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Mechernicher Tafel erhielt 59.500 Euro – Gefördert von der „Deutschen Fernsehlotterie“

Mechernich – Drei Kühlschränke und zwei Tiefkühltruhen mit bester Energieeffizienz, einen Elektrotransporter samt „Wallbox“ zum Aufladen und 250 Lebensmittelgutscheine, alles im Gesamtwert von 59.500 Euro, gab es nun für die Mechernicher Tafel – möglich gemacht durch eine Förderung der „Deutschen Fernsehlotterie“, bekannt aus „dem Ersten“ (ARD). Insgesamt hat Deutschlands traditionsreichste Soziallotterie aus Hamburg im gesamten Bundesgebiet Tafeln mit rund 23 Millionen Euro unterstützt.

Entsprechend groß war die Freude auch in Mechernich. Denn eine derartige Förderung hatte es seit der Vereinsgründung im Jahre 2004 noch nicht gegeben. Volker Nüßmann, der stellvertretende Vorsitzende neben dem Vorsitzenden Wolfgang Weilerswist, der Vereinsgeschäftsführer Hans-Peter Buhs und die Kassiererin Manuela Pütz nahmen die Spende von Nils Detering und Felix Kalbe, Repräsentanten der „Deutschen Fernsehlotterie“, überglücklich entgegen.

„Wahres Platzwunder“

Die mit rund 45.000 Euro größte Investition des Ortsvereins war ein neuer „Renault Kangoo“. Der Transporter fährt mit Strom und ist somit topmodern und nachhaltig – eine Voraussetzung der „Fernsehlotterie“. „Das ist ein wahres Platzwunder“, freute sich Manuela Pütz gegenüber der Agentur ProfiPress. Der Wagen stammt vom Euskirchener „Autohaus Raiffeisen“, bei dem der Vorsitzende Wolfgang Weilerswist „sehr gut Konditionen“ ausgehandelt habe.

Nun reiht er sich in die „Tafel-Flotte“, bestehend aus einem Tiefkühl- und einem Kühlfahrzeug, ein. Mit dem E-Transporter, der ein mittlerweile schon 18 Jahre altes Fahrzeug ersetzt, werden in Zukunft Lebensmittel aus dem gesamten Stadtgebiet abgeholt.

„Überwältigt von Engagement“

„Die regionale Arbeit des »Tafel Mechernich e.V.« ist eine feste Säule für jene Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Ich bin überwältigt vom selbstlosen Engagement der Helfer hier vor Ort!“, so Nils Detering.

Für Christian Kipper, den Geschäftsführer der „Deutschen Fernsehlotterie“, sind die Tafeln „unersetzliche Orte gelebter Menschenliebe, Mitmenschlichkeit, aber auch der persönlichen Zuwendung sowie Begegnung und werden dringend gebraucht.“

Dabei wird die Not des Vereins auch in Mechernich immer größer. Während die verfügbaren Lebensmittel in den vergangenen Jahren immer weniger wurden, hat sich die Zahl der Bedürftigen in zwei Jahren quasi verdoppelt. „Denn auch Flüchtige aus beispielsweise der Ukraine sind auf Hilfen angewiesen“, wie Pütz erklärte. „Mittlerweile kommen wöchentlich 782 Menschen, 330 davon Kinder“, so Volker Nüßmann.

Ausgabe ist immer dienstags und freitags. Aufgrund des Mangels mittlerweile in getrennten Gruppen. 35 ehrenamtliche Helfer sind mit dabei, der Altersdurchschnitt liegt laut Pütz bei 65 Jahren aufwärts. Hans-Peter Buhs: „Daher sind weitere Freiwillige, gerne auch mit Führerschein für »Dienstfahrten«, herzlich willkommen.“

Zwei Milliarden Euro seit 1956

Die Tafeln wurden im Vorfeld von ihrem Bundesverband kontaktiert. Per Antrag wurde dann der Förderbedarf geklärt. So kam es vor, dass manche „nur“ rund 2.000 Euro erhielten, andere hingegen bis zu 100.000 Euro. Die Chancen waren aber für alle gleich. „Denn die Unterstützung der Tafeln ist für uns eine Herzensangelegenheit“, so die „Fernsehlotterie“.

Jedes Jahr fließen mindestens 30 Prozent der Loseinnahmen über die „Stiftung Deutsches Hilfswerk“ in gemeinnützige Zwecke in ganz Deutschland. Dabei stehe die Unterstützung von Kindern, Jugendlichen, Familien, Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Behinderung oder schwerer Erkrankung sowie Nachbarinnen und Nachbarn im Fokus. So erzielten die Mitspielerinnen und Mitspieler von 1956 bis heute eine Summe von mehr als zwei Milliarden Euro für karitative Zwecke.

