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Lions-Club Alsdorf mit großzügigen Spenden

Alsdorf – Das Hilfswerk des Lions-Club Alsdorf konnte wieder einige soziale Einrichtungen glücklich machen und dringende Hilfe in der Ukraine leisten. Im Rahmen des Clubtreffens im Biergarten des Amadeus/Stadthalle konnte Präsident Alfred Sonders neben zahlreichen Clubmitgliedern auch die Empfänger der Lions-Förderung begrüßen, die Erlöse aus dem Verkauf des Lions-Kalenders für ihre Arbeit erhielten, insgesamt 13.000 Euro.

Empfänger sind die Theatergruppe „Schabernack“ (1.000 Euro) für ihre Kindertheatervorstellungen, Breakfast for Kids (3.000 Euro) für die Versorgung bedürftiger Schülerinnen und Schüler mit Frühstück und das Sozialpädriatische Zentrum (3.000 Euro) für die Betreuungsarbeit mit bedürftigen Kindern.

Darüber hinaus stiftet das Hilfswerk fünf „Paul-Wasserrucksäcke“ für die Überschwemmungsgebiete nach der Staudammsprengung in der Ukraine. Der „Paul-Wasserrucksack“ bietet die hervorragende Möglichkeit, aus Oberflächenwasser trinkbares Wasser zu machen, ohne Energieaufwand und ohne Chemikalien. Jeder „Paul-Rucksack“ kostet 1.300 Euro netto. Wer den Lions helfen will weitere Maßnahmen zu unterstützen kann dies mit einer Spende auf dem Konto des Hilfswerks Lionsclub Alsdorf tun.

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Kreissparkasse Mayen baut Jugendförderung weiter aus

Mayen/Region – Stiftung „Für unsere Jugend“ – Stiftungskapital auf 5 Millionen Euro aufgestockt – Eine gute Nachricht für die Kinder und Jugendlichen in der Region: die Kreissparkasse (KSK) Mayen hat das Kapital ihrer Stiftung „Für unsere Jugend“ auf stattliche 5 Mio. Euro aufgestockt. „Das ist unsere erfreuliche Botschaft an alle, die sich in der Kinder- und Jugendarbeit engagieren und dafür sorgen, dass junge Menschen gefördert werden, sie in der Gemeinschaft Sport machen, sich musikalisch betätigen oder anderen sinnvollen Freizeitbeschäftigungen nachgehen“, so KSK-Vorstandsvorsitzende Karl-Josef Esch.

Die Sparkassen-Stiftung wurde 1981 gegründet und hat sich die Förderung der Jugendpflege in der Region auf die Fahnen geschrieben. Seitdem wurde das Stiftungskapital immer wieder aufgestockt, um die wichtige  Jugendarbeit in den Vereinen, Schulen und Kindergärten tatkräftig zu unterstützen.

„Mit den Erträgen aus unserer Jugendstiftung konnten wir in den zurückliegenden über 40 Jahren unzählige Anfragen und Projekte unterstützen und damit vieles möglich machen“, berichtet Karl-Josef Esch. „Neben vielen Einzelmaßnahmen setzt das Stiftungskuratorium auch regelmäßig Schwerpunkte. So wurde in den zurückliegenden von der Pandemie geprägten Jahren Kindergärten und Grundschulen besonders bedacht: Mit der Aktionen „Rote Decken für kalte Tage“, erhielten alle Grundschulkinder der Region wärmende Fleece-Decken, um sich im kalten Klassenzimmer wärmen zu können. Über die Aktion „Tonie-Boxen für Kitas“ freuten sich alle Kindergartenkinder, da in der Pandemie die traditionellen  Vorlesetage nicht stattfinden konnten“, so Vorstandsmitglied Christoph Weitzel.

Aktuell werden die Kindergärten der Region mit Hochbeeten ausgestattet. „Mit dieser aktuellen Aktion unterstützen wir mit der Stiftung das Kreisprojekt „Mehr als nur grün“, bei dem es darum geht, naturnahe Erfahrungs- und Bildungsangebote zu schaffen, um die kleinkindliche Entwicklung in allen Bereichen zu fördern. Denn trotz langjähriger wissenschaftlicher Erkenntnisse gibt es immer noch vergleichsweise wenige Kitas, die über ein naturnahes Außengelände verfügen“, erklärt Dr. Alexander Saftig, als Landrat des Kreises Mayen-Koblenz und Vorsitzender des Verwaltungsrates der KSK.

