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Besuch der Rotkreuz-Präsidentin Gerda Hasselfeldt in Euskirchen

Euskirchen – Tag neun nach der Flutkatastrophe, immer noch bestimmen Martinshorn und knatternde Rettungshubschrauber die Geräuschkulisse im gesamten Kreisgebiet. „Wir helfen nach dem Maß der Not und wir bleiben solange die Menschen Hilfe brauchen“, sagt die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt, bei ihrem Besuch im Kreis Euskirchen.

Gerda Hasselfeldt, Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes, bedankte sich bei allen Helfern, die trotz eigener Betroffenheit und psychischer Belastung mit anpacken. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Euskirchens Landrat Markus Ramers, zugleich Schirmherr für das Rote Kreuz im Kreis Euskirchen, ist froh über die Unterstützung: „Als ich im November vergangenen Jahres die DRK-Schirmherrschaft übernommen habe, konnte ich mir nicht ausmalen, dass wir hier bald auf die Unterstützung der gesamten Rotkreuz-Familie angewiesen sein würden.“ Karl-Werner Zimmermann, Kreisvorsitzender des DRK-Euskirchen, spricht von einer „Mammut-Aufgabe für den Kreisverband“. Unter anderem sei das Rotkreuz-Zentrum in Euskirchen die zentrale Stelle für den Bereich Verpflegung und um Betroffene und Helfer nur eine Woche lang mit täglich drei Mahlzeiten zu versorgen, entstünden Kosten von bis zu 150.000 Euro.

Hans Schwarz (links), Präsident des DRK-Landesverbandes, appellierte an die Bevölkerung, aus logistischen Gründen keine ungefragten Sachspenden mehr zu schicken. Geldspenden seien dagegen weiter willkommen. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Keine weiteren Sachspenden

Hans Schwarz, Präsident des Rotkreuz-Landesverbandes, war bereits zum zweiten Mal zu Besuch vor Ort und zeigte sich überwältigt vom Engagement der Bürger, die einfach Schaufeln in die Hand nehmen und Schlamm aus den Häusern rausschippen. Gleichzeitig bat er eindringlich, nur ausdrücklich von den Hilfsorganisationen benötigte Sachspenden in die betroffenen Gebiete zu schicken. Derzeit würde man mit Sachspenden überhäuft, während es gleichzeitig logistisch kaum möglich sei, die Spenden zu sortieren und zu lagern. Mit Geldspenden könne man aktuell vor Ort besser helfen.

Gerda Hasselfeldt (am Mikrofon) berichtete, dass beim Rotkreuz-Bundesverband bereits 15 Millionen Euro Spendengelder eingegangen seien. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Auch Gerda Hasselfeldt berichtete, dass in der Bevölkerung eine enorme Spendenbereitschaft zu spüren sei. Seit der Flutkatastrophe seien Spenden in Höhe von rund 15 Millionen Euro beim Rotkreuz-Bundesverband eingegangen. „Sie können davon ausgehen, dass diese Spenden vor Ort verwendet werden, um die Situation der Menschen und die Infrastruktur zu verbessern“, betonte die DRK-Präsidentin.

Über die Verteilung der Gelder müsse direkt vor Ort bei den Menschen entschieden werden, dabei komme dem Roten Kreuzes seine Struktur mit aktiven Ortsvereinen und Organisationen vor Ort zugute. Auch Hans Schwarz konnte von der kürzlich erfolgten Zusage des Generalsekretariates berichten, das 2,5 Millionen Euro unmittelbar für Schwerstbetroffene in der Region zur Verfügung stellt.

Das Rote Kreuz im Kreis Euskirchen ist derzeit mit seinen hauptamtlichen Kräften sowie zusätzlich 250 Ehrenamtlern im Einsatz. Sie übernehmen zum Beispiel die Versorgung der aktuell rund 1.000 Einsatzkräfte, die Betreuung von bis zu 1.000 evakuierten Menschen in Notunterkünften, die Einrichtung von Versorgungsstützpunkten mit Hilfsgütern, den Betrieb einer Bürgerhotline und die Personenauskunftstelle, an der sich Angehörige nach vermissten Personen erkundigen können.

