Kategorien
News

Stadt Eschweiler und NetAachen pflanzen 500 Baumsetzlinge im Eschweiler Stadtwald

Eschweiler – Abschluss der Aktion „Net(t)Aufforsten“. Die Wälder der Städteregion Aachen zukunftsfähig gestalten – resistentes und nachhaltiges Waldbild schaffen. NetAachen und die Stadt Eschweiler pflanzen hunderte Baumsetzlinge im Naturschutzgebiet „Bergbauwüstungszone“ des Eschweiler Stadtwaldes. Mit 500 Edelkastanien, auch als Esskastanien bekannt, wird der vorherige Fichtenbestand wiederaufgeforstet und ersetzt.

Wie für den Klimawandel geschaffen

NetAachen und die Stadt Würselen forsten mit 500 frischen Setzlingen der Esskastanie einen Teil der Naturschutzzone „Bergbauwüstungszone“ im Eschweiler Stadtwald auf. Auf der Pflanzungsfläche stand bis zum Herbst vergangenen Jahres der letzte Fichtenreinbestand des Waldnaturschutzgebiets – aufgrund massiven Borkenkäfer-Befalls musste dieser gerodet werden. Mit der Esskastanie wird nun ein Bestand an trockenstressresistenten, sturmfesten und sehr anpassungsfähigen Bäumen, vor allem im Vergleich zur Fichte, im Stadtwald etabliert. „Der Fichtenbestand prägte das Gebiet etwa 70 Jahre lang und wurde wie viele Fichten-Anpflanzungen im Zuge der Nachkriegsaufforstungen etabliert“, erklärt Revierförster Marco Lacks, zuständig für die städtischen Waldgebiete in Eschweiler und Würselen. Ein besonderer Unterschied zu anderen Wäldern besteht in der Ökologie des Eschweiler Stadtwaldes. „Der Boden hier ist besonders durch den Braunkohletagebau beeinflusst. Tiefere Erdschichten und Kohlereste wurden an die Oberfläche befördert, sodass wir keinen natürlich gewachsenen Boden vorfinden“, ergänzt Förster Marco Lacks, der sich seit fast neun Jahren um die Wälder in Eschweiler und Würselen kümmert.

Die Esskastanie: Enormes Potenzial im Klimawandel

Die Esskastanie ist zwar nicht heimisch in hiesigen Lagen, wird jedoch seit etwa 2000 Jahren auch bei uns kultiviert. Ursprünglich aus Kleinasien und dem östlichen Mittelmeerraum stammend, brachten die Römer diese Baumart mit ihren nahrhaften Maronen in unsere Gefilde. Bekannt ist die Esskastanie außerdem für ihr dauerhaftes und hervorragendes Holz sowie ein äußerst schnelles Wachstum in der Jugendzeit. Die Esskastanie wird bis zu 600 Jahren alt und erreicht Höhen von über 33 Metern.

Abschluss der Nachhaltigkeitsaktion „Net(t)Aufforsten“

Die Pflanzung der 500 Esskastanien im Eschweiler Stadtwald bildet den vorläufigen Abschluss des NetAachen-Nachhaltigkeitsprojekts „Net(t)Aufforsten“. Aktionsplanung und Beschaffung der Baumsetzlinge erfolgte gemeinsam mit der „Fit4Future Foundation“. Nach vier vorangegangenen Pflanzungen in Alsdorf, Herzogenrath, Stolberg und Würselen, sind nun insgesamt 2500 Bäume in den fünf Kommunen eingepflanzt. Symbolisch steht jeder Baum für einen Geschäftskunden, als Gegenentwurf zum traditionellen Baumschlagen in der Weihnachtszeit.

„Nach etwa einem Jahr sind wir besonders stolz die Aktion Net(t)Aufforsten zu einem erfolgreichen Abschluss zu führen. Begonnen im April vergangenen Jahres, konnten je 500 Bäume in 5 Kommunen der Städteregion ins Waldbild integriert werden“, so NetAachen-Geschäftsführer Andreas Schneider über die Baumpflanzungs-Aktion. „Als Infrastrukturgeber für die Region ist das Vorantreiben von Digitalisierung und Netzausbau zwar unser Hauptanliegen, aber das alles geht nicht ohne eine nachhaltige Region. Hier sehen wir uns auch in der Verpflichtung, über die Rolle als wirtschaftlicher Akteur hinaus, Mitverantwortung für das gesellschaftliche Leben und die ökologische Vielfalt in unserer Heimat zu übernehmen.“ Eine nachhaltige Region mit hoher Lebensqualität ist die Zielsetzung der Baumpflanzungsaktion. Das kann für einige unterschiedliche Bedeutung haben, eine gesunde und atemberaubende Natur gehört aber mit Sicherheit dazu.

