konnten und können Mitarbeitende von Unternehmen Mobilitätsguthaben in der movA-App testen. So können Mitarbeitende wählen, zum Beispiel das Deutschlandticket für den ÖPNV, Bikesharing oder Carsharing zu nutzen. „Wir sind mit hohem Engagement dabei, weitere maßgeschneiderte Mobilitätskonzepte für Unternehmen zu entwickeln, immer die Mitarbeitenden und deren Mobilität im Fokus“, bekräftigt Dr. Kathrin Driessen von der ASEAG.

Um die Unternehmen bestmöglich zu beraten und bei der Einführung von Maßnahmen des Mobilitätsmanagements zu unterstützen, bringt das Programmbüro „clever mobil“ Wohnstandort-Analysen der Mitarbeitenden auf den Weg und befragt sie zu ihrem Mobilitätsverhalten. Ziel ist es, aggregiert Pendlerbewegungen abzubilden und den Unternehmen Handlungsempfehlungen zu geben. „Es hat sich gezeigt, dass sich diese Analyse-Daten dazu eignen, sie in Managementberichte – wie etwa in einen Nachhaltigkeitsbericht, gewinnbringend einzubringen“, ergänzt Bayer.

Interessierte Unternehmen können sich der Initiative „clever mobil“ kostenfrei anschließen. Informationen und Ansprechpartner zum Programm gibt es online unter www.go-clever-mobil.de.

Kategorien
News

Bundesweiter Warntag 2024 – Bereit für den Ernstfall – Heute um 11.00 Uhr heulen die Sirenen

Region/Düsseldorf – Am heutigen Donnerstag, 12. September 2024, proben Bund, Länder und Kommunen wieder für den Ernstfall. Um 11 Uhr heulen die Sirenen, Handys schlagen Alarm, aus dem Radio und Lautsprechern ertönen Ansagen, in Sozialen Medien und auf digitalen Anzeigetafeln erscheinen Meldungen. Ziel des Probealarms ist es, die Bevölkerung weiter zu sensibilisieren, die Warnprozesse zu optimieren und das Zusammenspiel sowie die Funktionalität der unterschiedlichen Warnmittel zu testen. Auch die Bevölkerung soll auf die unterschiedlichen Warnhinweise aufmerksam gemacht werden. Damit nimmt Nordrhein-Westfalen erneut am vierten bundesweiten Warntag teil.

Innenminister Herbert Reul: „Der Warntag ist der Check-up unserer Warnsysteme. Im Notfall müssen wir uns darauf verlassen können, dass jede Bürgerin und jeder Bürger erreicht wird. Mit dem Warntag stellen wir das ganze System einmal auf die Probe.“

Gegen 11 Uhr löst das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) über das Modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS) eine Probewarnung aus. Diese wird an alle angeschlossenen Warnmultiplikatoren, zum Beispiel Rundfunk- und Fernsehsender sowie App-Server geschickt. Die Warnmultiplikatoren versenden die Probewarnung an verschiedene Warnmittel, darunter Cell Broadcast, Warn-Apps wie die vom BBK betriebene Warn-App NINA, Radio und insgesamt davon circa 2.000 digitale Anzeigetafeln in Nordrhein-Westfalen. Diese transportieren die Warnung an die Bevölkerung.

Alle Kreise und Gemeinden, die am Warntag teilnehmen, entscheiden selbst, ob sie zeitgleich auch ihre verfügbaren kommunalen Warnmittel wie Sirenen und Lautsprecherwagen auslösen.

Gegen 11.45 Uhr erfolgt über die Warnmittel und Endgeräte eine bundesweite Entwarnung. Über Cell Broadcast wird aktuell noch keine Entwarnung versendet.

