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In der Nacht zum 26. März 2023 beginnt die Sommerzeit

Region – Am kommenden Sonntag, dem 26. März 2023, um 2:00 Uhr morgens, beginnt dieses Jahr in Deutschland die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ). Zu diesem Zeitpunkt wird die Uhr um eine Stunde vorgestellt, das heißt auf 3:00 Uhr. Die Zeitumstellung erfolgt in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie in weiteren Nachbarstaaten.

Die Sommerzeit gilt bis zur nächsten Zeitumstellung am 29. Oktober 2023.

Für die EU-Mitgliedstaaten ist die Zeitumstellung durch europäische Regelungen vorgegeben. Sowohl MEZ (Mitteleuropäische Zeit) als auch MESZ leiten sich von der Weltzeit ab. Die Weltzeit ist auf Greenwich in London bezogen, also auf die Zeitzone westlich von Deutschland. Die MEZ ergibt sich durch Hinzufügen einer Stunde und die nun beginnende MESZ durch Hinzufügen zweier Stunden zur Weltzeit.

Weitere Infos finden Sie auf der Webseite der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt.

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Citymanagement Jülich stellt sich am Sonntag 26. März vor – Gleich zwei öffentliche Termine

Jülich – Das im Auftrag der Stadt Jülich tätige Citymanagement stellt sich und seine Arbeit zugunsten der Jülicher Innenstadt an diesem Sonntag, 26. März im Rahmen von gleich zwei öffentlichen Terminen vor. Zunächst sind die zuständigen Citymanager Frank Manfrahs und Firas Orabi zu Gast beim  neuen Talkformat „Sonntagsrunde“ des CDU-Stadtverbandes. Diese beginnt um 11.00 Uhr im Restaurant Liebevoll in der Kölnstraße 5. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. Um vorherige Anmeldung per Mail (thea.kempen@gmx.de) oder per Telefon (02461/51179) wird seitens der Veranstalter gebeten.

Im direkten Anschluss daran stehen Manfrahs und Orabi allen interessierten Besucher*innen und Gästen im Rahmen des Frühlingsfestes als Ansprechpartner zum Thema Innenstadtentwicklung zur Verfügung. Von 13 bis 18 Uhr ist das Citymanagement-Team auf dem Marktplatz mit einem eigenen Infostand vertreten. An diesem laden Sie die Standbesucher*innen neben persönlichen Gesprächen zum Mitmachen an einem City-Gewinnspiel ein. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer können dabei die Jülicher Innenstadt zu verschiedenen Themen wie z.B. Einkaufsmöglichkeiten und Aufenthaltsqualität benoten und darüber hinaus Hinweise und Wünsche zur zukünftigen Innenstadtentwicklung abgeben. Die Ergebnisse fließen in die weitere Arbeit des Citymanagements ein. Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden attraktive Jülicher Stadtprodukte verlost.

Generelle Informationen zur Arbeit des Jülicher Citymanagements finden sich dauerhaft auf der Internetseite der Initiative unter der Adresse www.citymanagement-juelich.de.

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Earth Hour 2023 auch in Aachen – Licht aus für eine friedliche und lebendige Welt

Aachen – Rund um den Globus gehen am Samstag, 25. März, ab 20.30 Uhr (jeweilige Ortszeit) für eine Stunde die Lichter aus. Auch in Aachen sind während der Aktion „Earth Hour“ des Umweltverbands WWF (World Wildlife Fund) Privatleute aufgerufen, zu Hause das Licht auszuschalten. Dabei geht es nicht nur darum, ein Zeichen für Klimaschutz zu setzen, sondern auch um Frieden in Europa und in der Welt.