Mehr als 13 Millionen Menschen sind in Deutschland von Armut betroffen oder unmittelbar von ihr bedroht. Etwa zwei Millionen nutzen das Hilfsangebot der Tafeln – so viele wie noch nie zuvor. Grund hierfür sind unter anderem die Pandemie, der Ukrainekrieg, die Inflation und die gestiegenen Energiekosten.

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Fest zur Einweihung – Auch Gäste aus Politik und Kölschrocker Stephan Brings waren mit von der Partie

Mechernich-Weyer – Fest zur Einweihung einer neuen Wohngruppe für vier Menschen mit Autismus in Weyer gefeiert – Weit über 300 Leute mit dabei – Familie Arns hat alles in Eigenregie ermöglicht. Sina ist 19 Jahre alt, stammt aus Bergheim und hat immer einen Pfeifenputzer in der Hand.

Luca Arns (m.) hatte das Gebäude selbst finanziert und mit seinem Vater Heinz errichtet. Klaus Voussem MdL (l.) und Thomas Hambach, der Erste Beigeordnete der Stadt, waren vom Einsatz der Familie tief beeindruckt. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Annika ist ebenfalls 19 Jahre alt, stammt aus Kall und liebt Prinzessin Lillifee über alles. Leon ist 21 Jahre alt, hat immer ein Schlüsselband an der Hosentasche und stammt aus Weyer. Genau hier eröffnet auch bald eine Wohngruppe, in der die Drei – samt einer weiteren Person die noch nicht feststeht – künftig unter einem Dach leben werden.

Sie haben Autismus, eine komplexe und vielgestaltige neurologische Entwicklungsstörung. Diese zeigt sich besonders im sozialen Umgang mit Mitmenschen, in der Kommunikation und in sich wiederholenden und stereotypen Verhaltensweisen.

Für sie beginnt ab September ein neuer Lebensabschnitt, denn sie ziehen zum ersten Mal von zuhause aus. Feierlich wurde das frisch errichtete Gebäude, dass die Wohngruppe im Erdgeschoss und fünf Wohnungen beinhaltet, am vergangenen Wochenende eingeweiht. Genau 362 Besucher wohnten diesem besonderen Tag bei, den Familie Arns aus Weyer überhaupt erst möglich gemacht hatte. Für musikalische Unterhaltung sorgte dabei Kult-Kölschrocker Stephan Brings mit seiner Gitarre und der Musikverein „Harmonie Weyer“.

„Mitten im Dorf und im Leben“

Für das kostenlose, leibliche Wohl waren ein Imbisswagen, der Bratkartoffeln und frisch gebackene Pizza anbot, sowie ein Getränkewagen vor Ort. Ein Kuchenbuffet der „Konditorei Arns“ rundete das Angebot ab. Der Junggesellenverein Weyer übernahm dabei den „Service“.

Die bestens gelaunten Gäste sangen munter und lauthals zu „Brings“-Hits wie „Kölsche Jung“, „Hallelujah“, „Wem gehört die Stadt“ und „Jeck yeah“ mit.

Der Kölschrocker betonte gegenüber der Agentur ProfiPress: „Was die Familie Arns hier innerhalb von nur einem Jahr geschaffen hat, ist wirklich beeindruckend. Ich finde es richtig toll, dass die Wohngruppe mitten im Dorf und somit auch mitten im Leben dabei ist. Deswegen gebe ich hier auch heute gerne ein paar Lieder zum Besten!“ Er sei von Manu Arns im Vorfeld angesprochen worden und direkt Feuer und Flamme mit der Idee gewesen, da beispielsweise auch sein Sohn mit behinderten Menschen arbeitete und er daher wisse, wie fordernd diese Aufgabe oftmals sei.

„Liebevolle Gemeinschaft“

Entstanden war das Wohnprojekt auf Initiative von Familie Arns. Sie hatten zuerst erst an eine Wohnung für ihren Sohn Leon gedacht, damit er von zuhause ausziehen kann. Im Laufe der Zeit wurde das Projekt aber immer größer. Manu Arns kümmerte sich um die Planung und bürokratische Angelegenheiten, Sohn Luca (23) und sein Vater Heinz hatten das Gebäude „hochgezogen“ und sich um fast alles selbst gekümmert, so zum Beispiel Trockenbau und Böden. „So gut wie alles außer Elektronik und Dach“, erklärte Luca, der in Zukunft selbst in einer der Wohnungen einziehen wird.

Er hatte das rund zwei Millionen Euro teure Projekt, bis auf eine Förderung des „LVR Rheinland“, selbst finanziert. Im Laufe der Zeit bildete sich dann schließlich auch ein Verein, der „Anders, na und? e.V.“ Dieser hat mit der Immobilie aber wirtschaftlich nichts zu tun.

