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Homepage der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz hat ein neues Layout

Region/Mayen-Koblenz – Die neue Homepage der Kreisverwaltung www.kvmyk.de ist online. Seit Kurzem erstrahlt sie im neuen Gewand. Neben einer modernen Optik und serviceorientierten Struktur ist auch der Chatbot „myKI“ online gegangen. „myKI“ steht für ‚meine künstliche Intelligenz‘. Der Chatbot wird den Nutzern künftig viele Fragen rund um die Kreisverwaltung beantworten.

Mit „myKI“ nimmt der Kreis eine Vorreiter-Rolle ein, denn bei dem Chatbot handelt es sich um ein Pilotprojekt der Firma Chamaeleon in Zusammenarbeit mit der Firma Mercury. Neben MYK, als einzigem Kreis, waren folgende Kommunen mit in der Pilotierung: die VG Weißenthurm, die VG Freinsheim und die VG Bad Bergzabern.

Sukzessive werden zusätzliche Fragen in das System eingepflegt, sodass der Chatbot mit der Zeit immer mehr dazulernt. Da der „myKI“ gerade erst gestartet ist, kann es sein, dass die ein oder andere Frage noch unbeantwortet bleibt. Unbeantwortete Fragen können von den Bürgern über das Kontaktformular auf der Homepage gemeldet werden. Zudem wird der neue Internetauftritt schrittweise mehr Möglichkeiten bieten, Verwaltungsvorgänge online zu erledigen. Federführend begleitet und gesteuert wurde das Projekt von der hausinternen Koordinierungsstelle Digitalisierung.

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Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG und TÜV Rheinland verlängern Partnerschaft bis 2027

Nürburgring – TÜV Rheinland und der Nürburgring setzen ein starkes Zeichen für ihre weitere Zusammenarbeit: Der eigentlich noch bis 2024 laufende Vertrag wurde jetzt von beiden Partnern vorzeitig um drei Jahre bis 2027 verlängert. Dr. Matthias Schubert, Executive Vice President Mobility bei TÜV Rheinland und die beiden Geschäftsführer der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG, Christian Stephani und Ingo Böder, unterzeichneten die Vertragsverlängerung.


Der Kontrakt beinhaltet das Namens- und Werberecht für den Tower und das Service Center direkt an der Grand-Prix-Strecke. Der Name TÜV Rheinland-Tower mit Logo und Schriftzug am Gebäude machen den Prüfdienstleister an prominenter Stelle wahrnehmbar. Die vertraglichen Rechte gelten darüber hinaus auch für die virtuelle Welt der Rennspiele und –simulationen. Damit ist TÜV Rheinland nicht nur vor Ort am Nürburgring deutlich sichtbar, sondern auch auf den Bildschirmen der Gamer in der detailgetreuen Spieleversion der Rennstrecke.

Der TÜV Rheinland-Tower an der Start-und-Zielgeraden ist sowohl ein Bestandteil der Rennstrecken-Infrastruktur als auch ein Wahrzeichen des Nürburgrings. „Der Mythos und seine Strahlkraft machen den Nürburgring für uns seit vielen Jahren zum Mittelpunkt emotionaler Kundenevents“, erklärt Dr. Matthias Schubert, Executive Vice President bei TÜV Rheinland.

„TÜV Rheinland ist ein fester und verlässlicher Partner des Nürburgrings. Die frühzeitige Verlängerung des Vertrages ist ein gegenseitiger Vertrauensbeweis, der die gute Zusammenarbeit unterstreicht“, erklärt Christian Stephani zur langjährigen Partnerschaft zwischen der Rennstrecke und dem technischen Prüfdienstleister. Ingo Böder fügt hinzu: „Der bis 2027 verlängerte Vertrag ist mehr als nur die Fortsetzung der langjährigen Historie. Er verkörpert auch gemeinsame Werte unserer Partnerschaft, zu denen vor allem der Einsatz für Sicherheit und Nachhaltigkeit im Straßenverkehr und im Rennsport zählen.“

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Verstärkung im Vorstand – Neuwahlen bei der LG Laacher See

Laacher See – Die letzten Jahre waren für die Vereine im Leichtathletikverband Rheinland nicht einfach – Im März lud der Vorstand der LG Laacher See zur Jahreshauptversammlung ein. Dieser Einladung sind zahlreiche Mitglieder gefolgt. Nach dem Geschäftsbericht des Vorsitzenden Klaus Jahnz und dem Kassierer Thomas Schütz fanden satzungsgemäß Neuwahlen an.

