Ministerpräsident Hendrik Wüst trifft den türkischen Botschafter Ahmet Basar Sen und trägt sich in Kondolenzbuch für Opfer der Erdbeben ein. Foto: Land NRW / Kevin Fuchs
Region/Düsseldorf/Berlin – Angesichts der verheerenden Erdbeben in der Türkei und in Syrien hat Ministerpräsident Hendrik Wüst am gestrigen Donnerstag, 9. Februar 2023, dem türkischen Botschafter in Berlin, Ahmet Basar Sen, kondoliert. Der Ministerpräsident sprach allen Menschen, die Verwandte und Freunde verloren haben oder um das Leben ihrer Angehörigen bangen, seine Anteilnahme aus. In der Botschaft der Republik Türkei trug sich der Ministerpräsident in das Kondolenzbuch ein und tauschte sich mit Botschafter Sen über die aktuelle Situation im Erdbebengebiet aus.
Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Die schlimmen Bilder aus dem Erdbebengebiet bewegen mich zutiefst. Unsere Gedanken gelten den vielen Opfern, den Hinterbliebenen sowie den zahlreichen Verletzten. Zwischen Nordrhein-Westfalen und der Türkei gibt es seit Jahrzehnten eine besondere Verbundenheit. Zahlreiche Menschen in Nordrhein-Westfalen bangen um Verwandte und Freunde im Erdbebengebiet und warten sehnsüchtig auf Lebenszeichen. Wir stehen in dieser schweren Stunde an der Seite unserer türkischen Freunde.“
Der Ministerpräsident weiter: „Die betroffenen Regionen benötigen nun vor allem schnelle und wirksame Hilfe. Wir werden in Abstimmung mit dem Bund alles tun, um diese Hilfe bereitzustellen. Auch aus Nordrhein-Westfalen sind bereits Hilfsorganisationen in den Krisengebieten angekommen – für ihr großes Engagement bin ich sehr dankbar. Es kommt jetzt darauf an, dass wir alle den betroffenen Menschen helfen und die Arbeit der Hilfsorganisationen unterstützen. Jede Spende hilft dabei, die Not der Menschen vor Ort zu lindern.“
Der Ministerpräsident bekräftigte seine Unterstützung des Spendenaufrufs der „Aktion Deutschland hilft“ und des „Bündnis Entwicklung hilft“. Darüber hinaus unterstützt die Staatskanzlei die beiden nordrhein-westfälischen Organisationen Help e.V. und Action Medeor e.V. bei ersten Soforthilfemaßnahmen finanziell.
In Nordrhein-Westfalen leben knapp eine Million Menschen mit türkischen Wurzeln und eine halbe Million Menschen mit türkischer Staatsangehörigkeit, von denen viele in großer Sorge um Freunde und Familie in den betroffenen Gebieten sind.
Nach einem vierstündigen Koch-Marathon stoßen die Gourmets zum Finale auf einen geselligen Nachmittag an. Die Tafel zum Jubiläumsessen war von Renate Krumpen (rechts) festlich hergerichtet worden. Foto: Reiner Züll
Schleiden – Sie nennen sich „Die Gourmets“ und kommen aus Aachen, Mönchengladbach, Köln, Bonn sowie aus dem Kreis Euskirchen. Und sie nehmen teilweise die weiten Wege auf sich, um alle sechs bis acht Wochen an einem Samstagnachmittag im Schleidener Schulzentrum gemeinsam zu kochen und zu schlemmen. Jetzt konnten die kochenden Feinschmecker auf ihr 20jähriges Bestehen zurückblicken. Natürlich wurde der runde Geburtstag mit einem zünftigen Jubiläumsessen gefeiert, dass die Gourmets natürlich selbst zubereitet hatten.