Gemeinsam mit dem KSK-Verwaltungsrat konnten Landrat Dr. Alexander Saftig, als Vorsitzender des Stiftungskuratoriums und der KSK-Vorstandsvorsitzende Karl-Josef Esch kürzlich über die Ausweitung des Stiftungskapitals im Rahmen einer der jüngsten Verwaltungsratssitzungen berichten.

„Die Förderung unserer Kinder und Jugendlichen ist eine Investition in eine gute Zukunft, deshalb liegt sie uns besonders am Herzen. Wir freuen uns über Förderanträge für interessante Projekte und Maßnahmen in der Jugendarbeit, die die Vertreter der Vereine und Institutionen gerne über www.kskmayen.de stellen können“, betont Karl-Josef Esch abschließend.

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Da jubelte auch der Landrat – Gutscheine für 200.000 Euro in Kall übergeben

Kall – Bei der Oldienacht in Kall übergab die Hilfsgruppe Eifel zwei Gutscheine über je 100.000 Euro an die DKMS und an den Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche – Ginkgo-Baum als symbolisches Dankeschön – 360 Lebensretter.

Am Abend der Oldienacht übergab die Hilfsgruppe im Beisein von Landrat Markus Ramers (4.v.l.) Gutscheine über je 100.000 Euro an Christian Werheid (links) von der DKMS und an Ursula Roos (5.v.r.) vom Boner Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche. Foto. Reiner Züll

Seit ihrer Gründung vor 31 Jahren unterstützt die Hilfsgruppe Eifel sowohl die Deutsche Knochenmark-Spenderdatei (DKMS) als auch den Bonner Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche an der Uni Klinik Bonn mit Spenden, die jeweils bereits die Millionenhöhe überschritten haben. Anlässlich der 23. Eifeler Oldienacht der Hilfsgruppe auf dem Gelände der PAPSTAR GmbH konnten Vertreter beider Organisationen im Beisein von Schirmherr Landrat Markus Ramers erneut Spenden von jeweils 100.000 Euro von dem Kaller Verein entgegennehmen. Da hatte auch der Landrat so richtig Bock auf Jubeln.

Nachdem die Hilfsgruppe vor zwei Jahren die komplette Einrichtung von 42 Elternzimmern in dem neuen Familienhaus nahe dem Eltern-Kind-Zentrum der Bonner Uni-Klinik finanziert hatten, folgte in diesem Jahr die Schaffung eines Spielplatzes am neuen Haus, in dem Eltern und Geschwister der krebskranken Kinder während deren Behandlung wohnen können. Knapp 200.000 Euro investierte die Hilfsgruppe in die Zimmereinrichtung und den Bau des Spielplatzes.

Mit dem symbolischen Gutschein über 100.000 Euro, den die Hilfsgruppe während der Oldienacht an die Förderkreis-Vorsitzende Ursula Roos übergab, sichert der Kaller Verein für zunächst zwei Jahre die Finanzierung von zwei Halbtagsstellen beim Förderkreis zu.

Eine Stelle soll mit einer pädagogischen Fachkraft besetzt werden, um das Beschäftigungsangebot für die kleinen Patienten auf der kinderonkologischen Station zu erweitern, und so auch für die begleitenden Eltern für Entlastung zu sorgen, berichtete Hilfsgruppen-Schatzmeister Helmut Lanio bei der Übergabe. Die zweite Halbtagsstelle soll von einer Kunst- und Gestaltungstherapeutin für die heilpädagogische Begleitung der Patienten- und Geschwisterkinder ausgefüllt werden. Das gelte, so Helmut Lanio, sowohl für die kinderonkologische Station des Uniklinikum Bonn als auch für die Begleitung in Ferien-Workshops.

Mit weit über einer Million Euro hat die Hilfsgruppe in drei Jahrzehnten die DKMS unterstützt, mit der sie 13 Typisierungsaktionen für 18 leukämiekranke Menschen aus dem Kreis Euskirchen organisiert und mitfinanziert hat. Bei diesen Aktionen, da staunte selbst Moderatorin Biggi Lechtermann, hätten sich über 24.015 Menschen eines freiwilligen Bluttests unterzogen, um eventuell für einen Menschen auf der Welt Knochenmark zu spenden. Aus diesen im Kreis Euskirchen typisierten Personen seien bis heute 36 echte Lebensretter hervorgegangen, die Knochenmark für leukämiekranke Patienten gespendet hätten.

