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Kfz-Handwerk Daun-Prüm freut sich über 27 neue Fachkräfte

Gerolstein – Ende Januar ging es auch für die angehenden Kfz-Mechatroniker im Bereich der Kfz-Innung Daun-Prüm in die finale Prüfungsrunde. Vor dem Gesellenprüfungsausschuss konnten 27 Prüflinge mit Erfolg ihre Gesellenprüfung ablegen.

Darunter 24 Kfz-Mechatroniker für Personenkraftwagen und drei für Nutzfahrzeuge. Der Gesellenprüfungsausschuss rund um den Vorsitzenden Horst Niederprüm gratulierte den neuen Gesellen ebenso wie Obermeister Stefan Brodel.

Infos zur Ausbildung gibt es bei der Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück Region, der Geschäftsstelle der Innungen, auf www.karriere-handwerk.net und bei www.autoberufe.de sowie auf www.wasmitautos.com.

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300 Kartons für den Transport ins Erdbeben-Gebiet gepackt – Transport startet am heutigen Sonntag

Jülich – Die von Jülicherinnen und Jülichern initiierte Spendensammlung für die Opfer der schweren Erdbeben in Syrien und der Türkei ist erfolgreich angelaufen. In der mit Unterstützung der Stadt Jülich sowie der Boos Logistik GmbH eingerichteten Sammelstelle wurden bereits 300 Kartons für den Transport gepackt.

Ein großer Dank geht an alle, die diese Aktion mit Geld, mit Sachspenden oder mit praktischer Hilfe unterstützen. Beispielhaft seien hier genannt Autotechnik Matzerath, Boos Logistik GmbH – Carl Eichhorn, Jo Ecker, Halil Tasci – Döner Palast und der Verein Jukrainer.

Die Annahmestelle befand sich in der Elisabethstraße 1, im Gebäude der Firma BOOS. Spenden wurden dort ab täglich von 11:00 bis 14:00 Uhr und von 15:00 bis 18:00 Uhr entgegengenommen. Die Aktion war zunächst bis zum gestrigen Samstag, den 11.02.2023, befristet.

Nach aktuellen Rückmeldungen aus der Türkei werden vor allem folgende Sachspenden benötigt:

  • Baby-Milch 1 – 6
  • Windeln
  • Hygieneartikel für Frauen (Binden, Tampons etc.)
  • Medikamente
  • Verbandsmaterial
  • Lebensmittelkonserven (kein Schweinefleisch)
  • Zelte
  • Taschenlampen / Stirnlampen
  • Campingkocher (Gas)
  • Schlafsäcke
  • Trinkwasser

Kleidung und andere Sachspenden werden aktuell nicht benötigt und werden deshalb keinesfalls angenommen.

Geldspenden können auf das Spendenkonto bei der Stadt Jülich (IBAN DE44 3955 0110 0000 0254 11) mit Verwendungszweck „Erdbeben Syrien/Türkei“ überwiesen werden. Bei Rückfragen können Sie sich an Herrn Khomassi wenden (Tel. 0151-52400014).

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Bürgerverein Meckenheim kann auf einen weiteren sehr erfolgreichen Vortragsabend zurückblicken

Meckenheim – Mit nahezu 100 interessierten Teilnehmern war der Gemeindesaal der katholischen St. Michaelskirche in Meckenheim-Merl randvoll gefüllt als Generalleutnant Dr. Ansgar Rieks, Stellvertreter des Inspekteurs der Luftwaffe, im Rahmen einer Abendveranstaltung des Bürgervereins Meckenheim am Dienstag, dem 07.02.2023 über die Folgen des Putin’schen Überfallkrieges in der Ukraine referierte.

Die aktuelle und im Zentrum der Betrachtung stehende Zeitenwende folgt einer Reihe vorangegangener Zeitenwenden für Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg, wie dem Fall der Berliner Mauer sowie die Einbindung in die Kriege auf dem Balkan und in Afghanistan. Der nunmehr fast ein Jahr andauernde Ukrainekrieg, der an „Feldschlachten“ wie vor 1945 erinnert und dessen Ende noch nicht absehbar ist, bedingte Konsequenzen wie sie vor Jahresfrist nicht voraussehbar waren. Die westlichen Staaten unterstützen den Kampf der Ukrainer um die Wiedergewinnung der nationalen Souveränität durch immense Hilfsleistungen in menschlicher, wirtschaftlicher und militärischer Hinsicht. Dabei nimmt Deutschland nach den USA einen beachtenswerten zweiten Platz ein und hat angekündigt, diese Hilfestellung auch weiterhin in gleicher Intensität fortsetzen.