 

Kategorien
News

Gemeinsames Ziel – Leben retten – Gemeinsame Blutspende-Aktion in Zülpich

Zülpich – Der Zülpicher Rettungsprodukte-Hersteller Vetter und das örtliche Rote Kreuz rufen gemeinsam zur Blutspende auf – Für die Spender wird am Dienstag, 1. Oktober, ab 15.30 Uhr im Forum der Römerstadt erneut ein reichhaltiges Buffet bereitgehalten – Am besten ist, wenn gar nichts passiert. Wenn es doch zum Unglück kommt, dann sind sie da. Die einen mit ihrer pneumatischen Rettungstechnik, die anderen mit Sanitätern, Ärzten, ehrenamtlichen Helfern. Da liegt es nahe, dass das Zülpicher Traditionsunternehmen Vetter und der römerstädtische DRK-Ortsverein erneut kooperieren und gemeinsam zur Blutspende aufrufen. Die findet statt am Dienstag, 1. Oktober, von 15.30 Uhr bis 20 Uhr im Forum Zülpich, Blayer Str. 20.

„Wir wollen den Menschen helfen“, fasst Manuel Schmeichel das gemeinsame Engagement zusammen. Der Auszubildende im Marketing ist auf Seiten des Rettungsprodukte-Herstellers verantwortlich für die Organisation der Blutspende-Aktion. Gemeinsam mit Karina Wendler aus dem Produktmanagement und Personalleiterin Maren Stübiger möchte er möglichst viele Menschen mobilisieren, Blut zu spenden.

„Wir stellen Produkte her, die Menschenleben retten, und mit einer Blutspende werden ebenfalls Menschenleben gerettet – das passt einfach bestens zusammen“, betont Manuel Schmeichel. Genauso sieht es Thomas Heinen. „Wir sind sehr froh über diese Kooperation, denn es wird immer schwieriger, die Menschen für die Blutspende zu mobilisieren“, sagt der Zülpicher DRK-Gemeinschaftsleiter. Ein Anreiz bietet regelmäßig das reichhaltige Buffet, an dem sich die Blutspender nach dem Aderlass stärken können. Die Firma Vetter unterstützt auch hier mit einer Spende.

Online Termin reservieren

Schließlich werden Blutkonserven händeringend gebraucht. Gerade erst läuft das Sommerloch so langsam aus, so dass die DRK-Verantwortlichen darauf hoffen, mit der gemeinsamen Aktion wieder Schwung für die zweite Jahreshälfte aufnehmen zu können. „Die Menschen machen sich wenig Gedanken darüber, wo überall Blutkonserven benötigt werden“, betont Thomas Heinen. Erst, wenn geplante Operationen verschoben werden müssen, weil das Blut fehlt, oder, wenn die Blutspende in der Krebstherapie benötigt wird, werden viele Menschen wach.

Manuel Schmeichel bringt es auf den Punkt. „Wenn wir selbst in Not sind, wollen wir schließlich auch, dass uns geholfen wird“, sagt der Auszubildende, der mit dem Vetter-Team kräftig die Werbetrommel rühren möchte. Und nicht nur das. Von den rund 130 Kolleginnen und Kollegen am Zülpicher Standort werden sicherlich wieder einige selbst am Dienstag, 1. Oktober, ab 15.30 Uhr ins Forum Zülpich kommen, ihr lebensrettendes Blut zu spenden, nachdem sie am Morgen noch lebensrettende Produkte hergestellt haben.

Wer es den Vetter-Mitarbeitern gleichtun möchte, ist gut beraten, sich über www.blutspende.de einen Termin zu reservieren. So lassen sich Wartezeiten bestens verkürzen. Spendenwillige müssen mindestens 18 Jahre alt und gesund sein. Eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht mehr. Zudem braucht es ein Körpergewicht zwischen 50 und maximal 160 Kilogramm. Vor der Spende sollte ausreichend gegessen und mindestens 1,5 Liter (Wasser, Tees, Fruchtsäfte) getrunken werden. Auf keinen Fall nüchtern zur Blutspende kommen. Alle Spender müssen immer ein gültiges und amtliches Personaldokument mit Lichtbild (Personalausweis, Reisepass oder Führerschein) vorweisen können.

