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Auf ihrer Deutschlandtour besuchten die Deutsche Weinkönigin Katrin Lang und ihre Prinzessinnen das Ahrtal

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Deutsche Weinmajestäten beeindruckt vom Wiederaufbau im Weinbau – Im Rahmen einer Deutschlandtour bereisen die amtierenden Deutschen Weinmajestäten in ihrem Amtsjahr alle 13 deutschen Weinanbaugebiete. Vom 19. bis zum 21. April besuchte die Deutsche Weinkönigin Katrin Lang aus dem Anbaugebiet Baden mit ihren Prinzessinnen Luise Böhme (Saale-Unstrut) und Juliane Schäfer (Rheinhessen) nun auch das Weinanbaugebiet Ahr.

Eintrag in das Goldene Buch der Verbandsgemeinde Altenahr im Weingut O. Schell: (v.l.) Bürgermeister Dominik Gieler, Weinprinzessin Juliane Schäfer, Ortsweinkönigin Katja Hermann aus Rech, Weinkönigin Katrin Lang, Ahrwein-Referentin Carolin Groß, Weinprinzessin Julia Böhme und Winzer Oliver Schell.
Foto: © Hans-Jürgen Vollrath

Der Ahrwein e.V. lud das Wein-Trio zu einem abwechslungsreichen Programm ein. „Es ist uns ein besonderes Anliegen, den Deutschen Weinmajestäten die Kulturlandschaft des Ahrtales, die Weine und die Persönlichkeiten hinter den Weinen näherzubringen. Im Mittelpunkt standen dabei natürlich auch die Themen Wieder- und Neuaufbau“, so Carolin Groß, Referentin Ahrwein.

Am ersten Tag besuchten die Weinmajestäten das Weingut Sermann in Altenahr, wo Lukas Sermann das Portfolio des Winzerbetriebes und sein Restaurant Thüres vorstellte. Hauptthema beim gemeinsamen Austausch waren die Folgen des Klimawandels für den Spätburgunder sowie die Zukunftsaussichten für Weißburgunder und Riesling auf den kühleren Lagen an der oberen Mittelahr. In der Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr begrüßten Geschäftsführer Dirk Stephan und Vertriebsleiter Mirko Burkhard das Weintrio zu einer Betriebsführung mit Vorstellung der neuen Baupläne für den Standort Mayschoß. Als besonderen Tropfen aus der Schatzkammer wurde ein zehn Jahre gereifter Spätburgunder Ponsart kredenzt. Weiter ging es nach Ahrweiler zum Weingut Körtgen. Während hier zunächst Niklas Körtgen und Alex Eller von den Jungwinzern Next Generation ihren Produktionsstandort präsentierten, stand beim Weingut Körtgen das Thema Versektung im Fokus. Die drei deutschen Majestäten durften hier selbst Sekt degorgieren, das heißt durch Umkippen der Flaschen in ein Kältebad das Hefedepot am Flaschenhals entfernen. Nach einer Stadtführung „Ahrweiler im Wiederaufbau“ klang der Tag bei einem Abendessen im wieder geöffneten Gasthaus St. Peter in Walporzheim aus.

An Tag zwei begrüßte das Weingut O. Schell in Rech die drei Weinmajestäten. Auch Dominik Gieler, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Altenahr war zu Gast und lud zum Eintrag in das Goldene Buch der Verbandsgemeinde ein.  Nach einer Führung von Oliver Schell durch das wiederaufgebaute Weingut lag der Fokus bei den Themen Hochwasser und Retentionsflächen in Dernau, Rech und Mayschoß. Es folgte eine Wanderung mit der Jungwinzervereinigung „SchlAHRvino“ von Dernau über den Rotweinwanderweg nach Walporzheim zum Olivenhain. Hier gab es ein Picknick von „butlery“ mit Weinprobe der Winzer. Wieder unten in Ahrweiler folgte noch ein Zwischenstopp im Weingut Coels mit Vorstellung der Gestaltungspläne für die neue Weinstube, bevor es zum Abschluss des Tages zur Firma Wershofen Garten- und Landschaftsbau zum gemeinsamen Winzerabend ging. Mit dabei waren 13 Weingüter sowie die Weinköniginnen der Weinorte.

