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Wein-Wettbewerb „Ahrwein des Jahres“ erstmals mit exklusivem Tasting

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Weinerzeuger aus dem Ahrtal können ihre Weine bis 24. August anmelden – Publikums-Tasting „Test the Best“ mit allen angestellten Weinen am 5. November. Der Weinpreis „Ahrwein des Jahres“ startet in das diesjährige Prämierungsjahr und wird in diesem Jahr zum ersten Mal unter dem Titel „Test the Best“ auch ein exklusives Tasting für die Öffentlichkeit anbieten.

Weinerzeuger aus dem Anbaugebiet Ahr haben beim Ahrwein des Jahres die Möglichkeit, sich mit ihren Weinen in den insgesamt sechs Kategorien „Kultweine“, „Premiumweine“, „Klassiker“, „Bester Frühburgunder“, „Bester Blanc de Noir“ und „Riesling“ zu bewerben. Der vom Land Rheinland-Pfalz anerkannte Wettbewerb wird jährlich von der Kreissparkasse Ahrweiler, dem im Ahrtal ansässigen International Wine Institute und dem Ahrwein e.V. durchgeführt. „Der Weinbau an der Ahr ist ein Herzstück der Identität des Ahrtals und des Tourismus. Für uns ist die nachhaltige Förderung der Weinwirtschaft daher ein ganz besonderes Anliegen. Der Ahrwein des Jahres leistet einen Beitrag dazu, die Leidenschaft der Ahrwinzer und die einmalige Qualität der Spätburgunder in den Fokus zu rücken. Das ist vor allem im Hinblick auf die wirtschaftlichen Auswirkungen der verheerenden Flut im Ahrtal überaus wichtig,“ so Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler.

Unter dem Titel „Test the Best“ ist für Sonntag, 5. November, von 12 bis 17 Uhr das exklusive Tasting zum Ahrwein des Jahres geplant. Hier erhalten Vinophile, Weinkenner und Ahrwein-Fans die einmalige Gelegenheit, alle angestellten Weine inklusive der frisch ausgezeichneten Siegerweine des „Ahrwein des Jahres“ zu probieren. Das Hotel Rodderhof in Ahrweiler stellt hierfür seine Räumlichkeiten im Erdgeschoss inklusive Gewölbekeller zur Verfügung. „Vielfach wurde der Wunsch an uns herangetragen, interessierten Weinfreunden eine Möglichkeit zur Verkostung der Bewerberweine zu ermöglichen. Mit dem Hotel Rodderhof haben wir nun eine ideale Location gefunden, in der die Weine in exklusiver und trotzdem lockerer Art und Weise in vielen Räumlichkeiten präsentiert werden können“, so Carolin Groß, Referentin beim Ahrwein e.V. Tickets zum Preis von 44,95 Euro (inkl. Verkostung, Wasser und Fingerfood) sind ab sofort unter ahrweindesjahres.de erhältlich.

Die Weinerzeuger können ihre Weine bis zum 24. August online über die Homepage ahrweindesjahres.de anmelden. Die Probenflaschen sind am Dienstag, 29. August, und am Mittwoch, 30. August, zwischen 12 und 18 Uhr beim Ahrwein e.V. (Oberstraße 8 in Bad Neuenahr-Ahrweiler) abzugeben. Am Freitag, 22. September, wird eine unabhängige Jury die Blindverkostung und Bewertung durchführen. Das Gremium unter dem Vorsitz von Autor und Journalist Carsten Henn ist mit ausgebildeten Sommeliers und internationalen Spätburgunder-Experten hochkarätig besetzt. Das International Wine Institute (IWI) zeichnet für die neutrale Bewertung der Weine verantwortlich. „Der in Deutschland einmalige Weinpreis dient Wiederverkäufern aus Gastronomie und Weinhandel als hilfreiche Orientierung. Weingenießer können auf die Kompetenz der Jury vertrauen und sich großartige Gewächse aus dem Ahrtal sichern“, sagt Alexander Kohnen vom IWI.