Kategorien
News

Edith-Stein-Sporthalle in Bitburg feierlich eröffnet – Insgesamt etwa 6,9 Mio. EUR investiert

Bitburg – Im Beisein von Landrat Andreas Kruppert, Staatssekretärin Bettina Brück (Ministerium für Bildung RLP), ADD-Präsident Thomas Linnertz, den beiden Schulleitern Torben Wendland (Otto-Hahn-Realschule plus) und Ferdinand Heib (Maximin-Schule) sowie zahlreichen weiteren Ehrengästen konnte die Schulgemeinschaft die sanierte Edith-Stein-Sporthalle in Bitburg eröffnen. Bereits seit Februar 2024 steht die Sporthalle den Schülerinnen und Schülern der kreiseigenen Schulen im Stadtgebiet Bitburg zur Ausübung des Schulsports wieder zur Verfügung. Auch die außerschulische Nutzung ist wieder zugelassen. Im Rahmen einer Feierstunde, die mit Akrobatik-, Musik- und Tanzbeiträgen der Schulgemeinschaft sympathisch und kreativ gestaltet wurde, fand nun auch offiziell die Inbetriebnahme der generalsanierten Sporthalle statt.

Landrat Andreas Kruppert spielte in seiner Begrüßung mit der Textzeile „Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer“ auf die unplanmäßigen Umstände an, die zu Schwierigkeiten bei der Umsetzung des Bauprojekts führten. Bedingt durch die Folgen der Corona-Pandemie und damit einhergehenden Lieferkettenunterbrechungen sowie zuletzt durch den russischen Angriff auf die Ukraine ergaben sich Kostenerhöhungen und Bauzeitverzögerungen. Landrat Kruppert dankte den Schulgemeinschaften der Maximin-Schule Bitburg und der Otto-Hahn-Realschule plus für das entgegengebrachte Verständnis sowie die gute Zusammenarbeit und dankte abschließend allen, die zum Gelingen des Sporthallenprojekts beigetragen haben.

„Bildung bedeutet, den ganzen Menschen zu fördern – das schließt neben Wissen auch Kreativität, Persönlichkeitsentwicklung und vor allem den Sport ein“, sagte Staatssekretärin Bettina Brück. „Diese frisch renovierte Sporthalle wird nicht nur ein Raum für sportliche Aktivitäten sein, sondern auch ein Ort, an dem unsere Schülerinnen und Schüler Teamgeist, Fairness und Verantwortung lernen. Ich möchte allen danken, die an diesem Projekt mitgewirkt haben, und wünsche den zukünftigen Nutzerinnen und Nutzern viel Freude und Erfolg beim Sport, beim Spiel und bei der Bewegung.“

Stefan Rieß, Vertreter der Dillig Architekten GmbH, ging auf zahlreiche bauliche Besonderheiten ein und benannte die am Bau beteiligten Unternehmen. Als abschließenden Höhepunkt überreichte der Architekt als symbolische Geste einen gebackenen Schlüssel. Die Arbeiten wurden im Februar 2024 abgeschlossen, sodass die Halle nunmehr dem Schulbetrieb sowie der außerschulischen Nutzung durch die Vereine zur Verfügung steht. Mit der modernisierten Halle trägt der Eifelkreis Bitburg-Prüm maßgeblich zur Sicherung des schulischen sowie außerschulischen Sportangebotes in der Stadt Bitburg und dem näheren Umland bei.

Hintergrund:
Die Sanierung hatte im Jahr 2020 begonnen. Zunächst wurde die Gebäudehülle energetisch saniert. Die Baukosten von ca. 1,5 Mio. Euro wurden größtenteils aus Mitteln des Kommunalen Investitionsprogramms 3.0 – Rheinland-Pfalz finanziert. Im nächsten Schritt fand eine umfassende Innensanierung der Halle statt. Auch hierfür hat das Land Fördermittel aus verschiedenen Fördertöpfen bereitgestellt.