Dabei hat der Krieg in der Ukraine auch sicherheitspolitische Konsequenzen für uns selbst und unsere Partner in NATO und EU. Innerhalb beider Organisationen haben die Mitgliedsstaaten ihre Verteidigungsetats beträchtlich aufgestockt, wodurch die Zeiten derer Minimalisierung, wie sie angesichts der Hoffnungen auf eine stabile Friedensordnung nach dem Zusammenbruch des Warschauer Pakts als gegeben angesehen wurde, jäh zu Ende gegangen sind. Die sicherheitspolitische Situation hat sich seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine grundlegend geändert und Krieg in Europa ist leider wieder Realität geworden. Während die Staaten der EU in seltener Einigkeit zusammengerückt sind, vielschichtige Sanktionspakete gegen den Aggressor geschnürt und umfangreiche Hilfspakete für die Ukraine zusammengestellt haben, hat die NATO bereits am Tag nach der russischen Invasion abgeklärt, welche militärischen Hilfeleistungen bereitgestellt werden können. Zudem wurden durch spontane Truppenverlegungen nicht nur die Sicherung der Bündnisgrenzen verstärkt, sondern auch verbindliche Planungen zu einer markanten Aufstockung ihrer Reaktionskräften beschlossen. Die noch vor wenigen Jahren vom französischen Staatspräsidenten Macron getätigte Äußerung, dass das Bündnis „hirntot“ sei, hat sich damit ins Gegenteil gekehrt: Die NATO ist äußerst vital und reaktionsfähig. Die Unterlegung dieser Entwicklungen durch konkrete Beispiele, vor allem im Einsatzspektrum von Luftstreitkräften, wurde durch vielfache Fragestellungen aus dem Zuhörerkreis vertieft.

Insgesamt kann der Bürgerverein Meckenheim, dank eines exzellenten und hochkompetenten Referenten, auf einen weiteren sehr erfolgreichen und inhaltsreichen Vortragsabend zurückblicken, dem noch zwei weitere Veranstaltungen zur selben Thematik folgen werden. Bereits am 16. März werden die ukrainische Generalkonsulin Iryna Shum aus Düsseldorf und Stefan Pohl, Vorsitzender der Aktion „Meckenheim hilft“, die Konsequenzen für die Zivilbevölkerung in der Ukraine beleuchten. Im April wird sodann mit einem Vortrag von General Jörg Vollmer, dem vormaligen Joint Forces Commander der NATO aus Brunssum die Vortragssequenz zur Ukraine abgeschlossen werden.

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Die fünfte Flüchtlings-Unterkunft für Mechernich

Mechernich – Container am Dietrich-Bonhoeffer-Haus werden umgenutzt, nachdem Kita-Kinder neue Räume bezogen haben – Platz für 40 Geflüchtete – Stadt bringt dort ausschließlich Familien unter – Caritasverband betreut die Einrichtung und ist auch erster Ansprechpartner für Anwohner.

Die große Welle ist es aktuell nicht mehr. Nichtsdestotrotz kommen auch weiterhin Flüchtlinge nach Mechernich – und natürlich sollen sie angemessen untergebracht werden. Doch die Kapazitäten in den Unterkünften stoßen an ihre Grenzen. In den aktuell vier Unterkünften für Geflüchtete sind 288 der 324 verfügbaren Plätze belegt. Daher soll nun in den ehemaligen Kita-Containern am Dietrich-Bonhoeffer-Haus die fünfte Unterkunft entstehen. Die Kita-Kinder sind bereits umgezogen in neue Räume in der Mechernicher Innenstadt und in Kommern-Süd.

Die entsprechenden Pläne für die Flüchtlingsunterkunft stellten Stadt, evangelische Kirche und Caritasverband jetzt vor. Wenn die Umbauarbeiten nach Plan laufen, sollen dort ab März ausschließlich geflüchtete Familien untergebracht werden. „Je nach Belegung können hier bis zu 40 Menschen wohnen“, erläutert Mechernichs Dezernent Ralf Claßen, der das Projekt gemeinsam mit Fachbereichsleiterin Kati Jakob betreut. Beide freuen sich, dass die evangelische Kirche als Grundstückseigentümerin die Nutzungsänderung mitträgt und unterstützt.

