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Frikadelli-Ferrari siegt bei 24h Qualifiers am heutigen Sonntag

Nürburgring – Starke Leistung des brandneuen Ferrari 296 GT3 beim Testlauf für die 24h Nürburgring. Ausgeglichenes Rennen: Vier Marken auf den ersten vier Plätzen. Fans und Teams bereiten sich nun auf den Saisonhöhepunkt am Himmelfahrtswochenende vor.

Mit Siegen des Frikadelli-Ferrari #30 (Rennen 2 / Sonntag) und des GetSpeed-Mercedes-AMG #2 (Rennen 1 / Samstag) endete die letzte Standortbestimmung vor den ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring (18. bis 21. Mai). Die Vorzeichen für einen spannenden Höhepunkt der Langstreckensaison auf der legendären Nordschleife stehen nach dem spannenden Wochenende gut, denn die sportlichen Chancen bei diesem 24h-Prolog waren ausgeglichen: Alle in der Top-Kategorie vertretenen Fabrikate setzen in den beiden Rennen der ADAC 24h Nürburgring Qualifiers an diesem Wochenende Ausrufezeichen. Im vierstündigen Rennen am Sonntag lagen am Schluss vier Fabrikate in den Top vier.

Den siegreichen Ferrari 296 GT3 mit Earl Bamber, Nick Catsburg, David Pittard und Felipe Fernandez Laser trennte im Ziel 1,935 Sekunden von Adam Christodoulou / Daniel Juncadella im zweitplatzierten GetSpeed-Mercedes-AMG #2. Als Dittplatzierte wurden Tim Heinemann und Martin Ragginger im Porsche 911 GT3 R #44 von Falken Motorsport abgewinkt.

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Stolberger Sportgutschein geht in die zweite Runde

Stolberg – Über 2000 Grundschulkinder erhalten ab dem 24. April ihren neuen Sportgutschein. Das Prinzip bleibt altbewährt: Die Kinder können sich aus der Broschüre einen der teilnehmenden Vereine aussuchen. Beim ersten Training geben sie den Gutschein beim Verein ab, der diesen wiederum beim Stadtsportverband zur Auszahlung einreicht. Die Kinder erhalten mit dem Gutschein in aller Regel eine kostenlose Jahresmitgliedschaft im ausgewählten Sportverein.

„Der Sportgutschein ist damit eine Win-Win-Situation: Er fördert die sportliche Aktivität der Kinder unabhängig vom Geldbeutel der Eltern und fördert gleichzeitig die Jugendarbeit der Vereine“, erklärt Bürgermeister Patrick Haas.

Insgesamt beteiligen sich in diesem Jahr 17 Vereine an dem Sportgutschein. Von Fußball über Handball, Tennis, Radsport, Kampfsport, Tischtennis, Turnen, Schwimmen, Tanzsport und Handball bis hin zu Schach ist ein breites Bündel an Sportarten vertreten. Das Angebot gilt noch bis zu den Sommerferien.

Bürgermeister Haas betont die soziale und gesellschaftliche Bedeutung des Projektes: „Der Sportgutschein für Grundschulkinder war nicht umsonst schon im Wahlkampf eines meiner Herzensthemen. Aus meiner eigenen Lebensgeschichte weiß ich sehr gut, dass Sport und Bewegung für die soziale, gesundheitliche und körperliche Entwicklung eines Kindes eine enorme Bedeutung haben.“

Die erste Ausgabe des Sportgutscheins vor zwei Jahren wurde von nur sehr wenigen Grundschulkindern genutzt. Das lag jedoch nicht am mangelnden Interesse, sondern an dem wenige Tage nach der Gutscheinverteilung verhängten Corona-Lockdown. „In diesem Jahr“, so der Bürgermeister, „bin ich davon überzeugt, dass wir mit diesem Angebot viele Kinder für unsere Sportvereine begeistern können.“

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Bistum Trier – Heilig-Rock-Tage am heutigen Freitag starten mit Gottesdienst

Region/Trier – „Wer gute Gründe hat zu glauben, dass es über das Hier und Heute hinaus eine Zukunft gibt, wird auch Kraft für die Gegenwart gewinnen.“ Mit diesem mutmachenden Wort hat Bischof Dr. Stephan Ackermann am heutigen Freitag, 21. April die Heilig-Rock-Tage 2023 eröffnet. Sie stehen unter dem Leitwort „Ich will euch Zukunft und Hoffnung geben“. Sicher frage sich manch einer, ob man angesichts der Weltlage, aber auch der Situation im Bistum Trier überhaupt ein Bistumsfest feiern könne, sagte Ackermann. Es sei jedoch möglich, weil es nicht um ein Fest gehe, „das wir uns ausgedacht hätten. Wir feiern den Tag, die Tage, die Gott gemacht hat: Tage, die auch dem Dunklen und den Abgründen des Lebens standhalten; weil Gottes Sohn aus dem tiefsten Leid, dem Tod, errettet worden ist“.