Die Kochgruppe „Die Gourmets“ mit ihrem Chefkoch Willi Poth bestehen seit nunmehr 20 Jahren. Zum Jubiläum kochten von links: Dieter Wolter, Günter Böttges, Lothar Braunisch, Walter Ranz, Ehrengast Heinz Maschke, Dieter Ohnrich, Reinhard Schaffer, Willi Poth, Eckard Jambor, Margret Jansen-Winkeln, Christoph Wambach und Claudia Haebler. Foto: Reiner Züll
Chef der Gruppe von Hobbyköchen ist Küchenmeister Willi Poth, der ehemalige Küchenleiter der Marmagener Eifelhöhenklinik, der die „Gourmets“ im Januar 2003 im Gemünder Hof in Gemünd gegründet hatte. Damals, so erinnert sich Willi Poth jetzt 20 Jahre später, habe das erste Kochen in der Küche des Gemünder Hofs unter dem Thema „Rund um die Nudel – mit selbstgemachten Spaghetti“ gestanden. Inzwischen nach 88 gemeinsamen Kochnachmittagen habe das Credo „Alles selbstgemacht“ noch immer Geltung. Poth: „Ob Nudeln, Saucen oder Croutons für den Salat, bei uns kommen keine Fertigprodukte auf den Tisch“.
45 verschiedene Teilnehmer haben in den 20 Jahren bei den 88 geselligen Kochveranstaltungen mit Willi Poth als Kursleiter auch 88 verschiedene Menüs zubereitet. Poth: „Bisher wurde kein Gericht zweimal gekocht“. Neben dem Küchenmeister sind noch zwei weitere Mitgründer dabei. Es sind Christoph Wambach aus Köln und der Hellenthaler Arzt Heinz Maschke, der bis zu seiner Erkrankung vor der Corona-Pandemie 63 Mal mit gekocht hat.
Leidenschaftlich kochender Spitzenreiter ist der ehemalige Direktor des Gemünder Amtsgerichts, Reinhard Schaffer aus Aachen, der bereits 65-mal mit den Gourmets den Kochlöffel geschwungen hat. Auch Schaffers Nachfolgerin Claudia Giesen hat die Kochnachmittage mit den fidelen Hobbyköchen schätzen gelernt.
Ging es beim ersten Kochen vor 20 Jahren noch um das Thema Nudeln, so haben sich die eigenen Ansprüche der Gourmets in zwei Jahrzehnten in Richtung Feinschmecker verändert. Willi Poth: „Wir haben Vielfalt, Geschmack und Qualität gesteigert“. Inzwischen stehen Menüs zwischen fünf und acht Gängen auf dem Plan. Zubereitet wurden zum Beispiel Lamm, Reh, Hase, Wildtaube, Fasan, Wildschwein, Rind, Strudelteig, Gemüse als Flan, Suffle, verschiedene Sorbets, Eissorten und Desserts.
Meist werden die Themen saisonal gewählt. Frühlingserwachen, Karneval bunt gemischt, Alpen-Schmankerl, Adventsmenü, Sommer ade oder Ferienvorfreude waren bisher ebenfalls Themen wie Was die Natur bietet, rund um die Welt, Italienischer Herbst, Erntedank oder auch das Motto „Mordshunger“.
Im Wechsel haben jeweils zwei Teilnehmer der Gruppe die Aufgabe, das Menü zu erstellen. Willi Poth prüft den Vorschlag dann auf Machbarkeit und erledigt, zusammen mit den Urhebern des Menüs, den Einkauf. Dabei, so Poth, können die Miteinkäufer Erfahrungen sammeln, um die erforderlichen Mengen richtig zu berechnen.
Das anspruchsvolle Jubiläumsmenü mit sechs Gängen hatte Küchenmeister Willi Poth selbst kreiert. Räucherlachs-Crêpes, Fasanenbrust an Waldorfsalat, klare Ochsenschwanzsuppe, Zanderfilet auf Schmandsauerkraut, Kalbssteak „au four“ und Tiramisu-Eistorte als Dessert verlangten den Kochlöffel-Artisten größtes Können ab. Relativ einfach dabei war dabei das Beschaffen der Fasanenbrüste. Sie stammten aus dem Revier des Jägers und Gourmets Günter Böttges aus Korschenbroich. Willi Poth hatte die Fasanen (zwei halbe Brüste für vier Personen) selbst gerupft und küchenfertig vorbereitet.