Diese Aussage revidierte Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel umgehend: „Es sind nicht 36 Lebensretter aus unseren Aktionen hervorgegangen, sondern es sind 360“, berichtigte Greuel die erstaunte Moderatorin. Mit dem Gutschein über eine weitere Spende von 100.000 Euro soll die Online-Typisierung und -Registrierung von möglichen Knochenmark-Spendern finanziert werden. Bereits während der Corona-Pandemie, als Typisierungsaktionen nicht möglich waren und die Spender-Neugewinnung stagnierte, hatte die Hilfsgruppe die DKMS vor zwei Jahren schon einmal mit 100.000 Euro unterstützt.

Christian Werheid von der DKMS bestätigte die Zahl der 360 Lebensretter, die bei Typisierungsaktionen der Hilfsgruppe gefunden worden seien, und die Stammzellen für Leukämiepatienten in 34 Ländern der Erde gespendet hätten. Hinter den Kulissen bedankte sich Christian Werheid bei Hilfsgruppen-Chef Willi Greuel mit einem symbolischen Geschenk. Der Fächerblattbaum, auch unter dem Namen Ginkgo bekannt, sei robust und anspruchslos. Der Ginkgo Baum sei berühmt für seine Fähigkeit sich anzupassen. Er gelte auch als Symbol der Liebe und der Unsterblichkeit und sei in seiner Einzigartigkeit ein charaktervoller Solitär, der oft als Lebensbaum oder als Glücksbaum bezeichnet werde. (Reiner Züll)

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Doppelter Erfolg bei der 23. Oldienacht der Hilfsgruppe Eifel – Knapp 2000 Besucher feierten auf PAPSTAR Gelände

Kall – Beim großen Festival blieb der Festplatz frei von Müll – Erschöpft, aber „total happy“, waren die Akteure der Hilfsgruppe Eifel am Ende der 23. Eifeler Oldienacht, die erstmals auf dem Gelände der Kaller PAPSTAR GmbH über die Bühne gegangen war, und die knapp 2000 Besuchern über Stunden hinweg begeistert hatte. Spitzenbands wie die BAP-Coverband „MAM“, die Rolling Stones Show „Vodoo Lounge“, die Band „Herb Kraus & The Walking Shoes“ und die englische Band „The Sweet“ mit dem Urgestein Andy Scott hatten die Hauptbühne gerockt, während die Bands „De Schlingele“ und „Different Strings“ vor und nach den großen Bands auf einer Nebenbühne aufgespielt hatten.

In den 70er Jahren erfreute Bandmitgründer Andy Scott mit „The Sweet“ die Fans mit acht Nummer-Eins-Hits. Und so fehlten in Kall auch die einstigen Ohrwürmer „Ballroom Blitz“, „Fox on the Run“, „Hell Raiser oder „Blockbuster“ nicht. Foto: Reiner Züll

Und auch bei der Firma PAPSTAR, die den Event mit der Hilfsgruppe unter das Motto „Nachhaltigkeit“ gestellt hatte, sah man das anvisierte Ziel einer konsequenten Müllvermeidung erreicht. Obwohl die Besucher sich über acht Stunden lang an Bierbuden und Imbissständen mit Speisen und Getränken hatten verwöhnen lassen, war der Platz am Ende der Veranstaltung komplett frei von jeglichem Müll.

Und so konnten Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel und der Geschäftsführer der PAPSTAR Solutions GmbH, Frank Kolvenbach, am Ende zufrieden auf eine Großveranstaltung zurückblicken, die wochenlange Vorbereitungen und den Einsatz von vielen Helfern auf beiden Seiten erforderlich gemacht hatte.

Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel: „Wir sind froh, dass die Hilfsgruppe das Nachhaltigkeits-Konzept der Solutions GmbH unterstützen konnte“. Er sei glücklich, einen so starken zuverlässigen Partner für die 23. Oldienacht an der Seite gehabt zu haben. Die Unterstützung sei beispiellos gewesen. „Das hat Spaß gemacht“, so Greuel über die Zusammenarbeit mit PAPSTAR-Marketing-Chef Bernd Born und dem Geschäftsführer der Solutions GmbH, Frank Kolvenbach. ilfsgruppe Hilfsgruppe das BHilfsgruppe das

Schon montags war mit dem Aufbau des Festivalplatzes, der Infrastruktur, des VIP-Zeltes und der Bühnentechnik begonnen worden. Etwa 1800 Eintrittskarten für Sitz- und Stehplätze waren bereits im Vorverkauf gefragt gewesen. Aus drei Richtungen war ein kostenloser Bus-Shuttle eingesetzt worden. Am Abend des Festivals waren rund 150 Helfer der Hilfsgruppe und der Firma PAPSTAR im Einsatz. An fünf Stellen hatte die Solutions GmbH Rückgabestellen für das verwendete Einweggeschirr eingerichtet, dass einer Wiederverwendung zugeführt wird.