Selbsthilfe professionell unterstützen

„Während sich die Helfer darauf konzentriert haben, noch größere Katastrophen – zum Beispiel an der Steinbachtalsperre – zu verhindern und kritische Infrastruktur zu sichern, haben sich viele Ortschaften selbstorganisierend geholfen“, sagte Landrat Markus Ramers und fügte hinzu: „Diese Gruppen brauchen jetzt die professionelle Unterstützung des Roten Kreuzes.“ Diesen Umbruch sieht auch Karl-Werner Zimmermann: Nach dem Einsatz im Katastrophenschutz gelte es jetzt, die Selbsthilfe in den Ortschaften zu unterstützen.

Gerda Hasselfeldt betonte, dass man grundsätzlich auf solche Katastrophen vorbereitet sei und dass auch das Zusammenspiel von Hilfsorganisationen und Behörden gut funktioniert habe. Dennoch mahnte sie, aus dieser Katastrophe Lehren für die Zukunft zu ziehen. Es müsse mehr Vorratshaltung auf Bundesebene geben, etwa in Bezug auf Stromaggregate, Wasseraufbereitungsanlagen, Betten, Decken und Hygieneartikel.

Ein entsprechendes Konzept sei bereits in der Vergangenheit auf den Weg gebracht worden, bisher stünden zwei solche Reservelager. Nun müssten die weiteren geplanten acht Lager zügig umgesetzt werden. Auch wenn beispielsweise Nordrhein-Westfalen schon eine eigene Vorratshaltung aufgebaut habe, gebe es bundesweiten Nachholbedarf.

Karl-Werner Zimmermann bedankte sich für den Besuch von Gerda Hasselfeldt und Hans Schwarz der zeige, „dass die große Gemeinschaft des Deutschen Roten Kreuzes uns Unterstützung gibt.“ Dennoch: „Es wird ein anderer Kreis Euskirchen sein, wenn die Schäden irgendwann behoben sind – und auch die Menschen werden andere sein.“

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Hinweise zum Wetter am Wochenende im Kreis Euskirchen

Euskirchen – Am Wochenende rechnet der Deutsche Wetterdienst mit vereinzeltem Starkregen und Sturmböen im Kreis Euskirchen. Am heutigen Samstagvormittag, 24. Juli, zieht ein Regengebiet auf, ab 16 Uhr ist mit Gewittern zu rechnen. Dabei sind bis zum späten Abend stürmische Böen bis 80 km/h und lokal begrenzte Starkregenfälle mit bis zu 40 l/qm möglich.

Am Sonntag, 25. Juli, werden Gewitter häufiger auftreten. Es ist mit Sturmböen bis 80 km/h, Niederschlägen mit bis zu 25 l/qm und Hagelschlag zu rechnen. Die Wetterlage ist aber nicht vergleichbar mit den Unwetterereignissen der vergangenen Woche. Vorsorglich stehen die Feuerwehren, das Technische Hilfswerk und weitere Einsatzkräfte bereit. Berücksichtigen Sie weiterhin die durch das Unwetter vom 14. Juli entstandenen Beschädigungen von Straßen und Gehwegen und die Gefahr durch lose Trümmer.

Aktuelle Prognosen und Warnungen des Deutschen Wetterdienstes finden Sie unter www.dwd.de

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Aktionstag Printe Centre Charlemagne Aachen am Sonntag, 25. Juli

Aachen – Das Team des Centre Charlemagne – Neues Stadtmuseum Aachen lädt im Rahmen der Ausstellung „Nicht nur zur Weihnachtszzeit – Aachen und die Printe“ zum Aktionstag „Printe live – Es lebe die Printe!“ ein.

Professor Dr. Frank Pohle, Leiter der Route Charlemagne, findet es spannend, dass „das Thema Printe in Aachen tatsächlich ganzjährig anzutreffen ist und dies sowohl in der Ausstellung als auch am Aktionstag erkennbar ist“.

