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Jugend-Engagement-Wettbewerb „Sich einmischen – was bewegen“ 2022/23 – Gerolsteiner Projekt ausgezeichnet

Gerolstein – Die Jugendvertretung der Verbandsgemeinde Gerolstein erhält Auszeichnung für Projekt „OpenAir-Kino“ – „Diese Ehrung motiviert uns, unser Projekt bestmöglich umzusetzen und möglichst viele Gleichaltrige zu begeistern!“

Ministerpräsidentin Malu Dreyer ehrte am vergangenen Freitag Preisträgerinnen und Preisträger des Jugend-Engagement-Wettbewerbs „Sich einmischen – was bewegen“ 2022/23. Die Landesregierung zeichnete insgesamt 29 Projekte aus. Alle Preisträger erhalten für die Umsetzung ihrer Ideen eine finanzielle Förderung in Höhe von je 500 Euro. Auch unsere Jugendvertretung erhielt einen Preis, und zwar für ihr Projekt „OpenAir Kino“, das dieses Jahr umgesetzt wird.

„Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung für unser kommendes OpenAir-Kino-Event. Es war eine tolle Preisverleihung mit vielen interessanten Projekten und Leuten. Gerade ein so gesellschaftliches Event wie unser OpenAir-Kino ist jetzt nach dieser ganzen Corona-Zeit einfach mal wichtig, um rauszukommen und gemeinsam Zeit zu verbringen“, freut sich Benjy Thömmes, Vorsitzender der Jugendvertretung.

„Diese Ehrung motiviert uns, unser Projekt bestmöglich umzusetzen und möglichst viele Gleichaltrige zu begeistern!“ Beim OpenAir-Kino für Jugendliche im Alter von 12-18 Jahren sollen mehrere Filme angeboten werden, um möglichst alle Interessen- und Altersgruppen abzudecken. Der Eintritt soll kostenfrei sein, während angebotene Snacks und Getränke für einen vom Taschengeld erschwinglichen Betrag erworben werden können.

Bürgermeister Hans Peter Böffgen gratulierte den Jugendlichen im Namen der gesamten Verbandsgemeinde: „Herzlichen Glückwunsch an die Mitglieder unserer Jugendvertretung zur Auszeichnung im Jugend-Engagement Wettbewerb Rheinland-Pfalz durch Ministerpräsidentin Malu Dreyer.“ Stellvertretend für die Jugendvertretung hatten Benjy Thömmes, Vorsitzender, Finn Erhardt, stellv. Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit, Miriam Heinen, stellv. Kassenführerin und Mitglied Macel Meyer den Preis entgegen genommen.

 

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Gute Nachrichten für über 700 Unternehmen im Kreis Euskirchen

Euskirchen – Glasfaseranschluss für über 700 Unternehmen –
Dank Sonderförderprogramm können in den kommenden zwei Jahren fünf Gewerbegebiete ausgebaut werden – Gesamtkosten liegen bei rund 3,4 Millionen Euro.

Gute Nachrichten für über 700 Unternehmen im Kreis Euskirchen: Dank eines Sonderförderprogramms erhalten sie in Kürze einen für sie kostenlosen Glasfaseranschluss. Der symbolische Spatenstich für das rund 3,4 Mio. Euro schwere Projekt erfolgte jetzt im Euskirchener Gewerbegebiet EURO-Park.

Achim Blindert, Allgemeiner Vertreter des Landrats, betonte dabei die Bedeutung des Projekts für den Wirtschaftsstandort Kreis Euskirchen: „Das ist ein richtungsweisendes Projekt, von dem in den kommenden zwei Jahren mehr als 700 Unternehmen in fünf Gewerbegebieten kreisweit profitieren werden. Nur so können wir gemeinsam die digitale Transformation der hiesigen Wirtschaft vorantreiben und zugleich dafür sorgen, dass ein ländlicher Kreis wie der Kreis Euskirchen dank modernster Technik zukunftsfähig aufgestellt ist.“
Auch Sacha Reichelt, Bürgermeister von Euskirchen, freute sich über den Startschuss: „Der Ausbau im EURO-Park ist ein weiterer wichtiger Baustein auf dem Weg zu einem flächendeckenden Breitbandausbau im Stadtgebiet Euskirchen. Insbesondere stellt dies eine weitere Verbesserung für gewerbliche Ansiedelungen in Euskirchen dar.“

Im Rahmen des kreisweiten Breitband-Förderprojektes werden seit 2018 alle stark unterversorgten Gebiete mit Glasfaser erschlossen. Dank eines Sonder-Förderprogrammes ist es jetzt auch möglich, fünf bislang unterversorgte Gewerbegebiete mit einem gigabitfähigen und symmetrischen Breitbandanschluss ausbauen. Neben dem Gewerbegebiet von Euskirchen profitieren noch die Gewerbegebiete in Schleiden, Blankenheim, Nettersheim und Mechernich von dem geförderten Ausbau.