Am dritten Tag stand ein Besuch im Weingut J.J. Adeneuer in Ahrweiler auf dem Programm. Nach einer Begrüßung durch Marc Adeneuer, Ahrweinkönigin Mariella Cramer und Bürgermeister Guido Orthen trugen sich die Weinmajestäten in das Goldene Buch der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler ein. Nachhaltigkeitskonzepte im Weinberg und im Betrieb waren Hauptthema im Gespräch. Danach ging es zum Weingut Kriechel, wo Peter Kriechel das Sortiment und die Baupläne für die Probierstube im Weingut sowie für die Gastronomie in Marienthal erläuterte. Zur Mittagspause kehrte das Weintrio bei Bell‘s Genusshof in der Ahrweiler Niederhut ein. Während eines kleinen Imbisses stellte Markus Bell das Konzept vor, welches kleine Manufakturen und Geschäfte mit dem Genuss regionaler Speisen und Getränken kombiniert.

Die Deutsche Weinkönigin Katrin Lang und ihre Prinzessinnen Luise Böhme und Juliane Schäfer zeigten sich begeistert von den Schönheiten des Ahrtals und den Besonderheiten der Weinproduktion an der Ahr. Sehr beeindruckt waren die drei Weinmajestäten vom Engagement der Winzer, Weingüter und Genossenschaften beim Wieder- und Neuaufbau im Sinne von Nachhaltigkeit und der Erfordernisse des Klimawandels. In allen Weingütern haben sie den direkten Austausch mit den Akteuren gesucht, um national und international als authentische Botschafter für das Ahrtal auftreten zu können. Dabei ist es ihnen wichtig, im Rahmen ihrer Ehrenämter etwas zur Kampagne „We AHR open“ beizutragen und die Botschaft des Ahrtals „Noch lange nicht fertig, aber offen und froh über deinen Besuch“ in die Weinwelt hinauszutragen.

 

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Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler unterstützt „AHR-Kids“

Ahrweiler – Nachdem in der letztjährigen Kuratoriumssitzung der Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler die Unterstützung des Projektes „AHR-Kids“ für die kommenden 3 Jahren mit einem Volumen von insgesamt 120.000 € beschlossen wurde, war bei der jüngsten Kuratoriumssitzung Paul Nett, Gründer des Projekts, anwesend und gab den Kuratoren einen Überblick über die „AHR-Kids“.

„Das Projekt wird nach wie vor von den Kindern im Kreis Ahrweiler bestens angenommen. Der nächste Schwimmkurs ist bereits ausgebucht und es liegen zahlreiche weitere Anfragen vor. Das Ziel, 1.000 Kindern innerhalb von 5 Jahren das Schwimmen beizubringen, werden wir aller Voraussicht nach weit übertreffen. Dies liegt auch daran, dass wir durch die Mittel, welche uns die Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler zur Verfügung stellt, größere Möglichkeiten haben und über eine Erweiterung des Projekts nachdenken.“, fasste Paul Nett die bisherigen Bemühungen zusammen.

„Wir freuen uns hierdurch, unseren Beitrag zum Erhalt der Schwimmkultur leisten zu können. Gerade in jungen Jahren ist Schwimmen lernen und der Kontakt zu Wasser von großer Bedeutung, daher freut es uns umso mehr, dass wir solch ein tolles Projekt unterstützen können.“, freut sich Guido Mombauer, Vorstand der Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler, über die Zusammenarbeit mit den „AHR-Kids“.

Das Projekt wurde in 2021 von den Eheleuten Ulrike und Paul Nett ins Leben gerufen. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler zum Schwimmen zu bewegen und ihnen die oftmals nach der Flutkatastrophe vorhandene Angst vor Wasser zu nehmen.