Das Leitwort, das dem „Trostbrief“ des Propheten Jeremia an das Volk Israel in der babylonischen Verbannung entstammt, wolle „Mut und Hoffnung“ geben, betonte der Bischof. Beides sei nötig angesichts der Kriegs- und Krisensituationen auf der Erde, angesichts der unübersehbaren Herausforderungen des Klimawandels. Er denke aber natürlich auch „an unser Bistum, das in den letzten Tagen – wie schon so oft in den letzten Jahren – bittere Nachrichten zu verkraften hat, die uns allen an die Nieren gehen“.

Da tue eine solche Zusage wie das Prophetenwort gut – oder werde vielleicht auch als zu vollmundig empfunden, fragte Ackermann. Damals stimmte Jeremia auf eine lange Zeit des Exils ein und forderte die Israeliten auf, die Situation anzunehmen, nicht auf schnelle Veränderung zu schielen und nicht der „guten alten Zeit“  nachzutrauern. In die heutige Zeit übersetzt, bedeute das Wort: „Geht konstruktiv und positiv mit der Situation um. Auch in dieser Situation wird Gott bei euch sein.“ Das verhindere nicht, dass die Gegenwart schwer und belastend sei, beschäme und traurig mache. „Aber wir wissen, wie sehr wir im Hier und Heute immer auch leben vom Blick auf das, was wir erwarten dürfen.“

Es brauche also keine große Fantasie, um zu entdecken, dass das diesjährige Leitwort der Heilig-Rock-Tage ein „gutes und herausforderndes Wort“ sei: „Es fordert uns heraus, die Situation anzunehmen, in die wir als gläubige Gemeinschaft gestellt sind.“ Es fordere heraus, nicht in Selbstmitleid zu versinken oder den „vermeintlich glorreichen Zeiten der Vergangenheit“ nachzutrauern. „Es fordert uns heraus, an Gottes Gegenwart zu glauben.“ Dafür sei der Heilige Rock ein Symbol. Die Tunika Christi verweise über sich hinaus auf das Leben und die Zukunft, die Gott schenkt.

Auch der Exarch der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche in Deutschland, Bischof Bohdan Dzyurak, feierte den Gottesdienst mit. Ackermann sagte, die Gottesdienstgemeinde sei den griechisch-katholischen Gläubigen „hier bei uns wie auch allen Menschen in der Ukraine, die nach wie vor unter dem schrecklichen Krieg leiden, in Gebet und Solidarität“ verbunden. Besonders begrüßte der Bischof im Gottesdienst neue Bistums-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter.

Zu den Konzelebranten gehörte der Aachener Bischof und frühere Trierer Weihbischof Dr. Helmut Dieser, der auch beim Abendlob am Eröffnungstag mitwirkte. Die musikalische Gestaltung übernahmen die Speyerer Domsingknaben unter Leitung von Domkantor Joachim Weller sowie als Kantor Domkapellmeister Thomas Kiefer und Josef Still und Ulrich Krupp an den Orgeln.

Das Bistum Trier feiert vom 21. bis 30. April die Heilig-Rock-Tage. Das Bistumsfest steht bei seiner 23. Auflage unter dem Leitwort „Ich will euch Zukunft und Hoffnung geben“; Pilgerinnen und Pilger, verschiedene Zielgruppen und alle Interessierten sind zu einem bunten Programm aus Gottesdienst und Gebet, Kunst und Kultur, inhaltlicher Auseinandersetzung mit verschiedenen Themen sowie Begegnung und Austausch eingeladen. Das Programm ist unter www.heilig-rock-tage.de zu finden.

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„App durch die Eifel“- Symbolische Übergabe des neuen Mitfahrportals für den Eifelkreis an Landrat Kruppert

Bitburg – Als ländlich geprägter Raum ist im Eifelkreis Bitburg-Prüm die individuelle Mobilität immer noch stark mit dem Auto als primäres Verkehrsmittel verknüpft. Im Jahr 2014 hat die Verbandsgemeinde Speicher und ihre Arbeitsgruppe zur Mobilität im ländlichen Raum damit begonnen, alternative Mobilitätsangebote zu schaffen und eine Reihe türkisfarbener „Mitfahrbänke“ aufgestellt. Diese Mitfahrbänke und ihre (analogen) Anzeigetafeln ermöglichen es Einwohnern und Reisenden, passierenden Fahrern ihren Mitfahrwunsch und ihre Fahrziele anzuzeigen. Auf diese Weise leisten die mittlerweile 32 Bänke schon jetzt einen Beitrag zur nachhaltigen Mobilität und dem gesellschaftlichen Miteinander im Eifelkreis.