Manu Arns betonte in ihrer Ansprache an das Publikum: „Unser Ziel ist es, den Vier ein Leben in einer herzlichen, liebevollen und verständnisvollen Gemeinschaft zu ermöglichen, in der jeder seine individuellen Fähigkeiten ausleben kann.“ Und auch Ortsbürgermeister Björn Wassong, der leider terminlich verhindert war, ließ es sich nicht nehmen, ein paar Worte per Audiobotschaft an die Anwesenden zu richten. „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben“, zitierte er Hermann Hesse und betonte, dass er „allergrößten Respekt“ vor dem Projekt habe.

Erfolg trotz großem Aufwand

Mit von der Partie waren auch Klaus Voussem MdL, Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, der erste Beigeordnete der Stadt Mechernich, Thomas Hambach und der Euskirchener Landrat Markus Ramers.

Voussem betonte gegenüber der Agentur ProfiPress: „Die Familie Arns sind Bekannte von mir. Sie haben mir viel über dieses wunderbare Wohnprojekt mitten im Dorf erzählt, für dessen Erfolg ich alles Gute wünsche. Auch das Motto der Einrichtung »Man kann es sich nicht immer aussuchen, nur das Beste draus machen« finde ich sehr gut und hoffe, dass die Bewohner hier schnell glücklich werden und sich gut einleben.“

Und auch Thomas Hambach betonte die Wichtigkeit der Wohngruppe: „Für unsere Stadt sind Projekte wie dieses wichtig und toll. Bei Bedarf würden wir uns natürlich auch über mehr solche Einrichtungen freuen. Die Familie Arns hat hier einen riesigen Aufwand auf sich genommen, vom Bau bis hin zur Beantragung von Fördermitteln, damit alles funktionieren konnte. Es ist schade, dass das immer noch nötig ist und nicht einfacher geregelt wird, aber umso schöner, dass es geklappt hat!“

Der Verein „Anders, na und?“ wurde eigens für die Wohngruppe, in der Menschen mit und ohne Behinderung unter einem Dach leben, gegründet und wirkt beratend sowie unterstützend für die Bewohner und ihre Familien. So organisiert er beispielsweise Freizeitaktivitäten, fördert Austausch mit anderen Wohnprojekten für Autisten und kümmert sich um reizarme oder therapeutische Einrichtungsgegenstände.

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Praktikum für fünf Medizin-Studierende in den Landkreisen Bernkastel-Wittlich und Vulkaneifel

Daun – Erfolgreicher Austausch und gemeinsames Netzwerken aller Beteiligten – Die Herausforderungen in der medizinischen Versorgung, insbesondere in ländlichen Regionen, sind längst nicht mehr von der Hand zu weisen. Eine alternde Gesellschaft mit steigendem Versorgungsbedarf bei gleichzeitigem Fachkräftemangel wird die Situation zukünftig weiter verschärfen.

Da sich die medizinische Versorgung nicht an Kreisgrenzen orientiert, arbeiten die Landkreise Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Cochem-Zell und Vulkaneifel im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit „Gesundheit mitEINANDER Zukunft“ gemeinsam an nachhaltigen Lösungsansätzen. Im Fokus steht neben den Themen Nachwuchsgewinnung und -förderung sowie Vernetzung der Akteure in der medizinischen Versorgung auch die Herausstellung von Standortvorteilen der Großregion Eifel – Mosel – Hunsrück. So findet aktuell beispielsweise die Gruppenfamulatur 2023 statt: Die Praxis-Famulatur ist ein dreißigtägiges Praktikum, in dem Medizinstudierende praktische Erfahrungen in einer Haus- oder Facharztpraxis sammeln können. Häufig wird die Famulatur aus Kostengründen heimat- oder universitätsnah absolviert. In der Gruppe ist der fachliche wie soziale Austausch gegeben, gemeinsam mit Gleichgesinnten kann die Umgebung erkundet werden und die Vorteile des Landlebens werden erlebbar. Nach bereits zwei erfolgreichen Gruppenfamulaturen im Landkreis Bernkastel-Wittlich (Mosel und Hunsrück) in den vergangenen beiden Jahren, führt der Landkreis Bernkastel-Wittlich die Gruppenfamulatur in diesem Jahr gemeinsam mit dem Landkreis Vulkaneifel durch.

