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Phantom-Buchungen aufgefallen – Kreisverwaltung MYK stellt Strafanzeige und kündigt Mitarbeiterin fristlos

Region/Mayen-Koblenz – Bei einer Routineüberprüfung in einer Dienststelle der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz sind Zahlungen aufgefallen, die den Verdacht einer Straftat haben aufkommen lassen. Danach muss eine Mitarbeiterin Gelder aus einer Sozialkasse an Personen ausgezahlt haben, deren Namen, deren Beruf und deren Zahlungsanlass frei erfunden waren. Mit diesen Phantomnamen hat die Mitarbeiterin nach hausinternen Ermittlungen der Kreisverwaltung rund 16.500 Euro unterschlagen.

Wie sich inzwischen herausgestellt hat, gehörte das als Empfänger genutzte Konto einer Verwandten der Mitarbeiterin. Landrat Dr. Alexander Saftig hat unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorwürfe Strafanzeige gestellt und die Mitarbeiterin fristlos gekündigt: „Diese Maßnahme war unausweichlich, weil die Hinweise auf ein strafbares Handeln für uns sehr konkret sind“, erklärt der Landrat. Da die Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden noch nicht abgeschlossen sind und bis dahin selbstverständlich auch die Unschuldsvermutung gilt, kann die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz keine weiteren Informationen zur Verfügung stellen.

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Unterhalts-Vorschuss digital beantragen

Region/Mayen-Koblenz – Das Onlinezugangsgesetz (OZG) verpflichtet Bund, Länder und Kommunen, ihre Verwaltungsleistungen über Verwaltungsportale auch digital anzubieten. In Rheinland-Pfalz kann die Leistung des Unterhaltsvorschusses seit Kurzem digital beantragt werden. Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz schaltete diesen Service zum 1. Juli frei. Seitdem können Bürger ihren Anspruch auf Unterhaltsvorschuss digital prüfen lassen und beantragen. Bei einem Besuch im Kreishaus tauschte sich Familienstaatssekretär Janosch Littig nun mit Landrat Dr. Alexander Saftig und dem Ersten Kreisbeigeordneten Pascal Badziong sowie weiteren Vertretern der Kreisverwaltung über die Entwicklung und das Ergebnis von „Unterhaltsvorschuss online“ aus.

„Wir haben uns bereits vor längerer Zeit auf den Weg gemacht, die Digitalisierung in unserem Hause weiter auszubauen und voranzutreiben. Das Ziel dabei ist und war, einen optimalen Service für alle Bürgerinnen und Bürger von Mayen-Koblenz zu gewährleisten“, sagte Landrat Dr. Alexander Saftig und betonte, dass die Digitalisierung für den Landkreis eine riesige Chance birgt, aber zugleich auch eine Mammutaufgabe ist. „Daher sind wir besonders stolz, dass wir hier mit der Freischaltung der Verwaltungsleistung ‚Unterhaltsvorschuss online‘ einen wichtigen Meilenstein erreicht haben“, ergänzte der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong.

Der Landkreis Mayen-Koblenz hat in Rheinland-Pfalz bei der Umsetzung der Verwaltungsleistung „Unterhaltsvorschuss online“ als Pilotkommune eine sehr wichtige Rolle eingenommen. Für die Kreisverwaltung wird die Digitalisierung nach dem OZG aber nicht mit dem Eingang des Onlineantrages enden. Langfristig soll sichergestellt sein, dass Anträge per Schnittstelle in mögliche Fachverfahren gehen, um dort sofort weiter bearbeitet werden zu können. Bei der Beantragung des Unterhaltsvorschusses ist das bereits gelungen. „Die Möglichkeit, Ansprüche auf Verwaltungsleistungen des Staates digital zu beantragen und auf diesem Wege auch entsprechende Bescheide zu bekommen, ist ein wirklicher Fortschritt. Das entlastet die Verwaltung, vor allem ist es aber ein guter Service für die Bürgerinnen und Bürger“, begrüßte Familienstaatssekretär Janosch Littig diesen wichtigen Erfolg.