Nahezu alle Bauteile wurden erneuert. Es konnten freundliche Umkleide- und Duschbereiche, ein flächenelastischer Sportboden und hochwertige federnd gelagerte Holzprallwände geschaffen werden, die durch generalüberholte, festinstallierte und elektrisch hochziehbare Sportgeräte ergänzt wurden. Besonderer Wert wurde auf eine gute Raumakustik sowie eine hocheffiziente Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung gelegt. Die gesamte Gebäudetechnik basiert nun auf dem neusten technischen Stand.

Die neu angelegten Fluchtwege im Innen- und Außenbereich erfüllen alle Anforderungen an einen zeitgemäßen Brandschutz. Die Sporthalle kann insofern auch als Versammlungsstätte für bis zu 600 Personen genutzt werden. Deshalb verfügt sie auch weiterhin über eine Zuschauertribüne, die ebenfalls erneuert worden ist. Die Baukosten für den 2. Bauabschnitt belaufen sich auf ca. 5,4 Mio. Euro. Insgesamt hat der Landkreis damit etwa 6,9 Mio. EUR in die Generalsanierung der Sporthalle investiert.

Kategorien
News

Himmerod – Kein „Gästehaus im Kloster“ – Verhandlungen mit Unternehmer Scheidtweiler beendet

Region/Trier/Großlittgen – Die Idee eines „Gästehaus im Kloster“ kann in der ehemaligen Zisterzienserabtei Himmerod nicht umgesetzt werden. Das hat der Trägervereins-Vorsitzende für das Kloster, Wagner, mitgeteilt. Das Vorhaben, das ehemalige Zisterzienserkloster Himmerod als ein Gästehaus mit klösterlichem Charakter zu betreiben, wird nicht umgesetzt. Das hat Manfred Wagner, Leiter des Bereichs Finanzen und Controlling im Bischöflichen Generalvikariat Trier und Vorsitzender des Trägervereins „Kloster Himmerod o.cist e.V.“, am 9. September in Trier mitgeteilt. Über das Konzept „Gästehaus im Kloster“ stand der Trägerverein mit dem in Pforzheim lebenden Unternehmer Wolfgang Scheidtweiler als Kooperationspartner in Verhandlungen.

„Wir hatten die Hoffnung, dass wir das von Herrn Scheidtweiler bereits andernorts umgesetzte Konzept eines Gästehauses im Kloster auch in Himmerod umsetzen können. Die Idee hatte uns überzeugt, weil sie das Kloster als geistlichen und kulturellen Ort erhalten wollte und gleichzeitig ein Invest in den Tourismus in der Region gewesen wäre. Nach einer gründlichen Prüfung und Beratung sind wir jedoch zu dem Ergebnis gekommen, dass die Investitionen, die vonseiten des Trägervereins dazu nötig wären, derzeit nicht leistbar sind“, erläuterte Andreas Trogsch, Leitender Direktor im BGV, der die Verhandlungen geführt hatte. Für das Konzept hätten umfangreiche Umbauten vorgenommen werden müssen; das Bistum Trier steht derzeit in einem Haushaltssicherungsprozess.

Aus diesem Grund habe der Trägerverein die Verhandlungen mit Wolfgang Scheidtweiler beendet. Wagner ist jedoch optimistisch, dass eine langfristige Lösung für das ehemalige Kloster gefunden werden kann. „Wir sind in engem und konstruktivem Austausch mit dem Förderverein des Klosters, der ja maßgeblich dazu beiträgt, dass das Gelände und die Kirche weiterhin belebt sind.“ Auch Kirchenrektor Professor Reinhold Bohlen und Zisterziensermönch Bruder Stephan leben dort und machen Angebote für Gäste und Interessierte. Wagner geht davon aus, dass es noch in diesem Jahr eine Art Ideen-Workshop mit Träger- und Förderverein und Akteuren vor Ort sowie Experten geben wird.