Helga Laux, Axel Schäfer und Thomas Schütz standen nicht mehr zur Wahl. Als stellvertretenden Vorsitzenden wurde Daniel Bölts bestätigt. Daniel gehört dem Vorstand schon zwei Jahre an und weiß, was auf ihn zukommt. Heike Ziss wurde als stv. Schriftführerin gewählt. Tanja Ewen, Anne Lormes und Bernd Fuhrmann werden ebenfalls im Vorstand mitarbeiten. Die anwesenden Mitglieder und der Vorstand bedankten sich bei den bisherigen Vorstandsmitgliedern für ihr Engagement der vergangenen Jahre.

Die Teilnehmerzahlen bei Volksläufen sind nach der Pandemie stark gesunken. Viele Vereine haben die Reißleine gezogen und bieten keine Veranstaltungen mehr an. Der neu gewählte Vorstand hat es sich für dieses Jahr auf die Fahne geschrieben, dass Aufgeben keine Option ist. Der Lohners Vulkan Marathon am 1. Mai und der Lauf „rund um den Laacher See mit dem PSD Bank Cup“ am 17.Sept., sowie die KSK-Winterläufe am 9. Dez. und am 13. Jan. 2024 sollen planmäßig durchgeführt werden.

Ob der Verein diese Veranstaltungen auch 2024 anbieten wird, entscheiden die Mitglieder voraussichtlich am 22. September im Rahmen einer Mitgliederversammlung

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Karfreitag – Trierer Bischof Ackermann predigt über Jesu letzte Worte

Region/Trier – In seiner Predigt setzte sich der Bischof mit den letzten Worten Jesu, wie sie der Evangelist Johannes berichtet, auseinander. Dem Gekreuzigten seinen Gott zu glauben – auch das ist ein Weg, an Gott zu glauben. Diese Botschaft hat Bischof Dr. Stephan Ackermann in der Karfreitagsliturgie am 7. April der Gottesdienstgemeinde mit auf den Weg gegeben. Jesus sei “die offene Tür, durch die wir nicht nur die neue Welt Gottes sehen können, sondern die wir durchschreiten können, um Anteil zu bekommen an seinem Leben, an seinem Licht, an seinem Frieden. Die Tür, die Christus mit dem ‚Kreuzschlüssel‘ ein für alle Mal geöffnet hat, wird sich nie wieder schließen“.  

In seiner Predigt setzte Bischof Ackermann sich mit den letzten Worten Jesu, wie sie der Evangelist Johannes berichtet, auseinander: „Es ist vollbracht.“ Erhaben und feierlich klängen diese Worte, und passten damit zum Stil der Passion nach Johannes, in der trotz der Ausweglosigkeit der Situation immer wieder auch die Hoheit des Gottessohnes und seine Souveränität aufscheine, sagte Ackermann. Er bot zwei Deutungen der letzten Worte an: Jesus habe den Auftrag des Vaters bis zum Schluss ausgeführt, sei nicht ausgewichen oder geflohen, „als es eng wurde“. Um seine Botschaft durchzusetzen, habe er keine Gewalt angewendet, „sondern ist seiner Verkündigung insbesondere den Prinzipien der Bergpredigt treu geblieben“.  

Gleichzeitig sei der Satz aber auch als „Aussage über das Geschick der Welt und der Geschichte insgesamt“ zu verstehen: Es geht um die Erlösung der Welt. Doch so sehr Christinnen und Christen überzeugt seien, dass sich mit dem Tod und der Auferstehung Jesu Christi die Situation der Welt und der Menschen grundlegend geändert hätten, so sehr sei ihnen auch bewusst, „dass man das der Welt nicht oder kaum“ ansehe. Auch an Gläubigen nage immer wieder der Zweifel, etwa angesichts des millionenfachen Leids von Menschen in Syrien, im Jemen oder Ukraine, beim Gedanken an geschändete Frauen und verschleppte Kinder, oder im Wissen um Menschen, die jahrelang körperliche oder seelische Qualen litten und keine wirksame Hilfe fänden. 