Bewährte Zusammenarbeit

Für Pfarrerin Susanne Salentin ist diese Kooperation „ureigenste Aufgabe der Kirchen. Sie ist uns sozusagen biblisch mitgegeben. Wir freuen uns, nun auf diese Weise einen Beitrag zur Flüchtlingsarbeit leisten zu können“.

Für die soziale Betreuung der Flüchtlinge ist unterdessen der Caritasverband für die Region Eifel mit im Boot. Denn das Team um Alexander Neubauer, Koordinator der Flüchtlingshilfe Mechernich sowie städtischer Integrationsbeauftragter, und Case-Managerin Nadja Abel arbeitet seit Jahren eng mit der Stadt Mechernich zusammen.

Zwar ist die geplante Unterkunft an der Nordspange ein reines Selbstversorgerhaus mit eigener Küche, doch die Caritas-Mitarbeiter werden von ihrem Standort im ehemaligen Casino aus die Betreuung der Familien sicherstellen. Auch für die Anwohnerinnen und Anwohner rund um die Unterkunft ist Alexander Neubauer unter der Telefonnummer 0173 5260605 erreichbar.

Die Stadt Mechernich, die die direkten Anwohner noch einmal mit einem gesonderten Schreiben informieren wird, steht ebenfalls für Anliegen rund um die Flüchtlingsunterkunft zur Verfügung. Fachbereichsleiterin Kati Jakob ist erreichbar per E-Mail k.jakob@mechernich.de oder telefonisch unter 02443 / 49 4300.

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Kreis Euskirchen bekommt ein neues Erscheinungsbild

Euskirchen – Neue Homepage, neues Logo, Neues Design, besserer Service, erweiterte Funktionen – Die Kreisverwaltung Euskirchen hat eine neue Homepage. Landrat Markus Ramers hat die Seite am Mittwoch freigeschaltet: „Ein neuer, moderner Look und deutlich mehr Bürgerservice: Unser Internetauftritt überzeugt nicht nur durch die frische Optik, sondern ist zugleich eine verbesserte Informations- und Serviceplattform für die Bürgerinnen und Bürger!“ Mit der neuen Internetseite bekommt die Kreisverwaltung auch ein neues Corporate Design. Im Mittelpunkt steht dabei das neue Logo, eine stilisierte Ansicht des markanten Kreishauses. „Es war Zeit für etwas Neues“, so Landrat Ramers.

Was auf der Startseite der neuen Homepage direkt ins Auge fällt, ist – neben einer Luftaufnahme der Kreisverwaltung – die zentrale Suchfunktion. Das ist der schnellste Weg zur jeweiligen Dienstleistung. Wer hier den Suchbegriff wie „Elterngeld“ oder „Schuleingangsuntersuchung“ eingibt, landet direkt auf den Seiten mit konkreten Informationen und Ansprechpartnern. Noch einfacher ist es für diejenigen, die einen Termin für die Zulassungsstelle, Führerscheinstelle oder das Ausländeramt benötigen. Nach einem Klick auf den entsprechenden Button auf der Startseite landet man direkt im Terminportal. Aktuelle Pressemitteilungen und Veranstaltungen finden sich ebenfalls auf der Startseite.

Mit Blick auf das Thema „E-Government“, also die digitale Verwaltung, ist es von entscheidender Bedeutung, eine gute Online-Erreichbarkeit für die bereitgestellten Verwaltungsdienstleistungen zu schaffen. Ziel ist es, künftig alle internetfähigen Verwaltungsdienstleistungen auch online anbieten zu können. Hunderte Dienstleistungen wurden mittlerweile online bereitgestellt, zum Teil können auch schon Anträge digital gestellt werden. Bei der neuen Homepage handelt es sich im Übrigen um eine Eigenentwicklung der Kreisverwaltung, für die keine separaten Kosten entstanden sind. Im Gegenteil: Die laufenden Kosten von bisher 12.000 Euro jährlich können nunmehr eingespart werden.