„Das Thema Aufforstung ist uns ein besonders wichtiges Anliegen, gerade wenn es um die nachhaltige Gestaltung von Naherholungsgebieten in Eschweiler geht“, ergänzt Eschweilers Bürgermeisterin Nadine Leonhardt den städtischen Hintergrund der Baumpflanzungen. „Neben großen kommunalen Themen wie dem Wiederaufbau nach dem Hochwasser und die Digitalisierung, wirkt sich das Pflanzen neuer Baumbestände ebenso erheblich auf die Zukunftsfähigkeit der Stadt aus. Als Stadt Eschweiler bedanke ich mich herzlich bei NetAachen, gemeinsam mit uns einen Teil zur dauerhaften Renaturierung in Eschweiler beizutragen.“ Die einzigartige Beschaffenheit des Eschweiler Stadtwalds wird mit den Esskastanien nochmals erweitert – Von menschlicher Hand durch Kohlebergbau und Nachkriegsaufforstung sichtliche geprägt, entfaltet sich das Naturschutzgebiet in einer faszinierenden Diversität.

Wir freuen uns, im Rahmen von „Net(t)aufforsten“ einen kleinen, aber wichtigen Beitrag für Natur und Menschen leisten zu können. Jeder Schritt zu Renaturierung und mehr Nachhaltigkeit ist ein essenzieller – Die nächsten spannenden Projekte und Aktionen sind bei NetAachen schon in Planung!

Kategorien
News

Feuerwehr Aachen übt den Ernstfall am Gefahrgutzug der Deutschen Bahn

Aachen – Gewappnet für den Ernstfall: An drei Tagen haben Kräfte der Feuerwehr Aachen auf dem Güterbahnhof in Aachen-Rothe Erde in der vergangenen Woche am Ausbildungszug „Gefahrgut“ der Deutsche Bahn unter realitätsnahen Bedingungen geübt. Ziel der Übungen war es, den Umgang mit einem Kesselwagen, aus dem eine Flüssigkeit austritt, zu trainieren. Insgesamt wurden 75 Feuerwehrleute aus Aachen von Sicherheitsingenieuren der DB Netz AG in die Handhabung der Gefahrenabwehr im Bahnbereich eingewiesen.

Die Übungssituationen verlangte den Einsatzkräften einiges ab: An verschiedenen Stellen des Kesselwagens trat Wasser aus. Die Feuerwehrleute mussten zunächst die Gefahrenzone absichern und dann den Kesselwagen auf Leckagen untersuchen. Anschließend galt es, den Austritt der Flüssigkeit zu stoppen und das ausgetretene Wasser aufzufangen. „Es war eine lehrreiche Fortbildung. Gerade in Einsatzsituationen, mit denen man glücklicherweise eher selten konfrontiert wird – wie Unfälle im Bahnbereich mit gefährlichen Stoffen und Gütern – ist es wichtig, unter fachlicher Begleitung die wichtigsten Skills zu wiederholen und zu vertiefen!“ bilanzierte Brandrat Marcus Mehlkop.

Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Kollegen der der belgischen Feuerwehr wurde ebenfalls geübt. So sagte Marvin Lenaerts, Feuerwehrmann der deutschsprachigen Gemeinschaft: „Es ist interessant, die vielen Gemeinsamkeiten zu stärken und kleine Unterschiede gegenseitig zu erläutern.“

Die Übungen waren ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung der Feuerwehrleute. Denn im Ernstfall muss jeder Handgriff sitzen, um eine schnelle und sichere Rettung zu gewährleisten. Die Deutsche Bahn setzt sich aktiv für die Sicherheit im Bahnverkehr ein und arbeitet gerne mit der Feuerwehrschule der Stadt Aachen zusammen, um im Ernstfall schnell und effektiv reagieren zu können.