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Ortsdurchfahrt Mechernich-Weyer wird ab morgen saniert – Zwei Jahre und vier Millionen Euro

Mechernich-Weyer – Ab morgen beginnen in der Ortsdurchfahrt Weyer die Bauarbeiten. Erneuert werden die gesamte Hauptstraße L115, die durch den Ort führt, samt Kanal- und Trinkwasserleitungen sowie Stromleitungen. Besonders im Blick habe man dabei auch, die Kanalsituation im Ort zu verbessern und so das Regenwasser bei stärkeren Regenereignissen durch den Ort zu bringen. Die Baumaßnahme soll rund zwei Jahre, bis Ende März 2025, dauern und rund vier Millionen Euro kosten.

Nun trafen sich die Zuständigen vor Ort: Bauingenieur Rudi Mießeler, Bauleiter der „MR Ingenieurgesellschaft mbH“, Mario Dittmann, Fachbereichsleiter für Straßen und öffentliche Grünflächen bei der Stadtverwaltung, der Weyerer Ortsbürgermeister Björn Wassong und Marco Bohr von der „Universal-Bau GmbH“, um die letzten Vorbereitungen zu besprechen. Ein paar Tage vor Ostern wolle sich die Baufirma dann schonmal „einrichten“.

Umgesetzt werden soll die Erneuerung in Abschnitten durch den Ort. Einen besonderen Stellenwert habe dabei die örtliche Bäckerei als Nahversorger. Hier wolle man sicherstellen, dass Erreichbarkeit, Rettungswege und mehr weiterhin gut funktionierten.

Infoschreiben kommt

Für die in Weyer verkehrenden Busunternehmen wie die „RVK“ und „Schäfer Reisen“ seien bereits Umleitungen geplant. Dazu müssen Anlieger des „Neuen Wegs“ allerdings als Umfahrungsstrecke mit einer Halteverbot-Regel im Zeitraum der Baumaßnahmen rechnen, da es sonst zu eng würde.

Ortsbürgermeister Björn Wassong betonte: „Wichtig zu erwähnen ist, dass der ganze Ort von den Maßnahmen betroffen ist und es zu Einschränkungen kommen wird. Dazu werde ich in nächster Zeit auch nochmal ein Infoschreiben mit allen wichtigen Infos verteilen. Wir hoffen auf das Verständnis der Weyerinnen und Weyerer, damit wir alle mitnehmen und uns vernünftig und freundlich austauschen können.“

Fachbereichsleiter Mario Dittmann erklärte: „Die zweijährige Baumaßnahme wird sicher nicht ohne Belastung für den gesamten Ort ablaufen. Wichtig sind hier der ständige Austausch und die Abstimmung mit allen Beteiligten. Natürlich hoffen wir auch auf ein gutes Bauteam seitens der ausführenden Firma. Am Ende wird aber die fertige Straße, hoffentlich für die nächsten Jahrzehnte, ohne weitere Baumaßnahmen überzeugen.“

Einige Häuser in Weyer haben darüber hinaus noch alte, oberirdische Stromleitungen, die die „E-Regio“ noch unter die Erde verlegen wird. Mießeler: „Daher müssen Stromkästen, die zum Beispiel in oberen Geschossen liegen, entweder nach unten verlegt oder entsprechende Kabel nach oben geführt werden.“ Dabei herrsche aber kein Zeitdruck, denn die „E-Regio“ schalte erst auf die unterirdischen Leitungen um, wenn alle Anlieger entsprechend informiert und vorbereitet seien. Der Breitbandausbau ist in Weyer schon im Vorfeld erfolgt und abgeschlossen.

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Im Kreis Düren nimmt das Jugendmobil „ninJA“ Fahrt auf

Düren – Während der Jugendbus „Die Wilde 13 2.0“ schon seit vielen Jahren im Kreisgebiet unterwegs ist, gibt es jetzt eine neue Form der mobilen Jugendarbeit: das Jugendmobil „ninJA“. Es setzt ein klares Zeichen für Akzeptanz und Integration.

„Das neue Kinder- und Jugendmobil „ninJA“ ist ein Symbol für den offenen Umgang mit queeren Kindern und Jugendlichen aus dem Kreis Düren. Wir wollen den vorhandenen Gesprächsbedarf nutzen, um noch mehr Akzeptanz zu schaffen. Und ich wünsche natürlich stets eine gute Fahrt“, betont Landrat Wolfgang Spelthahn bei der feierlichen Vorstellung des Jugendmobils. Dieses wird von dem Kreis Düren in Kooperation mit dem Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) Düren betrieben.

