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100 Jahre Marktschule Aachen-Brand

Aachen – Ein stolzes Alter von 100 Jahren hat sie erreicht: Die Städtische Katholische Grundschule (KGS) Marktschule in Aachen-Brand. Am Samstag, 29. April, feiert die Schule ihren Geburtstag im Bezirk Brand gemeinsam mit allen Interessierten. Auch die Übergabe der neu gestalteten Aula und des neuen Kulturzentrums für den Bezirk Aachen-Brand durch das Gebäudemanagement der Stadt Aachen findet im Rahmen des Jubiläums statt.

Schulfest

Im Anschluss an die feierliche Übergabe im Rahmen des Schuljubiläums feiern Schüler*innen, Lehrer*innen, Ehemalige und Interessierte auf dem Schulhof und in den Räumen der Marktschule das große Jubiläum. Zahlreiche Aktionen wie Aufführungen der Kinder, Tänze und Live-Musik gehören zu dem bunten Nachmittagsprogramm. Ehemalige Schüler*innen können sich im „Erzählcafé“ über „alte Zeiten“ austauschen. Kaffee, Kuchen, Grillspezialitäten und Getränke stehen für das leibliche Wohl bereit.

Schulprojekte zum Jubiläum

Alle zehn Klassen der KGS setzten sich in verschiedenen Projekten mit dem Motto: „Immer bewegt: Schule heute – früher – morgen“ auseinander. Sie nahmen unter anderem an einer Schultanzwoche teil und besuchten das Schulmuseum in Kohlscheid. In Kooperation mit einem Künstler gestalteten die Kinder ein eigenes Mosaik, das auch nach dem 100. Geburtstag erinnert: „Unser WIR soll wachsen“. Mit dem Geschichtsarbeitskreis des Bürgervereins Brand erscheint – pünktlich zum Schuljubiläum – eine Festschrift, in der auf über 90 Seiten die Geschichte der Marktschule und das heutige Schulleben lebendig werden.

Übergabe der neuen Aula und Versammlungsstätte

Das Gebäude ist durch den Umbau der ehemaligen, denkmalgeschützten Turnhalle entstanden und soll künftig auch als kulturelle Veranstaltungsstätte für den Bezirk Brand und Vereine zur Verfügung stehen. Der 257 Quadratmeter große Versammlungsraum der Aula, bietet bis zu 520 Steh- und 337 Sitzplätze. Das Bauvorhaben konnte im Sommer 2020 beginnen und die Sanierung dauerte einige Jahre: An der 1927 errichten Turnhalle wurden erhebliche Schäden entdeckt. Brander Vereine, aber vor allem die Kinder und das ganze Team der Marktschule freuen sich darauf, dass die Aula nach langer Umbauzeit bald nutzbar ist.

Historisches

Die Schule hat im Laufe ihrer Jahre viel gesehen: Am 29. März 1922 beschloss der Rat der damals noch unabhängigen Gemeinde Brand den Neubau der Schule in der Nähe bereits bestehender Schulgebäude und der Kirche. Am 15. Oktober 1923 bezogen Klassen die noch unverputzte neue Volksschule. Der Chronist bemerkte: „Mit der Vollendung der 16-klassigen Schule und den erforderlichen Nebenräumen hat die Gemeinde Brand ein Bauwerk geschaffen, das Generationen hindurch der Erziehung unserer Jugend dienen soll.“

Zeitweise waren in den Räumen der Marktschule auch eine Real- und Hauptschule untergebracht. Seit 1977 bietet die Schule lediglich der Katholischen Grundschule Raum. Im Schuljahr 2000 erhielt die Bildungseinrichtung die amtliche Bezeichnung „Marktschule Brand“, Städtische Katholische Grundschule.

 

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Ab in den „Stollen“ – Kommerner Gaststätte öffnet 693 Tage nach der Flut wieder ihre Türen

Mechernich-Kommern – Am heutigen Freitag, 14. April, 16 Uhr –  Inhaber Michael Schepers öffnet endlich wieder die Türen des „Stollen“. Ein alter Bekannter ist damit zurück auf Kommerns gastronomischer Bühne. Redakteur Tom Steinicke hat in seinem Zeitungsbericht ausgerechnet, dass es von der Schließung bis zur Wiedereröffnung genau 693 Tage gedauert hat.