Mehr Informationen gibt es unter www.unterhaltsvorschuss-online.de

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„Flutkapelle des Ahrtals“ in den Weinbergen von Walporzheim eingeweiht

Walporzheim – Bischof Dr. Stephan Ackermann weihte am 15. Juli eine neue Kapelle in den Weinbergen von Walporzheim ein. Drei Dinge seien ihm in den Sinn gekommen, als er die Kapelle in den Weinbergen über Walporzheim gesehen habe, so der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann: Erinnerung, Hoffnung und Mahnung. Er weihte die „Flutkapelle des Ahrtals“ am zweiten Jahrestag der Flut, die in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli nicht nur im Ahrtal, sondern auch in Nordrhein-Westfalen, in der Eifel und rund um Trier für viel Leid sorgte. „Es ist wichtig in diesen Tagen zu schauen, was geschafft ist, aber auch auf die Betroffenen, die bis heute innerlich leiden.“

Die Kapelle solle zu einem Ort werden, an dem sich die Besucherinnen und Besucher an Menschen erinnern können, die ihr Leben in der Flut verloren haben. Der Bau der Kapelle gebe aber auch Hoffnung und lenke den Blick auf das, was schon geschafft wurde. Doch zugleich verstehe Ackermann diesen neuen Ort auch als Zeichen der Mahnung. „Er mahnt dazu, sensibel zu bleiben füreinander und das Zusammenleben, aber auch für die versteckten Wunden“, sagte der Bischof in seiner Predigt während der Wort-Gottes-Feier vor der Kapelle. Er ermunterte, Solidarität zu leben und empathisch zu sein. Zudem stehe die Kapelle für ihn als Mahnung zur Bescheidenheit und als Aufforderung im Einklang mit der Schöpfung zu leben und diese zu bewahren.

Die Mitglieder des Freundeskreises der Kapelle St. Josef Walporzheim werden sich zukünftig um die Kapelle im Wingert kümmern. Sie hoffen, dass die St. Donatus Kapelle gut angenommen werde. „Kirchen und Kapellen sind keine von der Welt abgeschlossenen Räume. Daher soll diese Kapelle für Angehörige, Einheimische, Wanderer und Besucher im Ahrtal eine Erinnerungsstätte werden und zum Wallfahrten, Pilgern, zum Verweilen und zum Gebet einladen“, fasst es Andrea Wittkopf vom Kapellenverein und Teil des Vorbereitungsteams des Gottesdienstes zusammen. Den Wünschen schloss sich Bischof Ackermann an: „Ich wünsche mir, dass viele den Weg hierher finden und keiner ungestärkt weg geht.“ Während der Wort-Gottes-Feier neben Kapelle und Altar wurde auch eine Statue des Heiligen Donatus geweiht, der Schutzheiliger vor Unwettergefahren und nun Patron der Flutkapelle ist.

Viele Unterstützer und Förderer

Möglich wurde der Bau des kleinen Gotteshauses durch Unterstützung von unterschiedlichen Stiftern, Vereinen und mit Hilfe kommunaler Einrichtungen. „Durch eine gute Fügung kamen Helfer aus dem Süddeutschen Raum auf unseren Kassierer Harald Knieps zu und boten dem Freundeskreis der Kapelle St. Josef an, eine Kapelle zu stiften“, berichtete Werner Schüller, Vorsitzender des Freundeskreises der Kapelle St. Josef Walporzheim von der Genese der neuen Kapelle im Weinberg. Die Mitglieder des Freundeskreises werden sich zukünftig um zwei Kapellen kümmern: Zum einen um die St. Josef Kapelle im Ortskern, die durch die Flutkatastrophe stark beschädigt wurde und sich weiterhin im Wiederaufbau befindet und zum anderen um die neue St. Donatus Kapelle in den Weinbergen.