Insgesamt 3.380.434 Euro an Bundes- und Landesmitteln fließen in den Ausbau. Die Kommunen leisten dabei einen zehnprozentigen Eigenanteil. Die Deutsche Telekom konnte sich im Auswahlverfahren durchsetzen und wird innerhalb der nächsten zwei Jahre die fünf Gewerbegebiete ausbauen.

„Wir freuen uns, dass wir mit unserem Angebot überzeugen konnten und der Kreis Euskirchen uns mit dem geförderten Glasfaserausbau beauftragt hat“, sagt Ursula Schauf-Paschek, Regionalmanagerin der Telekom. Ein ganz wichtiger Punkt für das Unternehmen: Damit die Telekom die Glasfaseranbindung herstellen kann, benötigt sie das Einverständnis der Eigentümer, „denn wir müssen für den Ausbau privaten Grund betreten. Nur wer dem Ausbau aktiv zustimmt, hat die Möglichkeit, einen hochmodernen, zukunftssicheren und energiesparenden FTTH-Glasfaseranschluss zu bekommen. Und das kostenlos, wenn man jetzt den Hausanschluss beauftragt“, so Schauf-Paschek.

Die Eigentümer werden dazu vom Kreis Euskirchen angeschrieben. Wer nicht warten möchte, kann jetzt schon unter www.telekom.de/glasfaser den Hausanschluss bestellen. Auch Verwalter oder Mieter können den Anstoß für den Anschluss geben. Die Telekom kontaktiert dann den Eigentümer und bespricht, wo die Glasfaser ins Gebäude kommt.

„Wir treiben den Ausbau zügig voran“, sagt Gerd Wolter, Technischer Leiter für den Breitbandausbau des Förderprojektes im Kreis Euskirchen. „Die Beeinträchtigungen für die Anwohner halten wir so gering wie möglich. Wir gehen immer in überschaubaren Bauabschnitten vor.“ Entsprechend können auch die Glasfaseranschlüsse nach und nach in Betrieb genommen werden. Ende dieses Jahres soll der Ausbau in den Euskirchener Gewerbegebieten bereits abgeschlossen sein.

Informationen über den Glasfaser-Hausanschluss gibt es unter www.telekom.de/glaserfaser. Hier kann abgefragt werden, ob eine Adresse in dem geförderten Glasfaserausbau berücksichtigt wurde. Der Anschluss kann hier auch direkt beauftragt werden.

Mehr Informationen gibt es auch hier:
• Telekom Shop Euskirchen
• www.telekom.de/glasfaser
• 0800 2266 100 (kostenfrei)
• Und speziell für kleine und mittlere Unternehmen 0800 330 1300 (kostenfrei)

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Nachhaltigkeit – Sportvereine in Aachen übernehmen Verantwortung

Aachen – Dreizehn Sportvereine folgten der Einladung des Stadtsportbund Aachens e.V. und kamen zum Thema „Sozial, fair, nachhaltig – Sportvereine übernehmen Verantwortung“ in den Austausch. Der Abend im Tivoli begann dank Alemannia Aachen mit einer Stadionführung, bei der bereits erste Anregungen zur nachhaltigeren Umsetzung von Sportveranstaltungen diskutiert wurden.

Beim anschließenden inhaltlichen Austausch wurde anhand der 17 globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030, den Sustainable Development Goals (SDGs), das bereits bestehende Engagement der Vereine in diesem Bereich schnell sichtbar.

So bieten einige Vereine verringerte Beitragssätze für Personen mit geringem Einkommen, bei anderen wird vermehrt auf vegetarische Kost gesetzt und auch Tauschbörsen für Sportbekleidung gibt es schon. Der Abend zeigte, viele Vereine befinden sich auf dem Weg, durch die Gesprächsrunden kamen viele neue Ideen und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten zum Vorschein.