Eröffnet wurde das Programm auf der Großbühne von der BAP-Coverband „MAM“ mit ihrem Sänger Klaus Drotbohm, die Stammgast bei Veranstaltungen der Hilfsgruppe Eifel ist, und die auch bei der Kaller Gewerbeschau im September wieder bei der Hilfsgruppe zu Gast ist. Ein Wiedersehen gab es auch mit der Band „Herb Kraus & Thek Walking Shoes“, die im vergangenen Jahr in Kall beim Fluthelfer-Fest auf dem Bahnhofsvorplatz aufgespielt hatte.

Viele Besucher waren zur Oldienacht gekommen, um das Musik-Urgestein Andy Scott, das letzte lebende Gründungsmitglied der legendären englischen Band „The Sweet“, zu sehen. Der hochstimmige Sänger und Gitarrist mit den langen schlohweißen Haaren (die seiner Aussage nach echt sind) wird am 30. Juni 74 Jahre alt. In den 70er Jahren erfreute „The Sweet“ seine Fans mit acht Nummer-Eins-Hits. Und so fehlten in Kall auch die einstigen Ohrwürmer „Ballroom Blitz“, „Fox on the Run“, „Hell Raiser oder „Blockbuster“ nicht. Das goldene Schlagzeug bearbeitete Drummer Bruce Bisland als gäbe es kein Halten mehr.

Zum vierten Mal in der 23-jährigen Geschichte der Eifeler Oldienächte gastierte die Rolling Stones Show „Vodoo Lounge“ in Kall. In den fünfzwanzig Jahren ihres Bestehens hat sich die Band um den charismatischen Sänger Christian „Bobby“ Ballasch den Ruf als bestes Rolling Stones-Cover Europas erspielt. Über zwei Stunden lang rockte die inzwischen von zwei Sängerinnen verstärkte Band die Bühne.

Die Schirmherrschaft über die 23. Oldienacht hatte Landrat Markus Ramers übernommen, der bis Mitternacht das Programm verfolgte. Moderiert wurde die 23. Oldienacht von der ehemaligen ZDF-Moderatorin Biggi Lechtermann von Radio 700, die am Ende voll des Lobes über das Organisationstalent der Hilfsgruppe war. „Kompliment an Euch alle! Was für einen tollen Abend ihr da in Kall auf Beine gestellt habt“, schrieb die Moderatorin der Hilfsgruppe am Montagmorgen ins Zeugnis. (Reiner Züll)

 

 

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31. Burgenfahrt war ein voller Erfolg – 2000 Teilnehmer in Euskirchen

Euskirchen – Zum 31. Mal hatte die Stadt Euskirchen zu einer Radtour durch die Euskirchener Außenorte eingeladen. Entlang einer ausgewiesenen Strecke radelten die Teilnehmer vom Erftpark durch verschiedene Ortsteile, vorbei an einigen historischen Burgen. Dabei wurden sie an insgesamt zehn Stationen von Vereinen mit leckerem Essen und Angeboten für groß und klein verwöhnt.

Der Abschluss fand auf dem Markt in Flamersheim statt, nahe der Burg Flamersheim. Circa 2000 Teilnehmer nahmen trotz der heißen Temperaturen an der Fahrt teil. Am Ziel wurden alle großen und kleinen Teilnehmer mit einer Urkunde belohnt und bekamen ein kleines Geschenk, dass sie an die Teilnahme an der Aktion erinnern soll.

Bürgermeister Sacha Reichelt verloste zum Abschluss des Tages gemeinsam mit zwei kleinen Helfern 30 Preise, die von verschiedenen Sponsoren aus der Region für die Fahrt gestiftet worden waren. Der Hauptpreis war ein Gutschein über 500 Euro für den Einkauf in einem Euskirchener Fahrradhandel.