 

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RuheForst am Laacher See in Bell eingeweiht

Region/Mendig/Bell – Mit der Einweihung des Ruheforstes am Laacher See in Bell wird in der Verbandsgemeinde Mendig eine neue Bestattungsform angeboten. In Zeiten in denen zwischen Verstorbenen und deren Angehörigen die räumliche Distanz der Bestattungs- und der Wohnorte immer öfter von weiten Entfernungen geprägt ist, ist auch die Organisation der Grabpflege schwieriger geworden. Auch aus diesem Grund werden Bestattungsalternativen immer stärker nachgefragt. Mit dem RuheForst am Laacher See haben Sie jetzt in Bell eine solche Alternative geschaffen.

„Der Gedanke zurück zur Natur und den Wald sich selbst überlassend zum Ruheort werden zu lassen kam uns sehr entgegen. Wir nennen unsere Grabstätten – gemäß dem Konzept – auch Ruhebiotope. Das Wort verbindet, frei übersetzt: bios: das Leben und topos: der Ort, wortwörtlich Leben und Tod. Gerade die Tatsche nicht nur für verstorbene Angehörige einen Platz zu finden, sondern auch bereits zu Lebzeiten für die Zeit danach vorzusorgen macht unseren Ruheforst so reizvoll“, ist der Beller Ortsbürgermeister Stefan Zepp überzeugt, dass in den Gremien der Ortsgemeinde eine gute Entscheidung getroffen wurde. Es ist der erste Waldfriedhof im Landkreis Mayen-Koblenz, der öffentlich weit über die Grenzen von Bell hinaus genutzt werden kann.

Im RuheForst übernimmt die Natur die Pflege. Künstliche Dekorationen würde die Atmosphäre zerstören. Die Angehörigen haben aber einen Ort, an dem sie ihrem Verstorbenen nah sein können, denn eine kleine Tafel mit dessen Namen und Lebensdaten ist möglich. „Dieser Waldfriedhof ist nicht nur ein Ort der Trauer, sondern auch ein Ort des Lebens. Er bietet Raum für Besinnung, für Spaziergänge und für das Erleben der Natur in all ihrer Pracht“, so Jörg Lempertz, Bürgermeister VG Mendig.

Im RuheForst am Laacher See werden insgesamt 172 Ruhebiotope mit rund 2.000 Grabplätzen angeboten. Die genehmigte Gesamtfläche ist circa fünf Hektar groß. Davon ist aktuell in etwa die Hälfte erschlossen.

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Beliebter Treffpunkt in Mayen ist wieder geöffnet

Mayen – Mitarbeitende und Bevölkerung können die Cafeteria im St. Elisabeth Krankenhaus Mayen besuchen – Es war und bleibt ein beliebter Treffpunkt in Mayen: die Cafeteria im St. Elisabeth Krankenhaus. Sie bietet montags bis freitags von 7 bis 16 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 11:30 bis 16 Uhr ein umfangreiches Angebot an.

Auf der Speisekarte stehen ein reichhaltiges Frühstück und mittags ein Büfett mit verschiedenen Menüs, die beliebig zusammengestellt werden können, zur Auswahl. Zum Repertoire gehören sowohl Fleisch-, als auch Fisch- und Vegetarische Gerichte. Am Nachmittag gibt es eine große Auswahl an Kuchen und Teilchen, ergänzt um frische Kaffeespezialitäten.

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Höchste Auszeichnung des deutschen Handwerks an Ralf Hellrich verliehen

Region/Koblenz/Berlin – HwK-Hauptgeschäftsführer erhält „Handwerkszeichen in Gold“ für außerordentlichen Einsatz zum Wohle des Handwerks. Für seinen außerordentlichen Einsatz im Sinne des Handwerks ist der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer (HwK) Koblenz, Ralf Hellrich, mit dem „Handwerkszeichen in Gold“ als höchster Auszeichnung des Wirtschaftsbereichs geehrt worden. Diese Auszeichnung wird durch den Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) verliehen. In Koblenz überreichte Holger Schwannecke als ZDH-Generalsekretär Hellrich das Handwerkszeichen.