In dieser Zeit hat sich einiges getan im „Stollen“. So ziemlich alles in der Gaststätte, der Kneipe und dem Hotel im Kommerner Ortskern ist neu. „Es ist der Stollen 2.0“, sagt Betreiber Schepers und legt sein Handy auf den Tresen. Das Smartphone beginnt sich zu laden. Innovationen sind also ebenfalls eingekehrt in Kommerns gute Stube.

Trotzdem sollte auch der einstige Charme noch eine Rolle spielen. So sei darüber diskutiert worden, ob die alten Balken denn noch zeitgemäß seien, ist in den Lokalausgaben von Kölnischer Rundschau und Kölner Stadt-Anzeiger zu lesen. Laut Schepers sind sie es – und vor allem seien sie charakteristisch, namensgebend.

Der alte Whisky-Schrank

Doch es sind nicht mehr überall die Balken, die in den 1960er-Jahren verbaut worden sind, ist in den im Mechernicher Stadtgebiet erscheinenden Tageszeitungen zu lesen. Die Wandbalken sind der Flut und dem kontaminierten Wasser zum Opfer gefallen. Die an der Decke mussten aufwendig gereinigt werden und wurden dann wieder verbaut – in einer neuen Decke. Der Grund: Sie wieder so zu verbauen wie vor dem 14. Juli sei aus Sicherheits- und Brandschutzgründen nicht möglich gewesen, sagt Schepers. Ansonsten hat nur der Whisky-Schrank in der hinteren Ecke der Gaststätte das Hochwasser unversehrt überstanden.

Eigentlich wollten Michael Schepers und seine Frau Sabrina möglichst schnell nach der Flut wiedereröffnen. Schließlich waren die Jahre zuvor auch schwierig. Stichwort: Corona-Pandemie. Doch dann veranlasste die Versicherung einen Schnell-Sanierungs-Stopp. Proben hatten ergeben, dass das Wasser, das am Abend des 14. Juli durch die Gaststätte geflossen ist, verseucht war. Also wurde die Gaststätte komplett auf Links gedreht. „Es war ein absoluter Rohbau. Hier war nichts mehr drin“, wird Michael Schepers in den Zeitungen der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft zitiert.

Eine größere Theke

Wären sie nicht versichert gewesen, hätten die Schepers wohl aufgegeben, zumal der Keller des Gebäudes auch beim Starkregen 2016 schon unter Wasser gestanden hatte.

So wurden die Ärmel hochgekrempelt, sich gegenseitig Mut gemacht und losgelegt. Nun steht die Wiedereröffnung an. Die Tränen, die nach der Flut geflossen sind, sind getrocknet. Fließen soll nun nur noch das Bier aus der neuen Zapfanlage an der neuen Theke. Die ist laut Redakteur Tom Steinicke größer geworden als vor der Flut. Von dort aus blickt man auf ein überdimensionales Bild aus dem Mechernicher Bergwerk, das der Gaststätte einst ihren Namen gab.

„Wir haben das verändert, was wir verändern konnten und wollten. Der Platz ermöglicht ein besseres Arbeiten“, erklärt der Stollen-Chef gegenüber den Euskirchener Tageszeitungen. Zudem habe der Eigentürmer des Gebäudes noch zusätzliches Geld in die Hand genommen und einen Anbau realisiert. Dort sind Lagerräume und die Toiletten untergebracht, die bisher im Keller waren. „Je später der Abend, desto eher wurde der Gang zur Toilette zur Gefahrenquelle“, berichtet Schepers.

Wer bis zum 23. April den „Stollen“ betritt, wird zunächst noch auf Speisen verzichten müssen. Denn aufgrund baulicher Verzögerungen kann die Küche erst dann in Betrieb genommen werden. „Die Vorfreude auf die Wiedereröffnung steigt von Tag zu Tag. Das merken wir auch bei den Kommernern, die immer wieder einen Blick durch die Fenster riskieren“, wird Schepers in den gleichlautenden Berichten in Kölner Stadt-Anzeiger und Kölnischer Rundschau zitiert: „Für uns ist das hier unser Wohnzimmer. Wir hängen am Ort und am Stollen.“