Die Kuratorin der Ausstellung, Carmen Roebers, freut sich „ganz besonders auf das ganztägig stattfindende Printen-Lasern und den Square- Dance-Auftritt der ‚Printen Promenaders‘, deren Name  weder etwas mit der Ausstellung noch mit dem Aktionstag zu tun haben.“

Sonntag, 25.07.2021

10.00 bis 18.00 Uhr – Eintritt frei!

Das Programm „Printe live – Es lebe die Printe!“:

10.15 Uhr Familienführung

11.00-13.00 Uhr Familienangebot Werkstatt: „Wir Printenkinder“

11.00-12.00 Uhr Printen-Tasting in Kooperation mit Karls Café und NEOORO

12.00 Uhr Spotlight-Führung durch 5000 Jahre Stadtgeschichte mit David Falke

13.00-14.00 Uhr Printen-Tasting in Kooperation mit Karls Café und NEOORO

14.00 Uhr Familienführung

14.30 Uhr Auftritt des Square Dance Clubs „Printen Promenaders“

15.00-17.00 Uhr Familienangebot Werkstatt: „Wir Printenkinder“

16.00 Uhr Kurator*innenführung durch die Printen-Ausstellung mit dem Printen-Graf aus Haaren

16.00 Uhr Online-Führung durch die Printen-Ausstellung

Ganztägig: Freie Maker e.V. „Printen unter dem Laser“

Für die Teilnahme an den Führungen, Workshops und Printenverkostungen bitten wir um Anmeldung über

museumsdienst@mail.aachen.de

Tel.: 0241-432 49 98

Alle Angebote am Aktionstag sind kostenlos!

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Tourismus

Sommerferien: REMET gibt Tipps für tolle Ausflüge

Region/Mayen-Koblenz – Mit Kindern unterwegs in der Ferienregion MYK. Endlich Ferienzeit! Endlich raus in die Natur, die eigenen vier Wände verlassen und gemeinsam Freizeit genießen, in der jeder auf seine Kosten kommt. Die Rhein-Mosel-Eifel-Touristik (REMET) hat neun tolle Tipps zusammengestellt, die sich an große und kleine Abenteurer richten und die ganze Familie begeistern:

Kurze Entdeckerwanderungen auf den Traumpfädchen

Federnde Waldwege und verwunschene Felsenpfade, die zu trutzigen Ritterburgen, abenteuerreichen Spielplätzen und tollen Aussichten führen, zeichnen die Traumpfädchen im Landkreis als Premium-Spazierwanderwege aus. Diese sind zwischen 3 und 7 Kilometer kurz und somit bestens für die gesamte Familie geeignet. Dauer: ca. 3 Stunden. Kosten: keine. Mehr Infos: www.traumpfade.info

Kletterwälder in Bendorf-Sayn oder Mayen-Kürrenberg

Mitten im Wald warten 140 Stationen aus Seilen und Hindernissen in bis zu 22 Meter Höhe. Ein Tag in den Kletterwäldern in Bendorf-Sayn am Rhein oder in Mayen-Kürrenberg in der Eifel ist garantiert ein Erlebnis. Schon ab vier Jahren und einer Greifhöhe von 1,20 Metern klettern die Kleinsten im Kinderparcours, in dem sie speziell auf sie zugeschnittene bodennahe Kletterelemente finden. Dauer: ca. 3 bis 5 Stunden. Kosten: ab 22 Euro (Kinder ab 17 Euro). Mehr Infos: www.kletterwald-sayn.de und unter www.kletterwald-vulkanpark.de

Plantschen und Baden im Waldsee Rieden

Auf gehts zum Waldsee Rieden! Der Badesee bietet hervorragende Wasserqualität und somit ein ungetrübtes Badevergnügen. Zwei Badestege erleichtern den Wassereinstieg. Liegeflächen unmittelbar am Ufer, Kinderspiel- und Grillplätze, Tennis, Bootsverleih, angelegte Spazierwege, ein Badeplateau und mehr gestalten den Aufenthalt abwechslungsreich. Das Baden ist kostenfrei. Mehr Infos: www.eifel.info.de