Für den WWF ist die „Earth Hour“ die größte weltweite Klima- und Umweltschutzaktion. „Die Earth Hour 2023 ist besonders nach dem letzten Jahr mit seinen verheerenden extremen Wetterereignissen, der Energiekrise, die auf Abhängigkeit von fossilen Energien beruht, und sich stetig ändernden Herausforderungen wichtig für uns“, betont Heiko Thomas, Beigeordneter für Klima und Umwelt der Stadt Aachen. Was im Jahr 2007 in Sydney begann, weitete sich schnell zu einem globalen Ereignis aus.

In den letzten Jahren wurde zur Earth Hour auch immer die Beleuchtung öffentlicher Gebäude in Aachen, wie zum Beispiel des Rathauses und des Doms, für eine Stunde abgeschaltet. Das ist in diesem Jahr nicht möglich, weil die Gebäude wegen der bis zum 15. April gültigen Energiesparverordnung der Bundesregierung zu dieser Zeit ohnehin unbeleuchtet sind.

Wer mitmachen möchte, kann sich unter der Internetadresse www.wwf.de/earth-hour/ anmelden und sich rund um das Ereignis informieren. Egal ob zu Hause oder unterwegs, ob analog oder digital – der WWF lädt alle ein, bei der Earth Hour 2023 mitzumachen. Durch die Hashtags #LichtAus und #EarthHour kann jeder, der Lust hat, in den sozialen Netzwerken über die eigenen Aktivitäten berichtet.

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MYK10 bringt dem Landkreis Mayen-Koblenz den Amt-O-Mat

Region/Mayen-Koblenz – Pilotprojekt mit Selbstbedienungsterminals für Verwaltungsleistungen im Landkreis Mayen-Koblenz startet. Der Zugang zu Verwaltungen im Landkreis Mayen-Koblenz soll einfacher werden – und digitaler. Das ist unumstritten. Immer mehr Verwaltungsleistungen stehen auch online für die Bürger zur Verfügung. Das ist gut, notwendig und versetzt im Idealfall die Verwaltung in die Lage, digitale Anträge mittels digitaler Prozesse zu bearbeiten.

Online erreicht nicht alle

Viele Mayen-Koblenzer haben jedoch keinen Zugang zu diesen Online-Portalen. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Ein erheblicher Teil verfügt gar nicht über einen Computer oder Internetanschluss. Anderen fällt der Umgang mit den Online-Diensten schwer oder der Gang ins Kreishaus oder in die Rathäuser der kreisangehörigen Kommunen scheint gewohnter und einfacher. Auch die technischen Voraussetzungen, um beispielsweise Anlagen zu scannen oder den, für bestimmte Leistungen erforderlichen, elektronischen Personalausweis zu nutzen, haben viele Menschen nicht.

Die Hürden für die Online-Nutzung von Verwaltungsleistungen sind für einen erheblichen Teil der Bevölkerung so hoch, dass sie darauf verzichten, obwohl ihnen die Möglichkeit bekannt ist. Dies bestätigen die Ergebnisse des aktuellen eGovernment-Monitors.

Landkreis Mayen-Koblenz pilotiert Selbstbedienungsterminals

Gemeinsam mit sechs seiner kreisangehörigen Kommunen (der Stadt Bendorf sowie den Verbandsgemeinden Mendig, Rhein-Mosel, Pellenz, Vordereifel und Weißenthurm) geht man im Landkreis Mayen-Koblenz nun einen neuen Weg: Digitale Automaten sollen Bürgern eine niedrigschwellige Möglichkeit eröffnen, Verwaltungsleistungen in Anspruch zu nehmen – in digitaler Form und ohne persönlichen Termin auf dem Amt. Die Nutzung der Automaten soll in einem zweijährigen Pilotprojekt getestet werden.

Schon bald sollen die neuen Geräte dann unter dem Namen Amt-O-Mat an unterschiedlichen Orten, so zum Beispiel in Foyers der Rathäuser und Bürgerämter, aber auch an anderen öffentlichen Orten wie der Kreissparkasse, platziert werden und stehen damit auch außerhalb der allgemeinen Verwaltungs-Öffnungszeiten zur Verfügung.