Carolin Groß spricht ihren Dank aus: „Ohne das besondere Engagement der Kreisparkasse Ahrweiler wäre die Durchführung des Wettbewerbs auch in diesem Jahr nicht möglich. Wir sind stolz, einen solchen Partner an der Seite zu haben und freuen uns auf den Wettbewerb. Besonders gespannt sind wir, wie das Tasting „Test the Best“ am 5. November angenommen wird.“

Alle Informationen zum Wettbewerb gibt es unter ahrweindesjahres.de

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Glücklicherweise war in Meckenheim kein Todesopfer zu beklagen

Meckenheim – In diesen Tagen denken viele Bürgerinnen und Bürger an die schlimme Flutkatastrophe im Juli vor zwei Jahren zurück. Die Region – und auch Meckenheim selbst- waren sehr stark betroffen. Der einsetzende Regen verwandelte die Bäche in reißende Ströme, die sich ihre Wege in die Keller und Häuser bahnten. Versuche, die Flut zu stoppen, blieben oft vergeblich. Aus der Sorge um Hab und Gut wurde im Laufe der Zeit Angst um das eigene und das Leben anderer. Glücklicherweise war in Meckenheim kein Todesopfer zu beklagen.

Rund 500 Privathaushalte, eine zweistellige Zahl von Unternehmen und ein nicht unerheblicher Teil der öffentlichen Infrastruktur waren betroffen. Auch zwei Jahre nach den schlimmen Ereignissen der Flutnacht werden die Gedanken und Bilder wieder lebendig. Die Flut hat großen Schaden angerichtet, materiell und in den Herzen und Köpfen der Betroffenen. Die Spuren dieser Katastrophe werden die Meckenheimer Bürgerinnen und Bürger noch lange begleiten.

„Die Flutkatastrophe hat aber auch ein großes Wir-Gefühl hervorgerufen. Der kollektive Zusammenhalt und das gegenseitige Helfen in der Gemeinschaft haben die Stärken unserer Gesellschaft wieder hervorgebracht“, so Bürgermeister Holger Jung im Rückblick auf die schlimmen Ereignisse.

Um das Schadensrisiko künftiger Überflutungen zu minimieren, sind bereits interkommunale Bündnisse zum Hochwasserschutz geschlossen, Gutachten erstellt und Maßnahmen entwickelt worden. Für die verschiedenen Szenarien eines Starkregens wurden Starkregenkarten entwickelt und helfen, Absicherungen zu schaffen. Die neu geschaffene Verwallung in der Swistbachaue oder der Naturrechen sind nur zwei Beispiele.

Die Optimierung der Abläufe im Krisengeschehen, die besseren Warnmöglichkeiten durch Frühwarnkonzepte, der neu organisierte Bevölkerungsschutz oder das Vorhalten von Schutzangeboten im Krisenfall sind Aspekte, die neu in den Fokus von Politik und Verwaltung gerückt worden sind. Aber auch das Thema der Klimafolgenanpassung musste überdacht und konzeptionell aufgearbeitet werden. Das Gesamtthema muss bei städtischen Planungen und Entwicklungen berücksichtigt werden.

Die Arbeiten an der Infrastruktur und den Meckenheimer Grundschulen sowie Turnhallen sind zum Teil beendet bzw. werden im Laufe des Jahres beendet werden können. Für die Kita „Villa Regenbogen“ wird aktuell geprüft, ob sie hochwassersicher an der alten Stelle wieder saniert werden kann.

In den vergangenen zwei Jahren wurde aufgrund von Interimslösungen gerade den Schülerinnen und Schülern und ihren Familien, den Lehrerinnen und Lehrern sowie Sportvereinen und Freizeiteinrichtungen viel Geduld und Nachsicht abverlangt.

Einen vollkommenen Schutz wird es nicht geben können, aber es kann gerade in Richtung Eigenvorsorge, Schutz des Eigentums, einiges umgesetzt werden. Hier gilt es den Blick nach vorne, in die Zukunft zu richten.

„Ich lade daher alle Interessierten am 12. August zwischen 10 Uhr bis 16 Uhr zum Aktionstag „Starkregen und Hochwasser“ in die Jungholzhalle herzlich ein. Dort wird es viele Antworten auf die Frage geben `Was kann jede Einzelne, was kann jeder Einzelne dafür tun, sich bestmöglich vorzubereiten und zu schützen`“, so Holger Jung.