Kategorien
News

Kleine Künstlerinnen und Künstler am Beda Markt in der Kreissparkasse in Bitburg ausgezeichnet

Bitburg – Siegerehrung des Weltspartags-Malwettbewerbs – Jonglierkünstler Christian Dirr begeistert Jung und Alt. Stolz hielten die jungen Künstlerinnen und Künstler ihre Werke in den Händen und präsentierten sie dem Publikum. Bei der Siegerehrung des Malwettbewerbs anlässlich des Weltspartages 2022 wurden am Beda-Markt-Samstag die Gewinner in einem feierlichen Rahmen im Kundenzentrum der Kreissparkasse Bitburg gekürt.

Die Jury hat sich schwer getan, aus  über 300 Einsendungen aus dem gesamten Eifelkreis die schönsten Bilder zum Motto „Ein Tag auf dem Bauernhof“ auszuwählen. Am Ende standen 30 Gewinner aus den verschiedensten Orten im Eifelkreis fest. Auf der Bühne nahmen die anwesenden Kinder ihre mit Geschenken gefüllten Rucksäcke entgegen.

Auch das Rahmenprogramm begeisterte nicht nur die Kleinsten: Der beliebte Comedy-Jongleur Christian Dirr entführte die Kinder, Eltern, Großeltern und alle anwesenden Besucher in seine Welt voll kreativem Unsinn und magischer Momente. Mit vor Staunen aufgesperrten Mündern und weit aufgerissenen Augen verfolgten die kleinen und großen Zuschauer den fliegenden Besen und die trickreichen Jonglagen. Die Kreissparkasse Bitburg-Prüm gratuliert allen kleinen Künstlern zu ihren tollen Werken.

Kategorien
News

Stadt und Bürgerstiftung unterstützen Tafel Bad Münstereifel – Symbolischer Scheck in Höhe von 30.000 Euro

Bad Münstereifel – Die Flutkatastrophe hat die Tafel Bad Münstereifel e.V. schwer getroffen. Ausgabestelle und Lager, in Iversheim direkt an der Erft gelegen, waren völlig verwüstet. Sämtliche Vorräte waren unbrauchbar, Regale umgestürzt, elektrische Geräte nicht mehr zu gebrauchen. Nach einer langen flutbedingten Pause haben die Ehrenamtler seit Mittwoch, 8. März, erstmals wieder für ihre Kundinnen und Kunden geöffnet.

Für die Räume im Gebäude der städtischen Flüchtlingsunterkunft trägt der Verein lediglich die Nebenkosten. Für viele Menschen aus dem Bad Münstereifeler Stadtgebiet ist die Tafel eine wichtige Anlaufstelle. „Viele sind dankbar, dass endlich wieder geöffnet ist“, sagte Regina Merken, kommissarische Vorsitzende der Tafel Bad Münstereifel e.V., beim Besuch von Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian und Gina Burgwinkel-Ernst, Leiterin des Amtes für Öffentliche Sicherheit, Ordnung und Soziales. Auch Peter Greven, Vorsitzender der Bürgerstiftung, machte sich vor Ort ein Bild von der aktuellen Situation.

35 Kundinnen und Kunden hatten den ersten Öffnungstag wahrgenommen, berichtete Regina Merken. Für den zweiten Öffnungstag eine Woche später rechnen die Tafel-Mitarbeiter mit etwa doppelt so vielen Kundinnen und Kunden. Durch geflüchtete Menschen aus der Ukraine ist der Kundenstamm gewachsen. Zehn ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich um die Abholung der gespendeten Waren und deren Ausgabe in Iversheim. Nach der Flut hatten die Ehrenamtler auch beim neuen Einrichten der Ausgabestelle angepackt.

Um die Tafel zu unterstützen, hat Peter Greven im Namen der Bürgerstiftung Bad Münstereifel eine Spende in Höhe von 6.500 Euro überbracht. Das Geld dient zur Finanzierung eines neuen Kühlhauses, das bei der Flut zerstört wurde. Ein anderes Tiefkühlhaus im Erdgeschoss hatte die enormen Wassermassen glücklicherweise überstanden. Seitens der Stadt überreichten Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian und Amtsleiterin Gina Burgwinkel-Ernst bei dem Vor-Ort-Termin einen symbolischen Scheck in Höhe von 30.000 Euro an die Tafel.