Um Poths Jubiläumsmenü am Abend professionell auf den Tisch zu bringen, legten sich die Hobbyköche mächtig ins Zeug. Günter Böttges (Korschenbroich), Lothar Braunisch (Schleiden), Eckard Jambor (Gemünd), Walter Ranz (Olef), Reinhard Schaffer (Aachen), Dieter Ohnrich (Strempt), Claudia Haebler (Köln), Dieter Wolter (Strempt), Christoph Wambach (Köln) und Gastköchin Margret Jansen-Winkeln aus Dahlem hatten Zweierteams gebildet und abgestimmt, wer was macht. Und damit auch das Gesellige nicht zu kurz kommt, gehören auch beim Besprechen der Rezepte ein paar Gläschen Wein dazu.
In der Küche herrschte ab dem frühen Nachmittag ein emsiges Treiben, nachdem die Gruppe sich zuerst mit ihrem zuvor zubereiteten Köche-Essen (Kartoffel-Blumenkohl-Curry) gestärkt hatte. Dampfende Töpfe, heiße Pfannen, Zwiebelschälen, Möhren und Knollensellerie würfeln, Tomaten häuten, bestimmten das Bild an Herden und Arbeitstischen. Und immer musste Willi Poth Tipps geben, Fehler seiner Koch-Eleven zu verhindern. „Wir lernen bei unseren Treffen auch Kochtechniker zur praktischen Anwendung“, so der Küchenmeister. Für den Alltag seien die opulenten Menüs der Gourmets allerdings zu kompliziert.
Besonders zeitaufwendig war so auch die Zubereitung der klaren Ochsenschwanzsuppe, der sich unter anderem der ehemalige Mechernicher Bundeswehr-Kommandeur Dieter Wolter widmete, und die allein eine Zeit von zweieinhalb Stunden in Anspruch nahm. Poth: „Da ist schon Erfahrung gefragt, wenn alles zur rechten Zeit und heiß auf den Tisch kommen soll“. Der Küchenmeister musste eingreifen, als das Enthäuten der Fasanenbrüste nicht auf Anhieb klappte und als die Köche beim Zubereiten des Schmand-Sauerkrauts zu zaghaft mit dem Zugeben von Weißwein waren.
Mit zunehmender Zeit wurden die kulinarischen Düfte in der Kocharena immer appetitanregender. Doch dann bei der Herstellung der Tiramisu-Eistorte kurz vor dem Finale machte sich plötzlich Aufregung breit, als fieberhaft nach Eiern gesucht wurde. „Es müssten noch sechs da sein“, waren sich die Hobbyköche einig. Waren es aber nicht, nur ein Ei war noch vorhanden. Ex-Gerichtsdirektor Reinhard Schaffer fackelte nicht lange, zog den Anorak über sein Koch-Outfit und fuhr nach Schleiden. Kurze Zeit später kehrt er mit sechs Eiern zurück – das Dessert war gerettet.
Derweil war auch Poth Frau Renate Krumpen, die gute Seele der Gourmets, im Schulzentrum eingetroffen, um die Tafel für das Jubiläumsessen festlich herzurichten. Sie hatte in den 20 Jahren ihrem Mann bei den Vorbereitzungen der Events zur Seite gestanden und akribisch Buch darüber geführt, wann welche Köche an den Kochveranstaltungen teilgenommen hatten. Bevor es endlich zum gemeinsamen Essen ging, ehrte Renate Krumpen noch die treuesten Teilnehmer, deren Liste Ex-Richter Reinhard Schaffer mit 65 Teilnahmen vor dem Arzt Heinz Maschke anführt, der 63-mal dabei war. Leider, so Renate Krumpen, seien im Verlauf der 20 Jahre auch vier Gourmet-Köche verstorben.
Bei den Kochnachmittagen müssen zwischen zehn und zwölf Akteure zusammenkommen, um die Kosten für Küche, Zutaten und Weine zu decken. In diesem Jahr finden noch drei Samstag-Koch-Treffen am 25. März, 6. Mai und 18. November statt. Willi Poth: „Gastköche oder auch Gastesser sind bei uns immer willkommen“. (Reiner Züll)
v.l.n.r Oberbürgermeister Dirk Meid, Jürgen Stolz, Prinz Peter IV., Präsident der Alte Große Karnevalsgesellschaft Uli Walsdorf. Foto: Stadt Mayen
Mayen – Die Stadt Mayen verleiht traditionell in jeder Session einem besonderen Karnevalisten den städtischen Fastnachtsorden für herausragende Verdienste um die Mayener Faasenacht. Diese besondere Ehre wurde nun Jürgen Stolz von der Alte Große Mayener Karnevalsgesellschaft e. V. zuteil.