Das „nin“ steht für ein Neupronomen, das für die genderneutrale Ansprache geschaffen wurde. „JA“ steht für die Jugendarbeit beziehungsweise das Jugendamt. Ziel des neuen Angebotes ist es, Menschen aufgrund ihrer Lebensentwürfe nicht aus dem gesellschaftlichen Leben auszuschließen, sondern sie zu akzeptieren und integrieren. Die Kinder und Jugendlichen sollen frei aufwachsen und einer offenen Welt begegnen können. Dies liegt dem Kreis Düren besonders am Herzen und ist auch in dem Kinder- und Jugendförderplan 2021-2025 festgeschrieben worden. „Bei den Kindern und Jugendlichen ist ‚queer‘ ein riesiges Thema. Das haben wir in vielen Gesprächen festgestellt und umso schöner ist es, die erste niedrigschwellige Anlaufstelle für die Arbeit mit und für queere Kinder und Jugendliche im gesamten Kreisgebiet zu ermöglichen“, freut sich Elke Ricken-Melchert, Leiterin des Dezernats IV, dessen Aufgabenschwerpunkt im Bereich Soziales, Familie und Senioren liegt.

Die Kinder und Jugendlichen im Kreis Düren haben durch die Corona-Pandemie einen erhöhten Nachholbedarf an sozialer Interaktion und Gemeinschaft, welche für ihre individuelle Entwicklung unverzichtbar sind. Um den Einsatz insbesondere in kleineren Ortschaften oder an für den Jugendbus schwer zugänglichen Plätzen zu ermöglichen, ist „ninJA“ etwas kleiner als der Doppeldecker „Die Wilde 13 2.0“. Dadurch ist auch ein grundsätzlich flexiblerer Einsatz möglich. Das Kinder- und Jugendmobil wird in enger Kooperation und Abstimmung mit dem Träger, dem Sozialdienst katholischer Frauen Düren sowie dem Amt für Kinder, Jugend und Familie in der Regel an fünf Tagen in der Woche im Kreis Düren eingesetzt. Der neue Bus dient sowohl der Ergänzung und Unterstützung vorhandener offener Kinder- und Jugendarbeit, als auch der Bedarfsdeckung bei fehlenden Angeboten. Als erste Station steht am Dienstag, 25. April, Wissersheim in der Gemeinde Nörvenich auf dem Plan.

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Taiwanesischer Reifenhersteller Nankang ist Werbepartner am Nürburgring

Nürburgring – Auf der legendären Nordschleife sehen die Besucher künftig den Schriftzug des Unternehmens auf einer 87 Meter langen Werbeanlage im Bereich „Breidscheid“. Der Vertrag über die Kooperation ist zunächst bis Ende 2025 geschlossen worden.

Seit mehr als einem Jahrzehnt entwickelt Nankang Reifen für unterschiedliche Einsatzzwecke. Der Nürburgring gilt dabei für den Hersteller als Referenzstrecke für die Qualität der Motorsportprodukte – zum Beispiel beim Renneinsatz im Rahmen der Nürburgring Langstrecken-Serie.

Mit der Werbeanlage geht das Unternehmen mit Sitz in der Hightech-Inselnation den nächsten Schritt am Nürburgring und sorgt für eine weitere Sichtbarkeit im europäischen Markt. Aber nicht nur die Besucher der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt können nun die neue Werbung sehen. Auch in Rennspielen wird das Logo von Nankang im Bereich „Breidscheid“ integriert und so weltweit für alle sichtbar, die die Grüne Hölle in den digitalen Simulationen befahren.