Die technische Ausstattung der Geräte soll alle Komponenten umfassen, die für eine vollständige Antragstellung erforderlich sind: Scannen von Anlagen, Identifikation mittels des elektronischen Personalausweises, Drucken von Bescheinigungen oder Belegen bis hin zur Bezahlung der fälligen Gebühren. Doch auch die Ausgabe von Pässen, Dokumenten und sogar Kfz-Kennzeichen soll perspektivisch unabhängig von den gewohnten, aber eben oft im Arbeits- und Familienalltag unpraktischen Öffnungszeiten der Bürgerämter über die Ausgabefächer der Terminals erfolgen. Im ersten Schritt dieses Pilotprojekts werden ausgewählte Leistungen der Kreisverwaltung sowie der teilnehmenden kreisangehörigen Kommunen auf den Geräten angeboten. Die Technologie ist einerseits in Banken bewährt, aber auch Packstationen sind schon lange als praktische Übergabelösung aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die beiden Unternehmen DPS und KEBA entwickeln die Software und die Automaten seit Jahren in erfolgreicher Partnerschaft und pilotieren den Amt-O-Mat nun gemeinsam mit dem Landkreis Mayen-Koblenz.

Amt-O-Mat ist Bestandteil des Modellprojektes „Smart Cities“

Das Pilotprojekt der Terminals ist Bestandteil des vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen sowie der KfW geförderten Modellprojektes „Smart Cities“. Unter dem Titel „Smarte Region MYK10“ verfolgt der Landkreis das Ziel, durch verschiedene innovative Ideen und Ansätze den Alltag aller Menschen im Landkreis smarter zu gestalten – das heißt angenehmer, einfacher, nachhaltiger und effizienter.

Ein Gewinn für Bürger und Verwaltung

Der Amt-O-Mat soll einen zusätzlichen Kommunkationskanal zwischen Bürgern und Verwaltung schaffen, Leistungen unabhängiger von Öffnungszeiten zugänglich machen und wenig digital affinen Bürgern den Zugang zu digitalen Leistungen vereinfachen. Außerdem sollen sie räumliche Ungleichheiten bei der Verwaltungsanbindung verringern.

Dabei profitieren beide Seiten: Die Bürger können künftig einfacher und flexibler die Leistungen ihrer Kommunen oder des Kreises in Anspruch nehmen. Es werden insbesondere auch diejenigen angesprochen, die durch die Online-Angebote bisher nicht erreicht werden und die Digitalisierung so integrativer gestaltet. Auf der anderen Seite sollen die Verwaltungen durch den zusätzlichen digitalen Kanal und die Aushändigungsmöglichkeit langfristig entlastet werden. Um den Nutzen und die Akzeptanz der Geräte unabhängig zu beurteilen und die Erkenntnisse für andere Kommunen nutzbar zu machen, wird das gesamte Vorhaben wissenschaftlich von Prof. Dr. Björn Niehaves sowie Dr. Christian Klein begleitet.

Mit dem Einsatz des Amt-O-Mat im Landkreis Mayen-Koblenz nimmt dieser bei innovativen Zugängen zu Verwaltungsleistungen eine Vor-reiterrolle ein – ganz nach dem Motto „Digitale Verwaltung für alle“.

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Gesundheitstag im Sozialwerk in Mechernich – Eine Kooperation mit der DLG Eifel

Mechernich – Yoga, Reaktionszeit, Umgang mit Stress (Resilienz), Rückenkräftigung und Faszientraining übte ein Teil der 220 Beschäftigten des Sozialwerks der Communio in Christo bei einem Gesundheitstag in der Mechernicher Langzeitpflegeeinrichtung. Es war die vierte Veranstaltung dieser Art in Kooperation mit der Dienstleistungsgenossenschaft Eifel eG.