Kanutour auf der schönen Terrassenmosel

Wie wäre es mit einer Kanutour entlang der malerischen Terrassenmosel? Start- und Endpunkt der Tour ist Winningen. Von hier aus erlebt die ganze Familie die Schönheit des ruhigen Moseltals bei einer gemütlichen Rundtour nach Dieblich. Tipp: Für die älteren Kids wird auch Stand-Up-Paddeling angeboten. Dauer: ca. 3 bis 4 Stunden. Kosten: ab 15 Euro (Kinder ab 10 Euro). Mehr Infos: www.kanu verleih-winningen.de

Lava-Dome mit Lava-Keller in Mendig

Im Mendiger Lava-Dome erleben Familien einen multimedialen Vulkanausbruch und bekommen ein Gespür dafür, welche Kräfte hier am Werk waren. In der Ausstellung kann man dann den vulkanischen Phänomenen an verschiedenen Stationen selbstständig auf den Grund gehen. Direkt neben dem Lava-Dome locken gerade an warmen Tagen die Lavakeller. Diese unterirdischen Basaltkeller haben konstant eine Temperatur von ca. 7 Grad. Jacke nicht vergessen! Dauer: ca. 4 Stunden. Kosten:  ab 9,50 Euro (Kinder ab 7,50 Euro). Mehr Infos: www.vulkanpark.com

Mehr über den höchsten Kaltwasser-Geysir der Welt erfahren

Aufgrund des Schadens nach einer Havarie eines Tankschiffes mit dem Schiffsanleger im Naturschutzgebiet „Namedyer Werth“ kann der Ausbruch des höchsten Kaltwasser-Geysirs der Welt derzeit leider nicht besichtigt werden. ABER: Einen Besuch ist das Geysir-Zentrum in Andernach dennoch wert, denn es gibt ein besonderes Alternativprogramm. In einem Rundgang durch das interaktive Museum (Dauer ca. 1,5 Stunden) erfährt man alles zum Kaltwasser-Geysir und seiner Verbindung zum Vulkanismus der Eifel. Im Anschluss gibt es statt des Geysir-Ausbruchs eine 1 bis 1,5- stündige Schiffsrundfahrt mit kurzweiligen und unterhaltsamen Geschichten zu Rhein, Eifel und Geysir Andernach. Mehr Infos: www.geysir-andernach.de

Radtour auf der stillgelegten Bahntrasse im Maifeld

Diese Radtour ist von der Länge her überschaubar, von den Anstiegen her leicht zu bewältigen und links und rechts gibt es interessante Dinge zu sehen und zu erleben. Beste Voraussetzungen für einen entspannten Familienausflug. Von Bäumen und Sträuchern gesäumt, verläuft der Abschnitt zwischen Polch und Mertloch wie ein grüner Tunnel durch die sanft gewellten Felder des Maifelds. Der fast ebene Weg wird nur von zwei kleinen Wirtschaftswegen gekreuzt – ideal auch für Familien mit kleineren Kindern. Zum Toben laden in Polch und Mertloch Spielplätze direkt am Radweg ein. An warmen Tagen sorgt der Wasserspielplatz in Mertloch für Abkühlung. Einkehr am Alten Bahnhof in Polch oder am Alten Bahnhof in Ochtendung möglich. Dauer: ca. 3 bis 4 Stunden. Kosten: keine. Mehr Infos: www.remet.de.

Fürsten, Schloss und Schmetterlinge

Mit nur einer Eintrittskarte kann man in Sayn gleich zwei Märchenwelten besuchen: den Garten der Schmetterlinge und das neue Museum der Fürstenfamilie zu Sayn-Wittgenstein-Sayn. Der Garten der Schmetterlinge entführt in eine kleine tropische Zauberwelt, zu Palmen und Bananenstauden, zu plätschernden Wasserfällen und der bunten Fülle exotischer Schmetterlinge. Hier fliegen farbenprächtige Falter aus Südamerika, aus Afrika und Asien frei zwischen den Besuchern von einer Blüte zur anderen, stets auf der Suche nach Nektar. Im eindrucksvollen neuen Museum gewähren Fürst Alexander und Fürstin Gabriela einen ganz privaten Einblick in das Leben ihrer Adelsfamilie. Sie lernen Fürst Peter kennen, den russischen Generalfeldmarschall, und seine Schwiegertochter, die schöne Fürstin Leonilla. Sie führte die Familie 1850 wieder zurück nach Sayn. Dauer: ca. 3 Stunden. Kosten: ab 11 Euro (Kinder ab 9 Euro) Ein Familienticket wird angeboten. Mehr Infos: www.sayn.de