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ADFC-Fahrradklima-Test – Meckenheim gewinnt die NRW-Wertung

Meckenheim – Deutschlandweit belegt die Apfelstadt den zweiten Platz im ADFC-Fahrradklima-Test. Meckenheim ist erneut spitze. Beim Fahrradklimatest 2022 des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) wiederholt die Apfelstadt ihr herausragendes Ergebnis aus dem Jahr 2020 und gewinnt den landesweiten Vergleich in der Ortsgrößenklasse 20.000 bis 50.000 Einwohnerinnen und Einwohner deutlich. Die Gesamtbewertung von 2,58 Punkten bedeutet bundesweit Platz zwei hinter dem hessischen Baunatal und eine Verbesserung zum Resultat aus 2020. Damals erreichte Meckenheim 2,65 Punkte. Mit diesem exzellenten Abschneiden untermauert Meckenheim einmal mehr seine Stellung als ausgezeichnete fahrradfreundliche Stadt.

In Berlin nahm Bürgermeister Holger Jung den Preis von Bundesverkehrsminister Volker Wissing entgegen. „Das ist ein großartiges Ergebnis und eine Bestätigung für unsere bisherige Arbeit“, sagte Holger Jung. „Ich freue mich sehr über die enorme Wertschätzung unserer Bürgerinnen und Bürger. Das Resultat zeigt, dass sich Meckenheim auf dem richtigen Weg befindet. Gleichzeitig ist dieser Zuspruch Motivation für uns, die Mobilitätswende weiter zu forcieren“, so der Bürgermeister.

Schon in den vergangenen Umfragen konnte Meckenheim einen Spitzenplatz erreichen. Hatte die Apfelstadt 2020 den landweiten Vergleich gewonnen und im bundesweiten Ranking Platz zwei belegt, war sie beim ADFC-Fahrradklima-Test 2018 mit einer Gesamtnote von 2,96 in NRW auf dem zweiten Rang und bundesweite auf dem vierten Platz gelandet.

Meckenheim ist ausgezeichnete fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt. Nach 2001, 2008 und 2015 hatte die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW (AGFS) die Mitgliedschaft der Apfelstadt erst 2022 um weitere sieben Jahre verlängert. Das Angebot für Radfahrende ist vielfältig: Die Rheinische Apfelroute und ihre Meckenheimer Schleife führen durch die abwechslungsreiche Kulturlandschaft vorbei an zahlreichen Obsthöfen, Hofläden, Einkehrstationen und Sehenswürdigkeiten. An die linksrheinischen Radpendler-Routen Richtung Bonn ist Meckenheim ebenso selbstverständlich angeschlossen wie an das e-Bike-Verleihsystem der RVK. Aktuell erarbeitet die Stadt Meckenheim mit Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ein Mobilitätskonzept, um sich für die Zukunft noch nachhaltiger aufzustellen.

Der ADFC-Fahrradklima-Test, weltweit eine der größten Befragungen zum Radklima, fand bereits zum zehnten Mal statt. Er wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr unterstützt und gilt als Zufriedenheits-Index für Radfahrende. Die Erhebung gibt den Stadtverwaltungen wichtige Hinweise und Impulse aus erster Hand für noch bessere Rahmenbedingungen. Alle zwei Jahre sind die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, verschiedene Aspekte des Radfahrens an ihrem Wohnort zu bewerten und Fragen rund um Sicherheit, Komfort und Infrastruktur zu beantworten. Für die zehnte Auflage, die sich vor allem mit dem Radfahren auf dem Land und im Umfeld der Städte befasste, verzeichnete der ADFC eine Rekordbeteiligung von rund 245.000 Umfrage-Teilnehmenden. 1.114 Städte schafften es in die Wertung, die sich in sechs Ortsgrößengruppen unterteilt. Allein in der Ortsgrößengruppe 20.000 bis 50.000 Einwohnerinnen und Einwohner finden sich 447 Städte, die beurteilt wurden.

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Mendig ist startklar für den 41. Lohners Vulkan Marathon am 1. Mai

Mendig/Laacher See – Jetzt anmelden und dabei sein beim „Walken und Laufen für die ganze Familie – Im Rahmen der organisatorischen Vorbereitungen trafen sich Frank Schäfer und Klaus Jahnz von der LG Laacher See mit Hans-Peter Ammel, Stadtbürgermeister Mendig und Herrn Christopher Wittig von der Verbandsgemeinde Verwaltung. Herr Ammel sicherte die volle Unterstützung seitens der Stadt zu und betonte: „Wenn beim Lohners Vulkan-Marathon zahlreiche Menschen aus Nah und Fern zusammenkommen, nehmen wir gerne die Gelegenheit wahr, die Stadt zu präsentieren. Besonders erfreulich ist, dass es sich bei dieser Veranstaltung um Event für die ganze Familie handelt“. Insbesondere wurde Verkehrsführung wurde mit Herrn Ammel und Herrn Wittig erörtert.