Um das Angebot der Mitfahrerbänke für die Bürgerinnen und Bürger im Eifelkreis noch zugänglicher zu machen und zu erweitern, wurde eine Web-Applikation entwickelt, welche Fahrtanbieter und Mitfahrsuchende digital verknüpft. Die Anwendung soll insbesondere die Planbarkeit und Flexibilität des Mitfahrbank-Konzeptes nachhaltig verbessern und über die Mitfahrbänke hinaus als neue Mitfahrplattform im Eifelkreis etabliert werden.

So ist es innerhalb der App beispielsweise möglich, Mitfahrten auch von anderen Orten abseits der traditionellen Mitfahrbänke zu organisieren, z.B. von Bushaltestellen oder Mitfahrparkplätzen. Eine intuitive Nutzeroberfläche mit einer übersichtlichen Kartendarstellung und Routingfunktion machen die App auch für den technisch wenig versierten Anwender leicht bedienbar. So soll die Anwendung Anbieter und Suchende noch unkomplizierter und zuverlässiger zusammenbringen.

Möglich gemacht hat diese digitale Umsetzung die finanzielle Unterstützung der Toyota Mobility Foundation, welche sich bereits in der Vergangenheit im Eifelkreis engagiert hat.

Begleitet wurde die Programmierung der Firma DevLabor von Mitarbeitern der VGV Speicher und des dort gegründeten Arbeitskreis Mobilität, der Kreisverwaltung Bitburg-Prüm sowie des Verkehrsverbund Region Trier. Betreiber der „App durch die Eifel“ wird die Kreisverwaltung sein.

Mit der Präsentation während der Veranstaltung „So geht Klimaschutz im Eifelkreis“ am 20.04.2023 in der Stadthalle Bitburg haben alle Bürgerinnen und Bürger zum ersten Mal die Möglichkeit, sich ohne viel Aufwand zu registrieren und Mitfahrgelegenheiten einzustellen bzw. zu nutzen. Landrat Andreas Kruppert: „Die App-durch-die-Eifel wird einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des Verkehrsaufkommens im Eifelkreis und damit zum Klimaschutz leisten. Für die Mobilitätsmöglichkeiten im Eifelkreis bietet diese Lösung einen interessanten Mehrwert. Ich freue mich auf viele Nutzerinnen und Nutzer.“

Weitere Informationen zur Anwendung und Handhabung werden auf dem Klimaschutzportal des Eifelkreises (https://bitburg-pruem.klimaschutzportal.rlp.de) veröffentlicht.

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„Clever mobil“ wird auf die Städteregion Aachen ausgeweitet

Aachen – Vor drei Jahren ins Leben gerufen, folgt jetzt der nächste große Schritt: Das Programm „Clever mobil“ wird auf die Städteregion Aachen ausgeweitet, um über die Stadtgrenzen Aachens hinaus Fahrt aufzunehmen. Initiiert wurde es ursprünglich unter dem Namen „Aachen clever mobil“ von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen und der Stadt Aachen. Mittlerweile haben sich dem Netzwerk 20 Unternehmen aus dem Stadtgebiet Aachen mit rund 25.000 Beschäftigten angeschlossen, um ihre betriebliche Mobilität nachhaltiger zu gestalten. Ziel ist es, die Nutzung des ÖPNV, des Fahrrads und weiterer nachhaltiger Alternativen zu stärken sowie Fahrten des motorisierten Individualverkehrs zu vermeiden, zu verlagern und zu bündeln.

Sibylle Keupen, Oberbürgermeisterin der Stadt Aachen, ist von „Clever mobil“ überzeugt: „Obwohl das Erfolgsprojekt von der Europäischen Union und dem Land NRW nicht mehr gefördert wird, ist es uns so wichtig, dass wir es weiterführen und verstetigen wollen. Wir haben die programmeigene Webseite www.go-clever-mobil.de erstellen lassen, um das entstandene Netzwerk noch besser bewerben zu können, den gemeinsamen Charakter zu unterstreichen und den Umstieg auf klimafreundliche Mobilität zu beschleunigen. Die Webseite soll zur zentralen Anlaufstelle für ‚Betriebliches Mobilitätsmanagement‘ in der Region Aachen werden. Dieses Programm ist die perfekte Ergänzung zum Netzwerk ‚Regionale Mobilitätswende‘ (NEMORA). Die 3. Regionale Mobilitätskonferenz in Alsdorf ist der passende Anlass, die Fortführung bekannt zu geben.“

Um die Unternehmen bestmöglich zu beraten, analysiert das Programmbüro „Clever mobil“, wo Mitarbeitende wohnen und befragt sie zu ihrem Mobilitätsverhalten. So werden Pendlerbewegungen erfasst, aus denen wiederum Handlungsempfehlungen für die Unternehmen abgeleitet werden.

Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier sieht die Ausweitung von „Clever mobil“ als wichtigen nächsten Schritt der Mobilitätswende: „Die Erreichbarkeit von Gewerbestandorten und das Realisieren von attraktiven Alternativen für Pendlerinnen und Pendler sind für eine zukunftsfähige Mobilität im Zusammenspiel zwischen dem Oberzentrum Aachen und den Städten und Gemeinden der Städteregion Aachen eine zentrale Aufgabe in der Mobilitätswende.“

Wie wichtig eine intelligente Steuerung von Verkehrsströmen ist, unterstreicht Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen: „Die Mobilitätswende ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Auf dem Weg zur Arbeit kann jeder einen Beitrag dazu leisten.“ Vor allem mit Blick auf die bevorstehende Sperrung der A544 und den Neubau der Haarbachtalbrücke seien gute betriebliche Mobilitätskonzepte unerlässlich, um dem drohenden Verkehrskollaps entgegenzusteuern. „Genau da setzt ‚Clever mobil‘ an“, betont Bayer.

Als neue Kernpartner sind nun auch die Aachener Straßenbahn und Energieversorgungs-AG (ASEAG) und der Aachener Verkehrsverbund (AVV) mit im Boot. „Wir wollen als regionaler Mobilitätsdienstleister unser Know-how und unsere Erfahrung in das Projekt einbringen. Mitarbeitende der teilnehmenden Unternehmen haben im Rahmen der Mobilitätstestwochen die Chance, Alternativen zum Pkw über die Mobilitäts-App movA kostenfrei zu testen“, sagt Dr. Kathrin Driessen, Bereichsleiterin Mobilität und Qualität bei der ASEAG. Im vergangenen Jahr wurden über „Clever mobil“ knapp 2.000 Testmöglichkeiten – von ÖPNV-Tickets über Pedelecs bis hin zu E-Autos und E-Scootern – vermittelt.

„Wir freuen uns, wenn moderne, umweltbewusste Unternehmen auch die klimafreundliche Mobilität ihrer Mitarbeitenden fördern – auf dem Weg zur Arbeit und auch in der Freizeit. Das neue Deutschland-Jobticket im AVV bietet hier eine der besten und zugleich kostengünstigsten Optionen. Gemeinsam mit unserem Partner ASEAG beraten und unterstützen wir Betriebe bei der Einführung des Jobtickets“, sagt Hans-Peter Geulen, Geschäftsführer des AVV.

„Clever mobil“ richtet sich an alle Unternehmen aus Aachen und der Städteregion. Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Informationen inklusive Ansprechpartner zum Programm sind unter www.go-clever-mobil.de aufbereitet.

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1.000 Bäume fürs Brohltal

Weibern/Brohltal – Die Energieversorgung Mittelrhein unterstützt die Aufforstung in der Ortsgemeinde Weibern – Wer durch den Weiberner Wald in der Verbandsgemeinde Brohltal wandert, der kommt an Flächen vorbei, in denen der Borkenkäfer ganze Arbeit geleistet hat. Die Folge: Zahlreiche Bäume mussten inzwischen gefällt werden. Die Energieversorgung Mittelrhein (evm) hat durch eine Spende nun dazu beigetragen, dass eine große Fläche wieder aufgeforstet werden konnte. Rund 1.000 Setzlinge konnten auf diese Weise gepflanzt werden.

Hintergrund der Spende ist eine besondere Aktion der evm: Für spezielle Ökostrom-Verträge hatte sich der Energieversorger dazu verpflichtet, jeweils einen Baum zu spenden. Die Aktion lief so erfolgreich, dass am Ende 1.000 Bäume finanziert werden konnten. Gemeinsam mit Nikolai Kalinke von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald entschied sich die evm für besonders stark betroffene Flächen im Waldgebiet der Ortsgemeinde Weibern. „Wir sind froh, hier einen wirksamen Beitrag zum Naturschutz leisten zu können“, betont evm-Vorstandsmitglied Bernd Wieczorek. Gemeinsam mit Unternehmenssprecher Christian Schröder und Nikolai Kalinke brachte er die ersten Setzlinge in die Erde, bevor Waldarbeiter die restlichen Bäume pflanzten.