Im Rahmen des privaten Prinzenempfangs am 5. Februar 2023 freute sich Oberbürgermeister Dirk Meid, nach der coronabedingten Karnevalspause das langjährige Mitglied der Alte Große Mayener Karnevalsgesellschaft auszuzeichnen. In seiner Laudatio würdigte er die Verdienste von Jürgen Stolz und dessen besonderes Engagement für den Mayener Karneval: „Fast 20 Jahre ist es her, dass er der Alten Großen als aktives Mitglied beitrat. In dieser Zeit wurde er zu einer Bereicherung für den Verein und ist aus diesem nicht mehr wegzudenken.“ Auch seine Kollegen aus der Karnevalsgesellschaft hoben den Einsatz von Jürgen Stolz für das Zusammenwachsen der Vereine, Garden und Kooperationen hervor und lobten das ruhige und überlegte Auftreten des Ordensträgers.
Jürgen Stolz zeigte sich sichtlich gerührt und freute sich sehr über diese Auszeichnung. „Du warst all die Jahre und bist auch heute noch eine echte Bereicherung für unsere Faasenaacht. Ohne Menschen wie dich wäre das Vereinsleben schlichtweg nicht möglich,“ unterstrich Oberbürgermeister Dirk Meid.
Die Karl-von-Lutzenberger-Realschule belegte mit dem Projekt „Das KvL-Energiesparhaus – Unsere Umwelt – Unsere Zukunft“ der Technikgruppe unter Leitung von Peter Schick den 1. Platz beim Klimaschutzpreis 2022. Fotos: Stadt Zülpich / Torsten Beulen
Zülpich – Der Klimaschutzpreis der Westenergie würdigt jedes Jahr Initiativen, die in besonderem Maße Energie effizient einsetzen oder die Umweltbedingungen in den Kommunen erhalten oder verbessern. Strom sparen, Luft und Wasser verbessern, Lebensräume erhalten: Klimaschutz erstreckt sich auf viele Gebiete. Entsprechend vielfältig waren die Ideen. Unter eingegangenen Bewerbungen hat die Stadt Zülpich jetzt drei Preisträger für den „Klimaschutzpreis 2022“ ausgewählt. Die Urkunden und das symbolische Preisgeld von insgesamt 2.500 Euro wurden von Bürgermeister Ulf Hürtgen und Achim Diewald, Kommunalbetreuer der Westenergie, übergeben.
Über die Auszeichnung mit dem 1. Platz und 1.250 Euro Preisgeld freuten sich die Schülerinnen und Schüler der Karl-von-Lutzenberger-Realschule. In ihrem Projekt „Das KvL-Energiesparhaus – Unsere Umwelt – Unsere Zukunft“ untersuchten die Schülerinnen und Schüler des Technikkurses unter der Leitung von Techniklehrer Peter Schick unter welchen Bedingungen sich in privaten Haushalten die besten Möglichkeiten zur Energieeinsparung bieten. Bei einem selbst gebauten Modellhaus, dessen Dach und Boden aus Pappe und Styropor bestanden, führten Sie Messungen mit verschiedenartigen Wänden durch, um herauszufinden unter welchen Gegebenheiten der geringste Wärmeverlust entsteht.
Mit dem 2. Platz und einem Preisgeld in Höhe von 750 Euro wurde das Familienzentrum Kita Blayer Straße und hier konkret das Projekt „Recycling und Nachhaltigkeit in unserer Kita“ ausgezeichnet. Es verfolgt den Ansatz, den Kindern einen umweltbewussten Umgang mit Materialien und Verpackungen näherzubringen. Auf diese Weise wird ihnen schon früh eine nachhaltige Lebensweise vermittelt und dass es wichtig ist, auch mit kleinen Dingen, die jedes Kind tun kann, die Umwelt zu schützen.