Wer sich den Termin für das nächste Jahr schon einmal vormerken möchte: Die 32. Burgenfahrt findet am 30. Juni 2024 statt.

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Im Mayener Nettetal startet der Bau einer neuen Begegnungsstätte für Vereine und Wanderer

Mayen – 4,2 Millionen Euro Investition –  Nach langer und intensiver Planungsphase kann der Bau der neuen Begegnungsstätte des Tennisvereins Kleebatt im Mayener Nettetal endlich beginnen. Landrat Dr. Alexander Saftig und Dirk Meid, Oberbürgermeister der Stadt Mayen, haben jüngst gemeinsam mit Ralph Münzel, 1. Vorsitzender des TV Kleeblatt, Vertretern der kommunalen Familie sowie der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz und der Stadt Mayen, der regionalen Baufirmen und Banken, mit einem symbolischen Spatenstich den offiziellen Startschuss für den Bau der neuen Sportanlage gegeben. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 4,2 Millionen Euro, wovon rund 3,5 Millionen Euro förderfähig sind. Das Land bezuschusst den Bau mit einer Fördersumme in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro. Die Sportförderung des Landkreises Mayen-Koblenz fördert das Projekt mit 250.000 Euro.

„Es stand für uns außer Frage, dass wir uns an dieser Investition in die Zukunft des Vereins und der Region beteiligen. So freut es mich sehr, dass neben dem Land Rheinland-Pfalz auch der Landkreis Mayen-Koblenz seinen Beitrag zur neuen Begegnungsstätte in finanzieller Form leisten konnte“, betonte Landrat Dr. Alexander Saftig im Rahmen der kleinen Feierstunde.

Die neue Indoor-Sportanlage bietet, insbesondere bei schlechtem Wetter, viele Möglichkeiten zum Aktivsein, aber auch für gesellige Stunden. „Geplant ist der Bau von vier Indoor-Tennisplätzen, eines Cage-Soccer-Platzes und einer integrierten, öffentlichen Gastronomie“, erläuterte der 1. Vorsitzende des TV Kleeblatt Ralph Münzel und dankte allen Teilnehmern herzlich für die finanzielle Unterstützung. Auch der Mayener Oberbürgermeister Dirk Meid freut sich über die neue Begegnungsstätte im Mayener Nettetal, denn diese ist nicht nur eine Bereicherung für die Vereinsmitglieder des TV Kleeblatt im TuS Mayen, sondern für alle Sportler und Bürger von Mayen.

Genutzt werden soll die neue Halle von jedermann − Gruppen, Vereine, Privatpersonen, aber auch private Feiern wie Kindergeburtstage und Firmenevents sind denkbar. Zudem ist die Gastronomie eine gemütliche Einkehrmöglichkeit für Wanderer des Traumpfades Förstersteig. „Der Sportpark im Nettetal ist eine Anlaufstelle für alle Menschen aus der Region Mayen-Koblenz. Ob zum Trainieren, für Soccer-Partien, Turniere oder gesellige Abende in der Sportsbar – hierher wird man gerne kommen und schöne Stunden in der Gemeinschaft verbringen“, ist sich Landrat Dr. Alexander Saftig sicher. Die Eröffnung der neuen Sportanlage ist für November dieses Jahres geplant.

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Mindest-Standards für Aus- und Fortbildungen von Beschäftigten im kommunalen Ordnungsdienst präsentiert

Aachen – Studentinnen erarbeiten Mindeststandards für Aus- und Fortbildungen von Beschäftigten im kommunalen Ordnungsdienst. Am Montag, 19. Juni haben sieben Studentinnen der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung (HSPV NRW) im Aachener Ratssaal das Ergebnis ihres neunwöchigen Praxisprojektes in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Sicherheit und Ordnung der Stadt Aachen präsentiert. Als Thema wählten die Nachwuchskräfte der Stadt Aachen die Erarbeitung eines Konzepts zu „Mindeststandards für Aus- und Fortbildungen von Beschäftigten im kommunalen Ordnungsdienst (OSD)“. Ausgangspunkt für die Projektarbeit ist der von den Anforderungen her sehr besondere und schnell wachsende Arbeitsbereich des OSD. Bisher gibt es auf diese Berufsbedingungen keine landesweit einheitlichen Konzepte.