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Neue solarbetriebene DHL Packstation in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Bedienung einfach per App mit dem Smartphone – Klimafreundlicher Paketempfang und -versand rund um die Uhr Deutsche Post DHL hat eine neue DHL Packstation in Bad Neuenahr-Ahrweiler an der Wilhelmstraße 1 (Kreissparkasse Ahrweiler) in Betrieb genommen. Die Kapazität des neuen, solarbetriebenen Automaten umfasst 75 Fächer. Kunden können dort ab sofort rund um die Uhr ihre Pakete abholen, vorfrankierte Sendungen verschicken – und damit aktiv zum umweltfreundlichen Paketversand beitragen.

Diese App-gesteuerte Packstation kommt dabei ohne Bildschirm aus. Für die Nutzung benötigen Kunden lediglich die kostenlose Post & DHL App. Insgesamt gibt es in Bad Neuenahr-Ahrweiler nunmehr fünf DHL Packstationen, davon sind zwei App-gesteuert und solarbetrieben. Unter www.deutschepost.de/standortfinder können die Kunden alle Standorte der Packstationen, aber auch der Filialen, Paketshops und Briefkästen von Deutsche Post DHL Group abrufen.

Die Nutzung des kostenlosen Services Packstation trägt zur Reduzierung von CO2-Emissionen sowie des Verkehrs innerhalb von Städten bei. Im Vergleich zu einer Haustür-Zustellung werden bei einer Packstationssendung bei der Auslieferung im Durchschnitt 30 Prozent CO2 eingespart. Denn die Zustellerinnen und Zusteller können pro Stopp an der Packstation mehrere Dutzend Pakete abliefern und abholen. Bundesweit be- und entladen aktuell rund 20.000 klimafreundliche Elektro-Fahrzeuge die Packstationen.

Der Fokus von Deutsche Post DHL liegt vermehrt in der Umsetzung nachhaltiger Citykonzepte: Die Packstationen befinden sich in der Regel an zentralen Orten des täglichen Lebens, wie zum Beispiel an Supermärkten, Tankstellen oder auf Firmengeländen. Ebenso spielen Wohnungsbaugesellschaften als Standortgeber in Wohngebieten eine bedeutende Rolle. Auch der Öffentliche Personennahverkehr und bundesweite Bahnhöfe als zentrale Drehscheiben mitten in der Stadt stehen im Vordergrund. Im Rahmen einer Kooperation mit der Deutschen Bahn baut DHL Packstationen auch an Bahnhöfen auf. „Die DHL Packstation ist ein Kernelement bei der Umsetzung einer nachhaltigen Logistik“, sagt Holger Bartels, Leiter des Multikanalvertriebs Post & Paket Deutschland von Deutsche Post DHL Group.

Die App-gesteuerte Packstation benötigt kein Display, da der Kunde sie ausschließlich mit seinem Smartphone bedient. „Wir haben die App-gesteuerten Packstationen intensiv getestet. Die Rückmeldungen der Kunden sind sehr positiv und es hat sich gezeigt, dass die allermeisten Packstationskunden mit der Nutzung von Apps auf ihrem Smartphone bestens vertraut sind. Ein Großteil der App-gesteuerten Packstationen ist mit Solarzellen auf dem Dach ausgestattet, sodass sich der neue Packstationstyp mit regenerativen Energien komplett selbst versorgen kann. „Da wir keine externe Stromquelle mehr benötigen, können wir die DHL Packstation jetzt auch an Orten aufstellen, wo dies vorher nicht möglich gewesen wäre. Wir werden unseren Service damit noch näher zu unseren Kunden bringen und klimafreundlicher machen“, sagt Bartels.

„Das Onlineshopping wird immer beliebter und somit werden auch unsere Packstationen immer häufiger genutzt. Unsere Kunden stellen wir daher ein stetig wachsendes Netz an Packstationen zur Verfügung – und zwar an Orten, wo es für sie besonders bequem ist, weil sie keine zusätzlichen Wege haben“, so Bartels. Weitere Vorteile: Die Packstation ist leicht zu bedienen und meist rund um die Uhr verfügbar. Zudem ist der Service kostenlos.

DHL hat den Packstationsservice bereits 2003 als erstes Unternehmen im deutschen Markt eingeführt. Schon heute können über 19 Millionen registrierte Kunden rund 11.500 DHL Packstationen mit mehr als einer Million Fächern nutzen.  Nordrhein-Westfalen ist mit rund 2.700 Automaten das Bundesland mit der größten Anzahl an DHL Packstationen.