Entdeckungstour durch die beeindruckende Sayner Hütte

Seit 2017 kann man die Sayner Hütte als Denkmal, Museum und Erlebnisort erleben. Geschichte und Technik lassen sich hier an verschiedenen Ausstellungsstationen sowie an Touchscreens entdecken. Eine Inszenierung aus Licht und Ton versetzt Besucher zurück in die Zeit der Roheisenschmelzung. Derzeit zeigt die Sonderausstellung „Bunte Güsse – die Sammlung ohne Eisen“ einige der schönsten Eisenkunstgussstücke. Zudem lädt eine Workshop-Ausstellung dazu ein, selbst Eisenkunstgussobjekte in buntem Zucker zu gießen. Ein umfangreiches Führungsangebot zur Technik, Geschichte und dem Leben der Arbeiter ergänzt die Ausstellungs- und Erlebnisstationen vor Ort. Kinder und Jugendliche können das Areal mit der kostenlosen Hüttenrallye selbstständig erkunden. Und jeden Sonntag stehen Hüttenscouts für Fragen und Anregungen auf dem Areal zur Verfügung. Dauer: ca. 3 Stunden. Kosten: 6 Euro, Jugendliche ab 13 Jahren 4 Euro, Kinder bis 12 Jahren kostenfrei. Mehr Infos: www.saynerhuette.org

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Straight & dry am heutigen Samstag, 24. Juli zu Gast in Mayen

Mayen – Die Stadt Mayen veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Firma Dimepro die musikalische Veranstaltungsreihe „Mayen blüht auf“ auf dem Mayener Marktplatz am Oktogon. Am heutigen Samstag, 24. Juli, werden Straight & dry, auf dem Oktagon auftreten. Die Darbietung beginnt jeweils um 11 Uhr, 12 Uhr und 13 Uhr.

Die drei erfahrenen Musiker aus dem Westerwald begeistern bereits seit 5 Jahren ihre Zuhörer mit selbst arrangierten Songs von Dire Straits, Eric Clapton, CCR, Eagles u.v.m.

Perfektes Timing in den Gitarrensolis, im Fingerpicking Style und eine ruhige und dennoch kraftvolle Stimme gepaart mit einer straighten Bassline und abwechslungsreichen Rythmen sind die Markenzeichen der Band aus Wallmerod.

Ohne sich dem Publikum aufzudrängen nehmen sie es mit in die Welt des Rock, Blues und Country.

Bis einschließlich 21. August wird – mit Ausnahme vom 7. August – an jedem Samstag ein musikalisches Programm auf dem Mayener Marktplatz geboten.

Vom 06. August bis 08. August findet stattdessen Wine & Beats statt. Mehr Informationen erhältlich unter https://www.mayen.de/kultur-tourismus/feste-veranstaltungen/wine-beats/.

Der Eintritt ist zu allen Veranstaltungen frei. Es wird darum gebeten den Vorort ausgeschilderten Hygienemaßnahmen folge zu leisten.

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Solarspeicher-Förderung des Landkreises MYK kann noch bis September beantragt werden

Region/Mayen-Koblenz – Auch in diesem Jahr fördert der Landkreis Mayen-Koblenz die Anschaffung von Solarspeichern für bereits bestehende Photovoltaikanlagen und stellt dafür 100.000 Euro zur Verfügung. Neben den bisherigen Förderberechtigten privaten Haushalten und Trägern von Schulen und Kitas, können nun auch Unternehmen, Vereine und karitative Einrichtungen einen Förderantrag für Solarspeichersysteme stellen.