Die Suche und der Entwicklungsprozess des neuen Logos erstreckte sich über mehrere Monate, bei dem neben der Grafikagentur auch zahlreiche Mitarbeiter der Kreisverwaltung involviert waren. Am Ende stand die Schlussfolgerung, dass sich die Vielfalt des Kreises Euskirchen nicht in einem Logo abbilden lässt. „Wir haben keinen Kölner Dom“, so Landrat Ramers. „Doch mit dem prägnanten Hauptgebäude der Kreisverwaltung identifizieren sich sowohl die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, als auch für die Bürgerinnen und Bürger, die für ihre Anliegen zu uns kommen.“

Landrat Markus Ramers: „Die neue Homepage ist ein Meilenstein in unserer digitalen Entwicklung.“ Die Bedienung sei intuitiver und viele Dienstleistungen könne man nun online über das Serviceportal abwickeln. „Aber“, so Ramers, „wir werden als Kreisverwaltung auch den klassischen analogen Service beibehalten. Unsere Türen für die Besucherinnen und Besucher sind weiterhin geöffnet und wir haben wie gewohnt auch persönlich ein offenes Ohr für die Anliegen.“

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Stadt Wittlich überreicht Ehrenamts-Karten

Wittlich – Die Ehrenamtskarte und die Jubiläumsehrenamtskarte Rheinland-Pfalz, wird ehrenamtlich Tätigen als Zeichen des Dankes für ein überdurchschnittliches freiwilliges Engagement für die Gesellschaft überreicht. Verbunden mit der Karte sind auch geldwerte landesweite Vergünstigungen, die die teilnehmenden Kommunen oder private Partner zur Verfügung stellen.

Bürgermeister Rodenkirch freute sich, am Montag, 6. Februar die Ehrenamtskarte an Gerd Klein (Wittlicher Tafel), Jason Schwarz (THW) und Ellen Spielmann („Kaufen mit Herz“) sowie die Jubiläumsehrenamtskarte an Klaus Weber-Kadner für sein langjähriges vielseitiges Engagement überreichen zu können. Eine weitere Ehrenamtskarte erhält Nicolas Kiebel für sein ehrenamtliches Engagement beim THW. Bürgermeister Rodenkirch dankte den Ehrenamtlichen für ihr herausragendes Engagement, das sicher nicht selbstverständlich ist und Anerkennung und Wertschätzung verdient.

Die Ehrenamtskarte kann erhalten, wer sich seit mindestens einem Jahr mit durchschnittlich mindestens 5 Stunden pro Woche oder 250 Stunden im Jahr engagiert. Die Jubiläumsehrenamtskarte können Ehrenamtliche erhalten, die seit mindestens 25 Jahren ehrenamtlich tätig sind – die weiteren Voraussetzungen entfallen. Das Engagement kann auch in unterschiedlichen Bereichen erfolgen. Die Jubiläumsehrenamtskarte gilt lebenslang, die Ehrenamtskarte ist 2 Jahre gültig.

Für den Erhalt der Ehrenamtskarte oder Jubiläumsehrenamtskarte sind entsprechende Anträge bei den beteiligten Kommunen zu stellen, die diese an die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz weiterleiten. Vereine und Organisationen können auch Sammelanträge stellen. Beantragt wird die Karte in der Kommune, in der der überwiegende Teil des ehrenamtlichen Engagements erfolgt. Informationen und Anträge sowie eine Aufstellung der Vergünstigungen sind unter https://wir-tun-was.rlp.de/de/anerkennung/ehrenamtskarte/ zu finden. Als Ansprechpartnerin in der Stadt Wittlich steht Sylvia Schmitt, Telefon 06571/171161 oder E-Mail: sylvia.schmitt@stadt.wittlich.de gerne für Fragen zur Verfügung.

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Fortschritte im Schleidpark Bad Münstereifel

Bad Münstereifel – Im Mai 2021 startete der Abriss des ehemaligen Parkhotels im Schleidpark Bad Münstereifel. Seit 2010 hatte das Gebäude leer gestanden und war zusehends verfallen. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass das Areal in Zukunft einer neuen Nutzung zugeführt werden kann“, sagt Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian nun.

Denn schon früh eröffnete die Stadt auf Beschluss der politischen Gremien hin ein Interessenbekundungsverfahren. Hierbei konnten sich potenzielle Investoren mit ihren Ideen für das Gelände des ehemaligen Parkhotels und weitere bebaubare Flächen im Areal des Schleidparks bei der Stadt melden. Das Verfahren war erfolgreich, inzwischen haben die Stadt und ein Interessent einen sogenannten „Letter of Intent“ unterzeichnet.