Der 3. Platz und 500 Euro Preisgeld gingen an den Kindergarten „Kleine Freunde“ in Zülpich-Hoven für das von den Erzieherinnen Marina Ley und Marie Ernst vorgestellte Projekt „Bee happy – Wir schaffen ein gemütliches Zuhause für Biene, Käfer & Co.“. Über mehrere Monate standen das Thema „Insekten und Umwelt“ in der Einrichtung im Vordergrund. So wurden – ausgestattet mit Lupen, Ferngläsern, Pinzetten und Mikroskopen – die heimischen Wiesen und der Zülpicher Stadtwald erkundet. Im Rahmen von Kreativangeboten,
Bilderbuchbetrachtungen und gemeinsamen Gesprächskreisen wurde den Kindern weiteres Wissens über die Welt der Insekten vermittelt. Nicht zuletzt bauten die Vorschulkinder der Kita, „Pfiffikusse genannt“, mit elterlicher Unterstützung ein großes Insektenhotel, das im Insektengarten der Kita einen geeigneten Platz gefunden hat.
Bürgermeister Ulf Hürtgen dankte den Preisträger-Gruppen für ihr Engagement: „Klimaschutz ist ein wichtiges Thema für die Stadt und findet sich in vielen Projekten wieder“, so der Bürgermeister. „Doch“, so Hürtgen weiter, „kommunales Engagement allein reicht nicht aus. Vor allem Kinder und Jugendliche zeigen Mut und Potenzial, in dem sie neue Wege gehen und sich für eine lebenswerte Welt einsetzen und das Thema Klimaschutz aktiv voranbringen. Denn nur gemeinsam können wir einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten.“
Westenergie-Kommunalbetreuer Achim Diewald stellte fest: „Mit dem Klimaschutzpreis können wir das lokale Engagement von Bürgern und Vereinen unterstützen und andere inspirieren, sich ebenfalls für den Umweltschutz zu engagieren. Wir freuen uns jedes Jahr über die tollen Ideen und Projekte, die vor Ort umgesetzt werden.“
Seit 1995 macht der Westenergie-Klimaschutzpreis regelmäßig zahlreiche gute Ideen und vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld für die Öffentlichkeit sichtbar. Er regt damit auch zum Nachahmen an und macht Mut, selbst aktiv zu werden. Insgesamt wurden bereits mehr als 7.000 Projekte mit dem Klimaschutzpreis ausgezeichnet.
Constanze Reimer (Mitte) verabschiedet sich auch aus dem Kreis der Schulleiterkolleginnen und Kollegen. Den guten Wünschen für die Zukunft schließen sich Ortsbürgermeister Dieter Müller (2.v.r.) und Bürgermeister Michael Holstein (r.) an.
Trierweiler/Region Trier-Land – Zu einer kleinen Feierstunde fanden sich das Kollegium sowie Vertreterinnen und Vertreter von Verbandsgemeinde, Ortsgemeinde und Kirchengemeinde in der Grundschule Trierweiler ein. Anlass war die Verabschiedung von Schulleiterin Constanze Reimer, die mit viel Herzblut und großem Verantwortungsbewusstsein während der vergangenen vier Jahre die Leitung der Grundschule Trierweiler ausgefüllt hatte.
Insgesamt gehörte die engagierte Schulleiterin mehr als 20 Jahre dem Kollegium an. Umso größer war das Bedauern der Gäste über ihren Abschied. Constanze Reimer übernimmt neue Leitungsaufgaben außerhalb der Verbandsgemeinde Trier-Land.
Bürgermeister Holstein dankte ihr für das gute Miteinander und die Leidenschaft, mit der sie die Schule geführt habe. Den lobenden Worten schloss sich Ortsbürgermeister Dieter Müller gerne an und betonte die fruchtbare Zusammenarbeit.
Mit den besten Wünschen für ihren weiteren Weg verabschiedeten sich auch die Kolleginnen und Kollegen an der Grundschule, die Schulleiterinnen und Schulleiter der Grundschulen in Trier-Land, Jörg Berns-Müller, Vorsitzender des Fördervereins der Grundschule, und Pfarrer Franz-Josef Leinen von der scheidenden Schulleiterin.