Neue Öffnungszeiten

Die neuen Öffnungszeiten sind mittwochs bis montags ab 16 Uhr, Küche von 17 bis 21.30 Uhr. Dienstags ist Ruhetag. Auch am Stollen gehen die gestiegenen Energie- und Personalkosten nicht spurlos vorbei. Kostete das 0,2er-Kölsch im Sommer 2021 noch 1,90 Euro, werden für den Strich auf dem Deckel nun 2,20 Euro fällig, heißt es im Zeitungsbericht. „Was man früher für ein Steak bezahlt hat, bezahlt man nun für ein Schnitzel“, sagt Schepers, der künftig verstärkt in der Küche des „Stollen“ stehen wird. Der Grund: Es fehlt ein Koch. Eine Dauerlösung soll das aber nicht sein. „Da bekommt man zu wenig vom Treiben und dem Tagesgeschäft in der Kneipe mit“, erklärt Schepers, der historische Bilder der Kneipe sucht, um sie im Stollen aufzuhängen.

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450 Euro für den letzten Orden – Den Erlös jetzt an die Hilfsgruppe Eifel übergeben

Kall/Mutscheid – Närrischen Besuch hatte die Hilfsgruppe kürzlich beim Monatstreffen im Restaurant Zagreb in Roggendorf. Keine Geringeren als die Tollitäten des Damen-Dreigestirns der Karnevalsgemeinschaft Mutscheid hatten sich aus dem Bad Münstereifeler Höhengebiet auf den Weg gemacht, um den Mitgliedern der Kaller Kinderkrebshilfe einen Spendenscheck über 450 Euro zu bringen. Anlass war das 50-jährige Bestehen des Mutscheider Damen-Elferrats gewesen, das in der Session 2022/23 gefeiert wurde.

Nachdem Prinz Anja (Falkenstein), Jungfrau Nicole (Hofmann) und Bauer Claudia (Radünz) über Wochen hinweg das Narrenvolk in der „Mötsched“ auf Trab gehalten hatten, wurde anlässlich des Fischessens am Ende der Session der letzte Abend dem sozialen Zweck gewidmet. Im Verlauf der Session hatte das närrische Damen-Trio bei zahllosen Auftritten 169 Orden mit dem Motto „Lang jov et nur Verdruss, jetzt losse mer de Sau erus“ unters Volk gebracht.

„Der letzte und 170. ist der Wertvollste“, berichtete Anja Falkenstein. Den habe man beim Fischessen zugunsten eines guten Zwecks versteigert,  und dabei den stolzen Betrag von 450 Euro erzielt. Weil man den Spendenbetrag an eine soziale Einrichtung in der Region vergeben wollte, sei man auf die Hilfsgruppe gekommen, die im Münstereifeler Raum einen guten Ruf genieße.

Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel bedankte sich für diese außergewöhnliche Spendenaktion.  Es ei immer wieder beeindruckend, was sich Menschen einfallen ließen, um die Arbeit der Hilfsgruppe zu unterstützen. Durch die Spendenbereitschaft der Eifeler Bevölkerung sei es der Hilfsgruppe in den 30 Jahren des Bestehens gelungen, soziale Projekte mit neun Millionen Euro zu finanzieren. Greuel: Das ist viel Geld, das uns die Eifeler anvertraut haben“. (Reiner Züll)

 

 

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Esel starb bei Brand – Ställe eines Hofes in Urfey fingen Feuer

Mechernich-Urfey – Fünf Bewohner mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung, zwei Feuerwehrleute wegen Verdachts auf Knalltrauma behandelt – Zahlreiche Tiere konnten gerettet werden – Schaden im unteren sechsstelligen Bereich geschätzt – Am Dienstagabend führte ein Brand auf einem Bauernhof in Urfey zu einem größeren Einsatz für die Mechernicher Feuerwehr und Polizei. Der Viehstall im hinteren Bereich hatte Feuer gefangen. Vier Löschzüge rückten nach Urfey aus. Unter der Leitung von Jörg Opielka waren laut Kölner Stadt-Anzeiger mehr als 85 Feuerwehrleute im Einsatz.

Fünf Bewohner wurden vor Ort wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung behandelt. Und: Zwei Feuerwehrleute des Mechernicher Angriffstrupps der Löschgruppe Vussem mussten aufgrund von Verdacht auf ein Knalltrauma ins Krankenhaus gebracht werden. In ihrer Nähe waren Batterien explodiert. „Dieses konnte allerdings nicht bestätigt werden und sie wurden bereits wieder entlassen“, so Opielka.