Das Geld stammt aus einer Spendensammlung, die die Gemeinde Niederkrüchten gemeinsam mit der dortigen Tafel zugunsten der Stadt Bad Münstereifel initiiert hatte, damit diese das Geld für mildtätige Zwecke einsetzt. Die Tafel möchte die Spende vorrangig in ein neues Fahrzeug investieren. Eines ihrer Fahrzeuge war durch die Flut weggeschwemmt worden. „Die Spende ist auch eine Anerkennung für Euer unermüdliches Engagement. Und den Menschen in Niederkrüchten danken wir für die großartige Unterstützung“, hob die Bürgermeisterin hervor. „Ihr habt uns eine ganz große Last genommen“, betonte Regina Merken gegenüber Sabine Preiser-Marian, Gina Burgwinkel-Ernst und Peter Greven hörbar erleichtert.

Kategorien
News

„Mechernicher Schwimmclub e.V.“ wählte neuen Vorstand

Mechernich/Bad Münstereifel – „Gemeinsam nach vorn blicken“ – Die Mitgliederversammlung des „Mechernicher Schwimmclub e.V.“ (MSC) traf sich in Bad Münstereifel, um einen neuen, sechsköpfigen Vorstand zu wählen. An dessen Spitze stehen nun Ruth Haltof (erste Vorsitzende), Birgit Brauns (zweite Vorsitzende), Angelika Massong (Schatzmeisterin), Sabine Brune (Schriftführerin), Nicolai Link (Homepage und Schwimmwart) und Dr. Yaman Kouli (Pressewart).

„Die Jahre der Pandemie gingen natürlich auch am MSC nicht spurlos vorbei“, so der Verein. Der Andrang auf den Schwimmverein sei aber weiterhin ungebrochen. Umso mehr hat sich die Mitgliederversammlung gefreut, mit einem neuen Vorstand gemeinsam nach vorn blicken zu können.

„Derzeit schwimmen wir in Satzvey und in der »Eifeltherme Zikkurat« an verschiedenen Tagen und auf sehr unterschiedlichen Niveaus“, erklärt Dr. Yaman Kouli dem Mechernicher Bürgerbrief und ergänzt: „Wir freuen uns stets über kleine und große neue Mitglieder und suchen aktuell auch Verstärkung für unsere Trainerinnen und Trainer!“ Weitere Informationen gibt´s im Web unter www.mechernicher-sc.de.

 

Kategorien
News

Weltwassertag am 22. März – Wasser und Böden sind wichtigste landwirtschaftliche Produktions-Faktoren

Region/Koblenz – Ohne Wasser kein Leben. Das gilt auch für die Landwirtschaft und die Lebensmittelerzeugung. Der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau macht anlässlich des Weltwassertages am 22. März darauf aufmerksam, dass in den vergangenen Jahren die Klimaschwankungen deutlich zugenommen haben und Extremwetterereignisse wie Starkregenfälle und Dürrephasen bereits zur Normalität gehören. Vier der vergangenen fünf Jahre waren gerade im Frühjahr und Sommer deutlich zu trocken. Diese Entwicklung führt neben der Absenkung des Grundwasserspiegels und der Austrocknung des Bodens auch zu Einbußen bei der Nahrungs- und Futtermittelerzeugung.

Es muss Ziel der Bundes- und Landesregierung sein, das Wassermanagement in der Landwirtschaft und im Weinbau zu stärken. Hierfür sind unter anderem Regenrückhalte- und Wasserspeicherbecken notwendig. Sie ermöglichen es, die Niederschläge besser zu verteilen und den landwirtschaftlichen Familienbetrieben auch künftig eine Bewirtschaftung der Flächen zu ermöglichen. Darüber hinaus muss dem enormen Flächenverbrauch für Siedlungs-, Gewerbe- und Verkehrsflächen in Deutschland von täglich über 70 Fußballfeldern und der damit einhergehenden Versiegelung der Böden Einhalt geboten werden. Denn jeder Quadratmeter an versiegelter Fläche bedeutet einen Verlust an Versickerungsmöglichkeiten und damit eine Reduktion der Grundwasserneubildung.