Zuvor hatten bereits mehrere Gesundheitstage in dieser oder kleinerer Form in der Seniorenpflegeeinrichtung „Haus Effata“ der Communio in Blankenheim und in der Mechernicher Langzeitpflege stattgefunden. Dabei ging es ebenfalls um Resilienz, Vitamin-D-Messungen und die Bekämpfung von Rückenproblemen.

Im Sozialwerk der Communio in Christo ist es außer diesen Gesundheitstagen gang und gäbe, dass sich Mitarbeiter bei akuten Beschwerden des Bewegungsapparates bei der eigenen Ergotherapeutin Lilly Olek behandeln lassen können.

Während der Arbeitszeit

„Die Gesundheitsangebote machen wir ausdrücklich während der Arbeitszeit“, sagte Einrichtungsleitung Sonja Plönnes im Gespräch mit Petra Schumacher-Hendus von der Dienstleistungsgenossenschaft Eifel (DLG): „Das ist auch ein Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung unserer Mitarbeiter/innen!“

Beim aktuellen Gesundheitstag bot Dominik Meurer vom Aktivpark Kall im Stundenrhythmus einen Mix aus Rückenkräftigung und Faszientraining an. Der Euskirchener AOK-Hausleiter Jürgen Schneider informierte und beriet über Gesundheitsangebote.

Die Sportwissenschaftlerin und zertifizierte Präventionstrainerin Cristina Poli lehrte die Sozialwerksmitarbeiter/innen in mehrerer Stundenkursen Yoga. Dr. Katharina Hoß von der DLG gab einen Impulsvortrag zum Thema Stressbewältigung und bot auch einen Workshop zum Thema Resilienz an.

Petra Schumacher Hendus freute sich über das rege Interesse der Communio und ihrer Mitarbeiter/innen an den Angeboten ihrer Dienstleistungsgenossenschaft. Auch kleine Handwerksbetriebe und Geschäfte könnten mit ihren Beschäftigten vom Angebot der DLG profitieren: „Wir bieten auch dezentral Kurse, Workshops und Informationsveranstaltungen an.“ Unlängst trainierten Beschäftigte der Stadtverwaltungen Mechernich und Schleiden gemeinsam im Kaller Aktivpark.

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Danke Schiri – FVM zeichnet Unparteiische aus – Auch Michael Lorse aus dem Kreis Euskirchen dabei

Region/Bad Honnef – Rund 50.000 Schiedsrichter*innen sind Woche für Woche im Einsatz, damit 1,2 Millionen Fußballspiele in ganz Deutschland Jahr für Jahr stattfinden können. Für diese Leistung verdienen sie Respekt und Dank. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und der Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) zeichneten daher im Rahmen der Aktion „Danke Schiri“ 25 Schiedsrichter*innen der neun Fußballkreis im FVM aus – stellvertretend für alle Unparteiischen, die jede Woche Spiele leiten und damit ein ebenso wichtiger Teil des Fußballspiels sind wie die Mannschaften.

In den drei Kategorien „Schiedsrichterinnen“, „Schiedsrichter U50“ und „Schiedsrichter Ü50“ wurden pro Kreis je ein Schiedsrichter bzw. eine Schiedsrichterin geehrt, zudem zeichnete der FVM je einen Landessieger bzw. eine Landessiegerin aus: Mia Schumacher (Kreis Berg), Michael Lorse (Kreis Euskirchen; U50) und Hans Kudrass (Kreis Sieg, Ü50) dürfen sich nun auf eine Ehrung durch den DFB in Frankfurt freuen.

In der Niederlassung des DFB-Partners Das Örtliche, das durch die Greven Medien verlegt wird, ehrten FVM-Vizepräsident Hans-Christian Olpen und der Vorsitzende des Verbandsschiedsrichterausschuss Peter Oprei, gemeinsam mit dem DFB-Spitzenschiedsrichter Dominik Jolk sowie der Marketingleiterin der Greven Medien Kathleen Oswald die anwesenden Unparteiischen aus den Kreisen stellvertretend für alle Schiedsrichter*innen im Verbandsgebiet.