Die Eckpunkte dazu hat der Stadtrat in seiner Sitzung vom 07.02.2023 einstimmig beschlossen. In dieser vorvertraglichen Vereinbarung halten die Stadt und der potenzielle Investor ihre Absicht fest, letztlich einen gemeinsamen Vertrag unterzeichnen zu wollen. Geplant ist, dass im Schleidpark ein barrierefreies medizinisches ambulantes Behandlungs- und Versorgungszentrum entstehen soll. In das Projekt soll auch die ortsansässige Ärzteschaft eingebunden werden. Integriert werden sollen in das Zentrum barrierefreie Kurzzeitunterbringungsmöglichkeiten für ambulante Rehabilitations- und Erholungsaufenthalte.

Damit der Verhandlungspartner die Finanzierung und die abschließende Konzeptionierung vornehmen kann, wird das Grundstück über einen Zeitraum von zwei Jahren für ihn reserviert. Zudem muss in dieser Zeit das vorhandene Bauplanungsrecht angepasst und die Erschließung vorgenommen werden. „Das geplante Zentrum ist ein weiterer wichtiger Baustein, der Bad Münstereifel als Gesundheitsstandort stärken wird“, zeigt sich Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian erfreut.

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Das Zülpicher Rote Kreuz hatte nach Corona-Pause erstmals wieder ins Seehaus eingeladen

Zülpich – „Endlich wieder Neujahrsempfang“ – Verdiente Blutspender und DRKler ausgezeichnet – Zu den Einsätzen im vergangenen Jahr zählten Blackout und Bombenfund. Sich treffen, gemeinsam am Tisch sitzen, ein Mittagessen genießen, sich austauschen – alles Dinge, die eine Familie gerne macht.

Beste Stimmung herrschte als der Zülpicher DRK-Vorsitzende Lothar Henrich (l.) die überraschende Ankündigung von Karl Werner Zimmermann (2.v.l.) kommentierte, dass Zülpich in diesem Jahr Gastgeber der Kreisversammlung sein wird. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress

Daher freute sich der Zülpicher DRK-Vorsitzende Lothar Henrich, dass „die DRK-Familie hier im Seehaus endlich wieder zusammenkommen und sich treffen kann, dass endlich wieder ein Neujahrsempfang stattfinden kann“.

Beim Neujahrsempfang des DRK Zülpich wurden verdiente Blutspender ausgezeichnet. Holger Dierks (v.l., 100 Spenden), Karl Heinz Förster (150 Spenden), Thorsten Ley (75 Spenden), Albert Bergmann (Vorstand DRK Zülpich), Heinz-Hubert Fischer (50 Spenden), Karl Werner Zimmermann (Vorsitzender Kreis-DRK), Beate Koch (25 Spenden), Ulf Hürtgen (Bürgermeister), Franz Drove (50 Spenden), Thomas Heinen (Gemeinschaftsleiter) und Lothar Henrich (Vorsitzender DRK Zülpich). Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress

Alles Dinge, die viel zu lange nicht mehr möglich waren. Den Auftakt dazu machten die Damen der Seniorentanzgruppe, die sich alle 14 Tage zum gemeinsamen Tanznachmittag treffen. Sie präsentierten zwei Tänze vor den rund 110 Gästen aus Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft. Außerdem freuten sich die Damen über die Ankündigung von Lothar Henrich, „dass es in diesem Jahr wieder einen Ausflug geben soll“.

Danke an stille Lebensretter

Zudem konnte Lothar Henrich verkünden, dass nach der Flutkatastrophe inzwischen alle Ersatzbeschaffungen abgeschlossen werden konnten, so dass das Zülpicher DRK wieder komplett sei. Was ihm noch wichtig ist? Dass im Rahmen des Neujahrsempfangs wieder verdiente Blutspender geehrt werden konnten. „Denn das alles sind stille Lebensretter, denen wir sehr herzlich danken wollen“, so der Zülpicher DRK-Vorsitzende, der die Ehrung und den Dank gemeinsam mit seinen Stellvertretern Ulf Hürtgen und Albert Bergmann sowie mit dem DRK-Kreisvorsitzenden Karl Werner Zimmermann und dem Zülpicher Gemeinschaftsleiter Thomas Heinen vornahm.

Sie konnten Beate Koch für 25 Blutspenden auszeichnen. Franz Drove und Heinz-Hubert Fischer haben bereits 50-mal beim DRK gespendet. Thorsten Ley gehört mit 75 Blutspenden ebenso zu den Geehrten wie Holger Dierks mit seinen 100 Spenden und Karl Heinz Förster, der es auf sage und schreibe 150 Blutspenden gebracht hat.