Vielfältige Umsetzungsideen in den Vereinen

„Sportvereine sind ein wichtiger Teil der Gesellschaft mit dem Potenzial, Veränderungen zu bewirken. Deswegen freuen wir uns, dass Nachhaltigkeit ein Thema ist, das in den Sportvereinen bereits Anklang findet und Aachener Sportvereine Verantwortung übernehmen“, so Björn Jansen, Vorsitzender des Stadtsportbundes Aachen.

Auch Ralf Steigels, Referent der Sportjugend im Landessportbund NRW betonte, „oft passiert in den Sportvereinen schon viel, die mit anderen Vereinen geteilten Erfahrungen und der Austausch machen es oft ganz leicht, für den einzelnen Verein noch weitere Möglichkeiten für nachhaltiges Handeln zu erkennen und dann den nächsten Schritt zu gehen“.

Weiteres Treffen in Planung

Am Ende der Veranstaltung waren sich die Teilnehmenden einig, dies war nur der erste Aufschlag zu einem sehr vielfältigen Thema. Ein nächstes Treffen wird im digitalen Rahmen noch vor den Sommerferien geplant.

Weitere Interessierte aus den Mitgliedsvereinen des Stadtsportbundes Aachen sind herzlich eingeladen, ebenfalls teilzunehmen. Interessierte können sich für weitere Informationen per E-Mail an info@sportinaachen.de wenden.

 

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5000 Euro an die Mechernich-Stiftung – Gutes bewirken in der direkten Nachbarschaft

Mechernich – Statt einer Jubiläumsfeier und Kundenpräsenten spendet die Kanzlei Müller, Eicks und Winand 5000 Euro an die Mechernich-Stiftung – Für die Jugend – An die 50 haben Jochen und Siegfried Müller mit ihrem Team noch zwei Nullen drangehängt. So wurde aus dem Goldenen Jubiläum der Kanzlei Müller, Eicks & Winand eine gute Tat für die Mechernich Stiftung.

„Das Geld soll insbesondere der Jugend zugutekommen. Wir wollen Kindern und Jugendlichen, deren Eltern es sich vielleicht nicht leisten können, soziale Teilhabe ermöglichen“, sagt Jochen Müller. Gemeinsam mit seinem Vater und Kanzleigründer Siegfried Müller hat er daher einen Scheck über 5000 Euro an Stiftungsvorstand Ralf Claßen und seine Stellvertreterin Maria Jentgen übergeben.

Die Beiden sind dankbar für die großzügige Spende und wollen das Geld ganz im Sinne der Spender an eine Kita und an Schulen im Stadtgebiet weitergeben. „Was sie heute spenden, kann schon zwei Tage später etwas Gutes bewirken“, betonte Ralf Claßen die kurzen und unbürokratischen Wege der Stiftung. Zudem kommt durch die ehrenamtliche Arbeit des Vorstands jeder Euro da an, wo er gebraucht wird.

Stiftungszweck: Helfen

Denn die Mechernich-Stiftung hat das Ziel, bedürftige Menschen sowie sozial schwache Familien und Einrichtungen zu unterstützen – und zwar in der eigenen Nachbarschaft. „Viele Menschen trauen sich oft nicht, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ich würde mir wünschen, dass uns diese Menschen kontaktieren, damit wir helfen können“, betont Maria Jentgen.

Dass die Hilfe bei bedürftigen Menschen in Mechernich ankommt, ist für Kanzleigründer Siegfried Müller von besonderer Bedeutung. Denn in der Stadt am Bleiberg hat er 1972 seine Kanzlei gegründet und ist ihr beruflich immer treu geblieben. Aus dieser Verbundenheit heraus hat die Mechernich-Stiftung auch den größten Spendenanteil erhalten. Doch auch andere Einrichtungen werden von der Kanzlei Müller, Eicks & Winand bedacht.

Das Geld dafür ist zusammengekommen, weil das Kanzleiteam einerseits auf Kundenpräsente zu Weihnachten verzichtete und andererseits keine Jubiläumsfeier zum 50. Bestehen veranstaltet hat. „Wir fanden, dass das einfach nicht in die Zeit passte“, berichten Jochen und Siegfried Müller: „Lieber wollten wir mit dem Geld etwas Gutes tun – für die Jugend.“

 

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Glückspilz aus dem Eifelkreis gewinnt 640.000 Euro im Lotto

Region/Koblenz – Zum Jackpot fehlte nur die richtige Superzahl – In der Ziehung am Samstagabend gewann ein Tipper oder eine Tipperin aus dem Eifelkreis Bitburg-Prüm über 640.000 Euro im LOTTO 6aus49. Gespielt wurde ein Schein mit sechs Feldern für fünf Ausspielungen mit Super 6 und Spiel 77. Die genaue Gewinnsumme beträgt 640.926,70 Euro. Eingesetzt wurden dafür lediglich 54,75 Euro.