Neben Schwannecke stellten auch HwK-Präsident Kurt Krautscheid, Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt, David Langner als Oberbürgermeister der Stadt Koblenz und Dr. Alexander Saftig, Landrat des Kreises Mayen-Koblenz, in Reden die Leistungen von Ralf Hellrich heraus, der seit 2018 als Hauptgeschäftsführer an der Spitze der Koblenzer Kammer agiert. Kurt Krautscheid nannte beispielhaft die schnelle und beherzte Organisation handwerklicher Hilfeleistungen und Strukturen nach der Flutkatastrophe im Ahrtal. „Auch das ist Ralf Hellrich: wenn er Gesprächsrunden zwischen den vielen Akteuren organisiert, muss man nicht lange überzeugen, sich hier einzubringen. Denn Ralf ist ein Netzwerker und wenn er so etwas aufbaut, hat es Hand und Fuß.“ Auch die schnelle Umstellung wichtiger Lehrgänge, Meisterprüfungen und interner Abläufe im Zuge der Pandemieauflagen wurden beispielhaft für innovative und proaktive Problemlösungen beschrieben, was einher ging mit einem deutlichen Digitalisierungsschub. „Wer Ralf Hellrich kennt, weiß um seine Begeisterung für innovative, digitale Ideen und Anwendungen.“

Holger Schwannecke stellte Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten von wirtschaftlichen, gesellschaftlichen wie auch politischen Prozessen in den Mittelpunkt seiner Rede. „Hier spielen handwerkliche Organisationen und deren Akteure eine wichtige Rolle. Wir brauchen Leute, die anpacken. Ralf Hellrich ist so ein Anpacker und er hat sich die heutige Auszeichnung redlich und über die Jahre hart erarbeitet.“ Voller Ideen und Tatendrang, „ist er ein Mensch, der gut tut. Er richtet den Blick nach vorn, geht auf Menschen zu und schafft es mit seiner optimistischen Art, sie zu motivieren.“

„Diese höchste Auszeichnung im Handwerk ist mehr als verdient. Ralf Hellrich ist immer offen für Neues, er hat viele Projekte vorangetrieben und zeigt ein nicht nachlassendes Engagement für seine Branche“, würdigte auch Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt die beeindruckende Karriere von Ralf Hellrich in den Handwerksorganisationen und seine zahlreichen Verdienste rund um das Handwerk. Der Hauptgeschäftsführer habe „eine große Tatkraft und außergewöhnliche Qualitäten als Chef und Motor der Handwerkskammer Koblenz“, sagte Schmitt. „In Koblenz zeigt sich: Wenn das Ehrenamt und das Hauptamt gemeinsam mit den Mitgliedsbetrieben an einem Strang in dieselbe Richtung ziehen, ist und bleibt das Handwerk die ‚Wirtschaftsmacht von nebenan‘“, lobte die Ministerin dieses entschlossene Miteinander.

„Man kann Ralf Hellrich wie auch dem gesamten Handwerk gratulieren. Was wir hier seit Jahren erleben, ist eine Erfolgsgeschichte und kommt unserer ganzen Region zugute“, so David Langner, der Hellrich seit Jahrzehnten kennt und ihn als „pragmatisch, optimistisch, zupackend und lösungsorientiert“ beschreibt. Auch Landrat Alexander Saftig stellte die handwerklichen Leistungen als „wichtigen Faktor für eine Wohlfühlatmosphäre der Region“ heraus und lobte Ralf Hellrich wie auch Kurt Krautscheid für ihr Wirken. „Sie haben gemeinsam Vieles entwickelt und die heutige Verleihung ist auch eine gute Möglichkeit, dafür einmal herzlich zu danken!“

Ralf Hellrich ging in seiner Danksagung auf die gute Zusammenarbeit mit dem Ehrenamt, der Geschäftsführung und allen HwK-Mitarbeitern ein. Insbesondere hob er den Rückhalt durch seine Familie heraus, „ohne den mein Einsatz für das Handwerk so nicht möglich gewesen wäre.“ Hellrich ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder sowie zwei Enkelkinder.