Gemeinschaftsleiter Thomas Heinen konnte im Rahmen seines Jahresberichts dann auch verkünden, dass die Zahl der Spender im vergangenen Jahr wieder leicht angestiegen ist. 1315 Spender, davon 107 zum ersten Mal, gaben ihr Blut ab, um anderen Menschen zu helfen. „Ansonsten normalisiert sich unser Alltag nach Corona wieder ein wenig“, so Heinen. Das Zülpicher Team bestehend aus 112 Helfern absolvierte wieder zahlreiche Sanitätsdienst etwa am Seepark oder zur Unterstützung des Kölner DRK im Rhein-Energie-Stadion.

27 Defibrillatoren installiert

Zudem gab es neben Aus- und Fortbildungen sowie Übungen auch einige Einsätze zu absolvieren. Herausragend dabei waren die Einsätze beim Blackout, der sich ereignete hatte, nachdem ein Traktorfahrer gegen einen Strommast gefahren war, oder bei einem Bombenfund Ende Mai in Euskirchen, bei dem zahlreiche Menschen evakuiert werden mussten.

Besonders hervorzuheben war zudem die Zusammenarbeit im Bereich der öffentlich zugänglichen Defibrillatoren. Insgesamt 27 automatisierte externe Defibrillatoren konnten im gesamten Stadtgebiet, meist an Feuerwehrgerätehäusern, angebracht werden – insgesamt gibt es 60 solcher lebensrettenden Geräte in der Stadt. Für Zülpichs Bürgermeister Ulf Hürtgen eine fantastische Leistung und ein Beispiel, wie hervorragend die Zusammenarbeit zwischen DRK und Stadt funktioniere. „Wahre Freundschaft zeigt sich in der Krise und wir wissen das DRK schon seit vielen Jahren als Freund an unserer Seite“, so Ulf Hürtgen.

Dieser Freundschaft geht auch noch weiter. Das betonte Thomas Heinen, insbesondere in Richtung Feuerwehr, Polizei und Ordnungsamt in der Stadt Zülpich, die erneut zum Jahresempfang eingeladen und gerne gekommen waren. Besonders bedankten sich Heinen und die Rotkreuz-Familie bei Dietmar Dusend vom Bezirksdienst der Polizei, der zum Ende des Jahres in den Ruhestand geht. „Du hast immer ein offenes Ohr für uns und wir danken Dir für die gute Zusammenarbeit“, so Heinen, der an diesem Vormittag auch selbst ausgezeichnet werden sollte und ein großes Dankeschön erfuhr.

Arzt mit 45 Dienstjahren im DRK

Denn nach 25 Jahren beendete er sein Engagement im Führungsdienst des DRK Kreisverbandes Euskirchen, um seinen vielfältigen anderen Aufgaben im DRK gerecht werden zu können. Für diesen Einsatz gab es ein herzliches Dankeschön von den Kreisbereitschaftsleitern Lars Klein und Timo Prinz.

Geehrte wurde Heinen zudem für 35 Jahre als aktiver Helfer im DRK. Getoppt wurde er lediglich von Gemeinschaftsarzt Dr. Heiner Schierbaum, der für 45-jährigen aktiven Dienst ausgezeichnet wurde. Eine weitere Urkunde gab es für Patrick Dost, der seit 30 Jahren dabei ist. Für ihre zehnjährige ehrenamtliche Mitarbeit beim DRK wurde Martina Prinz ausgezeichnet und Jürgen Haas sowie Christian Olschewski erhielten ihre Ehrungen für jeweils fünf Dienstjahre.

Dieses Engagement freute nicht zuletzt auch den Vorsitzenden des DRK Kreisverbands Euskirchen, Karl Werner Zimmermann. Der hatte in seinem Grußwort ebenso wie Lothar Henrich betont: „Schön, dass Sie alle hier sind, schön, dass wir uns hier sehen und wieder Gelegenheit haben, uns persönlich auszutauschen. Das gehört zu einer Familie, zu unserer Rotkreuz-Familie, einfach dazu.“

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Masten kommen auf den digitalen Prüfstand

Region/Stuttgart – Die weltweit aktive Expertenorganisation DEKRA übernimmt das Technologieunternehmen mastap GmbH in Wesel/Deutschland. Mastap ist ein langjähriger Kooperationspartner von DEKRA und bietet ein innovatives digitales Messverfahren für die Prüfung von Masten aller Art. Die anerkannte Technologie ermöglicht zerstörungsfreie Prüfungen ohne Materialbelastung und kann Schäden frühzeitig entdecken und Gefährdungen vermeiden.