Der Gewinner oder die Gewinnerin tippte die sechs richtigen Zahlen 17, 20, 22, 23, 27 und 32 und hatte den Tipp in einer Annahmestelle im Eifelkreis Bitburg-Prüm abgegeben. Zum Gewinn des Jackpots in Höhe von rund 27 Millionen Euro fehlte die richtige Superzahl 7.

Da der Schein ohne Kundenkarte abgegeben wurde, muss sich der oder die Glückliche bei Lotto Rheinland-Pfalz melden, um den Gewinn geltend zu machen.

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Kreissparkasse Bitburg-Prüm ist attraktiver Arbeitgeber!

Bitburg – Dies beweist eindrucksvoll die langjährige Treue der Beschäftigten, die bereits seit 25 und sogar 40 Jahren Teil der Sparkassenfamilie sind. Diesem besonderen Anlass wurde in einem feierlichen Rahmen Rechnung getragen. Die den Jubilaren überreichten Dankurkunden sind dabei Symbol für die hohe Wertschätzung ihrer persönlichen Leistungen.

Gerade in der heutigen Zeit unterstreicht die langjährige Betriebszugehörigkeit insbesondere die Sicherheit und die beruflichen Perspektiven, die die Sparkasse ihren Beschäftigten als attraktiver Arbeitgeber bietet.

Die Feierstunde verbrachten die Jubilare gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden Rainer Nickels. Glückwünsche überbrachten ebenfalls Andrea Kleis (Personalratsvorsitzende) und Stefan Krämer (Personalleiter).

 

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Sonderpreise bei „Jugend forscht“ für drei Schülerinnen des Mechernicher Gymnasiums Am Turmhof

Mechernich/Jülich – Biologische Arbeiten zu Milchkühen, Bonobo-Affen und zum Bodenvergleich in Bezug auf das Hochwasser 2021. Gleich drei Auszeichnungen durften die Schülerinnen des Mechernicher Gymnasiums Am Turmhof vom Schülerwettbewerb „Jugend forscht“ mit nach Hause nehmen. Mara Knipp, Isabel Mannz und Laura Dahmen erhielten für ihre Arbeiten im Fach Biologie jeweils einen Sonderpreis beim Regionalwettbewerb im Forschungszentrum Jülich.

Insgesamt sechs Schülerinnen aus dem Projektkurs Biologie sowie aus dem Biologie-Leistungskurs Q2 hatten ihre Forschungs- und Facharbeiten zu zoologischen, evolutiven, ethologischen oder ökologischen Themen eingereicht. Für den Wettbewerb mussten sie zusätzlich einen Stand gestalten, ihre Arbeit präsentieren, eine Präsentation ihrer Forschungsarbeit halten sowie sich den Fragen der Jury, die aus Professoren der jeweiligen Fachgebiete und externen Experten bestand, stellen.

Mit einem Sonderpreis ausgezeichnet wurden Mara Knipp mit dem Thema „Bodenvergleich in Bezug auf das Hochwasser 2021 in Kommern“, Laura Dahmen mit dem Thema „Unterschiede im Verhalten von Milchkühen in biologischer und konventioneller Haltung“ und Isabel Mannz mit dem Thema „Untersuchung des Sozialverhaltens einer Bonobo-Gruppe mit Nachwuchs“.

Neue Erfahrungen

„Jugend forscht war für mich eine gute Erfahrung“, fasst Isabel Mannz zusammen. Vor allem der Austausch mit anderen Teilnehmern und das Erkunden der Themenfelder im MINT-Bereich sei sehr interessant gewesen. Auch für Mara Knipp war der Tag im Forschungszentrum Jülich ein schönes, wenn auch anstrengendes, Erlebnis: „Ich empfinde »Jugend forscht« als eine sinnvolle und interessante Veranstaltung, die junge Talente entdeckt und fördert.“ Von einem aufregenden Tag berichtet auch Laura Dahmen: „Es war eine ganz neue Erfahrung, losgelöst vom Schulalltag, die wir machen durften.“