Glücklicherweise konnten die im Stall untergebrachten Kühe und Schweine durch Einsatzkräfte und Ersthelfer auf eine Wiese in Sicherheit gebracht werden, darunter laut Journalist Tom Steinicke vom Kölner Stadt-Anzeiger auch dreißig Rinder. Leider musste aber ein Esel aufgrund von Verbrennungen durch einen Tierarzt von seinem Leiden erlöst werden. Als das Feuer plötzlich drohte, auch auf den vorderen Bereich des Hofes überzugreifen, konnte die Feuerwehr dies verhindern, wie Einsatzleiter berichtete.

„Da laut Opielka der Wasserversorger zügig den Druck in der Leitung erhöhte, war die Löschwasserversorgung gewährleistet“, berichtete Steinicke. Im Pendelverkehr fuhren indes Tanklöschfahrzeuge, auch ein Tank-Lkw war im Einsatz. Eine Drohne des Kreises Euskirchen half der Einsatzleitung, sich ein Bild aus der Luft zu machen.

Für Teile des Stalls besteht weiterhin Einsturzgefahr. Der Sachschaden wird auf einen unteren sechsstelligen Euro-Betrag geschätzt. Über die Brandursache ist noch nichts bekannt, Brandexperten der Euskirchener Polizei haben die Ermittlungen bereits aufgenommen.

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GK-Mittelrhein bleibt erfolgreich auf Kurs – Neue Geschäftsführung gestartet

Region/Mayen-Koblenz – Projekte werden im Sinne der Patienten und Mitarbeitenden fortgesetzt. Seit dem 1. April sind sie als Geschäftsführer im GK-Mittelrhein tätig: Dr. rer. pol. Klaus Goedereis und Christian Straub. „Wir sind dank einer sehr kollegialen und vertrauensvollen Übergabe mit der bisherigen Geschäftsführerin Melanie John gut im GK-Mittelrhein gestartet und haben bereits alle fünf Standorte kennengelernt“, berichtet Geschäftsführer Dr. rer. pol. Klaus Goedereis. „Durch die hohe Kompetenz und das große Engagement der fast 4300 Mitarbeitenden wird das GK-Mittelrhein dem Ruf als Maximalversorger mehr als gerecht.

26 Fachbereiche und 29 zertifizierte Einheiten in 50 Kliniken: Das ist schon sehr vielfältig und beeindruckend“, betont Geschäftsführer Christian Straub und ergänzt: „Zumal das GK-Mittelrhein in allen Sektoren, insbesondere in Medizin und Pflege, stark vernetzt agiert – davon profitieren alle: Mitarbeitende, Patienten, Bewohner, Klienten und externe Kooperationspartner.“ Gemeinsam mit den Führungsteams in den Standorten und in den Geschäftsbereichen haben sich die beiden neuen Geschäftsführer zum Ziel gesetzt, das Unternehmen, welches einer der zehn größten Arbeitgeber in Rheinland-Pfalz ist, auf Kurs zu halten und insbesondere angestoßene Projekte gemeinsam erfolgreich fortzusetzen.

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Moustafa Hindeyah erhält Förderpreis der SparkassenStiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“

Ahrweiler – Vor wenigen Tagen hat Moustafa Hindeyah den Förderpreis der SparkassenStiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“ aus den Händen von Achim Gemein, Vorstand der SparkassenStiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“, erhalten. Der Förderpreis ist mit 500,00 € dotiert und würdigt besondere Leistungen, die Moustafa Hindeyah im Rahmen seiner Gesellenprüfung zum Elektriker gezeigt hat. Seine Ausbildung absolvierte Moustafa Hindeyah in dem Betrieb „Elektrotechnik Schwerter GmbH“ aus Sinzig.

„Wir freuen uns für Moustafa Hindeyah und seinen Ausbildungsbetrieb über den hervorragenden Abschluss. Gut ausgebildete Handwerker sind gerade in Zeiten zunehmenden Fachkräftemangels von besonderer Bedeutung. Die Unterstützung des Handwerks ist daher für uns eine Selbstverständlichkeit. Mit unseren Förderpreisen in 13 Berufsbildern versuchen wir, jungen Menschen einen Anreiz für eine Berufsausbildung im Handwerk zu geben.“, erklärt Achim Gemein das Engagement der SparkassenStiftung.