Anträge können noch bis 30. September beim Klimaschutzmanagement der Kreisverwaltung gestellt werden. Alle Informationen und Antragsunterlagen zum Solarspeicher-Förderprogramm gibt es online unter www.kvmyk.de/solarspeicher. Darüber hinaus stehen die Klimaschutzmanager René Leßlich und Nico Hickel unter klima@kvmyk.de bei Fragen gerne zur Verfügung.

Für Interessenten, die einen Solarspeicher in Verbindung mit einer neuen PV-Anlage planen, lohnt sich der Blick auf das Solarspeicher-Förderprogramm des Landes Rheinland-Pfalz unter der Adresse: www.energieagentur.rlp.de

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evm-Gruppe ruft Spendenfond von 100.000 Euro ins Leben

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Spende für Betroffene der Flutkatastrophe. Die Folgen der Umweltkatastrophe sind in weiten Teilen des Landes noch immer verheerend. Die Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) hat es sich zur Aufgabe gemacht, Mitarbeiter, Betroffene und Helfer zu unterstützen. So hat sie einen Spendenfond von 100.000 Euro ins Leben gerufen, mit dem konkrete Projekte, Maßnahmen und auch Kunden unterstützt werden sollen. „Die Auswirkungen des Unwetters machen uns noch immer schwer betroffen“, erklärt Christian Schröder, Unternehmenssprecher der evm-Gruppe. „Als regional ansässiges Unternehmen ist es für uns wichtig Verantwortung zu zeigen und den Menschen in der Region zu helfen. Um das Verlorene wiederaufzubauen, sind immense Anstrengungen nötig. Hier wollen wir unseren Teil beitragen.“

Weitere Unterstützung vor Ort

Neben dem Spendenfond packt die evm-Gruppe aber auch direkt vor Ort an. Sie ist mit allen verfügbaren Mitarbeitern vor Ort, hilft mit Sachspenden und Know-how. Schaufeln, Gummistiefel, batteriebetriebene Lampen, Arbeitshandschuhe und vieles mehr wurden bereits im Krisengebiet verteilt. Sie hat außerdem Trinkwasserbehälter im Raum Ahrweiler aufgestellt und Firmenfahrzeuge für den Abtransport des Schutts zu helfen. „Alle verfügbaren Hände und Material sind im Einsatz. Auch der Bundeswehr haben wir für ihren Einsatz in Bad Neuenahr-Ahrweiler Materialen zur Verfügung gestellt“, sagt Christian Schröder.

Freistellung und psychologische Unterstützung für Mitarbeiter

Auch die Mitarbeiter und Pensionäre des Energie- und Dienstleistungsunternehmens erhalten Unterstützung von ihrem Arbeitgeber. „Das Wohlergehen unserer Mitarbeiter liegt uns sehr am Herzen. Sie werden wir mit aller Kraft unterstützen“, so Christian Schröder. Betroffene und Helfer werden von ihrer Arbeit freigestellt. Zusätzlich werden kostenlos Fahrzeuge, Mobiltelefone und Finanzierungshilfen zur Verfügung gestellt. Die Menschen vor Ort sind extremen Situationen ausgesetzt. Daher wird Mitarbeitern und deren Familien, zusammen mit dem Partner Median Gesundheitsdienste, kurzfristig psychologische Betreuung angeboten. „An dieser Stelle möchte ich mich für die Solidarität im Unternehmen und die Unterstützung der Kollegen bedanken“, erklärt Christian Schröder.

Individuelle Lösungen für Kunden

Für betroffene Kunden versucht die evm-Gruppe individuelle Lösungen zu finden. Diesen wird telefonisch unter 0261 2999-22290, oder per E-Mail an hochwasser@enm.de Unterstützung angeboten. Aktuelle Informationen zu den betroffenen Orten werden täglich unter  www.enm.de/hochwasser veröffentlicht.

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Einsatz eines Spezial-Luftschiffes – Von 190 Sperrungen bereits 88 aufgehoben

Region/Düsseldorf – Die Beseitigung der Infrastrukturschäden hat begonnen. Das Ministerium für Verkehr NRW teilt mit: Die Beseitigung der Infrastrukturschäden nach der Unwetterkatastrophe vom 14./15. Juli 2021 hat begonnen.