Seit vielen Jahren nimmt das Mechernicher Gymnasium Am Turmhof bereits an dem renommierten Schülerwettbewerb teil – und konnte bisher jedes Mal Erfolge aufweisen. Ziel der Teilnahme ist es auch, den Schülern neue Erfahrungen zu ermöglichen. Im Rahmen des Wettbewerbs lernen sie, wie man Forschungsergebnisse vor einer Expertenjury vorstellt, sie können Kontakte zu interessierten Schülern aus anderen Schulen und zu Professoren der Uni knüpfen. Auch haben sie die Möglichkeit, erstmals „Uniluft“ schnuppern zu können, denn die Schüler sind einen ganzen Tag an der Universität Bonn oder im Forschungszentrum Jülich und werden von der Jury auf Herz und Nieren geprüft.

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Rallye Club Nordeifel (RCN) nach Corona im Aufwind

Kall/Eupen – Im letzten Jahr zehn neue Mitglieder gewonnen – Lars Kaulen gewann die Meisterschaft nach sieben Kart-Rennen auf der Hausstrecke im belgischen Eupen – Siegerehrung in zwei Etappen – Club hat guten Ruf.

Nach langer Corona-Pause in den Jahren 2020 und 2021 konnte der Rallye Club Nordeifel (RCN) jetzt bei seiner Jahreshauptversammlung im Saal Gier in Kall wieder seine erfolgreichen Fahrer des Sportjahres 2022 ehren. Wie der Vorsitzende Daniel Klein berichtete, liegen der Schwerpunkte des im Jahr 1965 gegründeten Clubs im Kartsport sowie in der Teilnahme an Oldtimer-Veranstaltungen. Obwohl Corona noch immer unterwegs gewesen sei, habe der RCN im vergangenen alle geplanten Kart-Rennläufe über die Bühne bringen können, wenn auch die Teilnehmerzahl geringer gewesen sei. Das habe leider dazu geführt, dass der Club bei zwei von sieben Rennen „Miese“ gemacht habe.

Wie Sportleiter Hubertus Klinkhammer mitteilte, seien im vergangenen Jahr immerhin 16 Kartfahrer bei den sieben Rennen für die RCN-Meisterschaft auf der Hausbahn im belgischen Eupen an den Start gegangen. Für dieses Jahr zeichne sich erfreulicherweise eine steigende Tendenz ab. Das bestätigte sich bereits einen Tag nach der Versammlung, als beim ersten RCN-Saisonrennen in Eupen 27 Fahrer am Start waren, um erste Meisterschaftspunkte einzufahren.

In diesem Jahr, so Vorsitzender Daniel Klein, werde der RCN auf der belgischen Hausbahn in Eupen fünf Meisterschaftsläufe austragen. Zwei weitere seien auf der Außenanlage des Michael-Schumacher-Kart-Centers in Kerpen, sowie auf der Indoor-Bahn Kart-Cologne in Köln-Rodenkirchen geplant.

RCN-Mitglieder hätten im vergangenen Jahr auch an den Oldtimer-Veranstaltungen „Tour de Eifel“ des MSC Höfen und der „Düren-Klassik“ in Düren teilgenommen. Hier ständen weniger die Rennen, sondern mehr die Geschicklichkeit im Vordergrund. Auch in diesem Jahr werde der RCN bei diesen Veranstaltungen mit von der Partie sein. Ebenfalls bei der bekannten Adenau-Klassik im Mai. Mit einer großen Mannschaft werde der RCN vom 18. bis 21. Mai anlässlich des 24-Stunden-Rennens am Nürburg beim ADAC-Ortsclubtreff präsent sein.

Obwohl der RCN durch zwei schwach besetzte Saisonrennen rund 900 Euro „Miese“ gemacht hatte, sprach Kassierer Michael Klein von einer gesunden Kassenlage. Der Club habe im Jahresverlauf zehn neue Mitglieder gewinnen können, die aktiv am Kartsport teilnehmen. Das sei auch dem guten Ruf des RCN in der Kartsport-Szene zu verdanken. „Der Kartsport wird immer beliebter und wir haben uns einen guten Namen erworben“, so Michael Klein.