Die Projektgruppe hat nach unterschiedlichen Analysen den Aus- und Fortbildungsbedarf skizziert und legt mit den Mindeststandards ein erstes Referenzwerk vor, das überregional als Orientierung dienen kann. Eine der Haupterkenntnisse ist, dass bisherige Fortbildungskonzepte nicht passgenau erscheinen, da sie – an anderen Berufen orientiert – bisher rhetorisches oder physisches Handeln alleingestellt priorisieren. Für die Berufsgruppe der kommunalen Ordnungsdienste wurde daher eine Kombination und gemeinsame Vermittlung der unterschiedlichen Schwerpunkte von rechtlichen Grundlagen, Konfliktrhetorik und Einsatztechniken befürwortet. Außerdem sollten die Aus- und Fortbildungsangebote in Nordrhein-Westfalen vereinheitlicht und weiterentwickelt werden. Darauf abgestimmt geben die Studentinnen eine Reihe von inhaltlichen und organisatorischen Empfehlungen, die in den definierten Mindeststandards münden.

Susanne Aumann, Abteilungsleiterin Außendienste und Sondernutzungen/Großveranstaltungen, betreute die Studierenden während des Projekts seitens der Fachpraxis. Seitens der HSPV NRW begleitete der Lehrbeauftragte Dr. Sascha Opielka das Projekt.

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Mitfahrportal „App durch die Eifel“ – Testphase abgeschlossen

Bitburg – Die Ende April vorgestellte „App durch die Eifel“ hat ihren Testlauf abgeschlossen. Die digitale Anwendung verknüpft als Beitrag zur nachhaltigen Mobilität die bereits im Eifelkreis Bitburg-Prüm bestehenden 32 türkisfarbenen „Mitfahrbänke“. Diese ermöglichen es, passierenden Fahrerinnen und Fahrern ihren Mitfahrwunsch anzuzeigen. Mithilfe der neuen App können nun Fahrtanbieter und Mitfahrsuchende miteinander verbunden werden; zudem ist es möglich, Mitfahrten auch von anderen Orten, wie Bushaltestellen oder Mitfahrparkplätzen zu organisieren.

Die ersten 70 Nutzerinnen und Nutzer haben sich registriert und in der Testphase 130 Fahrten eingestellt. Dank dieser frühen Unterstützung konnten die Funktionen weiterentwickelt und technische Fehler ausbessert werden. Entscheidend für den Erfolg der Plattform ist nun eine deutliche Steigerung der Nutzerzahlen, zum Beispiel durch persönliche Weiterempfehlungen.

Die „App durch die Eifel“ verfolgt vorrangig das Ziel, durch Fahrgemeinschaften den Treibhausgasausstoß zu reduzieren, die Verkehrsinfrastruktur zu entlasten und Menschen solidarisch zu unterstützen, die auf Mitfahrgelegenheiten angewiesen sind. Ermöglicht und begleitet wurde die App-Realisierung vom Arbeitskreis Mobilität sowie der Verbandsgemeindeverwaltung in Speicher, der Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm und des VRT mit finanzieller Unterstützung durch die Toyota Mobility Foundation.

Was kann die „App durch die Eifel“?
Der Zugang erfolgt unkompliziert über eine einmalige Registrierung. Den Nutzern werden zunächst nur die Vornamen der Teilnehmer angezeigt; erst nach einer erfolgreichen Vereinbarung erscheint lediglich unter den Mitfahrenden der vollständige Name.

Mitfahrgelegenheiten anbieten
Aktuell können Fahrten im Umkreis von 55 km (Luftlinie) um Bitburg eingestellt werden. Ist die Anwendung lokal etabliert, kann der Umkreis erweitert werden. Auf einer Karte und im Eingabefeld werden die Mitfahrbänke und zusätzlich alle Bushaltestellen als Vorschlag angezeigt. Eine Fahrt kann jedoch von jedem beliebigen Start- und Zielpunkt als Einzelfahrt, als Hin- und Rückfahrt oder auch als regelmäßige Fahrt eingestellt werden.

Mitfahrgelegenheiten Suchen
Auf der Startseite werden die aktuell eingestellten Mitfahrgelegenheiten chronologisch angezeigt. Für eine genauere Suche kann ein Start- und Zielpunkt eingegeben werden. Die Suche erfolgt dann live oder durch Klick auf „Mitfahrt finden“. Zusätzlich bestehen weitere Filtermöglichkeiten.

Mitfahrgesuche erstellen
Falls aktuell keine relevante Mitfahrgelegenheit vorliegt, können Gesuche gespeichert werden. Sobald eine passende Fahrt eingestellt wird, erfolgt eine Benachrichtigung. Nach erfolgter Buchung können sich die Personen per integriertem Chat miteinander abstimmen.