Der 60-jährige Diplom-Betriebswirt kann auf jahrelange und umfangreiche Erfahrungen an der Spitze von Handwerksorganisationen zurückblicken. So war er ab 2001 Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft (KHS) Westpfalz, ab 2006 auch der KHS Kaiserslautern. 2008 wurde er zum Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer in Kaiserlautern gewählt und vertrat ab 2012 als Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern Rheinland-Pfalz die Gesamtinteressen des Landeshandwerks gegenüber Politik, Organisationen und Einrichtungen auf Landes-, Bundes- und Europa-Ebene wie auch am „Ovalen Tisch“ der Landesregierung.

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Bürgermeister-Spende für Wachtberg4Help

Wachtberg-Berkum – Bitte keine Geschenke, darum hatte Bürgermeister Jörg Schmidt anlässlich der Feier seines kürzlich begangenen 60. Geburtstages gebeten. Stattdessen sollten Spenden für einen guten Zweck gesammelt werden. Mitarbeiter, Freunde, Weggefährten … die rund 170 Gäste hatten fleißig das rote Schwein gefüllt und so konnte Schmidt kürzlich die stolze Summe von 1.800 Euro an Silvia Parting vom Verein Wachtberg4Help übergeben.

2022 als gemeinnütziger Wachtberger Verein gegründet engagiert sich Wachtberg4Help in der Region und aus der Region für Kriegs- und Katastrophenopfer. Seit dem Krieg in der Ukraine unterstützt der Verein die Menschen dort regelmäßig mit medizinischem Material und Lebensmitteln. Die zweite Vereinsvorsitzende zeigte sich sichtlich erfreut über die unerwartete Spende. Gerade jetzt seien sie wieder in den Vorbereitungen einer neuen Hilfstour. Mitte August sollen wieder Lebensmittel und Hygieneartikel vor allem für Seniorinnen und Senioren in die Ukraine gebracht werden. Für den Verein wäre das der mittlerweile 15. Hilfstransport, den die ehrenamtlich Engagierten organisieren. Das Netzwerk habe sich weiter gefestigt, erzählte Parting, und durch weitere Kooperationen wären die Transporte einfacher geworden. Auch die nächste Tour führe wieder nach Przemysl an der polnisch-ukrainischen Grenze, Partnerorganisationen übernähmen dort dann die weitere Verteilung ins Kriegsgebiet. So seien schon viele Tonnen Hilfsgüter zielgenau an Krankenhäuser, Kinderheime und zu Menschen gebracht worden, die wegen des Krieges von einer stabilen Versorgung abgeschnitten sind.

Silvia Parting dankte Jörg Schmidt im Namen des Vereins herzlich für die Spende. Wer jetzt interessiert daran sei, Wachtberg4Help auch zu unterstützen, als aktiv Engagierter oder mit einer Spende, könne sich gerne melden: E-Mail: info@wachtberg4help.de , Internet: www.wachtberg4help.de .

 

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Deutschland-Ticket für Schülerinnen und Schüler in der StädteRegion Aachen zum 1. August