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Mehr als nur ein schönes Fotomotiv

Mendig/Volkesfeld – Freiwillige Feuerwehr feierte 130-jähriges Bestehen – Als es 1893 im Deutschen Kaiserreich und damit auch in Preußen Pflicht wurde eine Feuerwehr in den Gemeinden vorzuhalten, galt das natürlich auch für Volkesfeld. „Wir sind uns sicher, dass unsere Vorfahren schon früher in Sachen Brandschutz aktiv waren, aber 1953 hat man sich auf dieses Entstehungsjahr geeinigt“, erzählte Wehrführer Matthias Wingender am Rande des Feuerwehrtages der VG Mendig, der im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten stattfand.

Dass die Volkesfelder Wehr heute aber noch so jung wie eh und je ist, davon konnten sich die Gäste am Festwochenende überzeugen, das ebenfalls die Jugendfeuerwehr des Ortes in den Fokus rückte, die offiziell seit 25 Jahren besteht. Und die Jüngsten durften sich auch im Rahmen einer Übung vorstellen. Der Mendiger VG-Bürgermeister Jörg Lempertz hatte für die Freiwillige Feuerwehr Volkesfeld zudem ein besonderes Geburtstagsgeschenk im Gepäck: ein großformatiges Foto von den Volkesfelder Einsatzkräften mit einem ihrer Einsatzfahrzeuge. Dabei hob Lempertz noch einmal hervor, dass die Freiwilligen Feuerwehren der VG Mendig zu rund 250 Einsätzen im Jahr ausrücken müssen. Ein Zeichen für den großen ehrenamtlichen Einsatz der Feuerwehrfrauen und -männer.

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Kreis Mayen-Koblenz und evm machen Region smart

Region/Mayen-Koblenz – Energieversorger gewinnt mit seiner Marke „Smartmacher“ Ausschreibung „MYK10“ – Der Landkreis Mayen-Koblenz ist auf Zukunftskurs: Als eines von deutschlandweit insgesamt 73 „Modellprojekten Smart Cities“, die vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen sowie der KfW gefördert werden,  baut er im Zuge des Projektes der „Smarten Region MYK10“ ein flächendeckendes LoRaWAN-Netzwerk aus. Unterstützt wird der Kreis dabei von der Energieversorgung Mittelrhein (evm), die mit ihrer Marke Smartmacher kürzlich die entsprechende Ausschreibung gewonnen hat. „Mit Smartmacher bieten wir Kommunen und Unternehmen in der Region innovative Lösungen direkt vor Ort an“, erklärt Christian Schröder, Unternehmenssprecher der evm. „Wir konnten schon viele Erfahrungen mit LoRaWAN und smarten Anwendungen sammeln und freuen uns, nun ein kreisweites Projekt gemeinsam anzugehen.“

MYK10 – Smart Region vor Ort
Dem Landkreis Mayen-Koblenz stehen dank des Förderprogramms „Modellprojekte Smart Cities“ 17,5 Millionen Euro  zur Verfügung, um die Region bis Ende 2027 mithilfe der Digitalisierung effizienter, technologisch fortschrittlicher, grüner und sozial inklusiver zu gestalten. Der Landkreis hat sich dabei drei zentralen Zukunftsaufgaben gestellt: die zukunftsorientierte Transformation von Stadt und Land, die innovative Gestaltung der Mobilität und die Verbesserung des Zusammenlebens. „Wir verstehen Digitalisierung als multifunktionales Werkzeug, das entscheidend zur Lösung von unterschiedlichsten Herausforderungen beitragen kann. Ziel ist es, den Alltag aller Menschen im Landkreis Mayen-Koblenz smarter zu gestalten – das heißt angenehmer, einfacher, nachhaltiger und effizienter. Wir sind froh, mit der evm hierzu einen erfahrenen Partner an unserer Seite zu haben“, so Sonja Gröntgen, Chief Digital Officer des Landkreis Mayen-Koblenz, die das Projekt betreut.