Aufgrund der hohen Kundennachfrage wird das Unternehmen die Zahl der Packstationen auf mindestens 15.000 Packstationen erhöhen. Der schnelle weitere Ausbau des Packstationsnetzes ist Teil eines mehrjährigen Digitalisierungsprogramms, das die Deutsche Post DHL Group im März 2020 vorgestellt hat. Dabei investiert das Unternehmen in neue digitale Services und substanzielle Verbesserungen bereits bestehender Lösungen im Brief- und Paketbereich.

Eine Anmeldung für den Packstation-Service ist unter www.dhl.de/packstation möglich. Für den Sendungsempfang an der App-gesteuerten Packstation benötigen Neukunden die Post & DHL App.

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Aachen ist deutsche Modellregion für Urban Air Mobility

Aachen – Trotz der komplexen nationalen Gesetzgebungen findet am heutigen Freitag, 21 April, ab 10 Uhr der erste grenzüberschreitende Demonstrationsflug außerhalb der Sichtweite der Piloten zwischen dem Medizinischen Zentrum (Zuyderland) in Heerlen und der Uniklinik in Aachen statt, mit zu verfolgen am westlichen Ende des Parkplatzes der Uniklinik, Pauwelsstraße 30, 52074 Aachen.

Aachen ist deutsche Modellregion für Urban Air Mobility – also für die Erforschung des Einsatzes unbemannter Flugsysteme, also Drohnen, für die urbane Mobilität. Dabei arbeitet Aachen eng mit der Euregio zusammen, um den grenzüberschreitenden Luftverkehr frühzeitig mitzudenken.

Während die Grenzüberschreitung schon das ein oder andere Mal erprobt werden konnte, ist dieser Flug außerhalb der Sichtweite des Piloten ein Novum. Die Teams der Projekte SafirMed und EULE freuen sich, nun diesen herausfordernden und zukunftsweisenden Flug starten zu können. Damit wird ein weiterer Schritt in Richtung schneller und sicherer Transport dringend benötigter medizinischer Güter ermöglicht – und das ist potenziell lebensrettend.

Projekt SAFIRMed

In dem im März abgeschlossenen Projekt SAFIRMed wurden die Anwendungen für die Organisation des urbanen Luftraums (vorstellbar als digitale Fluglotsen) weiterentwickelt, um den Transport medizinischer Güter durch den Luftraum sicher und sichtbar für alle Luftraumteilnehmer*innen gewährleisten zu können.

Projekt EULE

Das Projekt EULE schließt daran an, treibt diesen Ansatz jedoch weiter, indem die Anwender*innen – also Krankenhäuser und Labore – integriert werden. Möchte man in diesem Zuge über Staatsgrenzen fliegen, ergeben sich große Herausforderungen, da die Gesetzgebung und deren Umsetzung sich teils noch stark unterscheidet.

Weitere Infos

Forschungprojekt EULE: www.eule-mfund.de
Forschungsprojekt SAFIRMed: www.safir-med.eu

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Heilig-Rock-Tage Trier vom 21. bis 30. April 2023 – Einige Veranstaltungen werden übertragen

Region/Trier – Wer keine Zeit oder Möglichkeit hat, nach Trier zu kommen, kann Angebote des Bistumsfestes online oder beim nichtkommerziellen Regionalfernsehen OK54 sehen. „Ich will Euch Zukunft und Hoffnung geben“: Unter diesem Leitwort stehen die Heilig-Rock-Tage im Bistum Trier vom 21. bis 30. April. Die herzliche Einladung nach Trier gilt allen Interessierten – wer jedoch keine Zeit oder Möglichkeit hat, in die Domstadt zu kommen, kann einige Angebote des Bistumsfestes online oder beim nichtkommerziellen Regionalfernsehen OK54 sehen. 

Folgende Veranstaltungen werden live übertragen: 

  • das Pontifikalamt am Freitag, 21. April, um 17 Uhr zur Eröffnung der Heilig-Rock-Tage mit Bischof Dr. Stephan Ackermann (Trier) und Bischof Dr. Helmut Dieser (Aachen); 
  • das Abendlob am Freitag, 21. April, um 21 Uhr mit Bischof Dieser und den Speyerer Domsingknaben; 
  • der Jugendgottesdienst am Samstag, 22. April um 17 Uhr mit Weihbischof Jörg Michael Peters und der Band „Spirit“; 
  • das Pontifikalamt am Mittwoch, 26. April, 17 Uhr mit Weihbischof Robert Brahm, mitgestaltet vom Arbeitskreis „Queer im Bistum Trier“; 
  • das Abendlob am Mittwoch, 26. April um 21 Uhr mit Pastoralreferentin Annette Sorg-Janishek und sinfonischer Blasmusik vom Musikverein 1908 Saarburg-Beurig; 
  • das Pontifikalamt zum Priestertag und Ordenstag am Donnerstag, 27. April um 17 Uhr mit dem Erzbischof von Luxemburg, Kardinal Jean-Claude Hollerich SJ und Bischof Dr. Stephan Ackermann; 
  • das Pontifikalamt „Messe der Nationen“ am Samstag, 29. April um 17 Uhr mit Weihbischof Franz Josef Gebert, mitgestaltet von den Muttersprachlichen Gemeinden; 
  • das Abendlob am Samstag, 29. April um 21 Uhr mit Andrea Nahles, Vorsitzende des Vorstands der Bundesagentur für Arbeit und Gospelmusik mit Kirk Smith, den Chören „der andere Chor“ und „Heartchor“ und der Band „Soulful“; 
  • die Abschlussvesper am Sonntag, 30. April um 18 Uhr mit Bischof Ackermann. 