Aachen – In Aachen und der Städteregion werden zum 1. August die meisten School&Fun-Tickets und Schülerjahreskarten für das Schuljahr 2023/2024 auf das Deutschlandticket umgestellt. Vom neuen „Deutschlandticket Schüler“ profitieren rund 20.000 Schülerinnen und Schüler. Wer auch bisher schon ein School&Fun-Ticket oder eine Schülerjahreskarte hatte, kann das Deutschlandticket an den Fahrscheinautomaten der Deutschen Bahn ab sofort auf seine Chipkarte laden. In Aachen und der Städteregion stehen 26 Automaten zur Verfügung. In den Kreisen Düren und Heinsberg, die ebenfalls zum Gebiet des Aachener Verkehrsverbundes (AVV) gehören, gibt es weitere 46 Automaten. Die ASEAG arbeitet zudem gemeinsam mit ihren IT-Dienstleistern unter Hochdruck daran, dass die Tickets möglichst bald auch an den Fahrscheinautomaten und bei den Vorverkaufsstellen der ASEAG aktualisiert werden können.

Die Chipkarten können auch im Kunden-Center der ASEAG am Aachener Bushof aktualisiert werden. Hier kann es aber zu längeren Wartezeiten kommen. Daher empfehlen ASEAG und Aachener Verkehrsverbund, die DB-Fahrscheinautomaten zu nutzen. Die ASEAG hat in dieser Woche alle Schülerinnen und Schüler, die ein School&Fun-Ticket nutzen, angeschrieben und über die Umstellung informiert. Diesem Schreiben liegt auch eine so genannte Gültigkeitsbescheinigung bei. Die müssen die Schülerinnen und Schüler mitführen, solange sie das Deutschlandticket nicht auf ihre Chipkarte aufgespielt haben. Das muss bis spätestens 31. August geschehen sein.

Schülertickets an Fahrkartenautomaten auf das Deutschlandticket aktualisieren

Anne Körfer, Leiterin des Fachbereiches Kundenservice bei der ASEAG: „Innerhalb weniger Wochen haben Schulträger und Verkehrsunternehmen den Erlass des Landes zur Einführung des Deutschlandtickets für Schülerinnen und Schüler umgesetzt. Jetzt sind wir auf die Hilfe der Schülerinnen und Schüler angewiesen, damit die Umstellung reibungslos klappt. Alle, die ihr Ticket am Automaten aktualisieren, tragen dazu bei, dass die Warteschlange vor dem Kunden-Center nicht zu lang wird.“ Wer für das Schuljahr 2023/2024 erstmals ein School&Fun-Ticket beantragt hat, braucht seine Chipkarte nicht an den Fahrscheinautomaten zu aktualisieren. Die Chipkarte wird als Deutschlandticket per Post geschickt.

Alle Infos auf aseag.de und avv.de

Alle Infos zur Umstellung von School&Fun-Tickets und Schülerjahreskarten auf das Deutschlandticket findet man auf aseag.de/schule und avv.de.

Innovative Technik im Gebiet des Aachener Verkehrsverbundes

Beim Auflegen der Chipkarte am Automaten wird in einer Cloud überprüft, ob zu der aufgelegten Karte Aufträge vorhanden sind, beispielsweise das Schreiben eines neuen Tickets oder das Abändern eines bestehenden Tickets. Wenn dies der Fall ist, werden die Aufträge ausgeführt und zum Beispiel neue Tickets elektronisch auf die Chipkarte geschrieben. „Die Technik zum Aufladen der Deutschlandtickets am Automaten ist Bestandteil des deutschlandweiten eTicket-Standards. Im AVV wird diese Technik deutschlandweit-einmalig in einer optimierten Form angewendet, die datensparsamer und vor allem schneller funktioniert, was dafür sorgt, dass eine Vertragsänderung im System und das Aufladen des neuen Tickets am selben Tag möglich ist“, so Markus Vogten, Pressesprecher des Aachener Verkehrsverbundes (AVV).