Beim Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ stellen Schülerinnen und Schüler ihre Projekte vor. Foto: Sascha Ditscher/evm
Region/Koblenz – Jugendliche mit Erfindergeist präsentieren ihre Ideen – Auch in diesem Jahr forschen und experimentieren Schülerinnen und Schüler aus der Region rund um Koblenz im Rahmen der Nachwuchswettbewerbe „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren”. Am Montag, 13. Februar, stellen sie ihre Ergebnisse zum Motto „Mach Ideen groß“ in der Koblenzer Hochschule vor.
Die Arbeiten stehen unter deutlichem Einfluss der zunehmenden gesellschaftlichen Probleme unserer Zeit. Die Schülerinnen und Schüler forschten ausgiebig zum Thema Nachhaltigkeit und Klimawandel, sei es zu umweltschonenderen Verpackungen oder zur nachhaltigeren Energiegewinnung. Auch der russische Angriffskrieg in der Ukraine beschäftigt die Teilnehmenden. Sie nahmen ihn zum Anlass, die Energieversorgung aus einer anderen Perspektive zu betrachten und auch das Energiesparen selbst in die Hand zu nehmen. „Diese interessanten und innovativen Blickwinkel lassen auf die Zukunft, die von dieser begeisterten Jugend gestaltet wird, nur hoffen“, kommentiert Wettbewerbspate Marcelo Peerenboom von der Energieversorgung Mittelrhein (evm).
Schon seit über 20 Jahren richtet die evm den Koblenzer Regionalwettbewerb aus und empfängt diesmal die 91 Nachwuchstalente sowie ihre Betreuerinnen und Betreuer am Montag, 13. Februar, in der Hochschule Koblenz. Im Wettbewerb „Jugend forscht“, an dem Jugendliche zwischen 15 und 21 Jahren teilnehmen können, stellen sich in Koblenz insgesamt 16 Projekte dem Urteil einer ausgewählten Fachjury. 34 Projekte sind es in der Juniorensparte „Schüler experimentieren“. Hier können bereits Mädchen und Jungen ab der vierten Klasse mitmachen. In beiden Wettbewerben gibt es die Bereiche Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Mathematik/Informatik, Physik und Technik. Zum ersten Mal mit dabei ist zusätzlich die neue Kategorie Geo- und Raumwissenschaften.
Ab 14 Uhr sind interessierte Besucherinnen und Besucher sowie Familienangehörige eingeladen, einen Blick auf die Arbeiten zu werfen und der spannenden Entscheidung am Nachmitttag entgegenfiebern. Außerdem können sie sich von den spektakulären Vorführungen in Physik und Chemie begeistern lassen. Die Feierstunde zur Ehrung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer beginnt um 16 Uhr im großen Hörsaal der Hochschule Koblenz. „Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme der Bevölkerung”, so Peerenboom. „Der Forschungsnachwuchs sollte gebührend Beachtung finden, denn die Ideen, die hier groß werden, können unsere Zukunft nachhaltig verändern. Ich selbst bin auf jeden Fall wieder mit Begeisterung dabei.“
Vertreter von Vereinen und Ortsgemeinden sowie Landwirte haben am dritten Streuobstwiesen-Workshop des Kreises teilgenommen. Foto: Schuhmann / Kreisverwaltung Ahrweiler
Ahrweiler/Niederzissen – Perfektes Winterwetter bot sich den Teilnehmern bei einem weiteren Workshop des Kreises Ahrweiler zur Anlage und Pflege von Streuobstwiesen. 23 Vertreterinnen und Vertreter von Ortsgemeinden, Interessengemeinschaften und Vereinen, die Streuobstwiesen pflegen sowie Landwirte, die an der Agrarförderung Vertragsnaturschutz Streuobst teilnehmen, hatten sich für den Workshop im Rahmen des Projekts „Artenreiche Wiese – Lebensraum für Biene, Schmetterling & Co.“ in der Umweltlernschule Plus des Abfallwirtschaftsbetriebes in Niederzissen angemeldet.