Zudem laufen kleinere Baumaßnahmen zum Erhalt des Gebäudes. Die Wirtschaftsbetriebe sind ebenfalls geöffnet. Seit dem 1. Juli 2024 ist Günter Weins als Verwalter für alle Belange rund um die Klostergebäude zuständig. Auch für die derzeit geschlossene Gastronomie gibt es eine Perspektive: Verwalter Weins sei mit Interessenten im Kontakt und rechne damit, dass sich zeitnah kläre, wer künftig die Gastronomie verantworte, sagte Wagner.

Kategorien
News

Spatenstich für die Feuerwehrbauten in Kommern und Bleibuir erfolgt – Rund zwölf Millionen Euro investiert

Mechernich-Kommern/Bleibuir – Für Wolfgang Abel ist es der vierte Feuerwehr-Standort, den er mitmacht. Seit 58 Jahren ist er Mitglied der Löschgruppe Kommern und als er angefangen hat, waren die Wehrleute noch in der Gielsgasse beheimatet. „Später waren wir dann am Becherhofer Weg und zuletzt in der Straße ‚In der Eule‘“, berichtet Wolfgang Abel beim offiziellen Spatenstich für „seinen“ vierten Standort unterhalb des Kommerner Sportplatzes.

Der Boden ist bereitet: Den Spatenstich für das neue Feuerwehrgerätehaus Kommern vollzog Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick (r.) mit Vertretern von Verwaltung, Politik, Feuerwehr, Baufirma und Architekturbüro. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress

Denn dort soll bis September 2025 das neue Feuerwehrgerätehaus in die Höhe wachsen. Eine etwas kleinere Version davon entsteht zeitgleich in Bleibuir, wo Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, die Mechernicher Wehrleitung, Architekten, Ingenieure sowie Vertreter der Löschgruppe, der Baufirmen und aus der Stadtverwaltung und Politik ebenfalls den symbolischen Spatenstich vollziehen konnten.

Reichlich Erde wurde dafür in den vergangenen Wochen bewegt. Die Rohbauarbeiten sollen nach derzeitigem Stand ab dem 16. September beginnen, heißt es aus dem Mechernicher Rathaus. „Weitere Gewerke befinden sich in der Ausschreibungsphase“, berichtet der zuständige Projektleiter David Esch.

Dank für die Einsatzbereitschaft

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick betonte einerseits die Komplexität heutiger Feuerwehrbauten, andererseits die Notwendigkeit einer guten Ausstattung der freiwilligen Feuerwehrleute. „Sie leisten einen wichtigen Dienst für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt“, so der Bürgermeister: „Daher möchte ich vorneweg den Feuerwehrleuten ein großes Dankeschön sagen für die Einsätze in den zurückliegenden Jahren, aber auch für die Einsätze die mit Sicherheit auch in Zukunft noch kommen werden.“

Darüber hinaus dankte Dr. Hans-Peter Schick allen am Bau Beteiligten. Dem Projektleiter David Esch und den Kolleginnen und Kollegen aus dem Rathaus ebenso wie den Architekten aus Koblenz, der Baufirma Backes für die Erdarbeiten oder der Mechernicher MR Ingenieurgesellschaft für Erschließung und Straßenbau. Für das Mechernicher Stadtoberhaupt steht fest, dass die Gerätehäuser „eine ganz wichtige Infrastruktur für die Orte sind. Denn die Feuerwehrkameraden halten die Orte auch Abseits von Übungen und Einsätzen lebendig“.