„Wir spüren die Spannung, die bleibt, und die nicht fromm zu übertünchen ist“, gab der Bischof zu. Da helfe der Blick in die Passionserzählungen der anderen Evangelisten, die vom Hilferuf „Mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“ oder dem vertrauensvollen „Vater, in Deine Hände lege ich meinen Geist“ als letzte Worte Jesu berichteten. So bleibe beides wahr: Der berechtigte Eindruck, dass noch längst nicht alles vollbracht ist. Und „die Hoffnung, die den Mund vollnimmt und sagt: Doch, es ist vollbracht.“ Denn mit Jesus sei der gestorben, „von dem wir glauben, dass sich in ihm Himmel und Erde berühren und den wir deshalb ‚Sohn Gottes‘ nennen“. 

Bischof Ackermann lud die Gläubigen dazu ein, in der Kreuzverehrung den zu ehren, „der besser weiß als wir, was alles noch nicht in dieser Welt vollbracht ist, wo Mensch und Schöpfung leiden. Zugleich ist er der, der uns vom Kreuz her bittet, ihm zu glauben trotz unserer Fragen und unseres Zweifels“. 

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Stadt Mechernich stellt ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor

Mechernich/Eiserfey – Heimatverbunden und aktiv – „Was macht eigentlich Hannah Schmitz?“ – Junge Standesbeamtin ist frisch im Dienst und erzählt ein wenig aus ihrem Leben. Hannah Schmitz schaffte es in rekordverdächtiger Zeit zur Standesbeamtin, auf den Tag genau drei Jahre nach Beginn ihrer Ausbildung. Nun kümmert sich die 22-Jährige schon seit August des vergangenen Jahres um die verschiedensten Belange der Mechernicher, seien es Eheschließungen, Namensänderungen, Geburten, der Tod und vieles mehr. Aber wer ist eigentlich die junge Frau hinter dem Trauzimmertisch?

Schmitz wohnt in Eiserfey. „Ich gehe gerne wandern oder aus, mache viel mit meinen Freunden, koche und reise gerne und engagiere mich leidenschaftlich gerne bei der Organisation des Eiserfeyer Lichterzuges“, betont sie stolz. So wie sie gerne wandert, mag sie es auch im Urlaub am liebsten aktiv. Am Strand rumliegen ist dann eher raus. „Ich liebe die Berge, beispielsweise in Österreich. Aber ein bisschen Meer darf eigentlich auch nicht fehlen.“

„Geselligkeit ist sehr wichtig“

Besonders schätzt Hannah Schmitz an ihrem Job, dass er so abwechslungsreich ist. „Kein Fall ist wie der andere. Ich mag den persönlichen Kontakt mit den Bürgern und hier ist eigentlich immer Action.“ Ihre offene Art passe dabei und so ergänze sie sich auch perfekt mit ihren drei Kolleginnen. „Die Gesprächsthemen gehen mir eigentlich nie aus“, sagt sie mit einem Schmunzeln.

Wichtig ist ihr auch die Nähe zu ihrem Heimatort und dass sie weiter in Mechernich arbeiten könne. „Ich bin schon sehr heimatverbunden“, betont sie: „Man kennt mittlerweile viele Leute und als passionierte Karnevalsjecke ist es hier natürlich auch super!“

Wenn sie ausgeht macht sie vieles gerne. Mal fährt sie nach Köln zum Shoppen, geht gerne ins Kino oder auf die Kirmes. „Generell ist mir die Geselligkeit sehr wichtig. Und da bin ich in hier in Mechernich definitiv richtig!“

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„Wir machen die Dächer voll“ der Sparkassen-Stiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler

Ahrweiler – Die Gewinner der zweiten Wettbewerbsrunde von „Wir machen die Dächer voll“ der SparkassenStiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“ stehen fest. Die Verbandsgemeinde Adenau und die Verbandsgemeinde Brohltal sind die Gewinner der zweiten Wettbewerbsrunde des Wettbewerbs „Wir machen die Dächer voll“ der SparkassenStiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“.

Die Bürgermeister der beiden Kommunen Guido Nisius, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau, und Johannes Bell, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Brohltal, nahmen den symbolischen Scheck entgegen. Beide sind vom Wettbewerb überzeugt und freuten sich, diesen im zweiten Jahr gewonnen zu haben. „Die Konzeption des Wettbewerbs ist sehr gelungen, für uns Kommunen ist der Aufwand für die Teilnahme am Wettbewerb minimal und das Ergebnis, als Preisträger, umso erfreulicher“, resümiert Guido Nisius. Johannes Bell ergänzt: „Klimaschutz und der Ausbau regenerativer Energien sind wichtige Themen, die es gilt, weiter voranzubringen. Hier macht sich die Siegprämie gleich doppelt bezahlt, da wir diese in nachhaltige Projekte unserer Verbandsgemeinde investieren werden“.