Per Handy übermitteln die Mitgewinner Fabian Schumacher (links) und Daniel Klein (rechts) dem Sieger Lars Kaulen die Nachricht über den Gewinn der Meisterschaft. Foto: RCN

Die Meisterschaft des Sportjahres 2022 gewann Lars Kaulen mit 43.932 Punkten vor Fabian Schumacher (40.797) und Daniel Klein (39.121). Die Siegerehrung durch Sportleiter Hubertus Klinkhammer erfolgte in zwei Etappen, weil der Gewinner Lars Kaulen an der Teilnahme der Jahreshauptversammlung verhindert war. Die Nachricht über seinen Saisonsieg wurde ihm noch am Abend von den Mitsiegern Fabian Schumacher und Daniel Klein per Handyfoto übermittelt. Die Siegerpokale wurden am anderen Tag beim ersten Saisonrennen des RCN auf der Kartbahn in Eupen offiziell überreicht. (Reiner Züll)

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Ein Winzer-Match bei sonnigem Wetter fürs Ahrtal

Heimersheim/Ahrtal – Ein ungewöhnliches sportliches Großereignis fand am vergangenen Samstag, 11. März, bei sonnigem Wetter am Sportplatz Heimersheim statt. In einem Benefizspiel empfing eine erstmals zusammengestellte Mannschaft der Ahr-Winzer die renommierte Nationalmannschaft der deutschen Winzer, bekannt als WEINELF. Die Deutsche Nationalmannschaft der Winzer e.V., kurz Weinelf genannt, hatte seit der Flutkatastrophe im Juli 2021 die Ahr und ihre Winzer beim Wiederaufbau unterstützt. Dieses Engagement sollte nun in einem spannenden Kräftemessen gipfeln.

Für die Weinmacher von der Ahr war dies eine echte Herausforderung, für die sie laut Winzer Peter Kriechel, Vorsitzender von Ahrwein e.V., nochmal einige Tage vorher eine Trainingseinheit absolviert hatten. Denn die WEINELF, die 2005 nach einem Startsieg (3:2) gegen eine Nationalmannschaft der Köche im Münchner Olympiastation gegründet wurde und die in internationalen Wettbewerben bereits Europameister (2014), Vize-Europameister (2016, 2018)) und EM-Dritter (2022) war, bat ein starkes Team mit Winzern aus verschiedenen Anbaugebieten auf. Über 20 Spieler waren für die WEINELF and diesem Tag gemeldet. Dirigiert wurden sie vom namhaften Trainer Friedel Müller aus Hessen.

Aber auch die Mannschaft der Ahr Winzer hatte einige Spitzenspieler des Tals auf dem Platz gebracht um den nationalen Gegner die Stirn zu bieten. Neben Gerd und Peter Kriechel aus dem Weingut Kriechel fegten auch Jan Lingen vom Weingut Peter Lingen, Niklas Körtgen von den Jungwinzern Next Generation, Thorsten Pollig vom Weingut Pollig & Schmidt sowie Michaela Wolff vom Weingut Sonnenberg über den Platz. Darüber hinaus hatte vor allem die Winzergenossenschaft Mayschoß- Altenahr viele tatkräftige Spieler ins Rennen geschickt.

Gepfiffen wurde das einzigartige Match von Michael Jüris, seines Zeichens Schiedsrichter und Mitglied der Schiedsrichtervereinigung Rhein-Ahr e.V.. Ganz im Zeichen des Spieltages schied er das Spiel ebenfalls ehrenamtlich für die gute Sache.

Und diese gute Sache kam bei Aufeinandertreffen der Weingiganten aus ganz Deutschland nicht zu kurz.

Gemeinsam mit der Aktion GEISENHEIM hilft! AHR brachte die WEINELF zwei Schecks mit auf dem Platz um diese an den „Ahr – A wineregion needs Help for Rebuilding e.V“ zu übergeben. Durch die Hochschule Geisenheim mit dem Geisenheimer Alumni-Verband (Koordinator Roger Baumeister) mit 9.103,52 EUR, und dem Verein zur Förderung der Weinkultur e.V. (Vorsitzender Rudolf Knoll) mit 1.000 EUR konnten so insgesamt über 10.000 EUR überreicht werden. Vorsitzender des Ahrwein e.V. und Mitglied des Reubilding e.V. Peter Kriechel sowie Hans Jürgen Juchem als Beigeordneter der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler bedankten sich für die großzügige Zuwendung.