Eine effektive Nutzung der Lebensgrundlage Wasser nimmt rasant an Bedeutung zu. Jetzt müssen die verantwortlichen Politiker die Grundlagen für eine zukünftig optimale Wasserverteilung legen, damit auch in Trockenzeiten Lebensmittel erzeugt werden können. Denn Pflanzen und Tieren brauchen nicht nur gesunde Böden, sondern auch eine ausreichende Wasserversorgung.

Kategorien
News

Ehrungen, Berichte und gute Stimmung beim Rotkreuz-Ortsverein Euskirchen

Euskirchen – Ein Prototyp, viele passionierte Mitstreiter und ein Pöthmann, der seine Nachfolge regelt – das war die Jahreshauptversammlung des DRK Ortsvereins Euskirchen in Kurzform. Doch dahinter verbirgt sich natürlich viel, viel mehr.

Zum Beispiel ein engagierter Vorstand, der unter der Führung von Angelika Gräber-Stupp die zahlreichen Mitglieder im Rotkreuz-Zentrum begrüßen konnte. „Es ist schön, dass wir wieder so normal zusammenkommen können und endlich auch wieder normal arbeiten können“, betonte die Ortsvereins-Vorsitzende, die allen Engagierten für die vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit dankte.

In diesen Dank stimmte auch Karl Werner Zimmermann mit ein. Der Kreisvorsitzende des Roten Kreuzes berichtete zudem über zahlreiche Investitionen in den Euskirchener Standort. So sei das Rotkreuz-Zentrum zum Beispiel mit einem Notstromaggregat ausgestattet worden, um in Krisen autark arbeiten zu können. Auch ihn freue es, dass sich das Rotkreuz-Leben nach Corona wieder normalisiere. „Es ist richtig schön zu sehen, dass das Rotkreuz-Zentrum am Wochenende wieder intensiv mit Leben gefüllt ist“, so Zimmermann.

Nachfolger einarbeiten

Nach dessen Grußwort übernahm Gemeinschaftsleiter Daniel Pöthmann die Regie. Er kündigte an, dass er in zwei Jahren seine Position als Gemeinschaftsleiter aufgeben werde. „Dann bleibt genügend Zeit, um einen geeigneten Nachfolger zu finden und einzuarbeiten“, betonte der 30-Jährige, der im DRK natürlich auch darüber hinaus engagiert mitarbeiten wird.

Mit Blick auf das Jahr 2022 hatte Daniel Pöthmann durchaus gute Nachrichten zu verkünden.

So habe sich insbesondere die Anschaffung eines individuell ausgerüsteten Rangers zur schnellen mobilen Versorgung von Einsatzkräften bereits bewährt. „Das ist ein Prototyp, den es so kein zweites Mal gibt“, berichtet der Gemeinschaftsleiter im Gespräch mit der Agentur ProfiPress. Das Fahrzeug sei mit Kaltgetränken, Kaffeemaschine und Kühlbox ausgestattet, um etwa die Feuerwehr bei Einsätzen schnell und autark verpflegen zu können. Auch ein Hygienebecken sei im Auto, damit sich die Einsatzkräfte vor Ort zum Beispiel Hände waschen können. Erste Einsätze waren ein Waldbrand in Kirchheim oder die Explosion im Euskirchener Kanalsystem, die einige Gullydeckel in die Luft schleuderte.

112 ehrenamtliche Helfer

Insgesamt sechs solcher Einsätze habe man in 2022 gefahren, dazu seien fünf weitere Verpflegungsdienste in Blankenheim und Bad Münstereifel hinzugekommen. Zudem unterstützen die Euskirchener Rotkreuzler bei fünf Evakuierungen nach Bombenfunden, absolvierten 48 Sanitätsdienste und führten 153 Krankenhaus-Transporte durch.

„Absolviert wurden diese Einsätze von 112 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern im Einsatzdienst“, so Daniel Pöthmann, der auch ein Resümee der Blutspendedienste zog. So wurden sechs große Aktionen im Euskirchener Rotkreuz-Zentrum durchgeführt, acht weitere in Kuchenheim und Kirchheim. Daran nahmen insgesamt 2329 Blutspender, davon 262 Erstspender, teil.