Außerdem
Nach einer Fahrt haben die Mitfahrenden die Möglichkeit, dem System noch einmal zu bestätigen, dass die Fahrt tatsächlich stattgefunden hat. Zudem kann der Ablauf der Fahrt bewertet werden. Die eingesparten CO2-Äquivalente werden der Fahrerin oder dem Fahrer dann im Profil gutgeschrieben.

Die Anwendung kann online unter www.app-durch-die-eifel.de in der Webversion verwendet oder im Google Play- oder Apple App-Store heruntergeladen werden. Betrieben wird die „App durch die Eifel“ von der Kreisverwaltung des Eifelkreis Bitburg-Prüm, die die Nutzung kostenfrei zur Verfügung stellt. Fragen oder Anregungen können per E-Mail an die Kreisverwaltung gerichtet werden unter: mitfahren@bitburg-pruem.de

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Alsdorf und Herzogenrath bündeln Kräfte für neue Schwimmkurse

Alsdorf – Die Zahl der Grundschulkinder, die nicht oder nicht richtig schwimmen können, ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Deshalb wollen Alsdorf und Herzogenrath jetzt die Kräfte bündeln, um möglichst vielen Kindern das Schwimmenlernen zu ermöglichen.

Die beiden Stadtsportverbände haben beschlossen, während der Sommerferien möglichst viele Kurse zu starten. Ziel ist es, vielen Kindern zum Seepferdchen-Abzeichen zu verhelfen. Aus der Not eine Win-win Situation machen, ist dabei das Ziel, wie Alsdorfs Bürgermeister Alfred Sonders und sein Herzogenrather Amtskollege Dr. Benjamin Fadavian jetzt bei einem Ortstermin im Alsdorfer Hallenbad unterstrichen.

So stellt die Stadt Alsdorf, die während der Sommerferien noch Zeitkapazitäten im Hallenbad freimachen konnte, diese gerne zur Verfügung. Der Herzogenrather Stadtsportverband wiederum verfügt über genügend Fachkräfte, die die Wasserzeiten im Alsdorfer Bad dazu nutzen werden, um mehr als 100 Kinder beider Kommunen zum Seepferdchen zu führen. Anmeldungen sind ab sofort möglich unter: schwimmen.stadtsport-herzogenrath.com

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Nachhaltige Hilfe für die Jugend – E-Mofa für Kaller Förderschule

Kall-Urft – Die Kreisverkehrswacht Euskirchen spendete mit Unterstützung der VR-Bank Nordeifel eG über 2.000 Euro für ein E-Mofa an die Förderschule für soziale und emotionale Entwicklung im Hermann-Josef-Haus Urft. Die Flutkatastrophe im Sommer 2021 hatte in Urft schweren Schaden angerichtet. So zerstörte sie auch zwei Mofas der Förderschule für soziale und emotionale Entwicklung auf dem Gelände des Hermann-Josef-Hauses in Urft. Sie gehörten zur „Mofa-AG“, die Jugendlichen bis dato Sicherheit auf den zweirädrigen Gefährten vermittelte und topfit für den Straßenverkehr machte. Die Schule wendete sich gleich danach an die Kreisverkehrswacht (KVW) Euskirchen, die die Mofas reparierte, ohne lange zu fackeln.

Damals sagten die KVW-Verantwortlichen auch gleich ein Elektro-Mofa zu, das nun feierlich und gemeinsam mit der VR-Bank Nordeifel eG vor Ort überreicht wurde. Die Genossenschaftsbank hatte die Aktion mit 2.000 Euro unterstützt. Den Scheck dazu hatte Andrea Schmitz vom Vertriebsmanagement im Gepäck, den sie dem Vorsitzenden der KVW, Peter Schick, bei strahlendem Sonnenschein überreichte. Die Schule hat derzeit 85 Schülerinnen und Schüler, acht davon besuchen die AG.

Mit dabei waren auch Friedhelm Heß, der Geschäftsführer der KVW, Susanne Beckschwarte, die Direktorin des Hermann-Josef-Hauses, Polizeioberkommissar Jörg Meyer, Verkehrssicherheitsberater in der Verkehrsunfallprävention und im Opferschutz der Kreispolizeibehörde Euskirchen, Michael Isop, der stellvertretende Schulleiter, Rainer Dovern, der seit vier Jahren die „Mofa-AG“ leitet, sowie Jugendliche aus der AG. Gemeinsam nahm die Gruppe das neue Gefährt in Augenschein, fuhr Probe und nutzte die Zeit zum Austausch.