„Euch allen gilt ein großer Dank für eure ehrenamtliche Leistung“ eröffnete Olpen sein Grußwort. „Ihr habt euch sicherlich nicht das einfachste Hobby ausgesucht. Aber ein für den Fußball sehr wichtiges – denn ohne Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter ist Fußball nur schwer vorstellbar“, so Olpen weiter.

Oprei hob die Bedeutung der Veranstaltung hervor: „Wir ehren euch heute stellvertretend für alle Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter im FVM. Bitte nehmt diesen Dank mit in eure Kreise und gebt ihn an eure Kolleginnen und Kollegen weiter.“ Auch Oswald begrüßte alle Anwesenden und betonte: „Wir freuen uns, Gastgeber für eine solch tolle Veranstaltung sein zu können. Der Dank an die Schiedsrichter für ihren Einsatz ist mehr als verdient.“

Zu Gast bei der Ehrung war auch DFB-Schiedsrichter Dominik Jolk, der als Schiedsrichter-Assistent in der 2. Bundesliga auf dem Platz steht. Er ließ es sich nicht nehmen, den Kolleginnen und Kollegen zu danken und beantwortete anschließend alle Fragen der Anwesenden zu seiner Tätigkeit auf DFB-Ebene.

Eine Sonderehrung erhielt Vedat Mutlu aus dem Kreis Köln. In der Saison 2021/22 hatte Vedat Mutlu als Schiedsrichter insgesamt 258 Spielleitungen übernommen, damit die mit Abstand meisten Spiele im FVM sowie auf WDFV-Ebene gepfiffen und sogar bundesweit die drittmeisten Spielansetzungen angenommen.

Folgende Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter wurden geehrt:

Schiedsrichterinnen: Andreia Ferreira Ribeiro (Kreis Köln), Hedda Vaassen (Kreis Bonn), Meike Frank (Kreis Sieg), Mia Schumacher (Kreis Berg), Lisa Reinecke (Kreis Euskirchen), Larissa Hensen (Kreis Rhein-Erft), Lana Nuth (Kreis Heinsberg)

U50-Schiedsrichter: Vedat Mutlu (Kreis Köln), Sascha Zink (Kreis Bonn), Tobias Esch (Kreis Sieg), Jason Vor (Kreis Berg), Michael Lorse (Kreis Euskirchen), Malte Christoph (Kreis Rhein-Erft), Sefa Can Ezgin (Kreis Aachen), Tobias Mielke (Kreis Düren), Tom Eisentraut (Kreis Heinsberg)

Ü50-Schiedsrichter: Herbert Kreuser (Kreis Köln), Thomas Scheffel (Kreis Bonn), Hans Kudrass (Kreis Sieg), Rainer Richerzhagen (Kreis Berg), Gregor Teuber (Kreis Euskirchen), Matthias Eschweiler (Kreis Rhein-Erft), Dirk Ryssen (Kreis Aachen), Guido Hilgers (Kreis Düren), Theo Meissner (Kreis Heinsberg)

Zur Ehrung „Danke Schiri.“

Ausgezeichnet werden Schiedsrichter*innen, die im Amateurbereich bis einschließlich zur Regionalliga bzw. höchstens in der 2. Frauen-Bundesliga pfeifen. Ausschlaggebend für die Ehrung sind Kriterien wie Engagement in der Gruppe, Unterstützung für junge Schiedsrichter*innen, Einsatz in der Werbung neuer Schiedsrichter*innen oder soziales Engagement.