Die Übertragungen können überall online verfolgt werden unter https://ok54.de/religion; dort können sie auch nach der Liveausstrahlung noch abgerufen werden. Zusätzlich sind sie in der Großregion Trier in Haushalten mit Kabelanschluss auch im Fernsehprogramm von OK54 zu sehen; das Fernsehprogramm wird außerdem zum Beispiel in Telekom Magenta TV und Zattoo eingespeist. Nähere Informationen über alle Empfangsmöglichkeiten gibt es auf https://ok54.de/zuschauer. ( Stefan Weinert )

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Die Ahr und ihre Zuflüsse sollen zukünftig resilienter sein

Ahrweiler – Gewässerwiederherstellungskonzept Ahr im Bürgerzentrum Ahrweiler vorgestellt – Klimaschutzstaatssekretär Dr. Erwin Manz und Landrätin Cornelia Weigand eröffnen sechste öffentliche Informationsveranstaltung im Kreis. Die Hochwasserkatastrophe 2021 hat die Gewässerstrukturen der Ahr und ihrer Nebengewässer zum Teil erheblich zerstört oder verändert. Wo und in welcher Form diese wiederaufgebaut werden müssen, um einen bestmöglichen Gesamtzustand der Gewässer zu erreichen, fasst das sogenannte Gewässerwiederherstellungskonzept Ahr zusammen. In den vergangenen Wochen wurden in insgesamt sechs Informationsveranstaltungen in den ahranliegenden Kommunen die vorläufigen Endergebnisse vorgestellt. Zum Abschluss wurde im Helmut-Gies-Bürgerzentrum in Bad Neuenahr-Ahrweiler das Teilkonzept für die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler präsentiert.

Landrätin Cornelia Weigand unterstrich zunächst die Bedeutung des beauftragten Gewässerwiederherstellungskonzeptes im Hinblick auf den nachhaltigen Aufbau im Kreis Ahrweiler. „Mit dem Gewässerwiederherstellungskonzept liegt die fachliche Grundlage dafür vor, wieder intakte Gewässer herzustellen. Das bedeutet aber nicht, exakt den Zustand vor der Flutkatastrophe wieder herbeizuführen. Die Ahr und ihre Zuflüsse sollen zukünftig resilienter sein. Ziel ist es, diese Gewässer für zukünftige Hochwasserereignisse aber auch für Zeiten mit Niedrigwasser zu rüsten.“ Anschließend dankte Landrätin Weigand allen Beteiligten sowie allen Bürgerinnen und Bürgern, die im Rahmen des Bürgerdialogs Anregungen und Hinweise zu den vorgestellten Planungen gegeben haben. „Wir werden die Ergebnisse aus den einzelnen Teilkonzepten nun zusammenfügen und online für die breite Öffentlichkeit zur Verfügung stellen.“

Auf die Relevanz klimaangepasster Gewässerentwicklung verwies Staatssekretär Dr. Erwin Manz vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz, der sich bei der Veranstaltung aus erster Hand über die Ergebnisse informierte. „Die Gewässerwiederherstellung an der Ahr ist auch für die Landesregierung von immenser Bedeutung. In Folge der Klimakrise werden extreme Wetterereignisse die Gewässer sowohl durch langandauernde Hitzeperioden und Niedrigwasserzeiten als auch durch Starkregenereignisse in Mitleidenschaft ziehen. Welche Auswirkungen das haben kann, wurde uns in den Sommern 2021 und 2022 an der Ahr drastisch vor Augen geführt. Deshalb ist eine klimaangepasste Gewässerentwicklung notwendig; sie bringt ökologische und ökonomische Interessen in Einklang. Aus diesem Grund wird im Rahmen des Gewässerwiederherstellungskonzeptes eine naturnahe Wiederherstellung der Ahr angestrebt. Denn intakte Ökosysteme sind widerstandsfähiger gegenüber klimatischen Veränderungen.“