So stand nach der Flutkatastrophe im Juli 2021 auch schnell fest, dass die Löschgruppen in Kommern und Bleibuir neue Gerätehäuser erhalten sollen. Für Kommern wurde ein Standort unterhalb des Sportplatzes gewählt, das Bleibuirer Gerätehaus entsteht am Ortsrand von Lückerath. Pluspunkte der Standortwahl: In Kommern verlässt die Feuerwehr den engen Ortskern und am neuen Standort lassen sich die Fahrwege zwischen den anrückenden Einsatzkräften und den ausrückenden Einsatzfahrzeugen besser trennen.

Durch die Verlegung des Gerätehauses von Bleibuir nach Lückerath soll ein „Schwerpunktstandort“ im südwestlichen Stadtgebiet entstehen, der die einsatztaktische Schlagkraft in diesem Bereich erhöhen soll.

Hochwertige Gerätehäuser

Für die Architektur der beiden Gerätehäuser zeichnet das Koblenzer Büro Thillmann Architekten verantwortlich. Die Gerätehäuser beherbergen zwei Baukörper, die sich gegenseitig durchdringen. In einem der Baukörper ist die Fahrzeughalle untergebracht, der andere beinhaltet die Nebenräume. Dass die beiden hochwertigen und ansprechenden Gerätehäuser sehr ähnlich sind, ist kein Zufall. Sie werden sich im Großen und Ganzen lediglich in der Größe unterscheiden.

Die Feuerwehrfrauen und -männer können sich auf Gerätehäuser freuen, die den modernen Ansprüchen einer Feuerwehr gerecht werden. In Kommern wird es acht und in Bleibuir vier Stellplätze für die Einsatzfahrzeuge geben. Diese sind nach den neuesten Richtlinien bestens ausgestattet.

In den lichtdurchfluteten Nebenräumen sind Besprechungs-, Schulungs- und Jugendräume untergebracht. Es versteht sich von selbst, dass die sanitären Einrichtungen und Umkleidekabinen für Männer und Frauen getrennt sind.

Die Kosten der beiden Gerätehäuser inklusive teils aufwendiger Erschließungsmaßnahmen samt Straßenbau belaufen sich nach derzeitigem Stand auf rund 7,5 Millionen Euro (Kommern) und 4,8 Millionen Euro (Bleibuir).

Im Datenblatt der Stadt werden die Grundstücksgrößen für Kommern mit 8195 Quadratmeter und für Bleibuir mit 4815 Quadratmetern angeben. Die Gebäude sind 1639 Quadratmeter und 963 Quadratmeter groß. Beide Gebäude werden über eine Fußbodenheizung mit Luftwärmepumpe beheizt.

Zeitkapsel mit Bildern und Co.

Während die 4,85 Meter hohen Gebäude für die Sozialbereiche mit Klinkermauerwerk ausgestattet werden, besteht die Fassade der 8,05 Meter hohen Fahrzeughallen aus Sandwichblechen. Bleibuir wird künftig über 24 Parkplätze verfügen, Kommern über 42. Beide Standorte weisen zwei Behindertenparkplätze aus. Zudem wird es Fahrradstellplätze geben. Was die beiden Projekte noch eint? Die Dächer werden mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet und an beiden Orten werden noch Zeitkapseln integriert.

Die hatten die Löschgruppen bereits zu den Spatenstichen mitgebracht. „Wir haben eine Tageszeitung, Geldstücke, ein Foto des Löschzugs und ein Gedicht in die Kapsel getan“, berichteten der Kommerner Zugführer Ralf Eichen und seine Stellvertreter André Leisten und Marco Heimbach.

Für die Bleibuirer Löschgruppe berichteten Chef Guido Esser und sein Stellvertreter Ulrich Breuer, dass sich in der Kapsel eine Tageszeitung, ein Bild des alten Gerätehauses, eine Mitgliederliste und ein Rückblick auf den 14. Juli 2021 mit einer Bildercollage befänden. „Das war gar nicht so leicht, das alles in die kleine Kapsel zu bekommen“, berichteten die beiden mit einem Schmunzeln, in dem sicherlich auch schon eine ordentliche Portion Vorfreude auf das neue Gerätehaus mitschwang.