35 Helferinnen und Helfer rund um Edeltraud Engelen („Das Gesicht der Blutspende“) stünden immer wieder bereit für Verpflegung, Aufbau, Abbau, Organisation, Einkauf und vieles mehr. Insgesamt könne der Ortsverein auf 155 aktive Helfer in den Bereichen Jugendarbeit, Einsatzdienst, Vorstand, Blutspende oder Seniorenarbeit zurückgreifen. „Dafür gilt allen unser herzlichster Dank“, so Daniel Pöthmann, der zudem mit Angelika Gräber-Stupp zahlreiche Mitglieder ehren konnte.

Haushaltsplan genehmigt

Für fünfjährige Mitgliedschaft wurden Kevin Cremer, Cornelia Voß, Lothar Käpplinger und Susanne Rarey ausgezeichnet. Seit 15 Jahren sind Miriam Lux und Tobias Pohl im Roten Kreuz. Auf eine 30-jährige Mitgliedschaft kann Marco Voigt zurückblicken und eine Auszeichnung für 45-jährige Mitgliedschaft erhielt Dirk Kristahl. Eine Ehrung des Kreisverbands für 40-jährige Mitgliedschaft überreichte anschließend der stellvertretende Kreisbereitschaftsleiter Daniel Heinz an Margarete Haag.

Zuvor hatte der dritte Vorsitzende Dirk Bergheim den Finanzbericht von Schatzmeister Christian Schmitz präsentiert. Mit eine der größten Positionen darin war der Ranger. Eine Investition, die sich bereits bewährt habe. Auch künftig wolle man weiter in den Fuhrpark investieren, so Bergheim. Der von ihm vorgestellte Haushaltsplan für 2024 wurde dann ebenso einstimmig beschlossen wie zuvor die Entlastung des Vorstands, der die Mitglieder am Ende der Versammlung zu einem leckeren Buffet einlud, für das Tobias Pohl verantwortlich zeichnete.

 

Kategorien
News

Die heiße Phase im Bitburger Rheinlandpokal beginnt – Der FC Bitburg mit dabei

Region/Koblenz – Halbfinalspiele stehen fest, Endspielort ist fixiert – Nur noch ein Schritt bis zum Endspiel: Seit gestern Abend stehen die vier Halbfinalisten im Bitburger Rheinlandpokal fest. Mit dem FC Rot-Weiß Koblenz, der TuS Koblenz und dem TuS Immendorf sind drei Vereine aus dem Koblenzer Stadtgebiet vertreten – das Feld wird vom FC Bitburg komplettiert. Die Halbfinalbegegnungen im Bitburger Rheinlandpokal sind vorläufig auf Mittwoch, 12. April (19.30 Uhr), terminiert.

Es sind zwei Duelle nach dem Motto „David gegen Goliath“. Rheinlandligist Bitburg empfängt den Regionalligisten FC Rot-Weiß Koblenz und Bezirksligist TuS Immendorf trifft auf Oberligist TuS Koblenz. Das haben die Viertelfinalbegegnungen ergeben. Der FC Bitburg besiegte den FV Morbach (1:0), die Rot-Weißen aus Koblenz setzten sich im Regionalliga-Duell gegen Eintracht Trier durch (2:1). Ähnlich eng verliefen auch die beiden anderen ligainternen Duelle. Immendorf (Bezirksliga Mitte) besiegte den TuS Burgschwalbach (Bezirksliga Ost) erst in der Verlängerung mit 1:0, noch spannender machten es die beiden Oberligisten TuS Koblenz und FV Engers. Das Spiel endete mit 10:9 nach Elfmeterschießen.

Auch der Endspielort ist mittlerweile fixiert. Im Stadion Oberwerth in Koblenz wird es am Samstag, den 3. Juni, um den Gewinn des Bitburger Rheinlandpokals und den Einzug in die erste Runde des DFB-Pokals gehen. Die Anstoßzeit steht hingegen noch nicht fest. Die ARD plant, die Pokal-Konferenz im Rahmen des „Finaltags der Amateure“ erneut bundesweit live im Ersten zu übertragen und verteilt die Landesverbände auf drei Zeiten.