LoRaWAN als Basis auf dem Weg zur Smart City
LoRaWAN, oder „Long Range Wide Area Network“, ist ein Netzwerk, das eine drahtlose Kommunikation über große Entfernungen bei geringem Energieverbrauch ermöglicht. Es bildet die Basis zur Vernetzung von Sensoren, Geräten und Anwendungen im Smart-City-Bereich. Im Kreis Mayen-Koblenz, der 817 Quadratkilometer umfasst, werden dafür flächendeckend Antennen an ausgewählten Punkten installiert, um so den Grundstein für weitere Anwendungen zu legen. „Wir haben diese Art Netzwerk schon an verschiedenen Stellen in unserem Versorgungsgebiet installiert und auch angeschlossene Anwendungen begleitet. Die Möglichkeiten sind hier vielzählig – je nach Kommune müssen sie sinnvoll ausgewählt und auf die jeweiligen Begebenheiten angepasst werden“, so Schröder. Ob intelligente Bewässerung von Grünflächen, automatische Pegelstandsmessung, Parkraumüberwachung oder Füllstandsermittlung von Mülleimern – die smarten Anwendungen erleichtern den Alltag und sparen Geld und Ressourcen. Dem pflichtet Gröntgen bei: „In einer zunehmend digitalisierten Welt, in der Technologie und Daten eine immer wichtigere Rolle spielen, werden Unternehmen, Organisationen und sogar Regierungen verstärkt auf Daten angewiesen sein, um fundierte und effektive Entscheidungen zu treffen. Sie helfen uns dabei, wettbewerbsfähig zu bleiben, Maßnahmen gezielt zu definieren und Herausforderungen in der sich ständig verändernden Welt erfolgreich zu bewältigen.“

In Andernach und der Verbandsgemeinde Weißenthurm half die evm bereits bei der Implementierung einiger dieser Anwendungen. Auch mit weiteren Gemeinden aus dem Landkreis Mayen-Koblenz wird schon jetzt ganz konkret an zusätzlichen Anwendungsfällen gearbeitet. „Für die Gemeinden ist das Projekt ein großer Vorteil, denn sie müssen nun nicht selbst in ein entsprechendes Netzwerk investieren. Der Kreis schafft die Grundlage für die Zukunft“, erklärt Schröder.

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Neue Gesichter im Ordnungs-Außendienst in Meckenheim

Meckenheim – Die Mitarbeitenden des Ordnungsaußendienstes sind täglich für die Bürgerinnen und Bürger im Einsatz. Seit Ende des vergangenen Jahres hat sich das Team der Stadt Meckenheim personell verändert: Langjährige Mitarbeiter haben den Außendienst verlassen, drei neue Gesichter sind jetzt im Meckenheimer Stadtgebiet in der Uniform des Ordnungsamtes unterwegs.

Das neue Team besteht nun wieder aus sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sowohl am Tag als auch in den Abend- und frühen Nachtstunden im Dienst sind.

An sechs Tagen in der Woche sind die an ihrer Uniform mit dem Stadtwappen zu erkennenden Bediensteten des Ordnungsaußendienstes im kompletten Stadtgebiet Meckenheim unterwegs und stehen dort als Ansprechpersonen für die Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung.

Das Aufgabengebiet des Ordnungsaußendienstes ist hierbei äußerst vielfältig: Neben den Vorschriften der Meckenheimer Stadtordnung überwachen sie u. a. auch die Einhaltung des Gaststätten- und Gewerberechts, des Jugendschutzes, des Nichtraucherschutzes und des Abfallrechts. Im Zusammenhang mit Müllablagerungen, freilaufenden Hunden und Ruhestörungen führen sie die Ermittlungen der Verwaltung vor Ort und verfügen Maßnahmen, bei Bedarf auch unmittelbare Maßnahmen zur Gefahrenabwehr.

Das wohl bekannteste Aufgabenfeld des Ordnungsaußendienstes ist die Verkehrsüberwachung. Hierbei ist die Stadt Meckenheim lediglich für den ruhenden Verkehr zuständig, also der geparkten Fahrzeuge. Die Überwachung des fließenden Verkehrs, beispielsweise Geschwindigkeitsüberwachungen und Kontrollen von Radfahrenden oder Personen auf E-Bikes, fallen hingegen in die Zuständigkeit der Polizei.

Der Ordnungsaußendienst hat bei der Ausübung seiner Aufgaben zahlreiche gesetzliche Befugnisse nach dem Ordnungsbehördengesetz in Verbindung mit dem Polizeigesetz Nordrhein-Westfalen. So sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes unter anderem befugt, Personalien festzustellen und Daten zu erheben, Durchsuchungen von Personen und Sachen vorzunehmen, Personen festzuhalten, Gegenstände sicherzustellen und Platzverweise zu erteilen.