Am 1. Mai steht Obermendig ganz im Zeichen des Vulkan Marathons, schon jetzt sind fast 1200 Aktive angemeldet. Bereits um 8:00 Uhr starten die ersten Wettbewerbe. Die Anwohner werden gebeten, die Straßen möglichst freizuhalten. Die Mitarbeiter des Bauhofs veranlassen entsprechende Maßnahmen zur Verkehrsreglung (u.a. Halteverbotsbereiche).

Die Vertreter der LG bedankten sich für die zugesagte Unterstützung. Gleichzeitig erwähnten sie die großzügige Unterstützung der Sponsoren, insbesondere der Lohners, ohne die eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht möglich sei. So gibt es für die Sieger beim Halbmarathon und dem Lauf über 10 km jeder Altersklasse m/w einen Gutschein über wöchentlich 5 Lohners ofenfrische Lieblinge für die Dauer von einem Jahr. Die zweit- und drittplatzierten der AK werden mit einem Abo für  ein halbes bzw. ein viertel Jahr geehrt.

Alle Starter erhalten einem Gutschein für ein Lohners Brot sowie einen Müsliriegel. Bambini und Kinder (U12 und jünger) dürfen sich zusätzlich über eine Medaille und eine kleine Überraschung freuen. Das Team der Zeiterfassung bittet um Beachtung der Anmeldephasen:

  1. Online-Anmeldung bis zum 29.04.2023:
    Alle Aktiven erhalten eine Startnummer mit dem Vornamen, sowie ein Gratislos für die Tombola.
  2. Nachmeldung:
    Bis 30 Min. vor Start des jeweiligen Wettbewerbs gegen eine Zusatzgebühr von 5,00 €,
    Kinder- und Jugendwettbewerbe 2,50 €.

Für alle vorangemeldeten Sportler gibt es bei der Tombola tolle Preise zu gewinnen, u. a. Wochenende mit einem PKW vom Autohaus Nett Mayen, Hotelübernachtungsgutscheine (monte mare), Reisegutscheine (Norbert Welter GmbH) uvm. Eine zusätzliche Verlosung gibt es für alle vorangemeldeten Nordic-/Walker.

Anmeldung: www.vulkan-marathon.de oder www.lglaachersee.de.

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Ernte ohne Transportwege auf dem Krewelshof Eifel in Obergartzem spart Wasser und CO2

Mechernich-Obergartzem – Bauer Theo Bieger rechnet für Anfang Mai mit ersten Erdbeeren – Morgens gepflückt, abends im Mund – Während die Temperaturen draußen in mancher Nacht noch unter null gingen, war es im Erdbeertunnel von Bauer Theo Bieger in Obergartzem schon kuschelig warm. „Aber auch Licht ist ein großer Faktor für die Reifung“, erklärt der Landwirt: „Wir hatten verhältnismäßig wenig Sonnenschein zu Beginn des Frühjahrs, deshalb haben die Erdbeeren nur langsam ihre Blattmasse gebildet, die sie aber zum Nährstoffaustausch brauchen.“ So kommen die Kunden in diesem Jahr erst später als erhofft in den Genuss der süßen Früchte.

Dabei ist die Natur durchaus anpassungsfähig: Nach nur wenigen Tagen Sonne stehen die Erdbeeren schon in voller Blüte und: „Aus jeder Blüte wird eine Erdbeere“, verspricht Theo Bieger. Zum Teil befruchten sich die Erdbeeren zwar selbst, doch mit Unterstützung der Hummeln, die Theo Bieger als fleißige Helfer organisiert hat, klappt das natürlich noch besser. „Eine Welt ohne Bienen und Hummeln funktioniert einfach nicht“, betont er.