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Glücksmomente schenken!

Region/Koblenz – Lotto Rheinland-Pfalz und die Lotto Rheinland-Pfalz – Stiftung sammeln gemeinsam für die mobile Kinderhospizarbeit. „Glücksmomente schenken!“ heißt das Motto der diesjährigen Sammelaktion der Lotto Rheinland-Pfalz GmbH und der Lotto Rheinland-Pfalz – Stiftung unter dem Dach der Initiative „Kinderglück“. Schirmherrin der Initiative ist Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Das ganze Jahr über soll gemeinsam mit dem Hospiz- und Palliativverband Rheinland-Pfalz e. V. möglichst viel Geld für die mobile Kinderhospizarbeit in Rheinland-Pfalz gesammelt werden.

Über 50 000 Kinder und Jugendliche in Deutschland sind lebensverkürzend erkrankt. Sie sterben wahrscheinlich, bevor sie erwachsen werden. Die Diagnose verändert nicht nur das Kind selbst, sondern auch das Familien- und Freundesumfeld. Hier setzt die Kinderhospizarbeit an: Die extreme Belastung kann für viele Familien häufig nur mit Hilfe von außen gemeistert werden. Daher ist es sehr wichtig, dass zusätzlich zu der medizinischen Versorgung auch die ambulante und stationäre Kinderhospizarbeit sowie begleitende Angebote zur Entlastung und Hilfe greifen.

„Wir möchten mit der diesjährigen Sammelaktion die sehr wichtige Arbeit der mobilen Kinder- und Jugendhospizdienste unterstützen und den betroffenen Familien zur Seite stehen“, sagt Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner. Und Magnus Schneider, der Vorsitzende des Vorstandes der Lotto Rheinland-Pfalz – Stiftung ergänzt: „Seit wir vor zehn Jahren die Initiative ‚Kinderglück‘ ins Leben gerufen haben, wollten wir Kinder fördern und sie glücklich machen. Es ist eine besonders große Motivation, Glücksmomente gerade für solche Kinder zu schaffen, denen weniger Zeit für Lebensfreude gegeben ist.“

Wertvolle Begleitung ab der Diagnose

Die sechs mobilen Kinder- und Jugendhospizdienste in Rheinland-Pfalz leisten dabei eine immens wichtige Arbeit: „Wir begleiten Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern oder Jugendlichen ab der Diagnose und während der oft jahrelangen Erkrankungsphase. Und wenn die Zeit des Abschieds gekommen ist, werden die Familien auch in ihrer Trauer nicht allein gelassen“, erklärt Uwe Vilz, der Vorsitzende des Hospiz- und Palliativverbandes Rheinland-Pfalz. Die ehrenamtlich Mitarbeitenden der Kinderhospizdienste werden auf ihre Tätigkeit fundiert vorbereitet und durch regelmäßige Fortbildungen unterstützt. Sie begleiten die Familien zu Hause und sind für das betroffene Kind oder den Jugendlichen da, natürlich auch für Eltern und Geschwisterkinder. Dadurch sind sie eine große Unterstützung für die Familien.

Gesammelt wird das ganze Jahr in den rund 900 Lotto-Annahmestellen, bei vielen Veranstaltungen und Aktionen von Lotto Rheinland-Pfalz, so zum Beispiel bei Konzerten der Mainzer Hofsänger, von Django Reinhardt und Oliver Mager oder bei Spielen der Fußball Prominentenmannschaft „Lotto-Elf“.

Schirmherrin ist Ministerpräsidentin Malu Dreyer

Seit 2013 sammeln Lotto Rheinland-Pfalz und die Lotto Rheinland-Pfalz – Stiftung jedes Jahr unter dem Dach der Initiative „Kinderglück“ für Kinder, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Von Beginn an stand und steht Ministerpräsidentin Malu Dreyer als Schirmherrin der Initiative zur Seite. In all den Jahren wurden mehr als zwei Millionen Euro gesammelt, unter anderem für die rheinland-pfälzischen Kinderschutzdienste, für Kinder in Frauenhäusern, für Flüchtlingskinder in Rheinland-Pfalz oder auch für Kinder mit geistigen Behinderungen. „Wenn es Lotto Rheinland-Pfalz und die Lotto-Stiftung nicht gäbe, müsste man sie erfinden“, sagt die Ministerpräsidentin, die auch gerne für die Sammelaktion zugunsten der sechs ambulanten Kinderhospize in Rheinland-Pfalz die Schirmherrschaft innehat.