„Der Erwerb von mastap ist eine Investition in eine einzigartige patentierte Technologie für die Mastprüfung, die ein hohes Potenzial zur Ausweitung der Dienstleistung in neue internationale Märkte bietet“, sagt Joakim Wikeby, Executive Vice President und Leiter der DEKRA Service Division Industrial Inspection. „Zudem steht künftig auch ein Sensor-Fernüberwachungssystem für Masten zur Verfügung, das erst kürzlich entwickelt und bereits erfolgreich erprobt wurde.“

„Durch die langjährige Partnerschaft mit mastap verfügen unsere Experten bereits über umfangreiche Erfahrung mit der Technologie, was uns ein schnelles weiteres Wachstum in der Region Deutschland ermöglicht“, sagt Guido Kutschera, Executive Vice President und Deutschland-Chef von DEKRA. „Vor allem großen Betreibern wie Städten, Gemeinden und großen Liegenschaften werden wir künftig ganzheitliche Lösungen für die Verkehrssicherheit von kompletten Infrastrukturen anbieten können.“

Die Gründer und langjährigen Geschäftsführer von mastap, Dipl.-Ing. Axel Meyer und Dipl.-Ing. Horst Spaltmann, der Erfinder des Prüfsystems, übergeben das Unternehmen im Zuge einer Nachfolgeregelung: „Wir haben die Geschicke der Gesellschaft in kompetente Hände – nämlich DEKRA – gelegt. DEKRA wird die vielen technischen Möglichkeiten des mastap-Verfahrens weiterentwickeln und separat oder kombiniert auch in eigene Prüfsysteme einbinden. Der Weltmarkt ist offen für neue intelligente Ideen zur Sicherung der künftigen und vorhandenen Infrastruktur.“

Prüfverfahren ohne Materialbelastung
Die Standsicherheit von Masten muss regelmäßig überprüft werden. Im Unterschied zu herkömmlichen Prüfverfahren erfolgt beim geschützten mastap-Verfahren die Messung ohne mechanische Materialbelastung. Das System nutzt die individuelle Eigenfrequenz des Masts, wobei der Mast kontrolliert zum Schwingen gebracht wird. Abweichungen von den Sollwerten lassen Rückschlüsse auf die Standfestigkeit des Masts zu, auf mögliche Schwachstellen und Schäden sowie den Gesamtzustand.

Das mastap-Verfahren ermöglicht die Prüfung, ohne den Betrieb oder den umliegenden Verkehr zu beeinträchtigen. Es eignet sich für alle Mastarten und -materialien: beispielsweise Strommasten, Beleuchtungs- und Flutlichtmasten, Lichtsignalanlagen oder Wegweiser, aber künftig auch für große Masten oder Ingenieurbauwerke. In Deutschland ist das Verfahren DAkkS-akkreditiert.

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Acht neue Metallbauer-Fachkräfte in der Westeifel

Bitburg – Das Metallbauerhandwerk freut sich über acht neue Fachkräfte. Ende Januar fand vor dem Prüfungsausschuss der Metall-Innung Westeifel im Bitburger Berufsbildungszentrum (Bebiz) an zwei Tagen die praktische Gesellenprüfung statt. Nach dreieinhalbjähriger Ausbildung mussten die jungen Fachkräfte zeigen, was sie gelernt hatten. Und das mit Erfolg. „Alle Prüflinge haben bestanden und dürfen sich nun Gesellen nennen“, freut sich Ausschussvorsitzender Mario Arens.

Unter den Acht ist auch eine Metallbauerin. Sie hat, wie ihre sieben Kollegen, das Metallbauerhandwerk mit Fachrichtung Konstruktionstechnik erlernt. Vom Prüfungsausschuss mit im Bild Thorsten Marweld als Lehrervertreter der Berufsbildenden Schule Bitburg. Weitere Prüfer waren Ralf Strupp und Tobias Stoffel.

Derzeit werden im Bereich der Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region, der Geschäftsstelle der Innungen, fast 50 Metallbauer ausgebildet. Infos zur Ausbildung gibt es bei der Kreishandwerkerschaft auf www.karriere-handwerk.net und bei www.lets-play-metal.de.