Besonders erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang auch, dass drei der Mitarbeitenden auch Mitglieder einer freiwilligen Feuerwehr in ihren Heimatkommunen sind und bei Bedarf im Tagesalarm die Feuerwehr Meckenheim unterstützen.

 

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Westnetz investiert 750.000 Euro für Versorgungs-Sicherheit in Rheinland-Pfalz

Saffig/Idar-Oberstein – Ein hochmodernes Multifunktionsfahrzeug, auch bekannt als „Huddig“, wurde am Standort Idar-Oberstein des Regionalzentrums (RZ) Rhein-Nahe-Hunsrück stationiert. Darüber hinaus werden auch die rheinland-pfälzischen Regionalzentren Rauschermühle und Trier von dem Multifunktionsfahrzeug profitieren.

„Huddig EGON Freileitungsbau-Verfahren“ ermöglicht schnelleres und effizienteres Arbeiten an Freileitungsmasten. Durch integrierte Hubarbeitsbühne und Mastsicherungsgreifer wird auch die Arbeitssicherheit verbessert. Fahrzeug wird in Rheinland-Pfalz eingesetzt, um die Versorgungsnetze in den Regionalzentren zu warten und Störungen zu beheben.

Das neue Fahrzeug dient der Instandhaltung und Entstörung des gesamten Versorgungsnetzes der drei Regionalzentren und gewährleistet eine sichere und zuverlässige Energieversorgung in der Region. Auf dem Betriebsgelände in Idar-Oberstein erhielten Thomas Johann, Leiter des Regionalzentrum Rhein-Nahe-Hunsrück, Martin Kreis, Referent im Innovationsmanagement bei Westnetz, sowie die Netzbetriebsleiter Marco Denzer (Rhein-Nahe-Hunsrück), Tom Fuchs (Rauschermühle), André Felten (Trier) zusammen mit Fahrzeuglenker Frank Dietrich einen ersten Eindruck von den vielfältigen Funktionen des Fahrzeugs. Dietrich hat den Vorschlag, den Huddig anzuschaffen, im unternehmenseigenen Ideenmanagement eingebracht.

Das Multifunktionsfahrzeug vereinfacht den Mastwechsel erheblich und minimiert Aufwand sowie Schäden. „Vom Antransport bis zum Abtransport der Masten wird lediglich der Mastsetzlöffel benötigt. Mit einem Mastsetzlöffel können sämtliche Masttypen im Niederspannungs- und Mittelspannungsbereich gestellt werden. Der Mastwechsel erfolgt jetzt mit nur einer geländegängigen Maschine. Dadurch ersparen wir uns Werkzeugwechsel auf den Baustellen und minimieren Flurschäden“, erklärte Frank Dietrich, Techniker und Bediener des Fahrzeugs. „Dank der integrierten Hubarbeitsbühne ist das Besteigen der Masten nicht mehr erforderlich, was eine höhere Arbeitssicherheit gewährleistet. Zudem werden manuelle Tätigkeiten im Arbeitsbereich reduziert durch kontrolliertes Herausziehen und Ablegen des alten sowie das Aufstellen des neuen Mastes. Und während wir das Loch verfüllen, ist kein Kraneinsatz notwendig, da der Mastsicherungsgreifer am Steigerkorb eine permanente Sicherung bietet.“

„Dieses Fahrzeug ermöglicht unseren operativ tätigen Kolleg*innen, schnell und sicher höhergelegene Arbeitsstellen, auch in unwegsamem Gelände, zu erreichen – und das alles kompakt in einem Fahrzeug. Letztendlich erhöhen wir mit diesem professionellen und sicheren Arbeitsmittel auch den Schutz unserer Mitarbeiter*innen. Eine großartige Entwicklung von der Idee zur Innovation“, betonte Kreis, Referent im Innovationsmanagement.