Die meisten Schulträger folgen dem MUNV-Modell

Die meisten Schulträger in der Städteregion Aachen haben entschieden, dem vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MUNV) mit Erlass vom 2. Juni 2023 empfohlenen so genannten MUNV-Modell zu folgen. Nach der Schülerfahrkostenverordnung erhalten anspruchsberechtigte Schülerinnen und Schüler in diesem Fall durch den Schulträger ein Deutschlandticket. Selbst-zahlende bekommen dies zu einem vergünstigten Preis von 29 Euro. Somit beträgt in der Städteregion Aachen der Preis für das School&Fun-Ticket als Deutschlandticket wie bisher für anspruchsberechtigte Schülerinnen und Schüler 14 Euro für das erste Kind, 7 Euro für das zweite Kind und 0 Euro für jedes weitere Kind. Schülerinnen und Schüler, deren Schulträger dem MUNV-Modell folgen und die keinen Anspruch auf Erstattung von Schülerfahrkosten haben, können das Deutschlandticket für 29 Euro bei der ASEAG beziehen. Dieser Preis ist günstiger als die 32,80 Euro, die ab 1. August für ein School&Fun-Ticket gelten, das zudem nur im Gebiet des Aachener Verkehrsverbundes gültig ist. Schülerinnen und Schüler, die noch nicht wissen, ob ihre Schule dem MUNV-Modell folgt, sollten bei den Schulen nachfragen.

 

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LG Laacher See beim AhrTuS-Lauf für den ersten Platz der Meistbeteiligung geehrt

Laacher See – Im zweiten Jahr lud der TuS Ahrweiler zum AhrTuS Lauf auf die Quarzkaul oberhalb vom Kalvarienberg ein. Da die Parkplätze auf dem Gelände sehr gering waren, wurde den Sportlern empfohlen, die öffentlichen Parkplätze in Ahrweiler zu nutzen. Zum Austragungsort galt es dann etwa 1,5 km zu laufen. Hier war alles bestens organisiert, die Gäste wurden von toller Live-Musik begrüßt und nette Helfer*innen empfingen sie am Verpflegungs- und Gepäckaufbewahrungsstand.

Die Walker der LG Laacher See warten auf den Startschuss. Foto: Karin Breslauer

Der einzige Wermutstropfen war das extrem heiße Wetter. Für kühle Erfrischung sorgte ein leichter Wasserregen aus dem Gartenschlauch. Die Wettkampfstrecken führten überwiegend durch den Wald und unterwegs gab es ausreichend Verpflegungsstellen.

Der erste Wettkampf, an dem die LG’ler dabei waren, war der Jedermannlauf über 5 km. Nach langer Zeit startete Luisa Breslauer wieder für die LG Laacher See. Sie begleitete ihren Vater, der anschließend noch die 10 km bestritt.

Anschließend fiel der Startschuss für die 10 km. Manfred Schmitt wurde mit 69:38 min. Zweiter der AK M 60. Bestzeiten konnten aufgrund der Hitze und den Höhenmeter nicht erzielt werden. Die meisten der LG Laacher See fanden sich beim 6,5 km Walkingwettbewerb. Alle Strecken waren mit zahlreichen Höhenmeter gespickt. Die Extremhitze erschwerte zusätzlich die Bedingungen. Zur Belohnung gab es einen grandiosen Ausblick ins Ahrtal.

Für die Sportfreunde der LG Laacher See gab es noch ein weiteres Highlight. Sie wurden für den ersten Platz der Meistbeteiligung geehrt. Des Weiteren belegten die Frauen der LG Laacher See den fünften Platz beim Ahrtal-Team Cup, der aus vier Einzelveranstaltungen bestand. Hier gab es einige Leckereien aus dem Ahrtal. Die Einzelergebnisse des AhrTus Lauf findet man unter

www.my.raceresult.com/238056/results.

Bei kühlen Getränken genossen die LG’ler die gemütliche Atmosphäre auf der Quarzkaul in Ahrweiler.

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Bad Münstereifel Ort des Gedenkens an die Flut – Freitreppe an der Erft feierlich eröffnet

Bad Münstereifel – Am gestrigen Samstag, 15. Juni hat Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian gemeinsam mit ihren Stellvertretern und den politischen Vertretern von Bad Münstereifel die Freitreppe an der Erft eröffnet. Zuvor gedachte sie den fünf Opfern der Flutkatastrophe auf dem Stadtgebiet mit einem Gebet und einer Gedenkkerze. Danach segnete Pfarrer Robert Rego gemeinsam mit Armin Reichert die Treppe ein.