Verkehrsminister Hendrik Wüst: „Mobilität gehört zur Grundversorgung. Deswegen muss die Infrastruktur so schnell wie möglich repariert oder – wo nötig – komplett neu gebaut werden. Auch durch den Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Landesbetrieb Straßen.NRW gibt es bereits gute Fortschritte.“

Hilfsaktion der Fa. Airbus. Einsatz eines Luftschiffs zur Überprüfung der Straßenschäden. Einsatz des Spezial-Luftschiffes im Rhein-Erft-Kreis. Foto: VM NRW/ Ralph Sondermann

Von 190 Sperrungen am Tag nach dem Unwetter konnten 88 bereits aufgehoben werden.

Bauwerksprüfer wurden aus dem ganzen Land zusammengezogen, um die Schäden zu bewerten und Straßen und Brücken, wenn möglich, schnell wieder für den Verkehr freizugeben. Außerdem sollen Experten der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) des Bundes in Nordrhein-Westfalen eingesetzt werden, sich besonders um die Überprüfung abrutschgefährdeter Böschungen und Hänge zu kümmern.

Bauunternehmen haben bereits am Montag mit Reparaturarbeiten begonnen.

Dank des Einsatzes des Landesbetriebs Straßenbau Nordrhein-Westfalen und anderer Helfer sind keine Ortslagen mehr wegen beschädigter Brücken oder Straßen von der Versorgung abgeschnitten.

Für den schnellen Wiederaufbau sollen innovative Bauverfahren zum Beispiel mit Stahlbetonfertigteilen genutzt werden. Solche Konstruktionen sind deutlich schneller umsetzbar als konventionelle Bauweisen.

Das Verkehrsministerium Nordrhein-Westfalens hat eine Taskforce mit Vertretern der Straßenbauverwaltungen, der Bauindustrie und der Bahn eingerichtet, um die Beseitigung der Schäden zu koordinieren und möglichst schnell zu beauftragen.

Bereits am Donnerstag war im Auftrag des Landesbetriebes Straßenbau Nordrhein-Westfalen ein Spezial-Luftschiff im Einsatz, um detaillierte 2D- und 3D-Luftaufnahmen zur Schadensermittlung zu erstellen. Verkehrsminister Wüst: „Die Aufnahmen helfen uns, den Wiederaufbau so schnell wie möglich anzugehen.“

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Überbrückungs-Hilfe III Plus kann ab heute beantragt werden

Region/Berlin – Unternehmen können seit heute über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de Anträge auf Überbrückungshilfe III Plus für den Förderzeitraum Juli bis September 2021 stellen. Die Anträge sind über prüfende Dritte zu stellen. Die maßgeblichen Förderbedingungen sind in Form von FAQ auf der Plattform veröffentlicht.

Unternehmen, die von Corona-bedingten Schließungen und Beschränkungen auch im dritten Quartal 2021 stark betroffen sind, erhalten weiterhin umfassende Unterstützung. Die Bundesregierung hat zu diesem Zweck die zentralen Corona-Hilfsprogramme als Überbrückungshilfe III Plus und Neustarthilfe Plus bis zum 30. September 2021 verlängert. Die bewährten Förderbedingungen werden in der Überbrückungshilfe III Plus beibehalten. Neu hinzu kommt die Restart-Prämie, mit der Unternehmen einen höheren Zuschuss zu den Personalkosten erhalten können.

Die Überbrückungshilfe III ist von mehr als 326.000 Unternehmen und die Neustarthilfe von 220.000 Betroffenen in Anspruch genommen worden.