Spendenkonto der Lotto Rheinland-Pfalz – Stiftung:
Sparkasse Koblenz
IBAN: DE13 5705 0120 0000 3152 00
BIC: MALADE51KOB

Standorte der mobilen Kinderhospize in Rheinland-Pfalz:

  • Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst

„Windspiel“ Landau

  • Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst

„Rückenwind“ Hospizverein Kaiserslautern e.V.

  • Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst

„Nestwärme e.V.“ Trier

  • Ambulantes Kinder- und Jugendhospiz des

Koblenzer Hospizvereins

  • Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst

„Mobile“ der Mainzer Hospizgesellschaft

  • Kinder- und Jugendhospizdienst Sterntaler Speyer
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„Sport im Park“ kehrt zurück in den Kommerner Mühlenpark

Mechernich – Vom 2. Mai bis 23. Juni gibt es montags bis freitags von 18 bis 19 Uhr kostenfreie Bewegungsangebote für Jedermann – Barmer bietet einen individuellen Body Check an. Wenn im Mai der Dreiviertel-Takt im Kommerner Mühlenpark erklingt, geht es definitiv nicht um Wiener Walzer. Vielmehr geht es darum, zur speziell komponierten Musik durch ständig wechselnde spannungsvolle und entspannende Bewegungsabläufe Körper und Geist zu trainieren. AROHA heißt die Fitness-Disziplin, die während der Mechernicher Neuauflage von „Sport im Park“ immer montags angeboten wird.

Wegen des Feiertags am 1. Mai geht die achtwöchige Aktion mit 36 Bewegungsangeboten allerdings erst am Dienstag, 2. Mai, los. Die Barmer-Krankenkasse, Kooperationspartner und Hauptsponsor des kostenfreien Angebots, bietet ab 17 Uhr für Interessierte einen Body Check an. Dann werden per Körperanalysewaage verschiedene Parameter wie Körper- und Viszeralfett, Gesamtkörperwasser oder Muskelmasse gemessen. Am Finaltag ist dann ein zweiter Check geplant, damit der hoffentlich positive Effekt des Sportangebots auch Schwarz auf Weiß sichtbar wird.

Gesundheit und Prävention

„Uns liegt Gesundheit und Prävention besonders am Herzen“, betont Guido Otten, Regionalgeschäftsführer der Barmer Euskirchen. Daher sei man sehr glücklich, „Sport im Park“ wieder gemeinsam mit der Stadt Mechernich und dem Kreissportbund sowie mit der Hilfe von ausgewählten Sponsoren und der Mechernich Stiftung durchführen zu können.

Stiftungs-Vorstand Ralf Claßen, gleichzeitig städtischer Dezernent, verweist insbesondere auf das Angebot für Kinder. Während die Eltern immer freitags ab 18 Uhr mit FitMix Kraft, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit trainieren können, haben Kinder und Jugendliche parallel dazu beim FitKids-Angebot die Gelegenheit, sich mit Gleichaltrigen an der frischen Luft spielerisch zu bewegen. Während sich dieses Angebot speziell an die jüngere Generation richtet, ist der Nachwuchs natürlich auch an den anderen Tagen eingeladen, mit Sport zu treiben. Denn für Ralf Claßen ist „Sport im Park“ die perfekte Mischung aus „Bewegung, Sport und Spiel in einem herrlichen Ambiente“.

Das bietet der Mühlenpark mit seinen vielfältigen Angeboten in der Tat. Aktuell wird intensiv an der Neugestaltung des Spielplatzes gearbeitet, Der Pumptrack für Radfahrer und Skater sowie die Minigolf-Anlage sind ein gern gesehenes Angebot bei Jung und Alt. Das Mühlenpark-Bistro trägt darüber hinaus zur Aufenthaltsqualität bei. Wenn die Sportler ihre Einheiten bei „Sport im Park“ absolviert haben, gibt es im Bistro die Gelegenheit, bei einem erfrischenden Getränk oder einem Snack den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.