Kategorien
News

Nordrhein-westfälische Para Sportlerinnen und Sportler kehren erfolgreich aus Paris zurück

Region/Düsseldorf – Ministerpräsident Wüst dankt Paris sowie den Athletinnen und Athleten für außergewöhnliche Paralympische Spiele – Die Paralympischen Spiele 2024 in Paris sind beendet. Die nordrhein-westfälischen Athletinnen und Athleten kehren mit einem hervorragenden Ergebnis aus Frankreich nach Hause zurück. An knapp der Hälfte der deutschen Medaillen waren Sportlerinnen und Sportler aus Nordrhein-Westfalen beteiligt. Damit hat Nordrhein-Westfalen einen wesentlichen Beitrag für das gute Gesamtergebnis der deutschen Paralympics-Mannschaft, das insbesondere durch die Erfolge in der Leichtathletik, im Tischtennis und bei der Dressur geprägt war, geleistet.

„Ich gratuliere allen Sportlerinnen und Sportlern des TEAM D Paralympics von Herzen“, so Ministerpräsident Hendrik Wüst. „Ganz besonders freue ich mich über das sehr gute Abschneiden der Athletinnen und Athleten aus dem Team Sportland.NRW, die mit ihren tollen Leistungen viele große und kleine Sportfans beeindruckt haben. Das zeigt, dass wir mit der Entwicklung des Paralympischen Zentrums Nordrhein-Westfalen auf einem guten Weg sind, den wir weiterverfolgen werden.“

Zahlreiche deutsche Zuschauerinnen und Zuschauer haben das TEAM Sportland.NRW und das gesamte TEAM D Paralympics vor Ort in Paris unterstützt und für hervorragende Stimmung gesorgt. „Es waren atemberaubende Spiele in der französischen Metropole an der Seine, bei denen diese wunderbare Stadt in Szene gesetzt wurde“, so der Ministerpräsident weiter.

Das Team D Paralympics kehrt mit 10 Gold-, 14 Silber- und 25 Bronzemedaillen von den Paralympischen Spielen zurück. Die Medaillenträgerinnen und -träger, die durch den Olympiastützpunkt Nordrhein-Westfalen betreut werden oder aus Nordrhein-Westfalen kommen:

  • Sandra Mikolaschek, Goldmedaille im Einzel (Klasse 4), Tischtennis
  • Markus Rehm, Goldmedaille im Weitsprung (T64), Leichtathletik
  • Taliso Engel, Goldmedaille über 100 Meter Brust (S13), Schwimmen
  • Regine Mispelkamp, Silbermedaillen im Einzelwettbewerb und in der Kür Grad V sowie Bronzemedaille im Mannschaftswettbewerb, Dressurreiten
  • Nele Moos, Silbermedaille im Weitsprung (T38), Leichtathletik
  • Anna-Lena Niehues, Silbermedaille in der Kür Grade IV sowie Bronzemedaillen im Einzelwettbewerb Grad IV und im Mannschaftswettbewerb, Dressurreiten
  • Johannes Floors, Silbermedaille über 200 Meter (T62), Leichtathletik
  • Thomas Schmidberger, Silbermedaillen im Einzel (Klasse 44) und in der Mannschaft (Klasse 8), Tischtennis
  • Valentin Baus, Silbermedaille in der Mannschaft (Klasse 8), Tischtennis
  • Irmgard Bensusan, Bronzemedaille über 200 Meter (T64), Leichtathletik
  • Katrin Müller-Rottgardt mit Guide Noёl-Philippe Fiener, Bronzemedaille über 100 Meter (T12), Leichtathletik
  • Hermine Krumbein, Bronzemedaille im PR3 Mixed-Doppelzweier, Rudern
  • Annike Zeyen-Giles, Bronzemedaillen im Einzelzeitfahren H2 und im Straßenrennen H1-4, Radsport (Straße)
  • Heidemarie Dresing, Bronzemedaillen in der Kür Grade II und im Mannschaftswettbewerb, Dressurreiten
  • Felix Streng, Bronzemedaille über 100 Meter (T64), Leichtathletik
  • Jan Helmich, Bronzemedaille im PR3 Mixed-Doppelzweier, Rudern
  • Maurice Wetekam, Bronzemedaille über 100 Meter Brust (SB9), Schwimmen
  • Julian Lammering, Bronzemedaille im Rollstuhlbasketball
  • Thomas Reier, Bronzemedaille im Rollstuhlbasketball
Kategorien
News