Der Wettbewerb „Wir machen die Dächer voll“ wurde im Jahr 2021 erstmals durch die SparkassenStiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“ ausgerufen und richtete sich an alle Kommunen des Landkreises Ahrweiler. Zielsetzung ist es, den Ausbau von Photovoltaikanlangen in den Kommunen zu unterstützen. So werden jährlich Preisträger in den Kategorien „Ausbau der installierten Leistung (absolut in kWp)“ und in der Kategorie „Ausbau der installierten Leistung in Relation zur Anzahl der Bürger“ ermittelt. Die Preise sind mit 10.000 Euro dotiert und ausschließlich im Bereich des Klimaschutzes einzusetzen. Der Wettbewerb wird auch in den kommenden beiden Jahren ausgelobt. Guido Mombauer, Vorstand der Sparkassenstiftung, betont: „Mit dem Wettbewerb unterstützen wir das Ziel des Landkreises Ahrweiler, den Energiebedarf zu 100 Prozent aus regenerativen Energien zu decken. Die Kommunen werden dabei in ihrer Funktion als Vorbild und Multiplikator animiert und unterstützt.“

„Der menschengemachte Klimawandel, der Umgang mit den Klimawandelfolgen sowie damit verbundene Aspekte der Nachhaltigkeit und Anpassungsfähigkeit haben sich zu gesamtgesellschaftlich und wissenschaftlich vieldiskutieren Themen entwickelt. Auch die Kreisverwaltung Ahrweiler widmet sich diesen Themen intensiver als jemals zuvor. Es gibt Aufgaben in vielen Bereichen, denen wir im Sinne nachfolgender Generationen gerecht werden müssen. Den Strombedarf im Kreisgebiet bis zum Jahr 2023 bilanziell zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien zu decken ist ein wichtiger Schritt, um die Energiewende im Kreis Ahrweiler entscheidend voranzubringen.“, so Cornelia Weigand, Landrätin und Kuratoriumsvorsitzende der SparkassenStiftung.

 

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Aachener OBin Sibylle Keupen lobt „Hand in Hand“ – 8.000 Euro für den guten Zweck

Aachen – „Hand in Hand ist ein tolles Projekt. Wenn Unternehmen und soziale Projekte Hand in Hand gehen, dann macht das eine Stadt aus, die zusammenhält, die zusammen unterwegs ist und das Gemeinwohl im Blick hat“, lobt Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen die Initiative „Hand in Hand.“ Insgesamt 8.000 Euro konnte Gründer Markus Jussen im Amtszimmer im Beisein von Schirmherrin Sibylle Keupen an die wohltätigen Einrichtungen Caritas, Misereor, die Jugendarbeit der St. Josef der Tropigarde und den Aachener Tierpark übergeben. Begleitet wurde die Übergabe von einem Gesangsvortrag von Sänger Jupp Ebert.

Unterstützung verschiedener Organisationen

Bei der Caritas werden die Projekte „Querbeet“ sowie das Projekt „Brückenschlag“ mit jeweils 2.000 Euro unterstützt. „Querbeet“ lässt suchtkranke Menschen an der Nachbarschaftspflege teilhaben. Durch Blumentöpfe und Beetpatenschaften, aber auch durch das Sauberhalten öffentlicher Plätze bringen sie sich in die Gesellschaft ein. „Brückenschlag“ hilft Familien mit krebskranken Elternteilen durch den Alltag. „Dorf macht Schule“, ein Misereor-Projekt auf Madagaskar, erhielt eine Spende in Höhe von 1.000 Euro. Das Projekt unterstützt die Schulbildung von Kindern und schafft durch Aufforstung mehr Umweltbewusstsein. Ebenfalls erhielt die Tropigarde 250 Euro. Die Jugendarbeit St. Josef der Garde organisiert Fastelovendsfeiern für den kleinen Geldbeutel. Außerdem gingen 1.000 Euro Spenden an den Aachener Tierpark für Tiernahrung. „Wir machen das schon eine lange Zeit, im 14. Jahr. Von 2009 bis heute haben wir rund 200.000 Euro an Sach- und Geldspenden eingenommen. Ein großes Dankeschön an die Fördernden. Ohne sie wäre das nicht möglich“, betont Jussen.