Yoga und TABATA

Wer das dienstags tut, hat vorher eine Yoga-Einheit absolviert. Sanfte Bewegungen mit bewusster Atmung fördern hierbei die Beweglichkeit und unterstützen die Entspannungsfähigkeit. Mittwochs steht „Functional Training“ auf dem „Sport im Park“-Programm. Das Training eignet sich laut Kreissportbund hervorragend zum Aufbau schlanker und definierter Muskulatur und ist eine perfekte Ergänzung zu anderen Sportarten.

Der Donnerstag steht im Zeichen von TABATA. Dahinter verbirgt sich ein intensives Kraft- und Cardiotraining mit schnell wechselnden Intervallen. „Im Gegensatz zum klassischen Ausdauertraining ist TABATA die ultimative Fettschmelze“, schreibt Markus Strauch. Der Geschäftsführer des Kreissportbundes freut sich, dass „Sport im Park“ auch in Mechernich in die nächste Runde geht. Seit 2020 haben im Mühlenparkt über 1.400 Sportbegeisterte die Angebote wahrgenommen.

In Euskirchen gibt es das Angebot bereits seit 2017, so dass der Kreissportbund seitdem knapp 11.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu den unterschiedlichen Bewegungsangeboten begrüßen konnte. Eine Erfolgsgeschichte also, die auch dazu gedacht ist, Menschen nachhaltig für Sport zu begeistern.

Für Stefan John, Geschäftsführer des Mechernicher Stadtsportbundes, ein perfekter Anknüpfungspunkt auch für die Vereine im Stadtgebiet. „Ich werde sicherlich einige Mal bei „Sport im Park“ dabei sein, um die Teilnehmer für die Vereins-Angebote in der Stadt zu begeistern“, so John. Zudem möchte er daraufhin arbeiten, die Vereine künftig noch stärker einzubinden in die Aktion. John: „Für die diesjährige Auflage wünsche ich den Veranstaltern tolles Wetter und einen Mega-Zulauf.“

Kostenfrei und unverbindlich

„Sport im Park“ Mechernich startet am Dienstag, 2. Mai, und endet am Freitag, 23. Juni. Auf dem Programm steht montags AROHA, dienstags Yoga, mittwochs Functional Training, donnerstags TABATA und freitags FitMix & FitKids. Beginn jeweils 18 Uhr, Ende 19 Uhr. Die Angebote sind kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Einfach vorbeikommen und mittrainieren, lautet die Devise. Die qualifizierten Übungsleiterinnen und Übungsleiter sorgen dafür, dass untrainierte ebenso wie sportliche Teilnehmer aller Altersgruppen auf ihre Kosten kommen. Benötigt wird lediglich sportliche Kleidung, eine Fitnessmatte oder ein Handtuch und etwas zu Trinken.

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SC 13 Bad Neuenahr trainiert seit Flutkatastrophe in Mayen

Mayen – Die Flutkatastrophe von 2021 zog an der Ahr eine große Zerstörung nach sich, von der auch zahlreiche Sportstätten betroffen waren. So auch das Apollinarisstadion in Bad Neuenahr-Ahrweiler, welches hauptsächlich vom Fußballverein SC 13 Bad Neuenahr genutzt wurde, sowie weitere Rasenplätze, die dem Verein zusätzlich für Trainingseinheiten dienten, sind seitdem ebenfalls nicht mehr nutzbar.

Nach erster Kontaktaufnahme zwischen dem SC 13 Bad Neuenahr mit dem TuS Mayen trat dieser mit dem Vorschlag an die Stadt Mayen heran, dem SC 13 Bad Neuenahr eine Spiel- und Trainingsfläche zur Verfügung zu stellen. Diese Idee nahm die Stadt Mayen gerne auf und stellte den Kontakt mit den Vereinsverantwortlichen her.

Seit dem Hochwasser spielen und trainieren nun die 1. Damenmannschaft (Regionalliga) und die U17 (Regionalliga) des SC 13 Bad Neuenahr im Mayener Nettetalstadion und im Winter auf dem Kunstrasenplatz „TuS Platz“. Da beide Mannschaft Regionalliga, bzw. die U17 in der Saison 20/21 noch Bundesliga spielen, musste die Stadt Mayen die Spielstätten beim DFB für die Austragung der Meisterschaftsspiele anmelden.