Um Medizinstudierenden die ärztliche Tätigkeit auf dem Land näher zu bringen, kommen die beiden Landkreise gemeinsam für die größten Kostentreiber Unterkunft und Mobilität auf und bringen die Studierenden in Arztpraxen unter. In diesem Jahr absolvieren fünf Medizinstudentinnen der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Georg-August-Universität Göttingen im Zeitraum vom 12. Juli bis 11. August 2023 ihre Famulatur in der Region. Untergebracht sind sie gemeinsam in einer Ferienwohnung in Daun. Zudem steht ihnen ein Auto zur Verfügung, um auch in der Freizeit die Region erkunden zu können. Zwei der Studentinnen famulieren in den Dauner Hausarztpraxen Pitzen und Schnieder, eine in der gynäkologischen Praxis Junglas in Daun. Zwei Studentinnen absolvieren die Famulatur in Wittlicher Arztpraxen, der Kinderarztpraxis Florian und der Hausarztpraxis Süß.

Ein gemeinsames Abendessen zwischen den Famulantinnen, den teilnehmenden Arztpraxen, einem Medizinstipendiaten des Landkreises Vulkaneifel sowie der Landrätin des Landkreises Vulkaneifel Julia Gieseking und der Gesundheitsmanagerin des Landkreises Vulkaneifel Nora Meyer konnte zum Austausch und Netzwerken genutzt werden.

Leider nicht am Abendessen teilnehmen konnten Gregor Eibes (Landrat Landkreis Bernkastel-Wittlich), Dr. Thomas Süß, Dr. Carsten Schnieder (vertreten durch seine Frau Dr. Ina Schnieder), Maike Hutsch (Medizinstipendiatin) sowie Susan Menges und Stephan von St. Vith (Projektverantwortliche der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich).

Ein besonderer Dank der Landkreise gilt den teilnehmenden Praxen für das Engagement in der Nachwuchsförderung!

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MdB Mechthild Heil (CDU) auf Stippvisite im Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Die Herausforderungen sind größer denn je – Bei einer Stippvisite im Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr sprach Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil (CDU) mit Klinikleitung und Marienhaus-Geschäftsführung über Finanzen, Fachkräftemangel sowie anhaltende Nachwehen der Flutkatastrophe.

Krankenhäuser in Deutschland stehen aktuell vor erheblichen Herausforderungen. Die wirtschaftliche Situation ist prekär, qualifizierte Fachkräfte zunehmend schwer zu finden, eine durchdachte Reform mehr als überfällig. „Die Lage ist sehr angespannt,“ warnt Sebastian Spottke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Marienhaus-Gruppe, im Gespräch mit Mechthild Heil MdB. Die CDU-Politikerin war vergangene Woche zu Gast im Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr, um sich mit Klinikleitung und Träger-Geschäftsführung auszutauschen.

Spottke nutzte den offenen Dialog, um seine Sorge über eine sich weiter verschärfende und auf Dauer nicht tragbare wirtschaftliche Schieflage im Gesundheitswesen zu äußern. „Wir gehen davon aus, dass immer mehr Krankenhäuser dem steigenden Druck nicht standhalten und letztendlich Insolvenz anmelden werden“, sagt er deutlich. „Wenn wir hier nicht mit vereinten Kräften gegensteuern, wird es in den kommenden Jahren zu erheblichen Versorgungslücken kommen, besonders im ländlichen Raum.“ Zur Einordnung: Im Jahr 2022 mussten rund 65 Prozent der Kliniken in Rheinland-Pfalz Defizite verzeichnen.

„Für das Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr besteht kein offensichtliches Risiko“, betont Thorsten Kopp, Kaufmännischer Direktor des Klinikums. Dennoch seien die Belastungen enorm. Neben explodierenden Kosten mache dem Haus vor allem der Fachkräftemangel zu schaffen. Die Situation habe sich nach der Flut im Sommer 2021 noch einmal verschärft: „Zum einen sind zahlreiche Menschen, die hier ihre Existenz verloren haben, nach der Katastrophe nicht wieder ins Ahrtal zurückgekehrt. Zum anderen hält die immer noch eingeschränkte Infrastruktur Menschen davon ab, hier einen neuen Lebensmittelpunkt aufzubauen“. Auch an anderer Stelle seien Nachwehen der Flut noch immer spürbar. Ein konkretes Beispiel liefert Dr. Thomas Lepping, Ärztlicher Direktor des Klinikums: „In der Region fehlen nach wie vor unzählige Kurzzeitpflegeplätze. Dies macht es unserem Sozialdienst zum Teil unmöglich, eine adäquate Anschlussversorgung für pflegebedürftige Patientinnen und Patienten zu finden.“

Heil bedankt sich für die transparenten Einblicke und verspricht, sich auf politischer Ebene für eine Verbesserung der Lage einzusetzen: „Ein offener Dialog zwischen Politik und medizinischen Einrichtungen ist für mich von entscheidender Bedeutung, um mit langfristigen Lösungen eine nachhaltige und flächendeckende gesundheitliche Versorgung zu gewährleisten.“

Das Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler besteht aus dem Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr sowie der Brohltal Klinik St. Josef, einer Fachklinik für geriatrische Rehabilitation, in Burgbrohl. Es gehört zur Marienhaus-Gruppe, einem der größten christlichen Träger sozialer Einrichtungen in Deutschland. Die Gruppe betreibt u.a. 15 Kliniken an 16 Standorten, 4 medizinische Versorgungszentren, 18 Einrichtungen für Menschen im Alter, 2 Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen an 3 Standorten, 13 stationäre und ambulante Hospize sowie 9 Bildungseinrichtungen.