RZ-Leiter Johann ist begeistert von der Leistungsfähigkeit des neuen Fahrzeugs. „Die Investition von Westnetz in die Versorgungssicherheit unserer Region stellt für uns einen bedeutenden Schritt dar. Als Netzbetreiber setzen wir uns täglich 24 Stunden und 7 Tage die Woche dafür ein, insbesondere im ländlichen Bereich das Netz instand zu halten und eine zuverlässige Versorgung bei den unterschiedlichen Witterungsbedingungen sicherzustellen. Das neue Fahrzeug schafft die besten Voraussetzungen für einen sicheren Netzbetrieb und kommt allen Bürger*innen in Rheinland-Pfalz zugute.“

Hintergrund:

Das Multifunktionsfahrzeug besteht aus dem Fahrzeugträger Huddig mit dem Umbau zum EGON Freileitungs-Verfahren (Ergonomisch, Gefahrenreduziert, Optimierte Prozesse, Neue Arbeitsweisen).

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Zum ersten und vermutlich einzigen Mal – Gruppe der Masters of Wine zu Gast im Ahrtal

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Delegation der Masters of Wine erlebt Best-of der Ahrweine – Internationale Weinexperten begeistert vom der Qualität der Spätburgunder. Dieser Besuch wird in die Annalen des Weinbaugebietes Ahr eingehen: Zum ersten und vermutlich einzigen Mal war eine Gruppe der Masters of Wine zu Gast im Ahrtal. Die 19 internationalen Weinexperten erlebten an der Ahr ein „Best of“ der Ahrweine, insbesondere dem Blauen Spätburgunder.

Der Ahrwein e.V. hatte gemeinsam mit zahlreichen Ahr-Winzern ein Programm zusammengestellt, das die Ahrweine sowohl im Terroir der Weinberge, in den Weinkellern sowie auch im Zusammenspiel mit regionalen Speisen glänzen ließ. „Es war eine ganz besondere Ehre, dass die Masters of Wine unser kleines Weinbaugebiet bereist haben. Eine Fachbesucher-Reise auf diesem internationalen Spitzen-Niveau werden wir hier so schnell nicht mehr erleben“, freute sich Peter Kriechel, Vorsitzender des Ahrwein e.V.

Weltweit gibt es lediglich rund 500 Masters of Wine. Die Ausbildung am Institute of Masters of Wine in London gilt als die schwierigste Herausforderung in der internationalen Weinwelt. In diesem Jahr kamen die Masters in Deutschland zu ihrem alle vier Jahre stattfindenden Symposium zusammen. In diesem Rahmen besuchten nun 19 Masters of Wine, beispielweise aus Brasilien, Kanada, Norwegen, USA, Frankreich, Australien, Armenien, Serbien und Ungarn, das Weinbaugebiet Ahr.

Zum Auftakt kamen die Gäste am 4. Juli im Kurpark Bad Neuenahr-Ahrweiler zu einer Welcome-Party zusammen. Hier wurden sie herzlich von Ahrwein-Referentin Carolin Groß und Journalistin Caro Maurer begrüßt. Maurer hat 2011 als erste Deutsche den Titel Master of Wine erlangt und ist seitdem als Expertin bei Fachmagazinen, als Dozentin und Jurorin bei Weinfachpreisen gefragt. Bei einer Podiumsdiskussion mit Winzerin Julia Baltes sowie Winzer und Vorstandsmitglied beim Ahrwein e.V., Lukas Sermann, kam das Thema Wiederaufbau im Weinbau zur Sprache. Im Anschluss gab es ein „Young Generation Tasting“ mit Weinen von Jungwinzern aus dem Ahrtal.

An Tag zwei stand vormittags der Besuch der Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr auf dem Programm. Kellermeisterin Astrid Rickert hielt hier einige der besten Spätburgunder aus dem Genossenschafts-Keller zum Probieren bereit. Beim anschließenden Mittagessen im Hotel Ruland gab es passend zum regionalen Menü eine Weinprobe durch Nachwuchs-Gastronom Jakob Carnott. Für den Nachmittag hatte sich der Ahrwein e.V. etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Bei drei verschiedenen Terroir-Weinproben hatten die Masters Gelegenheit, direkt vor Ort im Weinberg und genau dort, wo das Terroir den Geschmack des Weins mitprägt, die entsprechenden Weine zu probieren.