Es zeigte sich allerdings schnell, wie akribisch die Deutsche Nationalmannschaft der Winzer an Ihren Spielfähigkeiten und dem Mannschaftsgeist gearbeitet hatte und so siegte diese mit einem verdienten 0:8 über die Ahrwinzer. Trotz oder gerade wegen der kurzen Vorbereitungszeit zeigte sich die Ahrmannschaft  aber mutig und offensiv im Spiel und erzielten so gerade in der zweiten Halbzeit die ein oder andere gute Torchance.

Abgerundet wurde der Spieltag durch die zwei spannenden Matches vor dem Winzerspiel. Zunächst kickten die F-Jugend des Ahrweiler Ballsportclubs gegen die gleichaltrigen Spieler aus der Grafschaft und im Anschluss folgte ein spannendes Kräftemessen der zweiten Mannschaft und der A -Jugend des SG Landskrone Heimersheim.

Der Ahrwein e.V., als Veranstalter des Spieltages, ist mit dem Verlauf und der Resonanz aus der Bevölkerung zufrieden und wird den Erlös des Spieltages der Jugendförderung der Ahrweiler Ballsport Clubs zu Gute kommen lassen, die bei der Organisation des Winzer Derbys ihre großzügige Unterstützung angeboten hatten.

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Eifelkreis Bitburg-Prüm vergibt erneut zwei Medizinstipendien – Bewerbungsfrist bis 31. März 2023 verlängert

Bitburg – Der Eifelkreis Bitburg-Prüm vergibt erneut zwei Stipendien für ein Auslandsstudium Humanmedizin zum Wintersemester 2023/24. Die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung der Bürgerinnen und Bürger ist ein primäres Anliegen des Eifelkreises Bitburg-Prüm. Um dem drohenden Hausärztemangel entgegen zu wirken, möchte der Eifelkreis zum Wintersemester 2023/2024 erneut zwei Studenten oder Studentinnen die Möglichkeit geben, an einer ausländischen Universität ein Studium der Humanmedizin zu absolvieren.

Voraussetzung für die Unterstützung durch den Eifelkreis ist, dass der Stipendiat einen Vertrag mit dem Eifelkreis unterzeichnet und sich verpflichtet, nach erfolgreicher Approbation und Facharztausbildung anschließend 10 Jahre als Hausarzt oder Hausärztin im Eifelkreis tätig zu sein. Mit dieser Maßnahme soll die prekäre Situation des Hausärztemangels in der Region für die Zukunft etwas entschärft werden.

Wir bieten:

  • Nicht rückzahlbares Stipendium in Höhe von 4.000 €/Semester
  • Förderdauer: max.12 Semester

    Wir fordern:

  • Nachweis der Approbation
  • Facharztausbildung mit Befähigung zur Ausübung der Allgemeinmedizin
  • Vertragliche Verpflichtung, mindestens 10 Jahre als Hausarzt bzw. Hausärztin im Eifelkreis
    tätig zu sein.

Bewerbung und Auswahlverfahren:
Die Bewerbungsfrist wurde verlängert. Interessenten können ihre Bewerbung bis zum 31. März 2023 bei der Kreisverwaltung mit folgenden Unterlagen einreichen:

  • Formloses Bewerbungsschreiben
  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Motivationsschreiben
  • beglaubigte Kopie des Zeugnisses der allgemeinen Hochschulreife
  • Zeugnis einer eventuell abgeschlossenen Berufsausbildung
  • Nachweis über Praktika, ehrenamtliche Tätigkeiten, Freiwilliges Soziales Jahr, o.ä.
  • Nachweis über Mitgliedschaft in Vereinen
  • Kopie der aktuellen Immatrikulationsbescheinigung, sofern bereits ein Studium der Humanmedizin an einer Universität begonnen wurde, deren Abschluss die Approbation als Arzt in Deutschland zulässt.
  • bei schon bestandenem Ersten Abschnitt der ärztlichen Prüfung (Physikum) eine beglaubigte Kopie des Zeugnisses sowie bisher erbrachter Leistungsnachweise.

Weitere Informationen sind bei Andreas Heiseler (Tel. 06561 15-5111) erhältlich. Aussagefähige Bewerbungsunterlagen werden erbeten an:

Kreisverwaltung Bitburg-Prüm -Amt 04- Maria-Kundenreich-Str. 7, 54634 Bitburg oder per Email an: heiseler.andreas@bitburg-pruem.de

Mit der Einsendung einer Bewerbung erklären sich die Bewerberinnen und Bewerber einverstanden, dass vorübergehend erforderliche Daten im Rahmen des Auswahlverfahrens verarbeitet werden dürfen.