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Wahrzeichen des Mayener Marktplatzes wird wieder in Takt gebracht

Mayen – Der große Marktbrunnen ist aus der Mayener Stadtansicht nicht mehr wegzudenken. Der bereits 1983 errichtete Brunnen ist nach 40 Jahren jedoch in die Jahre gekommen und verliert seit längerer Zeit Wasser. Deshalb wurde er zuletzt abgestellt, um den Verlusten auf den Grund zu gehen.

Der Wasserverlust belief sich täglich auf rund 2 m³ und mehr, das waren täglich mehr als 2.000 Liter. Vor allem war unklar, welchen Weg das Wasser nahm, sodass diverse Untersuchungen durchgeführt werden mussten. Durch Kamerabefahrungen der verschiedenen Wasserabläufe wurde klar, dass das Wasser von den oberen Becken über undichte Stellen in das Becken unter dem Brunnen läuft und von dort über die Überläufe kontrolliert in den Abwasserkanal abfließt. Damit ist zumindest sichergestellt, dass es keine Ausspülungen unterhalb des Marktplatzes gab.

In den nächsten Schritten sollen nun die oberen Becken abgedichtet und mit einer neuen Schicht Steinplatten ausgemauert werden. Weiterhin sollen die Wasserzu- und Abläufe durch Druckproben auf nicht sichtbare, undichte Stellen, wie beispielsweise Haarrisse, überprüft werden. Im gleichen Zuge steht eine Erneuerung der Armaturen, Motoren sowie der Elektroinstallation auf dem Plan.

Die Arbeiten zum Abdichten des Brunnens erfolgen voraussichtlich im Herbst. Im Anschluss daran muss ein dreiwöchiger Test erfolgen, um zu prüfen, ob weiterhin Wasser verloren geht. Sollte kein Wasser mehr entweichen, können die Steinplatten eingesetzt werden.

Für alle Arbeiten am Brunnen ist es erforderlich, diesen einzuzäunen. Ziel ist, dass das Wahrzeichen des Marktplatzes im kommenden Frühjahr wieder sprudelt.

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Besuch aus der Partnerstadt – Gruppe aus Halifax fünf Tage lang zu Gast in Aachen

Aachen – Halifax und Aachen: Seit 1979 besteht die offizielle Partnerschaft. Die Freundschaft der beiden Städte begann aber schon 1949, als 34 junge Menschen aus Halifax in Aachen beim Aufbau des Heims „Jugendwohl“ halfen. Anno 2023 besuchten zehn Halifaxer*innen die Stadt Aachen. Gemeinsam mit ihren deutschen Gastgeber*innen vom Partnerschaftsverein Aachen-Halifax rund um die Vorsitzenden Brigitte Großimlinghaus wurden sie jetzt im Weißen Saal des Aachener Rathauses empfangen. Bürgermeisterin Hilde Scheidt begrüßte die englischen Gäste mit den Worten: „Gerade in Zeiten wie diesen, nach Corona und dem Brexit, ist unsere Freundschaft besonders wichtig für uns.“

Beim letzten Besuch der Aachener*innen im Jahr 2019 war Dot Foster Bürgermeisterin von Halifax. Durch ihre positiven Erfahrungen mit der Initiative wurde sie damals selbst Mitglied im englischen Partnerschaftsverein „Halifax-Aachen Society“. Im Namen der Halifaxer*innen bedankte sie sich für die Gastfreundschaft und sagte: „Wir freuen uns sehr, hier zu sein. Und gleichzeitig würden wir uns freuen, wenn wir nächstes Jahr möglichst viele Aachener*innen in Halifax begrüßen könnten.“

Die englisch-deutsche Gruppe hatte in den Tagen ihres Aufenthalts in Aachen viel erlebt: Nach einem Besuch im Freizeitpark Mondo Verde in Landgraaf erkundeten sie die Monschauer Innenstadt, bevor es in Aachen den Dom und die Domschatzkammer zu bewundern gab. Vor ihrer Abreise traf sich die Gruppe zu einem gemeinsamen Abendessen am Salvatorberg. Tricia Atkinson, Secretary der Halifax Aachen Society, nimmt die lange Reise immer gerne auf sich: „Wir kommen sehr gerne hier her. Viele Freundschaften sind hier entstanden und bestehen schon seit vielen Jahrzehnten.“