 

Kategorien
News

Bundesweit einmaliger Neubau im Bereich des digitalen Bauens – Made in Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – Ein bundesweit einmaliger Neubau im Bereich des digitalen Bauens nach der Methode „Building Information Modeling“ (BIM) entsteht derzeit an der Universitätsmedizin Köln. Bei dem Neubau des Zentrums für Stoffwechselforschung (ZfS) der Uniklinik Köln und der Medizinischen Fakultät wird mithilfe der Methode „Building Information Modeling“ zuerst ein dreidimensionales, digitales Abbild des realen Gebäudes erstellt. Der Neubau wird damit zuerst vollständig virtuell erstellt und dann noch einmal real gebaut. Die aus der Planung gewonnenen Daten werden zudem in den tatsächlichen Betrieb der Universitätsklinik überführt und nutzbar gemacht. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen fördert das Pilotprojekt mit 200.000 Euro. Am 20. März 2023 wurde im Beisein von Ministerin Ina Scharrenbach das Richtfest gefeiert.

„Die Zukunft des Bauens hat in Nordrhein-Westfalen schon begonnen. Mit dem Neubau des Zentrums für Stoffwechselforschung macht Nordrhein-Westfalen einen großen Schritt beim digitalen Bauen. Damit unterstreichen wir unsere Vorreiterrolle in Deutschland. Mit dem digitalen Zwilling geht nach dem Bau nichts mehr verloren, sondern bleibt erhalten und ist ein echter Mehrwert für den Betrieb. Alle technischen Informationen zum Gebäude sind in Sekunden mit einem Tablet abrufbar. Durch die computergestützte Erweiterung der Realität kann man noch in den kommenden Jahren exakt sehen, wo welche Leitung verlegt worden ist ohne umständlich Baupläne heranzuziehen. Reparaturen und Wartungen können viel schneller begonnen werden und Labore sowie OPs stehen wieder viel schneller zur Verfügung. Das reduziert Kosten. Die Methode ist die Zukunft des digitalen Planens und Bauens. BIM ist win“, sagt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.

BIM ist eine Methode zur optimierten Planung und Ausführung von Bauwerken, bei der ein dreidimensionales, digitales Abbild des realen Gebäudes erstellt wird. Durch computergestützte Erweiterung der Realität (Augmented Reality) kann während des gesamten Bauprozesses der Baufortschritt mit der Planung abgeglichen werden. Die für den späteren Gebäudebetrieb zuständige medfacilities Betrieb GmbH, eine Tochtergesellschaft der Uniklinik Köln, kann zudem nach Fertigstellung des ZfS jedes verbaute Element aus der BIM-Datenbank weiterhin abrufen, vom speziellen Leuchtmitteltyp über jede verlegte Leitung bis zu entsprechenden Wartungsintervallen.

„Das Bauvorhaben und die Realisierung mittels Building Information Modeling stoßen in der Fachwelt auf großes Interesse. Die Projektverantwortlichen wurden schon mehrfach eingeladen, unser Pilotprojekt vorzustellen – unter anderem von der Uniklinik Leipzig und der Charité Berlin. Durch den Einsatz von BIM konnte das Gebäude trotzdem zeit- und kosteneffizient geplant und gebaut werden. Auch auf die späteren Betriebskosten wird sich der BIM-Einsatz positiv auswirken“, erläutert Univ.-Prof. Dr. Edgar Schömig, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor der Uniklinik Köln.

In keinem anderen Gebäude auf dem Campus der Uniklinik Köln kommt bisher so viel technische Ausstattung zum Einsatz wie im Zentrum für Stoffwechselforschung. Prof. Dr. Peter Heinen, Geschäftsführer der medfacilities GmbH, ergänzt: „Dank der zusätzlichen Landesmittel zur Implementierung der BIM-Systematik wird das Zentrum für Stoffwechselforschung nicht nur ein Leuchtturmprojekt für die Wissenschaft sein. Auch die Planung und Realisierung des Bauvorhabens setzt neue Standards für öffentliches Bauen und Digitalisierung der Arbeitswelt in Nordrhein-Westfalen.“

„Das Zentrum für Stoffwechselforschung wird durch die Einbindung in unseren Life Science Campus Synergien nutzen können, um Antworten auf ein breites Spektrum von häufigen – insbesondere altersbedingten – Erkrankungen zu finden, für die wir dringend neue Behandlungswege benötigen“, freut Univ.-Prof. Dr. Gereon R. Fink, Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln und Vorstandsmitglied der Uniklinik Köln.