So begrüßte Britta Stodden vom Weingut Stodden die Masters of Wine mit dem 2019er Herrenberg Frühburgunder VDP. Großes Gewächs im Recher Herrenberg. Felix Brüggert vom Weingut Paul Schumacher erwartete die Gruppe mit dem 2019er Marienthaler Trotzenberg Spätburgunder Trocken aus der Magnumflasche. Letzter Stopp war dann in der Lage Kräuterberg oberhalb von Walporzheim. Während Calvin Zimmermann vom Weingut Max Schell hier mit dem 2020er Grand Max „S“ Spätburgunder trocken bereitstand, kredenzte Peter Kriechel vom Weingut Kriechel einen 2020er Walporzheimer Kräuterberg, Goldkapsel, Spätburgunder trocken. Die Masters zeigten sich beeindruckt von den präsentierten Weinen, der Handarbeit in den Steilhängen und der Prägung durch das Terroir, die an der Ahr eine besonders große Rolle spielt. Die internationalen Fachleute hatten Fragen über Fragen, welche von den Winzern gerne beantwortet wurden.

Am Abend traf sich Gruppe zum Winemaker’s Dinner im Restaurant „Prümer Gang“ in Ahrweiler. Bei einem exklusiven Sechs-Gang-Menü mit Weinbegleitung der Weingüter Nelles, Burggarten, Adeneuer, Meyer-Näkel und Kreuzberg kam es zu einem weiteren spannenden fachlichen Austausch zwischen den Masters und den Winzerinnen und Winzern.

Der dritte Besuchstag startete mit einer Führung in der Dokumentationsstätte Regierungsbunker. Von dort ging es weiter zum International Wine Institute in Ahrweiler. Hier stand ein Fachvortrag unter dem Titel „A Glance oft the Ahr Valley“, moderiert von der Weinjournalistin und Sommelière Paula Sidore auf dem Programm. Beim anschließenden Open-Tasting waren Weine von 20 Weingütern aus dem Ahrtal vertreten. Nach einem Mittagsessen im Winzerhof Körtgen ging es für die Masters of Wine zurück zum Flughafen Frankfurt.

Carolin Groß, welche die Gruppe an allen drei Tagen begleitet hatte, resümierte: „Die Masters of Wine zeigten sich durchweg begeistert von den Weinen der Ahr, von der Leistung der Winzerinnen und Winzer und den hervorragenden Qualitäten insbesondere der Spätburgunder. Alle waren durchweg höchst interessiert. An allen Stationen der Reise kam es zu intensiven Fachgesprächen.“ Durch die gute Zusammenarbeit mit den Weingütern, der Gastronomie und Hotellerie sei es eine rundum gelungene Präsentation des Ahr-Weinbaus auf höchstem Niveau gewesen. Laut Groß sei von den Masters auch besonders die Top-Qualität der Gastronomie-Betriebe hervorgehoben worden. „Sicherlich nehmen die Masters ganz viele besondere Eindrücke aus dem Weinbaugebiet Ahr mit nach Hause und tragen sie auch weiter hinein in die internationale Wein-Fachwelt. Umgekehrt haben unsere Winzer einen umfassenden internationalen Blick auf die Ahr-Weine erhalten, der auch bei ihnen lange nachwirken wird“, so Peter Kriechel abschließend.

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Stadt Aachen veröffentlicht „Leitfaden für Veranstaltungen im Freien“

Aachen – Gemeinsam mit vielen anderen internen und externen Dienststellen hat die zentrale Ansprechstelle für Veranstaltungen des Fachbereiches Sicherheit und Ordnung einen Leitfaden für Veranstaltungen im Freien auf dem Gebiet der Stadt Aachen erstellt. Dieser ist auf aachen.de/Veranstaltungen zusammen mit weiterem Informationsmaterial zu finden.

Feste und Veranstaltungen sind ein nicht wegzudenkender Bestandteil gesellschaftlichen Lebens. Sie sind Zeichen eines lebendigen Gemeinwesens und gemeinsamer Kultur. Kleine und große Veranstaltungen wie Stadtfeste, Märkte, Konzerte, Sportereignisse und ähnliche erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Neben bekannten und traditionellen Veranstaltungen etablieren sich auch immer mehr neue Veranstaltungsformate.

Eine Veranstaltung im Freien zu organisieren kann eine Herausforderung für Veranstalter*innen sein, da es viele gesetzliche Bestimmungen und Vorgaben zu beachten gibt. Der Leitfaden soll Veranstalter*innen als Basis für eine erfolgreiche Veranstaltung dienen. Er umfasst vorrangig Veranstaltungen auf öffentlichen Flächen, jedoch sind viele der Regelungen auch bei Veranstaltungen auf privaten Flächen oder in Innenräumen zu beachten.