Auf regionale Anbieter setzen

Im Erdbeertunnel werden Temperatur und Luftfeuchtigkeit automatisch geregelt, die Bewässerung läuft über das im hofeigenen See gesammelte Regenwasser von den Krewelshof-Dächern. Denn Erdbeeren brauchen viel Wasser – schließlich besteht die rote Frucht am Ende selbst zu 90 Prozent aus Wasser. Im Schnitt braucht es zur Herstellung einer Schale Erdbeeren mit 500 Gramm eine ganz Badewanne voll Wasser, also rund 150 Liter, so die Umweltstiftung WWF Deutschland.

Umso wichtiger ist es deshalb, beim Erdbeerkauf auf regionale Anbieter zu setzen. Denn im Vergleich zu den günstigeren Erdbeeren zum Beispiel aus Spanien verzichtet man hier nicht nur auf den klimaschädlichen Transport, sondern schont auch den Wasserverbrauch. Zwar sind die Erdbeeren im wärmeren Klima des Südens früher reif, doch gleichzeitig brauchen sie im trockeneren Klima auch mehr Wasser, da dort eben auch mehr verdunstet. Problematisch ist das vor allem dann, wenn es in den Regionen, in denen die Erdbeeren angebaut werden, an sich schon nur wenig Wasser gibt.

„Bei uns werden die Erdbeeren morgens gepflückt und landen spätestens abends im Mund unserer Kunden“, sagt Bauer Theo Bieger mit einem Augenzwinkern. Dabei ist ihm beim Blick auf den Erdbeeranbau eigentlich kaum zum Lachen. Gestiegene Betriebskosten – hohe Energiepreise und der seit dem vergangenen Jahr um 25 Prozent gestiegene Mindestlohn – machen es den Landwirten schwer, Erdbeeren (oder beispielsweise auch Spargel) gewinnbringend anzubauen.

Bald die ersten roten Früchtchen

„Der Markt lässt es nicht zu, dass wir als Produzenten die gestiegenen Kosten in gleichem Maß an unsere Kunden weitergeben“, erklärt Theo Bieger. Zumal die Kunden aufgrund der allgemein gestiegenen Kosten wieder mehr auf günstige Angebote achteten: „Die Achtsamkeit für Regionalität und Bio-Produkte ist zurückgegangen“, weiß auch Ralf Nörthemann von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.

Um sich auf die veränderten Bedingungen einzustellen, wachsen die Erdbeeren auf dem Krewelshof Eifel auf Stellagen. So braucht es nur einen Bruchteil der Helfer bei der Ernte – und ist gleichzeitig bedeutend rückenschonender als das Abernten von der Erde. Bald kann es losgehen: Bauer Theo Bieger rechnet für Anfang Mai mit den ersten roten Früchtchen.

 

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Trinkflaschen für frisches Brunnenwasser – Aachener OBin Sibylle Keupen eröffnete die Trinkflaschen-Aktion

Aachen – Die Flaschen aus Glas mit Bambusdeckel und Hotmannspief-Logo sollen das Einkaufen im Viertel interessanter machen und sind kostenfrei in den Geschäften rund um den Trinkbrunnen erhältlich. Als CO2-Ausgleich für die Produktion der Wasserflaschen wurden Bäume gepflanzt.

Mit den Worten „Wasser ist ein wichtiges Lebensmittel, das alle Menschen zur Erhaltung ihrer Gesundheit brauchen“ eröffnete Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen jetzt die Trinkflaschen-Aktion der Interessengemeinschaft (IG) Hotmannspief-Viertel.

Bereits im Juli 2022 wurde der Hotmannspief-Brunnen offiziell mit dem Prädikat „Trinkwasser“ ausgezeichnet, da das Wasser des Brunnens unbedenklich zum Trinken geeignet ist. Um diese Tatsache zu würdigen, hat die IG Hotmannspief-Viertel mit Unterstützung des städtischen Fachbereichs Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalisierung und Europa unter dem Motto „Mehr (er)Leben an der Hotmannspief 2.0“ 1.000 Glasflaschen mit Bambusdeckel angeschafft, die nun als nachhaltige „Giveaways“ passend zum Trinkwasserbrunnen von den Unternehmer*innen rund um die Hotmannspief verteilt werden.