Bevor detaillierte Ergebnisse präsentiert wurden, ordnete Anja Toenneßen, Fachbereichsleiterin Aufbau und Nachhaltigkeit bei der Kreisverwaltung Ahrweiler, das Konzept in die Gesamtstrategie der überörtlichen Hochwasservorsorge ein. „Das Gewässerwiederherstellungskonzept ist zusätzlich zum Technischen Hochwasserschutz und Wasserrückhalt in der Fläche sowie den Tätigkeitsfeldern der Hochwasserpartnerschaft ein Baustein der wirksamen Hochwasservorsorge und ein erster Schritt, um möglichst schnell Maßnahmen im Bereich der Gewässerstruktur und -entwicklung umzusetzen. Unter anderem geht es beispielsweise darum, in den Ortslagen einen möglichst schadlosen Abfluss zu gewährleisten und gleichzeitig der Ahr den Raum zu geben, den sie benötigt, um sich im Hochwasserfall gefahrlos ausbreiten zu können.“

Was konkret im Stadtgebiet von Bad Neuenahr-Ahrweiler geplant ist, erläuterte Helmut Schmid vom Ingenieurbüro Gebler. Ausgangspunkt zur Ermittlung notwendiger Maßnahmen war die Bestandsanalyse, sowohl vor als auch nach der Flut. Dabei wurden neben bereits vorhandenen Daten auch die Ergebnisse örtlicher Begehungen über den gesamten Streckenabschnitt herangezogen. Auf dieser Grundlage wurden Defizite und mögliche Schadenspotentiale sowie wasserbauliche Potentiale zur Verbesserung des Gewässerzustandes abgeleitet, die erforderliche Einzelmaßnahmen bedingen.

Schmid machte deutlich, dass bei der Wiederherstellung der Ahr nicht nur die Gewässerökologie von Bedeutung ist, sondern beispielsweise auch die Retention, also das Zurückhalten von Wasser in Flächen ohne Wohnbebauung bei Hochwasserereignissen. Der Erosionsschutz, vor allem im innerstädtischen Raum, muss ebenso Berücksichtigung finden, wie die Vielzahl an Bauwerken, die mit der

Ahr verbunden sind oder sich auf die Abflusssituation oder den ökologischen Zustand der Ahr auswirken könnten. „Auch die Hydraulik und der Hochwasserschutz sind für die weiteren Planungen und die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen von besonderer Bedeutung“, betonte Schmid.

Für das Stadtgebiet Bad Neuenahr-Ahrweiler wurden insgesamt 291 Einzelmaßnahmen abgeleitet. Darunter sind beispielsweise die Beseitigung von umfangreichen Ablagerungen sowie die Wiederherstellung des Flussbettes im Bereich der Ortslage Walporzheim und am Ahrbogen unterhalb des Kalvarienberges. Dabei sollen nicht nur Retentionsraum freigeräumt und ein angemessener Abflussquerschnitt wiederhergestellt werden, sondern die Ahr durch die Schaffung von Aufenthaltsräumen „erlebbar“ werden. Eine weitere geplante Maßnahme ist die Instandsetzung der „Sohlengleite“ im Bereich der Georg-Kreuzberg-Straße/Kurpark in Bad Neuenahr. Sie soll unter anderem als Aufstiegshilfe für Fische dienen. Darüber hinaus sollen in diesem Bereich die zerstörten Einmündungen des Mühlenteichs und des Fuchsbaches Instand gesetzt und der Rückfluss von Ahrhochwasser in die Stadtgebiete nördlich der Ahr minimiert werden. Im Bereich der Lohrsdorfer Aue soll der Ahr in weiten Bereichen auch zukünftig eine eigendynamische Entwicklung ermöglicht werden.

Insgesamt fünf Ingenieurbüros haben für die einzelnen Abschnitte entlang der Ahr und ihrer Zuflüsse II. Ordnung (Trierbach, Adenauer Bach, Nohner Bach) Vorhaben und Maßnahmen ausgearbeitet, die jetzt in ein Gesamtkonzept zur Gewässerwiederherstellung zusammengeführt werden. Nach Auswertung der Anregungen aus dem Bürgerdialog wird in Zusammenarbeit mit den Kommunen im Flutgebiet eine Priorisierung der vorgesehenen Maßnahmen erfolgen, um schnellstmöglich Erstmaßnahmen konkret planen zu können.

Das Gewässerwiederherstellungskonzept wird in Kürze online unter https://kreis-ahrweiler.de/land_natur_umwelt/hochwasservorsorge/ abrufbar sein.