Weitere Informationen zur Partnerschaft unter https://www.aachen-halifax.eu

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Landkreis Mayen-Koblenz hat einen neuen Gefahrstoff-Zugführer

Region/Mayen-Koblenz – Der Gefahrstoffzug des Landkreises Mayen-Koblenz ist eine wichtige Säule des Katastrophenschutzes in MYK und ist speziell für die Einsätze mit gefährlichen Stoffen aufgestellt und ausgerüstet worden. Jüngst fand im Rahmen einer Feierstunde am Flugplatz Mendig die Verabschiedung des langjährigen Kreis-Gefahrstoffzugführers Thorsten Machwirth sowie die offizielle Amtseinführung seines Nachfolgers Marcus Steenblock statt. Ebenso wurde Sönke Beck zum kommissarischen stellvertretenden Gefahrstoffzugführer ernannt.

Landrat Dr. Alexander Saftig begrüßte die Gäste und dankte Thorsten Machwirth für seine geleistete Arbeit. „Seit 25 Jahren sind Sie Mitglied der Katastrophenschutzeinheit ‚Gefahrstoffzug‘. Ich danke Ihnen für die hervorragende Arbeit der zurückliegenden Jahre. Sie haben mit ihren Aufgaben und Tätigkeiten entscheidend zum Wohl des Gemeinwesens und der Sicherheit unserer Region beigetragen“, betonte der Landrat. Als besondere Anerkennung für seine 25-jährige Tätigkeit im Bereich des Katastrophenschutzes verlieh Dr. Alexander Saftig Thorsten Machwirth das silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen.

Der langjährige Einsatz von Thorsten Machwirth hat den Gefahrstoffzug des Landkreises Mayen-Koblenz maßgeblich vorangetrieben. Sein unermüdlicher Einsatz und seine Fachkenntnisse haben das Team nachhaltig geprägt, weiterentwickelt und die künftige Führungsriege des Gefahrstoffzuges hervorragend auf die kommenden Aufgaben vorbereitet. Somit wird der Gefahrstoffzug des Landkreises Mayen-Koblenz auch unter der neuen Leitung von Marcus Steenblock die Herausforderungen im Katastrophenschutz erfolgreich meistern und sich für die Sicherheit der Bewohner von MYK einsetzen. Die engagierte Arbeit des Teams zeigt einmal mehr, wie wichtig der ehrenamtliche Einsatz im Katastrophenschutz für unsere Gemeinschaft ist.

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Ein „Defi“ für Krekel – Lebensretter-App informiert im Notfall geschulte Ersthelfer

Kall-Krekel – Bis zu 180 Menschen erleiden im Kreis Euskirchen jedes Jahr einen plötzlichen Herz-Kreislaufstillstand – und wann immer das geschieht, zählt jede Minute. Daher kann es lebensrettend sein, wenn im Notfall möglichst viele Menschen, auch ungeübte, bereit sind, Erste Hilfe zu leisten. Unterstützen kann Laien dabei ein sogenannter „Defibrillator“, der Ersthelfer/innen mit konkreten Anweisungen durch die Hilfeleistung führt.

„Es ist wichtig, dass wir unser Netzwerk an Defis auch in den Außenorten weiter ausbauen, damit möglichst viele Menschen im Notfall optimal versorgt werden können“, sagt der Allgemeine Vertreter Markus Auel bei der Installation eines AED-Gerätes am Krekeler Kindergarten. Ortsvorsteher Hans-Dieter Schäfer ergänzt: „Dazu müssen die Leute wissen, wo die Defis hängen – deshalb sind wir heute hier.“

Installiert wurde der vom Rotary Club Euskirchen-Burgfey gespendete Defi in Krekel von Michael Gissinger vom Verein „Lebensretter im Kreis Euskirchen“. Der Verein setzt sich für eine flächendeckende Versorgung mit den lebensrettenden Geräten im Kreis Euskirchen ein: „Damit wäre sichergestellt, dass bei entsprechender Dichte an Ersthelferinnen und Ersthelfern nach durchschnittlich drei Minuten ein solches Gerät einsatzbereit am Einsatzort zur Verfügung steht.“

Daher sind auch die Schulungen, die jeweils an den Defi-Standorten angeboten werden, von großer Bedeutung. Michael Gissinger: „Mit der Laienhelferschulung sind auch die Voraussetzungen erfüllt, sich für die „corehelper“-App registrieren zu lassen.“ Über diese App werden Ersthelfer alarmiert, wenn es in der Nähe einen Notfall gibt. So kann im besten Fall Erste Hilfe geleistet werden, bis der Notarzt eintrifft. Die nächsten Schulungen finden statt in Sistig und Krekel, die genauen Termine werden noch bekannt gegeben. „Die Schulungen sind offen für alle“, betont Ortsvorsteher Schäfer, „es wird einen Aushang am Kindergärten und in den Infokästen im Dorf geben.“