Neue Benefizprojekte geplant

In 2022 konnten aus verschiedenen Gründen keine „Hand in Hand“ Veranstaltungen stattfinden. Daher sammelte Markus Jussen die Spenden ohne Veranstaltungen. In den Jahren 2023/2024 soll wieder Geld durch Events eingenommen werden. In diesem Jahr plant er bereits mit Unterstützung von Tom Hirtz, dem Geschäftsführenden Gesellschafter und Künstlerischen Leiter des „DAS DA Theaters“, ein Kinderstück. Details stehen aber noch nicht fest. Im nächsten Jahr soll es dann im Rahmen des Projekts eine Karnevalsveranstaltung geben.

Unterstützer des Projekts

1.500 Euro der Spenden kamen jeweils aus der Geschäftsstelle Pontstraße der Sparkasse Aachen sowie vom Augenzentrum Euregio. Die Baugruppe Schlun steuerte 2.500 zum Spendentopf bei. Der Rest der Gelder kam von diversen anderen Spendern, die nicht benannt werden wollen. „Sie geben mit vollen Händen. Dafür möchte ich Danke sagen. Sie gehören in die Mitte unserer Gesellschaft und in die Mitte unseres Rathauses“, bedankte sich Keupen.

Bürgermeisterin Hilde Scheidt begleitet das Projekt schon eine lange Zeit: „Ich bin schon seit der zweiten Veranstaltung dabei. Mich hat von Anfang an diese Gruppe fasziniert, die mit so viel Spaß an der Vorbereitung dabei ist. Ich glaube es ist wichtig, dass wir weitermachen. Ich bewundere Markus Jussen, dass er das Projekt immer weiter nach vorne bringt. Gerade in den letzten Jahren hätten andere vielleicht längst aufgegeben.“

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InHK-Baumaßnahme am Jülicher Markt- und Kirchplatz offiziell eröffnet

Jülich – Mit dem Spatenstich beginnt die erste Baumaßnahme des InHKs – Nach den vorbereiteten Arbeiten in der vergangenen Woche eröffnete Martin Schulz als technischer Beigeordneter gemeinsam mit den beiden stellvertretenden Bürgermeistern Christian Klems und Hans-Günther Engels, den Vorsitzenden und Vertreterinnen der Fraktionen, dem Citymanager, dem Planungsbüro MWM aus Aachen, dem Planungsbüro Quadriga und dem Umsetzenden Bauunternehmen Florack aus Heinsberg am Mittwoch offiziell die Baustelle auf dem Marktplatz.

In einer kurzen Ansprache bedanke sich Herr Schulz bei allen Beteiligten und freute sich über die positive Stimmung, die vor Ort herrscht. „Wir wissen seit langem, dass hier etwas passieren muss“ betonte er zu Beginn. „Wir bekamen viele Beschwerden über den Zustand des Platzes. Umso mehr freue ich mich, dass nun etwas passiert und wir Jülich auch städtebaulich weiterentwickeln können“, hielt er fest. Der historisch bedeutsame Platz soll bis Sommer 2025 fertiggestellt sein. Ob diese Zeit zu halten ist entscheiden am Ende letztendlich die Funde, die während der Baumaßnahme gemacht werden.

 

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Seit 34 Jahren Kreisjagdmeister – Ulrich Umbach aus Kelberg startet in seine sechste Amtszeit

Daun – Ulrich Umbach aus Kelberg ist seit 1989 Kreisjagdmeister im Landkreis Vulkaneifel. Und daran ändert sich so schnell auch nichts: Der 73-jährige Buchautor aus Kelberg, der vor wenigen Wochen die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz überreicht bekam, wurde bei der Jahreshauptversammlung der Jägerschaft einstimmig ab 1. April 2023 für weitere fünf Jahre gewählt. Es ist die sechste Amtszeit für ihn.

Ulrich Umbach ist nicht nur seit 34 Jahren Kreisjagdmeister, sondern auch Vorsitzender des Kreisjagdbeirates sowie des Jägerprüfungsausschusses. Daneben hat er fünf Rotwildhegegemeinschaften aufgebaut, war von 1978 bis 1994 Leiter des Hegerings Kelberg und ist seit 2013 als Geschäftsführer der Rotwild-Hegegemeinschaft Kelberg-Uersfeld tätig. Im Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e. V. (LJV) gehörte er der Trophäenbewertungskommission an und war Mitglied des LJV-Schalenwildausschusses. Auch ist Ulrich Umbach seit vier Jahrzehnten als anerkannter Schweißhundeführer tätig, bildet die Führer aus und hat über die Jahre rund 7.000 sogenannte Nachsuchen durchgeführt. Bei Nachsuchen werden kranke, angeschossenen oder schwerverletzte Tiere gesucht, um deren Leid zu verkürzen.