Bundeswirtschaftsminister Altmaier: „Auch wenn die Wirtschat in den meisten Bereichen wieder loslegen konnte, haben immer noch Unternehmen mit Einschränkungen durch die Corona-Pandemie zu kämpfen. Diesen Unternehmen stehen wir weiter zur Seite. Sie können seit heute die Überbrückungshilfe III Plus für die Monate Juli bis September beantragen. Die Förderbedingungen der Überbrückungshilfe III Plus folgen weitgehend dem bewährten Muster der Überbrückungshilfe III. Zusätzlich erleichtern wir mit der neuen Restart-Prämie den Neustart und geben einen Anreiz, den Personalbestand und das Geschäft wieder hochzufahren.“

Ergänzende Informationen zur Überbrückungshilfe III Plus, einschließlich Neustarthilfe Plus:

Die Verlängerung der Überbrückungshilfe III wird mit dem neuen Programm Überbrückungshilfe III Plus umgesetzt, das inhaltlich weitgehend deckungsgleich mit der Überbrückungshilfe III ist.

  • Auch in der Überbrückungshilfe III Plus sind alle Unternehmen mit einem Corona-bedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent antragsberechtigt. Das neue Programm wird ebenfalls durch die prüfenden Dritten, zum Beispiel Steuerberater, über das Corona-Portal des Bundes beantragt.

Neu im Programm der Überbrückungshilfe III Plus ist:

  • Unternehmen, die im Zuge der Wiedereröffnung Personal aus der Kurzarbeit zurückholen, neu einstellen oder anderweitig die Beschäftigung erhöhen, können alternativ zur allgemeinen Personalkostenpauschale eine Personalkostenhilfe („Restart-Prämie“) als Zuschuss zu den dadurch steigenden Personalkosten erhalten.
  • Unternehmen, die von der Pleite bedroht sind, wird es künftig erleichtert, durch gezielte Stabilisierungs- und Restrukturierungsmaßnahmen eine Insolvenz zu vermeiden. Ersetzt werden Gerichtskosten von bis zu 20.000 Euro pro Monat für die insolvenzabwendende Restrukturierung von Unternehmen in einer drohenden Zahlungsunfähigkeit.
  • Weiter gefördert werden bauliche Maßnahmen und andere Investitionen zur Umsetzung von Hygienekonzepten und Digitalisierung. Welche Maßnahmen konkret förderfähig sind, wird in den FAQ in Form einer Positivliste festgelegt. Damit wird Klarheit und Rechtssicherheit für alle Beteiligten geschaffen.

Die Neustarthilfe Plus richtet sich weiterhin an Soloselbstständige, die Corona-bedingte Umsatzeinbußen verzeichnen, aufgrund geringer Fixkosten aber kaum von der Überbrückungshilfe III Plus profitieren. Es können – wie auch schon in der Neustarthilfe – neben Soloselbständigen auch kurz befristet Beschäftigte in den Darstellenden Künsten, unständig Beschäftigte aller Branchen sowie Kapitalgesellschaften und Genossenschaften antragsberechtigt sein. Direktanträge können seit Ende letzter Woche über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden. Die FAQ sind unter folgendem Link verfügbar: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/FAQ/FAQ-Neustarthilfe-Plus/neustarthilfe-plus.html.

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DRK-Präsidentin besucht Mobiles Impfteam im Kreis Ahrweiler

Ahrweiler – Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes Gerda Hasselfeldt besuchte am Donnerstag das von der Flutkatastrophe betroffene Gebiet an der Ahr.

Auf dem Programm stand auch ein Besuch des Mobilen Impfteams, das gemeinsam und in hervorragender Zusammenarbeit vom Koblenzer Roten Kreuz und dem Impfzentrum der Stadt Koblenz betrieben wird.

Nachdem das Impfzentrum in Bad Neuenahr-Ahrweiler nicht mehr weiter betrieben werden konnte, sind das Impfzentrum Koblenz und die Organisatoren beim Koblenzer Rotes Kreuz spontan eingesprungen, um die Corona-Schutzimpfungen im Schadensgebiet fortzuführen.

Bereits am ersten Tag konnten über 700 Personen geimpft werden. Neben der Impfstation in einem Bus in Bad Neuenahr-Ahrweiler werden in den kommenden Tagen zwei Satellitenfahrzeuge vom Impfbus aus in das Schadensgebiet entsendet, um auch in weiteren betroffenen Gemeinden Impfungen anbieten zu können.

Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich. Über die Standorte informieren wir rechtzeitig vor Ort.