Markus Auel berichtet, dass die Gemeinde weitere elf AED-Geräte bestellt hat. Während unter anderem die Ortschaften mit Feuerwehrgerätehäusern bereits mit den mobilen Lebensrettern ausgestattet wurden, sollen nun weitere Dörfer folgen. Im Hauptort Kall gibt es neben dem Defi am Feuerwehrgerätehaus ein AED-Gerät am Rathaus und eins am Berufskolleg Eifel.

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Besondere Ehre für Ella Schmitt aus Trittenheim beim Weltjugendtag in Lissabon

Trittenheim/Trier/Lissabon – Eine besondere Ehre gab es dabei für Ella Schmitt aus Trittenheim. Sie durfte die deutsche Fahne tragen. Papst Franziskus von Hunderttausenden jungen Gläubigen begrüßt. Zum ersten Weltjugendtag nach der Corona-Pandemie sind Hunderttausende junge Menschen aus aller Welt nach Lissabon gekommen, um gemeinsam mit über 860 Bischöfen und Papst Franziskus gemeinsam das größte Glaubensfest junger Katholiken zu feiern.  

Papst Franziskus grüßt die Menschen. Foto: © KNA

„Ihr seid für Gott keine Nummer, ihr seid ein Gesicht, ein Herz. Wir sind von ihm beim Namen gerufen, weil wir geliebt sind“, sagte Papst Franziskus den Jugendlichen und jungen Erwachsenen bei der Eröffnungszeremonie am 3. August. Jeder und jede sei in Gottes Augen einzigartig, von einer Schönheit, wie man sie bloß erahnen könne. Gott liebe jeden Menschen – „nicht so, wie wir gerne sein würden, sondern genauso, wie wir sind”, fuhr das Kirchenoberhaupt fort. Er warnte vor der trügerischen Selbstdarstellung in der virtuellen Welt. Unternehmen erweckten den Eindruck, an die Menschen zu glauben, um ihre Nutzbarkeit dann für ihre Marktanalysen zu gebrauchen. Vieles, was Glück verspreche, entpuppe sich als Ersatz für echte, lebendige Erfahrungen. Die Kirche sei nicht die Gemeinschaft der besten, sondern die der “Gerufenen”. „Wir sind alle Sünder, mit unseren Problemen und Grenzen. Aber wir sind alle Brüder und Schwestern des gleichen Vaters, ob alt, jung, ungerecht oder gerecht – das sagt Jesus ganz deutlich”, so der Papst. Er beendete seine Rede mit einer Einladung: „Gott breitet immer seine Arme aus, die Tür ist nie verschlossen, sondern er bittet jeden Menschen herein. Was sagen wir, wenn jemand fragt, für wen noch Platz in der Kirche ist? Wir rufen: Für alle, alle alle!” 

Am 1. August hatte der 37. Weltjugendtag mit einem Gottesdienst mit dem portugiesischen Kardinalpatriarch Manuel Clemente im Park Eduardo VII., einer der großen Event-Stätten des Weltjugendtags, offiziell begonnen. Während die Freude der mit Fahnen und Gesängen aus allen Straßen strömenden Gruppen junger Menschen aus allen Nationen bereits für den ein oder anderen Gänsehaut-Moment unter der deutschen Pilgergruppe sorgte, wurde die Begrüßung von Papst Franziskus am 3. August mit noch größerer Spannung erwartet. Für eine 20-Jährige aus dem Bistum Trier war aber noch ein wenig mehr Aufregung angesagt als für den Rest der deutschen Pilger: Ella Schmitt aus Trittenheim durfte während der Zeremonie Deutschland repräsentieren. Die junge Frau mit den langen braunen Locken kennt sich zwar als gewählte Weinkönigin ihres Heimatortes Trittenheim an der Mosel aus mit öffentlichen Auftritten, doch der Fahnen-Lauf vor Hunderttausenden von Zuschauern habe „nochmal eine ganz andere Dimension“, gab sie zu. Und ohne präzise Planung geht es bei einem Event dieser Größenordnung sowieso nicht: So musste sie bereits am Vortag über sechs Stunden Zeit für die Generalprobe freihalten und am Tag selbst bereits um 14 Uhr an Ort und Stelle sein, obwohl die Begrüßungszeremonie erst um 17.45 begann. „Es war ein fast irrealer Moment, als mir bewusst wurde, dass ich jetzt wirklich mein Land vertrete für so viele Menschen”, berichtete Ella Schmitt nach der Zeremonie. Über zwei Stunden in der prallen Sonne bei rund 30 Grad mussten die Fahnenträger und -trägerinnen auf dem Feld ausharren und dem teils starken Wind trotzen. „Aber das war es wert – von dem Erlebnis werde ich noch lange erzählen”, freut sich Schmitt, die den Papst aus wenigen Metern Entfernung selbst erleben durfte. 