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Baumpflanzaktion von BKA und Stadt Meckenheim

Meckenheim – 830 neue Bäume können Sturm und Trockenheit besser trotzen. Mit der Anpflanzung von 830 Bäumen leisten das Bundeskriminalamt (BKA) und die Stadt Meckenheim einen Beitrag zum Klimaschutz. Während das BKA den Kauf der Setzlinge und die Pflanzung finanzierte, setzte die Stadtverwaltung gemeinsam mit der Revierförsterin Janine Tölle vom Landesbetrieb Wald und Holz NRW die Pflanzaktion um. Zusammen mit Bürgermeister Holger Jung und Helen Albrecht, Leiterin der Abteilung Zentrale Verwaltung des BKA, brachte sie am Internationalen Tag des Waldes die letzten Setzlinge in die Erde.

„Nur mit vereinten Kräften können wir dem Klimawandel erfolgreich begegnen. Daher bin ich dem BKA sehr dankbar für diese Pflanzaktion. Die Setzlinge werden zu stattlichen Bäumen heranwachsen und hoffentlich ihren Teil dazu beitragen, dass auch folgende Generationen eine lebenswerte Umwelt bei uns vorfinden“, sagte Bürgermeister Holger Jung.

„Als BKA sind wir fester Bestandteil von Meckenheim und Umgebung und möchten mit dafür Sorge tragen, die Region nachhaltig zu unterstützen“, so Helen Albrecht. „Wir danken der Stadt Meckenheim und dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW für diese Möglichkeit sowie die Durchführung und Organisation und freuen uns, wenn Spazierende und Wandernde und allen voran natürlich Waldbewohnende den 830 Setzlingen beim Wachsen und Gedeihen zusehen.“

Die Gesamtzahl der Bäume richtet sich nach der Größenordnung des Fuhrparks am BKA-Standort Meckenheim. Für das BKA ist die CO2-Kompensation ein Baustein in seiner Nachhaltigkeits-Konzeption.

Die Wahl der Baumarten fiel bei dem Pflanzprojekt auf klimaresistente Arten. So wachsen neben Esskastanien (125 Stück), Hainbuchen (200 Stück) auch Traubeneichen (405 Stück) und Vogelkirchen (100 Stück) heran. Zumeist sind die rund 80 cm hohen Setzlinge mit einer Schutzhülle umfasst, um Bissschäden durch das Wild zu verhindern. Nach 30 bis 40 Jahren wird sich aus den Pflanzen ein Wald-Jungbestand und nach 60 bis 70 Jahren ein „richtiger“ Wald entwickelt haben. Auf der Pflanzfläche im Meckenheimer Stadtwald, Gemarkung Altendorf/Lage Steinrinne, standen zuvor rund 70-jährige Fichten, die dem Käferbefall zum Opfer gefallen waren.

„BKA und Stadt Meckenheim nehmen mit der Umsetzung dieser Pflanzaktion eine Vorbildfunktion ein. Die Wiederaufforstung wurde mit unterschiedlichem Laubholz auf der Fläche gemischt umgesetzt. Die Baumarten sind den klimatischen Bedingungen angepasst und können Trockenheit und Sturm besser trotzen. Das Pflanzmaterial besteht aus anerkannten Saatgutbeständen, also aus gesicherten Herkünften, und ist entsprechend zertifiziert“, erklärte Revierförsterin Janine Tölle.

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Neu – Automat für digitale Passbilder bei der Verbandsgemeinde-Verwaltung Vordereifel

Mayen/Vordereifel – Die Funktion des „Speed Capture Kiosk“ ist einfach: Bevor eine Bürgerin oder ein Bürger das gewünschte Dokument vor Ort beantragt, können die dafür erforderlichen oder gewünschten Daten zuvor schon digital über den Automaten bei der Verbandsgemeindeverwaltung Vordereifel erfasst werden. Die Bedienung ist angenehm: ein sog. Touch-Screen hilft bei der Nutzung; erst die gewünschte Sprache auswählen, dann die Nutzungsbedingungen akzeptieren, Tag und Monat der Geburt eingeben und los geht‘s.