In ihrer Rede unterstrich Sabine Preiser-Marian die Bedeutung der Freitreppe als besonderen Ort des Erinnerns und des Gedenkens, denn genau an dieser Stelle haben die gewaltigen Wassermassen vor zwei Jahren ein großes Loch in die Erftmauer gerissen und den Springbrunnen davor zerstört. „Die Flut hat viel Leid und Zerstörung über Bad Münstereifel gebracht und bei vielen Bürgerinnen und Bürgern hat sie tiefe Narben hinterlassen, die immer noch weh tun.“ Die Bürgermeisterin dankte an der Stelle den Hilfsorganisationen, Psychologen und Seelsorgern, die nach wie vor den Menschen in Bad Münstereifel wichtige, psychologische Unterstützung anbieten.

Symbol der Hilfsbereitschaft und des Zusammenhalts

Trotz der immensen Schäden in der Kernstadt und den Dörfern hat die Flut auch etwas Neues entstehen lassen: Im Januar 2022 stimmte der Stadtrat für den Bau der neuen Freitreppe. „Die Freitreppe hält die Erinnerung und Mahnung an die Flutnacht wach, gleichzeitig ist sie ein starkes Symbol dafür, was wir mit der Hilfsbereitschaft vieler Menschen und dem Zusammenhalt und Mut der Münstereifeler nach dem schlimmen Ereignis alles geschafft haben“, so die Bürgermeisterin.

Ein besonderes Element der Treppe sind die alten Pflastersteine, die in das Bauwerk integriert sind, und Motive der Flut aus Bad Münstereifel tragen. Diese „Foto-Pflastersteine“ hat der Fotograf Joachim Rieger in einem aufwendigen und hochwertigen Druck gestaltet. Privatleute und Unternehmen haben die Steine gestiftet.

Wiederaufbau in Bad Münstereifel weit fortgeschritten

„Wenn ich auf die letzten zwei Jahre zurückblicke, haben wir wirklich vieles geschafft und darauf können wir gemeinsam stolz sein“, betonte die Bürgermeisterin und danke nochmals allen Helfern, die nach der Flut mitangepackt haben. Bereits nach einem Jahr konnte das Outlet mit einem Silent Opening größtenteils wieder eröffnen. Zu den bisherigen Geschäften sind sogar neue hinzugekommen, auch einige Cafés. Inzwischen sind bis auf Restarbeiten alle städtischen Schul- und Kitagebäude sowie drei Feuerwehrgerätehäuser in Schönau, Eicherscheid und Arloff wieder hergerichtet. Das Feuerwehrgerätehaus in der Kernstadt wird an gleicher Stelle und nach dem neuesten Stand der Technik wiederaufgebaut.

Die massiv zerstörten Straßen und Brücken zwischen Werther Tor und Orchheimer Tor sind fast durchgehend erneuert und mit barrierearmem Pflaster und wasserdurchlässigem Fugenmaterial versehen, die Erftmauern der Kernstadt hochwassergesichert wieder aufgebaut. Die zerstörten Wege im Stadtwald sind erneuert.

Zurzeit werden in Iversheim die beschädigten Brücken und in Arloff die Erftmauern saniert und neu aufgebaut – auch hier unter Berücksichtigung eines verbesserten Hochwasserschutzes. Im Anschluss werden die zerstörten Straßen endgültig saniert.

Der Bau der Freitreppe wird aus dem Wiederaufbaufonds des Bundes und des Landes NRW finanziert. Die Kosten übersteigen nicht die des reinen Wiederherstellens der Erftmauer an dieser Stelle, da Maßnahmen wie z.B. der Unterbau der Erftmauer entfallen.