Beim Neubau des Zentrums für Stoffwechselforschung ermöglichte BIM zudem den Einsatz eines halbautomatischen Baustellenroboters in den späteren Laborräumen, der insgesamt 18.235 notwendigen Öffnungen für Haltekonstruktionen in die Stahlbetondecken bohrte. Ohne die innovative Technik hätten Monteure jede einzelne Öffnung mit schweren Geräten über Kopf bohren müssen.

Das Pilotprojekt wird im Rahmen des Förderprogramms „Digitalisierung der Bauwirtschaft und innovatives Bauen“ der Landesregierung Nordrhein-Westfalen gefördert. Gefördert werden können Forschung, Entwicklung und Innovation wie zum Beispiel Forschungsvorhaben, Modellprojekte und Maßnahmen, die digital geprägte oder innovative Bauverfahren weiterentwickeln oder experimentell umsetzen. Das Ziel ist es, dass Nordrhein-Westfalen seine Vorreiterrolle bei der Entwicklung und Nutzung innovativer Bautechnologien und -verfahren weiter ausbaut, Grundsteine im Bausektor für innovative Zukunftstechnologien legt, technologische und wirtschaftliche Chancen weiterentwickelt und die Wettbewerbsfähigkeit der nordrhein-westfälischen Bauwirtschaft für die Zukunft sichert.

Hintergrund zum Zentrum für Stoffwechselforschung

  • Das Zentrum für Stoffwechselforschung ist ein fünfgeschossiges Gebäude. Es wird mit acht S2-Laborbereichen mit Auswertezonen, einer Core Facility für Großgeräte sowie einem Bürobereich für theoretische Forschungen ausgestattet werden.
  • Nach der Fertigstellung werden dort Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizinischen und der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät zusammenarbeiten, um neue Therapieansätze für Stoffwechselerkrankungen zu entwickeln.
Kategorien
News

Rotary Club Mayen hilft bei der Anschaffung einer Spülmaschine

Mayen/Region – Über einen neuen Geschirrspüler durfte sich kürzlich die TAFEL Mayen freuen. Zur offiziellen Übergabe des neuen Gerätes trafen sich der amtierende Präsident des Rotary Clubs Mayen, Michael Sexauer und sein Amtsvorgänger Karl-Josef Esch mit den Organisatoren der TAFEL Mayen, Werner Steffens vom Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. und Hermann-Josef Bernert als ehrenamtlichem Tafelmitarbeiter.

„Die neue Spülmaschine erleichtert den ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der TAFEL Mayen die regelmäßig vorgeschriebene Reinigung der Transportboxen, in denen die Waren transportiert und gelagert werden. Bislang mussten diese Boxen in aufwändiger Handarbeit im Innenhof der Mayener Ausgabestelle der TAFEL Mayen gereinigt werden“, erklärt Werner Steffens, Geschäftsführer des Caritasverbandes Rhein-Mosel-Ahr e.V., welcher die TAFEL Mayen mit ihren Ausgabestellen Mayen, Münstermaifeld und Andernach betreibt.

„Das neue Gerät schafft uns Ehrenamtlern wichtige Freiräume, um dem in den letzten Monaten stetig gestiegenen Zulauf an bedürftigen Bürgerinnen und Bürgern gerecht zu werden“, betont auch Hermann-Josef Bernert, der sich seit vielen Jahren für die TAFEL Mayen engagiert. Aktuell werden von der TAFEL Mayen mit ihren drei Ausgabestellen ca. 650 aktive Kunden mit ca. 1.700 Personen, darunter ca. 680 Kinder, betreut.

„In Zeiten extrem gestiegener Kosten sowohl für Energie als auch Lebensmittel ist es uns Rotariern ein Herzensanliegen, den Teil unserer Gesellschaft zu unterstützen, für den es eben nicht selbstverständlich ist, regelmäßig gute Lebensmittel im Haus zu haben, bzw. für den die täglichen Herausforderungen immer schwieriger zu bewältigen sind“, sind sich Rotary-Präsident Michael Sexauer und sein Amtsvorgänger Karl-Josef Esch einig.