Eine Markierung auf dem Fußboden zeigt an, wo die Benutzerin/der Benutzer sich platzieren sollen. Der Kiosk passt sich dann automatisch an die Körpergröße der davor stehenden Person an, wobei Kinder eine Mindestgröße von 1,10 m haben sollten. Auch Rollstuhlfahrer und Rollstuhlfahrerinnen können ihre Daten dadurch problemlos erfassen lassen.

Das Gerät nimmt drei Fotos auf und prüft deren Qualität. Aus den geeigneten Fotos wählen die Bürgerinnen/Bürger selbst aus. Erfüllt kein Foto die Anforderungen, wird die Aufnahmeserie wiederholt, wobei das Gerät Hinweise zur Aufnahme gibt (z.B. „bitte Augen öffnen“, „mehr Abstand“, o.ä.).

Wenn es für das gewünschte Dokument erforderlich ist, erfasst der „Speed Capture Kiosk“ auch Fingerabdrücke – standardmäßig von den beiden Zeigefingern, alternativ eines anderen Fingers derselben Hand (Daumen usw.).

Am Ende unterschreibt der Nutzer/die Nutzerin auf dem speziellen, beleuchteten Unterschriften-Pad und speichert abschließend die Daten. Danach kann die Sachbearbeiterin bei der Verbandsgemeindeverwaltung Vordereifel das Datenpaket an ihrem Arbeitsplatz digital abrufen. Sie prüft daraufhin ob Passfoto, Fingerabdrücke und Unterschrift zum Bürger/zur Bürgerin gehören und übernimmt die Daten direkt in den entsprechenden Antrag.

Ein weiterer Vorteil des „Speed Capture Kiosk“ ist, neben der schnellen und einfachen Bedienung durch die Bürgerinnen und Bürger, die Möglichkeit, dass die erfassten Daten behördenseitig für mehr als 15 verschiedene Fachverfahren nutzbar sind, dazu gehören Personalausweis, Reisepass, Kinderreisepass und Führerschein, usw.. Die einmal erfassten Daten können dabei für die gleichzeitige Beantragung mehrerer Dokumente (z.B. Personalausweis und Reisepass) genutzt werden. Die mehrfache Nutzung ist im Entgelt von 10,- € enthalten. Diese Gebühr bezahlt man direkt bei der Sachbearbeitung, wenn das gewünschte Dokument beantragt wird.

Ein Ausdruck des Passfotos wird nicht erstellt, die Nutzung ist allein für die Dokumentenerstellung möglich. Die erfassten Daten werden zudem nur für eine begrenzte Dauer bereitgehalten und anschließend gelöscht.

Die Qualität der biometrischen Fotos ist übrigens sehr gut; eine Auflösung von 20 Megapixeln, eine innenbeleuchtete Rückwand und ein einfarbig heller Hintergrund des Kiosk bieten beste Voraussetzungen, letztere verhindern zudem Schatten durch Foto-Beleuchtung.

Bürgermeister Alfred Schomisch freute sich sehr über die technische Neuerwerbung bei der Verbandsgemeinde Vordereifel: „Wir sind mit dem ‚Speed Capture Kiosk‘ einer der Vorreiter im Landkreis Mayen-Koblenz und somit eine Musterkommune für die Nutzung eines solchen Selbstbedienungs-Terminals. Die Digitalisierung bei uns im Haus schreitet damit einen großen Schritt voran. Die Technik des Gerätes ist präzise und erprobt: Das biometrische Foto wird direkt am Kiosk aufgenommen und zusammen mit Fingerabdrücken und Unterschrift qualitätsgesichert in das Behördennetzwerk übertragen. Damit sind wir auch datenschutzkonform und obendrein schon heute für die neuen Regelungen, die ab Mai 2025 gelten, gerüstet.“

Ab 1. Mai 2025 dürfen Lichtbilder für Pässe und Personalausweise ausschließlich digital erstellt und mit einer sicheren Verbindung an das Bürgeramt oder die Ausländerbehörde geschickt werden. Dies wurde im Gesetz zur Stärkung der Sicherheit im Pass-, Ausweis- und ausländerrechtlichen Dokumentenwesen am 11. Dezember 2020 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Damit soll das sog. Morphing, eine spezielle Technik, mit der Lichtbilder für Pass- und Ausweisdokumente manipuliert werden können, verhindert werden.