„Modern und umweltfreundlich“

Der KVW-Vorsitzende Schick betonte eingangs: „Für die Jugendlichen in der Eifel sind Mofas extrem wichtig. Mit dem Fahrrad ist es hier sehr beschwerlich, und der öffentliche Nahverkehr ist stark eingeschränkt. Ich bin stolz und freue mich, Ihnen dieses moderne, umweltfreundliche Mofa zu übergeben!“ Doch sei dies nur möglich, weil Sponsoren wie die VR-Bank Nordeifel eG den Verein „so großzügig“ unterstützten. Und so bedankte er sich nochmals bei Andrea Schmitz.

„Für sinnvolle Projekte wie dieses machen wir gerne etwas Geld locker. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie wichtig Mofafahren auf dem Dorf ist“, freute auch diese sich: „Jetzt bin ich sehr froh, hier zu sein, und hoffentlich auch mal eine Runde auf dem Flitzer drehen zu dürfen!“ Die Bank unterstützt jedes Jahr zahlreiche Vereine in der Nordeifel, darunter auch viele Fördervereine von Schulen, Kindergärten und mehr.

„Mobil sein ist wichtig“

Schicks Kollege, der ehemalige Polizist Friedhelm Heß, ergänzte: „Führerscheine sind außerdem immer teuer, obwohl die Jugendlichen in Fahrschulen nicht mal annähernd so viel lernen wie hier. Dank der engen und guten Zusammenarbeit mit der Polizei und unseren Sponsoren, die so nicht üblich ist, sind wir seit vielen Jahren sehr gut aufgestellt – auch wenn wir für jede Spende dankbar sind. Dafür möchte auch ich mich noch einmal herzlich bedanken!“

Natürlich war die Freude auf Seiten des Hermann-Josef-Hauses in Urft groß. Einrichtungsleiterin Susanne Beckschwarte: „Wir sind sehr dankbar für diese wertvolle Unterstützung! Neben den Mofas haben wir damals auch unseren schönen Übungsplatz und Kettcars verloren, was nun alles ersetzt wurde und wieder in neuem Glanz erstrahlt! Jetzt können unsere Jugendlichen endlich wieder üben, um sicher von A nach B zu kommen. Dafür einen ganz großen Dank an die Kreisverkehrswacht samt ihrer Sponsoren!“

Und der stellvertretende Schulleiter Michael Isop konnte sich ihrer Danksagung nur anschließen: „Mobil sein ist für die Jugendlichen, gerade in Urft mit teils mangelndem ÖPNV, total wichtig. Gerade auch für Schule und Ausbildung. Hier ermöglichen wir es.“

Über 1,4 Millionen Euro in 35 Jahren

Verkehrssicherheitsberater und Polizeioberkommissar Jörg Meyer, der häufig mit der KVW zusammenarbeitet, war ebenso überzeugt von der Aktion: „Der Kurs ist gerade in ländlichen Regionen beliebt und dauert teils über ein halbes Jahr, während in der Fahrschule nur eine Doppelstunde Theorie nötig ist. So sind die Jugendlichen wesentlich besser vorbereitet und sicherer unterwegs, was man im Endeffekt auch merkt. Anschließend bekommen sie eine Bescheinigung, wenn sie theoretisch bestanden haben, und können ihre Prüfung dann direkt beim TÜV ablegen.“

Seit ihrer Gründung im Jahr 1952 bemüht sich die Kreisverkehrswacht Euskirchen um mehr Sicherheit auf den Straßen im Kreis. Im besonderen Fokus stehen dabei die Jüngsten und Gefährdetsten der Gesellschaft: die Kinder. Und so unterstützt der Verein vielfältige Projekte in Kitas und Schulen, aber auch Pedelec-Schulungen, Rollator-Trainings sowie bei der Radfahrausbildung für Zuwanderer und mehr.

Schick: „So konnten wir in den vergangenen 35 Jahren Projekte im Wert von über 1,4 Millionen Euro finanzieren!“ Wer sich gerne anschließen möchte, sei herzlich eingeladen. Man suche dort ständig neue Mitglieder und „Menschen, die mit Rat und Tat helfen“.