In der Saison 2021/2022 hat die 1. Frauenmannschaft das Finale des Rheinlandpokals im Mayener Nettetalstadion gewonnen und krönte sich somit zum Rheinlandpokalsieger, welcher an dem DFB-Pokal der Frauen teilnehmen darf.

In der Frauenfußball Regionalliga Südwest trat der SC 13 Bad Neuenahr kürzlich gegen den 1.FC Saarbrücken an. Mayens Oberbürgermeister Dirk Meid konnte bei dieser Partie im Nettetal Stadion dabei sein. Der Verein nutzte die Gelegenheit für eine feierliche Urkundenübergabe und ernannte die Stadt Mayen zum Ehrenmitglied des SC Bad Neuenahr. Mit dieser Geste dankte der Verein der Stadt Mayen für die Unterstützung nach der Flut. Die Urkunde wurde von Spielführerin Stefanie Lotzien übergeben – auch der Vorsitzende Marcello Montuori war bei der Übergabe mit dabei.

„Es freut mich sehr, dass wir als Stadt Mayen dem SC 13 Bad Neuenahr in dieser schwierigen Zeit eine Spielstätte zur Verfügung stellen können. Auch freut es mich, dass die Mayener Fußballvereine hier ein gutes Beispiel für „sportliche Solidarität“ abgeben. Die Hilfsbereitschaft im Bereich Sport und Freizeit hat für die jungen Frauen eine große Bedeutung und ermöglicht es ihnen, auch in den schweren Zeiten ihrem Hobby weiter nachgehen zu können“, so der Stadtchef.

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Austausch – Aachener OBin Sibylle Keupen im Gespräch mit der Letzten Generation

Aachen – Zu einem konstruktiven Austausch über Klimapolitik hat sich Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen mit Vertreterinnen der Letzten Generation getroffen. Im Dialog wurden die jeweiligen Sichtweisen erörtert. Das gemeinsame Ziel lautet, Klimaneutralität so schnell und sozial wie möglich zu erreichen.

Bereits zu Beginn des Gespräches stellte Keupen klar, dass in einer Demokratie Widerstand möglich sein muss, egal, ob man mit den Positionen oder Formen des Protests der Letzten Generation einverstanden ist: „Zwischen Klimaschutz und Demokratie gibt es keinen Widerspruch, da beides am besten zusammen geht.“

Auch wenn die Oberbürgermeisterin die Form des Protests problematisch findet, nimmt sie die Angst vor der Zukunft der kommenden Generationen ernst. Das gemeinsame Ziel sei es, die Klimakrise aufzuhalten und für einen konsequenten Klimaschutz einzustehen. „Wir sind insgesamt noch viel zu langsam, die aktuellen Maßnahmen reichen nicht aus. Es gilt, die Erderhitzung unbedingt auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen“, mahnt Aachens Oberbürgermeisterin.

Einig waren sich alle Beteiligten, dass eine Veränderung hin zu einer enkeltauglichen Stadt nur möglich ist, wenn möglichst viele Bürger*innen sich über die bisherigen Gremien hinaus beteiligen. „Alle Kräfte werden für die Umsetzung der Klimaziele gebraucht“, appelliert Keupen.

Deshalb unterstützt die Oberbürgermeisterin ausdrücklich das Vorhaben der Bundesregierung aus dem Koalitionsvertrag, Bürger*innenräte zu gründen. Hier geht Aachen vorbildlich voran. Im Herbst wird in Aachen der erste ständige Bürger*innenrat Deutschlands tagen, der das wichtige Klimathema aufgreifen kann. Für eine partizipative Stadtgesellschaft und um Bürger*innen aktiv in politische Prozesse einzubeziehen sei der Bürger*innenrat ein wichtiges Instrument, das weit über ein Diskussionsforum hinausgeht.

Die Vertreterinnen der Letzten Generation sprechen sich für einen Gesellschaftsrat aus. Dieser habe ein vergleichbares Ziel, weicht allerdings zum Beispiel bei der Frage der Entscheidungskompetenz von einem Bürger*innenrat ab. „Falls ein Gesellschaftsrat gegründet wird,“ so Keupen, „können wir unsere Erfahrung aus dem Bürger*innenrat sicherlich dort einbringen.“