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Radio Euskirchen ist wieder Spitzenreiter auch in Mechernich

Mechernich/Euenheim/Kreis Euskirchen – Meistgehörter Sender im Kreis – Tages-Einschaltquote bei rund 29 Prozent. Bei der jüngsten Erhebung der Einschaltquoten für Radiosender im Kreis Euskirchen sind für Radio Euskirchen sehr gute Zahlen ausgewiesen worden. „Unter allen hier empfangbaren Radiosendern ist unser Programm das meistgehörte“, freut sich Chefredakteur Norbert Jeub.

Auch in Mechernich lauschen die Bürgerinnen und Bürger also am liebsten dem Kreis-Lokalradio aus Euenheim. Jeub: „Euch allen ein herzliches Dankeschön fürs Einschalten und Eure Treue!“

Die Tages-Einschaltquote bei den Kreis-Einwohnern läge bei fast 29 Prozent und somit vor allen anderen privaten und auch allen öffentlich-rechtlichen Programmen. WDR 2 erreiche rund 27 Prozent, 1Live rund 16 Prozent. Alle weiteren Programme, wie SWR 3, RPR und BIG FM, lägen im einstelligen Bereich.

Ergeben hatte die Zahlen eine „Elektronische Medien Analyse“ (E.M.A. NRW), die vom „MS Medien-Büro Köln“ im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft „Lokale Reichweitenuntersuchung in Nordrhein-Westfalen“ – bestehend aus dem Verband der Betriebsgesellschaften in Nordrhein-Westfalen und der „Radio NRW GmbH“ – durchgeführt wurde.

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Kirchen in NRW grüßen Musliminnen und Muslime zum Ramadan

Aachen – Zum muslimischen Fastenmonat Ramadan (23. März bis 20. April 2023) wenden sich die fünf katholischen (Erz-)Bistümer und die drei evangelischen Landeskirchen in Nordrhein-Westfalen mit einer gemeinsamen Grußbotschaft an Musliminnen und Muslime.

Angesichts von Zukunftsängsten ruft das Grußwort die Hoffnungsbotschaft der Religionen ins Bewusstsein: „Hoffnung gehört zum Kern der Botschaft, die Christentum und Islam verkünden. Hoffnung aber muss belastbar sein. Niemand schöpft Hoffnung, bloß weil wir es ihr oder ihm sagen. Als Überbringerinnen und Überbringer müssen wir in den Augen der Menschen glaubwürdige Zeuginnen und Zeugen der Botschaft sein, die wir verkünden. Zudem muss die Hoffnung, von der wir sprechen, begründet und plausibel sein.

Letztlich gründet Hoffnung aber in Gott selbst. Vertrauen auf ihn, Gebet und Gemeinschaft sind Alternativen zu Angst, Verschlossenheit und Hoffnungslosigkeit.“

Das Grußwort ist unterzeichnet von: Landessuperintendent Dietmar Arends (Lippische Landeskirche), Diözesanadministrator Michael Bredeck (Erzbistum Paderborn), Bischof Helmut Dieser (Bistum Aachen), Bischof Felix Genn (Bistum Münster), Präses Annette Kurschus (Evangelische Kirche von Westfalen), Präses Thorsten Latzel (Evangelische Kirche im Rheinland), Bischof Franz-Josef Overbeck (Bistum Essen) und Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki (Erzbistum Köln).

Seit 2009 grüßen die katholischen (Erz-)Bischöfe und die evangelischen Präsides und Landessuperintendenten mit einem gemeinsamen Wort zum Ramadan. Das Ramadangrußwort der Kirchen in NRW wendet sich an muslimische Gemeinschaften und muslimische Gläubige.