Der Kreisbeigeordnete Friedhelm Münch begrüßte die Teilnehmenden in Vertretung für Landrätin Cornelia Weigand. Der Diplom-Biologe und Obstbaumpfleger Christoph Vanberg vermittelte den Teilnehmenden die notwendigen theoretischen Grundlagen, die es bei der Pflanzung und dem Schnitt von Streuobstbäumen zu beachten gibt. Am Nachmittag wurde das Gelernte unter fachkundiger Anleitung auf einer nahegelegenen Streuobstwiese des Abfallwirtschaftsbetriebes in die Tat umgesetzt.
Der Workshop ist ein weiterer Baustein im Kreisprojekt „Artenreiche Wiese – Lebensraum für Biene, Schmetterling & Co.“. Ziel des Projekts ist es, mehr biologische Vielfalt im Kreis Ahrweiler zu ermöglichen – etwa durch die Förderung von Ortsgemeinden und Vereinen bei der Anlage von Streuobstwiesen. Nähere Informationen zum Projekt und den Fördermöglichkeiten gibt es im Internet unter www.artenreichewiese.de.
Der Empfang der nordrhein-westfälischen Kindertollitäten durch den Ministerpräsidenten wird seit 2006 ausgerichtet. Foto: Land NRW / Uta Wagner
Region/Düsseldorf – Ministerpräsident Hendrik Wüst hat 25 Kindertollitäten aus allen Landesteilen Nordrhein-Westfalens empfangen und den Karnevalsorden der Landesregierung 2023 verliehen. Die jungen Tollitäten waren der Einladung der Landesregierung in das Feierabendhaus Knapsack in Hürth gefolgt.
„Der Karneval ist ein Fest der Freude und der Gemeinschaft. Er hilft uns, besonders in diesen schwierigen Zeiten hoffnungsvoll nach vorne zu blicken. Nach einer langen Zeit weitgehenden Verzichts auf Brauchtum kann dieses Jahr endlich wieder gefeiert und optimistisch in die Session geblickt werden. Gerade Kinder und Jugendliche mussten in den letzten Jahren auf Vieles verzichten. Umso mehr freue ich mich, dass sie nun als Dreigestirne und Prinzenpaare den Karneval wieder richtig erleben und feiern können“, sagte Ministerpräsident Hendrik Wüst.
Die jungen Tollitäten kamen aus folgenden Städten und Gemeinden zum Empfang des Ministerpräsidenten: Aachen, Bad Driburg, Bocholt, Bonn, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Frechen, Goch, Hagen, Hilden, Hürth-Berrenrath, Hürth-Gleuel, Kohlscheid, Köln, Krefeld-Uerdingen, Krefeld-Verberg, Leverkusen, Mönchengladbach, Münster-Wolbeck, Münster, Stolberg, Voiswinkel, Würselen und Zülpich. Der Empfang der nordrhein-westfälischen Kindertollitäten durch den Ministerpräsidenten wird seit 2006 ausgerichtet.
Das „Twittergewitter“ der Aachener Feuerwehr können alle unter www.twitter.com/presseamtaachen verfolgen. Foto: Stadt Aachen / Linda Plesch
Aachen – Zum vierten Mal beteiligt sich die Aachener Feuerwehr am deutschlandweiten „Twittergewitter“. Aus Anlass des europaweiten Notruftags am Samstag, 11. Februar, lassen zahlreiche Berufsfeuerwehren aus ganz Deutschland die Bevölkerung live über den Kurznachrichtendienst Twitter an ihrem Alltag teilhaben.
Auch die Feuerwehr Aachen gibt an diesem Tag wieder spannende Einblicke: von der Brandbekämpfung bis zum Rettungsdienst, von der Ausbildung der Brandmeisteranwärter*innen bis in die Leitstelle. Ein Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf Themen rund um den Katastrophenschutz. Dazu gibt es natürlich viele hilfreiche Tipps, wie man einen Notruf absetzt und womit man Rettungskräfte bei ihrem wichtigen Job unterstützen kann.