Ella Schmitt hatte sich nach dem Abitur am Wirtschaftsgymnasium Trier für einen Bundesfreiwilligendienst in der Abteilung Jugend des Bistums Trier entschieden. Eine ihrer Aufgaben umfasst, die Auftritte der katholischen Jugend im Bistum in den sozialen Medien zu gestalten. So ist sie auf der Reise nach Portugal auch für die Weltjugendtags-Kanäle der Jugend des Bistums Trier auf den sozialen Medien zuständig. So postet sie eifrig auf Instagram Bilder, Reels und Stories und hilft zusätzlich in der Organisation der Pilgerreise zum Weltjugendtag mit. Der Fahnen-Auftrag sei jetzt aber noch das i-Tüpfelchen gewesen. „Ich habe mich recht spontan dafür entschieden, als wir angefragt wurden. Das war wirklich eine Ehre für mich.”  

Vom 1. bis 6. August 2023 findet in Lissabon der 37. Weltjugendtag statt. Er steht unter dem Leitwort „Maria stand auf und machte sich eilig auf den Weg“ (Lk 1,39). Mehr als 350.000 junge Menschen, darunter rund 8.300 aus Deutschland, werden bei diesem Großereignis gemeinsam feiern, beten, ihren Glauben bezeugen und vertiefen sowie Portugal und seine Kirche kennenlernen.

 

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1,4 Millionen Euro teure Verbindungsstraße in Zülpich offiziell für den Verkehr freigegeben

Zülpich – Erhebliche Entlastung für den innerstädtischen Verkehr – Verbindungsstraße zwischen Zülpicher Gewerbegebiet „An der Römerallee“ und L162 bei Nemmenich wurde nun offiziell für den Verkehr freigegeben. Die rund 600 Meter lange Verbindungsstraße wurde vom Ingenieurbüro Dr. Jochims & Burtscheidt aus Düren geplant und vom Tiefbauunternehmen Blandfort aus Linnich realisiert. Die Straße verfügt am Rand über einen parallel verlaufenden Fahrradweg, der in den nächsten Tagen noch um Trennsteine komplettiert wird. Aktuell fehlt auch noch die Straßenbeschilderung und die bei passender Witterung eingeplante Randbepflanzung mit Bäumen und Sträuchern.

Die Kosten für die Maßnahme werden sich insgesamt auf rund 1,4 Millionen Euro belaufen, zu denen in den kommenden Wochen dann auch eine 60-prozentige Landesförderung nach der „Förderrichtlinie kommunaler Straßenbau“ erwartet wird. Ebenfalls mit finanzieller Unterstützung des Landes soll voraussichtlich im kommenden Jahr dann auch noch ein Kreisverkehrsplatz auf der L162 ergänzt werden. Hier erfolgen zurzeit die Abstimmungen mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW. Auch dieser Bauabschnitt ist Gegenstand des bereits erwähnten städtischen Förderantrags, der sich mithin auf ein Gesamtinvestitionsvolumen von knapp 2,3 Millionen Euro beläuft.

Um dem Anspruch nach einem leistungsfähigen und reibungslosen Verkehrsfluss gerecht zu werden, hat die Stadt Zülpich parallel – und ausschließlich mit städtischen Eigenmitteln – für die Straße „Am Meilenstein“ auch den Endausbau im Abschnitt zwischen dem Kreisverkehr auf Höhe der Firmen Arcomet und Strick und dem Abzweig zur Industriestraße im Bereich der Firma Takasago realisiert. Die Kosten hierfür belaufen sich auf rund 650.000 Euro.

Mit dem Durchschneiden des symbolischen Bandes gaben Bürgermeister Ulf Hürtgen, der Beigeordnete Ottmar Voigt, Joachim Franzen (Geschäftsbereichsleiter Tiefbau) sowie Marvin Strick (Strukturausschussvorsitzender), Hendrik Weinberg (Blandfort Bau) und Heinz Kochs (Ingenieurbüro Dr. Jochims & Burtscheidt) die Straße nun im Beisein von Vertretern aus Politik und Verwaltung offiziell für den Verkehr frei.

Bürgermeister Ulf Hürtgen: „Wir haben sehr lange für diese Straße kämpfen müssen. Umso mehr freue ich mich, dass sie nun endlich fertiggestellt ist und wir somit den innerstädtischen Verkehr erheblich entlasten können.“