Neu im Amt als stellvertretender Kreisjagdmeister: Der 32-jährige Sebastian Keiper aus Üdersdorf. Er ist seit 2016 Jagdscheininhaber und seit 2019 stellvertretender Leiter des Hegerings Salmwald.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreichte Landrätin Julia Gieseking den beiden die offizielle Ernennungsurkunden und bedankte sich für die Übernahme dieser zeitintensiven Ehrenämter: „Die Jagd ist wichtig. Wir sind auf die Arbeit der Jäger angewiesen. Dafür danke ich herzlich. Ich bin mir sicher, dass mit der Wiederwahl von Ulrich Umbach und der Wahl von Sebastian Keiper sichergestellt ist, dass auch weiterhin eine gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung stattfinden kann“, so die Landrätin.

Diesen Worten schlossen sich Günter Willems, Abteilungsleiter Kommunales, Recht, Sicherheit, Ordnung und Verkehr, und Christian Kläs, Untere Jagdbehörde, an und bedankten sich ebenfalls für die gute Zusammenarbeit und das Engagement. Ein ausdrücklicher Dank aller Anwesenden galt auch nochmal dem ausscheidenden stellvertretenden Kreisjagdmeister Erwin Steffes, der das Amt seit 2009 ausgeführt hatte.

Der Kreisjagdmeister

Diese ehrenamtliche Funktion des Kreisjagdmeisters ist auf Kreisebene der Unteren Jagdbehörde zugeordnet und unterstützt deren Verwaltungshandeln im Bereich Jagd, eventuell auch Waffenwesen oder bei Tierschutzangelegenheiten. So ist im Landesjagdgesetz § 38 festgelegt, dass der Kreisjagdmeister als Berater in allen mit der Jagd in Zusammenhang stehenden Fragen zu hören ist.

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Neuer Chefarzt für die Unfallchirurgie in Schleiden

Schleiden/Mechernich – Zum 1. April 2023 hat Björn Scultetus die chefärztliche Leitung der Klinik für Unfallchirurgie im Krankenhaus Schleiden übernommen. Der langjährige Chefarzt der Klinik, Dr. med. Stavros Fragedakis, verabschiedet sich in den Ruhestand.

Ursprünglich wollte er nur zwei Jahre im Krankenhaus Schleiden bleiben – geworden sind es letztendlich 26 Jahre. Doch nun ist der Abschied gekommen und Dr. Stavros Fragedakis, leidenschaftlicher Chefchirurg der Klinik für Unfallchirurgie im Schleidener Tal, widmet sich seinem neuen, entspannten Lebensabschnitt Den Staffelstab übergibt er an Björn Scultetus, einen erfahrenen Facharzt für
Orthopädie und Unfallchirurgie mit der Zusatzbezeichnung Spezielle Unfallchirurgie.

Seit 2016 ist er in der Position des Oberarztes Teil des Klinikteams, kann jedoch schon eine über dreizehnjährige Tätigkeit im Gesundheitsverbund Kreiskrankenhaus Mechernich vorweisen.

Seiner neuen Funktion blickt er mit freudigem Elan entgegen und einige feste Ziele hat er sich bereits gesetzt. „Dr. Fragedakis hat in den vergangenen Jahrzehnten die Strukturen für eine breit gefächerte chirurgische Versorgung auf hohem medizinischen Niveau aufgebaut. Mein Bestreben ist dies weiterzuführen und gemeinsam mit meinem Team unser Leistungsangebot der konservativen Therapien sowie
anerkannten OP-Methoden nach dem neuesten wissenschaftlichen Stand der Medizin auszubauen. Insbesondere das Sprechstundenangebot in der therapeutischen Behandlung bei Knie- und Hüftgelenksarthrosen steht hier im Vordergrund. Dabei freue ich mich auf die weitere gute Zusammenarbeit mit meinen niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen im Schleidener Tal und darüber hinaus“, betont Björn Scultetus. Langfristig hat er zudem eine Zertifi zierung zum Zentrum für Alterstraumatologie im Blick.