Ahrweinkönigin 2023/24 Katja Hermann bei der Wahl der Deutschen Weinkönigin

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Vorentscheid am Samstag, 21. September, im Livestream oder sonntags im TV – Die Ahrweinkönigin 2023/24, Katja Hermann, wird das Weinbaugebiet Ahr am Samstag, 21. September, beim Vorentscheid zur 76. Wahl der Deutschen Weinkönigin vertreten. Sie tritt  gegen elf Vertreterinnen aus anderen deutschen Weinbaugebieten in Neustadt an der Weinstraße an, um ins Finale am 27. September zu kommen. Zu sehen ist der Vorentscheid ab 16.00 Uhr im Livestream des Deutschen Weininstituts oder bei SWR online. Im TV wird der Vorentscheid zeitversetzt am Sonntag, 22. September, um 14.00 Uhr im SWR-Fernsehen ausgestrahlt. Alle Infos gibt es unter deutscheweinkoenigin.de/wahl-weinkoenigin-2024/2025.

Katja Hermann trug bis zum diesjährigen Weinmarkt der Ahr die Krone der Ahrweinkönigin. Die Recherin nahm in ihrer Amtszeit über 100 Termine im Namen des Ahrweins wahr, darunter Fachmessen, Weinproben, Empfänge und sogar eine Reise nach Japan. „Mit ihrer offenen, herzlichen Art, ihrer Liebe zum Ahrwein und ihrer großen Fachkenntnis war Katja eine wunderbare Botschafterin des Ahrweins. Daher sind wir überzeugt davon, dass Katja die Ahr beim Vorentscheid hervorragend vertreten wird“, so Carolin Groß, Referentin beim Ahrwein e.V. Über Social Media nahm Katja Weinfreunde von nah und fern mit zu ihren Terminen, berichtete live und authentisch über ihr Amtsjahr. Auch nach ihrer Amtszeit ist die Bankkauffrau weiterhin online in Sachen Ahrwein und Ahrtal unterwegs.

Um Katja bei ihrer Vorbereitung auf die Wahl der Deutschen Weinkönigin bestmöglich zu unterstützen, hat der Ahrwein e.V. im Vorfeld ein umfangreiches Schulungsangebot für Katja zusammengestellt. So hat die 27-Jährige verschiedene Trainings zu den Themen Wortschatz, Sprache sowie Rhetorik absolviert. Beim International Wine Institute in Ahrweiler wurde sie an vier Terminen zu Rebsorten, Böden und Weinen aus allen anderen deutschen Weinbaugebieten geschult. Auch vom Ahrtaler Weinexperten Paul Gieler wurde sie ehrenamtlich auf die Wahl vorbereitet. Dazu hat sie ein dreiteiliges Online-Training in vertieftem Fachenglisch erhalten. „Der Ahrwein e.V. setzt im deutschlandweiten Vergleich auf eine besonders umfangreiche und intensive Vorbereitung der Kandidatinnen“, erklärt Groß und fügt hinzu: „Wir wünschen Katja viel Erfolg beim Vorentscheid und drücken ganz fest die Daumen!“