Vernetzung vor Ort

An diesem sonnigen Vormittag waren entsprechend zahlreiche Vertreter*innen aus den städtischen Bereichen Wirtschaftsförderung, Brunnenmeisterei, Koordinationsstelle Bushof und Volkshochschule, die Hand in Hand mit der IG Hotmannspief-Viertel sowie dem Märkte und Aktionskreis City (MAC) an der Verbesserung der Verhältnisse in diesem Bereich der Innenstadt arbeiten, zur Eröffnung gekommen. Neben verschiedenen Stadtentwicklungsmaßnahmen ist die Vernetzung vor Ort und die Motivation, die aus der gegenseitigen Unterstützung erwächst, ein Erfolgsfaktor für die schrittweise Verbesserung der Aachener Innenstadt.

„Kaum jemand weiß, dass der Brunnen ein zertifizierter Trinkbrunnen ist. Mit dieser Aktion wollen wir die Bürger*innen auf das frische Trinkwasser aufmerksam machen“, unterstreicht Yvonne Lauscher, Sprecherin der IG Hotmannspief-Viertel. Die Flaschen aus Glas mit Bambusdeckel und Hotmannspief-Logo sollen das Einkaufen im Viertel noch interessanter machen und sind kostenfrei in den Geschäften rund um den Trinkbrunnen erhältlich. Als CO2-Ausgleich für die Produktion der Wasserflaschen wurden Bäume gepflanzt.

Interessengemeinschaft Hotmannspief-Viertel

Engagierte Unternehmer*innen hatten Anfang vergangenen Jahres die Interessengemeinschaft (IG) Hotmannspief-Viertel gegründet. Inzwischen sind rund 35 Unternehmer*innen in der IG aktiv und vor allem sehr kreativ, um der Hotmannspief und den anliegenden Straßen mehr Attraktivität und Aufenthaltsqualität zu verleihen. So erweitern neben dem gesunden Wasser in Trinkflaschen in den kommenden zehn Wochen kostenfreie Qigong-Kurse freitags um 16 Uhr das Angebot rund um den Brunnen. Diese Aktion wurde ebenfalls aufgrund der Zusammenarbeit der Interessengemeinschaft Hotmannspief-Viertel mit der Stadt Aachen und der Volkshochschule möglich.

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Wiederaufbau – 2,5 Mio. Euro für Übergangs-Sporthalle in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Ahrweiler/Mainz – Innenminister Michael Ebling hat mitgeteilt, dass die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler eine Förderung aus dem Sondervermögen „Aufbauhilfe 2021“ in Höhe von 2,5 Millionen Euro erhält. Gefördert werden der Kauf und die Errichtung einer temporären Ersatzsporthalle für die Erich-Kästner-Realschule plus in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

„Die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler möchte die bewilligte Förderung dazu einsetzen, die bei der Flut im Juli 2021 zerstörte Turnhalle der Erich-Kästner-Realschule übergangsweise zu ersetzen. Es freut mich, dass durch den Interimsbau in unmittelbarer Nähe zum alten Standort wieder Schulsport für rund 300 Kinder im Ganztagsbetrieb sowie eine umfangreiche Vereinsnutzung möglich sein werden“, sagte Innenminister Ebling. Derzeit sei geplant, die Übergangssporthalle im Juni 2023 in Betrieb zu nehmen.

Mit dem Sondervermögen „Aufbauhilfe 2021“ von Bund und Ländern werden Mittel zur Beseitigung der durch den Starkregen und das Hochwasser vom 14. und 15. Juli 2021 entstandenen Schäden bereitgestellt. Bislang wurden für die Wiederherstellung der allgemeinen kommunalen Infrastruktur in Rheinland-Pfalz Förderungen in Höhe von rund 378 Millionen Euro aus dem Aufbauhilfefonds bewilligt.

„Die Wiederherstellung kommunaler Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Bürgerhäusern und vor allem auch der Infrastruktur für den Brand- und Katastrophenschutz kommt allen zugute. Das Land wird den Gemeinden auch bei den künftigen Maßnahmen als Partner zur Seite stehen“, betonte Ebling.