Unter den Hashtags #112live und #Aachen112 berichtet die Stadt Aachen den ganzen Tag über hautnah von den Feuerwachen aus dem Alltag der Kolleginnen und Kollegen. Seit 2009 gilt der 11. Februar (11.2.) als Europäischer Tag des Notrufs. Ziel ist es, die EU-weite Gültigkeit des Euronotrufs 112 sichtbarer und die Vorteile der europaweiten Notrufnummer bekannter zu machen. Das Twittergewitter trägt hierzu ebenfalls bei.
v.l.n.r. Elmar Konrad, Rainer Laupichler, Bürgermeister Manuel Follmann, Ulrike Jung-Ristic, Anne Hees-Konrad, Mario Schoenemann und Regina Wahsweiler. Foto: Carina Alt-Linden
Wittlich – Im Rahmen einer kleinen Vernissage eröffnete Bürgermeister Manuel Follmann vergangenen Freitag die Foto-Ausstellung „Wenn ich einmal dement werde, möchte ich…“ des Demenznetzwerkes Bernkastel-Wittlich. Die 20 Exponate des Fotografen Christoph Gerhartz zeigen dabei Menschen unterschiedlicher Alters- und Berufsgruppen aus dem Kreisgebiet in ihrer ganz persönlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Demenz.
So stehen Statements der abgebildeten Personen, wie beispielsweise das der Manderscheider Agrarwissenschaftlerin Katharina Krämer, „so viel Zeit wie möglich in und mit der Natur verbringen zu dürfen“, für Teilhabe, Selbstbestimmung und Menschlichkeit. Landwirt Elmar Konrad aus Niederöfflingen möchte im Falle einer Demenzerkrankung „immer noch auf seiner Gitarre Musik machen“ und Friseurin Simone Wenzel aus Landscheid möchte „nicht auf ihre Lockenfrisur verzichten.“
Demenz ist eine schleichende Krankheit, die Verbindungen löst. Die Verbindung zum Gedächtnis, zum eigenen Selbst, zu anderen Menschen, zu Raum und Zeit. „Auch wenn es derzeit noch keine Therapie gibt, die zur Heilung führt, liegt das Hauptziel der Behandlung darin, die Lebensqualität der Kranken wie auch die der Angehörigen zu verbessern“, erklärt Manuel Follmann. „Denn“, so zitiert er weiter, „‘Das Herz wird nicht dement‘.“
Genau hier setzen die Initiatorinnen Anne Hees-Konrad, Mitarbeiterin im Pflegestützpunkt Wittlich, Corinna Heinze, Mitarbeiterin im Pflegestützpunkt Thalfang/Morbach/Neumagen-Drohn und Ulrike Jung-Ristic, Mitarbeiterin der Beratungs- und Koordinierungsstelle Demenz für den Kreis Bernkastel-Wittlich an und möchten mit der durch die Landesverbände der Pflegekassen Rheinland-Pfalz und den Verband der privaten Krankenversicherung e.V. geförderten Aktion für das Thema sensibilisieren.
„Wir möchten deutlich machen, dass mit der Diagnose Demenz das Leben nicht zu Ende ist“, so Ulrike Jung-Ristic. „Vieles ist noch möglich: Wünsche, Vorlieben, Bedürfnisse, kleine Dinge des Alltags, die das Wohlbefinden und die Teilhabe ermöglichen. Mit der Ausstellung möchten wir mit den Mitteln der Öffentlichkeitsarbeit den Blick auf die Individualität des Einzelnen richten und dazu ermutigen, den betroffenen Menschen tolerant und offen zu begegnen.“
Unterstützung bietet dabei die Beratungs- und Koordinierungsstelle „Demenz“ im Kreis Bernkastel-Wittlich, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Alltagssituation von dementiell erkrankten Menschen und ihrer Angehörigen zu verbessern. Angefangen bei Erstberatungen, Schulungen und Gesprächskreisen bietet die Anlaufstelle Sprechstunden in Gemeinden an und hilft überdies bei der Vermittlung von Pflegestützpunkten, Diensten, Einrichtungen und Angeboten.
Interessierte können die Ausstellung „Wenn ich einmal dement werde, möchte ich…“ bis zum 15. März 2023 zu den gegebenen Öffnungszeiten in den Räumlichkeiten der Verbandsgemeindeverwaltung besichtigen. Die Exponate verteilen sich dabei vom Foyer des Haupthauses über die Schaufenster in der Außenstelle (Burgstraße) bis in die Flure derselbigen.
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