Hilfe bei Beantragung

In dem Leitfaden werden potenzielle Veranstalter*innen durch die einzelnen Genehmigungsverfahren geführt und auf sonstige geltenden Bestimmungen hingewiesen.

Wer Fragen zum Leitfaden hat oder Hilfe bei einer Antragsstellung benötigt kann sich unter den Rufnummern 0241 432-32230, -32231 und -32232 an die zentrale Ansprechstelle wenden.

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Landkreis Mayen-Koblenz verzeichnet mit 218.210 Einwohnern neuen Höchststand

Region/Mayen-Koblenz – Der Landkreis MYK wächst –  Bevölkerungszahl steigt erneut an – Immer mehr Menschen zieht es in den attraktiven Landkreis Mayen-Koblenz. Laut neuesten Zahlen des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz ist die Bevölkerungszahl zum 31. Dezember 2022 auf 218.210 Einwohner gestiegen und hat damit einen neuen Höchststand erreicht. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Zuwachs von 2.764 Personen. Die Anzahl der Einwohner ist damit bereits im achten Jahr in Folge gestiegen.

Die günstige Bevölkerungsentwicklung im Landkreis ist auf Wanderungsgewinne, also mehr Zu- als Fortzüge zurückzuführen. Das Wanderungsplus im Jahr 2022 beläuft sich auf 3.780 Einwohner, im Vorjahr lag es bei 1.364 Einwohnern. Die natürliche Bevölkerungsbewegung (Geburten/Todesfälle) fällt hingegen wie auch in den vergangenen Jahren negativ aus. Im Detail wurden im Jahr 2022 in Mayen-Koblenz insgesamt 1.907 Kinder geboren (940 Mädchen und 967 Jungen). Dies waren 79 weniger als im Vorjahr.

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Gerhard Becker aus Daun erhält Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz

Daun/Trier – Aus der Hand des Präsidenten der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), Thomas Linnertz, konnte vergangene Woche in Trier Gerhard Becker die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz in Empfang nehmen. „Sie haben sich über Jahrzehnte dem Ehrenamt und dem Dienst in der Gemeinschaft verschrieben. Leidenschaftlich und ernsthaft haben Sie die Pflichten des Ehrenamtes mit all seiner Verantwortung und Herausforderung angenommen und gemeistert“, betonte ADD-Präsident Linnertz in seiner Laudatio.

Gerhard Becker aus Daun hat sich insbesondere im sozialen und kulturellen Bereich engagiert. So war er seit 2010 und somit seit Gründung des Vereins „Bürger für Bürger e.V.“ in Daun, dessen Vorsitzender. Den Verein, der mit 25 Mitgliedern startete und nun mehr als 1.000 Mitglieder zählt, führte er bis 2021. „Bürger für Bürger e. V.“ fördert die Jugend- und Altenhilfe sowie Bildung und Erziehung und unterstützt Personen bei Aktivitäten des täglichen Lebens.

Erfolgreich wird hier Hilfe im Haushalt, im Garten, bei begleiteten Fahrten zu Ärzten oder zur Entlastung von Pflegenden und deren Familien angeboten. Als Leuchtturmprojekt konnte bereits im Jahr 2017 ein Bürgerbus angeschafft werden. Der Verein „Bürger für Bürger e.V.“ stellt eine herausragende Erfolgsgeschichte für ehrenamtliches Engagement in der Eifel dar. Daneben ist der 78-Jährige auch geschichtlich interessiert, hat zahlreiche historische Abhandlungen veröffentlicht und leitete sechs Jahre lang den Arbeitskreis Geschichte. Zusätzlich gehörte er von 2014 bis 2019 dem Rat der Verbandsgemeinde Daun an und war vier Jahre Mitglied des Stadtrates Daun. Den Glückwünschen von ADD Präsident Linnertz schlossen sich in Vertretung für Landrätin Julia Gieseking der 1. Kreisbeigeordnete Alois Manstein sowie Friedhelm Mader, Bürgermeister der Stadt Daun und Otmar Monschauer, 1. Beigeordneter der Verbandsgemeinde Daun an.